| verluste im japanischen Bankensektor{S} Das Jahr der Wahrheit{S} Deflation erhöht Druck auf Fin |
| im japanischen Bankensektor{S} Das Jahr der Wahrheit{S} Deflation erhöht Druck auf Finanzbranch |
| belastet Bilanzen{S} Von André Kunz{S} Die Erde bebte so heftig in Tokio, dass die höchsten Ba |
| Die Erde bebte so heftig in Tokio, dass die höchsten Bankentürme zitterten.{S} Das war nur knap |
| entürme zitterten.{S} Das war nur knapp eine halbe Stunde, nachdem Nippons größter Finanzkonzer |
| er Finanzkonzern Mizuho Financial Group einen traurigen Rekord in der japanischen Unternehmensg |
| nancial Group einen traurigen Rekord in der japanischen Unternehmensgeschichte gebrochen hatte. |
| ernehmensgeschichte gebrochen hatte.{S} Einen Verlust von 2377 Milliarden Yen (17,2 Milliarden |
| e gebrochen hatte.{S} Einen Verlust von 2377 Milliarden Yen (17,2 Milliarden Euro) musste der B |
| Einen Verlust von 2377 Milliarden Yen (17,2 Milliarden Euro) musste der Bankriese melden und b |
| arden Yen (17,2 Milliarden Euro) musste der Bankriese melden und bewies mit dieser Hiobsbotscha |
| ste der Bankriese melden und bewies mit dieser Hiobsbotschaft erneut, dass die Erholung im japa |
| mit dieser Hiobsbotschaft erneut, dass die Erholung im japanischen Bankensektor noch in ferner |
| neten auch die sechs anderen Großbanken des Landes ihrer Bilanzen.{S} Tiefrot sind sie eingefär |
| die sechs anderen Großbanken des Landes ihrer Bilanzen.{S} Tiefrot sind sie eingefärbt und alle |
| zen.{S} Tiefrot sind sie eingefärbt und alle Bankbosse klagen über die selben Probleme.{S} Die |
| ngefärbt und alle Bankbosse klagen über die selben Probleme.{S} Die Börsenbaisse und Japans and |
| sse klagen über die selben Probleme.{S} Die Börsenbaisse und Japans andauernde Deflation haben |
| e und Japans andauernde Deflation haben die Aktien- und Immobilienvermögen der Banken kräftig r |
| aben die Aktien- und Immobilienvermögen der Banken kräftig reduziert.{S} Steigende Unternehmens |
| von Problemkrediten bei und verlängern die Leiden der Banken.{S} Insgesamt haben die sieben Ge |
| mkrediten bei und verlängern die Leiden der Banken.{S} Insgesamt haben die sieben Geldinstitute |
| e Leiden der Banken.{S} Insgesamt haben die sieben Geldinstitute im abgelaufenen Jahr 4616,6 Mi |
| eben Geldinstitute im abgelaufenen Jahr 4616,6 Milliarden Yen (33,5 Milliarden Euro) an Verlust |
| bgelaufenen Jahr 4616,6 Milliarden Yen (33,5 Milliarden Euro) an Verlusten eingefahren.{S} Das |
| Vorjahr.{S} Dünne Eigenkapitaldecke{S} „Dieses Jahr wird entscheidend für das Überleben“, erklä |
| e{S} „Dieses Jahr wird entscheidend für das Überleben“, erklärte Yoshifumi Nishikawa, Präsident |
| erklärte Yoshifumi Nishikawa, Präsident der zweitgrößten Bankengruppe Sumitomo Mitsui Banking C |
| oration (SMBC).{S} Nishikawa erhielt in diesem Jahr Unterstützung von der amerikanischen Goldma |
| achs Group und konnte nur deshalb trotz der Riesenverluste die von der Bank für Internationalen |
| eshalb trotz der Riesenverluste die von der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr geforderte |
| quote über 8 Prozent erreichen.{S} Auch die anderen Konkurrenten konnten nur mit umfangreichen |
| en an zugewandte Unternehmen im Vorfeld des Bilanzstichtages vom 31. März die geforderte Quote |
| rfeld des Bilanzstichtages vom 31. März die geforderte Quote erreichen.{S} Jason Rogers, Finanz |
| tal in Tokio warnt allerdings, dass nur eine kleine Talfahrt der Börse, dieses Kapital bereits |
| lerdings, dass nur eine kleine Talfahrt der Börse, dieses Kapital bereits wieder zunichte mache |
| ass nur eine kleine Talfahrt der Börse, dieses Kapital bereits wieder zunichte machen könnte.{S |
| er zunichte machen könnte.{S} Allein in diesem Jahr fiel der Nikkei-Index um knapp 30 Prozent.{ |
| er Nikkei-Index um knapp 30 Prozent.{S} Die sieben Banken erlitten dadurch einen Verlust von 23 |
| .{S} Die sieben Banken erlitten dadurch einen Verlust von 23,2 Milliarden Euro auf ihren Aktien |
| nken erlitten dadurch einen Verlust von 23,2 Milliarden Euro auf ihren Aktienvermögen.{S} Sollt |
| en Verlust von 23,2 Milliarden Euro auf ihren Aktienvermögen.{S} Sollte der breiter gefasste To |
| ollte der breiter gefasste Topix-Index, der sämtliche Titel in der ersten Sektion der Tokioter |
| ste Topix-Index, der sämtliche Titel in der ersten Sektion der Tokioter Börse umfasst unter 750 |
| r sämtliche Titel in der ersten Sektion der Tokioter Börse umfasst unter 750 Punkte fallen, müs |
| sten Sektion der Tokioter Börse umfasst unter 750 Punkte fallen, müssten die Banken auf ihren w |
| mfasst unter 750 Punkte fallen, müssten die Banken auf ihren weiterhin umfangreichen Aktienverm |
| 0 Punkte fallen, müssten die Banken auf ihren weiterhin umfangreichen Aktienvermögen nochmals r |
| n umfangreichen Aktienvermögen nochmals rund 47 Milliarden Euro abschreiben.{S} Keine der große |
| rund 47 Milliarden Euro abschreiben.{S} Keine der großen Banken hätte dann genügend Mittel um d |
| e fünftgrößte Bank Resona war schon vor einer Woche gefallen.{S} Diese aus der früheren Daiwa B |
| apitalquote von vier Prozent und musste den Bittgang um staatliche Unterstützung antreten.{S} M |
| S} Ministerpräsident Koizumi selbst gab sein Einverständnis für die Rettung der Bank, die Nippo |
| zumi selbst gab sein Einverständnis für die Rettung der Bank, die Nippons Steuerzahler wiederum |
| gab sein Einverständnis für die Rettung der Bank, die Nippons Steuerzahler wiederum rund 17 Mil |
| Bank, die Nippons Steuerzahler wiederum rund 17 Milliarden Euro kosten wird.{S} Sollten im näch |
| d.{S} Sollten im nächsten Jahr nochmals solche Verluste anfallen, dann werden mehrere Bank den |
| uste anfallen, dann werden mehrere Bank den Staat um Hilfe anrufen, sagen Bankanalysten in Toki |
| sagen Bankanalysten in Tokio voraus.{S} Die Vorstände der Banken selbst sind weniger pessimisti |
| ysten in Tokio voraus.{S} Die Vorstände der Banken selbst sind weniger pessimistisch.{S} „Wenn |
| st sind weniger pessimistisch.{S} „Wenn die Börse nicht drastische Verluste macht, sollten wird |
| stische Verluste macht, sollten wird in diesem Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren“, erk |
| , sollten wird in diesem Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren“, erklärte Shigemitsu Miki |
| TFG wird in Tokio als stärkste Bank auf dem Finanzplatz eingeschätzt.{S} Doch zweifeln Bankexpe |
| hätzt.{S} Doch zweifeln Bankexperten an der optimistischen Voraussage von 190 Milliarden Yen (1 |
| en an der optimistischen Voraussage von 190 Milliarden Yen (1,38 Milliarden Euro) Gewinn für da |
| chen Voraussage von 190 Milliarden Yen (1,38 Milliarden Euro) Gewinn für das laufende Geschäfts |
| n Yen (1,38 Milliarden Euro) Gewinn für das laufende Geschäftsjahr.{S} „Das schlimmste ist noch |
| nicht vorüber“, warnt Naoko Nemoto von der Ratingagentur Standard & Poor’s in Tokio.{S} Nemoto |
| in Tokio.{S} Nemoto glaubt, dass es für die Banken in dem deflationären Umfeld schwierig wird, |
| emoto glaubt, dass es für die Banken in dem deflationären Umfeld schwierig wird, Gewinne zu sch |
| rechnen müssen.{S} Zudem erlaubt ihnen das niedrige Zinsniveau keinen Spielraum für höhere Mar |
| m erlaubt ihnen das niedrige Zinsniveau keinen Spielraum für höhere Margen im Kreditwesen.{S} D |
| um für höhere Margen im Kreditwesen.{S} Die Verluste an der Tokioter Börse betrüben die Anleger |
| rgen im Kreditwesen.{S} Die Verluste an der Tokioter Börse betrüben die Anleger und belasten di |
| Verluste an der Tokioter Börse betrüben die Anleger und belasten die Bilanzen der Banken.{S} Fo |
| Börse betrüben die Anleger und belasten die Bilanzen der Banken.{S} Foto: dpa Bank- und Kreditw |
| n die Anleger und belasten die Bilanzen der Banken.{S} Foto: dpa Bank- und Kreditwesen in Japan |
| twesen in Japan / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Heiß und sc |
| en GmbH{S} Heiß und scharf{S} Chilis in der Schmerz-Forschung{S} Mexikanische Habaneros sind di |
| Habaneros sind die berüchtigsten unter den Schoten: Nur hartgesottene Chili-Esser trotzen ihre |
| : Nur hartgesottene Chili-Esser trotzen ihrem brennenden Feuer.{S} Ausgelöst wird es vom Wirkst |
| , der auf dieselben Schmerz- Rezeptoren der Nervenfasern wirkt, die uns auch vor heißen Herdpla |
| US-Forscher vermuten nun, dass es neben dem bekannten Mechanismus von Capsaicin einen weiteren |
| 00, S.1284, 2003).{S} Bei beiden spielt das Lipid PIP2 eine Rolle: Bekannt ist, dass es den Sch |
| 3).{S} Bei beiden spielt das Lipid PIP2 eine Rolle: Bekannt ist, dass es den Schmerz fördert, w |
| d PIP2 eine Rolle: Bekannt ist, dass es den Schmerz fördert, wenn der Rezeptor unter Einfluss v |
| ist, dass es den Schmerz fördert, wenn der Rezeptor unter Einfluss von Entzündungshormonen emp |
| hormonen empfindlicher wird.{S} Neu ist die Vermutung, dass der Schmerz auch beginnt, wenn PIP2 |
| er wird.{S} Neu ist die Vermutung, dass der Schmerz auch beginnt, wenn PIP2 vom Rezeptor verdrä |
| et im Umkehrschluss: PIP2 selbst bremst den Schmerz.{S} „Bestätigt sich das“, sagt Peter Reeh v |
| estätigt sich das“, sagt Peter Reeh von der Universität Erlangen, „könnte es ein Ansatz für neu |
| on der Universität Erlangen, „könnte es ein Ansatz für neue Schmerzmittel sein.“bef SZdigital: |
| neue Schmerzmittel sein.“bef SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Notbesetzun |
| dern Bezahlung nach Tarifvertrag{S} Für eine Bezahlung nach Tarifvertrag haben am Samstag die B |
| lung nach Tarifvertrag haben am Samstag die Beschäftigten des Musikhauses WOM in der Kaufingers |
| trag haben am Samstag die Beschäftigten des Musikhauses WOM in der Kaufingerstraße vier Stunden |
| ie Beschäftigten des Musikhauses WOM in der Kaufingerstraße vier Stunden lang gestreikt.{S} Das |
| Musikhauses WOM in der Kaufingerstraße vier Stunden lang gestreikt.{S} Das Geschäft wurde nach |
| rstraße vier Stunden lang gestreikt.{S} Das Geschäft wurde nach Angaben der Gewerkschaft Verdi |
| ikt.{S} Das Geschäft wurde nach Angaben der Gewerkschaft Verdi von 9 bis 13 Uhr lediglich von z |
| ft Verdi von 9 bis 13 Uhr lediglich von zwei Führungskräften und einer erst seit kurzem beschäf |
| häftigten Angestellten gemanagt.{S} Von den 27 Beschäftigten werden nur 15 nach Tarif bezahlt: |
| dt/Quelle-Konzern, der im Jahr 2000 aus der Tarifbindung ausgestiegen ist.{S} Die neun WOM-Mita |
| eingestellt wurden, bekommen monatlich bis zu 250Euro brutto weniger und haben vier Tage wenig |
| bis zu 250Euro brutto weniger und haben vier Tage weniger Urlaub.{S} Nun werden sie nicht einma |
| Euro brutto weniger und haben vier Tage weniger Urlaub.{S} Nun werden sie nicht einmal von eine |
| aub.{S} Nun werden sie nicht einmal von einer derzeit verhandelten Tariferhöhung profitieren un |
| ten Tariferhöhung profitieren und durch die neuen Samstagsöffnungszeiten von Juni an zusätzlich |
| zusätzlich belastet.{S} Enttäuschung in der Belegschaft ist laut Gewerkschaft auch dadurch ents |
| rch entstanden, dass Informationen über eine anstehende Schließung oder Verlegung des Hauses ni |
| ne anstehende Schließung oder Verlegung des Hauses nicht rechtzeitig bei ihnen ankamen.{S} „Wen |
| rechtzeitig bei ihnen ankamen.{S} „Wenn die Leute schon arbeitslos werden, dann wollen sie weni |
| slos werden, dann wollen sie wenigstens einen Tarifvertrag als Grundlage für ihr Arbeitslosenge |
| ns einen Tarifvertrag als Grundlage für ihr Arbeitslosengeld“, sagt Dagmar Rüdenburg von Verdi. |
| Rüdenburg von Verdi.{S} don SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} PRIVATE EQU |
| r DIZ München GmbH{S} PRIVATE EQUITY{S} Die Börse ist nicht der einzige Weg, um sich an Unterne |
| } PRIVATE EQUITY{S} Die Börse ist nicht der einzige Weg, um sich an Unternehmen zu beteiligen.{ |
| cht börsennotierten Firmen werden unter dem Begriff Private Equity zusammengefasst.{S} Über Pri |
| en Geld von privaten Investoren ein.{S} Das Fondsmanagement sucht dann geeignete Investitionsob |
| bjekte.{S} Ziel ist es, Unternehmen für eine begrenzte Zeit finanziell zu unterstützen, um die |
| zte Zeit finanziell zu unterstützen, um die Beteiligung später mit Gewinn veräußern zu können.{ |
| y-Investoren an Bord, um beispielsweise eine Umstrukturierung oder neue Technologien zu finanzi |
| er neue Technologien zu finanzieren.{S} Eine Unterkategorie von Private Equity ist Venture Capi |
| uity ist Venture Capital.{S} Damit wird die Finanzierung von Unternehmen beschrieben, die sich |
| ternehmen beschrieben, die sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden.{S} mhs Wagnisk |
| s Wagniskapital / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Tipps & Ter |
| DIZ München GmbH{S} Tipps & Termine{S} „Der kleine Maulwurf“ – Das Lollipop Kartontheater spiel |
| – Das Lollipop Kartontheater spielt in der Stadtbibliothek Allach-Untermenzing, Pfarrer-Grimm- |
| Str. 1. Mittwoch, 28.5., 15 Uhr.{S} Ab vier Jahren.{S} Kreatives Schreiben – Schreibwerkstatt |
| n – Schreibwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren.{S} Stadtbibliothek Pasing, Bäckerstr. 9. Mit |
| {S} Bürgernachmittag – Sprechstunde mit dem Bundestagsabgeordneten Axel Berg.{S} SPD-Bürgerbüro |
| itik in Schwabing - Öffentliche Sitzung des Bezirksausschusses Schwabing-West, ASZ Hiltensperge |
| , 19.30 Uhr.{S} Kultur pur – Ausflug in die Pinakothek der Moderne.{S} Jugendclub Allach, Paste |
| Kultur pur – Ausflug in die Pinakothek der Moderne.{S} Jugendclub Allach, Pasteurstr. 55. Mitt |
| woch, 28.5., 14 Uhr.{S} Unkostenbeitrag 2,50 Euro.{S} Venezuela – ein neues Chile? – Vortrag un |
| kostenbeitrag 2,50 Euro.{S} Venezuela – ein neues Chile? – Vortrag und Diskussion im EineWeltHa |
| woch, 28.5., 19.30 Uhr.{S} „Pupsine und die Käsesocken “ – Das Figurentheater Maukl zu Besuch i |
| Uhr.{S} „Pupsine und die Käsesocken “ – Das Figurentheater Maukl zu Besuch in der Stadtbiblioth |
| – Das Figurentheater Maukl zu Besuch in der Stadtbibliothek Laim, Fürstenrieder Str. 53. Mittwo |
| Str. 53. Mittwoch, 28.5., 15 Uhr.{S} Ab vier Jahren.{S} Agenda 2010 – und die Folgen für die So |
| S} Ab vier Jahren.{S} Agenda 2010 – und die Folgen für die Sozialdemokratie.{S} Diskussionsaben |
| en.{S} Agenda 2010 – und die Folgen für die Sozialdemokratie.{S} Diskussionsabend mit Fritz Sch |
| r. 60. Dienstag, 27. 5., 20 Uhr.{S} Tag der offenen Tür – Caritas-Beratungsstelle für Kinder, J |
| } Perlenschmuck – Basteln für Kinder ab sechs Jahren.{S} Feierwerk, Hansastr. 41. Mittwoch, 28. |
| ei.{S} Tennis-Kids – Talentsichtung (ab vier Jahren) und Schnuppertraining (sechs bis 16 Jahre) |
| (ab vier Jahren) und Schnuppertraining (sechs bis 16 Jahre).{S} SV Neuperlach, Staudinger Str. |
| } Anmeldung erforderlich bis 28. 5. bei der Anlagenleitung.{S} Gemeindefest – Himmelfahrtskirch |
| 5., 10 bis 18 Uhr.{S} afa/re SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Traditionsp |
| bH{S} Traditionspflege: Wie Stammtische ihre Mitglieder auswählen{S} Der Hofbräuhaus-Stammtisch |
| ählen{S} Der Hofbräuhaus-Stammtisch mit der längsten Trinktradition: die „wuide Rundn“.{S} Foto |
| ieder freitags{S} Seit 1948 trifft sich eine Männerrunde im Haus der hundert Stammtische{S} Von |
| 48 trifft sich eine Männerrunde im Haus der hundert Stammtische{S} Von Hans Kratzer{S} „Magst a |
| fragt Walter Wozniak und blinzelt über den Biertisch.{S} Noch bevor der Reporter Luft holen ka |
| nzelt über den Biertisch.{S} Noch bevor der Reporter Luft holen kann, legt der Stammtischbruder |
| evor der Reporter Luft holen kann, legt der Stammtischbruder nach: „Da, nimm a Pris!“{S} Jetzt |
| en.{S} Wozniak beehrt schließlich nicht jeden Dahergelaufenen mit seinem 1a-Schnupftabak.{S} Nu |
| seinem 1a-Schnupftabak.{S} Nur wenn bei seinem Gegenüber die Koordinaten von Psychologie („Ist |
| tabak.{S} Nur wenn bei seinem Gegenüber die Koordinaten von Psychologie („Ist der überhaupt sym |
| aupt sympathisch?“) und Anatomie („Sind die Nasenlöcher groß genug?“) in einem harmonischen Ver |
| („Sind die Nasenlöcher groß genug?“) in einem harmonischen Verhältnis stehen, dann wird er spen |
| tnis stehen, dann wird er spendabel.{S} Das Ergebnis seiner Analyse: „Bei dem seinem Zinken fei |
| dann wird er spendabel.{S} Das Ergebnis seiner Analyse: „Bei dem seinem Zinken feit se nix!“{S} |
| l.{S} Das Ergebnis seiner Analyse: „Bei dem seinem Zinken feit se nix!“{S} Wem an einem Stammti |
| m seinem Zinken feit se nix!“{S} Wem an einem Stammtisch im Hofbräuhaus so viel Gutes widerfähr |
| Wem an einem Stammtisch im Hofbräuhaus so viel Gutes widerfährt, der sollte nicht übermütig we |
| ier, im Dunstkreis bierschwerer Sitten, die Orientierung verliert, wird beim Schnupfen deutlich |
| t, wird beim Schnupfen deutlich.{S} Auf der Tabaksdose sitzt ein Deckel mit einem Schweif, dem |
| n deutlich.{S} Auf der Tabaksdose sitzt ein Deckel mit einem Schweif, dem Sauschwanzl, wie es d |
| Auf der Tabaksdose sitzt ein Deckel mit einem Schweif, dem Sauschwanzl, wie es die Stammtischbr |
| einem Schweif, dem Sauschwanzl, wie es die Stammtischbrüder titulieren.{S} Leider hat dem Repo |
| mmtischbrüder titulieren.{S} Leider hat dem Reporter niemand gesagt, dass er das Sauschwanzl ni |
| sagt, dass er das Sauschwanzl nicht auf den Tisch legen darf.{S} „Am besten, du klemmst es zwis |
| er und kleinen Finger“, erklärt Wozniak dem Greenhorn – natürlich erst nach dessen Fauxpas.{S} |
| iak dem Greenhorn – natürlich erst nach dessen Fauxpas.{S} „Jetzt musst halt eine Maß zahlen.“{ |
| ch dessen Fauxpas.{S} „Jetzt musst halt eine Maß zahlen.“{S} Die Regeln des Stammtischs sind eh |
| „Jetzt musst halt eine Maß zahlen.“{S} Die Regeln des Stammtischs sind ehern wie das Grundgese |
| st halt eine Maß zahlen.“{S} Die Regeln des Stammtischs sind ehern wie das Grundgesetz.{S} Ein |
| e Regeln des Stammtischs sind ehern wie das Grundgesetz.{S} Ein guter Freibierbeschaffer, diese |
| schs sind ehern wie das Grundgesetz.{S} Ein guter Freibierbeschaffer, dieses Sauschwanzl.{S} We |
| dieses Sauschwanzl.{S} Wer aber glaubt, der Stammtisch „De wuide Rundn“ heiße so, weil hier rau |
| würfelter Haufen“, sagt Kurt Tegtmeier, der Wert darauf legt, dass das Schnupfen der deutsch-am |
| t Tegtmeier, der Wert darauf legt, dass das Schnupfen der deutsch-amerikanischen Freundschaft z |
| n Freundschaft zuträglich ist.{S} „Wenn die Ami-Madln zum Fotografiern an unsern Tisch herkemma |
| „Wenn die Ami-Madln zum Fotografiern an unsern Tisch herkemman, fahrn wir ihnen mit dem Sauschw |
| sn“.{S} Herzhaftes Gelächter kündet von der völkerverbindenden Kraft dieses Rituals.{S} Anfang |
| kündet von der völkerverbindenden Kraft dieses Rituals.{S} Anfang in der Trümmerzeit{S} Nicht i |
| nden Kraft dieses Rituals.{S} Anfang in der Trümmerzeit{S} Nicht immer stand das Hofbräuhaus fü |
| utsch- amerikanische Beziehungen.{S} In den letzten Kriegsjahren hatten die Alliierten das Wirt |
| .{S} In den letzten Kriegsjahren hatten die Alliierten das Wirtshaus am Platzl zerbombt.{S} Led |
| zten Kriegsjahren hatten die Alliierten das Wirtshaus am Platzl zerbombt.{S} Lediglich ein Teil |
| tshaus am Platzl zerbombt.{S} Lediglich ein Teil der Schwemme hatte den Luftangriffen getrotzt. |
| Platzl zerbombt.{S} Lediglich ein Teil der Schwemme hatte den Luftangriffen getrotzt.{S} Für L |
| } Lediglich ein Teil der Schwemme hatte den Luftangriffen getrotzt.{S} Für Ludwig Aidelsburger |
| etrotzt.{S} Für Ludwig Aidelsburger und seine Freunde war die Schwemme in den Aufbaujahren der |
| dwig Aidelsburger und seine Freunde war die Schwemme in den Aufbaujahren der Treffpunkt schlech |
| r und seine Freunde war die Schwemme in den Aufbaujahren der Treffpunkt schlechthin.{S} „Wo hät |
| de war die Schwemme in den Aufbaujahren der Treffpunkt schlechthin.{S} „Wo hätten wir denn nach |
| bend hingehen sollen?“{S} 1948 gründete die Runde jenen Stammtisch, der bis heute als Instituti |
| hen sollen?“{S} 1948 gründete die Runde jenen Stammtisch, der bis heute als Institution unter d |
| ch, der bis heute als Institution unter den mehr als hundert Stammtischen im Hofbräuhaus gilt: |
| ide Rundn“.{S} Und Ludwig Aidelsburger, das letzte lebende Gründungsmitglied, ist immer noch da |
| 85-Jährige jeden Freitagnachmittag auf den Weg ins Hofbräuhaus, um seine in Jahrzehnten gewach |
| ten gewachsenen Rechte wahrzunehmen und seinen Pflichten nachzukommen.{S} Obwohl er einen gewis |
| en Pflichten nachzukommen.{S} Obwohl er einen gewissen Autoritätsverlust beklagt: „Die Jungen w |
| en gewissen Autoritätsverlust beklagt: „Die Jungen wollen nimmer parieren.“{S} Wenn Aidelsburge |
| mer parieren.“{S} Wenn Aidelsburger von den Jungen spricht, muss man das aber insofern relativi |
| man das aber insofern relativieren, als die meisten Stammtischbrüder ihr Quantum Bier längst vo |
| ieren, als die meisten Stammtischbrüder ihr Quantum Bier längst von der Rente bezahlen.{S} „De |
| tischbrüder ihr Quantum Bier längst von der Rente bezahlen.{S} „De wuide Rundn“ hebt sich aber |
| {S} „De wuide Rundn“ hebt sich aber von der Laufkundschaft im Hofbräuhaus nicht nur durch Alter |
| derhose und Trachtenhut ab („Wir tragen keine Tracht, sondern ein Biergwand“), sondern vor alle |
| in Biergwand“), sondern vor allem durch das Privileg, das Bier aus dem eigenen Steinkrug zu tri |
| , sondern vor allem durch das Privileg, das Bier aus dem eigenen Steinkrug zu trinken.{S} 424St |
| us dem eigenen Steinkrug zu trinken.{S} 424Stammgäste des Hofbräuhauses nehmen dieses oft über |
| er Generationen vererbte Recht wahr.{S} Die Krüge lagern in einem Maßkrugsafe, für den jeder St |
| rbte Recht wahr.{S} Die Krüge lagern in einem Maßkrugsafe, für den jeder Stammgast einen Schlüs |
| ge lagern in einem Maßkrugsafe, für den jeder Stammgast einen Schlüssel besitzt, den er stolz a |
| em Maßkrugsafe, für den jeder Stammgast einen Schlüssel besitzt, den er stolz an der Lederhose |
| inen Schlüssel besitzt, den er stolz an der Lederhose trägt.{S} Die Freunde der „wuidn Rundn“ h |
| den er stolz an der Lederhose trägt.{S} Die Freunde der „wuidn Rundn“ haben sich sogar eigene M |
| go Petschko, ist man manchmal froh über das eine oder andere Privilegium.{S} Zum Beispiel bei e |
| andere Privilegium.{S} Zum Beispiel bei einem runden Geburtstag, wenn eine Runde Freibier fälli |
| spiel bei einem runden Geburtstag, wenn eine Runde Freibier fällig wird.{S} Da fügt es sich gut |
| ügt es sich gut, dass man als Stammgast sein Bier an der Schänke selber holen und dabei einen k |
| ut, dass man als Stammgast sein Bier an der Schänke selber holen und dabei einen kleinen Preisv |
| r an der Schänke selber holen und dabei einen kleinen Preisvorteil ausnützen darf.{S} Noch güns |
| is und Trank am Kirchweihsonntag.{S} An diesem alten Bauernfesttag bittet die Wirtsfamilie Sper |
| S} An diesem alten Bauernfesttag bittet die Wirtsfamilie Sperger alle Stammgäste in den Festsaa |
| festtag bittet die Wirtsfamilie Sperger alle Stammgäste in den Festsaal, wo einem jedem ein Gan |
| Wirtsfamilie Sperger alle Stammgäste in den Festsaal, wo einem jedem ein Gansbraten mit Knödel |
| mmgäste in den Festsaal, wo einem jedem ein Gansbraten mit Knödel und Blaukraut spendiert wird. |
| r dürfma trinken, soviel wir mögen.“{S} Kein Wunder also, dass die Stammtischbrüder auf die Wir |
| l wir mögen.“{S} Kein Wunder also, dass die Stammtischbrüder auf die Wirtsfamilie nichts kommen |
| der also, dass die Stammtischbrüder auf die Wirtsfamilie nichts kommen lassen.{S} Rudi Riedl un |
| di Riedl und Hugo Petschko gehören seit fast 40 Jahren zur „wuidn Rundn“.{S} Zusammen mit ihren |
| hren zur „wuidn Rundn“.{S} Zusammen mit ihren Freunden sind sie im internationalen Tohuwabohu e |
| sind sie im internationalen Tohuwabohu ein Identifikationsfaktor des Hofbräuhauses geworden.{S |
| ufzt Riedl.{S} Andererseits: Was sollen die Amerikaner und Japaner sonst fotografieren, wenn ni |
| Japaner sonst fotografieren, wenn nicht diesen Stammtisch mit den stämmigen Eingeborenen und ih |
| ieren, wenn nicht diesen Stammtisch mit den stämmigen Eingeborenen und ihren gezwirbelten Bärte |
| isch mit den stämmigen Eingeborenen und ihren gezwirbelten Bärten, mit ihren Jagerloisl-Hüten u |
| und speckigen Lederhosen.{S} Sogar für ein Werbeplakat hat man sie schon fotografiert, beim Bi |
| ebeneinander aufgereiht.{S} So herzlich der Kontakt zu den Nachbarstammtischen und zu ausländis |
| Bayern zu reüssieren.{S} „Bei mir hat’s zwei Jahre gedauert“, raunzt Tegtmeier.{S} Dass es seit |
| aunzt Tegtmeier.{S} Dass es seit Jahren keine Blutauffrischung mehr gab, hat aber weniger mit e |
| rischung mehr gab, hat aber weniger mit einem Dünkel zu tun als mit pragmatischen Gründen.{S} „ |
| als mit pragmatischen Gründen.{S} „Für einen Neuen wäre gar kein Platz am Tisch“, sagt Rudi Ri |
| schen Gründen.{S} „Für einen Neuen wäre gar kein Platz am Tisch“, sagt Rudi Riedl.{S} Schließli |
| h“, sagt Rudi Riedl.{S} Schließlich hat jedes Mitglied seinen angestammten Sitzplatz, jeden Fre |
| iedl.{S} Schließlich hat jedes Mitglied seinen angestammten Sitzplatz, jeden Freitag, zehn Männ |
| Mitglied seinen angestammten Sitzplatz, jeden Freitag, zehn Männer und eine Frau.{S} Eine Frau? |
| angestammten Sitzplatz, jeden Freitag, zehn Männer und eine Frau.{S} Eine Frau?{S} „Ja“, sagt |
| tzplatz, jeden Freitag, zehn Männer und eine Frau.{S} Eine Frau?{S} „Ja“, sagt Petschko, „einen |
| Freitag, zehn Männer und eine Frau.{S} Eine Frau?{S} „Ja“, sagt Petschko, „einen haben wir dab |
| er darf allein nicht ins Wirtshaus.“{S} Ein Härtefall, der den Stammtischbrüdern einen Kompromi |
| t ins Wirtshaus.“{S} Ein Härtefall, der den Stammtischbrüdern einen Kompromiss abrang: Die Ehef |
| in Härtefall, der den Stammtischbrüdern einen Kompromiss abrang: Die Ehefrau des Ärmsten darf s |
| mmtischbrüdern einen Kompromiss abrang: Die Ehefrau des Ärmsten darf sich seither auch dazuhock |
| rn einen Kompromiss abrang: Die Ehefrau des Ärmsten darf sich seither auch dazuhocken.{S} Einer |
| uch dazuhocken.{S} Einer allerdings hat die Mitgliedschaft auf ungewöhnliche Tour geschafft: De |
| chafft: Der bald 80-jährige Maier Hans, ein braver Niederbayer, keiner, der das große Wort führ |
| ns, ein braver Niederbayer, keiner, der das große Wort führt, sondern einer, der sein Bier in s |
| as große Wort führt, sondern einer, der sein Bier in stiller Versenkung genießt.{S} Jahrelang s |
| senkung genießt.{S} Jahrelang saß er in der Nähe des Stammtisches, ganz allein und sich selbst |
| enießt.{S} Jahrelang saß er in der Nähe des Stammtisches, ganz allein und sich selbst genügend. |
| dn“, hat er halt mitgelacht.{S} Bis ihn die Nachbarn aufforderten: „Geh weiter, sitz di hoid um |
| geht er nimmer!“{S} Gruß nach droben{S} Der Kommissar, Derrick, Aktenzeichen XY – an den meiste |
| ommissar, Derrick, Aktenzeichen XY – an den meisten Stammtischbrüdern ist die gesamte Freitags- |
| ist die gesamte Freitags-Fernsehkultur der Nachkriegsära ungesehen vorbeigezogen.{S} „Da war’s |
| ressanter“, wenden sie ein, selbst wenn das Ritual immer das Gleiche ist: Das gemeinsame Antrin |
| n sie ein, selbst wenn das Ritual immer das Gleiche ist: Das gemeinsame Antrinken der ersten Ma |
| wenn das Ritual immer das Gleiche ist: Das gemeinsame Antrinken der ersten Maß, das erste Lied |
| s Gleiche ist: Das gemeinsame Antrinken der ersten Maß, das erste Lied der Hofbräuhauskapelle ( |
| as gemeinsame Antrinken der ersten Maß, das erste Lied der Hofbräuhauskapelle („Der Durst bring |
| ntrinken der ersten Maß, das erste Lied der Hofbräuhauskapelle („Der Durst bringt mi um“), das |
| das erste Lied der Hofbräuhauskapelle („Der Durst bringt mi um“), das traditionell der „wuidn R |
| nell der „wuidn Rundn“ gewidmet ist und der Biergruß an die „Droberen“, die verstorbenen Freund |
| ist und der Biergruß an die „Droberen“, die verstorbenen Freunde, denen alle mit erhobenen Krüg |
| n Krügen zuprosten.{S} Manchmal startet die Runde einen Ausflug.{S} Wenn einer einen neuen Hut |
| uprosten.{S} Manchmal startet die Runde einen Ausflug.{S} Wenn einer einen neuen Hut braucht, d |
| die Runde einen Ausflug.{S} Wenn einer einen neuen Hut braucht, dann brechen sie gemeinsam auf |
| „Huaterer“ wohnt.{S} Leider kreuzen auf dem Heimweg viele Wirtschaften den Weg der Stammtischbr |
| ohnt.{S} Leider kreuzen auf dem Heimweg viele Wirtschaften den Weg der Stammtischbrüder.{S} „Be |
| uzen auf dem Heimweg viele Wirtschaften den Weg der Stammtischbrüder.{S} „Beim letzten Mal ist |
| dem Heimweg viele Wirtschaften den Weg der Stammtischbrüder.{S} „Beim letzten Mal ist mich die |
| chbrüder.{S} „Beim letzten Mal ist mich die Heimfahrt teurer gekommen als der Hut“, seufzt Wozn |
| mich die Heimfahrt teurer gekommen als der Hut“, seufzt Wozniak, schnupft und klemmt das Sausc |
| mt das Sauschwanzl mit Bedacht zwischen seine Finger.{S} Wenn der Zeiger der Uhr langsam gegen |
| Bedacht zwischen seine Finger.{S} Wenn der Zeiger der Uhr langsam gegen Mitternacht rückt, wen |
| ischen seine Finger.{S} Wenn der Zeiger der Uhr langsam gegen Mitternacht rückt, wenn der Lärm |
| r langsam gegen Mitternacht rückt, wenn der Lärm in der Schwemme lästig wird, dann löst sich di |
| gen Mitternacht rückt, wenn der Lärm in der Schwemme lästig wird, dann löst sich die „wuide Run |
| h die „wuide Rundn“ schön staad auf.{S} Viele Grußworte zur Seite werfend, verlassen die Männer |
| Grußworte zur Seite werfend, verlassen die Männer das Salettl, durchmessen die wogende Menge u |
| zur Seite werfend, verlassen die Männer das Salettl, durchmessen die wogende Menge und verabsch |
| sen die Männer das Salettl, durchmessen die wogende Menge und verabschieden sich per Handschlag |
| ie Geschlossene Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Urteil bere |
| aft{S} Von Stephan Handel{S} Gerade hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt – jetzt beteuert |
| han Handel{S} Gerade hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt – jetzt beteuert er seine Unsch |
| Geständnis abgelegt – jetzt beteuert er seine Unschuld.{S} Das gestrige Verfahren gegen den Hol |
| – jetzt beteuert er seine Unschuld.{S} Das gestrige Verfahren gegen den Holländer Arnoud N. ze |
| schuld.{S} Das gestrige Verfahren gegen den Holländer Arnoud N. zeigt die Schwächen der gerne p |
| ren gegen den Holländer Arnoud N. zeigt die Schwächen der gerne praktizierten „Deals“ in Strafp |
| „Deals“ in Strafprozessen: Es kann für einen Angeklagten besser sein, einen Teil der Vorwürfe |
| kann für einen Angeklagten besser sein, einen Teil der Vorwürfe gegen ihn einzuräumen, als zu v |
| nen Angeklagten besser sein, einen Teil der Vorwürfe gegen ihn einzuräumen, als zu versuchen, s |
| egen ihn einzuräumen, als zu versuchen, seine Unschuld zu beweisen.{S} Arnoud N., 25 Jahre alt, |
| ine Unschuld zu beweisen.{S} Arnoud N., 25 Jahre alt, wurde vor genau einem Jahr festgenommen, |
| rnoud N., 25 Jahre alt, wurde vor genau einem Jahr festgenommen, weil er mit einem gestohlenen |
| au einem Jahr festgenommen, weil er mit einem gestohlenen Auto in München unterwegs war.{S} Bei |
| n Auto in München unterwegs war.{S} Bei der Vernehmung kam es den Polizeibeamten komisch vor, d |
| rwegs war.{S} Bei der Vernehmung kam es den Polizeibeamten komisch vor, dass der Festgenommene |
| es den Polizeibeamten komisch vor, dass der Festgenommene teure Kleidung und eine wertvolle Uhr |
| ss der Festgenommene teure Kleidung und eine wertvolle Uhr trug – das hätte er sich als Kellner |
| ner eigentlich nicht leisten können.{S} Die Vernehmer witterten: Drogenhandel.{S} Am Ende der n |
| mer witterten: Drogenhandel.{S} Am Ende der nächtlichen Vernehmung stand ein Geständnis, das Ar |
| m Ende der nächtlichen Vernehmung stand ein Geständnis, das Arnoud N. am nächsten Tag beim Ermi |
| r bestätigte – auch hier, wie schon bei der Polizei, ohne Anwalt und ohne Dolmetscher: Rund 80 |
| rier von Holland nach München gefahren, jedes Mal zwischen fünf und zehn Kilo Marihuana transpo |
| olland nach München gefahren, jedes Mal zwischen fünf und zehn Kilo Marihuana transportierend.{ |
| zehn Kilo Marihuana transportierend.{S} Eine Gesamtmenge zwischen 400 und 800 Kilogramm – mehr |
| und 800 Kilogramm – mehr als genug für eine Anklage vor dem Landgericht.{S} Jedoch: N. zog das |
| m – mehr als genug für eine Anklage vor dem Landgericht.{S} Jedoch: N. zog das Geständnis zurüc |
| vor dem Landgericht.{S} Jedoch: N. zog das Geständnis zurück.{S} Er habe nicht verstanden, was |
| urück.{S} Er habe nicht verstanden, was die Beamten von ihm wollten, er habe nicht gewusst, das |
| abe nicht gewusst, dass er Anspruch auf einen Anwalt und einen Dolmetscher hat.{S} Mit Drogen h |
| , dass er Anspruch auf einen Anwalt und einen Dolmetscher hat.{S} Mit Drogen habe er nie zu tun |
| zu tun gehabt.{S} Das zumindest konnten die Ermittlungen nicht widerlegen.{S} Im angeblichen Ku |
| der Spurensicherer noch Rauschgifthunde etwas Verwertbares.{S} Dennoch wurde das Verfahren eröf |
| de etwas Verwertbares.{S} Dennoch wurde das Verfahren eröffnet.{S} Am gestrigen ersten Prozesst |
| ten Prozesstag wurde schnell klar, dass das Gericht das zurückgezogene Geständnis durchaus für |
| ag wurde schnell klar, dass das Gericht das zurückgezogene Geständnis durchaus für verwertbar h |
| erwertbar hielt.{S} Das hätte bedeutet: acht Jahre Freiheitsstrafe oder mehr.{S} Zwar hätte N. |
| heitsstrafe oder mehr.{S} Zwar hätte N. den Bundesgerichtshof anrufen können, aber die Revision |
| Bundesgerichtshof anrufen können, aber die Revision und ein neuer Prozess hätten wiederum Jahr |
| f anrufen können, aber die Revision und ein neuer Prozess hätten wiederum Jahre dauern können – |
| n, dass nicht sicher gewesen wäre, dass der BGH das erste Urteil aufgehoben hätte.{S} Deshalb a |
| nicht sicher gewesen wäre, dass der BGH das erste Urteil aufgehoben hätte.{S} Deshalb also rede |
| fgehoben hätte.{S} Deshalb also redeten die Verteidiger Elke Edelmann und Anselm Thorbecke mit |
| Elke Edelmann und Anselm Thorbecke mit ihrem Mandanten, mit Staatsanwaltschaft und Gericht.{S} |
| mit Staatsanwaltschaft und Gericht.{S} Das Ergebnis: Arnoud N. gesteht einen Teil der Vorwürfe |
| cht.{S} Das Ergebnis: Arnoud N. gesteht einen Teil der Vorwürfe, erhält vier Jahre, die zur Häl |
| Ergebnis: Arnoud N. gesteht einen Teil der Vorwürfe, erhält vier Jahre, die zur Hälfte vollstr |
| gesteht einen Teil der Vorwürfe, erhält vier Jahre, die zur Hälfte vollstreckt werden.{S} Unter |
| vollstreckt werden.{S} Unter Anrechnung der Untersuchungshaft wird er rund ein halbes Jahr in L |
| nung der Untersuchungshaft wird er rund ein halbes Jahr in Landsberg sitzen müssen, dann kann e |
| nach Holland überstellt werden und dort den Rest der Strafe verbüßen.{S} Das war ihm wichtig – |
| and überstellt werden und dort den Rest der Strafe verbüßen.{S} Das war ihm wichtig – denn dort |
| g – denn dort kann er Kontakt halten zu seiner Freundin und zu seiner Familie.{S} Ob Arnoud N. |
| ontakt halten zu seiner Freundin und zu seiner Familie.{S} Ob Arnoud N. wirklich Drogenhändler |
| h Drogenhändler ist oder nicht, das hat das Urteil nicht geklärt.{S} Anwältin Edelmann sagt, ih |
| {S} Anwältin Edelmann sagt, ihr bereite der Spruch „extreme Magenschmerzen“.{S} Illegaler Droge |
| el in München / Kriminalität SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Viermetz ve |
| ermetz verlässt Aufsichtsrat der HVB{S} Der frühere Chefaufseher wechselt zur neuen Hypo Real E |
| Viermetz wird voraussichtlich im Herbst seinen derzeitigen Posten als stellvertretender Aufsich |
| ger wird dann, wie bereits entschieden, die Aufsicht der neuen Bank Hypo Real Estate übernehmen |
| , wie bereits entschieden, die Aufsicht der neuen Bank Hypo Real Estate übernehmen, in der die |
| Real Estate übernehmen, in der die HVB die gewerbliche Immobilienfinanzierung bündeln will.{S} |
| seit Monaten schwelenden Machtkampf mit dem früheren Vorstandssprecher der HVB, Albrecht Schmid |
| , endgültig verloren, ohne dabei jedoch das Gesicht zu verlieren.{S} Bereits im Januar war der |
| eren.{S} Bereits im Januar war der seit dem Frühjahr 1999 amtierende Oberaufseher der HVB von S |
| its im Januar war der seit dem Frühjahr 1999 amtierende Oberaufseher der HVB von Schmidt aus de |
| de Oberaufseher der HVB von Schmidt aus dem Amt gedrängt worden.{S} Eine Entscheidung, die unte |
| Schmidt aus dem Amt gedrängt worden.{S} Eine Entscheidung, die unter den Aktionären für heftige |
| worden.{S} Eine Entscheidung, die unter den Aktionären für heftige Kritik gesorgt hatte, weil s |
| te, weil sie getroffen wurde noch bevor die Anteilseigner darüber abstimmen konnten.{S} Weil si |
| n.{S} Weil sich Viermetz aber nicht mit dem unbedeutenderen Posten des stellvertretenden Aufsic |
| er nicht mit dem unbedeutenderen Posten des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden zufried |
| n zufrieden geben wollte, wurde ihm nun das Amt des Chefaufsehers bei der neuen Bank angeboten. |
| den geben wollte, wurde ihm nun das Amt des Chefaufsehers bei der neuen Bank angeboten.{S} Zude |
| e ihm nun das Amt des Chefaufsehers bei der neuen Bank angeboten.{S} Zudem war das Verhältnis z |
| der neuen Bank angeboten.{S} Zudem war das Verhältnis zwischen den beiden Bankern seit der Mac |
| n.{S} Zudem war das Verhältnis zwischen den beiden Bankern seit der Machtprobe vergiftet, heißt |
| ältnis zwischen den beiden Bankern seit der Machtprobe vergiftet, heißt es aus Bankkreisen.{S} |
| Dabei hatten Viermetz und Schmidt einst die Fusion der Vereinsbank mit der Hypo-Bank vorbereite |
| n Viermetz und Schmidt einst die Fusion der Vereinsbank mit der Hypo-Bank vorbereitet und das K |
| sbank mit der Hypo-Bank vorbereitet und das Konzept „Bank der Regionen“ erarbeitet.{S} Viermetz |
| -Bank vorbereitet und das Konzept „Bank der Regionen“ erarbeitet.{S} Viermetz war 1999 von der |
| n von Klaus Götte übernommen, der wegen der Milliardenverluste bei der früheren Hypo-Bank zurüc |
| m 27.April 1939 in Augsburg geboren.{S} Seine Laufbahn hat bei der Deutschen Bank begonnen, ehe |
| burg geboren.{S} Seine Laufbahn hat bei der Deutschen Bank begonnen, ehe er zu JP Morgan wechse |
| AG: Management / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Kaum Vermie |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Kaum Vermietungschancen{S} 15 Prozent der Biag Gewerbe- |
| Gewerbe-Immobilien stehen leer{S} Auch die Bayerische Immobilien AG (Biag), ein Unternehmen de |
| ch die Bayerische Immobilien AG (Biag), ein Unternehmen der Schörghuber Gruppe, konnte sich der |
| men der Schörghuber Gruppe, konnte sich der negativen Marktentwicklung auf dem Immobiliensektor |
| sich der negativen Marktentwicklung auf dem Immobiliensektor nicht entziehen.{S} Während in Mün |
| Vorstandsvorsitzender Udo Scheffel, sei der Leerstand Ende 2002 bereits auf 900 000 Quadratmete |
| sei der Leerstand Ende 2002 bereits auf 900 000 Quadratmeter (5,7 Prozent) gestiegen.{S} 2005, |
| stiegen.{S} 2005, so fürchtet er, könne die Leerstandsrate sogar zweistellig werden.{S} Im gewe |
| Im gewerblichen Portfolio der Biag war der Leerstand mit 15 Prozent bereits Ende 2002 zweistel |
| en gesteigert wurden und wir besser als der Markt vermietet haben“, so Scheffel.{S} 2003 liefen |
| o Scheffel.{S} 2003 liefen Mietverträge über 50000 Quadratmeter aus, große Teile davon seien de |
| ermietbar.{S} Im Jahr 2002 wurden knapp 240 Millionen Euro in Sachanlagen und als Finanzinvesti |
| t.{S} Diesen standen Verkaufserlöse von rund 200 Millionen Euro gegenüber.{S} Dabei handelte es |
| enüber.{S} Dabei handelte es sich neben drei großen Projekten in München um zahlreiche kleinere |
| zahlreiche kleinere, „die nicht mehr in unser Portfolio gepasst haben“, so Scheffel.{S} Den Wer |
| rtfolio gepasst haben“, so Scheffel.{S} Den Wert des Portfolios gibt er für Ende 2002 mit nahez |
| epasst haben“, so Scheffel.{S} Den Wert des Portfolios gibt er für Ende 2002 mit nahezu unverän |
| er für Ende 2002 mit nahezu unverändert 2,75 Milliarden Euro an.{S} Die Biag will sich 2003 wei |
| .{S} Die Biag will sich 2003 weiter auf das Kerngeschäft Immobilien konzentrieren und sich von |
| t Immobilien konzentrieren und sich von ihrer Beteiligung an der Coca-Cola Erfrischungsgetränke |
| ieren und sich von ihrer Beteiligung an der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG trennen.{S} An Pr |
| der „Zoobogen“ in Berlin und Flächen an der Welfen- und der Elsenheimer Straße in München an.{S |
| er Elsenheimer Straße in München an.{S} Der Umsatz im Konzern hat sich 2002 durch Verkäufe auf |
| onzern hat sich 2002 durch Verkäufe auf rund 368 Millionen Euro fast verdoppelt, die Miet-Erlös |
| verdoppelt, die Miet-Erlöse blieben mit 168 Millionen konstant.{S} Das Ergebnis vor Steuern und |
| blieben mit 168 Millionen konstant.{S} Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen erhöhte sich von 81 |
| uern und Zinsen erhöhte sich von 81 auf rund 204 Millionen; einen wesentlichen Beitrag dazu lie |
| hte sich von 81 auf rund 204 Millionen; einen wesentlichen Beitrag dazu lieferten Gewinne aus d |
| chen Beitrag dazu lieferten Gewinne aus den Verkäufen von Immobilien und Anteilen an der Bayeri |
| erkäufen von Immobilien und Anteilen an der Bayerischen Brau Holding AG.{S} Einen deutlichen Rü |
| an der Bayerischen Brau Holding AG.{S} Einen deutlichen Rückgang gab es beim Ergebnisbeitrag d |
| en Rückgang gab es beim Ergebnisbeitrag des Vermietungsgeschäfts. meh SZdigital: Alle Rechte vo |
| es Vermietungsgeschäfts. meh SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Computer: D |
| stung der DIZ München GmbH{S} Computer: Die Stadt entscheidet sich gegen Microsoft – das könnte |
| ben{S} Münchens Software heißt Linux{S} Die Verwaltung wird ihre Rechner mit dem deutschen Betr |
| ware heißt Linux{S} Die Verwaltung wird ihre Rechner mit dem deutschen Betriebssystem ausrüsten |
| S} Die Verwaltung wird ihre Rechner mit dem deutschen Betriebssystem ausrüsten – für 30 Million |
| eutschen Betriebssystem ausrüsten – für 30 Millionen Euro{S} Von Jan Bielicki{S} Als erste deut |
| s erste deutsche Großstadt wird München seine Computer mit dem offenen Betriebssystem Linux lau |
| oßstadt wird München seine Computer mit dem offenen Betriebssystem Linux laufen lassen.{S} SPD |
| sen.{S} SPD und Grüne billigten gestern einen Vorschlag von OB Christian Ude, bei der nötigen A |
| nen Vorschlag von OB Christian Ude, bei der nötigen Aufrüstung der städtischen Rechner nun doch |
| ristian Ude, bei der nötigen Aufrüstung der städtischen Rechner nun doch nicht auf das Angebot |
| städtischen Rechner nun doch nicht auf das Angebot des Weltmarktführers Microsoft zurückzugrei |
| Rechner nun doch nicht auf das Angebot des Weltmarktführers Microsoft zurückzugreifen.{S} Der |
| ktführers Microsoft zurückzugreifen.{S} Der Stadtrat soll morgen über den rund 30 Millionen Eur |
| eifen.{S} Der Stadtrat soll morgen über den rund 30 Millionen Euro teuren Ankauf beschließen.{S |
| onen Euro teuren Ankauf beschließen.{S} Die Entscheidung für das von der Nürnberger Firma SuSE |
| ließen.{S} Die Entscheidung für das von der Nürnberger Firma SuSE Linux mit Unterstützung des C |
| rger Firma SuSE Linux mit Unterstützung des Computerriesen IBM angebotene System Open Source So |
| oftware kommt überraschend.{S} Noch vor einer Woche hatten die von der Stadt beauftragten Gutac |
| {S} Noch vor einer Woche hatten die von der Stadt beauftragten Gutachter den Kauf des Konkurren |
| ie von der Stadt beauftragten Gutachter den Kauf des Konkurrenzprodukts Windows XP von Microsof |
| r Stadt beauftragten Gutachter den Kauf des Konkurrenzprodukts Windows XP von Microsoft empfohl |
| dem sie Anfang April schon einmal Linux den Vorrang gegeben hatten.{S} Doch seither haben beide |
| tten.{S} Doch seither haben beide Seite ihre Angebote deutlich nachgebessert.{S} Nachdem zuerst |
| hgebessert.{S} Nachdem zuerst Microsoft den Preis auf rund 27,3 Millionen Euro gedrückt hatte, |
| Nachdem zuerst Microsoft den Preis auf rund 27,3 Millionen Euro gedrückt hatte, legten jetzt a |
| ten jetzt auch die Linux-Leute nach.{S} Ihr Paket soll die Stadt zwar rund 30,2Millionen Euro k |
| die Linux-Leute nach.{S} Ihr Paket soll die Stadt zwar rund 30,2Millionen Euro kosten.{S} Die F |
| nach.{S} Ihr Paket soll die Stadt zwar rund 30,2Millionen Euro kosten.{S} Die Fachleute der Un |
| zwar rund 30,2Millionen Euro kosten.{S} Die Fachleute der Unternehmensberatung Unilog, die die |
| Millionen Euro kosten.{S} Die Fachleute der Unternehmensberatung Unilog, die die Stadt beim Kau |
| te der Unternehmensberatung Unilog, die die Stadt beim Kauf beraten, schätzen in ihrer Studie d |
| ie Stadt beim Kauf beraten, schätzen in ihrer Studie das teurere Linux-Angebot allerdings „qual |
| ch höher ein als die Microsoft-Lösung – ein Vorzug, der den höheren Preis ausgleicht und die St |
| die Microsoft-Lösung – ein Vorzug, der den höheren Preis ausgleicht und die Stadtspitze offens |
| g, der den höheren Preis ausgleicht und die Stadtspitze offensichtlich überzeugt.{S} Damit wäre |
| htlich überzeugt.{S} Damit wäre München die erste deutsche Großstadt, die ihre Rechner mit dem |
| nchen die erste deutsche Großstadt, die ihre Rechner mit dem Linux-System betreibt.{S} Bis jetz |
| ux-System betreibt.{S} Bis jetzt liefen die gut 14000 städtischen Computer mit dem Betriebssyst |
| die gut 14000 städtischen Computer mit dem Betriebssystem Windows NT von Microsoft, dessen tec |
| etriebssystem Windows NT von Microsoft, dessen technische Unterstützung der Hersteller allerdin |
| rosoft, dessen technische Unterstützung der Hersteller allerdings auslaufen lässt.{S} Eben desh |
| laufen lässt.{S} Eben deshalb muss sich die Stadt nun die neue Betriebssoftware zulegen.{S} Um |
| S} Eben deshalb muss sich die Stadt nun die neue Betriebssoftware zulegen.{S} Um den prestigetr |
| ie neue Betriebssoftware zulegen.{S} Um den prestigeträchtigen Auftrag, ursprünglich auf rund 3 |
| igeträchtigen Auftrag, ursprünglich auf rund 35 Millionen Euro veranschlagt, hatten beide Seite |
| 35 Millionen Euro veranschlagt, hatten beide Seiten erbittert gekämpft.{S} Denn Microsoft befü |
| x-Vertreiber hoffen, dass andere Städte dem Münchner Beispiel folgen könnten.{S} Schließlich ge |
| lgen könnten.{S} Schließlich geht es um das milliardenschwere Geschäft mit der Software in staa |
| s um das milliardenschwere Geschäft mit der Software in staatlichen und kommunalen Verwaltungen |
| aatlichen und kommunalen Verwaltungen – einen Markt, den Microsoft bislang weitgehend allein be |
| tgehend allein beherrschte.{S} Wie hoch die Konkurrenten die Münchner Entscheidung einschätzen, |
| herrschte.{S} Wie hoch die Konkurrenten die Münchner Entscheidung einschätzen, zeigt ihr Einsat |
| ünchner Entscheidung einschätzen, zeigt ihr Einsatz.{S} Microsoft-Chef Steve Ballmer unterbrach |
| t-Chef Steve Ballmer unterbrach im März seinen Skiurlaub und reiste aus der Schweiz nach Münche |
| im März seinen Skiurlaub und reiste aus der Schweiz nach München, um mit Ude zu verhandeln.{S} |
| meldete sich telefonisch im OB-Büro.{S} Die Entscheidung für Linux brachte schließlich ein Ange |
| scheidung für Linux brachte schließlich ein Angebot, das SuSE Linux auf eher ungewöhnliche Art |
| auf eher ungewöhnliche Art einreichte: Die neuen Zahlen gingen nämlich an die stellvertretende |
| hte: Die neuen Zahlen gingen nämlich an die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christine |
| sitzende Christine Strobl, die sich für die Stadträte ihrer Partei um den Software- Ankauf kümm |
| tine Strobl, die sich für die Stadträte ihrer Partei um den Software- Ankauf kümmert.{S} Erst S |
| f kümmert.{S} Erst Strobl leitete es an den eigentlich zuständigen Direktoriumschef Ernst Wolow |
| rnst Wolowicz weiter.{S} Sie begründete die Entscheidung ihrer Fraktion vor allem damit, dass d |
| ter.{S} Sie begründete die Entscheidung ihrer Fraktion vor allem damit, dass die Open Source So |
| ng ihrer Fraktion vor allem damit, dass die Open Source Software der Stadt nicht an einen Herst |
| em damit, dass die Open Source Software der Stadt nicht an einen Hersteller binde und darum ein |
| Open Source Software der Stadt nicht an einen Hersteller binde und darum eine „langfristige Wei |
| grundsätzlich möglichst unabhängig von den Herstellern sein.“{S} Die Stadt will ihre Computer |
| nabhängig von den Herstellern sein.“{S} Die Stadt will ihre Computer nun nach und nach über meh |
| en Herstellern sein.“{S} Die Stadt will ihre Computer nun nach und nach über mehrere Jahre auf |
| ll ihre Computer nun nach und nach über mehrere Jahre auf das neue System umstellen.{S} Bis Anf |
| un nach und nach über mehrere Jahre auf das neue System umstellen.{S} Bis Anfang 2004 soll dem |
| stem umstellen.{S} Bis Anfang 2004 soll dem Stadtrat ein Feinkonzept vorliegen, nach dem die im |
| n.{S} Bis Anfang 2004 soll dem Stadtrat ein Feinkonzept vorliegen, nach dem die im Fachjargon „ |
| nte Umstellung ablaufen soll.{S} Allein die Schulung der etwa 16000 städtischen Computernutzer |
| g ablaufen soll.{S} Allein die Schulung der etwa 16000 städtischen Computernutzer wird rund 20 |
| a 16000 städtischen Computernutzer wird rund 20 Millionen Euro kosten.{S} Dabei will die Stadt |
| 20 Millionen Euro kosten.{S} Dabei will die Stadt mit der Technischen Universität zusammenarbei |
| uro kosten.{S} Dabei will die Stadt mit der Technischen Universität zusammenarbeiten.{S} Nach I |
| stellungen sollen auch TU-Studenten bei diesem Umbau mithelfen.{S} Computer-Betriebssysteme / T |
| waltung München / Verwaltung SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Städtische |
| r Harry Potter und Co.{S} Verstoß gegen das Äquivalenzprinzip: Gericht gibt Klagen gegen zu hoh |
| den und öden Baugerüsten: Harry Potter, die drei Tenöre, der neueste BMW oder das Superschick-H |
| erüsten: Harry Potter, die drei Tenöre, der neueste BMW oder das Superschick-Handy von Siemens. |
| Jahren zum Stadtbild.{S} Wer die meist 100 bis 200 Quadratmeter großen Reklameplakate aufhänge |
| ern und Baufirmen einigen, sondern auch eine Baugenehmigung einholen.{S} Bei den Gebühren dafür |
| ch eine Baugenehmigung einholen.{S} Bei den Gebühren dafür langt die Lokalbaukommission kräftig |
| nholen.{S} Bei den Gebühren dafür langt die Lokalbaukommission kräftig zu – zu kräftig, wie das |
| kommission kräftig zu – zu kräftig, wie das Verwaltungsgericht München in zwei Fällen festgeste |
| , wie das Verwaltungsgericht München in zwei Fällen festgestellt hat.{S} Es ging in den beiden |
| Fällen festgestellt hat.{S} Es ging in den beiden Prozessen um ein 120 Quadratmeter großes Spa |
| Es ging in den beiden Prozessen um ein 120 Quadratmeter großes Spanntransparent an einem Bauge |
| Quadratmeter großes Spanntransparent an einem Baugerüst am Stiglmaierplatz, beziehungsweise um |
| ehungsweise um zwei beleuchtete 240 und 144 Quadratmeter große Mega-Plakate an einem Gerüst im |
| 144 Quadratmeter große Mega-Plakate an einem Gerüst im Bereich der Donnersberger Brücke.{S} Ge |
| Donnersberger Brücke.{S} Geklagt haben zwei Werbeagenturen.{S} Die eine sollte für ihre zwei M |
| Werbeagenturen.{S} Die eine sollte für ihre zwei Monate umfassende Genehmigung am Stiglmaierpl |
| fassende Genehmigung am Stiglmaierplatz 960 Euro bezahlen, die andere 3000 Euro für drei Monate |
| g am Stiglmaierplatz 960 Euro bezahlen, die andere 3000 Euro für drei Monate bei der Donnersber |
| Euro bezahlen, die andere 3000 Euro für drei Monate bei der Donnersberger Brücke.{S} Die Agentu |
| Monate bei der Donnersberger Brücke.{S} Die Agenturen beklagten bei Gericht, dass der Verwaltun |
| e Agenturen beklagten bei Gericht, dass der Verwaltungsaufwand für die Erteilung der Genehmigun |
| ericht, dass der Verwaltungsaufwand für die Erteilung der Genehmigungen ziemlich unbedeutend se |
| er Verwaltungsaufwand für die Erteilung der Genehmigungen ziemlich unbedeutend sei.{S} In baure |
| ringe Gebühren in Rechnung gestellt.{S} Die Stadt wehrte sich: Hier gehe es nicht nur um die Be |
| wehrte sich: Hier gehe es nicht nur um die Bedeutung dieser Plakate für das Straßenbild, sonde |
| Hier gehe es nicht nur um die Bedeutung dieser Plakate für das Straßenbild, sondern auch um das |
| nur um die Bedeutung dieser Plakate für das Straßenbild, sondern auch um das Geld, dass mit ihn |
| te für das Straßenbild, sondern auch um das Geld, dass mit ihnen verdient werde.{S} Es sei eine |
| ass mit ihnen verdient werde.{S} Es sei eine Tatsache, dass mit Mega-Postern bei geringstem Her |
| tern bei geringstem Herstellungsaufwand ein höchst möglicher Ertrag zu erzielen sei.{S} Wenn ei |
| glicher Ertrag zu erzielen sei.{S} Wenn eine Amtshandlung für einen Antragsteller einen entspre |
| elen sei.{S} Wenn eine Amtshandlung für einen Antragsteller einen entsprechend großen wirtschaf |
| rde dieser zum wesentlichen Maßstab bei der Gebührenberechnung, selbst wenn die Amtshandlung da |
| bei der Gebührenberechnung, selbst wenn die Amtshandlung dagegen nur einen geringen Aufwand erf |
| elbst wenn die Amtshandlung dagegen nur einen geringen Aufwand erfordere.{S} Die Richter der 8. |
| ur einen geringen Aufwand erfordere.{S} Die Richter der 8.Kammer stellen nun jedoch fest, dass |
| mer stellen nun jedoch fest, dass weder ein grobes Missverhältnis zwischen Behördenleistung und |
| ng und Gebühr bestehen dürfe, noch dass die Gebühr „prohibitiv“, also abschreckend sein dürfe.{ |
| v“, also abschreckend sein dürfe.{S} In den vorliegenden Fällen sei die Stadt von unrealistisch |
| ürfe.{S} In den vorliegenden Fällen sei die Stadt von unrealistisch hohen Einnahmen ausgegangen |
| tisch hohen Einnahmen ausgegangen, ohne den Kostenfaktor angemessen zu berücksichtigen.{S} Die |
| aktor angemessen zu berücksichtigen.{S} Die Gebühren könnten, wie das Gericht ausrechnete, bei |
| sichtigen.{S} Die Gebühren könnten, wie das Gericht ausrechnete, bei „bereinigten Einnahmen“ bi |
| hmen“ bis zu 25,7 Prozent ausmachen.{S} Die Stadt errechnet ihre Gebühren mit vier Euro pro Qua |
| ozent ausmachen.{S} Die Stadt errechnet ihre Gebühren mit vier Euro pro Quadratmeter und Monat, |
| } Die Stadt errechnet ihre Gebühren mit vier Euro pro Quadratmeter und Monat, die Obergrenze le |
| t vier Euro pro Quadratmeter und Monat, die Obergrenze legte sie bei 3000 Euro fest.{S} „Dieser |
| und Monat, die Obergrenze legte sie bei 3000 Euro fest.{S} „Dieser Gebührenansatz führt praktis |
| renze legte sie bei 3000 Euro fest.{S} „Dieser Gebührenansatz führt praktisch dazu, dass kaum G |
| bührenansatz führt praktisch dazu, dass kaum Gebühren im unteren Drittel des Rahmens erhoben we |
| , dass kaum Gebühren im unteren Drittel des Rahmens erhoben werden“, bemängelte das Gericht.{S} |
| des Rahmens erhoben werden“, bemängelte das Gericht.{S} Selbst bei kleineren Postern von „nur“ |
| Selbst bei kleineren Postern von „nur“ 100 Quadratmetern fielen bei dreimonatiger Hängedauer b |
| en bei dreimonatiger Hängedauer bereits 1200 Euro Gebühren an.{S} Das sei unverhältnismäßig und |
| ei unverhältnismäßig und verstoße gegen das Äquivalenzprinzip, also das Verbot, Gebühren belieb |
| stoße gegen das Äquivalenzprinzip, also das Verbot, Gebühren beliebig hoch festzusetzen.{S} In |
| ühren beliebig hoch festzusetzen.{S} In beiden Fällen gab die Kammer den Klagen statt, und erkl |
| h festzusetzen.{S} In beiden Fällen gab die Kammer den Klagen statt, und erklärte die Gebührenb |
| zen.{S} In beiden Fällen gab die Kammer den Klagen statt, und erklärte die Gebührenbescheide fü |
| e Kammer den Klagen statt, und erklärte die Gebührenbescheide für rechtswidrig (Az.:M8K03.20 un |
| a-Gebühren für Megaposter: Gericht rügt die Stadt.{S} Foto:SZ-Archiv Plakate in Deutschland / W |
| in Deutschland / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aus Erfahru |
| eitsgründen früh in Rente.{S} Dabei ist das Alter überhaupt kein Sicherheitsrisiko, wie US-Fors |
| n früh in Rente.{S} Dabei ist das Alter überhaupt kein Sicherheitsrisiko, wie US-Forscher jetzt |
| können.{S} Vielmehr ist Unerfahrenheit der Grund für die meisten Flugzeugabstürze.{S} Wer mehr |
| elmehr ist Unerfahrenheit der Grund für die meisten Flugzeugabstürze.{S} Wer mehr als 5000Flugs |
| ür die meisten Flugzeugabstürze.{S} Wer mehr als 5000Flugstunden hinter sich gebracht hat, dess |
| 00Flugstunden hinter sich gebracht hat, dessen Absturzrisiko ist nur halb so groß wie das der w |
| turzrisiko ist nur halb so groß wie das der weniger erfahrenen Kollegen, so die Forscher von de |
| das der weniger erfahrenen Kollegen, so die Forscher von der Johns Hopkins School of Medicine i |
| of Medicine in Baltimore.{S} Sie hatten die Flugleistung von mehr als 3000Piloten über zehn Jah |
| ore.{S} Sie hatten die Flugleistung von mehr als 3000Piloten über zehn Jahre hinweg verfolgt (A |
| e Flugleistung von mehr als 3000Piloten über zehn Jahre hinweg verfolgt (American Journal of Ep |
| pidemiology, Bd.157, S. 874, 2003).{S} „Unsere Studie zeigt, dass das Alter allein wenig Bedeut |
| 4, 2003).{S} „Unsere Studie zeigt, dass das Alter allein wenig Bedeutung für die Sicherheit hat |
| ere Studie zeigt, dass das Alter allein wenig Bedeutung für die Sicherheit hat.{S} Was wirklich |
| ss das Alter allein wenig Bedeutung für die Sicherheit hat.{S} Was wirklich zählt, sind altersb |
| sundheitszustand und Flugerfahrung“, so die Forscher.{S} wsa SZdigital: Alle Rechte vorbehalten |
| ng“, so die Forscher.{S} wsa SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Deutsche Ba |
| hlt Bundesmittel zurück{S} bry Berlin – Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat von der Deutschen Bahn |
| – Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat von der Deutschen Bahn in den Jahren 1994 bis 2001 insgesam |
| amt (EBA) hat von der Deutschen Bahn in den Jahren 1994 bis 2001 insgesamt 1,79 Milliarden Euro |
| tschen Bahn in den Jahren 1994 bis 2001 insgesamt 1,79 Milliarden Euro an zu viel gezahlten Bun |
| 2001 insgesamt 1,79 Milliarden Euro an zu viel gezahlten Bundesmitteln für den Aus- und Neubau |
| n Bundesmitteln für den Aus- und Neubau des Schienennetzes zurückgefordert.{S} Die Bahn hat die |
| des Schienennetzes zurückgefordert.{S} Die Bahn hat diese Mittel jeweils jährlich an den Bund |
| netzes zurückgefordert.{S} Die Bahn hat diese Mittel jeweils jährlich an den Bund zurückgezahlt |
| hn hat diese Mittel jeweils jährlich an den Bund zurückgezahlt; zuletzt 85 Millionen Euro für d |
| lich an den Bund zurückgezahlt; zuletzt 85 Millionen Euro für das Jahr 2001.{S} Der Bund setzt |
| kgezahlt; zuletzt 85 Millionen Euro für das Jahr 2001.{S} Der Bund setzt dieses Geld erneut für |
| 85 Millionen Euro für das Jahr 2001.{S} Der Bund setzt dieses Geld erneut für den Ausbau der Gl |
| ro für das Jahr 2001.{S} Der Bund setzt dieses Geld erneut für den Ausbau der Gleisnetze ein.{S |
| } Der Bund setzt dieses Geld erneut für den Ausbau der Gleisnetze ein.{S} Das Bundesamt und die |
| setzt dieses Geld erneut für den Ausbau der Gleisnetze ein.{S} Das Bundesamt und die Bahn sprac |
| t für den Ausbau der Gleisnetze ein.{S} Das Bundesamt und die Bahn sprachen von einem „normalen |
| er Gleisnetze ein.{S} Das Bundesamt und die Bahn sprachen von einem „normalen Vorgang“.{S} Das |
| EBA in Bonn prüft jährlich, ob das von der Bundesregierung bereit gestellte Geld tatsächlich d |
| erung bereit gestellte Geld tatsächlich den Förderanträgen und Planungen entsprechend ausgegebe |
| ungen entsprechend ausgegeben wurde.{S} Die gesamten Investitionszuschüsse des Bundes für die S |
| .{S} Die gesamten Investitionszuschüsse des Bundes für die Schieneninfrastruktur lagen in dem Z |
| für die Schieneninfrastruktur lagen in dem Zeitraum 1994 bis 2001 bei 29,4 Milliarden Euro.{S} |
| lagen in dem Zeitraum 1994 bis 2001 bei 29,4 Milliarden Euro.{S} Deutsche Bahn AG: Geschäftsber |
| Geschäftsberichte / Verkehr SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fett gegen |
| tung der DIZ München GmbH{S} Fett gegen den Bauch{S} Neue Diät-Forschung stellt die gängigen Er |
| den Bauch{S} Neue Diät-Forschung stellt die gängigen Ernährungsratschläge der letzten Jahrzehnt |
| tellt die gängigen Ernährungsratschläge der letzten Jahrzehnte in Frage{S} Für ein paar Wochen |
| der letzten Jahrzehnte in Frage{S} Für ein paar Wochen war Andrea ein Star.{S} 101 Kilo wog di |
| Frage{S} Für ein paar Wochen war Andrea ein Star.{S} 101 Kilo wog die 23-Jährige, als sie im Ma |
| ein paar Wochen war Andrea ein Star.{S} 101 Kilo wog die 23-Jährige, als sie im Mai 2001 in den |
| in den „Big-Diet“- Container einzog.{S} Zwei Monate später, nach dem Abbruch der RTL2-Show, war |
| ner einzog.{S} Zwei Monate später, nach dem Abbruch der RTL2-Show, waren es stolze 20 Kilo weni |
| Abbruch der RTL2-Show, waren es stolze 20 Kilo weniger.{S} „Der Druck der Öffentlichkeit war s |
| w, waren es stolze 20 Kilo weniger.{S} „Der Druck der Öffentlichkeit war sehr groß“, sagt die A |
| s stolze 20 Kilo weniger.{S} „Der Druck der Öffentlichkeit war sehr groß“, sagt die Autoverkäuf |
| der Öffentlichkeit war sehr groß“, sagt die Autoverkäuferin heute, „ich wollte nicht versagen“. |
| wollte nicht versagen“.{S} Doch nachdem die Kameras abgeschaltet waren und der Alltag begann, k |
| hdem die Kameras abgeschaltet waren und der Alltag begann, kamen die Pfunde zurück.{S} 22Kilo h |
| ltet waren und der Alltag begann, kamen die Pfunde zurück.{S} 22Kilo hat sie inzwischen wieder |
| tag begann, kamen die Pfunde zurück.{S} 22Kilo hat sie inzwischen wieder zugelegt – und steckt |
| wieder zugelegt – und steckt gerade in einer neuen Diät.{S} Solche Erfahrungen sind eher die R |
| d steckt gerade in einer neuen Diät.{S} Solche Erfahrungen sind eher die Regel als die Ausnahme |
| n Diät.{S} Solche Erfahrungen sind eher die Regel als die Ausnahme.{S} Nach US- Umfragen versuc |
| che Erfahrungen sind eher die Regel als die Ausnahme.{S} Nach US- Umfragen versucht ständig fas |
| .{S} Nach US- Umfragen versucht ständig fast die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer a |
| ständig fast die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer abzunehmen.{S} In 18 bis 19 von |
| t die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer abzunehmen.{S} In 18 bis 19 von 20 Versuchen |
| Männer abzunehmen.{S} In 18 bis 19 von 20 Versuchen sind die Pfunde nach spätestens zwei Jahre |
| .{S} In 18 bis 19 von 20 Versuchen sind die Pfunde nach spätestens zwei Jahren wieder da.{S} Di |
| rsuchen sind die Pfunde nach spätestens zwei Jahren wieder da.{S} Dieser Jo-Jo-Effekt ist eine |
| ch spätestens zwei Jahren wieder da.{S} Dieser Jo-Jo-Effekt ist eine Geschäftsgrundlage für Fra |
| n wieder da.{S} Dieser Jo-Jo-Effekt ist eine Geschäftsgrundlage für Frauenzeitschriften und sel |
| lbsternannte Ernährungsexperten, die in jedem Frühjahr immer neue Diäten anpreisen: Blutgruppen |
| t, Trennkost, FdH oder Pfundskur heißen einige der Ratschläge zum Abspecken.{S} Doch keine der |
| e der Ratschläge zum Abspecken.{S} Doch keine der Methoden kann echte Beweise für langfristige |
| Erfolge vorweisen.{S} Mittlerweile hat der Frust über das chronische Scheitern der Diäten auch |
| sen.{S} Mittlerweile hat der Frust über das chronische Scheitern der Diäten auch die Wissenscha |
| der Frust über das chronische Scheitern der Diäten auch die Wissenschaft erfasst.{S} Denn mit d |
| as chronische Scheitern der Diäten auch die Wissenschaft erfasst.{S} Denn mit der Erfolgsbilanz |
| h die Wissenschaft erfasst.{S} Denn mit der Erfolgsbilanz der offiziellen Ernährungsratschläge |
| erfasst.{S} Denn mit der Erfolgsbilanz der offiziellen Ernährungsratschläge sieht es nicht bes |
| der 70er Jahre propagieren Gremien wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) der Bevöl |
| utsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) der Bevölkerung, vor allem auf Kohlenhydrate zu setzen: |
| n, Reis und Kartoffeln werden als Basis der gesunden Ernährung propagiert, bei Fett und Fleisch |
| und Fleisch hingegen soll man knausern; der Fettanteil sollte weniger als 30 Prozent aller Kalo |
| oll man knausern; der Fettanteil sollte weniger als 30 Prozent aller Kalorien ausmachen.{S} Wer |
| , bleibe schlanker und gesünder, lautet das Versprechen.{S} Nur die Realität passt nicht dazu: |
| esünder, lautet das Versprechen.{S} Nur die Realität passt nicht dazu: Die Zahl der übergewicht |
| .{S} Nur die Realität passt nicht dazu: Die Zahl der übergewichtigen Deutschen hat sich im selb |
| die Realität passt nicht dazu: Die Zahl der übergewichtigen Deutschen hat sich im selben Zeitra |
| hat sich im selben Zeitraum verdoppelt, jeder zweite Erwachsene gilt heute als zu dick: „Die Fr |
| ite Erwachsene gilt heute als zu dick: „Die Frage ist, ob das Verteufeln des Fetts und die Prop |
| t heute als zu dick: „Die Frage ist, ob das Verteufeln des Fetts und die Propagierung der Kohle |
| dick: „Die Frage ist, ob das Verteufeln des Fetts und die Propagierung der Kohlenhydrate nicht |
| ge ist, ob das Verteufeln des Fetts und die Propagierung der Kohlenhydrate nicht sogar die Zuna |
| rteufeln des Fetts und die Propagierung der Kohlenhydrate nicht sogar die Zunahme Übergewichtig |
| pagierung der Kohlenhydrate nicht sogar die Zunahme Übergewichtiger begünstigt hat“, sagt der E |
| e Übergewichtiger begünstigt hat“, sagt der Ernährungsforscher und Buchautor Nicolai Worm, der |
| Buchautor Nicolai Worm, der seit Jahren die offiziellen Ratschläge der DGE kritisiert.{S} Mittl |
| DGE kritisiert.{S} Mittlerweile steigt die Zahl der Dicken so rapide, dass die Ernährungsforsc |
| isiert.{S} Mittlerweile steigt die Zahl der Dicken so rapide, dass die Ernährungsforschung gezw |
| igt die Zahl der Dicken so rapide, dass die Ernährungsforschung gezwungen ist, sich ernsthaft m |
| ypothesen zu beschäftigen, die noch vor wenigen Jahren als Außenseiterideen abgekanzelt wurden. |
| terideen abgekanzelt wurden.{S} Dass es viel Platz für Überraschungen gibt, zeigen zwei Diät-St |
| gibt, zeigen zwei Diät-Studien, die in der vergangenen Woche im New England Journal of Medicin |
| h skeptisch.{S} „Wir wissen nichts über die langfristigen Folgen der Diät“, sagt eine Sprecheri |
| en nichts über die langfristigen Folgen der Diät“, sagt eine Sprecherin.{S} Andere Forscher ger |
| ie langfristigen Folgen der Diät“, sagt eine Sprecherin.{S} Andere Forscher geraten ins Grübeln |
| raten ins Grübeln.{S} „Ich glaube, dass unsere bisherigen Ernährungsempfehlungen überdacht werd |
| eorg Joost, wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Pots |
| m-Rehbrücke: „Es kann sein, dass wir in die falsche Richtung gegangen sind.“{S} Die beiden aktu |
| die falsche Richtung gegangen sind.“{S} Die beiden aktuellen Studien stehen an der Spitze einer |
| Die beiden aktuellen Studien stehen an der Spitze einer Liste von Publikationen der vergangene |
| aktuellen Studien stehen an der Spitze einer Liste von Publikationen der vergangenen Jahre, di |
| er Spitze einer Liste von Publikationen der vergangenen Jahre, die das geltende Ernährungsdogma |
| ublikationen der vergangenen Jahre, die das geltende Ernährungsdogma erschüttern: Eine Gruppe u |
| s geltende Ernährungsdogma erschüttern: Eine Gruppe um Linda Stern und Frederick Samaha vom Phi |
| hia Veterans Affair Medical Center fand 132 Freiwillige, die bereit waren, sich auf ein Experim |
| Freiwillige, die bereit waren, sich auf ein Experiment einzulassen.{S} 130 Kilogramm wogen die |
| ent einzulassen.{S} 130 Kilogramm wogen die Probanden im Durchschnitt, die meisten litten berei |
| ter Diabetes oder zeigten Entgleisungen des Stoffwechsels.{S} Per Los wurde eine Hälfte der Pro |
| gen des Stoffwechsels.{S} Per Los wurde eine Hälfte der Probanden einer herkömmlichen Ernährung |
| Per Los wurde eine Hälfte der Probanden einer herkömmlichen Ernährungsberatung zugewiesen.{S} D |
| wurde ihnen beigebracht, wie sie am Tag 500 Kalorien einsparen und ihren Fettkonsum unter 30 Pr |
| e sie am Tag 500 Kalorien einsparen und ihren Fettkonsum unter 30 Prozent drücken.{S} Die ander |
| Fettkonsum unter 30 Prozent drücken.{S} Die andere Hälfte bekam den entgegengesetzten Rat.{S} B |
| ent drücken.{S} Die andere Hälfte bekam den entgegengesetzten Rat.{S} Brot, Kartoffeln und Nude |
| aren tabu, statt dessen sollten sie vor allem Fleisch, Eier und Milchprodukte essen, auch stärk |
| } Im Wesentlichen entspricht das der in den USA populären „Atkins-Diät“: Zum Frühstück gab es b |
| eispielsweise statt Brötchen oder Müsli ein Käse-Schinken- Omelett, Mittags Hühnersalat und Man |
| ten Lachs mit Bohnen und Salat.{S} Und: Die Probanden durften essen, so viel sie wollten.{S} De |
| durften essen, so viel sie wollten.{S} Der Hunger unserer Vorfahren{S} „Unsere Ergebnisse möge |
| sen, so viel sie wollten.{S} Der Hunger unserer Vorfahren{S} „Unsere Ergebnisse mögen viele Leu |
| en.{S} Der Hunger unserer Vorfahren{S} „Unsere Ergebnisse mögen viele Leute überraschen“, sagt |
| r Vorfahren{S} „Unsere Ergebnisse mögen viele Leute überraschen“, sagt die Studienleiterin Ster |
| se mögen viele Leute überraschen“, sagt die Studienleiterin Stern: Binnen sechs Monaten verlore |
| sagt die Studienleiterin Stern: Binnen sechs Monaten verloren jene Probanden, die auf das Kalo |
| in Stern: Binnen sechs Monaten verloren jene Probanden, die auf das Kalorienzählen verzichtet h |
| onaten verloren jene Probanden, die auf das Kalorienzählen verzichtet hatten und deren Fettverz |
| as Kalorienzählen verzichtet hatten und deren Fettverzehr auf über 40 Prozent gestiegen war, de |
| über 40 Prozent gestiegen war, deutlich mehr Gewicht als diejenigen, die den üblichen Empfehlun |
| utlich mehr Gewicht als diejenigen, die den üblichen Empfehlungen gefolgt waren – im Durchschni |
| holesterin- Werte nicht, anders als von vielen Experten vorhergesagt.{S} Auch der Blutzucker no |
| n vielen Experten vorhergesagt.{S} Auch der Blutzucker normalisierte sich ein Stück weit, sodas |
| Auch der Blutzucker normalisierte sich ein Stück weit, sodass sieben Probanden die Dosis ihrer |
| rmalisierte sich ein Stück weit, sodass sieben Probanden die Dosis ihrer Diabetes-Medikamente v |
| ein Stück weit, sodass sieben Probanden die Dosis ihrer Diabetes-Medikamente verringern konnten |
| tes-Medikamente verringern konnten.{S} „Die Wirkung war ziemlich beeindruckend“, sagt Samaha.{S |
| uckend“, sagt Samaha.{S} Ähnliches fand eine zweite Forschergruppe in den USA.{S} Sie hatte die |
| ches fand eine zweite Forschergruppe in den USA.{S} Sie hatte die Protein-Fett-Diät an 33 Freiw |
| .{S} Sie hatte die Protein-Fett-Diät an 33 Freiwilligen erprobt, die immerhin durchschnittlich |
| merhin durchschnittlich 98Kilogramm auf die Waage brachten.{S} Auch diese ansonsten gesunden Pr |
| logramm auf die Waage brachten.{S} Auch diese ansonsten gesunden Probanden verloren unter der E |
| nsten gesunden Probanden verloren unter der Eiweiß-und-Fett-Diät im ersten halben Jahr etwa dre |
| ersten halben Jahr etwa drei Kilogramm mehr Gewicht als unter konventioneller fettreduzierter |
| tioneller fettreduzierter Kost.{S} Nach einem Jahr war der Unterschied allerdings auf zwei Kilo |
| eduzierter Kost.{S} Nach einem Jahr war der Unterschied allerdings auf zwei Kilogramm geschrump |
| zwei Kilogramm geschrumpft.{S} Das ist einer der Gründe, warum Experten auch die Atkins-Diät d |
| ät durchaus nicht euphorisch sehen.{S} „Die Diät hat deutliche Effekte, so lange die Leute rich |
| ie Diät hat deutliche Effekte, so lange die Leute richtig betreut werden.{S} Aber auch sie kann |
| g betreut werden.{S} Aber auch sie kann keine Wunder bewirken“, sagt Worm.{S} Wenn ein Übergewi |
| n ein Übergewichtiger von 130 Kilogramm sechs Kilo verliert, ist er immer noch viel zu dick.{S} |
| er noch viel zu dick.{S} Zudem haben in beiden Studien ein Drittel bis die Hälfte der Teilnehme |
| dick.{S} Zudem haben in beiden Studien ein Drittel bis die Hälfte der Teilnehmer die Diäten na |
| haben in beiden Studien ein Drittel bis die Hälfte der Teilnehmer die Diäten nach einigen Monat |
| n Drittel bis die Hälfte der Teilnehmer die Diäten nach einigen Monaten abgebrochen – ein Zeich |
| e Hälfte der Teilnehmer die Diäten nach einigen Monaten abgebrochen – ein Zeichen dafür, dass a |
| äten nach einigen Monaten abgebrochen – ein Zeichen dafür, dass auch die extreme Protein-Fett-D |
| ltag nicht leicht durchzuhalten ist.{S} Die übermäßige Säurezufuhr kann zudem langfristig Niere |
| gen.{S} Ernährungsfachmann Worm erklärt die beobachteten Effekte damit, dass eine kohlenhydrat- |
| , dass eine kohlenhydrat-arme Diät eher unserem genetischen Erbe entgegenkommt.{S} „Getreide ha |
| ntgegenkommt.{S} „Getreide hat noch vor einigen zehntausend Jahren keine Rolle in der Ernährung |
| hat noch vor einigen zehntausend Jahren keine Rolle in der Ernährung des Menschen gespielt“, sa |
| nigen zehntausend Jahren keine Rolle in der Ernährung des Menschen gespielt“, sagt er: Fleisch, |
| end Jahren keine Rolle in der Ernährung des Menschen gespielt“, sagt er: Fleisch, Fett, Früchte |
| , Früchte und essbare Pflanzen stillten den Hunger unserer Vorfahren.{S} An diesen Speiseplan s |
| nd essbare Pflanzen stillten den Hunger unserer Vorfahren.{S} An diesen Speiseplan sei unser St |
| ten den Hunger unserer Vorfahren.{S} An diesen Speiseplan sei unser Stoffwechsel nach wie vor a |
| Vorfahren.{S} An diesen Speiseplan sei unser Stoffwechsel nach wie vor angepasst.{S} Seit eini |
| wechsel nach wie vor angepasst.{S} Seit einigen Jahren wissen Forscher, dass kohlenhydratreiche |
| iche Nahrung wie Brot und Kartoffeln zu einem steilen Anstieg der Blutzuckerkonzentration im Bl |
| und Kartoffeln zu einem steilen Anstieg der Blutzuckerkonzentration im Blut führen kann.{S} Das |
| im Blut führen kann.{S} Das provoziert die Freisetzung von Insulin.{S} Das Hormon zwingt dann |
| voziert die Freisetzung von Insulin.{S} Das Hormon zwingt dann Leber, Muskeln und Fettgewebe, d |
| ngt dann Leber, Muskeln und Fettgewebe, den Zucker aus dem Blut aufzunehmen, teilweise in Fett |
| Muskeln und Fettgewebe, den Zucker aus dem Blut aufzunehmen, teilweise in Fett umzuwandeln und |
| t umzuwandeln und abzuspeichern, sodass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit rapide wieder a |
| hern, sodass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit rapide wieder abfällt.{S} Oft jedoch sackt |
| sackt er dann so tief, dass sich erneut der Hunger meldet.{S} „Viele Kohlenhydrate machen eher |
| dass sich erneut der Hunger meldet.{S} „Viele Kohlenhydrate machen eher noch mehr Hunger“, sagt |
| } „Viele Kohlenhydrate machen eher noch mehr Hunger“, sagt Joost – sodass man durch das Auf und |
| das Auf und Ab von Insulin im Endeffekt mehr Kalorien aufnimmt und dann verstärkt als Fett absp |
| speichert.{S} Tatsächlichen zeigen auch die beiden Studien im New England Journal, dass die Pro |
| en Studien im New England Journal, dass die Probanden mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate auch b |
| England Journal, dass die Probanden mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate auch begannen, deutlich |
| f Kohlenhydrate auch begannen, deutlich weniger Kalorien zu sich zu nehmen – vermutlich weil si |
| nicht“, sagt Joost.{S} Doch falls sich dieser Zusammenhang bestätigt, könnte das offizielle Lo |
| h dieser Zusammenhang bestätigt, könnte das offizielle Loblied auf Kohlenhydrate sogar dazu bei |
| rate sogar dazu beigetragen haben, dass die Zahl der Dicken zugenommen hat.{S} Um im Alter zwis |
| r dazu beigetragen haben, dass die Zahl der Dicken zugenommen hat.{S} Um im Alter zwischen 30 u |
| r Dicken zugenommen hat.{S} Um im Alter zwischen 30 und 50 Jahren übergewichtig zu werden, genü |
| gewichtig zu werden, genügt theoretisch ein täglicher Überschuss von 50 Kalorien.{S} Das entspr |
| heoretisch ein täglicher Überschuss von 50 Kalorien.{S} Das entspricht zwei Keksen.{S} „Noch is |
| huss von 50 Kalorien.{S} Das entspricht zwei Keksen.{S} „Noch ist nicht erwiesen, dass kohlenhy |
| esen, dass kohlenhydratreiche Ernährung die Kalorienbilanz ungünstig beeinflusst“, sagt Joost, |
| lusst“, sagt Joost, aber das gehöre „zu den Möglichkeiten, die wir prüfen müssen.“{S} Tatsächli |
| tsächlich kommt schon jetzt Bewegung in das Feld.{S} Hans-Georg Joost hat sich von der Empfehlu |
| Feld.{S} Hans-Georg Joost hat sich von der Empfehlung, dass man weniger als 30 Prozent Fett zu |
| t hat sich von der Empfehlung, dass man weniger als 30 Prozent Fett zu sich nehmen soll, „berei |
| chiedet.“{S} Statt dessen solle man auf die Gesamtmenge der Kalorien achten.{S} Nicolai Worm em |
| tt dessen solle man auf die Gesamtmenge der Kalorien achten.{S} Nicolai Worm empfiehlt, Brot, K |
| m durch Gemüse und Obst zu ersetzen.{S} Ein Ratschlag gegen Übergewicht bleibt indes unumstritt |
| NEJM, Bd.348, S. 2074 und 2082, 2003{S} Die Diät der Zukunft?{S} Zumindest entwickeln Forscher |
| 348, S. 2074 und 2082, 2003{S} Die Diät der Zukunft?{S} Zumindest entwickeln Forscher mittlerwe |
| ndheit Diätetik / Gesundheit SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Sandvik sto |
| bei Walter auf{S} Tübingen (Reuters) – Der Tübinger Schleifmaschinen- und Werkzeugbauer Walter |
| teil auf 100 Prozent zu erhöhen, teilte das Unternehmen am Montag mit.{S} „Wie, ist noch nicht |
| dschef Peter Witteczek.{S} „Das ist für beide Seiten positiv“, begrüßte er die Ankündigung.{S} |
| für beide Seiten positiv“, begrüßte er die Ankündigung.{S} Mit der Beteiligung von mehr als 95 |
| v“, begrüßte er die Ankündigung.{S} Mit der Beteiligung von mehr als 95 Prozent hätte der schwe |
| we dische Stahl- und Werkzeughersteller die Möglichkeit, die restlichen Walter- Aktionäre mit e |
| t, die restlichen Walter- Aktionäre mit einer Zwangsabfindung aus dem Unternehmen zu drängen.{S |
| Aktionäre mit einer Zwangsabfindung aus dem Unternehmen zu drängen.{S} Sandvik hatte den freien |
| nternehmen zu drängen.{S} Sandvik hatte den freien Aktionären im September des vergangenen Jahr |
| atte den freien Aktionären im September des vergangenen Jahres ein Übernahmeangebot für 32,50 E |
| ren im September des vergangenen Jahres ein Übernahmeangebot für 32,50 Euro je Stück gemacht.{S |
| angenen Jahres ein Übernahmeangebot für 32,50 Euro je Stück gemacht.{S} Der Aktienkurs liegt je |
| bot für 32,50 Euro je Stück gemacht.{S} Der Aktienkurs liegt jedoch seit Monaten darüber.{S} In |
| Monaten darüber.{S} In Stuttgart wurde die Aktie am Montag für 40,25 Euro gehandelt.{S} Walter |
| Stuttgart wurde die Aktie am Montag für 40,25 Euro gehandelt.{S} Walter AG / Firma SZdigital: A |
| andelt.{S} Walter AG / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ahold melde |
| nregelmäßigkeiten“{S} Amsterdam (dpa) – Der niederländische Lebensmittelkonzern Ahold hat „Unre |
| onzern Ahold hat „Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung“ einer weiteren amerikanischen Tochter |
| „Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung“ einer weiteren amerikanischen Tochter gemeldet.{S} Bei |
| amerikanischen Tochter gemeldet.{S} Bei der Überprüfung der Jahresergebnisse von Tops Markets s |
| ochter gemeldet.{S} Bei der Überprüfung der Jahresergebnisse von Tops Markets seien Manipulatio |
| ien Manipulationen entdeckt worden, die den Vorsteuergewinn des Konzerns für das Jahr 2002 um e |
| ntdeckt worden, die den Vorsteuergewinn des Konzerns für das Jahr 2002 um etwa 29 Millionen US- |
| ie den Vorsteuergewinn des Konzerns für das Jahr 2002 um etwa 29 Millionen US- Dollar verringer |
| ewinn des Konzerns für das Jahr 2002 um etwa 29 Millionen US- Dollar verringere, berichtete das |
| ionen US- Dollar verringere, berichtete das Unternehmen am Montag.{S} Ahold NV / Firma SZdigita |
| Montag.{S} Ahold NV / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die 56. Fil |
| ele in Cannes{S} Altherrensommer{S} Wie viele Filme repräsentieren die Welt?{S} Greenaway, Soku |
| ommer{S} Wie viele Filme repräsentieren die Welt?{S} Greenaway, Sokurov und Blier im Wettbewerb |
| Dach des Noga-Hilton aus betrachtet ist die Welt noch in Ordnung.{S} Der Blick über Cannes ist |
| achtet ist die Welt noch in Ordnung.{S} Der Blick über Cannes ist traumhaft, schon weil man dab |
| ton selbst nicht sieht.{S} Und dann ist das Festival hier oben, bei der Premierenfeier für Pete |
| nd dann ist das Festival hier oben, bei der Premierenfeier für Peter Greenaways „The Tulse Lupe |
| Suitcases“, mehr bei sich als unten in den Kinosälen.{S} Die Party entwickelt den bizarren Rei |
| bei sich als unten in den Kinosälen.{S} Die Party entwickelt den bizarren Reiz eines Greenaway- |
| den Kinosälen.{S} Die Party entwickelt den bizarren Reiz eines Greenaway-Films, viel zu viele |
| en bizarren Reiz eines Greenaway-Films, viel zu viele Menschen aus all den produzierenden Lände |
| naway-Films, viel zu viele Menschen aus all den produzierenden Ländern drängen aufs Dach und ve |
| ndern drängen aufs Dach und verursachen ein babylonisches Sprachgewirr, und die Szene im Mondsc |
| hen ein babylonisches Sprachgewirr, und die Szene im Mondschein beginnt von allen Möglichkeiten |
| und die Szene im Mondschein beginnt von allen Möglichkeiten dieses Festivals auf einmal zu erzä |
| dschein beginnt von allen Möglichkeiten dieses Festivals auf einmal zu erzählen, wie die Assozi |
| s Festivals auf einmal zu erzählen, wie die Assoziationen zusammenfinden, wie in den surrealen |
| lange genug hier oben steht, erscheinen einem Split-screens und Menschen, die im Kanon den selb |
| plit-screens und Menschen, die im Kanon den selben Text sprechen, wahrscheinlich als eine natür |
| als eine natürliche Herangehensweise an die Wirklichkeit.{S} „Tulse Luper“ gehörte zu den inter |
| rklichkeit.{S} „Tulse Luper“ gehörte zu den interessanteren Beiträgen im Wettbewerb, auch wenn |
| ewerb, auch wenn es sich dabei nicht um eine Sternstunde des Kinos oder auch des Gesamtwerks vo |
| es sich dabei nicht um eine Sternstunde des Kinos oder auch des Gesamtwerks von Peter Greenaway |
| um eine Sternstunde des Kinos oder auch des Gesamtwerks von Peter Greenaway handelt.{S} Seinen |
| mtwerks von Peter Greenaway handelt.{S} Seinen Spielereien mit den Möglichkeiten der Leinwand k |
| away handelt.{S} Seinen Spielereien mit den Möglichkeiten der Leinwand kann man ja allerlei abg |
| einen Spielereien mit den Möglichkeiten der Leinwand kann man ja allerlei abgewinnen, wenn man |
| einlässt – bewusst zu erleben, wie man eine Szene wahrnimmt, die gleichzeitig in unterschiedli |
| n zu sehen ist, vermittelt einiges über das Sehen an sich.{S} Es geht um Tulse Luper, der in de |
| sich.{S} Es geht um Tulse Luper, der in den Zwanzigern ein Kind ist und gerne Erster Weltkrieg |
| t um Tulse Luper, der in den Zwanzigern ein Kind ist und gerne Erster Weltkrieg spielt.{S} Wohi |
| eht, landet er immer im Gefängnis – bei den Mormonen in Utah, dann bei den Faschisten im besetz |
| is – bei den Mormonen in Utah, dann bei den Faschisten im besetzten Belgien, wo die Mormonen au |
| den Faschisten im besetzten Belgien, wo die Mormonen aufkreuzen, die eigentlich auch Faschisten |
| die eigentlich auch Faschisten sind.{S} Die Geschichte soll fortgesetzt werden, Greenaway will |
| soll fortgesetzt werden, Greenaway will das nukleare Zeitalter abbilden von der Erfindung der A |
| ill das nukleare Zeitalter abbilden von der Erfindung der Atombombe bis zum Fall der Berliner M |
| re Zeitalter abbilden von der Erfindung der Atombombe bis zum Fall der Berliner Mauer.{S} 92 is |
| er Erfindung der Atombombe bis zum Fall der Berliner Mauer.{S} 92 ist die Atomzahl des Urans, w |
| zum Fall der Berliner Mauer.{S} 92 ist die Atomzahl des Urans, weswegen zwischendrin immer wie |
| Berliner Mauer.{S} 92 ist die Atomzahl des Urans, weswegen zwischendrin immer wieder die „92 o |
| enen er seit Jahren besessen ist.{S} In der Fülle der Bedeutungen heißt aber irgendwann gar nic |
| it Jahren besessen ist.{S} In der Fülle der Bedeutungen heißt aber irgendwann gar nichts mehr i |
| aber schön anzusehen.{S} So ähnlich wie die Menschenüberschwemmung bei der Party ist der gesamt |
| lich wie die Menschenüberschwemmung bei der Party ist der gesamte Film: Greenaway hat hundertta |
| enschenüberschwemmung bei der Party ist der gesamte Film: Greenaway hat hunderttausend Einfälle |
| rty ist der gesamte Film: Greenaway hat hunderttausend Einfälle, bringt sie alle unter, kann si |
| tivalchef Gilles Jacob findet sich nach dieser Auswahl im Kreuzfeuer der Kritik wieder.{S} Aus |
| sich nach dieser Auswahl im Kreuzfeuer der Kritik wieder.{S} Aus deutscher Sicht sind seine Kr |
| tik wieder.{S} Aus deutscher Sicht sind seine Kriterien ja ohnehin ein wenig fragwürdig.{S} Nac |
| ist Max Färberböcks „September“, der in der Reihe „Un certain regard“ lief, der einzige deutsch |
| in der Reihe „Un certain regard“ lief, der einzige deutsche Repräsentant, und es wurde geläste |
| ant, und es wurde gelästert, Jacob habe den Film nur gezeigt, um zu demonstrieren, dass das zei |
| nur gezeigt, um zu demonstrieren, dass das zeitgenössische deutsche Kino keine wettbewerbstaug |
| chen Filme zu bieten hat.{S} Nun treten ein paar der Probleme des deutschen Films bei „Septembe |
| at.{S} Nun treten ein paar der Probleme des deutschen Films bei „September“ tatsächlich überdeu |
| “ tatsächlich überdeutlich zutage – bei den Fernsehausschnitten zum 11.September beispielsweise |
| tember beispielsweise, die entweder mit dem Emblem eines für den Film erfundenen Senders verseh |
| , die entweder mit dem Emblem eines für den Film erfundenen Senders versehen sind, meistens abe |
| en sind, meistens aber völlig nackt.{S} Diese Bilder sollen seine Geschichte doch eigentlich in |
| er völlig nackt.{S} Diese Bilder sollen seine Geschichte doch eigentlich in der Wirklichkeit ve |
| len seine Geschichte doch eigentlich in der Wirklichkeit verankern – so hat sie aber niemand ge |
| uchbinde und Senderemblem ist fremd.{S} Dieser Mangel an Gespür für die Bedeutung, die alles, w |
| t fremd.{S} Dieser Mangel an Gespür für die Bedeutung, die alles, was man auf der Leinwand sehe |
| r die Bedeutung, die alles, was man auf der Leinwand sehen kann, haben sollte, ist im deutschen |
| haben sollte, ist im deutschen Kino in der Tat kein Einzelfall.{S} Anti- Greenaway, sozusagen. |
| ollte, ist im deutschen Kino in der Tat kein Einzelfall.{S} Anti- Greenaway, sozusagen.{S} Nur: |
| naway, sozusagen.{S} Nur: Was Jacob aus der restlichen Welt herbeigezaubert hat, taugt auch oft |
| taugt auch oft am ehesten als Dokument des Unvermögens.{S} Dass er immer wieder auf dieselben |
| nvermögens.{S} Dass er immer wieder auf dieselben Regisseure setzt, egal was sie liefern, wird |
| ssian Ark“ übersichtlich und heiter.{S} Ein junger Vater und sein Sohn, allein miteinander, lot |
| ich und heiter.{S} Ein junger Vater und sein Sohn, allein miteinander, loten ihr Verhältnis zue |
| nd sein Sohn, allein miteinander, loten ihr Verhältnis zueinander aus, lösen sich nach und nach |
| oneinander, bis jeder endlich Zugang zu seinem eigenen Leben findet.{S} Sokurov beginnt seinen |
| igenen Leben findet.{S} Sokurov beginnt seinen Film mit einer inzestuös wirkenden Szene in der |
| mit einer inzestuös wirkenden Szene in der Unschärfe – das ist provokant.{S} Aber sind die Ass |
| härfe – das ist provokant.{S} Aber sind die Assoziationen, die diese Bilder auslösen und die de |
| nt.{S} Aber sind die Assoziationen, die diese Bilder auslösen und die der Film nie wieder los w |
| onen, die diese Bilder auslösen und die der Film nie wieder los wird, wirklich sein Ernst?{S} U |
| der Film nie wieder los wird, wirklich sein Ernst?{S} Und dann gab es noch den letzten französ |
| ich sein Ernst?{S} Und dann gab es noch den letzten französischen Beitrag im Wettbewerb: Bertra |
| werb: Bertrand Bliers „Les côtelettes“, eine Verfilmung seines eigenen Theaterstücks.{S} Die am |
| liers „Les côtelettes“, eine Verfilmung seines eigenen Theaterstücks.{S} Die amerikanischen Bra |
| ilmung seines eigenen Theaterstücks.{S} Die amerikanischen Branchenblätter halten es inzwischen |
| ranchenblätter halten es inzwischen für eine erwiesene Tatsache, dass es für französische Beitr |
| ache, dass es für französische Beiträge keinerlei Qualitätsmaßstäbe gibt.{S} Bei allem Respekt |
| einerlei Qualitätsmaßstäbe gibt.{S} Bei allem Respekt für Blier, bei aller Liebe zu seinen Haup |
| bt.{S} Bei allem Respekt für Blier, bei aller Liebe zu seinen Hauptdarstellern Philippe Noiret |
| m Respekt für Blier, bei aller Liebe zu seinen Hauptdarstellern Philippe Noiret und Michel Bouq |
| rn Philippe Noiret und Michel Bouquet – diesen Altherren-Anzüglichkeiten zuzuhören, stimmt trau |
| urig.{S} Eher Theater als Kino, besteht der Film überwiegend aus einer Unterhaltung zwischen Bo |
| Kino, besteht der Film überwiegend aus einer Unterhaltung zwischen Bouquet und Noiret über den |
| altung zwischen Bouquet und Noiret über den Unterschied zwischen politisch rechts und links, er |
| itisch rechts und links, erzählt anhand der Versuche, dem arabischen Hausmädchen nachzustellen. |
| und links, erzählt anhand der Versuche, dem arabischen Hausmädchen nachzustellen.{S} Das Publik |
| rabischen Hausmädchen nachzustellen.{S} Das Publikum im Grand Lumière fand die misogynen Witzel |
| .{S} Das Publikum im Grand Lumière fand die misogynen Witzeleien urkomisch.{S} Was vielleicht d |
| en sitzen.{S} Die gehören aber nicht zu den 92 Objekten, die die Welt repräsentieren.{S} Der al |
| ören aber nicht zu den 92 Objekten, die die Welt repräsentieren.{S} Der alte Herr an der Spitze |
| jekten, die die Welt repräsentieren.{S} Der alte Herr an der Spitze, Gilles Jacob, wird sich et |
| elt repräsentieren.{S} Der alte Herr an der Spitze, Gilles Jacob, wird sich etwas einfallen las |
| stival International du Film SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Brückenschl |
| g am Gasteig{S} Farbige Fußtritte gegen die trennende Fahrbahn{S} Alle Räder stehen still in de |
| ßtritte gegen die trennende Fahrbahn{S} Alle Räder stehen still in der Rosenheimer Straße: Zwis |
| Fahrbahn{S} Alle Räder stehen still in der Rosenheimer Straße: Zwischen 13 und 14Uhr wird die |
| imer Straße: Zwischen 13 und 14Uhr wird die Straße am Samstag, 31. Mai, für den Autoverkehr ges |
| ird die Straße am Samstag, 31. Mai, für den Autoverkehr gesperrt, damit sie von den Bürgern ero |
| den Autoverkehr gesperrt, damit sie von den Bürgern erobert werden kann.{S} „Brückenschlag“ nen |
| den kann.{S} „Brückenschlag“ nennt sich die Aktion.{S} Künstliche Mauern werden dafür vor dem M |
| fgebaut und dann wieder eingerissen.{S} Die Botschaft dieses Happenings: Eine Ampel muss her!{S |
| nn wieder eingerissen.{S} Die Botschaft dieses Happenings: Eine Ampel muss her!{S} Das fordert |
| en.{S} Die Botschaft dieses Happenings: Eine Ampel muss her!{S} Das fordert der Bezirksausschus |
| gs: Eine Ampel muss her!{S} Das fordert der Bezirksausschuss Au-Haidhausen, der die Aktion gege |
| der Bezirksausschuss Au-Haidhausen, der die Aktion gegen die Stimmen von CSU und FDP mit 1500 E |
| uss Au-Haidhausen, der die Aktion gegen die Stimmen von CSU und FDP mit 1500 Euro finanziert.{S |
| n gegen die Stimmen von CSU und FDP mit 1500 Euro finanziert.{S} Das Kreisverwaltungsreferat le |
| SU und FDP mit 1500 Euro finanziert.{S} Das Kreisverwaltungsreferat lehnt eine weitere Ampel an |
| t.{S} Das Kreisverwaltungsreferat lehnt eine weitere Ampel an der Rosenheimer Straße dagegen ab |
| ungsreferat lehnt eine weitere Ampel an der Rosenheimer Straße dagegen ab.{S} Heute kann man di |
| er Straße dagegen ab.{S} Heute kann man die Straße am Rosenheimer Platz und am Fuß des Rosenhei |
| Straße am Rosenheimer Platz und am Fuß des Rosenheimer Bergs queren oder die Unterführung zum |
| m Fuß des Rosenheimer Bergs queren oder die Unterführung zum Gasteig benutzen.{S} Die Stadtteil |
| e Unterführung zum Gasteig benutzen.{S} Die Stadtteilpolitiker wollen aber noch eine weitere ob |
| Die Stadtteilpolitiker wollen aber noch eine weitere oberirdische Querungsmöglichkeit: Die Umwe |
| itere oberirdische Querungsmöglichkeit: Die Umwege zu den bestehenden Ampeln seien für alte Men |
| sche Querungsmöglichkeit: Die Umwege zu den bestehenden Ampeln seien für alte Menschen, Rollstu |
| nicht zumutbar.{S} Und einfach so über die Rosenheimer Straße zu gehen sei „lebensgefährlich“. |
| zu gehen sei „lebensgefährlich“.{S} Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft das Gremium |
| Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft das Gremium gemeinsam mit dem bundesweiten Umwelt- und |
| verbinden Ost- und Westhaidhausen!“{S} Die Mauern, die dafür an der Rosenheimer Straße gebaut |
| aidhausen!“{S} Die Mauern, die dafür an der Rosenheimer Straße gebaut werden, sind aus Kartons |
| rtons und Sandsäcken.{S} Sie stehen für die Barrieren, mit denen sich die Fußgänger bei einem W |
| tehen für die Barrieren, mit denen sich die Fußgänger bei einem Wechsel der Straßenseite konfro |
| ieren, mit denen sich die Fußgänger bei einem Wechsel der Straßenseite konfrontiert sehen.{S} I |
| en sich die Fußgänger bei einem Wechsel der Straßenseite konfrontiert sehen.{S} In einem großen |
| Straßenseite konfrontiert sehen.{S} In einem großen Happening reißen die Teilnehmer der Aktion |
| en.{S} In einem großen Happening reißen die Teilnehmer der Aktion die Mauern wieder ein und übe |
| großen Happening reißen die Teilnehmer der Aktion die Mauern wieder ein und überrqueren gemein |
| pening reißen die Teilnehmer der Aktion die Mauern wieder ein und überrqueren gemeinsam die Ros |
| rn wieder ein und überrqueren gemeinsam die Rosenheimer Straße.{S} Um einen bleibenden Eindruck |
| gemeinsam die Rosenheimer Straße.{S} Um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, tauchen sie |
| ruck zu hinterlassen, tauchen sie zuvor ihre Füße in Farbe.{S} Damit die Abdrücke auf dem Aspha |
| sie zuvor ihre Füße in Farbe.{S} Damit die Abdrücke auf dem Asphalt Zeugnis ablegen können von |
| üße in Farbe.{S} Damit die Abdrücke auf dem Asphalt Zeugnis ablegen können von ihrem Wunsch, hi |
| dem Asphalt Zeugnis ablegen können von ihrem Wunsch, hier sicher über die Straße zu kommen.{S} |
| nnen von ihrem Wunsch, hier sicher über die Straße zu kommen.{S} leic{S} TEXT] SZdigital: Alle |
| zu kommen.{S} leic{S} TEXT] SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Frauensache |
| der DIZ München GmbH{S} Frauensache{S} „Der schwarze Troll“ – ein Bremer „Tatort“, der auffällt |
| } Frauensache{S} „Der schwarze Troll“ – ein Bremer „Tatort“, der auffällt{S} Das ist die Geschi |
| remer „Tatort“, der auffällt{S} Das ist die Geschichte eines Engels.{S} Dass sie in einem Tator |
| der auffällt{S} Das ist die Geschichte eines Engels.{S} Dass sie in einem Tatort erzählt wird, |
| Geschichte eines Engels.{S} Dass sie in einem Tatort erzählt wird, macht sie spannend.{S} Richt |
| sie spannend.{S} Richtig spannend wird die Geschichte aber dadurch, dass sie aus dem Budget vo |
| e Geschichte aber dadurch, dass sie aus dem Budget von Radio Bremen stammt.{S} Radio Bremen, da |
| war der 500. Tatort zu verdanken – vor genau zwölf Monaten.{S} Kaum einen schlechteren hat es |
| n.{S} Kaum einen schlechteren hat es in den vergangenen Jahren gegeben als diesen zum Jubiläum. |
| biläum.{S} Das fiel nur nicht auf, weil die ARD damals in der Hauptsache drei neue Tatort- Komm |
| l nur nicht auf, weil die ARD damals in der Hauptsache drei neue Tatort- Kommissarinnen vorstel |
| e Tatort- Kommissarinnen vorstellte.{S} Die Engelsgeschichte also.{S} Sie heißt „Der schwarze T |
| ie Engelsgeschichte also.{S} Sie heißt „Der schwarze Troll“, weshalb viel von Norwegen gesungen |
| umt und vorgelesen wird.{S} Laura Kern, eine junge Frau mit dem Schicksal einer 100-Jährigen, f |
| ird.{S} Laura Kern, eine junge Frau mit dem Schicksal einer 100-Jährigen, findet ihren Mann ers |
| em Schicksal einer 100-Jährigen, findet ihren Mann erschlagen in der Küche – stilgerecht mit ei |
| hrigen, findet ihren Mann erschlagen in der Küche – stilgerecht mit einer Rotweinflasche.{S} De |
| schlagen in der Küche – stilgerecht mit einer Rotweinflasche.{S} Der Ermordete war Koch und Bet |
| tilgerecht mit einer Rotweinflasche.{S} Der Ermordete war Koch und Betreiber eines Restaurants. |
| S} Der Ermordete war Koch und Betreiber eines Restaurants.{S} Bis zum Ende wird nun noch ein Li |
| taurants.{S} Bis zum Ende wird nun noch ein Liebhaber geständig, ein Hausarzt sterben, außerdem |
| wird nun noch ein Liebhaber geständig, ein Hausarzt sterben, außerdem tauchen immer neue alte |
| auchen immer neue alte Tote auf während der Ermittlung.{S} Im Grunde mussten alle, die mit Laur |
| ura Kern irgendwie verbunden waren, vor ihrer Zeit abtreten: ein Kind aus der ersten, eines aus |
| rbunden waren, vor ihrer Zeit abtreten: ein Kind aus der ersten, eines aus der zweiten Ehe, die |
| ten: ein Kind aus der ersten, eines aus der zweiten Ehe, die Eltern, der erste Ehemann.{S} Herr |
| der ersten, eines aus der zweiten Ehe, die Eltern, der erste Ehemann.{S} Herrje.{S} Man hatte |
| eines aus der zweiten Ehe, die Eltern, der erste Ehemann.{S} Herrje.{S} Man hatte es ja doch s |
| allem hat es Nils Stedefreund gewusst, der gerade verlassene Kommissar, der 900 Euro Unterhalt |
| wusst, der gerade verlassene Kommissar, der 900 Euro Unterhalt zahlen soll und alle Frauen unte |
| der 900 Euro Unterhalt zahlen soll und alle Frauen unter Generalverdacht hat.{S} In diesem Fal |
| Frauen unter Generalverdacht hat.{S} In diesem Fall zu Recht, was nach einer Weile auch seine C |
| t.{S} In diesem Fall zu Recht, was nach einer Weile auch seine Chefin, die gewöhnlich robustere |
| all zu Recht, was nach einer Weile auch seine Chefin, die gewöhnlich robustere Hauptkommissarin |
| ießlich Bilanz: Es gebe eben Engel, die den Tod brächten, was außer ihr auch sonst niemand sehe |
| igten Assistenten (Oliver Mommsen).{S} „Der schwarze Troll“ ist ambitioniert, ein kriminalistis |
| „Der schwarze Troll“ ist ambitioniert, ein kriminalistisches Kammerspiel, und dazu eine ausgem |
| kriminalistisches Kammerspiel, und dazu eine ausgemachte Frauensache: Das Drehbuch schrieb die |
| und dazu eine ausgemachte Frauensache: Das Drehbuch schrieb die Journalistin Thea Dorn, Regie |
| achte Frauensache: Das Drehbuch schrieb die Journalistin Thea Dorn, Regie führte Vanessa Jopp, |
| n Thea Dorn, Regie führte Vanessa Jopp, die Kamera lag in den Händen von Judith Kaufmann.{S} Th |
| führte Vanessa Jopp, die Kamera lag in den Händen von Judith Kaufmann.{S} Thema ist eine Frau, |
| änden von Judith Kaufmann.{S} Thema ist eine Frau, die beginnt, ihre Kinder zu vergiften, sobal |
| n.{S} Thema ist eine Frau, die beginnt, ihre Kinder zu vergiften, sobald sie nicht mehr ausreic |
| , sobald sie nicht mehr ausreichend von ihren Männern geliebt wird.{S} Im Krankenhaus erfährt s |
| ährt sie dann von Ärzten und Schwestern die Zuwendung, die sie vermisst.{S} Man erträgt das, we |
| .{S} Man erträgt das, weil Judith Engel das tragische Wesen Laura Kern einfach gut darstellt: S |
| fach gut darstellt: Sie schleicht durch ein Leben, in das sie nie passte und vor dem sie konseq |
| or dem sie konsequenterweise flieht.{S} Dieser Tatort ist sehr auf Wirkung bedacht, trotzdem od |
| 2003 Tatort 2003 / Fernsehen SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Internation |
| ns Aktienmarkt hält sich gut – hat aber ein Größenproblem{S} Nur zu gern hätten die Betreiber d |
| ein Größenproblem{S} Nur zu gern hätten die Betreiber der Börse Budapest wieder den Trubel der |
| lem{S} Nur zu gern hätten die Betreiber der Börse Budapest wieder den Trubel der späten neunzig |
| die Betreiber der Börse Budapest wieder den Trubel der späten neunziger Jahre.{S} Darum wird au |
| er der Börse Budapest wieder den Trubel der späten neunziger Jahre.{S} Darum wird auch immer wi |
| e Budapest wieder den Trubel der späten neunziger Jahre.{S} Darum wird auch immer wieder Altes |
| nichts: Das wichtigste Aktienbarometer des Landes, der Bux, ist nur noch ein Schatten seiner s |
| ktienbarometer des Landes, der Bux, ist nur noch ein Schatten seiner selbst.{S} Einst mit weit |
| in Schatten seiner selbst.{S} Einst mit weit mehr als 20 Mitgliedern ausgestattet, sind mittler |
| estattet, sind mittlerweile gerade noch 13 Unternehmen in ihm vertreten, von denen auch nur run |
| en in ihm vertreten, von denen auch nur rund ein Drittel rege gehandelt wird.{S} Dabei steht de |
| ird.{S} Dabei steht der Bux gemessen an seiner Entwicklung vergleichsweise gut da: Im letzten J |
| gut da: Im letzten Jahr büßte er knapp ein Prozent ein.{S} Damit liegt er zwar hinter osteurop |
| ) schneidet der Bux ohnehin ab.{S} Doch der Börse an der Deák-Ferenc-Straße fehlen die Investor |
| Börse an der Deák-Ferenc-Straße fehlen die Investoren.{S} Im Inland ist die Anlegerbasis dünn |
| fehlen die Investoren.{S} Im Inland ist die Anlegerbasis dünn und die ausländischen Käufer – di |
| Im Inland ist die Anlegerbasis dünn und die ausländischen Käufer – die immerhin schon gut 70 Pr |
| sländischen Käufer – die immerhin schon gut 70 Prozent der ungarischen Aktien halten – sind nic |
| ondern interessieren sich auch mehr für den größten osteuropäischen Markt Moskau.{S} Und so mac |
| opäischen Markt Moskau.{S} Und so macht die fehlende Liquidität die Börse als Quelle frischen u |
| S} Und so macht die fehlende Liquidität die Börse als Quelle frischen und zugleich billigen Kap |
| ninteressant.{S} Unternehmen zahlen für die Notierung zu viel und bekommen zu wenig.{S} Dieses |
| erung zu viel und bekommen zu wenig.{S} Dieses Problem teilt Budapest freilich mit vielen ander |
| och es spricht manches dafür, dass sich das Problem in Ungarn noch verschärft: Denn unter den i |
| gt Alexandre Dimitrov, Fondsmanager bei der Bank-Austria- Tochter Capital Invest.{S} Unter den |
| ßeren Bux-Gesellschaften seien nur noch der Energiekonzern Mol, die OTP Bank und das Pharmaunte |
| er Energiekonzern Mol, die OTP Bank und das Pharmaunternehmen Richter Gedeon unabhängig.{S} Des |
| gemischt.{S} Ungarn sei eben immer noch der Musterschüler unter den Beitrittskandidaten, lobt e |
| eben immer noch der Musterschüler unter den Beitrittskandidaten, lobt er.{S} Auch Rentenanleger |
| lobt er.{S} Auch Rentenanleger schätzen das Land: Ausländische Investoren halten am gesamten Be |
| März).{S} Zum Vergleich: In Polen liegt diese Quote bei rund 17 Prozent, in Tschechien gar nur |
| schechien gar nur bei sechs Prozent.{S} Die Attraktivität festverzinslicher ungarischer Papiere |
| her ungarischer Papiere leitet sich aus der Kombination eines stabilen wirtschaftlichen Umfelde |
| Papiere leitet sich aus der Kombination eines stabilen wirtschaftlichen Umfeldes mit einem verg |
| stabilen wirtschaftlichen Umfeldes mit einem vergleichsweise hohen Zinsniveau ab: Der Leitsatz |
| em vergleichsweise hohen Zinsniveau ab: Der Leitsatz liegt aktuell bei 6,5 Prozent.{S} Dass ung |
| einerzeit versuchten Spekulanten, durch eine Attacke auf den Forint das Wechselkursregime zu sp |
| nten, durch eine Attacke auf den Forint das Wechselkursregime zu sprengen.{S} Die Landeswährung |
| t das Wechselkursregime zu sprengen.{S} Die Landeswährung, die nur in einer Bandbreite von 15 P |
| engen.{S} Die Landeswährung, die nur in einer Bandbreite von 15 Prozent um die Parität zum Euro |
| r in einer Bandbreite von 15 Prozent um die Parität zum Euro schwanken darf, drohte aus dem Zie |
| tät zum Euro schwanken darf, drohte aus dem Zielkorridor auszubrechen.{S} Der Zentralbank gelan |
| e aus dem Zielkorridor auszubrechen.{S} Der Zentralbank gelang es zwar, die Attacke abzuwehren |
| hen.{S} Der Zentralbank gelang es zwar, die Attacke abzuwehren und den Forint zu stabilisieren |
| orint zu stabilisieren – doch nun liegt die Währung schon seit Monaten auf deutlich tieferem Ni |
| nd es könnte noch weiter abwärts gehen: Eine ungarische Zeitung zitiert den Notenbankpräsident |
| n Notenbankpräsident Zsigmond Járai mit den Worten, dass der Forint „künstlich aufgewertet“ sei |
| tlich aufgewertet“ sei.{S} Die EZB habe gar kein Interesse daran, dass die Osteuropäer mit sehr |
| EZB habe gar kein Interesse daran, dass die Osteuropäer mit sehr harten Kursen der Eurozone bei |
| die Osteuropäer mit sehr harten Kursen der Eurozone beiträten.{S} Daher werde der Forint zum E |
| eren Niveau verrechnet.{S} Auch das von der sozialliberalen Regierung anvisierte Beitrittsjahr |
| etzt in Zweifel.{S} Realistischer seien die Jahre 2008 oder 2009.{S} Dirk Wölfer, der für die A |
| 2008 oder 2009.{S} Dirk Wölfer, der für die Analysegesellschaft MMS International die osteuropä |
| e Analysegesellschaft MMS International die osteuropäischen Märkte beobachtet, hält 2008 für ei |
| ischen Märkte beobachtet, hält 2008 für ein realistisches Datum.{S} Denn der Regierung bleibe n |
| 08 für ein realistisches Datum.{S} Denn der Regierung bleibe noch viel zu tun.{S} Vor allem müs |
| be noch viel zu tun.{S} Vor allem müsse das hohe Budgetdefizit – im letzten Jahr belief es sich |
| den.{S} Zwar gingen von den 9,5 Prozent drei Prozentpunkte auf das Konto von Einmalaktionen, mi |
| den 9,5 Prozent drei Prozentpunkte auf das Konto von Einmalaktionen, mit denen der Staatshaush |
| das Konto von Einmalaktionen, mit denen der Staatshaushalt transparenter und vor allem EU-konfo |
| t werden sollte.{S} Doch selbst die für das laufende Jahr anvisierte Senkung des Defizits von d |
| ür das laufende Jahr anvisierte Senkung des Defizits von dann noch 6,5 auf 4,5 Prozent sei ein |
| s von dann noch 6,5 auf 4,5 Prozent sei ein kaum zu bewältigender Kraftakt, meint Wölfer – zuma |
| der Kraftakt, meint Wölfer – zumal sich die Wachstumsaussichten angesichts der schwachen Konjun |
| sich die Wachstumsaussichten angesichts der schwachen Konjunktur in Europa zuletzt weiter versc |
| wesen in Ungarn / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Industrieta |
| ng der DIZ München GmbH{S} Industrietag der Fachhochschule leidet unter Konjunkturkrise{S} Ins |
| rise{S} Ins Leere gegriffen{S} Auch für den Erfinder des „Universal-Greifers“ blieben die Joban |
| finder des „Universal-Greifers“ blieben die Jobangebote aus{S} Von Alexander Dionisius{S} Die Z |
| ebote aus{S} Von Alexander Dionisius{S} Die Zukunft hat begonnen: Wie der Terminator persönlich |
| nisius{S} Die Zukunft hat begonnen: Wie der Terminator persönlich begrüßt Torsten Siedel mit se |
| r persönlich begrüßt Torsten Siedel mit seinem Roboter-Greifarm das Publikum auf dem Industriet |
| sten Siedel mit seinem Roboter-Greifarm das Publikum auf dem Industrietag der Fachhochschule.{S |
| einem Roboter-Greifarm das Publikum auf dem Industrietag der Fachhochschule.{S} Interessierte S |
| ifarm das Publikum auf dem Industrietag der Fachhochschule.{S} Interessierte Studenten sollen h |
| retern zusammentreffen, um Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen.{S} Einer von ihnen |
| knüpfen.{S} Einer von ihnen ist Siedel, der Erfinder des Greifers und damit die Attraktion des |
| iner von ihnen ist Siedel, der Erfinder des Greifers und damit die Attraktion des Tages.{S} Er |
| el, der Erfinder des Greifers und damit die Attraktion des Tages.{S} Er hat zwar noch kein Dipl |
| r des Greifers und damit die Attraktion des Tages.{S} Er hat zwar noch kein Diplom, wurde aber |
| traktion des Tages.{S} Er hat zwar noch kein Diplom, wurde aber trotzdem zum Industrietag einge |
| ndustrietag eingeladen.{S} Immerhin hat der Tüftler beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ den |
| beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ den zweiten Preis gewonnen.{S} Jetzt präsentiert er sic |
| gewonnen.{S} Jetzt präsentiert er sich den Studenten und vor allem den potenziellen Arbeitgebe |
| ert er sich den Studenten und vor allem den potenziellen Arbeitgebern.{S} Immer wieder versamme |
| eder versammeln sich neue Grüppchen, um den Greifer zu bestaunen.{S} Nur die Firmenvertreter bl |
| en, um den Greifer zu bestaunen.{S} Nur die Firmenvertreter bleiben aus.{S} Es ist wenig los au |
| er bleiben aus.{S} Es ist wenig los auf dem Treffen zwischen Nachwuchsforschern und der Industr |
| Treffen zwischen Nachwuchsforschern und der Industrie, auf dem die Diplomanden ihre Diplomarbei |
| chsforschern und der Industrie, auf dem die Diplomanden ihre Diplomarbeiten präsentieren.{S} Da |
| der Industrie, auf dem die Diplomanden ihre Diplomarbeiten präsentieren.{S} Dabei waren die Er |
| omarbeiten präsentieren.{S} Dabei waren die Erwartungen bei den Jobsuchenden vor der Veranstalt |
| ren.{S} Dabei waren die Erwartungen bei den Jobsuchenden vor der Veranstaltung hoch.{S} „Ich ho |
| ie Erwartungen bei den Jobsuchenden vor der Veranstaltung hoch.{S} „Ich hoffe, dass sich einige |
| staltung hoch.{S} „Ich hoffe, dass sich einige wertvolle Kontakte ergeben“, sagt Thomas Seeberg |
| kte ergeben“, sagt Thomas Seeberger.{S} Fast alle Abgänger aus seinem Jahrgang haben noch keine |
| as Seeberger.{S} Fast alle Abgänger aus seinem Jahrgang haben noch keine Anstellung gefunden.{S |
| Abgänger aus seinem Jahrgang haben noch keine Anstellung gefunden.{S} Geringes Interesse{S} „Es |
| inges Interesse{S} „Es macht auch Spaß, seine Arbeit anderen vorzustellen“, sagt Claudia Ertl, |
| deren vorzustellen“, sagt Claudia Ertl, die eine Studie zur Optimierung bei mechanischen Proble |
| möchte sie promovieren, aber sie findet keinen Professor und kein Geld für die Finanzierung ihr |
| n, aber sie findet keinen Professor und kein Geld für die Finanzierung ihres Vorhabens.{S} „Ein |
| ndet keinen Professor und kein Geld für die Finanzierung ihres Vorhabens.{S} „Eine Promotion oh |
| ssor und kein Geld für die Finanzierung ihres Vorhabens.{S} „Eine Promotion ohne Unterstützung |
| r die Finanzierung ihres Vorhabens.{S} „Eine Promotion ohne Unterstützung kann ich mir nicht le |
| gt sie.{S} Deshalb begibt sich Ertl bei dem Industrietag auf Kontaktsuche.{S} Ihr Fazit: „Alles |
| i dem Industrietag auf Kontaktsuche.{S} Ihr Fazit: „Alles sehr nett, aber ich bin von der Firme |
| zit: „Alles sehr nett, aber ich bin von der Firmenpräsenz enttäuscht.“{S} Nur sieben Unternehme |
| n von der Firmenpräsenz enttäuscht.“{S} Nur sieben Unternehmen statt der angekündigten elf habe |
| en statt der angekündigten elf haben in diesem Jahr den Weg zum Industrietag geschafft.{S} Im v |
| angekündigten elf haben in diesem Jahr den Weg zum Industrietag geschafft.{S} Im vergangenen J |
| n Jahr waren es noch 17 und davor sogar 36 Firmen, die die Veranstaltung für die Suche nach beg |
| noch 17 und davor sogar 36 Firmen, die die Veranstaltung für die Suche nach begehrten Fachkräf |
| ar 36 Firmen, die die Veranstaltung für die Suche nach begehrten Fachkräften nutzten.{S} „Die k |
| nach begehrten Fachkräften nutzten.{S} „Die konjunkturelle Lage wirkt sich leider auch auf das |
| turelle Lage wirkt sich leider auch auf das Erscheinen der Industrie aus“, erklärt Professor Al |
| rkt sich leider auch auf das Erscheinen der Industrie aus“, erklärt Professor Alfred Fuchsberge |
| ofessor Alfred Fuchsberger, Organisator des Industrietages.{S} Und die Firmen, die trotzdem ers |
| Organisator des Industrietages.{S} Und die Firmen, die trotzdem erschienen sind, haben in dies |
| die trotzdem erschienen sind, haben in diesem Jahr keine Jobs zu bieten.{S} „Wir können Prakti |
| m erschienen sind, haben in diesem Jahr keine Jobs zu bieten.{S} „Wir können Praktika und Theme |
| enden Diplomanden allerdings wenig.{S} „Eine Diplomarbeit habe ich schon geschrieben, außerdem |
| ich schon geschrieben, außerdem bieten die Firmen nichts in meiner Richtung an“, klagt Martin |
| n, außerdem bieten die Firmen nichts in meiner Richtung an“, klagt Martin Schmid.{S} In seiner |
| ichtung an“, klagt Martin Schmid.{S} In seiner Arbeit hat er untersucht, wie metallische Außenh |
| } „Die einzige, die in Frage käme, wäre die Firma Heidenheim.{S} Da gibt es aber einen Einstell |
| ie Firma Heidenheim.{S} Da gibt es aber einen Einstellungsstopp.“{S} Wie bei fast allen Unterne |
| er einen Einstellungsstopp.“{S} Wie bei fast allen Unternehmen, die sich bei dem Industrietag d |
| ei fast allen Unternehmen, die sich bei dem Industrietag der Fachhochschule präsentieren.{S} De |
| ernehmen, die sich bei dem Industrietag der Fachhochschule präsentieren.{S} Der Universalgreife |
| tag der Fachhochschule präsentieren.{S} Der Universalgreifer von Torsten Seidel greift deshalb |
| n Torsten Seidel greift deshalb umsonst den ganzen Tag fleißig Bälle und Holzklötze.{S} Einen J |
| en Tag fleißig Bälle und Holzklötze.{S} Einen Job hat ihm beim Industrietag niemand angeboten.{ |
| m Universal-Greifarm war Torsten Siedel die Attraktion beim Industrietag der Fachhochschule in |
| Siedel die Attraktion beim Industrietag der Fachhochschule in München.{S} Foto:{S} Rumpf Fachho |
| hschule München / Hochschule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Leben in de |
| istung der DIZ München GmbH{S} Leben in der Zwischenwelt{S} Maria kam aus Südamerika als illega |
| die einzige, die zugesagt hat.{S} Unter einer Bedingung: falscher Name, keine Bilder.{S} Hat si |
| } Unter einer Bedingung: falscher Name, keine Bilder.{S} Hat sie jedenfalls über einen Mittelsm |
| eine Bilder.{S} Hat sie jedenfalls über einen Mittelsmann wissen lassen.{S} Und: „Sie meldet si |
| ch, wenn sie soweit ist.“{S} Also auch: keine Telefonnummer.{S} Dem Mittelsmann glaubt sie.{S} |
| “{S} Also auch: keine Telefonnummer.{S} Dem Mittelsmann glaubt sie.{S} Er ist Pfarrer und Maria |
| glaubt sie.{S} Er ist Pfarrer und Maria eine Mutter, die 17 Jahre lang in der Stadt gelebt hat, |
| } Er ist Pfarrer und Maria eine Mutter, die 17 Jahre lang in der Stadt gelebt hat, ohne es zu d |
| Maria eine Mutter, die 17 Jahre lang in der Stadt gelebt hat, ohne es zu dürfen.{S} Die meiste |
| Stadt gelebt hat, ohne es zu dürfen.{S} Die meiste Zeit jedenfalls.{S} Misstrauen ist überleben |
| sstrauen ist überlebenswichtig, wenn du keine Papiere hast.{S} Aber weil Maria inzwischen Deuts |
| sie Vertrauen riskieren.{S} Sie öffnet die Tür, und ihr Lächeln ist das einer großzügigen Gast |
| n riskieren.{S} Sie öffnet die Tür, und ihr Lächeln ist das einer großzügigen Gastgeberin.{S} D |
| öffnet die Tür, und ihr Lächeln ist das einer großzügigen Gastgeberin.{S} Die Frau hat pechschw |
| t das einer großzügigen Gastgeberin.{S} Die Frau hat pechschwarzes Haar, ist klein, zierlich, A |
| hspartnerinnen“ von Philip Anderson.{S} Der Historiker hat für die Landeshauptstadt die Lebenss |
| lip Anderson.{S} Der Historiker hat für die Landeshauptstadt die Lebenssituation der „illegal i |
| Historiker hat für die Landeshauptstadt die Lebenssituation der „illegal in München lebenden Au |
| usländerInnen“ untersucht.{S} Maria war ein Glücksfall für den Forscher.{S} Auch wenn ihre Biog |
| rsucht.{S} Maria war ein Glücksfall für den Forscher.{S} Auch wenn ihre Biografie genauso volle |
| ücksfall für den Forscher.{S} Auch wenn ihre Biografie genauso voller Brüche ist wie die fast a |
| lb ist es egal, wo man anfängt im Leben der Südamerikanerin.{S} Im Augenblick.{S} Da gießt Mari |
| Da gießt Maria dampfendes Teewasser in eine Glastasse mit Kräutern.{S} „Sind aus dem Garten me |
| ne Glastasse mit Kräutern.{S} „Sind aus dem Garten meiner Großmutter.“{S} Hat sie von einem Lat |
| e mit Kräutern.{S} „Sind aus dem Garten meiner Großmutter.“{S} Hat sie von einem Latino mitbrin |
| rten meiner Großmutter.“{S} Hat sie von einem Latino mitbringen lassen.{S} „Ist gut für den Mag |
| tino mitbringen lassen.{S} „Ist gut für den Magen.“{S} Am Tisch sitzt auch ihr 14- jähriger Soh |
| ger Sohn, so still, deckt auf und redet den ganzen Abend nichts und wenn, dann so leise, dass e |
| ts und wenn, dann so leise, dass es auf dem Band später nicht mehr zu hören ist.{S} Manuel ist |
| sehr früh selbstständig geworden, wird seine Mutter später sagen.{S} „Ich arbeite sehr viel un |
| } „Ich arbeite sehr viel und habe nicht viel Zeit.“{S} Mutter und Sohn mussten immer früh aufst |
| morgens weckte und sagte, ich komme in zehn Minuten, war er wie ein kleiner Soldat, ganz schne |
| , ich komme in zehn Minuten, war er wie ein kleiner Soldat, ganz schnell und stand dann fix und |
| chnell und stand dann fix und fertig an der Wohnungstür, damit ich ihn zur Bushaltestelle bring |
| estelle bringe.“{S} Manuel ist 1989 auf die Welt gekommen.{S} In einer städtischen Klinik, weil |
| l ist 1989 auf die Welt gekommen.{S} In einer städtischen Klinik, weil die Geburt glücklicherwe |
| n.{S} In einer städtischen Klinik, weil die Geburt glücklicherweise in eine Phase fiel, in der |
| ik, weil die Geburt glücklicherweise in eine Phase fiel, in der Maria sich kurzfristig legal im |
| d aufhielt.{S} Anonym im Krankenhaus{S} Das Glück haben nicht viele Frauen.{S} Genau genommen g |
| im Krankenhaus{S} Das Glück haben nicht viele Frauen.{S} Genau genommen gibt es in München fünf |
| n.{S} Genau genommen gibt es in München fünf Möglichkeiten für Schwangere ohne Status: abtreibe |
| bindung zurück ins Heimatland – gesetzt den Fall, das liegt in Europa und ist ohne Scherereien |
| t in Europa und ist ohne Scherereien an der Grenze zu erreichen; unter Aufsicht eines Arztes da |
| der Grenze zu erreichen; unter Aufsicht eines Arztes das Kind austragen und damit „offiziell“ w |
| erreichen; unter Aufsicht eines Arztes das Kind austragen und damit „offiziell“ werden – also |
| fiziell“ werden – also Abschiebung nach der Geburt.{S} Dann gibt es noch die Kinderklappe am Sc |
| g nach der Geburt.{S} Dann gibt es noch die Kinderklappe am Schwabinger Krankenhaus, anonyme Ni |
| igabe zur Adoption.{S} Weg Nummer fünf: Die werdenden Mütter versuchen, ihr Baby irgendwie alle |
| r fünf: Die werdenden Mütter versuchen, ihr Baby irgendwie alleine zur Welt zu bringen.{S} Manc |
| bringen.{S} Manche wagen sich im Schutz der Wehen kurz vor knapp doch noch in eine Klinik.{S} I |
| z der Wehen kurz vor knapp doch noch in eine Klinik.{S} In dem Zustand muss man ihnen helfen.{S |
| r knapp doch noch in eine Klinik.{S} In dem Zustand muss man ihnen helfen.{S} Sie zahlen anschl |
| fend oft, sagt Forscher Anderson, melde das Krankenhauspersonal die Geburt nicht an die Verwalt |
| Anderson, melde das Krankenhauspersonal die Geburt nicht an die Verwaltung weiter.{S} Als Manue |
| Krankenhauspersonal die Geburt nicht an die Verwaltung weiter.{S} Als Manuel geboren wurde, war |
| eiter.{S} Als Manuel geboren wurde, war seine Mutter bereits fünf Jahre in München.{S} „Im Somm |
| geboren wurde, war seine Mutter bereits fünf Jahre in München.{S} „Im Sommer ’84 bin ich hergek |
| ommen, bis ’87 war ich nicht bekannt in diesem Land.“{S} Letztlich war es Zufall.{S} Ihr Cousin |
| m Land.“{S} Letztlich war es Zufall.{S} Ihr Cousin war grade zuhause in Urlaub, inzwischen mit |
| grade zuhause in Urlaub, inzwischen mit einer Deutschen in München verheiratet.{S} Das Paar bra |
| er Deutschen in München verheiratet.{S} Das Paar brauchte eine Babysitterin.{S} Maria wollte we |
| nchen verheiratet.{S} Das Paar brauchte eine Babysitterin.{S} Maria wollte weg, vom Vater und s |
| rin.{S} Maria wollte weg, vom Vater und seiner neuen Frau enttäuscht, wollte mit der kleinen Sc |
| einer neuen Frau enttäuscht, wollte mit der kleinen Schwester bei der Oma aufgewachsen.{S} Die |
| t, wollte mit der kleinen Schwester bei der Oma aufgewachsen.{S} Die Mutter war gestorben, als |
| Schwester bei der Oma aufgewachsen.{S} Die Mutter war gestorben, als Maria noch zur Schule gin |
| ben, als Maria noch zur Schule ging.{S} Das Geld hatte nie gereicht, sie strickte nach dem Unte |
| d hatte nie gereicht, sie strickte nach dem Unterricht Babykleider.{S} 24 pro Woche, die gingen |
| 24 pro Woche, die gingen am Sonntag auf dem Markt alle weg.{S} Doch Perspektive sah sie auch na |
| .{S} Doch Perspektive sah sie auch nach der medizinischen Berufsausbildung keine.{S} „Ich wollt |
| r noch raus.{S} Wohin war mir egal.“{S} Das Geld fürs Flugticket hat der Cousin vorgestreckt.{S |
| egal.“{S} Das Geld fürs Flugticket hat der Cousin vorgestreckt.{S} „Vor allem Lateinamerikaner |
| et hat der Cousin vorgestreckt.{S} „Vor allem Lateinamerikaner kommen oft mit naiven Vorstellun |
| stellungen“, sagt Anderson.{S} „Das ist der ökonomische Druck, die wirtschaftliche Destabilisie |
| son.{S} „Das ist der ökonomische Druck, die wirtschaftliche Destabilisierung“.{S} Europa und De |
| opa und Deutschland seien für viele wie die USA ein Dorado.{S} Das gilt für den brasilianischen |
| Deutschland seien für viele wie die USA ein Dorado.{S} Das gilt für den brasilianischen Ex-Schu |
| wie die USA ein Dorado.{S} Das gilt für den brasilianischen Ex-Schuldirektor, der mit seiner Fr |
| asilianischen Ex-Schuldirektor, der mit seiner Frau von München aus die vier Kinder daheim vers |
| or, der mit seiner Frau von München aus die vier Kinder daheim versorgen will.{S} Von dort , wo |
| gen will.{S} Von dort , wo man im Monat 400 Euro heimschicken kann, doppelt so viel wie ein Leh |
| heimschicken kann, doppelt so viel wie ein Lehrer in der Heimat verdient.{S} Doch bei Maria wa |
| kann, doppelt so viel wie ein Lehrer in der Heimat verdient.{S} Doch bei Maria war von Anfang a |
| nt.{S} Doch bei Maria war von Anfang an der Wurm drin.{S} Nach einem Monat ist sie bei ihrem Ve |
| ar von Anfang an der Wurm drin.{S} Nach einem Monat ist sie bei ihrem Vetter in München rausgef |
| m drin.{S} Nach einem Monat ist sie bei ihrem Vetter in München rausgeflogen.{S} Er wollte nich |
| rausgeflogen.{S} Er wollte nicht, dass die junge Verwandte deutsch lernt und zusätzlich putzen |
| ch lernt und zusätzlich putzen geht.{S} Seine 100 Mark Lohn waren aber zu wenig, um davon noch |
| von noch was nach Hause zu schicken für die Schulausbildung der kleinen Schwester.{S} Zwei Näch |
| use zu schicken für die Schulausbildung der kleinen Schwester.{S} Zwei Nächte schlief die 25-Jä |
| hulausbildung der kleinen Schwester.{S} Zwei Nächte schlief die 25-Jährige auf der Straße.{S} E |
| Zwei Nächte schlief die 25-Jährige auf der Straße.{S} Eine Bekannte „von daheim“ nahm sie vorü |
| hlief die 25-Jährige auf der Straße.{S} Eine Bekannte „von daheim“ nahm sie vorübergehend auf.{ |
| freundschaft.{S} Hilf dir selbst.{S} In einer Stadt, wo es keine freien Wohnungen gibt, schon g |
| lf dir selbst.{S} In einer Stadt, wo es keine freien Wohnungen gibt, schon gar nicht für ungebe |
| r nicht für ungebetene Gäste.{S} Wo auf zwanzig Quadratmetern fünf bis acht Leute pennen, schic |
| Gäste.{S} Wo auf zwanzig Quadratmetern fünf bis acht Leute pennen, schichtweise und für 250 Eu |
| acht Leute pennen, schichtweise und für 250 Euro im Monat.{S} Marias „Sechser im Lotto“ war ein |
| Monat.{S} Marias „Sechser im Lotto“ war eine Arztfamilie, „die hatte ein sehr großes Haus und e |
| Lotto“ war eine Arztfamilie, „die hatte ein sehr großes Haus und einen riesigen Garten“.{S} Sie |
| ie, „die hatte ein sehr großes Haus und einen riesigen Garten“.{S} Sie antwortete auf deren Ins |
| riesigen Garten“.{S} Sie antwortete auf deren Inserat.{S} „Ich habe auf die Kinder aufgepasst u |
| ete auf deren Inserat.{S} „Ich habe auf die Kinder aufgepasst und beim Kochen geholfen.“{S} Mar |
| n.“{S} Maria ist gleich rausgerückt mit der Sprache, die wussten, wen sie beschäftigen.{S} „Vie |
| h zu ihnen war.“{S} Zweimal chauffierte das Arztehepaar die junge Angestellte zu Freunden außer |
| {S} Zweimal chauffierte das Arztehepaar die junge Angestellte zu Freunden außer Landes – um den |
| gestellte zu Freunden außer Landes – um den deutschen Dienstweg einzuhalten.{S} Das erste Mal b |
| den deutschen Dienstweg einzuhalten.{S} Das erste Mal beantragte Maria jenseits der Grenze, wie |
| Das erste Mal beantragte Maria jenseits der Grenze, wie vorgeschrieben, ihr Sprachstudium.{S} B |
| enseits der Grenze, wie vorgeschrieben, ihr Sprachstudium.{S} Beim zweiten Mal ist sie so der A |
| studium.{S} Beim zweiten Mal ist sie so der Ausweisung zuvorgekommen.{S} Die drohte, weil die j |
| sung zuvorgekommen.{S} Die drohte, weil die junge Frau das Studium abgebrochen hatte, nachdem s |
| men.{S} Die drohte, weil die junge Frau das Studium abgebrochen hatte, nachdem sie die Chance s |
| Studium abgebrochen hatte, nachdem sie die Chance sah, in ihrem erlernten medizinischen Beruf |
| n hatte, nachdem sie die Chance sah, in ihrem erlernten medizinischen Beruf wiedereinzusteigen. |
| Zurück ins Heimatland zu gehen, ist für viele Papierlosen undenkbar.{S} Marias Pfarrer hat die |
| rlosen undenkbar.{S} Marias Pfarrer hat die Erfahrung gemacht, „dass die ihre Schulden für die |
| er hat die Erfahrung gemacht, „dass die ihre Schulden für die Schleuser noch gar nicht zurückge |
| ng gemacht, „dass die ihre Schulden für die Schleuser noch gar nicht zurückgezahlt oder einfach |
| nach Hause.{S} „Und dann womöglich noch ein Kind im Arm ohne Vater!{S} Eine Katastrophe.“{S} Da |
| ich noch ein Kind im Arm ohne Vater!{S} Eine Katastrophe.“{S} Das war’s bei Maria nicht mal; ei |
| phe.“{S} Das war’s bei Maria nicht mal; eine Rückkehr kam trotzdem „nicht in Frage. zu viel tra |
| Rückkehr kam trotzdem „nicht in Frage. zu viel traurige Erinnerungen“.{S} Außerdem lebt sie se |
| rika und ohne Status.{S} Selbst während ihrer fünf Jahre dauernden „Zweckehe“ mit einem Deutsch |
| rer fünf Jahre dauernden „Zweckehe“ mit einem Deutschen war das so.{S} Maria sagt „Zweckehe“, u |
| r das so.{S} Maria sagt „Zweckehe“, und ihre Augen brechen zu Manuel aus.{S} Sekundenkurz.{S} „ |
| hen zu Manuel aus.{S} Sekundenkurz.{S} „Mein damaliger Chef ist auf Idee gekommen.“{S} Sie arbe |
| uf Idee gekommen.“{S} Sie arbeitete bei einem Pflegedienst, neben Babysitten, der Putzerei und |
| i einem Pflegedienst, neben Babysitten, der Putzerei und dem Studium.{S} „Heirate einen Deutsch |
| nst, neben Babysitten, der Putzerei und dem Studium.{S} „Heirate einen Deutschen“, hat er gesag |
| r Putzerei und dem Studium.{S} „Heirate einen Deutschen“, hat er gesagt, „dann kannst du bleibe |
| hat sich durch Bekannte einer gefunden, ein Arbeiter, etliche Jahre jünger.{S} Die 10 000 Mark |
| Bekannte einer gefunden, ein Arbeiter, etliche Jahre jünger.{S} Die 10 000 Mark drückte sie ih |
| ein Arbeiter, etliche Jahre jünger.{S} Die 10 000 Mark drückte sie ihm am Tag der Trauung in d |
| Die 10 000 Mark drückte sie ihm am Tag der Trauung in die Hand.{S} „Den Anzug für die Hochzeit |
| k drückte sie ihm am Tag der Trauung in die Hand.{S} „Den Anzug für die Hochzeit habe ich auch |
| ihm am Tag der Trauung in die Hand.{S} „Den Anzug für die Hochzeit habe ich auch gekauft, er tr |
| Trauung in die Hand.{S} „Den Anzug für die Hochzeit habe ich auch gekauft, er trug ja immer Je |
| ja immer Jeans.“{S} Normalerweise sind die Sätze höher.{S} Bis zu 60000 Mark wird in der Szene |
| Normalerweise sind die Sätze höher.{S} Bis zu 60000 Mark wird in der Szene für einen Partner m |
| tze höher.{S} Bis zu 60000 Mark wird in der Szene für einen Partner mit deutschem Pass hingeleg |
| Bis zu 60000 Mark wird in der Szene für einen Partner mit deutschem Pass hingelegt.{S} Die Arzt |
| artner mit deutschem Pass hingelegt.{S} Die Arztfamilie und der Chef borgten Maria das Geld.{S} |
| Pass hingelegt.{S} Die Arztfamilie und der Chef borgten Maria das Geld.{S} Der gekaufte Bräuti |
| Arztfamilie und der Chef borgten Maria das Geld.{S} Der gekaufte Bräutigam wohnte nicht in Mün |
| und der Chef borgten Maria das Geld.{S} Der gekaufte Bräutigam wohnte nicht in München, das Paa |
| ufte Bräutigam wohnte nicht in München, das Paar lebte nie zusammen, auch wenn es später eine g |
| lebte nie zusammen, auch wenn es später eine gemeinsame Adresse gab.{S} „Ich habe meinen Namen |
| ne gemeinsame Adresse gab.{S} „Ich habe meinen Namen behalten, damit es von meinen Bekannten ni |
| abe meinen Namen behalten, damit es von meinen Bekannten niemand merkt.{S} Ich wollte auch nich |
| erkt.{S} Ich wollte auch nicht, dass er das Kind adoptiert“, sagt Maria.{S} Man traf sich hin u |
| n, Mutter, Kind – zum Kaffee trinken in einer öffentlichen Kneipe.{S} Es ging um Zeugen.{S} Die |
| lichen Kneipe.{S} Es ging um Zeugen.{S} Die Besitzer des Hauses, in dem die Eheleute gemeldet w |
| .{S} Es ging um Zeugen.{S} Die Besitzer des Hauses, in dem die Eheleute gemeldet waren – Freund |
| gen.{S} Die Besitzer des Hauses, in dem die Eheleute gemeldet waren – Freunde des Gatten.{S} „G |
| m die Eheleute gemeldet waren – Freunde des Gatten.{S} „Gott sei Dank“, sagt Maria.{S} „Die Pol |
| en.{S} „Gott sei Dank“, sagt Maria.{S} „Die Polizei war bei denen und hat nach uns gefragt.{S} |
| t.{S} Die haben mitgespielt.“{S} Anders der Angetraute.{S} Er wollte mehr Geld, rief nachts bet |
| {S} Anders der Angetraute.{S} Er wollte mehr Geld, rief nachts betrunken an.{S} Maria gab nicht |
| ach.{S} Zum Glück sagt sie, „hat er nie eine Beziehung von mir gewollt“.{S} Manuel ist vor eine |
| ung von mir gewollt“.{S} Manuel ist vor einer Weile aus dem Zimmer gegangen.{S} Der 14-Jährige |
| llt“.{S} Manuel ist vor einer Weile aus dem Zimmer gegangen.{S} Der 14-Jährige kennt die Geschi |
| immer gegangen.{S} Der 14-Jährige kennt die Geschichte seiner Mutter erst seit zwei Jahren.{S} |
| {S} Der 14-Jährige kennt die Geschichte seiner Mutter erst seit zwei Jahren.{S} Die Staatsbürge |
| die Geschichte seiner Mutter erst seit zwei Jahren.{S} Die Staatsbürgerschaft war erteilt, die |
| seiner Mutter erst seit zwei Jahren.{S} Die Staatsbürgerschaft war erteilt, die Scheidung nicht |
| {S} Die Staatsbürgerschaft war erteilt, die Scheidung nicht mehr weit.{S} „Die Psychologin hat |
| ilt, die Scheidung nicht mehr weit.{S} „Die Psychologin hat mir gesagt, ich muss mit ihm darübe |
| ihm darüber reden.“{S} Zu der hat Maria ihr Hausarzt geschickt, als das Zwölffingerdarmgeschwür |
| r hat Maria ihr Hausarzt geschickt, als das Zwölffingerdarmgeschwür wieder aufgebrochen war.{S} |
| r.{S} „Manuel versteht nicht, warum ich den Mann geheiratet habe.“{S} Er geht inzwischen aufs G |
| e, wozu sie ihn je gezwungen habe, sagt seine Mutter, ist der Spanisch-Unterricht.{S} „Oder wil |
| ter uns, und dennoch existieren sie für die Behörden nicht: Allein in München versuchen zurzeit |
| ht: Allein in München versuchen zurzeit mehr als 30000 Menschen aus armen Ländern der Dritten W |
| hr als 30000 Menschen aus armen Ländern der Dritten Welt, unerkannt und ohne Papiere so viel Ge |
| ritten Welt, unerkannt und ohne Papiere so viel Geld zu verdienen, um die Familien zu Hause unt |
| e Papiere so viel Geld zu verdienen, um die Familien zu Hause unterstützen zu können.{S} Foto: |
| n Deutschland / Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Reichsbank |
| hsbankschatz“ kommt nun doch noch unter den Hammer: Die ersten von 30 Millionen Alt-Aktien aus |
| h noch unter den Hammer: Die ersten von 30 Millionen Alt-Aktien aus der Zeit vor 1945, die zu D |
| ersten von 30 Millionen Alt-Aktien aus der Zeit vor 1945, die zu DDR-Zeiten überwiegend in Tre |
| e zu DDR-Zeiten überwiegend in Tresoren der ehemaligen Reichsbank lagerten, werden nach jahrela |
| Prozessieren Ende Juni versteigert.{S} Die Auktion für die in der Sammlerszene heiß begehrten |
| versteigert.{S} Die Auktion für die in der Sammlerszene heiß begehrten Reichsmark-Aktien gilt |
| iß begehrten Reichsmark-Aktien gilt als eine der größten Versteigerungen historischer Wertpapie |
| orischer Wertpapiere in Deutschland.{S} Die Details sollen nach langem Warten an diesem Diensta |
| ie Details sollen nach langem Warten an diesem Dienstag in Berlin bekannt gegeben werden.{S} Wi |
| haftsgeschichte / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Olympiapark |
| zum 13. Juli stattfindet, fährt auch in diesem Jahr wieder ein Shuttle-Bus vom U- Bahnhof Schei |
| indet, fährt auch in diesem Jahr wieder ein Shuttle-Bus vom U- Bahnhof Scheidplatz zum Olympiap |
| - Bahnhof Scheidplatz zum Olympiapark – die Strecke ist jetzt allerdings viel länger.{S} Die Fa |
| ke ist jetzt allerdings viel länger.{S} Die Fahrzeuge der Interims-Linie 111 werden ihre Endhal |
| llerdings viel länger.{S} Die Fahrzeuge der Interims-Linie 111 werden ihre Endhaltestelle nicht |
| Fahrzeuge der Interims-Linie 111 werden ihre Endhaltestelle nicht mehr an der Ackermannstraße h |
| erden ihre Endhaltestelle nicht mehr an der Ackermannstraße haben, sondern am U-Bahnhof Westfri |
| als durch den Olympiapark, dort gibt es die beiden neuen Haltestellen „Tollwood“ und „Parkharfe |
| estellen „Tollwood“ und „Parkharfe“.{S} Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) erfüllt mit die |
| Verkehrsgesellschaft (MVG) erfüllt mit diesem verbesserten Serviceangebot den Wunsch vieler Fa |
| mit diesem verbesserten Serviceangebot den Wunsch vieler Fahrgäste.{S} wy SZdigital: Alle Rech |
| verbesserten Serviceangebot den Wunsch vieler Fahrgäste.{S} wy SZdigital: Alle Rechte vorbehal |
| nsch vieler Fahrgäste.{S} wy SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Begehrtes L |
| GmbH{S} Begehrtes Luxemburg{S} Noch ist das Großherzogtum als Fondsstandort beliebt{S} Luxembur |
| pitalanlegern als kleines Paradies.{S} Viele Steuerzahler schätzen das Großherzogtum als Hort |
| aradies.{S} Viele Steuerzahler schätzen das Großherzogtum als Hort des Bankgeheimnisses.{S} Der |
| ler schätzen das Großherzogtum als Hort des Bankgeheimnisses.{S} Der winzige EU-Staat ist aber |
| Der winzige EU-Staat ist aber auch bei den deutschen Fondsgesellschaften sehr beliebt, weil hi |
| sgesellschaften sehr beliebt, weil hier die Auflage eines Fonds meist viel leichter geht als in |
| ten sehr beliebt, weil hier die Auflage eines Fonds meist viel leichter geht als in der Bundesr |
| s Fonds meist viel leichter geht als in der Bundesrepublik.{S} In keinem anderen Land außer den |
| r geht als in der Bundesrepublik.{S} In keinem anderen Land außer den USA und Frankreich werden |
| publik.{S} In keinem anderen Land außer den USA und Frankreich werden mehr Fonds neu herausgebr |
| and außer den USA und Frankreich werden mehr Fonds neu herausgebracht als in dem Großherzogtum. |
| en mehr Fonds neu herausgebracht als in dem Großherzogtum.{S} So zählt die Luxemburger Aufsicht |
| t als in dem Großherzogtum.{S} So zählt die Luxemburger Aufsichtsbehörde CSSF knapp 2000 Fondsp |
| Luxemburger Aufsichtsbehörde CSSF knapp 2000 Fondsprodukte mit mehr als 7800 Teilfonds.{S} Trot |
| hörde CSSF knapp 2000 Fondsprodukte mit mehr als 7800 Teilfonds.{S} Trotz der Aktien-Baisse ver |
| e mit mehr als 7800 Teilfonds.{S} Trotz der Aktien-Baisse verzeichneten die Fonds 2002 bei eine |
| } Trotz der Aktien-Baisse verzeichneten die Fonds 2002 bei einem Volumen von 845 Milliarden Eur |
| Baisse verzeichneten die Fonds 2002 bei einem Volumen von 845 Milliarden Euro Nettozuflüsse von |
| en die Fonds 2002 bei einem Volumen von 845 Milliarden Euro Nettozuflüsse von 57 Milliarden Eur |
| n 845 Milliarden Euro Nettozuflüsse von 57 Milliarden Euro.{S} Fast jeder fünfte Fonds, der in |
| uflüsse von 57 Milliarden Euro.{S} Fast jeder fünfte Fonds, der in Luxemburg aufgelegt wurde, s |
| rde, stammt von deutschen Anbietern.{S} Die Gründe für diesen Boom sind vielfältig: Luxemburg l |
| deutschen Anbietern.{S} Die Gründe für diesen Boom sind vielfältig: Luxemburg liegt mitten im |
| ch oder französisch einreichen.{S} Auch der Name des Fonds darf in englischer Sprache sein.Die |
| ranzösisch einreichen.{S} Auch der Name des Fonds darf in englischer Sprache sein.Die Behörden |
| s Fonds darf in englischer Sprache sein.Die Behörden arbeiten außerdem äußerst effizient.{S} Ei |
| arbeiten außerdem äußerst effizient.{S} Eine Genehmigung für einen europaweiten Vertrieb gibt e |
| erst effizient.{S} Eine Genehmigung für einen europaweiten Vertrieb gibt es oft schon binnen we |
| eiten Vertrieb gibt es oft schon binnen weniger Wochen.{S} Und auch beim Umsetzen von EU- Vorga |
| auch beim Umsetzen von EU- Vorgaben ist der deutsche Nachbar flott.{S} Beispiel Hedgefonds: Wäh |
| gefonds: Während in Deutschland noch an einem Gesetzesentwurf gearbeitet wird, hat Luxemburg di |
| sentwurf gearbeitet wird, hat Luxemburg die maßgebliche EU-Richtlinie bereits Ende 2002 in nati |
| egossen.{S} Ob dies auch in Zukunft für einen Spitzenplatz als europäischer Fondsstandort reich |
| ist jedoch ungewiss.{S} Denn zumindest die deutschen Behörden denken offenbar um.{S} „Wir sehe |
| örden denken offenbar um.{S} „Wir sehen ein echtes Bemühen des Bundesfinanzministers, den Finan |
| ar um.{S} „Wir sehen ein echtes Bemühen des Bundesfinanzministers, den Finanzplatz Deutschland |
| htes Bemühen des Bundesfinanzministers, den Finanzplatz Deutschland zu stärken, und das gilt au |
| hland zu stärken, und das gilt auch für die Fondsindustrie“, sagte Axel-Günter Benkner, Spreche |
| e“, sagte Axel-Günter Benkner, Sprecher des Vorstands des BVI Bundesverband Investment und Asse |
| nd Investment und Asset Management, bei einer Reise durch Luxemburg.{S} Benkner hofft, dass das |
| durch Luxemburg.{S} Benkner hofft, dass das deutsche Investmentrecht bald so viel Spielraum läs |
| dass das deutsche Investmentrecht bald so viel Spielraum lässt, „dass es künftig keinen Grund |
| viel Spielraum lässt, „dass es künftig keinen Grund mehr gibt, Fonds außerhalb Deutschlands au |
| c Frieden gibt sich aber – zumindest in der Öffentlichkeit – weiter siegessicher.{S} Sein Land |
| ffentlichkeit – weiter siegessicher.{S} Sein Land werde in Zukunft nicht an Anziehungskraft ver |
| eit in Luxemburg.{S} Und von der können die Unternehmen und Steuerzahler in Deutschland derzeit |
| sraum Luxemburg / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Panzerwiese |
| ng der DIZ München GmbH{S} Panzerwiese: Zu wenige Betreuer, zu wenige Treffpunkte{S} „Kinder ko |
| mbH{S} Panzerwiese: Zu wenige Betreuer, zu wenige Treffpunkte{S} „Kinder kommen ohne Strümpfe u |
| en Hunger“{S} Sozialarbeiter warnen vor dem Entstehen eines Brennpunkts im Wohnquartier nördlic |
| Sozialarbeiter warnen vor dem Entstehen eines Brennpunkts im Wohnquartier nördlich der Neuherbe |
| es Brennpunkts im Wohnquartier nördlich der Neuherbergstraße{S} Von Thomas Kronewiter{S} Haben |
| itik und Verwaltung im äußersten Norden der Stadt ihre Hausaufgaben gemacht oder droht auf der |
| erwaltung im äußersten Norden der Stadt ihre Hausaufgaben gemacht oder droht auf der Panzerwies |
| hre Hausaufgaben gemacht oder droht auf der Panzerwiese ein neuer sozialer Brennpunkt?{S} Die M |
| gemacht oder droht auf der Panzerwiese ein neuer sozialer Brennpunkt?{S} Die Meinungen darüber |
| wiese ein neuer sozialer Brennpunkt?{S} Die Meinungen darüber gehen auseinander – doch hegen ge |
| ich etwa um Hausaufgabenhilfe kümmert: „Die Kinder kommen im Winter ohne Strümpfe und haben Hun |
| nd haben Hunger.“{S} Einziges Thema bei einem Runden Tisch im neu eröffneten Bewohnertreff Hart |
| Grünen-Stadträtin Jutta Koller vertrat eine ganz andere Position: Die Stadt habe den Siedlern |
| ller vertrat eine ganz andere Position: Die Stadt habe den Siedlern gute Vorgaben gemacht, desh |
| ne ganz andere Position: Die Stadt habe den Siedlern gute Vorgaben gemacht, deshalb solle man d |
| ute Vorgaben gemacht, deshalb solle man das Viertel „nicht schlecht reden“.{S} Allerdings räumt |
| lecht reden“.{S} Allerdings räumte auch die Stadträtin ein, dass der gesamte Stadtbezirk Milber |
| gs räumte auch die Stadträtin ein, dass der gesamte Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart, zu dem d |
| adtbezirk Milbertshofen-Am Hart, zu dem die Panzerwiese gehört, im städtischen Armutsbericht na |
| ter Stelle“ stehe.{S} Dennoch werde bei der Panzerwiese so getan, „als würden wir dort 6000 Obd |
| zerwiese so getan, „als würden wir dort 6000 Obdachlose unterbringen“.{S} Das Gegenteil sei der |
| dort 6000 Obdachlose unterbringen“.{S} Das Gegenteil sei der Fall: 60 Prozent der Siedler seie |
| ose unterbringen“.{S} Das Gegenteil sei der Fall: 60 Prozent der Siedler seien ganz normale Mün |
| ringen“.{S} Das Gegenteil sei der Fall: 60 Prozent der Siedler seien ganz normale Münchner.{S} |
| ler seien ganz normale Münchner.{S} Bei den jüngsten Mittelstreichungen habe der Stadtrat zudem |
| ei den jüngsten Mittelstreichungen habe der Stadtrat zudem gerade Trägern sozialer Einrichtunge |
| erade Trägern sozialer Einrichtungen in diesem Bereich wie der AG Buhlstraße oder dem Kreisjuge |
| ler Einrichtungen in diesem Bereich wie der AG Buhlstraße oder dem Kreisjugendring mehr Geld zu |
| esem Bereich wie der AG Buhlstraße oder dem Kreisjugendring mehr Geld zugestanden als die Verwa |
| AG Buhlstraße oder dem Kreisjugendring mehr Geld zugestanden als die Verwaltung vorgeschlagen |
| eisjugendring mehr Geld zugestanden als die Verwaltung vorgeschlagen hatte.{S} Sozialarbeiterin |
| larbeiterin Elke Kremer, schon jetzt in der neuen Siedlung tätig, bat dennoch um mehr Begegnung |
| er neuen Siedlung tätig, bat dennoch um mehr Begegnungsmöglichkeiten, wo Konflikte ausgetragen |
| könnten.{S} Denn derzeit gibt es außer dem offenen Kindertreff am Hildegard-von- Bingen-Anger |
| r nichts – bald will man aber zumindest den Bau eines Freizeitheims für Jugendliche angehen.{S} |
| – bald will man aber zumindest den Bau eines Freizeitheims für Jugendliche angehen.{S} Für Ant |
| Für Antonie Thomsen (SPD), Vorsitzende des Bezirksausschusses Milbertshofen-Am Hart, fehlt nic |
| nicht zuletzt ein „Grantl- Stüberl“ in einer ordentlichen Kneipe.{S} Während es die Gremiumsvo |
| iner ordentlichen Kneipe.{S} Während es die Gremiumsvorsitzende humorvoll nahm, sah Fraktionsko |
| in „Desaster“ drohen.{S} Wenn man trotz aller Vorplanung und jahrelanger Projektstudien derarti |
| rplanung und jahrelanger Projektstudien derartige Probleme besprechen müsse, sei sie persönlich |
| t Ideen Erfolge zu erzielen sind, haben die Arbeitsgruppe Buhlstraße als Träger des Spiel- und |
| inings-Centre in direkter Nachbarschaft der Panzerwiese, am Harthof, unter Beweis gestellt: An |
| ientzenhoferstraße 68 haben beide durch eine Kooperation und umgeschichtete Fördergelder in ein |
| tion und umgeschichtete Fördergelder in einem ehemaligen Laden einen Bewohnertreff eröffnet (Öf |
| Fördergelder in einem ehemaligen Laden einen Bewohnertreff eröffnet (Öffnungszeiten: Montag bi |
| iese in München / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Maget hofft |
| roten Norden{S} Schwieriger Kampf gegen die CSU-Kandidatin Hohlmeier{S} Von Berthold Neff{S} Ei |
| Berthold Neff{S} Eigentlich misst sich der Münchner SPD-Chef Franz Maget als Spitzenkandidat s |
| PD-Chef Franz Maget als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl am 21. September mit |
| t als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl am 21. September mit Ministerpräsident |
| isterin Monika Hohlmeier zu tun.{S} Vor vier Jahren bezwang Maget die Tochter von Franz Josef S |
| u tun.{S} Vor vier Jahren bezwang Maget die Tochter von Franz Josef Strauß, doch diesmal dürfte |
| en.{S} Dies liegt zum einen daran, dass der Stimmkreis im Münchner Norden auf Betreiben der CSU |
| mkreis im Münchner Norden auf Betreiben der CSU neu geschnitten wurde und nun nicht nur Milbert |
| wurde und nun nicht nur Milbertshofen, das Olympiadorf und das Viertel Am Hart umfasst, sonder |
| nur Milbertshofen, das Olympiadorf und das Viertel Am Hart umfasst, sondern auch Teile von Neu |
| {S} Da Maget Hochrechnungen zufolge bei diesem neuen Zuschnitt mit seinem Ergebnis von 1998 ein |
| zufolge bei diesem neuen Zuschnitt mit seinem Ergebnis von 1998 einen Rückstand von 0, 4 Proze |
| Zuschnitt mit seinem Ergebnis von 1998 einen Rückstand von 0, 4 Prozentpunkten gegenüber Monik |
| m Ergebnis von 1998 einen Rückstand von 0, 4 Prozentpunkten gegenüber Monika Hohlmeier hätte, m |
| S} Das ist auch deshalb nötig, weil von der SPD auf Bundesebene alles andere als Rückenwind kom |
| e alles andere als Rückenwind kommt und die Umfragewerte alarmierend sind.{S} Durch die von der |
| erte alarmierend sind.{S} Durch die von der SPD klar gewonnene Wahl zur Bürgerschaft in Bremen |
| aft in Bremen könnte sich da allerdings ein Stimmungswechsel ankündigen.{S} Maget: „Dieses herv |
| Stimmungswechsel ankündigen.{S} Maget: „Dieses hervorragende Ergebnis beweist, dass die SPD erf |
| es hervorragende Ergebnis beweist, dass die SPD erfolgreich ist, wenn sie geschlossen antritt.“ |
| antritt.“{S} Maget hofft vor allem auf ein gutes Ergebnis in München.{S} Er baut dabei auf die |
| gebnis in München.{S} Er baut dabei auf die große Zustimmung der Münchner für die Politik von O |
| Er baut dabei auf die große Zustimmung der Münchner für die Politik von OB Christian Ude, den |
| f die große Zustimmung der Münchner für die Politik von OB Christian Ude, den sie im März 2002 |
| Christian Ude, den sie im März 2002 mit 64,5 Prozent der Stimmen erneut im Amt bestätigten.{S} |
| ut im Amt bestätigten.{S} Im Rennen mit seiner CSU-Konkurrentin setzt Maget vor allem darauf, „ |
| m Stimmkreis verankert bin“, wie er bei einer Pressekonferenz im Drehrestaurant des Olympiaturm |
| des Olympiaturms (mit Rundum-Blick auf den gesamten Stimmkreis) sagte.{S} Gerade auch im Münch |
| S} Gerade auch im Münchner Norden stehe die SPD „für ein tolerantes Stadtklima und Bürgernähe“. |
| h im Münchner Norden stehe die SPD „für ein tolerantes Stadtklima und Bürgernähe“.{S} Er lebe s |
| tklima und Bürgernähe“.{S} Er lebe seit seiner Geburt hier und kenne die Probleme und Nöte der |
| lebe seit seiner Geburt hier und kenne die Probleme und Nöte der Menschen deshalb aus eigener |
| rt hier und kenne die Probleme und Nöte der Menschen deshalb aus eigener Anschauung.{S} Ihm zur |
| ener Anschauung.{S} Ihm zur Seite steht die 32 Jahre alte Ruth Waldmann, der es 1998 bei der Wa |
| hre alte Ruth Waldmann, der es 1998 bei der Wahl zum Bezirkstag gelang, das einzige SPD-Direktm |
| seither als sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.{S} Als Zweitstimmenkandidatin für die L |
| tion.{S} Als Zweitstimmenkandidatin für die Landtagswahl gewann Maget die stellvertretende Pers |
| datin für die Landtagswahl gewann Maget die stellvertretende Personalratsvorsitzende der Stadt, |
| tellvertretende Personalratsvorsitzende der Stadt, Barbara Schreyögg.{S} Die frühere Leiterin d |
| tzende der Stadt, Barbara Schreyögg.{S} Die frühere Leiterin der Gesamtschule Nord will sich vo |
| bara Schreyögg.{S} Die frühere Leiterin der Gesamtschule Nord will sich vor allem mit schulpoli |
| r allem mit schulpolitischen Themen für die SPD stark machen.{S} Als Wahlkampfleiterin steht ih |
| hen.{S} Als Wahlkampfleiterin steht ihm die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Constanze Lind |
| ch zur Seite.{S} Maget ist guter Dinge, das Direktmandat zum vierten Mal zu holen: „Es wird nic |
| sehr zuversichtlich.“{S} Kandidaten für die Landtagswahl 2003 in Bayern Maget, Franz / Politik |
| ayern Maget, Franz / Politik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Gewinneinbr |
| Bizerba{S} dad.{S} Stuttgart – Nachdem der Waagenhersteller Bizerba in den vergangenen Jahren |
| Nachdem der Waagenhersteller Bizerba in den vergangenen Jahren an der Umstellung auf Euro-Preis |
| er Bizerba in den vergangenen Jahren an der Umstellung auf Euro-Preise sehrt gut verdient hat, |
| o-Preise sehrt gut verdient hat, musste die Balinger Unternehmensgruppe 2002 einen herben Gewin |
| te die Balinger Unternehmensgruppe 2002 einen herben Gewinnrückgang hinnehmen: Das Konzernergeb |
| einen herben Gewinnrückgang hinnehmen: Das Konzernergebnis sank von 21,7 auf 7,3 Millionen Eur |
| : Das Konzernergebnis sank von 21,7 auf 7,3 Millionen Euro.{S} Als Hauptursache machte der Vors |
| lionen Euro.{S} Als Hauptursache machte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bizerba GmbH & |
| Als Hauptursache machte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bizerba GmbH & Co. KG, Hans-Ge |
| allem Umsatzeinbußen im Inland aus.{S} Die anhaltende Konsumunlust und die daraus folgende Inv |
| aus.{S} Die anhaltende Konsumunlust und die daraus folgende Investitionszurückhaltung der Unter |
| raus folgende Investitionszurückhaltung der Unternehmen hätten ihren Tribut im Jahresabschluss |
| onszurückhaltung der Unternehmen hätten ihren Tribut im Jahresabschluss gefordert.{S} So schrum |
| esabschluss gefordert.{S} So schrumpfte der Umsatz um 18,7 Prozent auf 307,2 Millionen Euro.{S} |
| hrumpfte der Umsatz um 18,7 Prozent auf 307,2 Millionen Euro.{S} Bizerba erwartet für 2003 aber |
| Euro.{S} Bizerba erwartet für 2003 aber eine leichte Konjunkturaufhellung und durch innovative |
| } Bizerba GmbH & Co. / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} HEUTE{S} MÜ |
| mit als ohne{S} Warum Independent-Bands ihre CDs vor dem Kopieren schützen Seite 40{S} MÜNCHNER |
| S} Warum Independent-Bands ihre CDs vor dem Kopieren schützen Seite 40{S} MÜNCHNER WIRTSCHAFT{S |
| s nicht zu greifen{S} Beim Industrietag der Fachhochschule gehen die Studenten leer aus.{S} Sei |
| m Industrietag der Fachhochschule gehen die Studenten leer aus.{S} Seite 42{S} BAYERN{S} Ein Bi |
| nten leer aus.{S} Seite 42{S} BAYERN{S} Ein Bischof will nach oben{S} Regensburger Oberhirte lä |
| ch oben{S} Regensburger Oberhirte lässt seinen Stuhl auf neue Stufe stellen.{S} Seite 44/29{S} |
| www.sueddeutsche.de/muenchen SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Deutsche Bö |
| gefallener Ifo-Geschäftsklima-Index hat die deutschen Aktienkurse am Montag leicht anziehen las |
| bis Handelsschluss um 0,19 Prozent auf 2828,28 Zähler zu.{S} Der Ifo- Geschäftsklimaindex für |
| ex für Westdeutschland stieg im Mai auf 87,6 Punkte nach 86,6 Zählern im Vormonat.{S} Von Reute |
| hland stieg im Mai auf 87,6 Punkte nach 86,6 Zählern im Vormonat.{S} Von Reuters befragte Analy |
| alysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 86,7 Stellen gerechnet.{S} Einige Mar |
| Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 86,7 Stellen gerechnet.{S} Einige Marktteilnehmer erklä |
| Anstieg auf 86,7 Stellen gerechnet.{S} Einige Marktteilnehmer erklärten, die Zahlen hätten für |
| t.{S} Einige Marktteilnehmer erklärten, die Zahlen hätten für Erleichterung gesorgt, nachdem Än |
| eichterung gesorgt, nachdem Ängste über ein mögliches Abgleiten des größten europäischen Wirtsc |
| dem Ängste über ein mögliches Abgleiten des größten europäischen Wirtschaftsraumes in eine Reze |
| ößten europäischen Wirtschaftsraumes in eine Rezession die Runde gemacht hätten.{S} Marktbeobac |
| hen Wirtschaftsraumes in eine Rezession die Runde gemacht hätten.{S} Marktbeobachter rechneten |
| ätten.{S} Marktbeobachter rechneten für die absehbare Zukunft allerdings nicht mit starken Kurs |
| arken Kurssteigerungen.{S} Zwar dürften die jüngsten Kursanstiege Bestand haben, aber angesicht |
| chlechten Wachstums- und Ertragschancen vieler Unternehmen bleibe das Potenzial nach oben begre |
| rtragschancen vieler Unternehmen bleibe das Potenzial nach oben begrenzt.{S} Hier entfalte der |
| al nach oben begrenzt.{S} Hier entfalte der starke Euro eine nachteilige Wirkung.{S} Auf der Ge |
| renzt.{S} Hier entfalte der starke Euro eine nachteilige Wirkung.{S} Auf der Gewinnerseite im D |
| e Euro eine nachteilige Wirkung.{S} Auf der Gewinnerseite im Dax standen die Papiere von Daimle |
| S} Auf der Gewinnerseite im Dax standen die Papiere von DaimlerChrysler (+ 0,51 Prozent auf 25, |
| von DaimlerChrysler (+ 0,51 Prozent auf 25,64 Euro).{S} Nach Händlerangaben profitierten sie vo |
| gaben profitierten sie von guten Zahlen des japanischen Partners Mitsubishi.{S} Der Automobilhe |
| des japanischen Partners Mitsubishi.{S} Der Automobilhersteller hat dank Kostensenkungen und Ab |
| tensenkungen und Absatzsteigerungen auf dem asiatischen Markt im abgelaufenen Geschäftsjahr 200 |
| 2/2003 Gewinn und Umsatz gesteigert.{S} Die Zahlen zeigten, dass die Sanierung von Mitsubishi w |
| gesteigert.{S} Die Zahlen zeigten, dass die Sanierung von Mitsubishi wie geplant verlaufe, komm |
| ishi wie geplant verlaufe, kommentierte ein Sprecher von DaimlerChrysler.{S} Die Stuttgarter si |
| te ein Sprecher von DaimlerChrysler.{S} Die Stuttgarter sind mit 37 Prozent größter Anteilseign |
| erChrysler.{S} Die Stuttgarter sind mit 37 Prozent größter Anteilseigner von Mitsubishi Motors. |
| n Mitsubishi Motors.{S} Vor Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal gewannen die Aktien vo |
| tors.{S} Vor Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal gewannen die Aktien von MLP 0,84 Proz |
| r Zahlen für das erste Quartal gewannen die Aktien von MLP 0,84 Prozent auf 10,85 Euro.{S} Der |
| nen die Aktien von MLP 0,84 Prozent auf 10,85 Euro.{S} Der MDax erhöhte sich um 0,13 Prozent au |
| r MDax erhöhte sich um 0,13 Prozent auf 3290,81 Punkte.{S} Merck-Papiere gewannen 2,49 Prozent. |
| - und Spezialchemiekonzern hat in Japan die Firma Nippon Shinyaku als Vertriebspartner für das |
| ippon Shinyaku als Vertriebspartner für das Alkoholentwöhnungsmittel Acamprosat gewonnen.{S} De |
| .{S} Der TecDax zog um 0,33 Prozent auf 384,66 Zähler an.{S} Die Aktien von GPC Biotech sprange |
| m 0,33 Prozent auf 384,66 Zähler an.{S} Die Aktien von GPC Biotech sprangen 11,57 Prozent auf 5 |
| GPC Biotech sprangen 11,57 Prozent auf 5, 98 Euro.{S} Anleger erwarten positive Nachrichten zu |
| ten zum Krebsmedikament Satraplatin auf einem Medizinerkongress in der nächsten Woche.{S} Am fe |
| raplatin auf einem Medizinerkongress in der nächsten Woche.{S} Am festeren Rentenmarkt sank die |
| Woche.{S} Am festeren Rentenmarkt sank die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen auf 3,40 (Freit |
| en auf 3,40 (Freitag: 3,41) Prozent.{S} Der Juni-Kontrakt des Bund-Futures verbesserte sich bis |
| ag: 3,41) Prozent.{S} Der Juni-Kontrakt des Bund-Futures verbesserte sich bis Handelsende auf 1 |
| ozent.{S} SZ/{S} Reuters/dpa SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Quelle stei |
| Autohandel ein{S} Experte hält Vorstoß des Handelskonzerns für reinen Werbegag{S} Fürth (dpa) |
| ns für reinen Werbegag{S} Fürth (dpa) – Das Versandhaus Quelle steigt in den Autohandel ein.{S} |
| der mit Tageszulassung oder Importe aus dem europäischen Ausland anbieten, sagte ein Unternehme |
| em europäischen Ausland anbieten, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag.{S} Autoindustrie un |
| S} Autoindustrie und Fachleute werteten den Vorstoß als reine Werbemaßnahme.„Wir sind wahrschei |
| ie ersten, die als Nicht-Autohändler in diesen Vertrieb einsteigen“, sagte der Sprecher.{S} Die |
| r in diesen Vertrieb einsteigen“, sagte der Sprecher.{S} Die Autos würden im Vergleich zum herk |
| ieb einsteigen“, sagte der Sprecher.{S} Die Autos würden im Vergleich zum herkömmlichen Handel |
| n im Vergleich zum herkömmlichen Handel mehr als 5000 Euro günstiger angeboten.{S} Bereits Mitt |
| angeboten.{S} Bereits Mitte April hatte das Versandhaus 50 Autos der Marke Smart zum Preis von |
| reits Mitte April hatte das Versandhaus 50 Autos der Marke Smart zum Preis von 2000 Euro angebo |
| te April hatte das Versandhaus 50 Autos der Marke Smart zum Preis von 2000 Euro angeboten.{S} D |
| 50 Autos der Marke Smart zum Preis von 2000 Euro angeboten.{S} Diese Aktion sei als Einstieg i |
| t zum Preis von 2000 Euro angeboten.{S} Diese Aktion sei als Einstieg in den Autohandel zu sehe |
| r, Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen, bezeichnete gegenüber |
| e-Vorstoß indes als reinen Werbegag.{S} Die Rabatte, die Quelle den Autokäufern gewähren wolle, |
| es als reinen Werbegag.{S} Die Rabatte, die Quelle den Autokäufern gewähren wolle, könnten dies |
| en Werbegag.{S} Die Rabatte, die Quelle den Autokäufern gewähren wolle, könnten diese zum Teil |
| dabei zu wenig und wird langfristig auf die Nase fallen“.{S} (Firmen des Tages) Großversandhaus |
| ristig auf die Nase fallen“.{S} (Firmen des Tages) Großversandhaus Quelle Gustav Schickedanz KG |
| in Deutschland / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Reden über |
| DIZ München GmbH{S} Reden über Gott und die Welt{S} Einzigartig auf der Welt: Der Vatikan-Stamm |
| er Gott und die Welt{S} Einzigartig auf der Welt: Der Vatikan-Stammtisch im „Weißen Bräuhaus“{S |
| d die Welt{S} Einzigartig auf der Welt: Der Vatikan-Stammtisch im „Weißen Bräuhaus“{S} Der Stam |
| ikan-Stammtisch im „Weißen Bräuhaus“{S} Der Stammtisch ist klein, fünf, höchstens sechs Leute p |
| aus“{S} Der Stammtisch ist klein, fünf, höchstens sechs Leute passen an den schmalen, fast unge |
| , fünf, höchstens sechs Leute passen an den schmalen, fast ungemütlichen Tisch nahe der Schenke |
| schmalen, fast ungemütlichen Tisch nahe der Schenke im „Bürgerzimmer“ (da sind die Tische schön |
| der Schenke im „Bürgerzimmer“ (da sind die Tische schön eingedeckt im Gegensatz zur Schwemme), |
| .{S} In München sowieso, vielleicht auf der ganzen Welt.{S} Hier wird viel über Gott und die We |
| n Welt.{S} Hier wird viel über Gott und die Welt geredet oder genauer gesagt und viel irdischer |
| genauer gesagt und viel irdischer über die Kirche und die Welt.{S} Wir sind am Vatikan-Stammti |
| und viel irdischer über die Kirche und die Welt.{S} Wir sind am Vatikan-Stammtisch im „Weißen |
| im Revier von der Margot Filser, und an der Wand hängen in einem goldenen Rahmen das gelb-weiße |
| argot Filser, und an der Wand hängen in einem goldenen Rahmen das gelb-weiße Vatikan-Wappen und |
| ahmen das gelb-weiße Vatikan-Wappen und ein Druck vom St. Petersplatz in Rom.{S} Darunter sitze |
| istens mittags, Thaddäus Joseph Kühnel, seines Zeichens Bankdirektor in München, und Sigi Rappl |
| ankdirektor in München, und Sigi Rappl, ein alter Rundfunk-Mann, und ein paar Freunde aus der W |
| igi Rappl, ein alter Rundfunk-Mann, und ein paar Freunde aus der Wirtschaft und aus der Politik |
| Rundfunk-Mann, und ein paar Freunde aus der Wirtschaft und aus der Politik.{S} Und immer wieder |
| paar Freunde aus der Wirtschaft und aus der Politik.{S} Und immer wieder hat die Runde prominen |
| us der Politik.{S} Und immer wieder hat die Runde prominente Gäste, das sind dann hohe Würdentr |
| Gäste, das sind dann hohe Würdenträger der katholischen Kirche.{S} Natürlich war der Kardinal |
| r katholischen Kirche.{S} Natürlich war der Kardinal Ratzinger schon öfter da oder der päpstlic |
| Kardinal Ratzinger schon öfter da oder der päpstliche Nuntius oder der eine oder andere Kardin |
| ter da oder der päpstliche Nuntius oder der eine oder andere Kardinal aus einer entfernten Welt |
| oder der eine oder andere Kardinal aus einer entfernten Weltgegend, die allesamt die Kost im B |
| ner entfernten Weltgegend, die allesamt die Kost im Bräuhaus zu schätzen wissen.{S} Sonderlich |
| zen wissen.{S} Sonderlich geschützt ist der Platz nicht, den sich der Vatikan- Stammtisch gewäh |
| geschützt ist der Platz nicht, den sich der Vatikan- Stammtisch gewählt hat.{S} Jeder kann scha |
| , wer da sitzt, aber das ist Kühnel und seinen Freunden gar nicht unrecht.{S} Die Leute dürfen |
| d seinen Freunden gar nicht unrecht.{S} Die Leute dürfen ruhig sehen, wen sie gerade wieder zu |
| sie gerade wieder zu Gast haben, und in dem allgemeinen Lärm, der an dieser Wirtshausecke herrs |
| en, und in dem allgemeinen Lärm, der an dieser Wirtshausecke herrscht, lässt sich ungestört dis |
| er was werden soll und werden könnte in der bayerischen Kirchenhierarchie.{S} Da drängt sich di |
| en Kirchenhierarchie.{S} Da drängt sich die Frage auf, wie denn der ideale Münchner Erzbischof |
| Da drängt sich die Frage auf, wie denn der ideale Münchner Erzbischof auszusehen hätte?{S} Ges |
| usehen hätte?{S} Gescheit muss er sein, ein richtiger Professor, aber volksnah, einer, der auf |
| rofessor, aber volksnah, einer, der auf die Menschen zugeht, romtreu, nicht dem Zeitgeist hinte |
| auf die Menschen zugeht, romtreu, nicht dem Zeitgeist hinterher laufend, sagt Kühnel sofort.{S} |
| laufend, sagt Kühnel sofort.{S} Und auf die Bemerkung, dass er jetzt eigentlich den Kardinal Ra |
| die Bemerkung, dass er jetzt eigentlich den Kardinal Ratzinger beschrieben habe, nickt der Mann |
| dinal Ratzinger beschrieben habe, nickt der Mann, der sich gern als „Chauffeur vom Ratzinger“ b |
| hes Vermögen.{S} Da passt es auch, dass der Direktor den Stammtisch pflegt, den der Kardinal ab |
| {S} Da passt es auch, dass der Direktor den Stammtisch pflegt, den der Kardinal ab und zu besuc |
| der Direktor den Stammtisch pflegt, den der Kardinal ab und zu besucht.{S} fs SZ-Serie Geschlos |
| ie Geschlossene Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Das könnte |
| haben“{S} Heinrich Vaske, Chefredakteur der Zeitschrift Computerwoche, über die Folgen der Münc |
| eur der Zeitschrift Computerwoche, über die Folgen der Münchner Entscheidung{S} Die Entscheidun |
| tschrift Computerwoche, über die Folgen der Münchner Entscheidung{S} Die Entscheidung der Stadt |
| die Folgen der Münchner Entscheidung{S} Die Entscheidung der Stadt für das Betriebssystem Linux |
| nchner Entscheidung{S} Die Entscheidung der Stadt für das Betriebssystem Linux beschäftigt die |
| idung{S} Die Entscheidung der Stadt für das Betriebssystem Linux beschäftigt die gesamte Comput |
| ür das Betriebssystem Linux beschäftigt die gesamte Computerbranche.{S} Heinrich Vaske, Chefred |
| anche.{S} Heinrich Vaske, Chefredakteur der Computerwoche, erläutert, warum.{S} SZ: Welche Bede |
| Computerwoche, erläutert, warum.{S} SZ: Welche Bedeutung hat die Münchner Entscheidung?{S} Vask |
| ert, warum.{S} SZ: Welche Bedeutung hat die Münchner Entscheidung?{S} Vaske: Die Münchner Entsc |
| at die Münchner Entscheidung?{S} Vaske: Die Münchner Entscheidung – wenn sie denn definitiv so |
| alwirkung für andere Kommunen haben.{S} Viele Städte und Gemeinden stehen derzeit vor der Entsc |
| Städte und Gemeinden stehen derzeit vor der Entscheidung, welches System sie als Ersatz für ält |
| en stehen derzeit vor der Entscheidung, welches System sie als Ersatz für ältere Windows-System |
| s NT, anschaffen.{S} Microsoft erzwingt diese Entscheidung ja mit der eigenen Politik, Windows |
| soft erzwingt diese Entscheidung ja mit der eigenen Politik, Windows NT nur noch für begrenzte |
| noch für begrenzte Zeit zu pflegen.{S} Viele Kommunen überlegen in der aktuellen Situation, ob |
| pflegen.{S} Viele Kommunen überlegen in der aktuellen Situation, ob sie mit dem Konkurrenzsyste |
| in der aktuellen Situation, ob sie mit dem Konkurrenzsystem Linux nicht besser und vor allem b |
| es gibt ja unter Linux mit Open Office eine gute Alternative zu Microsofts Büropaket.{S} Die S |
| Alternative zu Microsofts Büropaket.{S} Die Software eignet sich vielleicht nicht für alle, abe |
| ielleicht nicht für alle, aber doch für die meisten Arbeitsplätze in den Kommunen.{S} SZ: Hat s |
| r doch für die meisten Arbeitsplätze in den Kommunen.{S} SZ: Hat sich die Stadt München geschic |
| plätze in den Kommunen.{S} SZ: Hat sich die Stadt München geschickt verhalten?{S} Vaske: Nach m |
| hen geschickt verhalten?{S} Vaske: Nach meiner Einschätzung auf jeden Fall.{S} Wenn man es erre |
| {S} Vaske: Nach meiner Einschätzung auf jeden Fall.{S} Wenn man es erreicht, dass ein Microsoft |
| an es erreicht, dass ein Microsoft-Chef seinen Skiurlaub unterbricht, um für Verhandlungen nach |
| r auch vorstellen, dass Microsoft jetzt das eigene Angebot noch einmal nachbessert.{S} SZ: Muss |
| bwandern?{S} Vaske: Microsoft steht auf jeden Fall unter Druck.{S} Man ist es dort nicht gewohn |
| oße Kunden zur Konkurrenz abwandern.{S} Die meisten Unternehmen haben bisher nicht so hart gepo |
| haben bisher nicht so hart gepokert wie die Stadt München.{S} Doch in München ist der Sparzwang |
| e Stadt München.{S} Doch in München ist der Sparzwang offensichtlich so groß, dass man den Prei |
| rzwang offensichtlich so groß, dass man den Preis herunterhandeln musste.{S} SZ: Erwarten Sie, |
| h letztlich für Linux entscheidet, wäre der erste Dominostein gefallen – und weitere könnten fo |
| eil bei kommunalen Entscheidungen immer die Öffentlichkeit dabei ist: Die Entscheidung für oder |
| gen immer die Öffentlichkeit dabei ist: Die Entscheidung für oder gegen Microsoft ist keine Ver |
| tscheidung für oder gegen Microsoft ist keine Verschlusssache.{S} Sie wird gewissermaßen zum Po |
| d gewissermaßen zum Politikum – und bei einer solchen Debatte will ein Konzern nicht als Verlie |
| um – und bei einer solchen Debatte will ein Konzern nicht als Verlierer dastehen.{S} Erst recht |
| lierer dastehen.{S} Erst recht nicht in der Region München, wo Microsoft seine Deutschland-Zent |
| / Foto: oh{S} Heinrich Vaske SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der weiße F |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der weiße Fleck{S} Baden-Württemberg plant sein Krebsre |
| weiße Fleck{S} Baden-Württemberg plant sein Krebsregister aufzugeben – zum Entsetzen von Exper |
| zugeben – zum Entsetzen von Experten{S} Der weiße Fleck auf der Landkarte hätte gewaltige Ausma |
| zen von Experten{S} Der weiße Fleck auf der Landkarte hätte gewaltige Ausmaße: 35751 Quadratkil |
| der Landkarte hätte gewaltige Ausmaße: 35751 Quadratkilometer im Süden der Republik, bewohnt v |
| usmaße: 35751 Quadratkilometer im Süden der Republik, bewohnt von einem Achtel der Deutschen.{S |
| eter im Süden der Republik, bewohnt von einem Achtel der Deutschen.{S} Wer von ihnen wo, wann u |
| der Republik, bewohnt von einem Achtel der Deutschen.{S} Wer von ihnen wo, wann und eventuell |
| ht bald nicht mehr erfahren.{S} Denn in der Regierung Baden-Württembergs denkt man derzeit darü |
| embergs denkt man derzeit darüber nach, das Krebsregister des Landes einzusparen.{S} „Ein schwe |
| derzeit darüber nach, das Krebsregister des Landes einzusparen.{S} „Ein schwerer Schlag für die |
| ebsregister des Landes einzusparen.{S} „Ein schwerer Schlag für die Krebsursachenforschung“, sa |
| inzusparen.{S} „Ein schwerer Schlag für die Krebsursachenforschung“, sagt Nikolaus Becker vom D |
| risiken wissen, stammt zu 99Prozent aus solchen Registern“, sagt Dieter Schön, Leiter der „Dach |
| ert Koch-Institut (RKI).{S} Dort laufen die Daten der Krebsregister aus allen Bundesländern zus |
| nstitut (RKI).{S} Dort laufen die Daten der Krebsregister aus allen Bundesländern zusammen.{S} |
| laufen die Daten der Krebsregister aus allen Bundesländern zusammen.{S} Epidemiologen erhoffen |
| chen Krebsraten immer neue Hinweise auf die Ursachen der Krebsentstehung.{S} Gleichzeitig liefe |
| en immer neue Hinweise auf die Ursachen der Krebsentstehung.{S} Gleichzeitig liefert die fläche |
| rebsentstehung.{S} Gleichzeitig liefert die flächendeckende Erfassung einen Durchschnittswert f |
| g liefert die flächendeckende Erfassung einen Durchschnittswert für besondere Fragen.{S} „Ohne |
| ittswert für besondere Fragen.{S} „Ohne solche Vergleichswerte könnte man bekannte Studien wie |
| bekannte Studien wie zum Krebsrisiko um das Atomkraftwerk Krümmel gar nicht machen“, so Schön.{ |
| so Schön.{S} Zuverlässige Aussagen über das Krebsrisiko in einer Region sind indes nur möglich, |
| ässige Aussagen über das Krebsrisiko in einer Region sind indes nur möglich, wenn mindestens 90 |
| ner Region sind indes nur möglich, wenn mindestens 90Prozent der Neuerkrankungen dort auch geme |
| terium mögliche Ausstiegspläne.{S} Seit dem Aufbau der ersten Register des Bundeslandes habe ma |
| iche Ausstiegspläne.{S} Seit dem Aufbau der ersten Register des Bundeslandes habe man versucht, |
| {S} Seit dem Aufbau der ersten Register des Bundeslandes habe man versucht, diese Quote zu erre |
| ter des Bundeslandes habe man versucht, diese Quote zu erreichen.{S} Auf Grund mangelnder Melde |
| Auf Grund mangelnder Meldebereitschaft der Ärzte sei das aber nicht gelungen – „trotz erheblic |
| Gegenden Baden- Württembergs würden nur rund 50Prozent aller neuen Tumorfälle erfasst.{S} Um Ko |
| fasst.{S} Um Kosten zu sparen, überlegt die Landesregierung daher, das Krebsregister durch eine |
| en, überlegt die Landesregierung daher, das Krebsregister durch eine verstärkte Dokumentation v |
| egierung daher, das Krebsregister durch eine verstärkte Dokumentation von Tumorpatienten in den |
| kte Dokumentation von Tumorpatienten in den Kliniken zu ersetzen.{S} RKI-Experte Schön hält das |
| tzen.{S} RKI-Experte Schön hält das für keine gute Idee.{S} Würden nur Daten über Patienten in |
| in Krankenhäusern erfasst, ließen sich kaum mehr Aussagen über die Häufigkeit verschiedener Kr |
| st, ließen sich kaum mehr Aussagen über die Häufigkeit verschiedener Krebsarten in einer Region |
| Häufigkeit verschiedener Krebsarten in einer Region machen: „Die Patienten können schließlich |
| ner Krebsarten in einer Region machen: „Die Patienten können schließlich von überall her in die |
| n können schließlich von überall her in die Klinik gekommen sein.“{S} Zudem seien Krebskranke, |
| präsentativ.{S} „Besondere Krebsrisiken einer Region lassen sich so nicht aufdecken.“{S} Auch b |
| ht aufdecken.“{S} Auch bundesweit würde ein weißer Fleck auf der Landkarte die Forschung behind |
| h bundesweit würde ein weißer Fleck auf der Landkarte die Forschung behindern – etwa wenn Risik |
| ürde ein weißer Fleck auf der Landkarte die Forschung behindern – etwa wenn Risikopersonen nach |
| -Württemberg umziehen und dann im Falle einer Erkrankung nicht mehr registriert werden.{S} Und |
| icht mehr registriert werden.{S} Und um die Wirkung von Früherkennungs-Kampagnen wie der Mammog |
| irkung von Früherkennungs-Kampagnen wie der Mammographie zu prüfen, sei man ebenfalls auf mögli |
| us Becker vom DKFZ.{S} Zur Verbesserung der Meldemoral in Baden-Württemberg schlägt Schön vor, |
| or, das „veraltete“ Krebsregistergesetz des Bundeslandes zu modernisieren.{S} So könnte die bis |
| eslandes zu modernisieren.{S} So könnte die bisher freiwillige Meldung durch eine Meldepflicht |
| te die bisher freiwillige Meldung durch eine Meldepflicht der Ärzte ersetzt werden, wie sie mit |
| willige Meldung durch eine Meldepflicht der Ärzte ersetzt werden, wie sie mittlerweile viele Bu |
| te ersetzt werden, wie sie mittlerweile viele Bundesländer eingeführt haben: „Außerdem dauert e |
| ührt haben: „Außerdem dauert es überall fünf bis zehn Jahre, bis so etwas gut funktioniert.{S} |
| so etwas gut funktioniert.{S} Man muss solchen Registern auch Zeit geben.“{S} Leicht getan hat |
| tan hat man sich in Deutschland nie mit der Erfassung von Krebserkrankungen.{S} Erst Mitte der |
| en.{S} Erst Mitte der 90er Jahre sorgte ein bundesweites Krebsregistergesetz dafür, dass Ärzte |
| ss Ärzte und Statistiker ähnlich wie in vielen anderen Ländern weltweit auf zuverlässige Daten |
| ern weltweit auf zuverlässige Daten für die ganze Republik hoffen konnten.{S} Seitdem das Geset |
| nze Republik hoffen konnten.{S} Seitdem das Gesetz 1999 auslief, steht es den Ländern frei, ein |
| itdem das Gesetz 1999 auslief, steht es den Ländern frei, ein Krebsregister zu führen.{S} Im St |
| 999 auslief, steht es den Ländern frei, ein Krebsregister zu führen.{S} Im Stuttgarter Sozialmi |
| nisterium wird derzeit zwar versichert, eine Entscheidung über das dortige Krebsregister sei no |
| zwar versichert, eine Entscheidung über das dortige Krebsregister sei noch nicht gefallen.{S} I |
| ndere Länder wie Hessen und Bayern über einen Ausstieg nachdenken.{S} In Bayern kann man das ni |
| genteil, wir wollen das ausbauen“, sagt eine Sprecherin des zuständigen Gesundheitsministeriums |
| len das ausbauen“, sagt eine Sprecherin des zuständigen Gesundheitsministeriums.{S} Auch RKI-Ex |
| nichts von Plänen anderer Bundesländer, ihre Krebsregister abzuschaffen: „Das wäre total gegen |
| ter abzuschaffen: „Das wäre total gegen den Strom.“{S} Dass ausgerechnet Baden-Württemberg über |
| ass ausgerechnet Baden-Württemberg über den Ausstieg nachdenkt, wo mit dem Heidelberger Krebsfo |
| erg über den Ausstieg nachdenkt, wo mit dem Heidelberger Krebsforschungszentrum „geballtes Fach |
| lltes Fachwissen“ vorhanden sei, ärgert den Fachmann besonders: „Wenn die über ihr eigenes Bund |
| den Fachmann besonders: „Wenn die über ihr eigenes Bundesland keine Daten mehr bekommen, wäre |
| : „Wenn die über ihr eigenes Bundesland keine Daten mehr bekommen, wäre das beschämend.“{S} HOL |
| MER Krebsforschung / Medizin SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Deutsches |
| re in München{S} Von Kristina Läsker{S} Die Musik sollte das einzig Universitäre bleiben.{S} Mi |
| Xylophon und Bongo-Getrommel begrüßten zwei Studenten der Münchener Musikhochschule mehrere Hu |
| ongo-Getrommel begrüßten zwei Studenten der Münchener Musikhochschule mehrere Hundert Vertreter |
| Studenten der Münchener Musikhochschule mehrere Hundert Vertreter aus Wirtschaft und Politik zu |
| Als wahre Lobgesänge erwiesen sich dann die anschließenden Reden.{S} So sprach der bayerische M |
| die anschließenden Reden.{S} So sprach der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber von ein |
| dmund Stoiber von einem „Glanzlicht für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern“ und |
| ts- und Wirtschaftsstandort Bayern“ und der Allianz- Aufsichtsratsvorsitzende und Schulgründer |
| er Henning Schulte-Noelle betonte, dass die Schule eine „fundierte Managementqualifizierung“ si |
| len werde.{S} Insgesamt beteiligen sich über 20 Verbände und große deutsche Unternehmen finanzi |
| roße deutsche Unternehmen finanziell an der privatwirtschaftlichen Initiative – darunter viele |
| ck.{S} Bereits im Jahr 2001 hatten sich mehrere Unternehmer zusammengesetzt, um eine Business S |
| atsratsgebäude offiziell eröffnet, doch die noch ausstehende Sanierung macht einen Lehrbetrieb |
| ch die noch ausstehende Sanierung macht einen Lehrbetrieb bisher unmöglich.{S} Daher weicht die |
| estens Mitte 2005 nach München aus, was der Freistaat laut Stoiber „mit einem Engagement über v |
| us, was der Freistaat laut Stoiber „mit einem Engagement über vier Millionen Euro“ fördere.{S} |
| taat laut Stoiber „mit einem Engagement über vier Millionen Euro“ fördere.{S} Im Bürokomplex de |
| lionen Euro“ fördere.{S} Im Bürokomplex des ehemaligen Flughafens München-Riem werden noch in d |
| Flughafens München-Riem werden noch in diesem Jahr „vierzehn Seminare“ durchgeführt, sagte Dek |
| ünchen-Riem werden noch in diesem Jahr „vierzehn Seminare“ durchgeführt, sagte Dekan Wulff Plin |
| chgeführt, sagte Dekan Wulff Plinke.{S} Den Auftakt mache eine Gesprächsrunde für Personalvorst |
| ekan Wulff Plinke.{S} Den Auftakt mache eine Gesprächsrunde für Personalvorstände.{S} Für 2004 |
| für Personalvorstände.{S} Für 2004 sei „ein echter akademischer Lehrbetrieb“ geplant.{S} Doch d |
| der ESMT bisher an Professoren.{S} Mit fünf Akademikern werde verhandelt, hieß es.{S} Auch bis |
| s Hochschule ist es noch weit.{S} Neben den Studenten fehlt ein differenziertes Curriculum.{S} |
| noch weit.{S} Neben den Studenten fehlt ein differenziertes Curriculum.{S} European School of M |
| nd Technology / Wissenschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Wer geht al |
| München GmbH{S} Wer geht als Erster?{S} Das hungrigste Tier entscheidet{S} Eine vertraute Szene |
| ?{S} Das hungrigste Tier entscheidet{S} Eine vertraute Szene aus dem Reich der wilden Tiere: An |
| entscheidet{S} Eine vertraute Szene aus dem Reich der wilden Tiere: An einem geschützten Platz |
| t{S} Eine vertraute Szene aus dem Reich der wilden Tiere: An einem geschützten Platz in der Sav |
| zene aus dem Reich der wilden Tiere: An einem geschützten Platz in der Savanne rastet eine Herd |
| en Tiere: An einem geschützten Platz in der Savanne rastet eine Herde Zebras.{S} Plötzlich setz |
| geschützten Platz in der Savanne rastet eine Herde Zebras.{S} Plötzlich setzt sich eines der Ti |
| e Herde Zebras.{S} Plötzlich setzt sich eines der Tiere in Bewegung, alle anderen folgen – egal |
| egal, ob sie hungrig oder satt sind.{S} Die Futtersuche hat begonnen: Doch wer entscheidet, wan |
| heidet, wann alle losziehen?{S} Wie ist diese Rollenverteilung in einer Herde geregelt?{S} Was |
| n?{S} Wie ist diese Rollenverteilung in einer Herde geregelt?{S} Was lässt ein Tier zum Anführe |
| g in einer Herde geregelt?{S} Was lässt ein Tier zum Anführer bei der Nahrungssuche werden?{S} |
| {S} Was lässt ein Tier zum Anführer bei der Nahrungssuche werden?{S} Mittels einer Computersimu |
| ei der Nahrungssuche werden?{S} Mittels einer Computersimulation haben britische Verhaltensfors |
| tische Verhaltensforscher Antworten auf diese Fragen geliefert (Nature, Bd.423, S.432, 2003).{S |
| efert (Nature, Bd.423, S.432, 2003).{S} Ihr Ergebnis: Das hungrigste Tier, also das mit den ger |
| Bd.423, S.432, 2003).{S} Ihr Ergebnis: Das hungrigste Tier, also das mit den geringsten Energi |
| bnis: Das hungrigste Tier, also das mit den geringsten Energiereserven, übernimmt spontan die R |
| sten Energiereserven, übernimmt spontan die Rolle des Anführers.{S} Andere Führungsqualitäten o |
| iereserven, übernimmt spontan die Rolle des Anführers.{S} Andere Führungsqualitäten oder besond |
| en seien nicht notwendig.{S} Dies sehen die Wissenschaftler als Beleg dafür, dass bereits einfa |
| , um scheinbar komplexe Rollenmuster in der Gruppe zu erzeugen.{S} Dem stimmt auch Wolfgang Wäg |
| h Wolfgang Wägele, Evolutionsbiologe an der Universität Bochum, zu.{S} Er gibt jedoch zu bedenk |
| komplexer Vorgänge.“{S} mlu SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Anonyme Hil |
| „Café 104“{S} Letztes Mal kam einer in die Wohnung des Doktors mit einer „schmerzhaften Zoster |
| S} Letztes Mal kam einer in die Wohnung des Doktors mit einer „schmerzhaften Zostererkrankung.{ |
| aften Zostererkrankung.{S} Ich habe dem die Medikamente aufgeschrieben und von ihm nie wieder w |
| wieder was gehört.“{S} Geld?{S} Kriegt der Doktor nie dafür.{S} Das ist Teil des Konzepts.{S} |
| t der Doktor nie dafür.{S} Das ist Teil des Konzepts.{S} Der Mann ist Mitglied beim „Café 104“, |
| dafür.{S} Das ist Teil des Konzepts.{S} Der Mann ist Mitglied beim „Café 104“, einer Initiative |
| Der Mann ist Mitglied beim „Café 104“, einer Initiative, die sich um die medizinische Behandlu |
| afé 104“, einer Initiative, die sich um die medizinische Behandlung für Menschen in der Illegal |
| medizinische Behandlung für Menschen in der Illegalität kümmert.{S} Und fast so wichtig wie für |
| kümmert.{S} Und fast so wichtig wie für die heimlichen Migranten ist die Anonymität auch für de |
| ig wie für die heimlichen Migranten ist die Anonymität auch für den Arzt selbst.{S} Heilen steh |
| n Migranten ist die Anonymität auch für den Arzt selbst.{S} Heilen steht unter Strafe.{S} In so |
| st.{S} Heilen steht unter Strafe.{S} In so einem Fall.{S} Bis zu vier Kranke melden sich im Mon |
| t unter Strafe.{S} In so einem Fall.{S} Bis zu vier Kranke melden sich im Monat beim Café 104. |
| m Café 104. Mitarbeiter schicken sie zu einem Arzt, der mit ihnen kooperiert.{S} „Die Kollegen |
| nem Arzt, der mit ihnen kooperiert.{S} „Die Kollegen behandeln die Leute in der privaten Praxis |
| kooperiert.{S} „Die Kollegen behandeln die Leute in der privaten Praxis, außerhalb der Praxisz |
| S} „Die Kollegen behandeln die Leute in der privaten Praxis, außerhalb der Praxiszeit, ohne Arz |
| Leute in der privaten Praxis, außerhalb der Praxiszeit, ohne Arzthelferin. “ Keine Zeugen.{S} L |
| lb der Praxiszeit, ohne Arzthelferin. “ Keine Zeugen.{S} Laboruntersuchungen?{S} Hält der Dokto |
| Zeugen.{S} Laboruntersuchungen?{S} Hält der Doktor vom Café 104 für unproblematisch.{S} „Sie sc |
| 4 für unproblematisch.{S} „Sie schicken das Untersuchungsmaterial wie bei einem Privatpatienten |
| icken das Untersuchungsmaterial wie bei einem Privatpatienten hin, da können sie jeden Namen an |
| inem Privatpatienten hin, da können sie jeden Namen angeben.“{S} Strafbar macht sich nach dem G |
| n angeben.“{S} Strafbar macht sich nach dem Gesetz derjenige, dessen Handeln darauf abzielt, de |
| r macht sich nach dem Gesetz derjenige, dessen Handeln darauf abzielt, den illegalen Aufenthalt |
| rjenige, dessen Handeln darauf abzielt, den illegalen Aufenthalt zu ermöglichen.{S} Warum ein s |
| len Aufenthalt zu ermöglichen.{S} Warum ein so großes Risiko auf sich nehmen?{S} „Es ist unser |
| oßes Risiko auf sich nehmen?{S} „Es ist unser ganz persönliches soziales Gewissen, dass es nich |
| dass es nicht sein kann, dass Menschen keine medizinische Versorgung bekommen dürfen.“{S} Und |
| men dürfen.“{S} Und er ergänzt: „Es ist eine innere Überzeugung, dass Menschen nicht illegalisi |
| legalisiert werden dürfen, weil sie aus einem andern Land kommen“.{S} Ähnliches muss auch hiesi |
| hiesige Lehrer und Rektoren umtreiben, die Kinder in den Klassen sitzen haben, die es offiziel |
| r und Rektoren umtreiben, die Kinder in den Klassen sitzen haben, die es offiziell gar nicht gi |
| ffiziell gar nicht gibt.{S} Sie müssten die Schüler im Ausländeramt melden und damit frei geben |
| nderamt melden und damit frei geben für die Abschiebung.{S} Das passiert nicht.{S} Es wird nirg |
| rüber gesprochen, und doch wünscht sich ein Pfarrer, der in seiner Gemeinde Menschen ohne Aufen |
| d doch wünscht sich ein Pfarrer, der in seiner Gemeinde Menschen ohne Aufenthaltsstatus betreut |
| betreut, von der Anderson-Studie, „dass die Kinder eine Schule besuchen können, ohne dass ein R |
| n der Anderson-Studie, „dass die Kinder eine Schule besuchen können, ohne dass ein Risiko für D |
| eine Schule besuchen können, ohne dass ein Risiko für Direktoren entsteht“.{S} Er wisse von Ju |
| uhause unterrichtet werden oder sich in einer Wohnung verkriechen.{S} Ängstlich seien sie, „erz |
| rtrauen gefasst haben.{S} Sie sind „wie ein Baum im Winter“; einerseits froh, dass sie bei der |
| Winter“; einerseits froh, dass sie bei der Mutter sind, andererseits führten sie ein Leben in |
| r Mutter sind, andererseits führten sie ein Leben in ständiger Angst.{S} Es gab eine Zeit, in d |
| ein Leben in ständiger Angst.{S} Es gab eine Zeit, in der sich jede Woche fünf Leute in der Gem |
| Angst.{S} Es gab eine Zeit, in der sich jede Woche fünf Leute in der Gemeinde des Geistlichen g |
| s gab eine Zeit, in der sich jede Woche fünf Leute in der Gemeinde des Geistlichen gemeldet hab |
| t, in der sich jede Woche fünf Leute in der Gemeinde des Geistlichen gemeldet haben.{S} Ihren o |
| h jede Woche fünf Leute in der Gemeinde des Geistlichen gemeldet haben.{S} Ihren offiziellen St |
| inde des Geistlichen gemeldet haben.{S} Ihren offiziellen Status will der Pfarrer nicht kennen. |
| haben.{S} Ihren offiziellen Status will der Pfarrer nicht kennen.{S} „Wir fragen niemanden, ob |
| nd ist.{S} Das sind arme Schlucker.“{S} Die Helfer untereinander sind nicht vernetzt, wollen se |
| lberater, Initiativen, Arbeitgeber, die das Geld für Operationen ihrer heimlichen Beschäftigten |
| beitgeber, die das Geld für Operationen ihrer heimlichen Beschäftigten vorstrecken.{S} Hunderte |
| orstrecken.{S} Hunderte sind es, die in der Stadt durch ihr Engagement das Gesetz brechen, um I |
| underte sind es, die in der Stadt durch ihr Engagement das Gesetz brechen, um Illegalen zu helf |
| , die in der Stadt durch ihr Engagement das Gesetz brechen, um Illegalen zu helfen.{S} ands Aus |
| n Deutschland / Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Blick ins I |
| Blick ins Internet{S} Erkranken Frauen, die Büstenhalter tragen, leichter an Brustkrebs?{S} Und |
| ieren lassen, öfter an Hodentumoren?{S} Solchen Irrtümern und anderen Gerüchten über Krebs geht |
| n und anderen Gerüchten über Krebs geht das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg unter |
| lberg unter www.krebsinformation. de in der neuen Rubrik „Aktuelles Thema“ auf den Grund.{S} ml |
| der neuen Rubrik „Aktuelles Thema“ auf den Grund.{S} mlu SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – |
| Thema“ auf den Grund.{S} mlu SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Stadt M |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Stadt München zahlt ihren besten Angestellten eine |
| München GmbH{S} Die Stadt München zahlt ihren besten Angestellten eine Leistungsprämie{S} Mehr |
| München zahlt ihren besten Angestellten eine Leistungsprämie{S} Mehr Geld für bessere Arbeit{S} |
| en Angestellten eine Leistungsprämie{S} Mehr Geld für bessere Arbeit{S} Insgesamt kostet der Mo |
| für bessere Arbeit{S} Insgesamt kostet der Motivationsanreiz drei Millionen Euro – eine Sachbe |
| Insgesamt kostet der Motivationsanreiz drei Millionen Euro – eine Sachbearbeiterin kann 1500 E |
| Motivationsanreiz drei Millionen Euro – eine Sachbearbeiterin kann 1500 Euro bekommen{S} Von Do |
| ionen Euro – eine Sachbearbeiterin kann 1500 Euro bekommen{S} Von Doris Näger{S} Motivationsanr |
| rämien und Zulagen bekommen diejenigen, die mindestens drei Monate ein überdurchschnittliches P |
| diejenigen, die mindestens drei Monate ein überdurchschnittliches Pensum bewältigen oder durch |
| nittliches Pensum bewältigen oder durch ihre Ideen die Verwaltung bürgerfreundlicher, wirksamer |
| Pensum bewältigen oder durch ihre Ideen die Verwaltung bürgerfreundlicher, wirksamer und wirtsc |
| rtschaftlicher machen.{S} Schon vor gut einem Jahr verkündeten der städtische Personalreferent |
| S} Schon vor gut einem Jahr verkündeten der städtische Personalreferent Thomas Böhle und Verdi- |
| d Verdi-Geschäftsführer Heinrich Birner diesen Durchbruch im Tarifrecht.{S} Doch sie freuten si |
| S} Doch sie freuten sich zu früh: Statt des Beschlusses vom Stadtrat kam erst einmal die Hausha |
| eschlusses vom Stadtrat kam erst einmal die Haushaltssperre von Ude.{S} Nun ist der Vertrag unt |
| die Haushaltssperre von Ude.{S} Nun ist der Vertrag unterzeichnet.{S} Drei Millionen Euro jährl |
| } Nun ist der Vertrag unterzeichnet.{S} Drei Millionen Euro jährlich will die Stadt dafür ausge |
| t.{S} Drei Millionen Euro jährlich will die Stadt dafür ausgeben.{S} Mit den Leistungsprämien u |
| h will die Stadt dafür ausgeben.{S} Mit den Leistungsprämien und -zulagen für Angestellte will |
| ämien und -zulagen für Angestellte will die Stadt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft beenden.{S} Be |
| -zulagen für Angestellte will die Stadt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft beenden.{S} Beamte werde |
| belohnt.{S} Böhle: „Das stellte uns vor ein Problem bei Teamleistungen: Warum bekommen die eine |
| eamleistungen: Warum bekommen die einen mehr Geld, wenn beide das Gleiche tun?“{S} Zum anderen |
| ekommen die einen mehr Geld, wenn beide das Gleiche tun?“{S} Zum anderen passt man sich damit V |
| ich damit Vergütungsmethoden an, die in der Industrie üblich sind.{S} „Wir zeigen damit, dass d |
| üblich sind.{S} „Wir zeigen damit, dass der öffentliche Dienst reformierbar ist – und das vor d |
| e Dienst reformierbar ist – und das vor dem Ende der Verhandlungen auf Bundesebene“, sagt Böhle |
| reformierbar ist – und das vor dem Ende der Verhandlungen auf Bundesebene“, sagt Böhle.{S} Dami |
| auf Bundesebene“, sagt Böhle.{S} Damit die Leistungsprämie nicht zur Leitungsprämie wird, habe |
| Böhle und Verdi-Vertreter Michael Wendl ein System zur Vergabe ausgetüftelt: Jedes Referat bild |
| dl ein System zur Vergabe ausgetüftelt: Jedes Referat bildet eine paritätische Kommission aus d |
| gabe ausgetüftelt: Jedes Referat bildet eine paritätische Kommission aus drei Arbeitgeber-Vertr |
| bildet eine paritätische Kommission aus drei Arbeitgeber-Vertretern und drei Arbeitnehmer-Vertr |
| ion aus drei Arbeitgeber-Vertretern und drei Arbeitnehmer-Vertretern.{S} Diese legen bis Anfang |
| nd mit Geld belohnt werden kann.{S} Bei der Kommission können auch Einsprüche eingereicht werde |
| ich nicht einigen, hat OB Christian Ude das letzte Wort.{S} Dass nur diejenigen davon profitier |
| ut verdienen, dem widersprach Böhle.{S} Die prämiierten Beamten kämen in seinem Referat überwie |
| le.{S} Die prämiierten Beamten kämen in seinem Referat überwiegend aus dem mittleren Dienst.{S} |
| kämen in seinem Referat überwiegend aus dem mittleren Dienst.{S} Die Prämien werden einmalig au |
| berwiegend aus dem mittleren Dienst.{S} Die Prämien werden einmalig ausgeschüttet, sodass etwa |
| n werden einmalig ausgeschüttet, sodass etwa ein leistungsstarker Sachgebietsleiter im Wohnungs |
| sleiter im Wohnungs- und Flüchtlingsamt bis zu 2195 Euro bekommen kann.{S} Bei der monatlichen |
| bis zu 2195 Euro bekommen kann.{S} Bei der monatlichen Zulage kann etwa eine Sachbearbeiterin |
| S} Bei der monatlichen Zulage kann etwa eine Sachbearbeiterin in der Kfz-Zulassung fast 125 Eur |
| e Sachbearbeiterin in der Kfz-Zulassung fast 125 Euro monatlich, addiert aufs Jahr knapp 1500 E |
| Euro monatlich, addiert aufs Jahr knapp 1500 Euro bekommen.{S} Das Geld stammt aus einem zentra |
| aufs Jahr knapp 1500 Euro bekommen.{S} Das Geld stammt aus einem zentralen Topf, für den die S |
| 0 Euro bekommen.{S} Das Geld stammt aus einem zentralen Topf, für den die Stadt die Neuverschul |
| tammt aus einem zentralen Topf, für den die Stadt die Neuverschuldung erhöht.{S} Denn das war B |
| einem zentralen Topf, für den die Stadt die Neuverschuldung erhöht.{S} Denn das war Bedingung d |
| ldung erhöht.{S} Denn das war Bedingung der Gewerkschaft: Dass nicht jedes Referat das Geld sel |
| Bedingung der Gewerkschaft: Dass nicht jedes Referat das Geld selbst abzwacken muss und dann z |
| Gewerkschaft: Dass nicht jedes Referat das Geld selbst abzwacken muss und dann zu Personalabba |
| zu Personalabbau gezwungen ist.{S} „Für die Gewerkschaften war die Prämie ein schwieriges Thema |
| gen ist.{S} „Für die Gewerkschaften war die Prämie ein schwieriges Thema, weil andererseits all |
| „Für die Gewerkschaften war die Prämie ein schwieriges Thema, weil andererseits allgemeine Zul |
| ndererseits allgemeine Zulagen wie etwa der Essenszuschuss gestrichen werden“, sagt Wendl.{S} A |
| gestrichen werden“, sagt Wendl.{S} Aber die Investition werde sich lohnen, weil die Mitarbeiter |
| die Investition werde sich lohnen, weil die Mitarbeiter stärker motiviert würden.{S} Übrigens b |
| r motiviert würden.{S} Übrigens brachte die Verzögerung einen großen Nachteil: München kann sic |
| en.{S} Übrigens brachte die Verzögerung einen großen Nachteil: München kann sich nicht mehr als |
| n Nordrhein-Westfalen hat schon im März einen entsprechenden Vertrag unterschrieben, wenn auch |
| waltung München / Verwaltung SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} SAP steigt |
| größter Software-Konzern SAP steigt aus der Vermarktung der eigenen Datenbank-Software aus und |
| -Konzern SAP steigt aus der Vermarktung der eigenen Datenbank-Software aus und übergibt die „SA |
| -Software aus und übergibt die „SAP DB“ der internationalen Open-Source-Gemeinschaft.{S} Die Re |
| nationalen Open-Source-Gemeinschaft.{S} Die Rechte aus SAP DB wurden an den schwedischen Datenb |
| AB verkauft.{S} SAP hatte erst 1999 mit der Vermarktung einer eigenen Datenbank-Software begonn |
| SAP hatte erst 1999 mit der Vermarktung einer eigenen Datenbank-Software begonnen, um Wettbewer |
| zu machen.{S} SAP AG / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Förmliche P |
| } Verfahren gegen Leibnizpreisträger{S} Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geht Vorwürfe |
| aft (DFG) geht Vorwürfen gegen Arbeiten des Hohenheimer Leibnizpreisträgers Heinz Breer (SZ vom |
| Heinz Breer (SZ vom 22. 4. 2003) nun in einem förmlichen Untersuchungsverfahren nach.{S} Dies i |
| ntersuchungsverfahren nach.{S} Dies ist das Ergebnis ihres „Vorprüfverfahrens“, teilte die DFG |
| „Vorprüfverfahrens“, teilte die DFG in der vergangenen Woche in Bonn mit.{S} Ausgangspunkt der |
| nen Woche in Bonn mit.{S} Ausgangspunkt der Untersuchung sei „vor allem“ eine fragwürdige Arbei |
| spunkt der Untersuchung sei „vor allem“ eine fragwürdige Arbeit im Journal of Biological Chemis |
| emistry (Bd.275, S. 24115, 2000).{S} Zu dieser Arbeit aus dem Bereich der Geruchsforschung gibt |
| . 24115, 2000).{S} Zu dieser Arbeit aus dem Bereich der Geruchsforschung gibt es mehrere Hinwei |
| 0).{S} Zu dieser Arbeit aus dem Bereich der Geruchsforschung gibt es mehrere Hinweise auf Daten |
| em Bereich der Geruchsforschung gibt es mehrere Hinweise auf Datenmanipulationen, die die DFG w |
| gt einer der DFG-Juristen.{S} Wie lange die Untersuchungen dauern werden, lasse sich ebenfalls |
| noch nicht abschätzen.{S} Breer hat in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung inzwischen |
| eitung inzwischen eingeräumt, schon vor rund eineinhalb Jahren „einen Hinweis über mögliche Pro |
| äumt, schon vor rund eineinhalb Jahren „einen Hinweis über mögliche Probleme mit Daten“ erhalte |
| ten zu haben.{S} Gegenüber der SZ hatte der ehemalige Vizepräsident der Universität Hohenheim u |
| er SZ hatte der ehemalige Vizepräsident der Universität Hohenheim unlängst noch versichert, er |
| ängst noch versichert, er habe erst vor wenigen Wochen von solchen Vorwürfen erfahren.{S} how W |
| rt, er habe erst vor wenigen Wochen von solchen Vorwürfen erfahren.{S} how Wissenschaftspreise |
| schaftspreise in Deutschland SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Land unter |
| g der DIZ München GmbH{S} Land unter in der Transplantation{S} Am Anfang ging alles still und l |
| alles still und leise vor sich.{S} Nach ihrer Rückkehr aus Abu Dhabi aber sind die Ärzte aus de |
| ihrer Rückkehr aus Abu Dhabi aber sind die Ärzte aus dem Transplantationsteam des Münchner Pro |
| r aus Abu Dhabi aber sind die Ärzte aus dem Transplantationsteam des Münchner Professors Walter |
| die Ärzte aus dem Transplantationsteam des Münchner Professors Walter Land in ihrem Selbstbewu |
| des Münchner Professors Walter Land in ihrem Selbstbewusstsein kaum mehr zu bremsen: „Wir verd |
| n: „Wir verdienen nicht Kritik, sondern den Bayerischen Verdienstorden“, sagte Oberarzt Helmut |
| ie SZ berichtete).{S} Es mag sein, dass die Vereinigten Arabischen Emirate den Ärzten tatsächli |
| dass die Vereinigten Arabischen Emirate den Ärzten tatsächlich einen Orden verleihen.{S} Einen |
| abischen Emirate den Ärzten tatsächlich einen Orden verleihen.{S} Einen deutschen aber haben si |
| icher nicht verdient.{S} Denn gerade um die hiesige Transplantationsmedizin hat sich das Team a |
| iesige Transplantationsmedizin hat sich das Team alles andere als verdient gemacht.{S} Zu sensi |
| ls verdient gemacht.{S} Zu sensibel ist das Thema Organspende, zu nah sind Missbrauchsmöglichke |
| e Organhandel und Ungerechtigkeiten bei der Organvergabe – und zu groß ist das Misstrauen der B |
| bei der Organvergabe – und zu groß ist das Misstrauen der Bevölkerung.{S} Eben dieses aber hab |
| ergabe – und zu groß ist das Misstrauen der Bevölkerung.{S} Eben dieses aber haben Land und sei |
| ung.{S} Eben dieses aber haben Land und sein Team nun noch verstärkt – vor allem weil sie ohne |
| s mit rechten Dingen zuging – wenn also der Spender der Niere tatsächlich ein Verwandter des Kr |
| n Dingen zuging – wenn also der Spender der Niere tatsächlich ein Verwandter des Kranken war, w |
| also der Spender der Niere tatsächlich ein Verwandter des Kranken war, wie es die Gesetze ford |
| er der Niere tatsächlich ein Verwandter des Kranken war, wie es die Gesetze fordern: Warum ist |
| ein Verwandter des Kranken war, wie es die Gesetze fordern: Warum ist Walter Land dann nach Ab |
| r Land dann nach Abu Dhabi geflogen?{S} Der Patient wäre in Großhadern zweifelsohne besser vers |
| s ersichtlich wird, dass Land nicht nur einen ganzen Stab an Ärzten und Schwestern mitgenommen |
| ommen hat, sondern auch noch Geräte aus dem Münchner Klinikum.{S} Die heimliche Reise passt zu |
| ch Geräte aus dem Münchner Klinikum.{S} Die heimliche Reise passt zu einer Reihe von Ungereimth |
| inikum.{S} Die heimliche Reise passt zu einer Reihe von Ungereimtheiten und Skandalen, die die |
| von Ungereimtheiten und Skandalen, die die deutsche Transplantationsszene in den vergangenen M |
| e die deutsche Transplantationsszene in den vergangenen Monaten ins Gerede brachte.{S} Sie reic |
| ins Gerede brachte.{S} Sie reichen von einer ungenehmigten Operation eines Freiburger Professo |
| ichen von einer ungenehmigten Operation eines Freiburger Professors in der Schweiz bis hin zur |
| peration eines Freiburger Professors in der Schweiz bis hin zur Verpflanzung gekaufter Nieren a |
| ter Nieren an deutschen Unikliniken.{S} Die Forderung einzelner Chirurgen – darunter auch Walte |
| nd – nach erlaubtem Organhandel ist nur der Höhepunkt in einer Fortsetzungsserie, mit der die T |
| em Organhandel ist nur der Höhepunkt in einer Fortsetzungsserie, mit der die Transplantationsme |
| nkt in einer Fortsetzungsserie, mit der die Transplantationsmediziner offenbar folgendes Zeiche |
| gendes Zeichen setzen wollen: Sie gehen ihren Weg, gleichgültig, was das Gesetz dazu sagt; glei |
| Sie gehen ihren Weg, gleichgültig, was das Gesetz dazu sagt; gleichgültig offenbar auch, wie s |
| hgültig offenbar auch, wie sich das auf die Bereitschaft zur Organspende auswirkt.{S} Eines ist |
| pende auswirkt.{S} Eines ist angesichts dieses Rechtsverständnisses besonders bizarr – Walter L |
| gründung, weshalb er in Abu Dhabi sogar die Anrufe seines obersten Dienstherrn verweigerte: Das |
| eshalb er in Abu Dhabi sogar die Anrufe seines obersten Dienstherrn verweigerte: Das habe das S |
| rsten Dienstherrn verweigerte: Das habe das Staatsgeheimnis am Golf von ihm verlangt.{S} CHRIST |
| n Deutschland / Kriminalität SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aus dem Ate |
| nstleistung der DIZ München GmbH{S} Aus dem Atem gelesen{S} Messgeräte können Krankheiten ersch |
| sind oft alles andere als angenehm.{S} Das Blutabnehmen tut weh, Urintests gehen manchmal dane |
| - oder gar Magenspiegelungen haben auch mehr Feinde als Freunde.{S} Immerhin ist Abhilfe in Sic |
| cht: Wer künftig wissen will, wie es um seine Gesundheit bestellt ist, muss nur noch einmal krä |
| räftig pusten, hoffen Forscher.{S} Denn der Atem des Menschen spricht Bände über den Zustand se |
| sten, hoffen Forscher.{S} Denn der Atem des Menschen spricht Bände über den Zustand seines Körp |
| er Atem des Menschen spricht Bände über den Zustand seines Körpers.{S} Schon heute sind Physike |
| Menschen spricht Bände über den Zustand seines Körpers.{S} Schon heute sind Physiker, Chemiker |
| esonders feine Messnasen zu entwickeln, die Krankheiten erschnüffeln sollen.{S} Der Anreiz: Ate |
| die Krankheiten erschnüffeln sollen.{S} Der Anreiz: Atemtests sind nicht nur schnell, sondern v |
| schonend.{S} Einzelne Routineverfahren, die Komponenten der Atemluft aufspüren, gibt es bereits |
| zelne Routineverfahren, die Komponenten der Atemluft aufspüren, gibt es bereits.{S} Am bekannte |
| m bekanntesten ist wohl die Pusteprobe, die Autofahrer auf Trunkenheit testet.{S} Inzwischen ab |
| estet.{S} Inzwischen aber hat sich auch ein Atemtest bewährt, mit dessen Hilfe bei Magenbeschwe |
| hat sich auch ein Atemtest bewährt, mit dessen Hilfe bei Magenbeschwerden geprüft wird, ob das |
| wortliche Bakterium Helicobacter pylori sein Unwesen treibt.{S} Auch in der Lungenheilkunde sch |
| pylori sein Unwesen treibt.{S} Auch in der Lungenheilkunde schwören zahlreiche Experten auf di |
| lkunde schwören zahlreiche Experten auf die diagnostische Aussagekraft der Atemluft.{S} Ein win |
| rten auf die diagnostische Aussagekraft der Atemluft.{S} Ein winziges Molekül ist dabei hoch im |
| nostische Aussagekraft der Atemluft.{S} Ein winziges Molekül ist dabei hoch im Kurs: das Sticks |
| Kurs: das Stickstoffmonoxid.{S} „Es ist ein sehr guter Indikator für entzündliche Prozesse wie |
| rper spielt Stickoxid unter anderem bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle.{S} Wenn Entzündung |
| koxid unter anderem bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle.{S} Wenn Entzündungen die Lunge bel |
| ne wichtige Rolle.{S} Wenn Entzündungen die Lunge belasten, steigt die Konzentration des Gases |
| Entzündungen die Lunge belasten, steigt die Konzentration des Gases in der ausgeatmeten Luft de |
| unge belasten, steigt die Konzentration des Gases in der ausgeatmeten Luft deutlich an.{S} Der |
| , steigt die Konzentration des Gases in der ausgeatmeten Luft deutlich an.{S} Der Nachweis erfo |
| n der ausgeatmeten Luft deutlich an.{S} Der Nachweis erfolgt in der Regel durch Chemilumineszen |
| deutlich an.{S} Der Nachweis erfolgt in der Regel durch Chemilumineszenz.{S} Die Messgeräte sin |
| in der Regel durch Chemilumineszenz.{S} Die Messgeräte sind allerdings noch zu teuer und zu gro |
| llerdings noch zu teuer und zu groß für eine breite Anwendung.{S} Hierzulande bieten derzeit nu |
| dung.{S} Hierzulande bieten derzeit nur etwa ein Dutzend Pneumologie-Zentren das Verfahren an.{ |
| ur etwa ein Dutzend Pneumologie-Zentren das Verfahren an.{S} Die Entwicklung alternativer Mess- |
| neumologie-Zentren das Verfahren an.{S} Die Entwicklung alternativer Mess-Systeme ist jedoch in |
| ertechnologie arbeitendes „Breathmeter“ der Firma Ekips wird derzeit in den USA klinisch getest |
| hmeter“ der Firma Ekips wird derzeit in den USA klinisch getestet.{S} Andere Wissenschaftler tü |
| Schnuppergeräte integrieren lassen.{S} Die Vision: „Wir hoffen, dass die Patienten eines Tages |
| assen.{S} Die Vision: „Wir hoffen, dass die Patienten eines Tages ihre Stickstoffmonoxidwerte s |
| Vision: „Wir hoffen, dass die Patienten eines Tages ihre Stickstoffmonoxidwerte selbst zu Hause |
| önnen, um zu optimieren, welche und wie viele Medikamente sie einnehmen müssen“, sagt Peter Bar |
| hmen müssen“, sagt Peter Barnes.{S} Für die Zukunft hofft er auf elektronische Nasen, die durch |
| t er auf elektronische Nasen, die durch ein Set spezieller Gassensoren auch komplexe Geruchspro |
| omplexe Geruchsprofile erschnüffeln.{S} Solche Geräte könnten vielleicht sogar bei der Diagnose |
| che Geräte könnten vielleicht sogar bei der Diagnose von Lungenkrebs helfen.{S} Wie das Wissens |
| Diagnose von Lungenkrebs helfen.{S} Wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtete, kann |
| New Scientist berichtete, kann eine an der Universität Rom entwickelte elektronische Nase name |
| elte elektronische Nase namens „e-nose“ ein charakteristisches Gemisch von Alkanen und Benzolde |
| isch von Alkanen und Benzolderivaten in der Atemluft von Krebspatienten detektieren (1).{S} Bis |
| ).{S} Bislang müssen Ärzte zur Diagnose ein Endoskop in die Lunge einführen.{S} Sanfte Dauerkon |
| ssen Ärzte zur Diagnose ein Endoskop in die Lunge einführen.{S} Sanfte Dauerkontrolle{S} Die Ku |
| einführen.{S} Sanfte Dauerkontrolle{S} Die Kunst des Luftlesens muss sich aber nicht auf Krank |
| .{S} Sanfte Dauerkontrolle{S} Die Kunst des Luftlesens muss sich aber nicht auf Krankheiten von |
| emtests Einblick in zahlreiche Prozesse des Stoffwechsels.{S} Denn Abbauprodukte gelangen in wi |
| produkte gelangen in winzigen Mengen in die ausgeatmete Luft.{S} Diese kann Hunderte unterschie |
| in die ausgeatmete Luft.{S} Diese kann Hunderte unterschiedlicher Substanzen als Spurengase en |
| halten, die wichtige Informationen über den Gesundheitszustand liefern.{S} Beispiel Ethan: Das |
| eitszustand liefern.{S} Beispiel Ethan: Das Gas entsteht als Abfallprodukt, wenn der Organismus |
| as Gas entsteht als Abfallprodukt, wenn der Organismus oxidativen Stress erleidet.{S} Dabei wer |
| ativen Stress erleidet.{S} Dabei werden die Zellen durch aggressive Moleküle („freie Radikale“) |
| e Diabetes, Krebs oder Alzheimer können die Ursache sein.{S} Eine elegante Methode, Ethan in de |
| r Alzheimer können die Ursache sein.{S} Eine elegante Methode, Ethan in der Atemluft zu messen, |
| ein.{S} Eine elegante Methode, Ethan in der Atemluft zu messen, hat ein Team um Manfred Mürtz u |
| e, Ethan in der Atemluft zu messen, hat ein Team um Manfred Mürtz und Peter Hering vom Institut |
| er Hering vom Institut für Lasermedizin der Universität Düsseldorf entwickelt: Mit einem Lasers |
| Universität Düsseldorf entwickelt: Mit einem Laserspektrometer können die Wissenschaftler Subs |
| elt: Mit einem Laserspektrometer können die Wissenschaftler Substanzen in einer Verdünnung von |
| önnen die Wissenschaftler Substanzen in einer Verdünnung von eins zu einer Milliarde aufspüren. |
| stanzen in einer Verdünnung von eins zu einer Milliarde aufspüren.{S} Anders als bei herkömmlic |
| nschnelle.{S} „Wir können schon während des Ausatmens den Gehalt an Ethan in der Atemluft des P |
| „Wir können schon während des Ausatmens den Gehalt an Ethan in der Atemluft des Patienten messe |
| nd des Ausatmens den Gehalt an Ethan in der Atemluft des Patienten messen“, erklärt Mürtz.{S} E |
| ens den Gehalt an Ethan in der Atemluft des Patienten messen“, erklärt Mürtz.{S} Eine der mögli |
| es Patienten messen“, erklärt Mürtz.{S} Eine der möglichen Anwendungen sieht er bei Organtransp |
| rgantransplantationen.{S} Denn auch bei der Abstoßung fremder Organe ist oxidativer Stress im S |
| ist oxidativer Stress im Spiel.{S} Mit der direkten Ethananalyse ließe sich das Problem sofort |
| it der direkten Ethananalyse ließe sich das Problem sofort erkennen.{S} Mürtz: „Dann könnte man |
| KE FELL{S} (1)New Scientist, Nr.2394, S.15, 2003 Medizinische Technik / Medizin Krankheiten / M |
| edizin Krankheiten / Medizin SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Citigroup s |
| mith Barney räumt auf{S} whp New York – Der weltgrößte Finanzkonzern Citigroup streicht sein An |
| größte Finanzkonzern Citigroup streicht sein Analystenteam drastisch zusammen.{S} Die neue Chef |
| in Analystenteam drastisch zusammen.{S} Die neue Chefin der zur Citigroup gehörenden Investment |
| Smith Barney, Sallie L. Krawcheck, hat acht prominente Wertpapieranalysten vor die Tür gesetzt |
| acht prominente Wertpapieranalysten vor die Tür gesetzt.{S} 117 Unternehmen werden von der Rese |
| papieranalysten vor die Tür gesetzt.{S} 117 Unternehmen werden von der Research-Abteilung forta |
| Michelle Applebaum sowie Raymond Niles, der Versorgungsfirmen abgedeckt hatte.{S} Citigroup mus |
| abgedeckt hatte.{S} Citigroup muss wie die Konkurrenten Goldman Sachs und Merrill Lynch Kosten |
| chs und Merrill Lynch Kosten sparen.{S} Das Handelsgeschäft ist nach wie vor schwach und nach d |
| chäft ist nach wie vor schwach und nach den Skandalen der letzten Jahre haben die Behörden neue |
| wie vor schwach und nach den Skandalen der letzten Jahre haben die Behörden neue Bestimmungen |
| h den Skandalen der letzten Jahre haben die Behörden neue Bestimmungen eingeführt, die das Betr |
| örden neue Bestimmungen eingeführt, die das Betreiben der Analyseabteilungen verteuern.{S} Die |
| timmungen eingeführt, die das Betreiben der Analyseabteilungen verteuern.{S} Die neuen behördli |
| en der Analyseabteilungen verteuern.{S} Die neuen behördlichen Auflagen machen es schwierig, di |
| ördlichen Auflagen machen es schwierig, die Forschung mit Gewinnen aus dem Investmentbankgeschä |
| hwierig, die Forschung mit Gewinnen aus dem Investmentbankgeschäft zu finanzieren.{S} Früher ha |
| eschäft zu finanzieren.{S} Früher hatte das Investmentbanking bis zu 42 Prozent der Kosten der |
| .{S} Früher hatte das Investmentbanking bis zu 42 Prozent der Kosten der Forschungsabteilungen |
| entbanking bis zu 42 Prozent der Kosten der Forschungsabteilungen bestritten; der Rest war aus |
| n der Forschungsabteilungen bestritten; der Rest war aus dem Provisionseinkommen der Handelsabt |
| bteilungen bestritten; der Rest war aus dem Provisionseinkommen der Handelsabteilung finanziert |
| er Rest war aus dem Provisionseinkommen der Handelsabteilung finanziert worden.{S} Doch das sch |
| elsabteilung finanziert worden.{S} Doch das schrumpfende Handelsvolumen zusammen mit den versch |
| chrumpfende Handelsvolumen zusammen mit den verschärften Bestimmungen zwingen die Banken zu Ein |
| t den verschärften Bestimmungen zwingen die Banken zu Einsparungen.{S} „Letzte ehrliche Analyst |
| n.{S} „Letzte ehrliche Analystin“{S} In den vergangenen Monaten hatten bereits Strafanzeigen de |
| en Monaten hatten bereits Strafanzeigen des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer Entla |
| geschrieben, um lukrative Aufträge für die Investmentabteilung an Land zu ziehen.{S} Citigroup |
| hm den Grubman-Skandal zum Anlass, nach einer unabhängigen Analystin Ausschau zu halten.{S} Er |
| n Ausschau zu halten.{S} Er fand sie in der erst 38 Jahre alten Krawcheck.{S} Sie war zuvor Che |
| lten Krawcheck.{S} Sie war zuvor Chefin der Forschungsfirma Sanford C. Bernstein gewesen.{S} Di |
| sfirma Sanford C. Bernstein gewesen.{S} Die Einstellung Krawchecks galt in der Finanzszene als |
| .{S} Die Einstellung Krawchecks galt in der Finanzszene als kluger Schachzug.{S} Das Wirtschaft |
| er Finanzszene als kluger Schachzug.{S} Das Wirtschaftsmagazin Fortune lobte die Analystin in e |
| S} Das Wirtschaftsmagazin Fortune lobte die Analystin in einer Titelgeschichte als das „letzte |
| smagazin Fortune lobte die Analystin in einer Titelgeschichte als das „letzte ehrliche“ Mitglie |
| chte als das „letzte ehrliche“ Mitglied der Zunft.{S} Führende Investmentbanken wie J.P. Morgan |
| gan Stanley und Goldman Sachs hatten in den vergangenen Monaten ihre Analysten-Teams um 15 bis |
| Sachs hatten in den vergangenen Monaten ihre Analysten-Teams um 15 bis 25 Prozent reduziert und |
| eams um 15 bis 25 Prozent reduziert und die Gehälter der verbleibenden gekürzt.{S} Branchenbeob |
| ranchenbeobachter gehen davon aus, dass die Investmentbanken ihre Analyseabteilungen weiter aus |
| en davon aus, dass die Investmentbanken ihre Analyseabteilungen weiter ausdünnen werden.{S} Inv |
| chaft Citigroup Inc. / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Einweg-Pfan |
| kgang von 15 Prozent / Unternehmen baut 100 Stellen ab{S} Frankfurt (dpa) – Das Einwegpfand hat |
| aut 100 Stellen ab{S} Frankfurt (dpa) – Das Einwegpfand hat am deutschen Biermarkt Gewinner und |
| zur Mangelware geworden sei, berichtete die Radeberger Gruppe am Montag in Frankfurt.{S} Alle g |
| erger Gruppe am Montag in Frankfurt.{S} Alle großen Brauereien mit Einwegflaschen oder Dosen sp |
| nwegflaschen oder Dosen spürten dagegen einen Absatzeinbruch in dieser Sparte von 70 Prozent, k |
| spürten dagegen einen Absatzeinbruch in dieser Sparte von 70 Prozent, klagte Vorstandschef Ulri |
| orstandschef Ulrich Kallmeyer.{S} Unter dem Strich befürchtet die Radeberger Gruppe (früher Bin |
| llmeyer.{S} Unter dem Strich befürchtet die Radeberger Gruppe (früher Binding) 2003 allerdings |
| Gruppe (früher Binding) 2003 allerdings einen Rückschlag im inländischen Bierabsatz von rund si |
| von rund sieben Prozent.{S} Dabei werde der Konsum pro Kopf von 122 auf unter 115 Liter zurückg |
| i werde der Konsum pro Kopf von 122 auf unter 115 Liter zurückgehen.{S} Da die zum Lebensmittel |
| ruppe „insgesamt einweglastiger ist als der Markt“, ging ihr Absatz im 1. Quartal mit 15 Prozen |
| einweglastiger ist als der Markt“, ging ihr Absatz im 1. Quartal mit 15 Prozent doppelt so star |
| Prozent doppelt so stark zurück wie in der Branche.{S} Der Bierabsatz des zweitgrößten deutsch |
| so stark zurück wie in der Branche.{S} Der Bierabsatz des zweitgrößten deutschen Bierkonzerns |
| k wie in der Branche.{S} Der Bierabsatz des zweitgrößten deutschen Bierkonzerns fiel im 1. Quar |
| urück.{S} Gleichzeitig verringerte sich der Gruppen- Umsatz auf 177,2 (199,6) Millionen Euro.{S |
| h der Gruppen- Umsatz auf 177,2 (199,6) Millionen Euro.{S} Der Jahresüberschuss fiel auf 5,1 (9 |
| tz auf 177,2 (199,6) Millionen Euro.{S} Der Jahresüberschuss fiel auf 5,1 (9, 5) Millionen Euro |
| er Jahresüberschuss fiel auf 5,1 (9, 5) Millionen Euro.{S} 2002 war noch eine Umsatzsteigerung |
| (9, 5) Millionen Euro.{S} 2002 war noch eine Umsatzsteigerung von 6,5 Prozent auf 904, 4 Millio |
| ne Umsatzsteigerung von 6,5 Prozent auf 904, 4 Millionen Euro möglich, wobei der Gewinn auf 48, |
| uf 904, 4 Millionen Euro möglich, wobei der Gewinn auf 48,9 (6,6) Millionen Euro deutlich ausge |
| öglich, wobei der Gewinn auf 48,9 (6,6) Millionen Euro deutlich ausgeweitet werden konnte.Ende |
| 2934) Beschäftigte.{S} Als Reaktion auf die veränderte Marktlage sollen nun 100 Stellen abgebau |
| auf die veränderte Marktlage sollen nun 100 Stellen abgebaut, Investitionen in die Gastronomie |
| 100 Stellen abgebaut, Investitionen in die Gastronomie gekürzt und einzelne Kostenbereiche aus |
| Radeberger Gruppe AG / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} LINUX{S} Li |
| DIZ München GmbH{S} LINUX{S} Linux ist ein Betriebssystem, also das Programm, das einem Comput |
| X{S} Linux ist ein Betriebssystem, also das Programm, das einem Computer sagt, was er ist, wie |
| Betriebssystem, also das Programm, das einem Computer sagt, was er ist, wie er einen Bildschir |
| einem Computer sagt, was er ist, wie er einen Bildschirm betreibt, die Eingaben von Tastatur un |
| ist, wie er einen Bildschirm betreibt, die Eingaben von Tastatur und Maus verarbeitet und Date |
| s verarbeitet und Dateien verwaltet.{S} Das Besondere bei Linux ist, dass jeder, der möchte, di |
| bei Linux ist, dass jeder, der möchte, die Programmzeilen des Betriebssystems einsehen und ver |
| s jeder, der möchte, die Programmzeilen des Betriebssystems einsehen und verändern kann.{S} Er |
| enzkosten veröffentlichen, damit Andere seine Ideen weiterspinnen können.{S} Auf der Basis von |
| eine Ideen weiterspinnen können.{S} Auf der Basis von Linux laufen nur spezielle Programme, zum |
| Internetprogramme und Spiele, die nach den gleichen Prinzipien entstehen.{S} SZdigital: Alle R |
| hen Prinzipien entstehen.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Mailänder M |
| {S} Cornelia Corba muss sich fühlen wie eine Ankleidepuppe im Glück: Um die Schauspielerin heru |
| len wie eine Ankleidepuppe im Glück: Um die Schauspielerin herum warten lange Reihen von Kleide |
| d by Alexandra Jehle“.{S} Und dazu eben jene Designerin stets an ihrer Seite, um sie stilistisc |
| Und dazu eben jene Designerin stets an ihrer Seite, um sie stilistisch zu beraten.{S} Acht Stu |
| eite, um sie stilistisch zu beraten.{S} Acht Stunden dauert das „Showroom-Event“ der jungen Grü |
| cht Stunden dauert das „Showroom-Event“ der jungen Gründerin des Modelabels Convinto in einem s |
| s „Showroom-Event“ der jungen Gründerin des Modelabels Convinto in einem schicken Hinterhof der |
| en Gründerin des Modelabels Convinto in einem schicken Hinterhof der Fraunhoferstraße.{S} Das e |
| ls Convinto in einem schicken Hinterhof der Fraunhoferstraße.{S} Das entzerrt den Besucherstrom |
| f der Fraunhoferstraße.{S} Das entzerrt den Besucherstrom und lässt zwischendurch Zeit für Bera |
| ung aus erster Hand: Aus Mailand kommen die Stoffe, der Hersteller beliefert auch große Namen w |
| er Hand: Aus Mailand kommen die Stoffe, der Hersteller beliefert auch große Namen wie Armani, R |
| Armani, Ralph Lauren und Prada.{S} Von einem schwarzen, sehr feinen Ziegenleder hatte Jehle ge |
| r feinen Ziegenleder hatte Jehle gerade eine Menge für „vielleicht drei Kleider und drei, vier |
| Jehle gerade eine Menge für „vielleicht drei Kleider und drei, vier Röcke“ ergattert, da hatte |
| Menge für „vielleicht drei Kleider und drei, vier Röcke“ ergattert, da hatte sich ein großes M |
| i, vier Röcke“ ergattert, da hatte sich ein großes Modelabel auch schon den Exklusivertrag für |
| auch schon den Exklusivertrag für eben dieses Produkt gesichert – der Stoffmarkt ist heiß umkä |
| rag für eben dieses Produkt gesichert – der Stoffmarkt ist heiß umkämpft.{S} Cornelia Corba ist |
| ia Corba ist derweil vom zarten Chiffon eines schmalen roten Kleides mit Wasserfalldekolleté en |
| es mit Wasserfalldekolleté entzückt.{S} Den zugehörigen Hüftgürtel aus derbem Leder – Kleid und |
| – Kleid und Accessoire firmieren unter dem Thema „Contrasts“ – lässt sie auf dem Weg zur Garde |
| r dem Thema „Contrasts“ – lässt sie auf dem Weg zur Garderobe allerdings zurück.{S} Anja Burkel |
| dell.{S} Foto: Stephan Rumpf SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} P+R-Anlage |
| en GmbH{S} P+R-Anlage mit Gütesiegel{S} Der ADAC will den Bau guter Park-and-Ride-Plätze vorant |
| -Anlage mit Gütesiegel{S} Der ADAC will den Bau guter Park-and-Ride-Plätze vorantreiben und dam |
| Ride-Plätze vorantreiben und damit noch mehr Autofahrer zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsm |
| Verkehrsmittel bewegen.{S} Deshalb hat der Autoclub jetzt ein Gütesiegel für benutzerfreundlic |
| egen.{S} Deshalb hat der Autoclub jetzt ein Gütesiegel für benutzerfreundliche P+R-Plätze ins L |
| ins Leben gerufen.{S} Zum Auftakt wurde die Stadt München für ihre Anlage in Großhadern mit dem |
| Zum Auftakt wurde die Stadt München für ihre Anlage in Großhadern mit dem Gütesiegel „Dieser P+ |
| nchen für ihre Anlage in Großhadern mit dem Gütesiegel „Dieser P+R-Platz wird vom ADAC empfohle |
| d vom ADAC empfohlen“ ausgezeichnet.{S} Die Anlage mit 306 Stellplätzen wurde vor wenigen Jahre |
| ohlen“ ausgezeichnet.{S} Die Anlage mit 306 Stellplätzen wurde vor wenigen Jahren eröffnet.{S} |
| e Anlage mit 306 Stellplätzen wurde vor wenigen Jahren eröffnet.{S} Der Stellplatz kostet nur e |
| n wurde vor wenigen Jahren eröffnet.{S} Der Stellplatz kostet nur eine Gebühr von 50 Cent pro T |
| eröffnet.{S} Der Stellplatz kostet nur eine Gebühr von 50 Cent pro Tag.{S} Die Vergabe des Güt |
| r Stellplatz kostet nur eine Gebühr von 50 Cent pro Tag.{S} Die Vergabe des Gütesiegels ist an |
| nur eine Gebühr von 50 Cent pro Tag.{S} Die Vergabe des Gütesiegels ist an eine Reihe von Krite |
| ühr von 50 Cent pro Tag.{S} Die Vergabe des Gütesiegels ist an eine Reihe von Kriterien gebunde |
| .{S} Die Vergabe des Gütesiegels ist an eine Reihe von Kriterien gebunden.{S} Dazu gehören das |
| von Kriterien gebunden.{S} Dazu gehören das Vorhandensein von mindestens 40 Plätzen, eine Parks |
| .{S} Dazu gehören das Vorhandensein von mindestens 40 Plätzen, eine Parkstandsbreite von mindes |
| orhandensein von mindestens 40 Plätzen, eine Parkstandsbreite von mindestens 2,40 Metern sowie |
| s 40 Plätzen, eine Parkstandsbreite von mindestens 2,40 Metern sowie ein Takt der öffentlichen |
| breite von mindestens 2,40 Metern sowie ein Takt der öffentlichen Verkehrsmittel von nicht mehr |
| n mindestens 2,40 Metern sowie ein Takt der öffentlichen Verkehrsmittel von nicht mehr als 20 M |
| akt der öffentlichen Verkehrsmittel von nicht mehr als 20 Minuten.{S} dpa/Foto:{S} Heddergott P |
| -Plätze in München / Verkehr SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Haidhausen{ |
| nburger Platz soll Grünanlage werden{S} Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen fordert einstimmig, |
| immig, dass der bepflanzte Innenbereich des Weißenburger Platzes sowie die Wege und die Bereich |
| nbereich des Weißenburger Platzes sowie die Wege und die Bereiche um die Parkbänke als Grünanla |
| Weißenburger Platzes sowie die Wege und die Bereiche um die Parkbänke als Grünanlage ausgewiese |
| tzes sowie die Wege und die Bereiche um die Parkbänke als Grünanlage ausgewiesen werden.{S} Dam |
| e ausgewiesen werden.{S} Damit bestünde die Möglichkeit, Platzverweise auszusprechen.{S} Denn n |
| h Angaben von Andreas Micksch, Sprecher der CSU-Fraktion, gibt es am Weißenburger Platz immer w |
| t Alkoholabhängigen.{S} leic SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Wellenbrech |
| en GmbH{S} Wellenbrecher{S} BR krempelt die Programme „Bayern 2“ und „Bayern 4“ um{S} Von Chris |
| können Chefs auch grausam sein.{S} Als der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Thomas Gruber, |
| auch grausam sein.{S} Als der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Thomas Gruber, im vergangene |
| ber, im vergangenen Herbst erstmals auf eine mögliche Programmreform bei Bayern4 Klassik angesp |
| ssik angesprochen wurde, kritisierte er das zu starke Gewicht musikwissenschaftlicher Texte als |
| mes Gequatsche“.{S} Auch nörgelte er an zu viel schwerer klassischer Musik herum.{S} Über die n |
| hwerer klassischer Musik herum.{S} Über die nachmittägliche Reihe „Concerto Bavarese“ mit Werke |
| st Sadismus.“{S} Nun werden also gleich zwei Wellen neu präsentiert: Bayern 2 Radio und Bayern |
| .{S} Verantwortlich zeichnen dafür auch zwei neue Chefs: Klaus Kastan (Bayern 2) und Jürgen See |
| ben“) soll man laut Kastan merken, dass die Sendungen von Bayern2 frischer sind.{S} Gelegentlic |
| ern2 frischer sind.{S} Gelegentlich kam das Programm doch etwas verstaubt und unkoordiniert dah |
| oordiniert daher.{S} In den vergangenen zehn Jahren sind denn auch von den einstmals täglich 40 |
| ind denn auch von den einstmals täglich 400 000 Hörern knapp 100000 weggebrochen.{S} Auch liegt |
| napp 100000 weggebrochen.{S} Auch liegt das Durchschnittsalter inzwischen bei 56Jahren.{S} Mit |
| t das Durchschnittsalter inzwischen bei 56Jahren.{S} Mit Kolumnen wie „Orange“, dem morgendlich |
| 56Jahren.{S} Mit Kolumnen wie „Orange“, dem morgendlichen Samstagsmagazin, will man nun neue, v |
| h jüngere Hörer gewinnen.{S} Auch plant der Wellenchef, Sendungen besser zu verzahnen.{S} Künft |
| nftig soll es den „Fleckerlteppich“ von vielerlei Angeboten nicht mehr geben.{S} Einzelne Abtei |
| mehr geben.{S} Einzelne Abteilungen wie der Kirchenfunk, die Landes- oder Bildungspolitik haben |
| die Landes- oder Bildungspolitik haben ihre Programmhoheit verloren.{S} Ihre Beiträge werden n |
| haben ihre Programmhoheit verloren.{S} Ihre Beiträge werden nun in größere Flächen integriert |
| kro“.{S} Was bleibt, sind Standards wie das Tagesgespräch oder der Zündfunk.{S} Und künftig nur |
| nd Standards wie das Tagesgespräch oder der Zündfunk.{S} Und künftig nur mehr einige wenige gut |
| h oder der Zündfunk.{S} Und künftig nur mehr einige wenige gute Moderatoren.{S} Bei einem hausi |
| einige wenige gute Moderatoren.{S} Bei einem hausinternen Casting wurden aus 140 Moderatoren 1 |
| i einem hausinternen Casting wurden aus 140 Moderatoren 15 ausgewählt.{S} Auf „neue Hörgewohnhe |
| ewohnheiten“ will auch Bayern 4 Klassik sein Programm abstellen.{S} „Die Musikgestaltung soll t |
| 4 Klassik sein Programm abstellen.{S} „Die Musikgestaltung soll tagsüber leichter sein“, sagt |
| er.{S} Tagsüber sollen Sendungen durch ein Begleitprogramm mit „kleinen Einsprengseln“ aufgelo |
| t es „Starke Stücke“ oder „Meisterwerke der Musik“.{S} Mit „Leporello“ wird zudem der Jazz tags |
| r Musik“.{S} Mit „Leporello“ wird zudem der Jazz tagsüber einen festen Platz erhalten.{S} Der A |
| Leporello“ wird zudem der Jazz tagsüber einen festen Platz erhalten.{S} Der Abend bleibt weiter |
| agsüber einen festen Platz erhalten.{S} Der Abend bleibt weiterhin der Hochkultur vorbehalten m |
| erhalten.{S} Der Abend bleibt weiterhin der Hochkultur vorbehalten mit Live-Übertragungen und a |
| ese nicht reibungslos ab.{S} Als Kastan den morgendlichen Sendeplatz des „Heimatspiegels“ forde |
| z des „Heimatspiegels“ forderte, um mit seinem Programm bereits um sechs Uhr zu starten, gab es |
| bereits um sechs Uhr zu starten, gab es eine Welle von Protesten.{S} Inzwischen hat er aufgegeb |
| Bayern2Radio um 0.15 Uhr.{S} PS KW 22 - 2003 Bayern 2 Radio / Medien Bayern 4 Klassik / Medien |
| Bayerischer Hörfunk / Medien SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Chicago-Mäu |
| er{S} Weißfußmäuse in Chicago gehen mit der Zeit.{S} Ihre Gene verraten es.{S} US-Forscher habe |
| mäuse in Chicago gehen mit der Zeit.{S} Ihre Gene verraten es.{S} US-Forscher haben das Erbgut |
| Gene verraten es.{S} US-Forscher haben das Erbgut des Nagers der Art Peromyscus leucopus und s |
| ten es.{S} US-Forscher haben das Erbgut des Nagers der Art Peromyscus leucopus und seiner Vorfa |
| US-Forscher haben das Erbgut des Nagers der Art Peromyscus leucopus und seiner Vorfahren unters |
| Nagers der Art Peromyscus leucopus und seiner Vorfahren untersucht: Sie extrahierten DNS aus d |
| en untersucht: Sie extrahierten DNS aus der Haut konservierter Museums-Mäuse und verglichen sie |
| } Dabei stellten sie fest, dass der vor hundert Jahren häufigste Genotyp heute kaum mehr vertre |
| notyp heute kaum mehr vertreten ist.{S} Ihre Erklärungen: Anpassung an die vom Menschen verände |
| änderte Umwelt, ausgesetzte Labortiere, die neue Gene eingebracht haben, oder der Konkurrenzdru |
| , die neue Gene eingebracht haben, oder der Konkurrenzdruck mit der Präriemaus, der eine geneti |
| cht haben, oder der Konkurrenzdruck mit der Präriemaus, der eine genetische Veränderung bewirkt |
| Konkurrenzdruck mit der Präriemaus, der eine genetische Veränderung bewirkte.{S} „Womöglich war |
| ränderung bewirkte.{S} „Womöglich waren die untersuchten Mäuse auch nicht repräsentativ“, sagt |
| ür Wildtierforschung.{S} bef SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Dresdner ba |
| nz scheidet aus Otto Steinmetz folgt{S} Das Personalkarussell bei der Dresdner Bank dreht sich |
| metz folgt{S} Das Personalkarussell bei der Dresdner Bank dreht sich weiter.{S} Wie von der Süd |
| dner Bank dreht sich weiter.{S} Wie von der Süddeutschen Zeitung bereits berichtet (SZ vom 22.3 |
| ) wird Heinrich Linz, Chefrisikomanager der Bank, den Vorstand verlassen.{S} Er wechselt zur Mu |
| nrich Linz, Chefrisikomanager der Bank, den Vorstand verlassen.{S} Er wechselt zur Muttergesell |
| gesellschaft nach München und soll dort die Leitung eines Sonderprojekts im Risikomanagement de |
| nach München und soll dort die Leitung eines Sonderprojekts im Risikomanagement des Bereichs F |
| ines Sonderprojekts im Risikomanagement des Bereichs Finanzanlagen/Beteiligungen übernehmen.{S} |
| anzanlagen/Beteiligungen übernehmen.{S} Sein Nachfolger im Führungsgremium der Dresdner Bank wi |
| .{S} Sein Nachfolger im Führungsgremium der Dresdner Bank wird dem Vernehmen nach Otto Steinmet |
| Führungsgremium der Dresdner Bank wird dem Vernehmen nach Otto Steinmetz, ehemals Leiter des K |
| men nach Otto Steinmetz, ehemals Leiter des Kreditrisikomanagements bei der Deutschen Bank, dem |
| Leiter des Kreditrisikomanagements bei der Deutschen Bank, dem früheren Arbeitgeber des neuen |
| sikomanagements bei der Deutschen Bank, dem früheren Arbeitgeber des neuen Dresdner-Chefs Herbe |
| eutschen Bank, dem früheren Arbeitgeber des neuen Dresdner-Chefs Herbert Walter.{S} Steinmetz w |
| 1999 wegen Kompetenzstreitigkeiten aus der Deutschen Bank ausgeschieden und arbeitete zuletzt |
| bhängiger Berater.{S} Zudem will Walter dem Aufsichtsrat vorschlagen, Thomas Naumann zum Genera |
| igten zu ernennen.{S} Naumann kommt von der Commerzbank und gehört dort zum Team von Finanzvors |
| von Finanzvorstand Axel von Ruedorffer, der Anfang Juni aus dem Amt scheidet.{S} Bei der Dresdn |
| xel von Ruedorffer, der Anfang Juni aus dem Amt scheidet.{S} Bei der Dresdner soll Naumann eine |
| nfang Juni aus dem Amt scheidet.{S} Bei der Dresdner soll Naumann eine leitende Funktion im Unt |
| eidet.{S} Bei der Dresdner soll Naumann eine leitende Funktion im Unternehmensbereich IRU übern |
| ernehmensbereich IRU übernehmen, in dem die Bank ihre nicht strategischen und Not leidenden Kre |
| nden Kredite zusammengefasst hat.{S} Zu den Aufsteigern gehört auch Baudouin Croonenbergh.{S} D |
| n gehört auch Baudouin Croonenbergh.{S} Der Chief Operating Officer der Investmentbank Dresdner |
| enbergh.{S} Der Chief Operating Officer der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein soll |
| den.{S} Damit setzt der erst seit knapp zwei Monaten amtierende Dresdner Bank-Chef Walter erste |
| tellen, weil er auf interne Widerstände keine Rücksicht nehmen muss.{S} Das Ausscheiden von Hei |
| rstände keine Rücksicht nehmen muss.{S} Das Ausscheiden von Heinrich Linz galt seit Monaten als |
| eheimnis.{S} Der 45-jährige Manager war ein Weggefährte des im vergangenen Jahr abgelösten Inve |
| ischer.{S} Spätestens seit dem Rauswurf des früheren Dresdner-Chefs Bernd Fahrholz Mitte März w |
| h Linz- Position gefährdet.{S} Erst vor zwei Monaten waren Karl Ralf Jung und Andrew Pisker in |
| ren Karl Ralf Jung und Andrew Pisker in den Vorstand der Dresdner berufen und mit der Leitung d |
| Jung und Andrew Pisker in den Vorstand der Dresdner berufen und mit der Leitung des Geschäftsb |
| n Vorstand der Dresdner berufen und mit der Leitung des Geschäftsbereichs Corporates & Markets |
| er Dresdner berufen und mit der Leitung des Geschäftsbereichs Corporates & Markets betreut word |
| s & Markets betreut worden.{S} Dort ist das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking gebü |
| } Dort ist das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking gebündelt.{S} gris Dresdner Bank |
| gris Dresdner Bank AG / Bank SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Elektronisc |
| r Physikalische Messtechnik in Freiburg die Qualität von Motoröl im Automotor.{S} Schwefel- und |
| ckstoffverbindungen im Verbrennungsraum des Motors lassen nämlich den Säuregehalt im Öl mit der |
| brennungsraum des Motors lassen nämlich den Säuregehalt im Öl mit der Zeit steigen.{S} Diese Sä |
| assen nämlich den Säuregehalt im Öl mit der Zeit steigen.{S} Diese Säure aber korrodiert metall |
| regehalt im Öl mit der Zeit steigen.{S} Diese Säure aber korrodiert metallische Bauteile.{S} Mi |
| so genannten basischen Additiven senken die Hersteller zwar den Säuregehalt im Öl, allerdings v |
| en Additiven senken die Hersteller zwar den Säuregehalt im Öl, allerdings verbrauchen sich dies |
| .{S} Um Korrosion zu verhindern, sollte das Öl daher regelmäßig gewechselt werden.{S} Die Inter |
| daher regelmäßig gewechselt werden.{S} Die Intervalle für Ölwechsel richten sich bisher allerd |
| er allerdings nach Erfahrungswerten, da eine chemische Analyse im Labor sich nur für teure Masc |
| ohnt.{S} Martin Jägle dagegen misst mit mehreren Elektroden auf einem fingernagelgroßen Sensor |
| gernagelgroßen Sensor direkt im Motoröl die Menge der basischen Additive, den Wassergehalt und |
| oßen Sensor direkt im Motoröl die Menge der basischen Additive, den Wassergehalt und die Temper |
| toröl die Menge der basischen Additive, den Wassergehalt und die Temperatur.{S} Sinkt der Gehal |
| asischen Additive, den Wassergehalt und die Temperatur.{S} Sinkt der Gehalt der basischen Zusät |
| ssergehalt und die Temperatur.{S} Sinkt der Gehalt der basischen Zusätze unter einen Grenzwert, |
| und die Temperatur.{S} Sinkt der Gehalt der basischen Zusätze unter einen Grenzwert, muss das Ö |
| der Gehalt der basischen Zusätze unter einen Grenzwert, muss das Öl gewechselt werden.{S} Bis |
| hen Zusätze unter einen Grenzwert, muss das Öl gewechselt werden.{S} Bis zum Einsatz dieser im |
| p einfachen Technik ist allerdings noch ein Problem zu lösen: Mit der Zeit verschlammt und korr |
| lerdings noch ein Problem zu lösen: Mit der Zeit verschlammt und korrodiert auch der Sensor.{S} |
| er Zeit verschlammt und korrodiert auch der Sensor.{S} rhk SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – |
| iert auch der Sensor.{S} rhk SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Jeder dritt |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Jeder dritte Nutzer kauft im Internet ein{S} Hamburg (A |
| ein{S} Hamburg (AFP) – Beim Einkauf ist das Internet nicht mehr wegzudenken: Zwei von drei deut |
| r Anschaffungen nach Informationen über das begehrte Produkt im Internet, wie eine Umfrage der |
| r das begehrte Produkt im Internet, wie eine Umfrage der Marktforschungs- und Beratungsfirma Fi |
| ß ergab.{S} Demnach nutzten im Frühjahr dieses Jahres 68,4 Prozent der Befragten Einkaufsmöglic |
| mnach nutzten im Frühjahr dieses Jahres 68,4 Prozent der Befragten Einkaufsmöglichkeiten im Net |
| efragten Einkaufsmöglichkeiten im Netz; zwei Jahre zuvor hatten dies erst 50,6 Prozent getan.{S |
| r andere aktuelle Infomationen sind für 81,4 Prozent der Befragten ein Grund, ins Netz zu gehen |
| nen sind für 81,4 Prozent der Befragten ein Grund, ins Netz zu gehen.{S} Electronic Commerce im |
| rce im Internet / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Sanierung i |
| g der DIZ München GmbH{S} Sanierung ist dem Zeitplan voraus{S} Mitsubishi fährt Rekordgewinn ei |
| ein{S} DaimlerChrysler-Partner erwartet 2003 geringere Zuwächse / Wenige neue Modelle in der Pi |
| ngere Zuwächse / Wenige neue Modelle in der Pipeline{S} Tokio – Der japanische DaimlerChrysler- |
| rChrysler-Partner Mitsubishi Motors hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem historischen |
| hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem historischen Rekordgewinn von 270 Millionen Euro |
| mit einem historischen Rekordgewinn von 270 Millionen Euro abgeschlossen.{S} Für das laufende J |
| 70 Millionen Euro abgeschlossen.{S} Für das laufende Jahr rechnet Nippons viertgrößter Autobaue |
| ons viertgrößter Autobauer nur noch mit einem leichten Gewinnanstieg von gut sieben Prozent.{S} |
| ut sieben Prozent.{S} Von André Kunz{S} Der deutsche Chef-Sanierer Rolf Eckrodt konnte an der B |
| he Chef-Sanierer Rolf Eckrodt konnte an der Bilanzpressekonferenz vom Montag über viele Erfolge |
| r Bilanzpressekonferenz vom Montag über viele Erfolge in dem ehemals angeschlagenen japanischen |
| ferenz vom Montag über viele Erfolge in dem ehemals angeschlagenen japanischen Autokonzern beri |
| n japanischen Autokonzern berichten.{S} Mehrere Ziele seines ursprünglich auf drei Jahre angele |
| } Mehrere Ziele seines ursprünglich auf drei Jahre angelegten Kostensenkungsplanes sind schon n |
| en Kostensenkungsplanes sind schon nach zwei Jahren erreicht worden.{S} Eckrodt baute bis Ende |
| en.{S} Eckrodt baute bis Ende März 2003 mehr als ein Viertel der Überkapazitäten in der einheim |
| bis Ende März 2003 mehr als ein Viertel der Überkapazitäten in der einheimischen Produktion ab. |
| als ein Viertel der Überkapazitäten in der einheimischen Produktion ab.{S} Das veraltete Werk |
| in der einheimischen Produktion ab.{S} Das veraltete Werk Oye in Zentraljapan und eine Produkt |
| veraltete Werk Oye in Zentraljapan und eine Produktionslinie im Mizushima-Werk sind geschlosse |
| eichzeitig sind 16 statt nur 14 Prozent des Personalbestandes gekürzt worden.{S} Die Kostensenk |
| es Personalbestandes gekürzt worden.{S} Die Kostensenkungen bei Zulieferern und im Materialeink |
| Ende März 15 Prozent.{S} Eckrodt setzt die nächste Latte für Kosteneinsparungen auf 20 Prozent |
| l bis zum März 2004 erreicht werden.{S} Die rasche Umsetzung der Kostensenkungsmaßnahmen haben |
| rreicht werden.{S} Die rasche Umsetzung der Kostensenkungsmaßnahmen haben dazu beigetragen, das |
| ahmen haben dazu beigetragen, dass sich der Betriebsgewinn auf 83 Milliarden Yen (600 Millionen |
| ragen, dass sich der Betriebsgewinn auf 83 Milliarden Yen (600 Millionen Euro) verdoppelte.{S} |
| r Betriebsgewinn auf 83 Milliarden Yen (600 Millionen Euro) verdoppelte.{S} Der Umsatz stieg ge |
| en (600 Millionen Euro) verdoppelte.{S} Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Proze |
| doppelte.{S} Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent auf 3885 Milliarden Yen |
| über dem Vorjahr um rund 20 Prozent auf 3885 Milliarden Yen (28,1 Milliarden Euro).{S} Die Lanc |
| und 20 Prozent auf 3885 Milliarden Yen (28,1 Milliarden Euro).{S} Die Lancierung des vollständi |
| lliarden Yen (28,1 Milliarden Euro).{S} Die Lancierung des vollständig überarbeiteten Kleinwage |
| g überarbeiteten Kleinwagens Colt half, den Umsatzeinbruch auf dem einheimischen Markt nach ein |
| agens Colt half, den Umsatzeinbruch auf dem einheimischen Markt nach einem Vertuschungsskandal |
| nbruch auf dem einheimischen Markt nach einem Vertuschungsskandal von Fahrzeugdefekten zu stopp |
| n Fahrzeugdefekten zu stoppen.{S} Wegen einer Änderung in der Bilanzierung der Umsätze auf Expo |
| zu stoppen.{S} Wegen einer Änderung in der Bilanzierung der Umsätze auf Exportmärkten sind im |
| egen einer Änderung in der Bilanzierung der Umsätze auf Exportmärkten sind im diesjährigen Resu |
| rtmärkten sind im diesjährigen Resultat die Exportumsätze von 15 Monaten eingerechnet worden.{S |
| jährigen Resultat die Exportumsätze von 15 Monaten eingerechnet worden.{S} Für das laufende Jah |
| 15 Monaten eingerechnet worden.{S} Für das laufende Jahr wird deshalb mit einem Absatzeinbruch |
| Für das laufende Jahr wird deshalb mit einem Absatzeinbruch von rund 25 Prozent auf 2900 Milli |
| Absatzeinbruch von rund 25 Prozent auf 2900 Milliarden Yen (20,9 Milliarden Euro) gerechnet, d |
| und 25 Prozent auf 2900 Milliarden Yen (20,9 Milliarden Euro) gerechnet, doch soll der Vorsteue |
| 9 Milliarden Euro) gerechnet, doch soll der Vorsteuergewinn um 20 Prozent auf 435 Millionen Eur |
| l der Vorsteuergewinn um 20 Prozent auf 435 Millionen Euro zunehmen.{S} Eckrodt hofft, besonder |
| Gewinne einzufahren.{S} Allerdings ist die Pipeline von Mitsubishi Motors für die nächsten zwö |
| von Mitsubishi Motors für die nächsten zwölf Monate eher bescheiden bestückt, und für das lauf |
| onate eher bescheiden bestückt, und für das laufende Jahr will der Autobauer mit einem 37 Proze |
| estückt, und für das laufende Jahr will der Autobauer mit einem 37 Prozent höheren Entwicklungs |
| ngs- und Forschungsetat von umgerechnet 1,24 Milliarden Euro in diesem Bereich die Aufholjagd m |
| von umgerechnet 1,24 Milliarden Euro in diesem Bereich die Aufholjagd mit den Konkurrenten begi |
| 1,24 Milliarden Euro in diesem Bereich die Aufholjagd mit den Konkurrenten beginnen.{S} (Firme |
| ro in diesem Bereich die Aufholjagd mit den Konkurrenten beginnen.{S} (Firmen des Tages){S} Mit |
| t den Konkurrenten beginnen.{S} (Firmen des Tages){S} Mitsubishi rechnet im laufenden Jahr mit |
| itsubishi rechnet im laufenden Jahr mit einem Absatzeinbruch.{S} Foto: dpa Mitsubishi Motors Co |
| i Motors Corporation / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Modernisier |
| g-Europachef Wilkens kam als Signal für den Aufbruch / Sein Abgang gilt als Zeichen der Krise{S |
| lkens kam als Signal für den Aufbruch / Sein Abgang gilt als Zeichen der Krise{S} Es war ein Si |
| Aufbruch / Sein Abgang gilt als Zeichen der Krise{S} Es war ein Signal für echte Aufbruchstimmu |
| ng gilt als Zeichen der Krise{S} Es war ein Signal für echte Aufbruchstimmung im Unternehmen.{S |
| hte Aufbruchstimmung im Unternehmen.{S} Die Luftfahrtbranche genoss noch die letzten Ausläufer |
| en.{S} Die Luftfahrtbranche genoss noch die letzten Ausläufer eines langen Booms und der amerik |
| anche genoss noch die letzten Ausläufer eines langen Booms und der amerikanische Flugzeugherste |
| etzten Ausläufer eines langen Booms und der amerikanische Flugzeughersteller Boeing beschloss, |
| Mit Heiner Wilkens wurde im August 2001 ein Deutscher Europachef des Weltmarktführers in der Lu |
| im August 2001 ein Deutscher Europachef des Weltmarktführers in der Luft- und Raumfahrtindustri |
| cher Europachef des Weltmarktführers in der Luft- und Raumfahrtindustrie, gut zwei Jahre später |
| rs in der Luft- und Raumfahrtindustrie, gut zwei Jahre später, im Oktober, wird Wilkens mit 61 |
| ter, im Oktober, wird Wilkens mit 61 in den Ruhestand gehen.{S} Wilkens war angetreten, um die |
| war angetreten, um die aus Seattle und der Firmenzentrale in Chicago vorgegebene Strategie umz |
| In Europa sollte er in erster Linie für den Zivilflugzeugbereich ein Netzwerk aus Zulieferern a |
| ster Linie für den Zivilflugzeugbereich ein Netzwerk aus Zulieferern auf- und ausbauen, mit den |
| ulieferern auf- und ausbauen, mit denen der Konzern eng zusammenarbeiten wollte.{S} Den Kunden |
| Konzern eng zusammenarbeiten wollte.{S} Den Kunden sollte Wilkens als Ansprechpartner vor Ort d |
| ls Ansprechpartner vor Ort dienen, aber die wichtigen Verkaufskampagnen wurden nach wie vor in |
| smodelle mit Universitäten und verlegte einen Teil der Forschungsaktivitäten nach Europa.{S} Du |
| t Universitäten und verlegte einen Teil der Forschungsaktivitäten nach Europa.{S} Durch den Aus |
| chungsaktivitäten nach Europa.{S} Durch den Ausbau der Europazentrale in Brüssel wollte der Kon |
| itäten nach Europa.{S} Durch den Ausbau der Europazentrale in Brüssel wollte der Konzern auch n |
| au der Europazentrale in Brüssel wollte der Konzern auch nach außen verdeutlichen, dass Boeing |
| rdeutlichen, dass Boeing nicht mehr nur ein amerikanisches Unternehmen ist und dies auch anhand |
| es Unternehmen ist und dies auch anhand der eigenen Strukturen vollzieht.{S} Schließlich bestan |
| zieht.{S} Schließlich bestanden ja auch die Produkte schon lange zu einem hohen Prozentsatz aus |
| den ja auch die Produkte schon lange zu einem hohen Prozentsatz aus Komponenten aus dem Ausland |
| m hohen Prozentsatz aus Komponenten aus dem Ausland.{S} Gut einen Monat, nachdem Wilkens angetr |
| aus Komponenten aus dem Ausland.{S} Gut einen Monat, nachdem Wilkens angetreten war, verschoben |
| s angetreten war, verschoben sich durch die Anschläge vom 11. September 2001 die Prioritäten.{S |
| ch die Anschläge vom 11. September 2001 die Prioritäten.{S} Wilkens kam, so heißt es intern, mi |
| S} Wilkens kam, so heißt es intern, mit seinen Plänen wesentlich langsamer voran, als ursprüngl |
| als ursprünglich einmal geplant.{S} In der Krise geht es auch bei Boeing darum, zu halten, was |
| ng darum, zu halten, was zu halten ist, die Vision vom international stärker integrierten Konze |
| erten Konzern hat merklich gelitten.{S} Die Strukturen in der besonders traditionsbewussten und |
| en Zivilflugzeugsparte aufzubrechen und mehr Entscheidungskompetenz aus Seattle herauszuverlage |
| ilkens selbst vermuten konnte.{S} Zumal dem Bereich mit Alan Mulally ein echtes Boeing-Urgestei |
| in echtes Boeing-Urgestein vorsteht.{S} Die Modernisierer mit Phil Condit an der Spitze sitzen |
| S} Die Modernisierer mit Phil Condit an der Spitze sitzen mittlerweile in der Zentrale des Konz |
| it an der Spitze sitzen mittlerweile in der Zentrale des Konzerns in Chicago, während die Boein |
| tze sitzen mittlerweile in der Zentrale des Konzerns in Chicago, während die Boeing Commercial |
| ntrale des Konzerns in Chicago, während die Boeing Commercial Airplane Group in Seattle ein wen |
| ng Commercial Airplane Group in Seattle ein wenig alten Zeiten nachtrauert und im internen Vert |
| icher geglaubte Pfründe fürchtet, zumal die derzeitige Krise vor allem die Zivilsparte mit alle |
| t, zumal die derzeitige Krise vor allem die Zivilsparte mit aller Wucht trifft.{S} Wilkens Posi |
| ige Krise vor allem die Zivilsparte mit aller Wucht trifft.{S} Wilkens Position, letztlich eine |
| trifft.{S} Wilkens Position, letztlich eine Erfindung Condits, soll dem Vernehmen nach vorerst |
| letztlich eine Erfindung Condits, soll dem Vernehmen nach vorerst nicht neu besetzt werden.{S} |
| n Dailey, Verkaufschef für Europa, wird seine Aufgaben auf Interimsbasis übernehmen.{S} Der geb |
| fgaben auf Interimsbasis übernehmen.{S} Der gebürtige Hamburger Wirtschaftswissenschaftler hat |
| schaftswissenschaftler hat zunächst bei der Lufthansa Karriere gemacht, wo er zuletzt als Leite |
| riere gemacht, wo er zuletzt als Leiter der Materialdirektion unter anderem für Ein- und Verkau |
| ratt & Whitney und wurde dann 1995 Chef der luxemburgischen Frachtfluggesellschaft Cargolux.{S} |
| rcial Airplane Group / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Neugeschäft |
| HVB Real Estate erreicht nur mit Hilfe der Mutter schwarze Zahlen{S} München (Reuters) – Der z |
| anzierer HVB Real Estate Bank steckt in seinem letzten Jahr als eigenständige Firma angesichts |
| Jahr als eigenständige Firma angesichts eines drastischen Einbruchs beim Neugeschäft tief in de |
| chen Einbruchs beim Neugeschäft tief in der Krise.{S} Die Münchener Spezialbank, die das Kernst |
| beim Neugeschäft tief in der Krise.{S} Die Münchener Spezialbank, die das Kernstück des geplan |
| rise.{S} Die Münchener Spezialbank, die das Kernstück des geplanten Immobilienfinanzierers Hypo |
| ünchener Spezialbank, die das Kernstück des geplanten Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate G |
| oll, vermied im ersten Quartal nur dank der Risikoübernahme durch die Konzernmutter HVB einen V |
| rtal nur dank der Risikoübernahme durch die Konzernmutter HVB einen Verlust.{S} Das Neugeschäft |
| koübernahme durch die Konzernmutter HVB einen Verlust.{S} Das Neugeschäfts-Volumen sei im erste |
| ersten Quartal 2003 um 96,1 Prozent auf 71 Millionen Euro gesunken, sagte Vorstandschef Georg F |
| oraussichtlich letzten Hauptversammlung des Instituts.{S} Weil die Konzernmutter HVB 113,3 Mill |
| Hauptversammlung des Instituts.{S} Weil die Konzernmutter HVB 113,3 Millionen Euro an Risiken ü |
| nstituts.{S} Weil die Konzernmutter HVB 113,3 Millionen Euro an Risiken übernommen habe, sei im |
| Risiken übernommen habe, sei im Quartal ein knapper Gewinn verbucht worden.{S} Ohne die vereinb |
| knapper Gewinn verbucht worden.{S} Ohne die vereinbarte Risikoabschirmung wären es über 100 Mil |
| vereinbarte Risikoabschirmung wären es über 100 Millionen Euro Verlust nach Steuern gewesen.{S |
| sen.{S} Insgesamt übernimmt die HVB für die Jahre 2003 und 2004 Risiken von bis zu 590 Millione |
| bernimmt die HVB für die Jahre 2003 und 2004 Risiken von bis zu 590 Millionen Euro von der Toch |
| für die Jahre 2003 und 2004 Risiken von bis zu 590 Millionen Euro von der Tochter.{S} Funke sag |
| siken von bis zu 590 Millionen Euro von der Tochter.{S} Funke sagte, die Bank werde diese Risik |
| n Euro von der Tochter.{S} Funke sagte, die Bank werde diese Risikoabschirmung mit 585 Millione |
| Tochter.{S} Funke sagte, die Bank werde diese Risikoabschirmung mit 585 Millionen Euro fast vol |
| Bank werde diese Risikoabschirmung mit 585 Millionen Euro fast vollständig in Anspruch nehmen, |
| ständig in Anspruch nehmen, weil sie in den kommenden Jahren mit hohen Forderungsausfällen rech |
| ällen rechne.{S} Unter Berücksichtigung der Risikoabschirmung der HVB erwartet Funke für 2003 e |
| hirmung der HVB erwartet Funke für 2003 ein ausgeglichenes Ergebnis.{S} Die Hauptversammlung wi |
| ür 2003 ein ausgeglichenes Ergebnis.{S} Die Hauptversammlung wird zu knapp 97 Prozent von der H |
| 97 Prozent von der HVB kontrolliert.{S} Die freien Aktionäre sollen mit einer Barzahlung von 21 |
| ert.{S} Die freien Aktionäre sollen mit einer Barzahlung von 21 Euro je Aktie abgefunden werden |
| tionäre sollen mit einer Barzahlung von 21 Euro je Aktie abgefunden werden.{S} Damit endet die |
| Aktie abgefunden werden.{S} Damit endet die Börsennotiz eines Unternehmens, in dem Traditionsfi |
| werden.{S} Damit endet die Börsennotiz eines Unternehmens, in dem Traditionsfirmen wie die Sue |
| die Börsennotiz eines Unternehmens, in dem Traditionsfirmen wie die Sueddeutsche Bodencreditba |
| ie die Sueddeutsche Bodencreditbank und die Bayerische Handelsbank aufgegangen sind.{S} HVB Rea |
| HVB Real Estate Bank / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Redaktion S |
| 2183 - 8651 / Fax 2183 - 244 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Börsenberic |
| enbericht{S} Freundlich{S} Zum Start in die neue Woche stützte der viel besser als erwartet aus |
| ser als erwartet ausgefallene ifo-Index die deutschen Aktienmärkte.{S} Da die Börsen in New Yor |
| Index die deutschen Aktienmärkte.{S} Da die Börsen in New York und London am Montag geschlossen |
| on am Montag geschlossen blieben, waren kaum störende Einflüsse zu befürchten.{S} Der bayerisch |
| um störende Einflüsse zu befürchten.{S} Der bayerische Index BayX30 erholte sich um 0,5 Prozent |
| BayX30 erholte sich um 0,5 Prozent auf 487,5 Punkte.{S} Auch die Titel der beiden Münchner Ver |
| m 0,5 Prozent auf 487,5 Punkte.{S} Auch die Titel der beiden Münchner Versicherer machten Teile |
| ent auf 487,5 Punkte.{S} Auch die Titel der beiden Münchner Versicherer machten Teile der Verlu |
| iden Münchner Versicherer machten Teile der Verluste aus den Vortagen wett.{S} Die Allianz legt |
| sicherer machten Teile der Verluste aus den Vortagen wett.{S} Die Allianz legte um 1,65 Prozent |
| der Verluste aus den Vortagen wett.{S} Die Allianz legte um 1,65 Prozent auf 59,92 Euro zu, di |
| } Die Allianz legte um 1,65 Prozent auf 59,92 Euro zu, die Münchener Rück kletterte um 0,7 Proz |
| egte um 1,65 Prozent auf 59,92 Euro zu, die Münchener Rück kletterte um 0,7 Prozent auf 82, 12 |
| hener Rück kletterte um 0,7 Prozent auf 82, 12 Euro.{S} Wenig Profit konnte BMW aus positiven A |
| erte um 0,7 Prozent auf 82, 12 Euro.{S} Wenig Profit konnte BMW aus positiven Aussagen zur neue |
| Aussagen zur neuen 5er-Reihe ziehen.{S} Der Konzern liege mit der Einführung voll im Plan und s |
| -Reihe ziehen.{S} Der Konzern liege mit der Einführung voll im Plan und sehe sich daher in sein |
| ung voll im Plan und sehe sich daher in seinen ehrgeizigen Zielen für das Jahr 2003 bestärkt.{S |
| daher in seinen ehrgeizigen Zielen für das Jahr 2003 bestärkt.{S} Auch die Analysten bezeichne |
| len für das Jahr 2003 bestärkt.{S} Auch die Analysten bezeichnen die neue Modellreihe als Schri |
| tärkt.{S} Auch die Analysten bezeichnen die neue Modellreihe als Schrittmacher für den bayerisc |
| neue Modellreihe als Schrittmacher für den bayerischen Autobauer.{S} Dennoch trat die Aktie mi |
| bayerischen Autobauer.{S} Dennoch trat die Aktie mit plus 0,3 Prozent auf 26,93 Euro auf der S |
| trat die Aktie mit plus 0,3 Prozent auf 26,93 Euro auf der Stelle.{S} Nach Informationen aus Me |
| mit plus 0,3 Prozent auf 26,93 Euro auf der Stelle.{S} Nach Informationen aus Medienkreisen hat |
| ach Informationen aus Medienkreisen hat der US-Investor Haim Saban vertraglich vereinbarte Fris |
| vereinbarte Fristen im Zusammenhang mit der Übernahme von ProSiebenSat.1 verstreichen lassen.{S |
| enzverwaltung und Banken bereiten gemäß dieser Informationen bereits einen Alternativplan für d |
| tionen bereits einen Alternativplan für den Fall des Scheiterns der Investition Sabans vor.{S} |
| reits einen Alternativplan für den Fall des Scheiterns der Investition Sabans vor.{S} Der Kurs |
| ernativplan für den Fall des Scheiterns der Investition Sabans vor.{S} Der Kurs der Senderfamil |
| heiterns der Investition Sabans vor.{S} Der Kurs der Senderfamilie sank um 0,22 Prozent auf 4,5 |
| der Investition Sabans vor.{S} Der Kurs der Senderfamilie sank um 0,22 Prozent auf 4,59 Euro.{S |
| Senderfamilie sank um 0,22 Prozent auf 4,59 Euro.{S} Die HypoVereinsbank sieht nach der bevors |
| Euro.{S} Die HypoVereinsbank sieht nach der bevorstehenden Abspaltung ihres Immobilienbereiches |
| ieht nach der bevorstehenden Abspaltung ihres Immobilienbereiches große Chancen im Auslandsgesc |
| Die künftige Hypo Real Estate werde mit ihrem neuen Modell ein attraktives Investment sein.{S} |
| eal Estate werde mit ihrem neuen Modell ein attraktives Investment sein.{S} HVB-Aktien stiegen |
| } HVB-Aktien stiegen um 0,7 Prozent auf 11,37 Euro.{S} Christine Bortenlänger, Börse München SZ |
| Bortenlänger, Börse München SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} SZ-Intervie |
| t Jean-Bernard Schmidt{S} „Wir brauchen eine gemeinsame Wachstumsbörse“{S} Der Präsident des eu |
| chen eine gemeinsame Wachstumsbörse“{S} Der Präsident des europäischen Verbandes für Beteiligun |
| insame Wachstumsbörse“{S} Der Präsident des europäischen Verbandes für Beteiligungsfirmen forde |
| che Rahmenbedingungen in Europa{S} (SZ) Der Europäische Verband der Private Equity und Venture |
| Europa{S} (SZ) Der Europäische Verband der Private Equity und Venture Capital Unternehmen (EVC |
| re Capital Unternehmen (EVCA) feiert in diesen Tagen seinen 20. Geburtstag.{S} Angesichts der D |
| en seinen 20. Geburtstag.{S} Angesichts der Durststrecke, die die Beteiligungsbranche durchläuf |
| ag.{S} Angesichts der Durststrecke, die die Beteiligungsbranche durchläuft, fordert der neue EV |
| che Rahmenbedingungen in Europa.{S} SZ: Die Beteiligungsbranche steckt in einer Krise.{S} Ist I |
| } SZ: Die Beteiligungsbranche steckt in einer Krise.{S} Ist Ihnen überhaupt nach feiern zumute? |
| ürlich feiern wir trotzdem.{S} Wenn man schon 20 Jahre alt ist, betrachtet man die Dinge perspe |
| schon 20 Jahre alt ist, betrachtet man die Dinge perspektivisch.{S} Die Zeit ist schwierig, ab |
| achtet man die Dinge perspektivisch.{S} Die Zeit ist schwierig, aber wir müssen in die Zukunft |
| Zeit ist schwierig, aber wir müssen in die Zukunft schauen.{S} SZ: Wo steht die europäische Be |
| in die Zukunft schauen.{S} SZ: Wo steht die europäische Beteiligungsbranche heute im Vergleich |
| teiligungsbranche heute im Vergleich zu ihren Anfängen vor 20 Jahren?{S} Schmidt: Damals gab es |
| eute im Vergleich zu ihren Anfängen vor 20 Jahren?{S} Schmidt: Damals gab es nur wenige Beteili |
| 0 Jahren?{S} Schmidt: Damals gab es nur wenige Beteiligungsfirmen, Risikokapital-Fonds spielten |
| rmen, Risikokapital-Fonds spielten noch kaum eine Rolle.{S} Heute ist die europäische Private-E |
| lten noch kaum eine Rolle.{S} Heute ist die europäische Private-Equity-Branche fünfzehnmal so g |
| anche fünfzehnmal so groß.{S} Sie deckt alle Bereiche der außerbörslichen Beteiligung ab und is |
| onkurrenz wettbewerbsfähig.{S} SZ: Seit dem Platzen der New-Economy-Blase scheuen viele Investo |
| m Platzen der New-Economy-Blase scheuen viele Investoren davor zurück, in Start-Up-Unternehmen |
| -Up-Unternehmen zu investieren.{S} Seit zwei Jahren verringert sich der Anteil, den Beteiligung |
| en.{S} Seit zwei Jahren verringert sich der Anteil, den Beteiligungsfonds in Firmen investieren |
| zwei Jahren verringert sich der Anteil, den Beteiligungsfonds in Firmen investieren, die noch i |
| onds in Firmen investieren, die noch in einer frühen Phase der Entwicklung stehen.{S} Sind die |
| stieren, die noch in einer frühen Phase der Entwicklung stehen.{S} Sind die Investoren zu risik |
| n Phase der Entwicklung stehen.{S} Sind die Investoren zu risikoscheu geworden?{S} Schmidt: Das |
| Das glaube ich nicht.{S} Wir sehen eher eine Normalisierung.{S} 1999 und 2000 waren Ausnahmejah |
| n Ausnahmejahre.{S} Es floss zu schnell zu viel Geld in die Wachstumsbranchen.{S} Jetzt kehren |
| {S} Es floss zu schnell zu viel Geld in die Wachstumsbranchen.{S} Jetzt kehren wir zu der Situa |
| chstumsbranchen.{S} Jetzt kehren wir zu der Situation vor dem Platzen der Blase zurück.{S} Der |
| } Jetzt kehren wir zu der Situation vor dem Platzen der Blase zurück.{S} Der Appetit der Invest |
| en wir zu der Situation vor dem Platzen der Blase zurück.{S} Der Appetit der Investoren auf neu |
| on vor dem Platzen der Blase zurück.{S} Der Appetit der Investoren auf neue Technologien ist im |
| latzen der Blase zurück.{S} Der Appetit der Investoren auf neue Technologien ist immer noch da. |
| rtschritt orientieren, nicht am Zustand des Aktienmarktes.{S} Es wird immer Zyklen in der techn |
| tienmarktes.{S} Es wird immer Zyklen in der technologischen Entwicklung geben.{S} Ich mache mir |
| twicklung geben.{S} Ich mache mir daher keine Sorgen um die Venture-Capital-Branche.{S} SZ: Anl |
| st unmöglich geworden ist, sich im Zuge eines Börsenganges mit Gewinn von Beteiligungen zu tren |
| Gewinn von Beteiligungen zu trennen.{S} Der Neue Markt war einmal als Segment gedacht, über das |
| dacht, über das Start-Up-Unternehmen an die Börse entlassen werden.{S} Ist dieses Konzept gesch |
| n an die Börse entlassen werden.{S} Ist dieses Konzept gescheitert?{S} Schmidt: Das Ende des Ne |
| dieses Konzept gescheitert?{S} Schmidt: Das Ende des Neuen Marktes ist sehr bedauernswert.{S} L |
| nzept gescheitert?{S} Schmidt: Das Ende des Neuen Marktes ist sehr bedauernswert.{S} Langfristi |
| ikokapitalfonds nur existieren, wenn es einen Aktienmarkt für Wachstumsfirmen gibt.{S} Die Neue |
| ktienmarkt für Wachstumsfirmen gibt.{S} Die Neuen Märkte in Europa wurden leider in der Phase d |
| Neuen Märkte in Europa wurden leider in der Phase der Blasenbildung gegründet und hatten nicht |
| te in Europa wurden leider in der Phase der Blasenbildung gegründet und hatten nicht genug Zeit |
| g gegründet und hatten nicht genug Zeit einen Kern stabiler, gereifter Unternehmen hervorzubrin |
| ringen...{S} SZ: .... wie die Nasdaq in den USA.{S} Schmidt: Richtig.{S} Die Nasdaq hat überleb |
| VCA wird sich dafür engagieren, dass es eines Tages eine europäische Wachstumsbörse gibt.{S} Es |
| h dafür engagieren, dass es eines Tages eine europäische Wachstumsbörse gibt.{S} Es ist Zeit fü |
| Wachstumsbörse gibt.{S} Es ist Zeit für einen gemeinsamen Markt mit gemeinsamen Regeln.{S} SZ: |
| en Markt mit gemeinsamen Regeln.{S} SZ: Welche weiteren Hindernisse sehen Sie für die Entwicklu |
| lche weiteren Hindernisse sehen Sie für die Entwicklung des europäischen Beteiligungs-Marktes.{ |
| schen Beteiligungs-Marktes.{S} Schmidt: Die Branche findet in jedem Land Europas ein anderes Um |
| ktes.{S} Schmidt: Die Branche findet in jedem Land Europas ein anderes Umfeld vor.{S} Unser Zie |
| ie Branche findet in jedem Land Europas ein anderes Umfeld vor.{S} Unser Ziel ist es, die steue |
| Land Europas ein anderes Umfeld vor.{S} Unser Ziel ist es, die steuerlichen und regulatorischen |
| deres Umfeld vor.{S} Unser Ziel ist es, die steuerlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen |
| harmonisieren.{S} Wir brauchen außerdem eine einheitliche Struktur für die Risikokapitalfonds s |
| außerdem eine einheitliche Struktur für die Risikokapitalfonds selbst.{S} Die unterschiedlichen |
| r für die Risikokapitalfonds selbst.{S} Die unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedene |
| Die unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedenen Ländern behindern den Kapitalfluss zw |
| in den verschiedenen Ländern behindern den Kapitalfluss zwischen Investoren und Fonds sowie zw |
| ernehmen.{S} Und schließlich ist es mir ein Anliegen, die französische Initiative für junge, in |
| nd schließlich ist es mir ein Anliegen, die französische Initiative für junge, innovative Unter |
| eit zu propagieren.{S} SZ: Was zeichnet diesen Plan aus?{S} Schmidt: Es ist ein Paket von Maßna |
| net diesen Plan aus?{S} Schmidt: Es ist ein Paket von Maßnahmen, die jungen Firmen aus allen Br |
| chmidt: Es ist ein Paket von Maßnahmen, die jungen Firmen aus allen Branchen begünstigen, sofer |
| et von Maßnahmen, die jungen Firmen aus allen Branchen begünstigen, sofern sie neuartige Produk |
| ge Produkte entwickeln.{S} Unternehmen, die weniger als acht Jahre alt sind, können beispielswe |
| ahre alt sind, können beispielsweise in den Genuss von Steuervergünstigungen und geringeren Soz |
| zialabgaben kommen.{S} Warum sollte man das Konzept nicht auf Europa ausdehnen, wenn es funktio |
| sikokapital-Fonds selbst tun, um wieder mehr Geld anzuziehen?{S} Schmidt: Das Mittelaufkommen i |
| ieder mehr Geld anzuziehen?{S} Schmidt: Das Mittelaufkommen ist auch deshalb gefallen, weil in |
| mmen ist auch deshalb gefallen, weil in den Jahren zuvor sehr, sehr viel Geld in die Fonds gefl |
| en, weil in den Jahren zuvor sehr, sehr viel Geld in die Fonds geflossen ist.{S} Dieses Geld mu |
| en Jahren zuvor sehr, sehr viel Geld in die Fonds geflossen ist.{S} Dieses Geld muss zunächst i |
| iel Geld in die Fonds geflossen ist.{S} Dieses Geld muss zunächst investiert werden, dann wird |
| nvestiert werden, dann wird auch wieder mehr Geld herein kommen.{S} Die Risikokapitalbranche wi |
| auch wieder mehr Geld herein kommen.{S} Die Risikokapitalbranche wird auch in schlechten Zeiten |
| nahmen.{S} Private-Equity-Fonds sind in diesen Zeiten oft die einzige Finanzierungsquelle für A |
| -Equity-Fonds sind in diesen Zeiten oft die einzige Finanzierungsquelle für Aufkäufe.{S} SZ: Au |
| ungsquelle für Aufkäufe.{S} SZ: Auch in der Beteiligungsindustrie gab es Pleiten.{S} Wird sich |
| sindustrie gab es Pleiten.{S} Wird sich die Branche weiter konzentrieren?{S} Schmidt: Möglicher |
| {S} Schmidt: Möglicherweise werden noch einige Anbieter verschwinden.{S} Mit vielen Zusammensch |
| ch einige Anbieter verschwinden.{S} Mit vielen Zusammenschlüssen rechne ich dagegen nicht.{S} D |
| nschlüssen rechne ich dagegen nicht.{S} Die Beteiligungsbranche ist dafür nicht geeignet, weil |
| sbranche ist dafür nicht geeignet, weil das Geschäft sehr von Personen abhängt.{S} Es ist nicht |
| onds zu verschmelzen.{S} Es wird weiter einige große Gesellschaften geben und viele kleine, die |
| nzentrieren.{S} Es ist auch wichtig für die Unternehmer, zwischen einer Reihe von möglichen Inv |
| h wichtig für die Unternehmer, zwischen einer Reihe von möglichen Investoren wählen zu können.{ |
| hen Investoren wählen zu können.{S} SZ: Welche Branchen werden in der Zukunft besonders attrakt |
| önnen.{S} SZ: Welche Branchen werden in der Zukunft besonders attraktiv für Venture Capital sei |
| v für Venture Capital sein?{S} Schmidt: Das meiste Risikokapital floss bislang und wird weiterh |
| es gibt auch neue Wachstumsbranchen wie die Umwelttechnologien.{S} Interview: Martin Hesse{S} J |
| rbandes.{S} Am 5. Juni wird Schmidt für ein Jahr zum Präsidenten des Europäischen Venture Capit |
| rd Schmidt für ein Jahr zum Präsidenten des Europäischen Venture Capital Verbandes EVCA gewählt |
| ture Capital Verbandes EVCA gewählt.{S} Sein Ziel ist es, die Rahmenbedingungen in Europa zu ve |
| ndes EVCA gewählt.{S} Sein Ziel ist es, die Rahmenbedingungen in Europa zu vereinheitlichen.{S} |
| a Wagniskapital / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Firmen des |
| leistung der DIZ München GmbH{S} Firmen des Tages: Mitsubishi Motors, Quelle{S} Etappenziel err |
| nziel erreicht{S} Mitsubishi Motors hat die erste Etappe einer tiefgehenden Sanierung mit Bravo |
| Mitsubishi Motors hat die erste Etappe einer tiefgehenden Sanierung mit Bravour abgeschlossen. |
| Sanierung mit Bravour abgeschlossen.{S} Der deutsche Vorstandschef Rolf Eckrodt erreichte die S |
| he Vorstandschef Rolf Eckrodt erreichte die Sanierungsziele viel früher als ursprünglich geplan |
| früher als ursprünglich geplant.{S} In dieser Hinsicht erinnert der Umbau von Mitsubishi Motor |
| geplant.{S} In dieser Hinsicht erinnert der Umbau von Mitsubishi Motors an den Aufstieg von Nis |
| nert der Umbau von Mitsubishi Motors an den Aufstieg von Nissan Motor unter dem Renault-Mann Ca |
| n Carlos Ghosn.{S} Für Eckrodt aber ist die Arbeit damit noch lange nicht zu Ende.{S} Die Koste |
| beit damit noch lange nicht zu Ende.{S} Die Kostensenkungsmaßnahmen haben die Mitsubishi-Leute |
| die Mitsubishi-Leute zwar im Griff, und der Prozess wird mit dem gemeinsamen Einkauf und der Nu |
| zwar im Griff, und der Prozess wird mit dem gemeinsamen Einkauf und der Nutzung von Plattformen |
| ss wird mit dem gemeinsamen Einkauf und der Nutzung von Plattformen mit DaimlerChrysler fortges |
| it DaimlerChrysler fortgesetzt.{S} Doch die erwarteten Sparerträge lassen sich längerfristig ni |
| ob Mitsubishi Motors mit neuen Modellen die Kunden überzeugen kann.{S} Gleichzeitig müssen die |
| überzeugen kann.{S} Gleichzeitig müssen die Autobauer in Tokio darauf achten, dass sie beim Des |
| darauf achten, dass sie beim Design und der gemeinsamen Nutzung von Plattformen nicht die Kolle |
| meinsamen Nutzung von Plattformen nicht die Kollegen in Stuttgart und Detroit erzürnen.{S} Der |
| n in Stuttgart und Detroit erzürnen.{S} Der günstige und kleine Colt, der auf der A- Plattform |
| form aufgebaut ist, kommt demnächst auf den europäischen Markt und konkurriert mit den Wagen de |
| europäischen Markt und konkurriert mit den Wagen der Mercedes A-Klasse.{S} Ob der gefürchtete |
| hen Markt und konkurriert mit den Wagen der Mercedes A-Klasse.{S} Ob der gefürchtete Kannibalis |
| den Wagen der Mercedes A-Klasse.{S} Ob der gefürchtete Kannibalisierungseffekt innerhalb der D |
| i Motors Corporation / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Schmid vert |
| } Streit um Mobilcom-Gründer beherrscht die Hauptversammlung{S} Hamburg (Reuters) – Der Mobilfu |
| Hauptversammlung{S} Hamburg (Reuters) – Der Mobilfunkdienstleister Mobilcom hat seine Prognose |
| Der Mobilfunkdienstleister Mobilcom hat seine Prognose bekräftigt, wonach er im Gesamtjahr ein |
| ose bekräftigt, wonach er im Gesamtjahr ein ausgeglichenes operatives Ergebnis plant.{S} Vorsta |
| Vorstandschef Thorsten Grenz sagte auf der Hauptversammlung am Montag in Hamburg: „Wir erwarte |
| am Montag in Hamburg: „Wir erwarten für das laufende Jahr, nach dem Erreichen eines positiven E |
| ir erwarten für das laufende Jahr, nach dem Erreichen eines positiven Ergebnisses im Konzern, a |
| r das laufende Jahr, nach dem Erreichen eines positiven Ergebnisses im Konzern, auch ein Erreic |
| positiven Ergebnisses im Konzern, auch ein Erreichen der Break-even-Schwelle im Kerngeschäft a |
| ebnisses im Konzern, auch ein Erreichen der Break-even-Schwelle im Kerngeschäft als Mobilfunk-S |
| s Mobilfunk-Service-Provider.“{S} Wegen der Expansion der Freenet AG gehe Mobilcom für die Folg |
| ansion der Freenet AG gehe Mobilcom für die Folgequartale von einem geringeren Ergebnisbeitrag |
| gehe Mobilcom für die Folgequartale von einem geringeren Ergebnisbeitrag seiner Internettochter |
| le von einem geringeren Ergebnisbeitrag seiner Internettochter aus.{S} Dies solle jedoch durch |
| tochter aus.{S} Dies solle jedoch durch ein höheres Ergebnis im Geschäft als Service-Provider a |
| er ausgeglichen werden, sagte Grenz.{S} Der Streit zwischen dem früheren Mobilcom-Vorstandschef |
| bilcom-Vorstandschef Gerhard Schmid und der Firmenführung hat die Hauptversammlung des Unterneh |
| erhard Schmid und der Firmenführung hat die Hauptversammlung des Unternehmens überschattet.{S} |
| Firmenführung hat die Hauptversammlung des Unternehmens überschattet.{S} „Alles auf den Schmid |
| eben, das ist schäbig“, sagte Schmid in der Aussprache in Richtung Vorstandschef Thorsten Grenz |
| orher hatte Grenz erklärt er rechne mit einer Anklage der Staatsanwaltschaft gegen Schmid wegen |
| enz erklärt er rechne mit einer Anklage der Staatsanwaltschaft gegen Schmid wegen eines umstrit |
| r Staatsanwaltschaft gegen Schmid wegen eines umstrittenen Aktienoptionsprogramms.{S} Mobilcom |
| Schmid, Gerhard / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Nachgefragt |
| dze vom Münchner St.-Anna-Gymnasium hat den Säuregehalt in Schleimpilzen untersucht, einen pH-I |
| forscht“ gewonnen.{S} Die SZ sprach mit der Abiturientin über ihren Erfolg.{S} SZ: Glückwunsch! |
| Die SZ sprach mit der Abiturientin über ihren Erfolg.{S} SZ: Glückwunsch!{S} Geben Sie uns eine |
| g.{S} SZ: Glückwunsch!{S} Geben Sie uns eine Laienfassung Ihrer Forschungsarbeit?{S} Jana Ivani |
| sch!{S} Geben Sie uns eine Laienfassung Ihrer Forschungsarbeit?{S} Jana Ivanidze: Ich habe den |
| Jana Ivanidze: Ich habe den pH-Wert in dem Zellorganell „Endoplasmatisches Reticulum“ gemessen |
| in pH-sensitives Fluoreszenzprotein mit einem Protein fusioniert, das nur im Endoplasmatischen |
| tischen Reticulum vorkommt.{S} Wenn man das Spektrum kalibriert hat, kommt man auf den pH-Wert. |
| den pH-Wert.{S} SZ: Alles klar.{S} Und die Schleimpilze halten Sie zuhause?{S} Ivanidze: Nein. |
| se?{S} Ivanidze: Nein.{S} Ich darf seit fünf Jahren in einem Labor der LMU arbeiten, in der Zoo |
| : Nein.{S} Ich darf seit fünf Jahren in einem Labor der LMU arbeiten, in der Zoologie bei Profe |
| ren in einem Labor der LMU arbeiten, in der Zoologie bei Professor Mac Williams.{S} SZ: Wie kom |
| Z: Wie kommt man denn als 14-Jährige in ein Labor der Uni?{S} Ivanidze: Mit maßloser Frechheit |
| mt man denn als 14-Jährige in ein Labor der Uni?{S} Ivanidze: Mit maßloser Frechheit wahrschein |
| davon verstand.{S} Mit 13, 14 habe ich viele Bücher dazu gelesen und mich schließlich an versc |
| en wurde ich aber nur ausgelacht.{S} An der Volkshochschule belegte ich dann einen ganz allgeme |
| An der Volkshochschule belegte ich dann einen ganz allgemeinen Kurs – „Hat meine Tomate wirklic |
| dann einen ganz allgemeinen Kurs – „Hat meine Tomate wirklich Gene?“ oder so.{S} Ich schnappte |
| ch Gene?“ oder so.{S} Ich schnappte mir den Dozenten und terrorisierte ihn telefonisch ein halb |
| enten und terrorisierte ihn telefonisch ein halbes Jahr lang, bis er einen Kontakt herstellte – |
| elefonisch ein halbes Jahr lang, bis er einen Kontakt herstellte – zu Professor Mac Williams.{S |
| iams.{S} Der behandelte mich gleich wie eine Erwachsene – und hat mir viel beigebracht.{S} SZ: |
| {S} SZ: Wie reagieren Freunde, wenn Sie das Thema „Fluoreszenzprotein“ anschneiden?{S} Ivanidze |
| } Ivanidze: Natürlich klappt da erstmal die Kinnlade runter.{S} Aber langsam sind sie es gewohn |
| S} Aber langsam sind sie es gewohnt.{S} Viele meiner Freunde beschäftigen sich selbst intensiv |
| – langweilig war es trotzdem nicht.{S} Der Leistungskurs Chemie hat mich total gefordert.{S} S |
| total gefordert.{S} SZ: Was kommt nach der Schule?{S} Ivanidze: Ich möcht’ weiterforschen.{S} |
| hauen, was passiert, wenn man etwas auf die Schleimpilze draufschmeißt.{S} Und ob man dann glei |
| n Jugend forscht / Forschung SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Amerikanisc |
| nd sich jeder fragt, wie schlimm es für die Konjunktur in Deutschland noch kommen kann, servier |
| Deutschland noch kommen kann, serviert das Hessische Fernsehen „Kino der Depression“.{S} In de |
| serviert das Hessische Fernsehen „Kino der Depression“.{S} In der Reihe sind Filme zu sehen, d |
| Fernsehen „Kino der Depression“.{S} In der Reihe sind Filme zu sehen, die das Leben in Amerika |
| } In der Reihe sind Filme zu sehen, die das Leben in Amerika während der Wirtschaftskrise nach |
| sehen, die das Leben in Amerika während der Wirtschaftskrise nach 1929 spiegeln, aber auch solc |
| t-erst-recht“- Stimmung beschwören, mit der Präsident Roosevelt bei seinem Amtsantritt 1932 den |
| hwören, mit der Präsident Roosevelt bei seinem Amtsantritt 1932 den Aufbruch aus der Misere for |
| t Roosevelt bei seinem Amtsantritt 1932 den Aufbruch aus der Misere forderte.{S} Besonders die |
| einem Amtsantritt 1932 den Aufbruch aus der Misere forderte.{S} Besonders die Warner Brothers u |
| h aus der Misere forderte.{S} Besonders die Warner Brothers unterstützten – anders als viele gr |
| e, politisch konservative Filmstudios – die Linie des Demokraten Roosevelt von Anfang an.{S} So |
| ch konservative Filmstudios – die Linie des Demokraten Roosevelt von Anfang an.{S} So entstand |
| von Anfang an.{S} So entstand etwa 1933 der Film Kinder auf der Straße, eine Mischung aus Abent |
| entstand etwa 1933 der Film Kinder auf der Straße, eine Mischung aus Abenteuerfilm und Lehrstü |
| wa 1933 der Film Kinder auf der Straße, eine Mischung aus Abenteuerfilm und Lehrstück.{S} Er sc |
| euerfilm und Lehrstück.{S} Er schildert den Überlebenskampf der unzähligen minderjährigen Vagab |
| ck.{S} Er schildert den Überlebenskampf der unzähligen minderjährigen Vagabunden, die in jenen |
| ligen minderjährigen Vagabunden, die in jenen Jahren auf der Suche nach Arbeit, nach einem bess |
| gen Vagabunden, die in jenen Jahren auf der Suche nach Arbeit, nach einem besseren Schicksal qu |
| Jahren auf der Suche nach Arbeit, nach einem besseren Schicksal quer durch die USA unterwegs w |
| ach einem besseren Schicksal quer durch die USA unterwegs waren, die meisten illegal auf Güterw |
| – so genannte Hobos.{S} Schätzungsweise 250000 Teenager schlugen sich damals, als selbst die Sc |
| enager schlugen sich damals, als selbst die Schulen bankrott waren, ohne festen Wohnsitz durch. |
| ren, ohne festen Wohnsitz durch.{S} Für die Gesellschaft waren sie ein Problem.{S} Ein Ziel der |
| urch.{S} Für die Gesellschaft waren sie ein Problem.{S} Ein Ziel der Warner-Produktion war es d |
| Gesellschaft waren sie ein Problem.{S} Ein Ziel der Warner-Produktion war es deshalb auch, die |
| haft waren sie ein Problem.{S} Ein Ziel der Warner-Produktion war es deshalb auch, die Schrecke |
| Warner-Produktion war es deshalb auch, die Schrecken dieses Lebens möglichst drastisch zu schi |
| tion war es deshalb auch, die Schrecken dieses Lebens möglichst drastisch zu schildern, um Juge |
| schildern, um Jugendlichen vorsorglich den Geschmack daran zu verderben.{S} Kinder auf der Str |
| hmack daran zu verderben.{S} Kinder auf der Straße war im HR vor zwei Wochen zu sehen, am Sonnt |
| {S} Kinder auf der Straße war im HR vor zwei Wochen zu sehen, am Sonntag nun wird sich herausst |
| nntag nun wird sich herausstellen, dass der Lockung des Horizonts damit nicht so einfach beizuk |
| rd sich herausstellen, dass der Lockung des Horizonts damit nicht so einfach beizukommen war.{S |
| zukommen war.{S} Riding the Rails heißt die preisgekrönte Dokumentation von Michael Uys und Lex |
| ion von Michael Uys und Lexy Lovell.{S} Mehr als 3000 Zuschriften erhielten die Autoren, als si |
| {S} Mehr als 3000 Zuschriften erhielten die Autoren, als sie in den USA Zeitzeugen suchten.{S} |
| iften erhielten die Autoren, als sie in den USA Zeitzeugen suchten.{S} In dem Film erzählen ser |
| ie in den USA Zeitzeugen suchten.{S} In dem Film erzählen seriöse ältere Herrschaften, denen ma |
| einmal Falschparken zutrauen würde, von ihrer Zeit als minderjährige Hobos.{S} Es sind Geschich |
| hrige Hobos.{S} Es sind Geschichten von einer harten, demütigenden Lebensweise; hart auch, weil |
| mütigenden Lebensweise; hart auch, weil viele Teenager von ihren Familien aus Not vor die Tür g |
| ise; hart auch, weil viele Teenager von ihren Familien aus Not vor die Tür gesetzt wurden.{S} D |
| Teenager von ihren Familien aus Not vor die Tür gesetzt wurden.{S} Dass da noch etwas anderes w |
| eres war, ahnt man, wenn Peggy de Hart, einer weißhaarigen, pensionierten Missionarin, beim Erz |
| ensionierten Missionarin, beim Erzählen ein triumphierendes Lächeln im Gesicht steht.{S} Und we |
| Bob Symmonds auch noch im Alter von 72 jeden Sommer auf Güterzüge aufspringt und etwa 10000 Me |
| den Sommer auf Güterzüge aufspringt und etwa 10000 Meilen weit mitreist.{S} Der Film zeigt groß |
| und etwa 10000 Meilen weit mitreist.{S} Der Film zeigt großartige Aufnahmen von Schienen und we |
| nicht, aber am Ende versteht man, warum die Bilder von heimatlosen Menschen auf Güterzügen zum |
| rnsehen 2003 PS KW 22 - 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Blut repari |
| m Tierversuch haben Freiburger Forscher die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) gestoppt.{S} ALL |
| che Leukämie (ALL) gestoppt.{S} ALL ist die häufigste Form von Blutkrebs bei Kindern.{S} Dabei |
| Blutkrebs bei Kindern.{S} Dabei gelangt eine Sorte weißer Blutkörperchen, die B-Lymphozyten, ni |
| fe und vermehrt sich unkontrolliert.{S} Die Wissenschaftler um Michael Reth und Hassan Jumaa vo |
| x-Planck-Institut für Immunbiologie und der Universität Freiburg entdeckten nun, dass bei Kinde |
| nun, dass bei Kindern mit ALL offenbar ein Gerüstprotein namens SLP-65 fehlt (Nature, Bd.423, |
| fehlt (Nature, Bd.423, S.452, 2003).{S} Diesen Mangel versuchten die Forscher in Mäusen mit ein |
| 452, 2003).{S} Diesen Mangel versuchten die Forscher in Mäusen mit einer ALL-ähnlichen Krankhei |
| rankheit auszugleichen, indem sie ihnen das intakte Protein als Medikament gaben – offenbar mit |
| ikament gaben – offenbar mit Erfolg.{S} Die Entdeckung sei womöglich ein entscheidender Schritt |
| Erfolg.{S} Die Entdeckung sei womöglich ein entscheidender Schritt, um die oft nebenwirkungsrei |
| u ersetzen, sagt Reth.{S} eo SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fairer Hand |
| Trend{S} Wuppertal/Berlin (AFP) – Gegen den Trend zur Schnäppchenjagd hat der Handel mit fairen |
| Gegen den Trend zur Schnäppchenjagd hat der Handel mit fairen Preisen im vergangenen Jahr zuleg |
| en.{S} Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsätze der Fair Handelsorganisation gepa um sieben |
| organisation gepa um sieben Prozent auf 35,7 Millionen Euro.{S} Die gepa handelt seit 28 Jahren |
| illionen Euro.{S} Die gepa handelt seit 28 Jahren zu „fairen Preisen“ mit Betrieben und Organis |
| nd Asien.{S} Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der dritten Welt / Firma SZdigita |
| aft zur Förderung der Partnerschaft mit der dritten Welt / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbeha |
| mit der dritten Welt / Firma SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Infarkt ohn |
| oft unbemerkt{S} Erstaunlich oft bleibt der Herzinfarkt unbemerkt.{S} Jeder zwanzigste Deutsche |
| ft bleibt der Herzinfarkt unbemerkt.{S} Jeder zwanzigste Deutsche zwischen 45 und 75 Jahren hat |
| unbemerkt.{S} Jeder zwanzigste Deutsche zwischen 45 und 75 Jahren hat schon einen Herzinfarkt e |
| che zwischen 45 und 75 Jahren hat schon einen Herzinfarkt erlitten, ohne ihn wahrzunehmen.{S} Z |
| erlitten, ohne ihn wahrzunehmen.{S} Zu diesem Schluss kommt eine Herz-Kreislauf- Studie, die F |
| luss kommt eine Herz-Kreislauf- Studie, die Forscher der Universitäten Essen, Köln, Düsseldorf |
| ne Herz-Kreislauf- Studie, die Forscher der Universitäten Essen, Köln, Düsseldorf und Witten/ H |
| , Köln, Düsseldorf und Witten/ Herdecke zwei Jahre lang an etwa 5000 Patienten vorgenommen habe |
| und Witten/ Herdecke zwei Jahre lang an etwa 5000 Patienten vorgenommen haben.{S} „Einige der B |
| a 5000 Patienten vorgenommen haben.{S} „Einige der Betroffenen fühlten sich einfach unwohl, and |
| haben überhaupt nichts gemerkt“, sagte die Koordinatorin der Studie, Susanne Moebus von der Un |
| ichts gemerkt“, sagte die Koordinatorin der Studie, Susanne Moebus von der Universität Essen.{S |
| inatorin der Studie, Susanne Moebus von der Universität Essen.{S} Dennoch sei es wichtig, diese |
| sität Essen.{S} Dennoch sei es wichtig, diese Patienten identifizieren zu können.{S} „Das Risik |
| Patienten identifizieren zu können.{S} „Das Risiko für einen zweiten Infarkt ist hoch, denn das |
| ifizieren zu können.{S} „Das Risiko für einen zweiten Infarkt ist hoch, denn das Herz ist nach |
| ür einen zweiten Infarkt ist hoch, denn das Herz ist nach einem solchen stummen Infarkt geschäd |
| nfarkt ist hoch, denn das Herz ist nach einem solchen stummen Infarkt geschädigt“, warnt die Ge |
| chen stummen Infarkt geschädigt“, warnt die Gesundheitswissenschaftlerin.{S} Gerade Frauen beme |
| Frauen bemerkten oft nicht, dass sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden.{S} „Die lassen |
| enschmerzen behandeln“, sagt Moebus.{S} Die Ärzte haben mit Hilfe eines EKGs die betroffenen Pa |
| S} Die Ärzte haben mit Hilfe eines EKGs die betroffenen Patienten erkannt.{S} Eine solche Frühe |
| s die betroffenen Patienten erkannt.{S} Eine solche Früherkennung helfe den Patienten, ihre Leb |
| nnt.{S} Eine solche Früherkennung helfe den Patienten, ihre Lebensgewohnheiten umzustellen und |
| lche Früherkennung helfe den Patienten, ihre Lebensgewohnheiten umzustellen und so das Risiko f |
| e Lebensgewohnheiten umzustellen und so das Risiko für einen weiteren Infarkt zu senken.{S} Die |
| eiten umzustellen und so das Risiko für einen weiteren Infarkt zu senken.{S} Die Probanden soll |
| ür einen weiteren Infarkt zu senken.{S} Die Probanden sollen in den kommenden fünf Jahren weite |
| } Die Probanden sollen in den kommenden fünf Jahren weiterhin beobachtet werden.{S} evvs Herzin |
| } evvs Herzinfarkt / Medizin SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Münchner Gi |
| n GmbH{S} Münchner Gipfelsturm{S} Unter einer Nordwand kann sich jeder Alpinist was vorstellen. |
| sturm{S} Unter einer Nordwand kann sich jeder Alpinist was vorstellen.{S} Aber eine Nordkurve?{ |
| jeder Alpinist was vorstellen.{S} Aber eine Nordkurve?{S} Die kann man nur im Olympiastadion d |
| durchklettern.{S} „Zeltdach-Tour“ heißt die neueste Attraktion für Olympiapark- Besucher.{S} Lo |
| ner einrasten lassen – und schon bricht die Seilschaft über die Direktroute zum Stadiongipfel a |
| rektroute zum Stadiongipfel auf.{S} Auf dem Programm stehen zwei Stunden ausgesetzte Dach-Klett |
| ngipfel auf.{S} Auf dem Programm stehen zwei Stunden ausgesetzte Dach-Kletterei im zweiten Grad |
| Grad, mit atemberaubenden Panoramen in bis zu 50 Metern Höhe; der Expeditionsführer erläutert |
| den Panoramen in bis zu 50 Metern Höhe; der Expeditionsführer erläutert währenddessen Architekt |
| ährenddessen Architektur und Geschichte der Olympischen Bauten.{S} Turnschuhe und Schwindelfrei |
| ch eingefleischte Nicht-Alpinisten.{S} „Das Zeltdach-Abenteuer ist aufregend, aber nicht gefähr |
| gt Olympiapark-Chef Wilfried Spronk.{S} Die Tour kostet 20 Euro, 18 Euro für Jugendliche.{S} Gi |
| hef Wilfried Spronk.{S} Die Tour kostet 20 Euro, 18 Euro für Jugendliche.{S} Gipfelkreuz exklus |
| ied Spronk.{S} Die Tour kostet 20 Euro, 18 Euro für Jugendliche.{S} Gipfelkreuz exklusive.{S} t |
| stadion in München / Bauwerk SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Redaktion M |
| r.wirtschaft@sueddeutsche.de SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Saufbruder |
| ährlicher Körperverletzung sind derzeit zwei Männer vor dem Landgericht München I angeklagt: De |
| verletzung sind derzeit zwei Männer vor dem Landgericht München I angeklagt: Der 55-jährige Hei |
| 32-jährige Helmut S. sollen im Oktober des letzten Jahres einen Bekannten mit einem Messer sch |
| S. sollen im Oktober des letzten Jahres einen Bekannten mit einem Messer schwer verletzt haben. |
| des letzten Jahres einen Bekannten mit einem Messer schwer verletzt haben.{S} Die Tat geschah |
| einem Messer schwer verletzt haben.{S} Die Tat geschah im Obdachlosen-Milieu, im Wartehäuschen |
| im Obdachlosen-Milieu, im Wartehäuschen einer Bushaltestelle am Rotkreuzplatz.{S} Die beiden An |
| ner Bushaltestelle am Rotkreuzplatz.{S} Die beiden Angeklagten hatten mit anderen Trinkern seit |
| en mit anderen Trinkern seit morgens in dem Wartehäuschen gesessen und kräftig gesoffen.{S} Am |
| hmittag kam Georg B. daher, der auch zu der Clique gehörte.{S} Heinz H. hatte ihn im Verdacht, |
| rte.{S} Heinz H. hatte ihn im Verdacht, seinen Schlafsack, seine Isomatte und sein Fahrrad gest |
| tte ihn im Verdacht, seinen Schlafsack, seine Isomatte und sein Fahrrad gestohlen zu haben.{S} |
| , seinen Schlafsack, seine Isomatte und sein Fahrrad gestohlen zu haben.{S} Schnell entbrannte |
| stohlen zu haben.{S} Schnell entbrannte ein Streit zwischen den beiden Männern.{S} Schließlich |
| Schnell entbrannte ein Streit zwischen den beiden Männern.{S} Schließlich forderte Heinz H. vo |
| anebenstehenden Helmut S., er solle ihm ein Messer geben.{S} Das tat der, und Heinz H. fügte Ge |
| t der, und Heinz H. fügte Georg B. eine zehn Zentimeter tiefe Stichwunde in den Bauch zu.{S} An |
| ine zehn Zentimeter tiefe Stichwunde in den Bauch zu.{S} Anschließend versteckte S. das Messer |
| Bauch zu.{S} Anschließend versteckte S. das Messer im Hirschgarten.{S} Der schwer verletzte Geo |
| hen, wo er sofort notoperiert wurde.{S} Der Prozess wird fortgesetzt.{S} stha SZdigital: Alle R |
| ss wird fortgesetzt.{S} stha SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Smarte Werb |
| elhandelsketten im Autogeschäft.{S} Für den Versandhandel ist das eigentlich ein alter Hut.{S} |
| ür den Versandhandel ist das eigentlich ein alter Hut.{S} Der Otto-Versand hat schon 1970 und d |
| el ist das eigentlich ein alter Hut.{S} Der Otto-Versand hat schon 1970 und dann in den neunzig |
| Otto-Versand hat schon 1970 und dann in den neunziger Jahren pfiffige Fahrzeugtypen im Katalog |
| -Versand hat schon 1970 und dann in den neunziger Jahren pfiffige Fahrzeugtypen im Katalog gefü |
| Katalog geführt.{S} Jetzt springt auch die Quelle mit ihrem ansonsten ziemlich emotionsfreien |
| t.{S} Jetzt springt auch die Quelle mit ihrem ansonsten ziemlich emotionsfreien Katalog auf die |
| ten ziemlich emotionsfreien Katalog auf diesen Trend auf.{S} Doch Gefühle können sich ändern, z |
| orten und Fahrzeugen mit Tageszulassung jede Menge Fallstricke gibt.{S} Was ist, wenn man einen |
| nd doch lieber zurückgeben will?{S} Ist der Preisvorteil futsch, wenn man den Wagen später wied |
| } Ist der Preisvorteil futsch, wenn man den Wagen später wieder in Zahlung geben will?{S} Und g |
| hlung geben will?{S} Und greift man bei der Quelle zu, muss man Zeit und Mühe aufwenden, um sei |
| u, muss man Zeit und Mühe aufwenden, um sein Altauto los zu werden.{S} Auch sind die Angebote s |
| ein Altauto los zu werden.{S} Auch sind die Angebote schwer vergleichbar.{S} Re-Importe weisen |
| stattungsmerkmale auf als Fahrzeuge für den deutschen Markt.{S} Für Quelle dagegen lohnt sich d |
| } Für Quelle dagegen lohnt sich der mit dem Auftritt als Autohändler verbundene Wirbel schon je |
| .{S} Durch 50 Smart-Autos, die quasi zu einer Schutzgebühr verlost wurden, hat das Versandhaus |
| einer Schutzgebühr verlost wurden, hat das Versandhaus ohnehin jede Menge neue Adressen bekomm |
| ost wurden, hat das Versandhaus ohnehin jede Menge neue Adressen bekommen.{S} Und die lassen si |
| in Deutschland / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Weg macht M |
| DIZ München GmbH{S} Weg macht Musik{S} Eine Brille für Blinde verwandelt Bilder in Töne{S} Die |
| für Blinde verwandelt Bilder in Töne{S} Die Töne aus dem Kopfhörer klingen wie eine experimente |
| rwandelt Bilder in Töne{S} Die Töne aus dem Kopfhörer klingen wie eine experimentelle Kompositi |
| Die Töne aus dem Kopfhörer klingen wie eine experimentelle Komposition.{S} Aber sie dienen nic |
| e Komposition.{S} Aber sie dienen nicht dem kulturellen Fortschritt, sondern machen Formen und |
| n machen Formen und Gegenstände hörbar: Die Spezialbrille für Blinde, die der holländische Phys |
| rbar: Die Spezialbrille für Blinde, die der holländische Physiker Peter Meijer entwickelt und d |
| he Physiker Peter Meijer entwickelt und die Hirnforscherin Petra Stoerig an der Universität Düs |
| und die Hirnforscherin Petra Stoerig an der Universität Düsseldorf getestet hat, übersetzt opti |
| ptische Daten in akustische Signale.{S} Das Gerät unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum |
| le.{S} Das Gerät unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von einer Sportbrille.{S} Eine wi |
| idet sich auf den ersten Blick kaum von einer Sportbrille.{S} Eine winzige Videokamera im Steg |
| en Blick kaum von einer Sportbrille.{S} Eine winzige Videokamera im Steg zeichnet die Umgebung |
| ne winzige Videokamera im Steg zeichnet die Umgebung auf und übermittelt die Bilddaten an einen |
| ichnet die Umgebung auf und übermittelt die Bilddaten an einen Laptop.{S} Er übersetzt Hell-Dun |
| ng auf und übermittelt die Bilddaten an einen Laptop.{S} Er übersetzt Hell-Dunkel- Kontraste in |
| e und tiefe Töne.{S} Per Kopfhörer gibt der Computer das in Klänge umgewandelte Panorama im Bli |
| ngerampel links im Blickfeld würde also einen lauten, hohen Ton am Anfang einer Tonsequenz erge |
| also einen lauten, hohen Ton am Anfang einer Tonsequenz ergeben.{S} Mit Sprachbefehlen steuert |
| ergeben.{S} Mit Sprachbefehlen steuert der Träger das Tempo der Wiedergabe oder zoomt an einze |
| } Mit Sprachbefehlen steuert der Träger das Tempo der Wiedergabe oder zoomt an einzelne Element |
| chbefehlen steuert der Träger das Tempo der Wiedergabe oder zoomt an einzelne Elemente heran ( |
| ometrische Formen und Gegenstände, etwa eine Vase, können leicht erkannt und geortet werden.{S} |
| n leicht erkannt und geortet werden.{S} Die Brille ermöglicht auch die Identifizierung von einz |
| t werden.{S} Die Brille ermöglicht auch die Identifizierung von einzelnen großen Buchstaben ode |
| unterscheiden.{S} Schwierig ist jedoch das Navigieren in komplexer Umgebung: Die Kamera liest |
| h das Navigieren in komplexer Umgebung: Die Kamera liest alle Bilddaten zweidimensional.{S} Ein |
| in komplexer Umgebung: Die Kamera liest alle Bilddaten zweidimensional.{S} Eine Unterscheidung |
| iest alle Bilddaten zweidimensional.{S} Eine Unterscheidung in Vorder- und Hintergrund überford |
| in Vorder- und Hintergrund überfordert die Software ebenso wie schnelle Veränderung und Bewegu |
| gen, etwa im Straßenverkehr.{S} Wie bei jedem komplexen Code sind Training und Gewöhnung notwen |
| d Training und Gewöhnung notwendig, bis das Gehörte „gesehen“ wird.{S} So wie „Bellen“ für „Hun |
| o wie „Bellen“ für „Hund“ steht, müssen die Träger der Spezialbrille lernen, die Tonfolgen der |
| en“ für „Hund“ steht, müssen die Träger der Spezialbrille lernen, die Tonfolgen der Gegenstände |
| en die Träger der Spezialbrille lernen, die Tonfolgen der Gegenstände spontan zu verstehen.{S} |
| der Spezialbrille lernen, die Tonfolgen der Gegenstände spontan zu verstehen.{S} In der ersten |
| Gegenstände spontan zu verstehen.{S} In der ersten Phase des Forschungsprojekts hat Petra Stoer |
| an zu verstehen.{S} In der ersten Phase des Forschungsprojekts hat Petra Stoerig die Brille mit |
| es Forschungsprojekts hat Petra Stoerig die Brille mit Sehenden getestet, um die Vergleichbarke |
| ig die Brille mit Sehenden getestet, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.{S} „Blindheit ka |
| it zu gewährleisten.{S} „Blindheit kann viele Ursachen haben, diese Unterschiede wollten wir au |
| } „Blindheit kann viele Ursachen haben, diese Unterschiede wollten wir ausschließen“, sagt sie. |
| wollten wir ausschließen“, sagt sie.{S} Die Probanden lebten drei Wochen ohne Licht, die Augen |
| ßen“, sagt sie.{S} Die Probanden lebten drei Wochen ohne Licht, die Augen mit Pflastern verkleb |
| robanden lebten drei Wochen ohne Licht, die Augen mit Pflastern verklebt.{S} Eine Gruppe testet |
| t, die Augen mit Pflastern verklebt.{S} Eine Gruppe testete die Spezialbrille mehrere Stunden t |
| astern verklebt.{S} Eine Gruppe testete die Spezialbrille mehrere Stunden täglich auch im Freie |
| } Eine Gruppe testete die Spezialbrille mehrere Stunden täglich auch im Freien, eine andere nur |
| ien, eine andere nur im Labor.{S} Neben den Erfahrungsberichten wertet Stoerig zurzeit noch aus |
| en wertet Stoerig zurzeit noch aus, wie das Gehirn auf die Töne reagiert hat, gemessen mit bild |
| ig zurzeit noch aus, wie das Gehirn auf die Töne reagiert hat, gemessen mit bildgebenden Verfah |
| gemessen mit bildgebenden Verfahren.{S} Die Resultate sollen die Software und das Training verb |
| nden Verfahren.{S} Die Resultate sollen die Software und das Training verbessern.{S} Stoerig pl |
| } Die Resultate sollen die Software und das Training verbessern.{S} Stoerig plant spezielle Ler |
| LEHMANN Blindheit / Medizin SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Afghanistan |
| } Afghanistan-Einsatz endet mit Flug in den Tod{S} 62 spanische Isaf-Soldaten und zwölf ukraini |
| n Trabzon um{S} Ankara/Kiew (dpa) – Für 62 spanische Soldaten der Internationalen Friedenstrupp |
| /Kiew (dpa) – Für 62 spanische Soldaten der Internationalen Friedenstruppe in Afghanistan (Isaf |
| hanistan (Isaf) ist am Montagmorgen Uhr der Heimflug eine Reise in den Tod geworden.{S} Die in |
| f) ist am Montagmorgen Uhr der Heimflug eine Reise in den Tod geworden.{S} Die in der Ukraine g |
| agmorgen Uhr der Heimflug eine Reise in den Tod geworden.{S} Die in der Ukraine gecharterte Mas |
| ne Reise in den Tod geworden.{S} Die in der Ukraine gecharterte Maschine vom Typ Jak-42 stürzte |
| Typ Jak-42 stürzte bei dichtem Nebel an der türkischen Schwarzmeerküste ab.{S} Auch die zwölf M |
| türkischen Schwarzmeerküste ab.{S} Auch die zwölf Mitglieder der ukrainischen Crew kamen um.{S} |
| rküste ab.{S} Auch die zwölf Mitglieder der ukrainischen Crew kamen um.{S} Das Flugzeug hätte i |
| eder der ukrainischen Crew kamen um.{S} Das Flugzeug hätte in{S} Trabzon aufgetankt werden soll |
| t werden sollen und{S} zerschellte nach zwei vergeblichen Landeversuchen in einem bergigen Wald |
| ach zwei vergeblichen Landeversuchen in einem bergigen Waldgebiet.{S} Das Unglück war das schwe |
| suchen in einem bergigen Waldgebiet.{S} Das Unglück war das schwerste{S} in der Geschichte der |
| {S} Das Unglück war das schwerste{S} in der Geschichte der spanischen Streitkräfte.{S} Die Masc |
| war das schwerste{S} in der Geschichte der spanischen Streitkräfte.{S} Die Maschine war am Son |
| chichte der spanischen Streitkräfte.{S} Die Maschine war am Sonntag um 22Uhr MESZ in Kabul gest |
| andungen im kirgisischen Bischek und in der Türkei nach Saragossa fliegen.{S} Die Soldaten hatt |
| n der Türkei nach Saragossa fliegen.{S} Die Soldaten hatten ihren Afghanistan-Einsatz im Januar |
| nsatz im Januar begonnen und waren nach vier Monaten abgelöst worden.{S} Spaniens Verteidigungs |
| digungsminister Federico Trillo flog in die Türkei, um die Heimführung der toten Soldaten zu ko |
| Federico Trillo flog in die Türkei, um die Heimführung der toten Soldaten zu koordinieren.{S} |
| flog in die Türkei, um die Heimführung der toten Soldaten zu koordinieren.{S} 40 gehörten zum |
| aramilitärischen Guardia Civil.{S} Über die Eigentümer der Unglücksmaschine gab es zunächst wid |
| n Guardia Civil.{S} Über die Eigentümer der Unglücksmaschine gab es zunächst widersprüchliche A |
| s zunächst widersprüchliche Angaben.{S} Dem spanischen Verteidigungsministerium zufolge gehörte |
| idigungsministerium zufolge gehörte sie der Nato- Beschaffungsbehörde Namsa.{S} Die ukrainische |
| der Nato- Beschaffungsbehörde Namsa.{S} Die ukrainische Charter-Gesellschaft Sredisemnomorskije |
| kije erklärte dagegen, sie sei Besitzer des Flugzeugs.{S} Die spanische Luftwaffe verfüge nicht |
| gen, sie sei Besitzer des Flugzeugs.{S} Die spanische Luftwaffe verfüge nicht über solche Flugz |
| spanische Luftwaffe verfüge nicht über solche Flugzeuge.{S} Die dreistrahlige Jakowlew-42 sowj |
| auart ist eine Kurzstreckenmaschine für bis zu 120 Passagiere.{S} „Die ukrainischen Flugzeuge d |
| maschine für bis zu 120 Passagiere.{S} „Die ukrainischen Flugzeuge des Typs Jak-42 sind ausgeze |
| sagiere.{S} „Die ukrainischen Flugzeuge des Typs Jak-42 sind ausgezeichnete Maschinen.{S} Sie w |
| ezeichnete Maschinen.{S} Sie werden von der Nato überprüft und gewähren eine vollständige Siche |
| den von der Nato überprüft und gewähren eine vollständige Sicherheitsgarantie“, sagte Trillo.{S |
| ntie“, sagte Trillo.{S} Beim Absturz in der Türkei hätten „außergewöhnliche Witterungsumstände“ |
| n „außergewöhnliche Witterungsumstände“ eine Rolle gespielt.{S} An der Unfallstelle hätten star |
| ngsumstände“ eine Rolle gespielt.{S} An der Unfallstelle hätten starke Turbulenzen und dichter |
| akowlew-42 startete 1975, seither wurde die Baureihe mehrmals modernisiert.{S} Nach Berichten d |
| ehrmals modernisiert.{S} Nach Berichten der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu konnte der Pi |
| schen Nachrichtenagentur Anadolu konnte der Pilot bei zwei Landeversuchen in Trabzon am östlich |
| tenagentur Anadolu konnte der Pilot bei zwei Landeversuchen in Trabzon am östlichen Rand des tü |
| eversuchen in Trabzon am östlichen Rand des türkischen Schwarzmeergebietes die Piste nicht erke |
| Rand des türkischen Schwarzmeergebietes die Piste nicht erkennen und war wieder durchgestartet. |
| ieder durchgestartet.{S} Dann Uhr brach die Verbindung zur Maschine ab.{S} Statt vom Norden und |
| orden und vom Meer aus anzufliegen, sei das Flugzeug etwa 35 Kilometer in den Süden auf die Ber |
| Meer aus anzufliegen, sei das Flugzeug etwa 35 Kilometer in den Süden auf die Berge zu abgedre |
| , sei das Flugzeug etwa 35 Kilometer in den Süden auf die Berge zu abgedreht.{S} Um 4.45 Uhr ve |
| zeug etwa 35 Kilometer in den Süden auf die Berge zu abgedreht.{S} Um 4.45 Uhr verschwand die M |
| zu abgedreht.{S} Um 4.45 Uhr verschwand die Maschine vom Radar.{S} Zeugen berichteten, sie hätt |
| , sie hätten laute Geräusche gehört und ein brennendes Flugzeug am Himmel gesehen.{S} Kurz dara |
| Himmel gesehen.{S} Kurz darauf habe es zwei heftige Explosionen gegeben, denen weitere gefolgt |
| egeben, denen weitere gefolgt seien.{S} Den Rettungsmannschaften bot sich ein Bild des Grauens. |
| n.{S} Den Rettungsmannschaften bot sich ein Bild des Grauens.{S} Zwischen den Trümmern fanden d |
| Rettungsmannschaften bot sich ein Bild des Grauens.{S} Zwischen den Trümmern fanden die Bergun |
| sich ein Bild des Grauens.{S} Zwischen den Trümmern fanden die Bergungsmannschaften auch nicht |
| rauens.{S} Zwischen den Trümmern fanden die Bergungsmannschaften auch nicht explodierte Handgra |
| andgranaten und persönliche Gegenstände der Soldaten wie Fotos.{S} Die Soldaten hatten in Afgha |
| Gegenstände der Soldaten wie Fotos.{S} Die Soldaten hatten in Afghanistan Minen entschärft, Sp |
| ensmittel verteilt.{S} Sie waren am Bau einer Straße zum Flughafen von Kabul beteiligt und arbe |
| n von Kabul beteiligt und arbeiteten an der Instandsetzung von Flughäfen in Kabul und in Kirgis |
| mit.{S} (Kommentar Seite 4) SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Obermenzing |
| Schloss Blutenburg{S} Zum 19. Mal laden der Verein „Freunde des Schlosses Blutenburg“ und die „ |
| } Zum 19. Mal laden der Verein „Freunde des Schlosses Blutenburg“ und die „Südliche Weinstraße“ |
| er Weinfest auf der Blutenburg am Rande des Durchblickparks ein.{S} Vom Donnerstag, 29.Mai, bis |
| 29.Mai, bis Sonntag, 1. Juni, erwartet die Besucher jeweils von 11 bis 22 Uhr im idyllischen H |
| ls von 11 bis 22 Uhr im idyllischen Hof des Schlosses bei einem umfangreichen Unterhaltungsprog |
| hr im idyllischen Hof des Schlosses bei einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm eine gemütlic |
| nem umfangreichen Unterhaltungsprogramm eine gemütliche Atmosphäre.{S} Die Schlossfreunde bitte |
| programm eine gemütliche Atmosphäre.{S} Die Schlossfreunde bitten darum, auf Grund fehlender Pa |
| , auf Grund fehlender Parkmöglichkeiten die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder mit dem |
| ichen Verkehrsmittel zu nutzen oder mit dem Fahrrad zu kommen.{S} afa SZdigital: Alle Rechte vo |
| em Fahrrad zu kommen.{S} afa SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} So jung, un |
| DIZ München GmbH{S} So jung, und schon ein Lebenswerk{S} Bayerischer Fernsehpreis an Regisseur |
| egisseur Helmut Dietl{S} Wenn Hollywood einen Filmschaffenden mit einem Ehren-Oscar auszeichnet |
| enn Hollywood einen Filmschaffenden mit einem Ehren-Oscar auszeichnet, dann kann das zweierlei |
| n kann das zweierlei bedeuten: Entweder der Betreffende ist bis dahin leer ausgegangen und muss |
| leer ausgegangen und muss noch schnell einen Trostpreis bekommen, bevor er in absehbarer Zeit |
| kommen, bevor er in absehbarer Zeit von der Bühne des Lebens abtritt.{S} Oder man will ihm auf |
| vor er in absehbarer Zeit von der Bühne des Lebens abtritt.{S} Oder man will ihm auf subtile Ar |
| nen Honorary Award. – Was aber bedeutet der Bayerische Fernsehpreis für das Lebenswerk, den Min |
| edeutet der Bayerische Fernsehpreis für das Lebenswerk, den Ministerpräsident Edmund Stoiber am |
| Regisseur Helmut Dietl überreichte?{S} Ein dickes Dankeschön an einen bereits hoch dekorierten |
| Monaco Franze“ und „Kir Royal“ oder mit seinem Kinofilm „Rossini“ das München-Bild der Deutsche |
| yal“ oder mit seinem Kinofilm „Rossini“ das München-Bild der Deutschen, sogar der Münchner selb |
| nem Kinofilm „Rossini“ das München-Bild der Deutschen, sogar der Münchner selbst, geprägt hat – |
| “ das München-Bild der Deutschen, sogar der Münchner selbst, geprägt hat – und zwar auf eine se |
| hner selbst, geprägt hat – und zwar auf eine sehr charmante, hinterfotzige Art. Der 58-Jährige, |
| fotzige Art. Der 58-Jährige, der gerade einen neuen Film vorbereitet, fühlt sich für den Preis |
| neuen Film vorbereitet, fühlt sich für den Preis dennoch zu jung: „Ich hab’ noch nicht mal das |
| nnoch zu jung: „Ich hab’ noch nicht mal das Rentenalter erreicht.“{S} Zwei Fernsehkommissare fü |
| nicht mal das Rentenalter erreicht.“{S} Zwei Fernsehkommissare führten durch die rund zweistünd |
| S} Zwei Fernsehkommissare führten durch die rund zweistündige Gala im Prinzregententheater: Mic |
| er „Blauen Panther“.{S} Und gleich vier ihrer Kriminalkollegen bekamen einen, darunter Horst Ta |
| d Hannelore Hoger für „Bella Block“.{S} Mehrere Auszeichnungen gab es diesmal auch für gutes In |
| ch für gutes Informations-Fernsehen.{S} Die ARD- „Tagesschau“ sei in ihrer 50-jährigen Geschich |
| richten-Flaggschiff“ geworden, urteilte die Jury.{S} Chefredakteur Bernhard Wabnitz nahm den Pr |
| {S} Chefredakteur Bernhard Wabnitz nahm den Preis stellvertretend für die Redaktion entgegen.{S |
| nitz nahm den Preis stellvertretend für die Redaktion entgegen.{S} Die Moderatorin Maybritt Ill |
| rtretend für die Redaktion entgegen.{S} Die Moderatorin Maybritt Illner erhielt einen Panther f |
| Die Moderatorin Maybritt Illner erhielt einen Panther für ihre ZDF-Talkrunde „Berlin Mitte“, in |
| alkrunde „Berlin Mitte“, in der sie, so die Begründung, „das wirkliche Gespräch und damit Infor |
| Mitte“, in der sie, so die Begründung, „das wirkliche Gespräch und damit Informationsgewinn“ su |
| und damit Informationsgewinn“ suche.{S} Die Autoren André Zalbertus und Peter Kloeppel wurden f |
| n Götz George und Klaus J. Behrend (für den WDR-Fernsehfilm „Mein Vater“), an Anke Engelke und |
| us J. Behrend (für den WDR-Fernsehfilm „Mein Vater“), an Anke Engelke und Olli Dittrich (für ei |
| an Anke Engelke und Olli Dittrich (für eine Episode aus der ZDF-Reihe „Bild Date“) sowie an di |
| aus der ZDF-Reihe „Bild Date“) sowie an die Fernsehanwälte Rebecca Immanuel und Christoph M. Oh |
| tarck“).{S} „Qualität und Erfolg sollen kein Gegensatz sein“, sagte Staatskanzleichef Erwin Hub |
| agte Staatskanzleichef Erwin Huber.{S} „Der Idealfall ist, wenn beides sich verbindet. “{S} Tan |
| 2003 Dietl, Helmut / Medien SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Schüttler g |
| Schüttler gewinnt, Federer verliert{S} Drei neue Gefährten{S} Paris – Die French Open haben vi |
| ler: 6:1, 2:6, 6:4 und 6:2 gewann er in der ersten Runde gegen den Amerikaner Cecil Mamiit, 131 |
| 6:2 gewann er in der ersten Runde gegen den Amerikaner Cecil Mamiit, 131. der Weltrangliste.{S} |
| gegen den Amerikaner Cecil Mamiit, 131. der Weltrangliste.{S} „Auf dem Papier war das eine klar |
| Mamiit, 131. der Weltrangliste.{S} „Auf dem Papier war das eine klare Sache, aber man weiß ja n |
| ltrangliste.{S} „Auf dem Papier war das eine klare Sache, aber man weiß ja nie“, sagte Schüttle |
| rher.{S} Roland Garros ist bisher nicht sein Lieblingsturnier gewesen.{S} Auf den Sandplätzen a |
| t sein Lieblingsturnier gewesen.{S} Auf den Sandplätzen am Bois de Boulogne hatte er erst ein M |
| ätzen am Bois de Boulogne hatte er erst ein Match gewonnen, im vergangenen Jahr gegen den Itali |
| tch gewonnen, im vergangenen Jahr gegen den Italiener Stefano Galvani.{S} In diesem Jahr jedoch |
| en den Italiener Stefano Galvani.{S} In diesem Jahr jedoch kommt er besser vorbereitet.{S} Stüc |
| rbereitet.{S} Stück für Stück hat er in den vergangenen Jahren neue Teile in sein Spiel eingefü |
| in den vergangenen Jahren neue Teile in sein Spiel eingefügt, die ihm auf dem langsamen Untergr |
| le in sein Spiel eingefügt, die ihm auf dem langsamen Untergrund helfen sollen: „Drall, Spin, L |
| t Schüttler.{S} Gegen Mamiit halfen ihm seine drei neuen Spielgefährten – vor allem, als er sic |
| ch nach dem verlorenem zweiten Satz und einem frühen Break gegen sich im dritten Durchgang wied |
| eder ins Match zurückkämpfen musste.{S} Der Kraftakt gelang.{S} Der Virus, der ihn noch vor ein |
| pfen musste.{S} Der Kraftakt gelang.{S} Der Virus, der ihn noch vor einer Woche zum Auftakt des |
| gelang.{S} Der Virus, der ihn noch vor einer Woche zum Auftakt des World Team Cups in Düsseldo |
| Düsseldorf hemmte, ist überstanden, und sein möglicher Achtelfinalgegner, der Schweizer Mitfavo |
| , und sein möglicher Achtelfinalgegner, der Schweizer Mitfavorit Roger Federer, ist bereits aus |
| (6:7, 2:6, 6:7 gegen Luis Horna).{S} In der zweiten Runde trifft Schüttler am Mittwoch auf den |
| Runde trifft Schüttler am Mittwoch auf den Franzosen Jean-René Lisnard, gegen den beide bisher |
| Franzosen Jean-René Lisnard, gegen den beide bisherigen Partien verlor.{S} Am Abend zitterte s |
| zitterte sich dann Nicolas Kiefer nach fünf Sätzen gegen Todd Larkham in die zweite Runde.{S} |
| nach fünf Sätzen gegen Todd Larkham in die zweite Runde.{S} Ausgeschieden sind dagegen Alexand |
| und Barbara Rittner.{S} Letztere hatte die Ehre, das Eröffnungsspiel gegen Titelverteidigerin |
| ra Rittner.{S} Letztere hatte die Ehre, das Eröffnungsspiel gegen Titelverteidigerin Serena Wil |
| lliams zu.{S} Es blieb eine kurze: Nach 53 Minuten stand es 2:6, 1:6.{S} hof French Open im Ten |
| rt Schüttler, Rainer / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Außenminist |
| urger Uni-Projekt{S} Augsburg – Das vor einem Jahr ins Leben gerufene Modellprojekt „Willkommen |
| n gerufene Modellprojekt „Willkommen an den Augsburger Hochschulen“ ist vom Bundesaußenminister |
| usgezeichnet worden.{S} Nach Mitteilung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAD) teilt |
| schen Austauschdiensts (DAD) teilt sich das Augsburger Projekt den mit 15000Euro dotierten Prei |
| ilt sich das Augsburger Projekt den mit 15000Euro dotierten Preis mit dem Internationalen Club |
| t den mit 15000Euro dotierten Preis mit dem Internationalen Club der Freien Universität Berlin. |
| rten Preis mit dem Internationalen Club der Freien Universität Berlin.{S} Anerkannt werden mit |
| ersität Berlin.{S} Anerkannt werden mit der Auszeichnung „herausragende Initiativen“, die „inno |
| Lösungen und besonders wirksame Modelle der Beratung und Betreuung ausländischer Studenten entw |
| cher Studenten entwickelt haben“.{S} In dem Augsburger Modell arbeiten Universität, Fachhochsch |
| ule, Musikhochschule, Studentenwerk und die städtische Ausländerbehörde zusammen, um ausländisc |
| um ausländischen Studenten und Dozenten die Wege durch die für sie fremde Stadt zu ebnen – glei |
| fremde Stadt zu ebnen – gleich ob es um die Klärung ausländerrechtlicher Fragen, das Ausfüllen |
| ie Klärung ausländerrechtlicher Fragen, das Ausfüllen von Formularen oder die Wohnungssuche geh |
| agen, das Ausfüllen von Formularen oder die Wohnungssuche geht.{S} Finanziert wird das Modell, |
| Wohnungssuche geht.{S} Finanziert wird das Modell, für das eine Außenstelle der Ausländerbehör |
| {S} Finanziert wird das Modell, für das eine Außenstelle der Ausländerbehörde an der Universitä |
| rd das Modell, für das eine Außenstelle der Ausländerbehörde an der Universität eingerichtet wu |
| ine Außenstelle der Ausländerbehörde an der Universität eingerichtet wurde, vom bayerischen Wis |
| m bayerischen Wissenschaftsministerium, der Stadt, dem DAD und einer Reihe von Sponsoren.{S} Di |
| aftsministerium, der Stadt, dem DAD und einer Reihe von Sponsoren.{S} Die Augsburger Initiative |
| m DAD und einer Reihe von Sponsoren.{S} Die Augsburger Initiative ist bei der Politik auf posit |
| n.{S} Die Augsburger Initiative ist bei der Politik auf positive Resonanz gestoßen.{S} Der Vors |
| itik auf positive Resonanz gestoßen.{S} Der Vorsitzende des Hochschulausschusses im Landtag, Pa |
| e Resonanz gestoßen.{S} Der Vorsitzende des Hochschulausschusses im Landtag, Paul Wilhelm, hat |
| issenschaftsminister Hans Zehetmair hat das Willkommen-Projekt unlängst bei den Bayerischen Kul |
| hat das Willkommen-Projekt unlängst bei den Bayerischen Kulturtagen in Sofia als „beispielhaft |
| und nachahmenswert“ bezeichnet.{S} Auch die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Univers |
| swert“ bezeichnet.{S} Auch die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität Augsburg |
| Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität Augsburg, Sabine Tamm, geht davon aus, |
| burg, Sabine Tamm, geht davon aus, dass das Modell Probleme lösen kann, die „in keiner Weise au |
| das Modell Probleme lösen kann, die „in keiner Weise auf Augsburg oder die bayerischen Hochschu |
| die „in keiner Weise auf Augsburg oder die bayerischen Hochschulstandorte beschränkt sind“.{S} |
| rsität Augsburg / Hochschule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Isar-Pläne |
| lehnt Betonbänke für Kanuten ab{S} Mit der Renaturierung der Isar, so wie sie geplant ist, sin |
| der Isar, so wie sie geplant ist, sind die Stadtteilpolitiker in der Au und Haidhausen ganz un |
| ant ist, sind die Stadtteilpolitiker in der Au und Haidhausen ganz und gar nicht einverstanden. |
| ie wandten sich deshalb jetzt direkt an den Oberbürgermeister: Christian Ude soll dafür sorgen, |
| sorgen, dass beim dritten Bauabschnitt der Renaturierungsmaßnahme nicht der Siegerentwurf umge |
| chnitt der Renaturierungsmaßnahme nicht der Siegerentwurf umgesetzt wird, sondern der Vorschlag |
| r Siegerentwurf umgesetzt wird, sondern der Vorschlag des zweiten Preisträgers.{S} Wie berichte |
| f umgesetzt wird, sondern der Vorschlag des zweiten Preisträgers.{S} Wie berichtet hat sich zwa |
| trägers.{S} Wie berichtet hat sich zwar der Entwurf des Münchner Ingenieurbüros SKI + Partner i |
| Wie berichtet hat sich zwar der Entwurf des Münchner Ingenieurbüros SKI + Partner im internatio |
| chutzes und zur naturnahen Umgestaltung des Flusses zwischen der Braunauer Eisenbahnbrücke und |
| schen der Braunauer Eisenbahnbrücke und dem Deutschen Museum durchgesetzt.{S} Mit diesem Plan k |
| m Deutschen Museum durchgesetzt.{S} Mit diesem Plan können sich die Stadtviertelpolitiker jedoc |
| gesetzt.{S} Mit diesem Plan können sich die Stadtviertelpolitiker jedoch überhaupt nicht anfreu |
| r jedoch überhaupt nicht anfreunden.{S} Das Bürgergremium favorisiert den Entwurf der EDR GmbH, |
| unden.{S} Das Bürgergremium favorisiert den Entwurf der EDR GmbH, dem die Fachjury den zweiten |
| vorisiert den Entwurf der EDR GmbH, dem die Fachjury den zweiten Preis zuerkannt hat: „Dieser P |
| Entwurf der EDR GmbH, dem die Fachjury den zweiten Preis zuerkannt hat: „Dieser Plan kommt uns |
| hjury den zweiten Preis zuerkannt hat: „Dieser Plan kommt unseren alten Beschlüssen am nächsten |
| Preis zuerkannt hat: „Dieser Plan kommt unseren alten Beschlüssen am nächsten“, erklärt Horst-J |
| onbänke“.{S} Diese widersprächen der in der Ausschreibung geforderten naturnahen Gestaltung.{S} |
| „unverantwortlich“ bezeichnet er, dass die beiden Architekten Matthias Reichenbach-Klinke und |
| henbach-Klinke und Hans Schranner sowie die Landschaftsarchitekten Irene Burkhardt und Johannes |
| urkhardt und Johannes Mahl-Gebhard, aus deren Feder der Sieger-Entwurf stammt, einen Teil der B |
| Johannes Mahl-Gebhard, aus deren Feder der Sieger-Entwurf stammt, einen Teil der Betonwälle al |
| deren Feder der Sieger-Entwurf stammt, einen Teil der Betonwälle als Kanuplattform ausweisen.{ |
| r der Sieger-Entwurf stammt, einen Teil der Betonwälle als Kanuplattform ausweisen.{S} Die dafü |
| onwälle als Kanuplattform ausweisen.{S} Die dafür notwendige Infrastruktur zum An- und Abtransp |
| e Infrastruktur zum An- und Abtransport der Boote werde an der Wittelsbacher Brücke nie gegeben |
| An- und Abtransport der Boote werde an der Wittelsbacher Brücke nie gegeben sein, meint Laser. |
| } Auch Adelheid Dietz-Will, Vorsitzende des Bezirksausschusses, ist keine Freundin des Sieger-E |
| Vorsitzende des Bezirksausschusses, ist keine Freundin des Sieger-Entwurfs: „Es kann nicht sein |
| Bezirksausschusses, ist keine Freundin des Sieger-Entwurfs: „Es kann nicht sein, dass die Hoch |
| ger-Entwurfs: „Es kann nicht sein, dass die Hochwasserwiesen zu 50 Prozent vernichtet werden. “ |
| esen zu 50 Prozent vernichtet werden. “ Die SPD-Politikerin hofft, dass der SKI-Vorschlag nicht |
| rden. “ Die SPD-Politikerin hofft, dass der SKI-Vorschlag nicht realisiert wird: „In der Wettbe |
| n der Wettbewerbs-Auslobung steht, dass der wirtschaftlichste Vorschlag genommen werden muss.{S |
| mmen werden muss.{S} Das ist aber nicht der SKI-Entwurf.“{S} Unterstützung fand die Jury-Entsch |
| der SKI-Entwurf.“{S} Unterstützung fand die Jury-Entscheidung lediglich bei Wolfgang Jahnke (CS |
| CSU).{S} Er wies darauf hin, dass nicht zu viel Platz der Natur überlassen werden dürfe, da son |
| es darauf hin, dass nicht zu viel Platz der Natur überlassen werden dürfe, da sonst der Freizei |
| Natur überlassen werden dürfe, da sonst der Freizeitwert der Isar sinke.{S} Deshalb begrüßt Jah |
| r sinke.{S} Deshalb begrüßt Jahnke auch die geplanten Betonbänke zur Abtrennung eines ruhigeren |
| die geplanten Betonbänke zur Abtrennung eines ruhigeren Flussteils: Hier könnten Kinder im Somm |
| n, im Winter könnten Schlittschuhläufer die Eisfläche nutzen.{S} Diese Meinung teilt Dietz- Wil |
| ittschuhläufer die Eisfläche nutzen.{S} Diese Meinung teilt Dietz- Will nicht: „Ich bezweifle s |
| - Will nicht: „Ich bezweifle sehr, dass dieser Entwurf kinderfreundlich ist.“{S} Michael Schlei |
| l Schleicher Isar / Gewässer SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Von Thomas |
| {S} Von Thomas Kirchner{S} Interlaken – 650000 Touristen fahren jährlich auf das Schweizer Jung |
| ährlich auf das Schweizer Jungfraujoch, den höchsten Bahnhof Europas.{S} Die Sicht auf die Berg |
| ujoch, den höchsten Bahnhof Europas.{S} Die Sicht auf die Bergwelt ist fantastisch – bei Sonnen |
| hsten Bahnhof Europas.{S} Die Sicht auf die Bergwelt ist fantastisch – bei Sonnenschein.{S} Und |
| nsch-ärgere- dich-spielen im Chalet?{S} 90 Jahre nach dem Bau der Jungfrau-Bahn haben die Touri |
| ich-spielen im Chalet?{S} 90 Jahre nach dem Bau der Jungfrau-Bahn haben die Touristiker im Bern |
| len im Chalet?{S} 90 Jahre nach dem Bau der Jungfrau-Bahn haben die Touristiker im Berner Oberl |
| re nach dem Bau der Jungfrau-Bahn haben die Touristiker im Berner Oberland diese Lücke nun gesc |
| aben die Touristiker im Berner Oberland diese Lücke nun geschlossen.{S} Der Interlakener „Myste |
| erdem „mehr-Generationen-tauglich“, wie die Gründer sagen.{S} Er soll mindestens 500000 Besuche |
| ich“, wie die Gründer sagen.{S} Er soll mindestens 500000 Besucher im Jahr anlocken.{S} In der |
| 500000 Besucher im Jahr anlocken.{S} In der kreisförmigen Anlage auf einem alten Militärflugpla |
| ken.{S} In der kreisförmigen Anlage auf einem alten Militärflugplatz werden in sieben Themenpav |
| einem alten Militärflugplatz werden in sieben Themenpavillons die „großen Rätsel dieser Welt“ |
| eben Themenpavillons die „großen Rätsel dieser Welt“ präsentiert: die langen, in die Erde gekra |
| ieser Welt“ präsentiert: die langen, in die Erde gekratzten Linien im peruanischen Nazca zum Be |
| ien im peruanischen Nazca zum Beispiel, die britische Steinzeit-Stätte Stonehenge, die Cheops-P |
| Stätte Stonehenge, die Cheops-Pyramide, die Bauten und Kalender der Mayas, fliegende Fahrzeuge |
| nder der Mayas, fliegende Fahrzeuge aus der altindischen Literatur.{S} Filme, Animationen und 3 |
| Filme, Animationen und 3-D-Shows sollen die Besucher aufklären und unterhalten, ihnen „das Stau |
| ucher aufklären und unterhalten, ihnen „das Staunen wieder lehren“, die Jungen neugierig, die Ä |
| ten, ihnen „das Staunen wieder lehren“, die Jungen neugierig, die Älteren skeptisch machen.{S} |
| n wieder lehren“, die Jungen neugierig, die Älteren skeptisch machen.{S} Spiritus rector des Pr |
| en skeptisch machen.{S} Spiritus rector des Projekts ist der Schweizer Schriftsteller Erich von |
| en.{S} Spiritus rector des Projekts ist der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken, 68, mit |
| hriftsteller Erich von Däniken, 68, mit einer Auflage von mehr als 62 Millionen nach eigener Au |
| von Däniken, 68, mit einer Auflage von mehr als 62 Millionen nach eigener Aussage der weltweit |
| tweit erfolgreichste Sachbuchautor, nur die Bibel wurde öfter übersetzt.{S} Von Wissenschaftler |
| {S} Von Wissenschaftlern belächelt, von seinen Anhängern gefeiert, vertritt der selbsternannte |
| der selbsternannte Fantast und Prophet der Vergangenheit seit 35 Jahren die These, Außerirdisc |
| tast und Prophet der Vergangenheit seit 35 Jahren die These, Außerirdische seien vor Jahrtausen |
| rophet der Vergangenheit seit 35 Jahren die These, Außerirdische seien vor Jahrtausenden auf de |
| ßerirdische seien vor Jahrtausenden auf der Erde gelandet.{S} Zeugnisse ihrer Anwesenheit will |
| den auf der Erde gelandet.{S} Zeugnisse ihrer Anwesenheit will er in alten Schriften und antike |
| Kultstätten entdeckt haben.{S} Auch für die Rätsel des „Mystery Parks“ hat Däniken, der im nahe |
| enberg wohnt, Hypothesen entwickelt.{S} Die Linien von Nazca, schreibt er in einem Buch, sähen |
| S} Die Linien von Nazca, schreibt er in einem Buch, sähen von oben aus wie „Landebahnen für Ast |
| onauten“, geschaffen von Völkern, denen die Besucher aus dem All als Götter erschienen seien.{S |
| fen von Völkern, denen die Besucher aus dem All als Götter erschienen seien.{S} Im Park selbst |
| rschienen seien.{S} Im Park selbst wird diese Theorie allerdings nur als eine von mehreren Mögl |
| t wird diese Theorie allerdings nur als eine von mehreren Möglichkeiten genannt, während der Fi |
| mehreren Möglichkeiten genannt, während der Film über das Phänomen in der peruanischen Wüste au |
| chkeiten genannt, während der Film über das Phänomen in der peruanischen Wüste ausschließlich a |
| , während der Film über das Phänomen in der peruanischen Wüste ausschließlich aus Luft-Aufnahme |
| ken, „es werden nur Fragen gestellt und keine Antworten gegeben.“{S} Damit geht der Schriftstel |
| keine Antworten gegeben.“{S} Damit geht der Schriftsteller den Anfechtungen aus dem Weg, die se |
| eben.“{S} Damit geht der Schriftsteller den Anfechtungen aus dem Weg, die sein Werk von Beginn |
| der Schriftsteller den Anfechtungen aus dem Weg, die sein Werk von Beginn an begleiteten, und m |
| eller den Anfechtungen aus dem Weg, die sein Werk von Beginn an begleiteten, und macht den Erle |
| rk von Beginn an begleiteten, und macht den Erlebnispark massentauglich.{S} Kein Däniken-Denkma |
| n, betont er, sondern ein „Fragmal“.{S} Die Idee war ihm vor fast 20 Jahren gekommen, vor sechs |
| ein „Fragmal“.{S} Die Idee war ihm vor fast 20 Jahren gekommen, vor sechs Jahren machte er sic |
| ar ihm vor fast 20 Jahren gekommen, vor sechs Jahren machte er sich zusammen mit lokalen Untern |
| ch zusammen mit lokalen Unternehmern an die Umsetzung.{S} Bürger, Behörden und Umweltschützer ü |
| und Umweltschützer überzeugten sie mit der Aussicht auf noch mehr Touristen, sogar ein eigener |
| erzeugten sie mit der Aussicht auf noch mehr Touristen, sogar ein eigener Bahnhof wird gebaut.{ |
| Aussicht auf noch mehr Touristen, sogar ein eigener Bahnhof wird gebaut.{S} Die Finanzierung de |
| gar ein eigener Bahnhof wird gebaut.{S} Die Finanzierung des 86 Millionen Franken teuren Parks |
| of wird gebaut.{S} Die Finanzierung des 86 Millionen Franken teuren Parks hingegen drohte mehrm |
| e sprang eine Investoren-Gruppe ein.{S} Den größten Teil zahlten rund 12000 Kleinaktionäre ein. |
| Gruppe ein.{S} Den größten Teil zahlten rund 12000 Kleinaktionäre ein.{S} Stimmen die Besucherz |
| nd 12000 Kleinaktionäre ein.{S} Stimmen die Besucherzahlen, will Däniken das Konzept bald nach |
| timmen die Besucherzahlen, will Däniken das Konzept bald nach Amerika und Asien verkaufen.{S} / |
| ien Freizeitparks / Freizeit SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Mit List un |
| it List und Tücke{S} Juventus Turin ist die Mannschaft der Saison{S} Giulio Andreotti war siebe |
| ke{S} Juventus Turin ist die Mannschaft der Saison{S} Giulio Andreotti war siebenmal Regierungs |
| Andreotti war siebenmal Regierungschef der Republik Italien und ist seit über 70 Jahren ein Ti |
| schef der Republik Italien und ist seit über 70 Jahren ein Tifoso des ASRom.{S} Er hat erlebt, |
| lik Italien und ist seit über 70 Jahren ein Tifoso des ASRom.{S} Er hat erlebt, wie das Parlame |
| und ist seit über 70 Jahren ein Tifoso des ASRom.{S} Er hat erlebt, wie das Parlament über ein |
| Tifoso des ASRom.{S} Er hat erlebt, wie das Parlament über einen nicht gegebenen Elfmeter der P |
| } Er hat erlebt, wie das Parlament über einen nicht gegebenen Elfmeter der Partie Juventus Turi |
| ent über einen nicht gegebenen Elfmeter der Partie Juventus Turin – Inter Mailand debattierte, |
| nter Mailand debattierte, und wie dabei einige Abgeordnete so handgreiflich wurden, dass sie di |
| dnete so handgreiflich wurden, dass sie die Rote Karte sahen.{S} Von Andreotti stammt der Spruc |
| te Karte sahen.{S} Von Andreotti stammt der Spruch: „Die Macht verschleißt den, der sie nicht h |
| n.{S} Von Andreotti stammt der Spruch: „Die Macht verschleißt den, der sie nicht hat.“{S} Marce |
| {S} Marcello Lippi und Carlo Ancelotti, die Trainer der Champions-League- Finalisten, könnten s |
| Lippi und Carlo Ancelotti, die Trainer der Champions-League- Finalisten, könnten sagen: „Der E |
| ons-League- Finalisten, könnten sagen: „Der Erfolg nervt höchstens die Zuschauer.“{S} Beim Ends |
| nten sagen: „Der Erfolg nervt höchstens die Zuschauer.“{S} Beim Endspiel am Mittwoch sind das d |
| cht geschafft, und nun nörgeln sie, was das Zeug hält.{S} Zwei Italiener im Finale?{S} Ein Betr |
| nun nörgeln sie, was das Zeug hält.{S} Zwei Italiener im Finale?{S} Ein Betriebsunfall.{S} Pas |
| g hält.{S} Zwei Italiener im Finale?{S} Ein Betriebsunfall.{S} Passiert hoffentlich nie wieder. |
| tlich nie wieder.{S} Haben, wie üblich, das Spiel der anderen kaputt gemacht und sich durchgemo |
| hrend Juventus oder Milan in Manchester den begehrten Pokal erheben werden, dürfen sich die vie |
| hrten Pokal erheben werden, dürfen sich die vielen Verlierer wenigstens als moralische Sieger f |
| ns als moralische Sieger fühlen.{S} Und die Italiener stehen da, wo sie nach Meinung ihrer Krit |
| taliener stehen da, wo sie nach Meinung ihrer Kritiker immer stehen: in der Abwehr.{S} Müssen s |
| Meinung ihrer Kritiker immer stehen: in der Abwehr.{S} Müssen sich jetzt auch noch dafür rechtf |
| aben.{S} Also Konter: Vielleicht trifft der Vorwurf des Destruktivismus noch für die Nationalel |
| er Vorwurf des Destruktivismus noch für die Nationalelf des Giovanni Trapattoni zu.{S} Der Mann |
| ionalelf des Giovanni Trapattoni zu.{S} Der Mann stützt seine eigene Legende auf das verdienstv |
| vanni Trapattoni zu.{S} Der Mann stützt seine eigene Legende auf das verdienstvolle Ausbremsen |
| er Mann stützt seine eigene Legende auf das verdienstvolle Ausbremsen eines gewissen Pelé irgen |
| n eines gewissen Pelé irgendwo im Nebel der Zeiten und verlässt sich außer auf die Betonabwehr |
| der Zeiten und verlässt sich außer auf die Betonabwehr der Squadra Azzurra gern auf die Unfähi |
| etonabwehr der Squadra Azzurra gern auf die Unfähigkeit gewisser Schiedsrichter und die Wunderw |
| Unfähigkeit gewisser Schiedsrichter und die Wunderwirkung der Weihwasserflasche in den Taschen |
| er Schiedsrichter und die Wunderwirkung der Weihwasserflasche in den Taschen seines Maßanzugs.{ |
| Wunderwirkung der Weihwasserflasche in den Taschen seines Maßanzugs.{S} Mamma mia, il Trap!{S} |
| ng der Weihwasserflasche in den Taschen seines Maßanzugs.{S} Mamma mia, il Trap!{S} Aber so arb |
| lien keiner mehr, außer vielleicht noch der Argentinier Héctor Cúper, mit Inter Mailand.{S} Cúp |
| iland.{S} Cúper wurde am Wochenende mit der rührenden Klage „Nie ein bisschen Spaß“ aus der Fan |
| Wochenende mit der rührenden Klage „Nie ein bisschen Spaß“ aus der Fankurve verabschiedet.{S} A |
| enden Klage „Nie ein bisschen Spaß“ aus der Fankurve verabschiedet.{S} Aber hat jemand diesen T |
| kurve verabschiedet.{S} Aber hat jemand diesen Trainer derart in die Mangel genommen, als er no |
| ber hat jemand diesen Trainer derart in die Mangel genommen, als er noch den FC Valencia traini |
| art in die Mangel genommen, als er noch den FC Valencia trainierte?{S} Nie ein bisschen Spaß: B |
| noch den FC Valencia trainierte?{S} Nie ein bisschen Spaß: Bei Inter mag das stimmen.{S} Für de |
| land gilt es schon lange nicht mehr.{S} Der Klub des Großen Kommunikators Berlusconi war früher |
| es schon lange nicht mehr.{S} Der Klub des Großen Kommunikators Berlusconi war früher als alle |
| lusconi war früher als alle anderen auf die eigene Fernsehwirkung bedacht – und Catenaccio im F |
| nsehen, das geht nun wirklich nicht.{S} Sein Trainer Carlo Ancelotti hatte klare Anweisung von |
| g von oben, spettacolo zu zeigen.{S} In der ersten Phase der Champions League reichte keine and |
| acolo zu zeigen.{S} In der ersten Phase der Champions League reichte keine andere Mannschaft an |
| sten Phase der Champions League reichte keine andere Mannschaft an Milans Spielfreude heran, sc |
| lans Spielfreude heran, schon gar nicht der Altherrenklub aus Madrid, dessen Chefmelancholiker |
| gar nicht der Altherrenklub aus Madrid, dessen Chefmelancholiker Luis Figo verlauten ließ, in I |
| oder Birindelli?{S} Egal, Juventus ist die Mannschaft dieser Saison, eine Squadra wie aus eine |
| i?{S} Egal, Juventus ist die Mannschaft dieser Saison, eine Squadra wie aus einem Guss, und wer |
| aft dieser Saison, eine Squadra wie aus einem Guss, und wer angesichts von Del Piero, Nedved, T |
| icht hingeschaut.{S} In Italien gibt es die besten Schlussmänner: Toldo, Buffon.{S} Andere Prof |
| Toldo, Buffon.{S} Andere Profis sind in der Serie A groß geworden, von italienischen Trainern g |
| , von italienischen Trainern gefördert, eine Unzahl deutscher Legionäre, die fliegenden Holländ |
| rdert, eine Unzahl deutscher Legionäre, die fliegenden Holländer bei Milan, die Franzosen bei J |
| re, die fliegenden Holländer bei Milan, die Franzosen bei Juventus, der Tscheche Nedved, der Uk |
| bei Milan, die Franzosen bei Juventus, der Tscheche Nedved, der Ukrainer Schewtschenko.{S} Ita |
| osen bei Juventus, der Tscheche Nedved, der Ukrainer Schewtschenko.{S} Italienische Karrieren.{ |
| {S} Italienische Karrieren.{S} Einwurf: Die Abwehr wurde von den Schotten erfunden, anno 1870.{ |
| ieren.{S} Einwurf: Die Abwehr wurde von den Schotten erfunden, anno 1870.{S} Kleine Grätsche: I |
| eflexhaft belächelt.{S} Früher waren es seine militärischen Leistungen, heute ist es die Ersatz |
| militärischen Leistungen, heute ist es die Ersatzhandlung Fußball.{S} „Angsthasenfußball“, sag |
| muss es denn immer nach vorn gehen?{S} Den Gegner kommen lassen, ihn austricksen, ihn mit List |
| t und Tücke schlagen, wird das denn nie eine abendländische Tugend?{S} Muss man statt Kopf- und |
| enstärke zu zeigen eigentlich immer nur sein Testosteron auf dem Platz entladen?{S} Rein phänot |
| gentlich immer nur sein Testosteron auf dem Platz entladen?{S} Rein phänotypisch sind die meist |
| atz entladen?{S} Rein phänotypisch sind die meisten italienischen Mannschaften ein Spektakel, w |
| die meisten italienischen Mannschaften ein Spektakel, was man von ihren Gegnern nicht immer be |
| Mannschaften ein Spektakel, was man von ihren Gegnern nicht immer behaupten kann.{S} Nein, kein |
| rn nicht immer behaupten kann.{S} Nein, keine Namen.{S} Aber dass Oliver Kahn und Stefan Effenb |
| r erstaunlich.{S} Wie?{S} War das jetzt ein Foul im Strafraum?{S} Elfmeter?{S} Arbitro Cornuto. |
| ter?{S} Arbitro Cornuto.{S} Woher kommt der beste Schiedsrichter der Welt?{S} Eben.{S} In einem |
| S} Woher kommt der beste Schiedsrichter der Welt?{S} Eben.{S} In einem Land, in dem die Obrigke |
| Schiedsrichter der Welt?{S} Eben.{S} In einem Land, in dem die Obrigkeit per se ständig infrage |
| Welt?{S} Eben.{S} In einem Land, in dem die Obrigkeit per se ständig infrage gestellt wird, rei |
| ig infrage gestellt wird, reicht es für einen Spielleiter nicht, schnöde zu pfeifen.{S} Er muss |
| n, argumentieren, überzeugen können und seine Augen überall haben.{S} Überall.{S} Pierluigi Col |
| am Mittwoch nicht mit.{S} Sonst wäre es ein perfektes Finale.{S} Birgit Schönau Serie A / Sport |
| t Fußball in Italien / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Ich habe z |
| mbH{S} „Ich habe zu Gott gefleht: Lass’ die Kommunisten verlieren!“{S} Ein Gespräch mit Silvio |
| t: Lass’ die Kommunisten verlieren!“{S} Ein Gespräch mit Silvio Berlusconi, dem italienischen M |
| {S} Ein Gespräch mit Silvio Berlusconi, dem italienischen Ministerpräsidenten und größten Fußba |
| sidenten und größten Fußballtheoretiker der Neuzeit{S} Silvio Berlusconi, 66, wird beim Champio |
| pions-League-Finale in Manchester Kraft seiner Ämterfülle als Dreieinigkeit auftreten.{S} Die U |
| erfülle als Dreieinigkeit auftreten.{S} Die Uefa hat ihn zum ersten rein italienischen Endspiel |
| en Endspiel als Ministerpräsidenten auf die Ehrentribüne geladen, nebenbei ist er aber auch noc |
| ebenbei ist er aber auch noch Präsident des Finalisten AC Mailand sowie Besitzer des TV- Untern |
| es Finalisten AC Mailand sowie Besitzer des TV- Unternehmens Mediaset, das für Italien die Über |
| Unternehmens Mediaset, das für Italien die Übertragungsrechte hält.{S} Ein paar Werbemilliönch |
| Italien die Übertragungsrechte hält.{S} Ein paar Werbemilliönchen fallen da zwangsläufig ab, un |
| ab, und so gesehen, wird Berlusconi auf jeden Fall der Gewinner des Abends.{S} Die Gazzetta del |
| gesehen, wird Berlusconi auf jeden Fall der Gewinner des Abends.{S} Die Gazzetta dello Sport ha |
| Berlusconi auf jeden Fall der Gewinner des Abends.{S} Die Gazzetta dello Sport hat bereits vor |
| lo Sport hat bereits vorgeschlagen, vor der Begegnung die italienische Nationalhymne zu spielen |
| ereits vorgeschlagen, vor der Begegnung die italienische Nationalhymne zu spielen, aber die Uef |
| ienische Nationalhymne zu spielen, aber die Uefa ziert sich noch.{S} Wir nutzen die Gelegenheit |
| die Uefa ziert sich noch.{S} Wir nutzen die Gelegenheit, Finalteilnehmer Berlusconi als einen d |
| genheit, Finalteilnehmer Berlusconi als einen der größten Fußballtheoretiker der Neuzeit zu Wor |
| ls einen der größten Fußballtheoretiker der Neuzeit zu Wort kommen zu lassen – in einem stümper |
| mperhaft fingierten Interview, wie auch der ungeübte Leser sofort merken wird.{S} Sämtliche Zit |
| r ungeübte Leser sofort merken wird.{S} Sämtliche Zitate sind verbrieft, aber willkürlich aus i |
| te sind verbrieft, aber willkürlich aus ihren Zusammenhängen gerissen, und die Fragen – dass un |
| aus ihren Zusammenhängen gerissen, und die Fragen – dass uns da keine Klagen kommen.{S} Presid |
| gerissen, und die Fragen – dass uns da keine Klagen kommen.{S} Presidente, erlauben Sie?{S} St |
| e, erlauben Sie?{S} Stimmt es, dass Sie den Papst für den besten Fußballspieler der Welt halten |
| e?{S} Stimmt es, dass Sie den Papst für den besten Fußballspieler der Welt halten?{S} Berluscon |
| den Papst für den besten Fußballspieler der Welt halten?{S} Berlusconi: Ein außergewöhnlicher M |
| spieler der Welt halten?{S} Berlusconi: Ein außergewöhnlicher Mann, jede seiner Pilgerreisen is |
| Berlusconi: Ein außergewöhnlicher Mann, jede seiner Pilgerreisen ist wie ein Tor.{S} Er verkörp |
| Mann, jede seiner Pilgerreisen ist wie ein Tor.{S} Er verkörpert die gleiche, siegreiche Idee |
| eisen ist wie ein Tor.{S} Er verkörpert die gleiche, siegreiche Idee wie mein Milan: Der Sieg d |
| örpert die gleiche, siegreiche Idee wie mein Milan: Der Sieg des Guten über das Böse.{S} (La Re |
| leiche, siegreiche Idee wie mein Milan: Der Sieg des Guten über das Böse.{S} (La Repubblica, 29 |
| iegreiche Idee wie mein Milan: Der Sieg des Guten über das Böse.{S} (La Repubblica, 29.4. 1994) |
| wie mein Milan: Der Sieg des Guten über das Böse.{S} (La Repubblica, 29.4. 1994){S} Hmmm, so ha |
| nicht gesehen.{S} Sie sprechen hier von der metaphysischen Funktion des Fußballs?{S} Berlusconi |
| en hier von der metaphysischen Funktion des Fußballs?{S} Berlusconi: Der Fußballer stellt auf d |
| n Funktion des Fußballs?{S} Berlusconi: Der Fußballer stellt auf dem Platz eine Metapher des Le |
| S} Berlusconi: Der Fußballer stellt auf dem Platz eine Metapher des Lebens dar.{S} Eine Fußball |
| oni: Der Fußballer stellt auf dem Platz eine Metapher des Lebens dar.{S} Eine Fußballmannschaft |
| ller stellt auf dem Platz eine Metapher des Lebens dar.{S} Eine Fußballmannschaft ist quasi die |
| Platz eine Metapher des Lebens dar.{S} Eine Fußballmannschaft ist quasi die Verkörperung unser |
| ar.{S} Eine Fußballmannschaft ist quasi die Verkörperung unseres Ichs, sie ist alles das, was i |
| unseres Ichs, sie ist alles das, was in einem Menschen gut und richtig sein kann.{S} Deshalb ka |
| in kann.{S} Deshalb kann man auch nicht die Mannschaft seines Herzens wechseln.{S} (Ansa, 6. 2. |
| halb kann man auch nicht die Mannschaft seines Herzens wechseln.{S} (Ansa, 6. 2.1998){S} Außer |
| .1998){S} Außer . . .{S} Berlusconi: In diesem historischen Moment braucht Italien Mythen: Ja, |
| t braucht Italien Mythen: Ja, es ist an der Zeit zu sagen: Dieser AC Mailand tut Italien gut.{S |
| la Sera, 28.12.1992){S} Und was ist mit dem Gegner?{S} Was halten Sie von Juventus?{S} Berlusco |
| usconi: Ich habe zu Gott gefleht: Lass’ die Kommunisten verlieren!{S} (La Stampa, 6. Juli 1994, |
| aber auch nicht immer.{S} Oder wie sind Ihre Erfahrungen als aktiver Fußballer?{S} Berlusconi: |
| ielt.{S} Ich war Mittelstürmer und habe viele Tore gemacht.{S} Mit zunehmendem Alter bin ich da |
| bin ich dann ins Mittelfeld gerückt, in der Rolle des Regisseurs – genau wie heute.{S} Und ich |
| nn ins Mittelfeld gerückt, in der Rolle des Regisseurs – genau wie heute.{S} Und ich habe die a |
| wie heute.{S} Und ich habe die anderen viele Tore machen lassen.{S} (La Stampa, 4.1.1995){S} D |
| ampa, 4.1.1995){S} Danach starteten Sie eine viel versprechende Karriere als Trainer beim Amate |
| immer eine komplett neue Mannschaft in die zweite Halbzeit geschickt.{S} (Corriere della Sera, |
| r Fantasie.{S} Juckt es Sie da nicht in den Fingern, wenn Sie die Nationalelf spielen sehen?{S} |
| s Sie da nicht in den Fingern, wenn Sie die Nationalelf spielen sehen?{S} Berlusconi: Trapatton |
| rapattoni hat Glück gehabt, dass er vor meiner Zeit ernannt worden ist.{S} Wenn ich schon Regie |
| , hätte ich es mir nicht nehmen lassen, die Nationalelf ad interim zu trainieren.{S} (Ansa, 21. |
| innern Sie ja nicht gern daran, aber in der Champions League hat Ihr Milan einmal zu Hause eine |
| daran, aber in der Champions League hat Ihr Milan einmal zu Hause eine ziemlich schlechte Figur |
| ns League hat Ihr Milan einmal zu Hause eine ziemlich schlechte Figur gemacht, gegen Borussia D |
| lusconi: Das war unwürdig!{S} Ich finde keine anderen Worte.{S} Das ist doch nicht möglich, die |
| n Worte.{S} Das ist doch nicht möglich, die Partie hatten wir so gut wie gewonnen, man musste d |
| , man musste das doch nur verstehen.{S} Das Problem ist, einer ist entweder intelligent, oder e |
| ich){S} Beruhigen Sie sich.{S} Ist doch alles Schnee von gestern.{S} Morgen steht Milan im Fina |
| orgen steht Milan im Finale!{S} Was ist Ihre Prognose?{S} Berlusconi: Da gibt es gar nichts zu |
| re dello Sport, 25.5.2003).{S} Und wenn Ihre Mannschaft das nicht versteht?{S} Berlusconi: Eine |
| lusconi: Eine der Alternativstrafen ist die Fremdenlegion.{S} Aber da muss man sich vorher die |
| legion.{S} Aber da muss man sich vorher die Haare abschneiden.{S} (Über Francesco Totti, Ansa, |
| , Ansa, 21.5.2002){S} Birgit Schönau{S} Alle Zitate aus der Sammlung Berlusconate, hg. von Ales |
| 2){S} Birgit Schönau{S} Alle Zitate aus der Sammlung Berlusconate, hg. von Alessandro Corbi und |
| o Fußball in Italien / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Kurz gemeld |
| er DIZ München GmbH{S} Kurz gemeldet{S} Der FC St. Pauli, Absteiger aus der Zweiten Fußball-Bun |
| ldet{S} Der FC St. Pauli, Absteiger aus der Zweiten Fußball-Bundesliga, hat sich von Manager St |
| er Stefan Beutel getrennt.{S} Wie es in einer Mitteilung des Vereins hieß, seien dafür wirtscha |
| getrennt.{S} Wie es in einer Mitteilung des Vereins hieß, seien dafür wirtschaftliche Gründe au |
| iche Gründe ausschlaggebend gewesen.{S} Der Traditionsklub muss bis zum 11. Juni eine Liquiditä |
| er Traditionsklub muss bis zum 11. Juni eine Liquiditätslücke in Höhe von zwei Millionen Euro s |
| Juni eine Liquiditätslücke in Höhe von zwei Millionen Euro schließen, um eine Lizenz für die R |
| e von zwei Millionen Euro schließen, um eine Lizenz für die Regionalliga zu erhalten.{S} Die de |
| onen Euro schließen, um eine Lizenz für die Regionalliga zu erhalten.{S} Die deutschen Florettf |
| nz für die Regionalliga zu erhalten.{S} Die deutschen Florettfechter haben beim Weltcup in Casa |
| er Joppich (Koblenz) besiegte im Finale seinen Vereinskollegen Richard Breutner 15:10 und gewan |
| r 15:10 und gewann damit zum ersten Mal ein Weltcup-Turnier.{S} Auf den dritten Platz kam Domin |
| ersten Mal ein Weltcup-Turnier.{S} Auf den dritten Platz kam Dominik Behr.{S} Der deutsche Vol |
| den dritten Platz kam Dominik Behr.{S} Der deutsche Volleyball-Nachwuchs hat sich mit beiden T |
| tsche Volleyball-Nachwuchs hat sich mit beiden Teams für die Volleyball-Weltmeisterschaften der |
| für die Volleyball-Weltmeisterschaften der Junioren qualifiziert.{S} Die Juniorinnen sicherten |
| rschaften der Junioren qualifiziert.{S} Die Juniorinnen sicherten sich die Teilnahme vom 6. bis |
| iert.{S} Die Juniorinnen sicherten sich die Teilnahme vom 6. bis 14. September in Malaysia als |
| er Bulgarien (3:1), Georgien (3: 0) und die Türkei (3:1).{S} Sao Paulo will mit einem Rekord-Bu |
| die Türkei (3:1).{S} Sao Paulo will mit einem Rekord-Budget von 12,4 Milliarden US- Dollar die |
| Paulo will mit einem Rekord-Budget von 12,4 Milliarden US- Dollar die Olympischen Spiele 2012 |
| d-Budget von 12,4 Milliarden US- Dollar die Olympischen Spiele 2012 ausrichten, falls es 2005 d |
| n Spiele 2012 ausrichten, falls es 2005 den Zuschlag erhält.{S} Ein großer Teil der Summe soll |
| , falls es 2005 den Zuschlag erhält.{S} Ein großer Teil der Summe soll genutzt werden, um das c |
| den Zuschlag erhält.{S} Ein großer Teil der Summe soll genutzt werden, um das chronische Verkeh |
| Teil der Summe soll genutzt werden, um das chronische Verkehrschaos in Sao Paulo zu beheben.{S |
| n.{S} Corinne Rey-Bellet, WM-Zweite aus der Schweiz, hat ihre Karriere als alpine Skirennläufer |
| -Bellet, WM-Zweite aus der Schweiz, hat ihre Karriere als alpine Skirennläuferin beendet.{S} Di |
| n beendet.{S} Die 30-Jährige begründete den Rücktritt mit gesundheitlichen Problemen.{S} Nach V |
| ach Verletzungen am rechten Knie konnte die Walliserin zuletzt nur dank Spritzen fahren.{S} SZd |
| nur dank Spritzen fahren.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Lasst schön |
| chjungen: „The Hidden Cameras“ besingen das schwule Lebensgefühl{S} Okay, wir hatten Ledermänne |
| männer mit Pornofilm-Schnauzbärten, die dem heterosexuellen Publikum vorführten, wie es in hart |
| Wir hatten hüftschwingende Matrosen und die lustigen Tunten, die das feminine Element vortanzte |
| e Matrosen und die lustigen Tunten, die das feminine Element vortanzten und von der Presse oft |
| das feminine Element vortanzten und von der Presse oft mit Papageien verglichen wurden, also mi |
| nen Köpfen, Sozialdrama-Charaktere, bei den Frauen setzte sich das Modell Kämpferin durch.{S} D |
| -Charaktere, bei den Frauen setzte sich das Modell Kämpferin durch.{S} Dafür, dass die Welt des |
| Modell Kämpferin durch.{S} Dafür, dass die Welt des Pop seit dem Geburtsknall in den Fünfziger |
| ämpferin durch.{S} Dafür, dass die Welt des Pop seit dem Geburtsknall in den Fünfzigern eine du |
| h.{S} Dafür, dass die Welt des Pop seit dem Geburtsknall in den Fünfzigern eine durch und durch |
| e Welt des Pop seit dem Geburtsknall in den Fünfzigern eine durch und durch schwule Welt ist, w |
| seit dem Geburtsknall in den Fünfzigern eine durch und durch schwule Welt ist, wird Homosexuali |
| eder vom russischen Duo Tatu.{S} Und an dieser Stelle muss die Frage kommen, warum das denn sei |
| Duo Tatu.{S} Und an dieser Stelle muss die Frage kommen, warum das denn sein müsse, wo wir in |
| n, warum das denn sein müsse, wo wir in den Köpfen doch schon viel weiter seien.{S} Naja, sind |
| en.{S} Naja, sind wir halt nicht.{S} An der Schnittstelle zwischen Pop und gesellschaftlicher R |
| d gesellschaftlicher Realität flutschen die Dinge nicht einfach durch, und außerdem muss man si |
| ch, und außerdem muss man sich doch mal ein bisschen zurücklehnen dürfen, nachdem die Heteros i |
| n bisschen zurücklehnen dürfen, nachdem die Heteros ihre sexuelle Revolution halbwegs in den Ma |
| urücklehnen dürfen, nachdem die Heteros ihre sexuelle Revolution halbwegs in den Mainstream dur |
| Fernsehen zu fluchen.{S} So gesehen ist die schwule Band The Hidden Cameras aus Toronto in Kana |
| idden Cameras aus Toronto in Kanada nur eine neue Idee, wie man sexuelle Orientierung showmäßig |
| ng showmäßig aufziehen kann.{S} Es sind 13 Leute, ein Pfadfinderorchester.{S} Auf vielen Fotos |
| ig aufziehen kann.{S} Es sind 13 Leute, ein Pfadfinderorchester.{S} Auf vielen Fotos tragen die |
| Leute, ein Pfadfinderorchester.{S} Auf vielen Fotos tragen die Musiker Augenbinden, denn Indiv |
| erorchester.{S} Auf vielen Fotos tragen die Musiker Augenbinden, denn Individuen von heute müss |
| ndividuen von heute müssen glauben, von den versteckten Kameras im öffentlichen Raum gesehen zu |
| aber nicht, wer sie anschaut.{S} Und ob die Kameras überhaupt eingeschalten sind.{S} Ein Blindb |
| in Blindbild für die conditio humana in der Zeit verschärfter Passkontrollen, aber Hidden Camer |
| en, aber Hidden Cameras-Chef Joel Gibb (ein geschorener Junge) reagiert anders, reißt sich nich |
| ert anders, reißt sich nicht dramatisch die Binde ab, sondern verlässt sich lieber auf seine Na |
| de ab, sondern verlässt sich lieber auf seine Nase.{S} In seinen Texten riecht es nach Eau de T |
| lässt sich lieber auf seine Nase.{S} In seinen Texten riecht es nach Eau de Toilette, Zigarette |
| ch Eau de Toilette, Zigarettenrauch aus dem Mund schöner Jungs und dem Schweiß lustvoller Aktiv |
| tenrauch aus dem Mund schöner Jungs und dem Schweiß lustvoller Aktivitäten.{S} Der Titel der Hi |
| dem Schweiß lustvoller Aktivitäten.{S} Der Titel der Hidden Cameras-Platte „The Smell Of Our O |
| noch andere körpereigene Gerüche, also das Verhältnis zum Körper allgemein, und für die gesich |
| erhältnis zum Körper allgemein, und für die gesicherten Erkenntnisse aus den Faltblättern linke |
| nd für die gesicherten Erkenntnisse aus den Faltblättern linker Gesundheitsläden hat sich Joel |
| vativ kodierten Musikformen ausgesucht: das junge Kirchenlied.{S} Bei Konzerten werfen sie die |
| irchenlied.{S} Bei Konzerten werfen sie die Liedtexte mit dem Tageslichtprojektor an die Wand, |
| Konzerten werfen sie die Liedtexte mit dem Tageslichtprojektor an die Wand, es gibt ein Ausdru |
| iedtexte mit dem Tageslichtprojektor an die Wand, es gibt ein Ausdruckstanz-Ballett.{S} Die Hid |
| ageslichtprojektor an die Wand, es gibt ein Ausdruckstanz-Ballett.{S} Die Hidden Cameras, deren |
| ckstanz-Ballett.{S} Die Hidden Cameras, deren Mitglieder aus dem Studenten-Rock-Umfeld kommen, |
| ie Hidden Cameras, deren Mitglieder aus dem Studenten-Rock-Umfeld kommen, musizieren mit Xyloph |
| rchentag klingen, wie „Ins Wasser fällt ein Stein“, wie die Gesänge aus Taizé, wohin die frisch |
| , wie „Ins Wasser fällt ein Stein“, wie die Gesänge aus Taizé, wohin die frisch Gefirmten im So |
| Sommer reisen, um zu überprüfen, ob sie eine geistige Mitte besitzen.{S} Gibb kommt aus einem b |
| stige Mitte besitzen.{S} Gibb kommt aus einem baptistischen Haus, lobt die Eltern jedoch dafür, |
| ommt aus einem baptistischen Haus, lobt die Eltern jedoch dafür, wie gut sie mit seiner Homosex |
| ie Eltern jedoch dafür, wie gut sie mit seiner Homosexualität klarkamen.{S} Er schätzt (wie son |
| } Er schätzt (wie sonst nur Katholiken) die Show-Qualitäten der Gottesdienste, wo das Volkslied |
| nst nur Katholiken) die Show-Qualitäten der Gottesdienste, wo das Volkslied-Schema so glamourös |
| e Show-Qualitäten der Gottesdienste, wo das Volkslied-Schema so glamourös aufgeführt wird wie n |
| u Erntedank gebastelt werden, schmücken die Rückseite der CD- Hülle, doch es sind keine Lichtbö |
| bastelt werden, schmücken die Rückseite der CD- Hülle, doch es sind keine Lichtbögen, sondern U |
| e Rückseite der CD- Hülle, doch es sind keine Lichtbögen, sondern Urinfontänen.{S} Zwei Songs d |
| ne Lichtbögen, sondern Urinfontänen.{S} Zwei Songs der Hidden Cameras erzählen von der Freude, |
| i Songs der Hidden Cameras erzählen von der Freude, die es bereite, wenn zwei Männer sich in de |
| en von der Freude, die es bereite, wenn zwei Männer sich in der Dusche gegenseitig anpinkeln.{S |
| ie es bereite, wenn zwei Männer sich in der Dusche gegenseitig anpinkeln.{S} So würde man es ma |
| ln.{S} So würde man es machen, wenn man dem Pfarrer noch einen Schwamm auf den Stuhl schmuggeln |
| an es machen, wenn man dem Pfarrer noch einen Schwamm auf den Stuhl schmuggeln oder mit aller K |
| man dem Pfarrer noch einen Schwamm auf den Stuhl schmuggeln oder mit aller Kraft nicht ins Rad |
| hwamm auf den Stuhl schmuggeln oder mit aller Kraft nicht ins Radio kommen wollte.{S} Die Musik |
| Kraft nicht ins Radio kommen wollte.{S} Die Musik der Hidden Cameras klingt allerdings wie ein |
| er Hidden Cameras klingt allerdings wie ein summendes Werk der Liebe, und Gibb lässt in seinen |
| lingt allerdings wie ein summendes Werk der Liebe, und Gibb lässt in seinen Texten nichts aus, |
| endes Werk der Liebe, und Gibb lässt in seinen Texten nichts aus, nicht Aids, das wie ein Fötus |
| Texten nichts aus, nicht Aids, das wie ein Fötus im Körper groß wird, nicht die Einsamkeit, di |
| ie ein Fötus im Körper groß wird, nicht die Einsamkeit, die Lichtscheue und das Gefühl, ein Str |
| cht die Einsamkeit, die Lichtscheue und das Gefühl, ein Strichjunge zu sein, obwohl man kein Ge |
| amkeit, die Lichtscheue und das Gefühl, ein Strichjunge zu sein, obwohl man kein Geld nimmt.{S} |
| hl, ein Strichjunge zu sein, obwohl man kein Geld nimmt.{S} Ein Harfenstrich, Kirchenschlager w |
| zu sein, obwohl man kein Geld nimmt.{S} Ein Harfenstrich, Kirchenschlager werden zu weißem Soul |
| ozial geschundener Kreaturen.{S} Und in dem Licht erscheinen die Lieder der Hidden Cameras als |
| eaturen.{S} Und in dem Licht erscheinen die Lieder der Hidden Cameras als erste ernsthafte Ause |
| wulem Leben in der schwulen Pop- Welt – das Verdienst der Matrosen, Tunten und geschorenen Jung |
| der schwulen Pop- Welt – das Verdienst der Matrosen, Tunten und geschorenen Jungs war doch vor |
| nd geschorenen Jungs war doch vor allem der Tatbestand, dass sie das schwule Leben überhaupt th |
| doch vor allem der Tatbestand, dass sie das schwule Leben überhaupt thematisierten.{S} Einen po |
| wule Leben überhaupt thematisierten.{S} Einen politischen Song haben sie auch, „Ban Marriage“ g |
| arriage“ gegen die Homo-Ehe.{S} Da sagt der beste Freund in der Kirche, anstatt für immer zu sc |
| omo-Ehe.{S} Da sagt der beste Freund in der Kirche, anstatt für immer zu schweigen: Wenn alle h |
| eigen: Wenn alle heiraten, gibt es bald keine ungesetzlichen Pärchen mehr, ein Verrat am schwul |
| bald keine ungesetzlichen Pärchen mehr, ein Verrat am schwulen Ideal.{S} Katrin Göring-Eckardt |
| Hidden Cameras“ im Underground in Köln ihr einziges Deutschland-Konzert.{S} SZdigital: Alle Re |
| iges Deutschland-Konzert.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Natürliche |
| diese nur, wenn es ihnen gut geht.{S} „Die Natur bringt aber jedes Jahr Dienstleistungen, dere |
| nen gut geht.{S} „Die Natur bringt aber jedes Jahr Dienstleistungen, deren Wert dem gesamten Br |
| ringt aber jedes Jahr Dienstleistungen, deren Wert dem gesamten Bruttosozialprodukt der Welt en |
| jedes Jahr Dienstleistungen, deren Wert dem gesamten Bruttosozialprodukt der Welt entspricht“, |
| n Wert dem gesamten Bruttosozialprodukt der Welt entspricht“, betont Heribert Hofer vom Institu |
| dtierforschung (IZW) in Berlin.{S} Denn der vermeintliche Luxus nützt den Menschen oft direkt: |
| .{S} Denn der vermeintliche Luxus nützt den Menschen oft direkt: Die Natur säubert Wasser und L |
| he Luxus nützt den Menschen oft direkt: Die Natur säubert Wasser und Luft, liefert Wasser für L |
| iederschlag und Lufttemperatur.{S} Wenn der Mensch dieses System durcheinander bringt, könne da |
| und Lufttemperatur.{S} Wenn der Mensch dieses System durcheinander bringt, könne das langfrist |
| , sagt Hofer.{S} Dabei denkt er auch an die Flutkatastrophe, die im August vergangenen Jahres w |
| ature (WWF) in Rastatt Zahlen vorlegen: 500Millionen Euro müsste man investieren, um auf 275 Ki |
| nen Euro müsste man investieren, um auf 275 Kilometern einen naturgemäßen Hochwasserschutz zu v |
| man investieren, um auf 275 Kilometern einen naturgemäßen Hochwasserschutz zu verwirklichen.{S |
| rschutz zu verwirklichen.{S} Allein auf den 200Kilometern zwischen Iffezheim und Bingen kann ei |
| tern zwischen Iffezheim und Bingen kann ein großes Hochwasser aber Schäden von sechs Milliarden |
| ein großes Hochwasser aber Schäden von sechs Milliarden Euro anrichten.{S} Auch Andrew Balmfor |
| anrichten.{S} Auch Andrew Balmford von der Universität im britischen Cambridge kalkuliert mit |
| atemberaubenden Gewinnspannen: Jeder in den Naturschutz investierte Dollar bringt einen Profit |
| n Naturschutz investierte Dollar bringt einen Profit von hundert Dollar, schrieb der Wissenscha |
| inen Profit von hundert Dollar, schrieb der Wissenschaftler vergangenes Jahr im Fachblatt Scien |
| r im Fachblatt Science.{S} Balmford hat fünf unterschiedliche Ökosysteme vom Regenwald in Malay |
| ysteme vom Regenwald in Malaysia bis zu den Sumpfgebieten Kanadas untersucht.{S} In jedem diese |
| Sumpfgebieten Kanadas untersucht.{S} In jedem dieser Fälle brachte zum Beispiel eine Plantage, |
| jedem dieser Fälle brachte zum Beispiel eine Plantage, die auf ein zerstörtes Ökosystem angeleg |
| hte zum Beispiel eine Plantage, die auf ein zerstörtes Ökosystem angelegt wurde, erheblich weni |
| tes Ökosystem angelegt wurde, erheblich weniger Nutzen, als die Einwohner vorher aus der intakt |
| gt wurde, erheblich weniger Nutzen, als die Einwohner vorher aus der intakten Natur geholt hatt |
| er Nutzen, als die Einwohner vorher aus der intakten Natur geholt hatten.{S} Weshalb der Mensch |
| ntakten Natur geholt hatten.{S} Weshalb der Mensch trotzdem Regenwälder abholzt oder mit fossil |
| abholzt oder mit fossilen Brennstoffen einen Klimawandel riskiert, ist nach Ansicht von Gernot |
| stitut für Weltwirtschaft in Kiel klar: Die schwersten Folgen bekommen schließlich erst unsere |
| ersten Folgen bekommen schließlich erst unsere Nachkommen zu spüren.{S} Und wer zahlt schon ger |
| spüren.{S} Und wer zahlt schon gern für eine nachhaltige Energienutzung, wenn davon erst die Ki |
| haltige Energienutzung, wenn davon erst die Kinder oder Enkel profitieren?{S} Selbstverwalteter |
| verordnet wird.{S} Dabei werden häufig die Bedürfnisse der Menschen vergessen – egal, ob sie i |
| {S} Dabei werden häufig die Bedürfnisse der Menschen vergessen – egal, ob sie in einem Gebiet H |
| er Menschen vergessen – egal, ob sie in einem Gebiet Holz geschlagen oder Wild gejagt haben ode |
| hren sind.{S} Wie es besser geht, zeigt ein Projekt der Gesellschaft für Technische Zusammenarb |
| } Wie es besser geht, zeigt ein Projekt der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im |
| onalpark in Tansania.{S} Dort verwaltet die Dorfgemeinschaft ihre Flächen im Naturschutzreserva |
| {S} Dort verwaltet die Dorfgemeinschaft ihre Flächen im Naturschutzreservat nun selbst.{S} Die |
| n im Naturschutzreservat nun selbst.{S} Die Menschen sorgen dafür, dass nicht zu viel Vieh die |
| } Die Menschen sorgen dafür, dass nicht zu viel Vieh die Weiden kahl frisst.{S} Wenn die Herden |
| n sorgen dafür, dass nicht zu viel Vieh die Weiden kahl frisst.{S} Wenn die Herden der Wasserbö |
| el Vieh die Weiden kahl frisst.{S} Wenn die Herden der Wasserböcke zu groß werden, geben die Be |
| Weiden kahl frisst.{S} Wenn die Herden der Wasserböcke zu groß werden, geben die Behörden eini |
| n der Wasserböcke zu groß werden, geben die Behörden einige Tiere zum Abschuss frei.{S} Durch d |
| öcke zu groß werden, geben die Behörden einige Tiere zum Abschuss frei.{S} Durch den Verkauf vo |
| inige Tiere zum Abschuss frei.{S} Durch den Verkauf von Jagdlizenzen haben die Bewohner sogar n |
| urch den Verkauf von Jagdlizenzen haben die Bewohner sogar noch ein Zusatzeinkommen.{S} Das Sys |
| dlizenzen haben die Bewohner sogar noch ein Zusatzeinkommen.{S} Das System funktioniert auch in |
| hner sogar noch ein Zusatzeinkommen.{S} Das System funktioniert auch in der Bundesrepublik.{S} |
| men.{S} Das System funktioniert auch in der Bundesrepublik.{S} So stimmt der Deutsche Alpenvere |
| uch in der Bundesrepublik.{S} So stimmt der Deutsche Alpenverein den Verlauf von Skitouren mit |
| .{S} So stimmt der Deutsche Alpenverein den Verlauf von Skitouren mit Forstämtern und Naturschü |
| genommen miteinander redet, lassen sich die meisten Probleme ganz einfach lösen“, sagt Cathrin |
| athrin Münster vom WWF und verweist auf ein Projekt an der deutschen Ostseeküste.{S} Dort störe |
| vom WWF und verweist auf ein Projekt an der deutschen Ostseeküste.{S} Dort stören Angler, Kanut |
| wieder seltene Vögel.{S} Wenn Behörden das Betreten der Brutgebiete verbieten, wird dies häufi |
| ne Vögel.{S} Wenn Behörden das Betreten der Brutgebiete verbieten, wird dies häufig missachtet. |
| häufig missachtet.{S} „Entweder kennen die Wassersportler die Vorschriften gar nicht oder sehe |
| {S} „Entweder kennen die Wassersportler die Vorschriften gar nicht oder sehen ihren Sinn nicht |
| r die Vorschriften gar nicht oder sehen ihren Sinn nicht ein“, sagt Cathrin Münster.{S} Gemeins |
| sagt Cathrin Münster.{S} Gemeinsam mit ihrem Kollegen Markus Hammer hat sie deshalb erst einma |
| ie deshalb erst einmal erfragt, weshalb die Menschen eigentlich an bestimmten Stellen angeln, s |
| ne Vögel brüten, sind sie meist bereit, die Plätze während der Brutzeit zu meiden.{S} Gemeinsam |
| nd sie meist bereit, die Plätze während der Brutzeit zu meiden.{S} Gemeinsam mit den Naturschüt |
| er Brutzeit zu meiden.{S} Gemeinsam mit den Naturschützern zeichnen Wassersportler die Problemb |
| Naturschützern zeichnen Wassersportler die Problembereiche jetzt sogar in Karten ein und erläu |
| jetzt sogar in Karten ein und erläutern die Gründe in einem Faltblatt.{S} ROLAND{S} KNAUER Umwe |
| Karten ein und erläutern die Gründe in einem Faltblatt.{S} ROLAND{S} KNAUER Umweltschutz in De |
| hutz in Deutschland / Umwelt SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Prozess weg |
| Menschenschmuggels{S} Rotterdam (dpa) – Fast drei Jahre nach dem Tod von 58 Chinesen bei der il |
| Rotterdam (dpa) – Fast drei Jahre nach dem Tod von 58 Chinesen bei der illegalen Einreise nach |
| dpa) – Fast drei Jahre nach dem Tod von 58 Chinesen bei der illegalen Einreise nach Südengland |
| Jahre nach dem Tod von 58 Chinesen bei der illegalen Einreise nach Südengland hat am Freitag i |
| gland hat am Freitag in Rotterdam gegen acht Chinesen ein Prozess wegen Menschenhandels begonne |
| reitag in Rotterdam gegen acht Chinesen ein Prozess wegen Menschenhandels begonnen.{S} Ihnen wi |
| ls begonnen.{S} Ihnen wird vorgeworfen, Hunderte Landsleute über die niederländische Hafenstadt |
| d vorgeworfen, Hunderte Landsleute über die niederländische Hafenstadt nach Großbritannien gesc |
| S} Die als „Sister P“ bekannt gewordene 37 Jahre alte Hauptangeklagte hat nach Darstellung der |
| te Hauptangeklagte hat nach Darstellung der Anklage die Schleuserbande mit harter Hand geführt. |
| klagte hat nach Darstellung der Anklage die Schleuserbande mit harter Hand geführt.{S} Die Vert |
| leuserbande mit harter Hand geführt.{S} Die Verteidigung der acht Angeklagten machte geltend, n |
| arter Hand geführt.{S} Die Verteidigung der acht Angeklagten machte geltend, niederländische Be |
| , um Hintermänner aufzuspüren.{S} Wegen des Todestransports sind im vorigen Jahr in Den Haag si |
| sports sind im vorigen Jahr in Den Haag sieben Türken und Niederländer zu Haftstrafen bis zu ze |
| Türken und Niederländer zu Haftstrafen bis zu zehn Jahren verurteilt worden.{S} Der Fahrer ver |
| is zu zehn Jahren verurteilt worden.{S} Der Fahrer verbüßt in England eine Haftstrafe von 14 Ja |
| orden.{S} Der Fahrer verbüßt in England eine Haftstrafe von 14 Jahren.{S} SZdigital: Alle Recht |
| verbüßt in England eine Haftstrafe von 14 Jahren.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Südd |
| Haftstrafe von 14 Jahren.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Stauwarnung |
| der DIZ München GmbH{S} Stauwarnung für den Mars{S} Dieser Tage starten zwei US-Sonden und ein |
| hen GmbH{S} Stauwarnung für den Mars{S} Dieser Tage starten zwei US-Sonden und ein europäischer |
| ung für den Mars{S} Dieser Tage starten zwei US-Sonden und ein europäischer Späher zum roten Pl |
| Dieser Tage starten zwei US-Sonden und ein europäischer Späher zum roten Planeten{S} Pünktlich |
| zum roten Planeten{S} Pünktlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, mögen sich J |
| Japans Planetenforscher sagen.{S} Seit fast fünf Jahren nämlich irrt ihre Raumsonde Nozomi weg |
| .{S} Seit fast fünf Jahren nämlich irrt ihre Raumsonde Nozomi wegen eines Steuerfehlers durch d |
| ämlich irrt ihre Raumsonde Nozomi wegen eines Steuerfehlers durch das Sonnensystem.{S} Nur mit |
| Nozomi wegen eines Steuerfehlers durch das Sonnensystem.{S} Nur mit Glück wird sie Anfang 2004 |
| .{S} Nur mit Glück wird sie Anfang 2004 das ursprüngliche Ziel Mars erreichen – mit vier Jahren |
| ursprüngliche Ziel Mars erreichen – mit vier Jahren Verspätung.{S} Und dann gerät sie dort womö |
| S} Und dann gerät sie dort womöglich in einen kosmischen Stau.{S} Denn etwa zur selben Zeit sol |
| r selben Zeit sollen am Nachbarplaneten der Erde zwei amerikanische und eine europäische Sonde |
| laneten der Erde zwei amerikanische und eine europäische Sonde eintreffen.{S} Das von der europ |
| uropäische Sonde eintreffen.{S} Das von der europäischen Raumfahrtagentur Esa gebaute Gefährt M |
| enthält Europas erstes Schiff, das auf einem Planeten landen soll, und ist die preiswerteste M |
| l, und ist die preiswerteste Mars-Sonde aller Zeiten.{S} Für 167 Millionen Euro ist es unter Le |
| erteste Mars-Sonde aller Zeiten.{S} Für 167 Millionen Euro ist es unter Leitung des Raumfahrtko |
| 167 Millionen Euro ist es unter Leitung des Raumfahrtkonzerns Astrium entstanden.{S} „Fünf Tage |
| umfahrtkonzerns Astrium entstanden.{S} „Fünf Tage vor der Ankunft kommt der kritischste Teil de |
| s Astrium entstanden.{S} „Fünf Tage vor der Ankunft kommt der kritischste Teil der Reise“, sagt |
| en.{S} „Fünf Tage vor der Ankunft kommt der kritischste Teil der Reise“, sagt Lutz Richter vom |
| der Ankunft kommt der kritischste Teil der Reise“, sagt Lutz Richter vom Deutschen Zentrum für |
| Raumfahrt (DLR) in Köln.{S} Dann stößt der Mars Express die Landeeinheit Beagle 2 ab.{S} Währe |
| in Köln.{S} Dann stößt der Mars Express die Landeeinheit Beagle 2 ab.{S} Während diese weiter a |
| eagle 2 ab.{S} Während diese weiter auf den Mars zurast, muss das Mutterschiff seinen Kurs so ä |
| diese weiter auf den Mars zurast, muss das Mutterschiff seinen Kurs so ändern, dass es in eine |
| den Mars zurast, muss das Mutterschiff seinen Kurs so ändern, dass es in eine Umlaufbahn um de |
| chiff seinen Kurs so ändern, dass es in eine Umlaufbahn um den Planeten einschwenken kann.{S} B |
| o ändern, dass es in eine Umlaufbahn um den Planeten einschwenken kann.{S} Beagle 2, benannt na |
| der HMS Beagle, mit der Charles Darwin die Welt umsegelte, taucht mit einem Tempo von 31000 Ki |
| s Darwin die Welt umsegelte, taucht mit einem Tempo von 31000 Kilometern pro Stunde in die ober |
| t umsegelte, taucht mit einem Tempo von 31000 Kilometern pro Stunde in die obere Atmosphäre des |
| empo von 31000 Kilometern pro Stunde in die obere Atmosphäre des Mars ein.{S} Hat ihn die Gashü |
| tern pro Stunde in die obere Atmosphäre des Mars ein.{S} Hat ihn die Gashülle auf 1600 Stundenk |
| ere Atmosphäre des Mars ein.{S} Hat ihn die Gashülle auf 1600 Stundenkilometer gebremst, öffnet |
| s Mars ein.{S} Hat ihn die Gashülle auf 1600 Stundenkilometer gebremst, öffnet sich ein Fallsch |
| Stundenkilometer gebremst, öffnet sich ein Fallschirm.{S} Ein eingebautes Miniradar misst dann |
| ebremst, öffnet sich ein Fallschirm.{S} Ein eingebautes Miniradar misst dann den Abstand zum Bo |
| S} Ein eingebautes Miniradar misst dann den Abstand zum Boden; in 250 Metern Höhe bläht er drei |
| ar misst dann den Abstand zum Boden; in 250 Metern Höhe bläht er drei Airbags auf, die den Aufp |
| zum Boden; in 250 Metern Höhe bläht er drei Airbags auf, die den Aufprall dämpfen.{S} Nach die |
| ern Höhe bläht er drei Airbags auf, die den Aufprall dämpfen.{S} Nach diesem Prinzip setzte 199 |
| auf, die den Aufprall dämpfen.{S} Nach diesem Prinzip setzte 1997 auch Mars Pathfinder auf, de |
| auf, der später den Rover Sojourner auf die Oberfläche rollen ließ.{S} Nach der Landung in eine |
| auf die Oberfläche rollen ließ.{S} Nach der Landung in einer Tiefebene namens Isidis Planitia a |
| che rollen ließ.{S} Nach der Landung in einer Tiefebene namens Isidis Planitia am Mars- Äquator |
| a am Mars- Äquator öffnet sich zunächst die Abdeckung des Beagle-Landers wie bei einer Taschenu |
| ie Abdeckung des Beagle-Landers wie bei einer Taschenuhr.{S} Die dann freigelegten Solarzellen |
| ie dann freigelegten Solarzellen sollen die Sonde mit Energie versorgen.{S} Dann erstellt eine |
| mit Energie versorgen.{S} Dann erstellt eine Kamera eine Panoramaaufnahme, gleichzeitig zeichne |
| versorgen.{S} Dann erstellt eine Kamera eine Panoramaaufnahme, gleichzeitig zeichnen Messinstru |
| strumente meteorologische Daten auf.{S} Der Schwerpunkt der Forschung liegt aber auf der Analys |
| ologische Daten auf.{S} Der Schwerpunkt der Forschung liegt aber auf der Analyse von Bodenprobe |
| chwerpunkt der Forschung liegt aber auf der Analyse von Bodenproben.{S} Beagle 2 kann mit einem |
| e von Bodenproben.{S} Beagle 2 kann mit einem ferngesteuerten Roboterarm Gestein greifen und un |
| en Roboterarm Gestein greifen und unter ein Mikroskop legen oder in einen Ofen schieben, wo es |
| n und unter ein Mikroskop legen oder in einen Ofen schieben, wo es erhitzt und chemisch analysi |
| isch analysiert wird.{S} Gezielt wollen die Forscher Kohlenstoff-Isotope messen: Deren Häufigke |
| ie Forscher Kohlenstoff-Isotope messen: Deren Häufigkeitsverteilung liefern womöglich Hinweise |
| e auf biologische Prozesse, wie sie von der Erde her bekannt sind.{S} Ein Maulwurf namens Pluto |
| e sie von der Erde her bekannt sind.{S} Ein Maulwurf namens Pluto{S} Um an Material heranzukomm |
| Material heranzukommen, das nicht durch den Kontakt mit der Atmosphäre verwittert ist, liefert |
| kommen, das nicht durch den Kontakt mit der Atmosphäre verwittert ist, liefert ein etwa 30Zenti |
| Atmosphäre verwittert ist, liefert ein etwa 30Zentimeter langes Gerät Bohrkerne.{S} Dieser Plu |
| 30Zentimeter langes Gerät Bohrkerne.{S} Dieser Pluto genannte Maulwurf ist über ein Kabel mit B |
| .{S} Dieser Pluto genannte Maulwurf ist über ein Kabel mit Beagle verbunden und kann sich über |
| über die Mars-Oberfläche bewegen.{S} An einer geeigneten Stelle wühlt sich Pluto in den Boden u |
| r geeigneten Stelle wühlt sich Pluto in den Boden und entnimmt eine Probe, die er für die Analy |
| lt sich Pluto in den Boden und entnimmt eine Probe, die er für die Analyse zur Landesonde zurüc |
| den und entnimmt eine Probe, die er für die Analyse zur Landesonde zurückbringt.{S} „Pluto kann |
| ückbringt.{S} „Pluto kann innerhalb von drei Stunden bis in zwei Meter Tiefe gelangen“, sagt Pr |
| kann innerhalb von drei Stunden bis in zwei Meter Tiefe gelangen“, sagt Projektleiter Lutz Ric |
| n“, sagt Projektleiter Lutz Richter.{S} Das Mutterschiff Mars Express bewegt sich indessen auf |
| en auf einer stark elliptischen Bahn um den Planeten.{S} Ein Mars-Jahr lang, entsprechend zwei |
| k elliptischen Bahn um den Planeten.{S} Ein Mars-Jahr lang, entsprechend zwei Erd-Jahren, solle |
| zwei Erd-Jahren, sollen Messinstrumente die Atmosphäre und das Magnetfeld des Planeten erkunden |
| llen Messinstrumente die Atmosphäre und das Magnetfeld des Planeten erkunden und die Oberfläche |
| mente die Atmosphäre und das Magnetfeld des Planeten erkunden und die Oberfläche mit hoher Aufl |
| as Magnetfeld des Planeten erkunden und die Oberfläche mit hoher Auflösung kartieren.{S} Das üb |
| r Auflösung kartieren.{S} Das übernimmt eine Stereokamera, die unter Leitung des DLR entstanden |
| vor allem dreidimensional aufnehmen.{S} Ein Novum ist auch das Radar Marsis, mit dem sich unter |
| sional aufnehmen.{S} Ein Novum ist auch das Radar Marsis, mit dem sich unterschiedliche Gestein |
| schichten und mögliche Wasserreservoirs bis zu einer Tiefe von drei Kilometern aufspüren lassen |
| Wasserreservoirs bis zu einer Tiefe von drei Kilometern aufspüren lassen.{S} Die Nasa ihrerseit |
| on drei Kilometern aufspüren lassen.{S} Die Nasa ihrerseits startet voraussichtlich am 5. und 2 |
| ichtlich am 5. und 25. Juni zwei Rover, deren Namen sie noch in einem Wettbewerb sucht.{S} Sie |
| uni zwei Rover, deren Namen sie noch in einem Wettbewerb sucht.{S} Sie sollen nach der selben M |
| em Wettbewerb sucht.{S} Sie sollen nach der selben Methode wie Mars Express landen.{S} Wie scho |
| Wie schon 1997 bei Sojourner, hat auch dieses Mal das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz |
| ben analysieren lassen.{S} Kollegen von der Mainzer Universität sind mit einem Instrument zur m |
| en von der Mainzer Universität sind mit einem Instrument zur mineralogischen Gesteinsbestimmung |
| a 180Kilogramm schweren Gefährte sollen mindestens drei Monate lang das Terrain an ihrer Landes |
| hrte sollen mindestens drei Monate lang das Terrain an ihrer Landestelle erkunden und dabei etw |
| destens drei Monate lang das Terrain an ihrer Landestelle erkunden und dabei etwa 40Meter am Ta |
| an ihrer Landestelle erkunden und dabei etwa 40Meter am Tag zurücklegen.{S} Ihre Ziele, die Tie |
| bei etwa 40Meter am Tag zurücklegen.{S} Ihre Ziele, die Tiefebene Meridiani Planum und der Guse |
| eter am Tag zurücklegen.{S} Ihre Ziele, die Tiefebene Meridiani Planum und der Gusev-Krater süd |
| ani Planum und der Gusev-Krater südlich des Äquators, zeigen auf Bildern Anzeichen für ehemalig |
| mi ein, um Atmosphäre und Magnetosphäre des Mars zu studieren.{S} Japans Forscher glauben fest |
| mi“ heißt Hoffnung.{S} THOMAS BÜHRKE{S} Ein Smiley auf dem Mars: So hat die US-Sonde Mars Globa |
| ung.{S} THOMAS BÜHRKE{S} Ein Smiley auf dem Mars: So hat die US-Sonde Mars Global Surveyor vor |
| HRKE{S} Ein Smiley auf dem Mars: So hat die US-Sonde Mars Global Surveyor vor kurzem den Galle- |
| urveyor vor kurzem den Galle-Krater auf der Südhalbkugel des Planeten fotografiert.{S} Die weiß |
| m den Galle-Krater auf der Südhalbkugel des Planeten fotografiert.{S} Die weißen Flächen sind m |
| halbkugel des Planeten fotografiert.{S} Die weißen Flächen sind mit Kohlendioxid-Eis bedeckt un |
| Kohlendioxid-Eis bedeckt und werden von der Wintersonne beleuchtet.{S} Der Krater hat einen Dur |
| rden von der Wintersonne beleuchtet.{S} Der Krater hat einen Durchmesser von 230 Kilometern.{S} |
| ntersonne beleuchtet.{S} Der Krater hat einen Durchmesser von 230 Kilometern.{S} Foto: Nasa/JPL |
| S} Der Krater hat einen Durchmesser von 230 Kilometern.{S} Foto: Nasa/JPL/Malin Space Science S |
| enschaft Mars / Wissenschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Vorläufiges |
| treute Schottland und am 11. Juni gegen die Färöer- Inseln setzt DFB-Teamchef Rudi Völler wiede |
| ember vergangenen Jahres beim 1:3 gegen die Niederlande ein Länderspiel bestritten hatte, steht |
| n Jahres beim 1:3 gegen die Niederlande ein Länderspiel bestritten hatte, steht im vorerst 23- |
| m vorerst 23- köpfigen DFB-Aufgebot für die Qualifikationsspiele in Glasgow (16 Uhr) und Torsha |
| (19 Uhr/jeweils ARD) wird Ballack wegen des Pokalfinales am Samstag ebenso wie seine Klubkolleg |
| des Pokalfinales am Samstag ebenso wie seine Klubkollegen Oliver Kahn und Jens Jeremies sowie |
| oslav Klose vom 1.FC Kaiserslautern.{S} Das Aufgebot; Tor: Butt (Leverkusen), Kahn (FC Bayern), |
| rslautern), Kuranyi (Stuttgart), Lauth (1860 München), Neuville (Leverkusen).{S} SZdigital: All |
| ), Neuville (Leverkusen).{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Berlins Ger |
| München GmbH{S} Berlins German Open in der Krise{S} Ärger über Schily{S} Düsseldorf/Berlin (dp |
| dpa) – Beim Berliner LTTC Rot-Weiß sind die Äußerungen von Bundesinnenminister Otto Schily auf |
| ass es öffentliche Zuschüsse für die in der finanziellen Krise steckenden German Open der Tenni |
| nanziellen Krise steckenden German Open der Tennisfrauen in Berlin nicht geben wird.{S} „Immer |
| Berlin nicht geben wird.{S} „Immer nach dem Staat zu rufen, halte ich für völlig falsch.{S} Wen |
| ly anlässlich des 26. World Team Cup in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gesagt.{S} |
| gt.{S} Der LTTC Rot-Weiß sieht sich als der falsche Ansprechpartner: „Unsere Rolle bei den Mast |
| sich als der falsche Ansprechpartner: „Unsere Rolle bei den MasterCard German Open beschränkt |
| man Open beschränkt sich allein auf die des Ausrichters und Mitorganisators.{S} Veranstalter is |
| rganisators.{S} Veranstalter ist wie in der Vergangenheit der Deutsche Tennis Bund, in dessen H |
| ranstalter ist wie in der Vergangenheit der Deutsche Tennis Bund, in dessen Händen damit die Si |
| gangenheit der Deutsche Tennis Bund, in dessen Händen damit die Sicherstellung des Turniers lie |
| che Tennis Bund, in dessen Händen damit die Sicherstellung des Turniers liegt“, heißt es in ein |
| dessen Händen damit die Sicherstellung des Turniers liegt“, heißt es in einer Stellungnahme de |
| ellung des Turniers liegt“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins.{S} Die Zukunft der Ger |
| liegt“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins.{S} Die Zukunft der German Open ist nicht g |
| in einer Stellungnahme des Vereins.{S} Die Zukunft der German Open ist nicht gesichert, allerd |
| nicht gesichert, allerdings hatte sich der Titelsponsor nach der diesjährigen Auflage vor zwei |
| rdings hatte sich der Titelsponsor nach der diesjährigen Auflage vor zwei Wochen aufgeschlossen |
| onsor nach der diesjährigen Auflage vor zwei Wochen aufgeschlossen für ein weiteres Engagement |
| lage vor zwei Wochen aufgeschlossen für ein weiteres Engagement gezeigt.{S} Der Präsident des D |
| für ein weiteres Engagement gezeigt.{S} Der Präsident des Deutschen Tennis Bundes, Georg von Wa |
| es Engagement gezeigt.{S} Der Präsident des Deutschen Tennis Bundes, Georg von Waldenfels, hatt |
| s, Georg von Waldenfels, hatte am Rande des Finales beim LTTC auch mit dem Regierenden Bürgerme |
| am Rande des Finales beim LTTC auch mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit gesprochen |
| ter Klaus Wowereit gesprochen.{S} Durch den Verlust von Fernseheinnahmen sei die finanzielle Si |
| ch den Verlust von Fernseheinnahmen sei die finanzielle Situation angespannt, heißt es in der R |
| ielle Situation angespannt, heißt es in der Rot- Weiß-Erklärung.{S} Um den Standard zu halten u |
| ßt es in der Rot- Weiß-Erklärung.{S} Um den Standard zu halten und wegen der internationalen Be |
| {S} Um den Standard zu halten und wegen der internationalen Bedeutung des Turniers für Berlin s |
| und wegen der internationalen Bedeutung des Turniers für Berlin seien „angemessene finanzielle |
| nzielle Unterstützungsmaßnahmen seitens der öffentlichen Hand für eine überschaubare Übergangsp |
| ahmen seitens der öffentlichen Hand für eine überschaubare Übergangsphase zwingend notwendig“.{ |
| , Otto: Reden und Interviews SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die vernein |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die verneinten Nationen{S} Auch nach der Irak-Resolutio |
| S} Auch nach der Irak-Resolution bleibt dem Sicherheitsrat wirkliche Macht versagt{S} Von Stefa |
| cht versagt{S} Von Stefan Kornelius{S} „Die Vereinten Nationen sind zurück“, sagt der französis |
| e Vereinten Nationen sind zurück“, sagt der französische Außenminister, der es eigentlich besse |
| besser wissen müsste.{S} Natürlich hat der Sicherheitsrat die Resolution zum Irak-Aufbau verab |
| te.{S} Natürlich hat der Sicherheitsrat die Resolution zum Irak-Aufbau verabschiedet, und selbs |
| iedet, und selbstverständlich ist jetzt der Eindruck entstanden, dass sich die wichtigen Fragen |
| etzt der Eindruck entstanden, dass sich die wichtigen Fragen der internationalen Politik wieder |
| standen, dass sich die wichtigen Fragen der internationalen Politik wieder im Sicherheitsrat be |
| n und lösen lassen.{S} Aber das ist nur die Oberfläche.{S} In Wahrheit handelt es sich um eine |
| äche.{S} In Wahrheit handelt es sich um eine Resolution über den Umgang mit den USA – genauso w |
| handelt es sich um eine Resolution über den Umgang mit den USA – genauso wie der diplomatische |
| um eine Resolution über den Umgang mit den USA – genauso wie der diplomatische Messerkampf vor |
| er den Umgang mit den USA – genauso wie der diplomatische Messerkampf vor dem Irak-Krieg das Kr |
| o wie der diplomatische Messerkampf vor dem Irak-Krieg das Kräfteverhältnis zwischen Westeuropa |
| matische Messerkampf vor dem Irak-Krieg das Kräfteverhältnis zwischen Westeuropa, Russland und |
| ssland und Amerika bestimmen sollte.{S} Die Resolution dient als Eintrittsticket: Frankreich, R |
| d und auch Deutschland öffnet es wieder die Türen zur amerikanischen Politik.{S} Einfluss auf W |
| ist – wenn auch begrenzt – möglich, und die UN haben den Totenschein gerade noch einmal zerreiß |
| ch begrenzt – möglich, und die UN haben den Totenschein gerade noch einmal zerreißen können.{S} |
| gerade noch einmal zerreißen können.{S} Der Preis dafür ist hoch, vielleicht zu hoch: Wer gegen |
| ist hoch, vielleicht zu hoch: Wer gegen die Invasion des Irak war, erkennt jetzt das Ergebnis d |
| ie Invasion des Irak war, erkennt jetzt das Ergebnis des Krieges an – die Besatzung des Landes |
| es Irak war, erkennt jetzt das Ergebnis des Krieges an – die Besatzung des Landes durch die USA |
| nnt jetzt das Ergebnis des Krieges an – die Besatzung des Landes durch die USA und Großbritanni |
| Ergebnis des Krieges an – die Besatzung des Landes durch die USA und Großbritannien.{S} Mehr no |
| ges an – die Besatzung des Landes durch die USA und Großbritannien.{S} Mehr noch: Frankreich, R |
| nd Deutschland müssen akzeptieren, dass die USA in unvergleichbarer Machtfülle die Geschicke de |
| die USA in unvergleichbarer Machtfülle die Geschicke des Irak bestimmen werden, selbst wenn de |
| des Irak bestimmen werden, selbst wenn der Sicherheitsrat nach einem Jahr die Resolution „über |
| en, selbst wenn der Sicherheitsrat nach einem Jahr die Resolution „überprüfen“ darf.{S} Für die |
| wenn der Sicherheitsrat nach einem Jahr die Resolution „überprüfen“ darf.{S} Für diesen diploma |
| ie Resolution „überprüfen“ darf.{S} Für diesen diplomatischen Kniefall erhalten die Gegner von |
| diesen diplomatischen Kniefall erhalten die Gegner von einst wenig: Die UN werden einen Aufbauh |
| ll erhalten die Gegner von einst wenig: Die UN werden einen Aufbauhelfer nach Bagdad schicken, |
| e Gegner von einst wenig: Die UN werden einen Aufbauhelfer nach Bagdad schicken, die Inspektore |
| inen Aufbauhelfer nach Bagdad schicken, die Inspektoren sind wieder im Gespräch, Russland kann |
| d wieder im Gespräch, Russland kann auf ein bisschen Geld zur Kompensation seiner Forderungen h |
| auf ein bisschen Geld zur Kompensation seiner Forderungen hoffen, das Ölgeschäft wird halbwegs |
| Kompensation seiner Forderungen hoffen, das Ölgeschäft wird halbwegs unabhängig kontrolliert.{S |
| ig kontrolliert.{S} Und natürlich dies: Die Vereinten Nationen sind „zurück“ – der Sicherheitsr |
| Die Vereinten Nationen sind „zurück“ – der Sicherheitsrat ist von den Toten auferstanden und m |
| d „zurück“ – der Sicherheitsrat ist von den Toten auferstanden und macht wieder Politik, in der |
| ferstanden und macht wieder Politik, in der Hoffnung, dass dem Gremium künftig mehr Kraft gegeb |
| t wieder Politik, in der Hoffnung, dass dem Gremium künftig mehr Kraft gegeben sein wird.{S} Es |
| der Hoffnung, dass dem Gremium künftig mehr Kraft gegeben sein wird.{S} Es scheint also, als m |
| ird.{S} Es scheint also, als müsse sich die Allianz der Gegner als nachgiebig und inkonsequent |
| cheint also, als müsse sich die Allianz der Gegner als nachgiebig und inkonsequent beschimpfen |
| en lassen.{S} Tatsächlich aber spiegelt die Resolution lediglich die Kräfteverhältnisse zwei Mo |
| aber spiegelt die Resolution lediglich die Kräfteverhältnisse zwei Monate nach Beginn des Irak |
| lution lediglich die Kräfteverhältnisse zwei Monate nach Beginn des Irak-Krieges wider.{S} Die |
| nach Beginn des Irak-Krieges wider.{S} Die UN sind nicht in der Lage, die Kontrolle des Landes |
| -Krieges wider.{S} Die UN sind nicht in der Lage, die Kontrolle des Landes zu übernehmen.{S} Fr |
| ider.{S} Die UN sind nicht in der Lage, die Kontrolle des Landes zu übernehmen.{S} Frankreich u |
| N sind nicht in der Lage, die Kontrolle des Landes zu übernehmen.{S} Frankreich und Deutschland |
| rankreich und Deutschland sind nicht in der Lage, amerikanische Interessen substanziell zu beei |
| ressen substanziell zu beeinflussen.{S} Ein politischer Ablasshandel ist nicht ungewöhnlich, au |
| andel ist nicht ungewöhnlich, auch wenn dieses Geschäft wegen der Emotionalität des Themas beso |
| hnlich, auch wenn dieses Geschäft wegen der Emotionalität des Themas besonders schmerzt.{S} In |
| dieses Geschäft wegen der Emotionalität des Themas besonders schmerzt.{S} In der Scheinversöhnu |
| ät des Themas besonders schmerzt.{S} In der Scheinversöhnung im Sicherheitsrat liegt aber auch |
| hnung im Sicherheitsrat liegt aber auch eine Chance: Die USA haben durch die Resolution sehr, s |
| erheitsrat liegt aber auch eine Chance: Die USA haben durch die Resolution sehr, sehr verzagt s |
| r auch eine Chance: Die USA haben durch die Resolution sehr, sehr verzagt signalisiert, dass si |
| ehr verzagt signalisiert, dass sie sich das Mäntelchen der Legitimität am liebsten mit Hilfe de |
| nalisiert, dass sie sich das Mäntelchen der Legitimität am liebsten mit Hilfe der UN umhängen.{ |
| n der Legitimität am liebsten mit Hilfe der UN umhängen.{S} Wenn nun das Chaos im Irak wächst u |
| mit Hilfe der UN umhängen.{S} Wenn nun das Chaos im Irak wächst und das innenpolitische Getöse |
| } Wenn nun das Chaos im Irak wächst und das innenpolitische Getöse mit dem nahenden Wahltag in |
| chst und das innenpolitische Getöse mit dem nahenden Wahltag in den USA zunimmt, dann könnte di |
| sche Getöse mit dem nahenden Wahltag in den USA zunimmt, dann könnte die Regierung Bush die int |
| Wahltag in den USA zunimmt, dann könnte die Regierung Bush die internationale Deckung vielleich |
| zunimmt, dann könnte die Regierung Bush die internationale Deckung vielleicht gut gebrauchen.{S |
| eicht gut gebrauchen.{S} Dies wäre dann der Moment, wo auf die schmerzhafte Investition im Sich |
| n.{S} Dies wäre dann der Moment, wo auf die schmerzhafte Investition im Sicherheitsrat eine Div |
| merzhafte Investition im Sicherheitsrat eine Dividende eingefordert werden kann.{S} UNO-Beteili |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Karneval in |
| – Mittendrin steht sie, ungerührt trotz all des Trubels.{S} In der Linken zwischen Daumen und Z |
| ungerührt trotz all des Trubels.{S} In der Linken zwischen Daumen und Zeigefinger die Waage, d |
| Linken zwischen Daumen und Zeigefinger die Waage, den kleinen Finger abgespreizt, als wäre ihr |
| schen Daumen und Zeigefinger die Waage, den kleinen Finger abgespreizt, als wäre ihr nicht ganz |
| nicht ganz wohl mit dem, was sie da in der Hand hält.{S} Aber für die Justitia im Gerechtigkei |
| as sie da in der Hand hält.{S} Aber für die Justitia im Gerechtigkeits-Brunnen aus dem 17. Jahr |
| hrhundert hat auf dem Römerberg niemand einen Blick.{S} Zigtausend Fans grölen, besingen ihre A |
| ck.{S} Zigtausend Fans grölen, besingen ihre Aufstiegshelden, die auf dem Balkon genauso toben |
| besingen ihre Aufstiegshelden, die auf dem Balkon genauso toben und grölen.{S} Wen interessier |
| Wen interessiert nach dem verrücktesten aller Bundesliga-Aufstiege noch, ob der nun gerecht war |
| stiege noch, ob der nun gerecht war?{S} Die Frankfurter sicher nicht, und die Mainzer werden so |
| r?{S} Die Frankfurter sicher nicht, und die Mainzer werden solche Fragen erst gar nicht stellen |
| er sicher nicht, und die Mainzer werden solche Fragen erst gar nicht stellen wollen.{S} Im Pres |
| f am Mainzer Bruchweg manifestiert sich die Stimmung im Klub an zwei roten Linien.{S} Eine mann |
| nifestiert sich die Stimmung im Klub an zwei roten Linien.{S} Eine mannshohe Tabelle hängt da, |
| en.{S} Eine mannshohe Tabelle hängt da, eine Linie verläuft zwischen Platz 14 und 15, die ander |
| , die andere zwischen 3 und 4 – nie war ein roter Strich härter.{S} Es war der zweite Aufstieg |
| war ein roter Strich härter.{S} Es war der zweite Aufstieg für die Eintracht, auch der erste v |
| rter.{S} Es war der zweite Aufstieg für die Eintracht, auch der erste vor fünf Jahren führte üb |
| g für die Eintracht, auch der erste vor fünf Jahren führte über Mainz 05: ein müdes Montagabend |
| e vor fünf Jahren führte über Mainz 05: ein müdes Montagabendspiel, 2:2, vorzeitige Meisterscha |
| ndspiel, 2:2, vorzeitige Meisterschaft, kein Grund, den Römer zu entern.{S} Wann die Eintracht |
| , vorzeitige Meisterschaft, kein Grund, den Römer zu entern.{S} Wann die Eintracht dort zuletzt |
| ein Grund, den Römer zu entern.{S} Wann die Eintracht dort zuletzt stand, wissen auch Hardcore- |
| wissen auch Hardcore-Fans nicht sofort: Den letzten Titel (DFB- Pokal) gab’s vor 15 Jahren.{S} |
| en letzten Titel (DFB- Pokal) gab’s vor 15 Jahren.{S} Entsprechend orgiastisch nun der Jubel au |
| Jahren.{S} Entsprechend orgiastisch nun der Jubel auf der Baustelle Waldstadion: Veitstänze, Pu |
| sprechend orgiastisch nun der Jubel auf der Baustelle Waldstadion: Veitstänze, Purzelbäume, Bie |
| hen – übermütig wie Dreijährige turnten die Spieler übers Feld.{S} Das hessische Comedy-Duo Mun |
| er Schur, „Frankfurter Bub“ und Schütze des entscheidenden Tores in der Nachspielzeit, schnappt |
| und Schütze des entscheidenden Tores in der Nachspielzeit, schnappte sich das Mikro, zwang die |
| es in der Nachspielzeit, schnappte sich das Mikro, zwang die Fankurve zum Schuhe- Ausziehen und |
| elzeit, schnappte sich das Mikro, zwang die Fankurve zum Schuhe- Ausziehen und sang: „Wir nehme |
| Schuhe- Ausziehen und sang: „Wir nehmen die Schuhe in die Hand und wissen nicht warum, Scheiße |
| hen und sang: „Wir nehmen die Schuhe in die Hand und wissen nicht warum, Scheiße sind wir dumm, |
| Selbst Trainer Willi Reimann, Prediger des Ballflachhaltens, flippte für seine Verhältnisse au |
| diger des Ballflachhaltens, flippte für seine Verhältnisse aus, nahm die Jubelarme gar nicht me |
| lippte für seine Verhältnisse aus, nahm die Jubelarme gar nicht mehr runter, schaffte es, mit e |
| von Tribüne zu Tribüne zu rennen, ohne einen Tropfen zu verschütten.{S} Dass ihn die Bierdusch |
| nen Tropfen zu verschütten.{S} Dass ihn die Bierdusche doch noch traf, störte nicht weiter.{S} |
| doch noch traf, störte nicht weiter.{S} Der Präsident, Peter Fischer, schüttelte, wenn er nicht |
| chüttelte, wenn er nicht gerade heulte, den Kopf: „So was kannste nur in Frankfurt erleben.{S} |
| rankfurt erleben.{S} Dagegen ist Matrix ein Kinderkarneval.“{S} Der Kapitän, Jens Keller: „Schö |
| egen ist Matrix ein Kinderkarneval.“{S} Der Kapitän, Jens Keller: „Schöner kann man nicht aufst |
| er 1997 bei Wolfsburg mit Reimann schon einen denkwürdigen Aufstieg erlebt: ein 5:4 – gegen Mai |
| erlebt: ein 5:4 – gegen Mainz.{S} Nach dem ersten Überschwang: Uwe Bindewald, der Ur-Eintracht |
| dem ersten Überschwang: Uwe Bindewald, der Ur-Eintrachtler, sitzt vor der Kabine, in der einen |
| ndewald, der Ur-Eintrachtler, sitzt vor der Kabine, in der einen Hand das Bier, in der anderen |
| -Eintrachtler, sitzt vor der Kabine, in der einen Hand das Bier, in der anderen das Taktik-Scri |
| sitzt vor der Kabine, in der einen Hand das Bier, in der anderen das Taktik-Scribble des Traine |
| ier, in der anderen das Taktik-Scribble des Trainers, und versucht zu erklären, was nicht zu er |
| s“, sagt einer.{S} Zuvor hatten sie mit den Fans die üblichen Häme-Gesänge in Richtung Landesha |
| einer.{S} Zuvor hatten sie mit den Fans die üblichen Häme-Gesänge in Richtung Landeshauptstadt |
| uptstadt abgesondert, allmählich kehrte die Sportler-Ehre zurück: „Ich möcht’ jetzt nicht im Bu |
| so etwas wie Anteilnahme: „Ich kann mir diese Grausamkeit gar nicht vorstellen.{S} Das muss wie |
| t gar nicht vorstellen.{S} Das muss wie ein Erdrutsch sein.“{S} Willi Reimann sah das wie immer |
| worden sind“), ironisch („Dass wir dank des Torverhältnisses aufgestiegen sind?{S} Tut mir Leid |
| Dass er für Liga eins bis Montagmittag gar keinen Vertrag hatte, beunruhigt ihn nicht, seinen |
| en Vertrag hatte, beunruhigt ihn nicht, seinen Verhandlungspartner auch nicht.{S} Volker Sparma |
| , kommissarischer Vorstandsvorsitzender der AG, sagt: „Ich liebe diesen Trainer.“{S} Am Diensta |
| dsvorsitzender der AG, sagt: „Ich liebe diesen Trainer.“{S} Am Dienstag tagt der Aufsichtsrat, |
| be diesen Trainer.“{S} Am Dienstag tagt der Aufsichtsrat, die Absegnung von Sparmanns Bundeslig |
| “{S} Am Dienstag tagt der Aufsichtsrat, die Absegnung von Sparmanns Bundesliga-Konzept mit dem |
| ng von Sparmanns Bundesliga-Konzept mit dem Trainer Reimann gilt als Formsache.{S} Sparmann wir |
| Formsache.{S} Sparmann wird Mitte Juni seinen Posten räumen (vielleicht für Leverkusens Wolfga |
| Wolfgang Holzhäuser) und sich wieder um seinen Job als Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsv |
| „innere Genugtuung“: Lizenz gesichert, zwei neue Sponsoren in Sicht, der Etat steigt von zwölf |
| esichert, zwei neue Sponsoren in Sicht, der Etat steigt von zwölf auf 24 Millionen Euro, sechs |
| in Sicht, der Etat steigt von zwölf auf 24 Millionen Euro, sechs bis acht neue Spieler und ein |
| steigt von zwölf auf 24 Millionen Euro, sechs bis acht neue Spieler und ein Manager sollen komm |
| n Euro, sechs bis acht neue Spieler und ein Manager sollen kommen.{S} Jurica Puljiz (Split), Me |
| orbene Stürmer Jermaine Jones wird noch ein Jahr bleiben.{S} Lauthals hat er das vom Römer hera |
| as vom Römer herab versprochen und noch ein paar Liter Bier hinterher geschüttet.{S} Justitia s |
| lles an, wunderte sich immer noch, dass die Eintracht-Waagschale ein paar Gramm schwerer wog al |
| r wog als die 05er.{S} Früher floss aus ihrem Brunnen bei Königs-Krönungen Weiß- und Rotwein fü |
| zu wandeln – nichts Geringeres erwarten die Fans, die schon wieder vom Uefa-Cup singen und den |
| ie schon wieder vom Uefa-Cup singen und den Bayern die Lederhosen ausziehen wollen.{S} Thomas B |
| eder vom Uefa-Cup singen und den Bayern die Lederhosen ausziehen wollen.{S} Thomas Becker Eintr |
| Eintracht Frankfurt / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Sex & Kaffe |
| fee & Rock’n’Roll{S} Der BR präsentiert seine Doku-Serie „Alpenrock“{S} Es wird ja niemand jüng |
| Es wird ja niemand jünger – nur suchen die meisten Menschen zu vermeiden, das auch noch vorgef |
| ch steht, aus Passion oder aus Pflicht, eine Reise in die Vergangenheit an, und dort sieht man |
| Passion oder aus Pflicht, eine Reise in die Vergangenheit an, und dort sieht man zum Beispiel G |
| sieht man zum Beispiel Günter Sigl mit einer Tolle, die Ted Herold neidisch gemacht hätte, man |
| antin Wecker mit kräftigen Oberarmen an einem so poetischen Menschen.{S} Man sieht Georg Ringsg |
| hen.{S} Man sieht Georg Ringsgwandl vor seiner Rückkehr zu bürgerlicher Kleidung, und man sieht |
| rlicher Kleidung, und man sieht sich in der Erinnerung selbst, gut 20 Jahre jünger, in einer Ze |
| an sieht sich in der Erinnerung selbst, gut 20 Jahre jünger, in einer Zeit, in der die Mode fur |
| nnerung selbst, gut 20 Jahre jünger, in einer Zeit, in der die Mode furchtbar, die Musik aber g |
| 20 Jahre jünger, in einer Zeit, in der die Mode furchtbar, die Musik aber grandios war.{S} Die |
| einer Zeit, in der die Mode furchtbar, die Musik aber grandios war.{S} Die Reise in die Vergan |
| chtbar, die Musik aber grandios war.{S} Die Reise in die Vergangenheit führt nur ein paar Schri |
| usik aber grandios war.{S} Die Reise in die Vergangenheit führt nur ein paar Schritte ins Vollm |
| ie Reise in die Vergangenheit führt nur ein paar Schritte ins Vollmar- Haus am Oberanger, wo de |
| itte ins Vollmar- Haus am Oberanger, wo der Bayerische Rundfunk seine vierteilige Doku-Serie „A |
| m Oberanger, wo der Bayerische Rundfunk seine vierteilige Doku-Serie „Alpenrock“ vorstellt, die |
| u-Serie „Alpenrock“ vorstellt, die sich der Verbindung von gebirgigem Dialekt und populärer Mus |
| im Dritten.{S} Annette Hopfenmüller hat die Filme gedreht, das passt, denn sie war bei den Anfä |
| me gedreht, das passt, denn sie war bei den Anfängen dabei, in den 70er und 80er Jahren, als Ba |
| diversen Projekten.{S} Günter Sigl von der Spider Murphy Gang wird befragt nach legitimen Nach |
| d befragt nach legitimen Nachfolgern in der Sparte „Bayerischer Rock’n’Roll; da fällt ihm auf d |
| yerischer Rock’n’Roll; da fällt ihm auf die Schnelle auch niemand ein, also: „Auf, Buam – mia s |
| an ja scho boid in Rente.“{S} Dann hebt der Film an, gezeigt wird der erste der vier Teile, der |
| ebt der Film an, gezeigt wird der erste der vier Teile, der in der Pressemappe hoffnungsfroh mi |
| t wird der erste der vier Teile, der in der Pressemappe hoffnungsfroh mit „Aufbruch“ überschrie |
| {S} Das MUH kommt vor und das domicile, die Drehleier und der Marienkäfer.{S} Die Biermösl Blos |
| vor und das domicile, die Drehleier und der Marienkäfer.{S} Die Biermösl Blosn, die aus unerfin |
| die aus unerfindlichen Gründen auch zu den Rockern gehören soll, führt den Begriff des „ironis |
| auch zu den Rockern gehören soll, führt den Begriff des „ironischen Schunkelns“ ein, Fredl Fesl |
| schen Schunkelns“ ein, Fredl Fesl jault den Königsjodler und gibt 25 Jahre später zu, dass er d |
| dl Fesl jault den Königsjodler und gibt 25 Jahre später zu, dass er damals eigentlich nur wegen |
| zu, dass er damals eigentlich nur wegen des Geldes Musiker wurde, statt Kunstschmied zu bleiben |
| Kunstschmied zu bleiben.{S} Wenigstens die Frisuren und die Kleidung sind besser geworden seit |
| bleiben.{S} Wenigstens die Frisuren und die Kleidung sind besser geworden seit damals, auch wen |
| mals, auch wenn Günter Sigl anscheinend nur einen Pullover besitzt, den er im Film und zur Vors |
| an, und als er eintritt, ruft jemand: „Einen Kaffee für den Herrn Haindling.“{S} So weit also |
| intritt, ruft jemand: „Einen Kaffee für den Herrn Haindling.“{S} So weit also ist es gekommen m |
| ommen mit Sex & Drugs & Rock’n’Roll.{S} Die Nostalgie ist auch nicht mehr, was sie schon mal wa |
| rnsehen 2003 PS KW 22 - 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Ich werde |
| der DIZ München GmbH{S} „Ich werde von den Leuten als Kümmerer wahrgenommen“{S} Der Allzuständ |
| lzuständige{S} Edmund Stoiber wurde vor zehn Jahren Ministerpräsident – noch heute mischt er si |
| räsident – noch heute mischt er sich in jedes Detail ein{S} Von Peter Fahrenholz{S} München – E |
| ungen, wie sie Edmund Stoiber liebt und seine Minister fürchten.{S} Vor Eintritt in die Tagesor |
| e Minister fürchten.{S} Vor Eintritt in die Tagesordnung mal ein wenig in den Wunden der Unterg |
| tt in die Tagesordnung mal ein wenig in den Wunden der Untergebenen bohren.{S} Diese Woche war |
| agesordnung mal ein wenig in den Wunden der Untergebenen bohren.{S} Diese Woche war Justizminis |
| den Wunden der Untergebenen bohren.{S} Diese Woche war Justizminister Manfred Weiß dran.{S} St |
| ter Manfred Weiß dran.{S} Stoiber waren ein paar kritische Zeitungsartikel über Vorgänge im Jus |
| sartikel über Vorgänge im Justizbereich ein solcher Dorn im Auge, dass er von seinem Justizmini |
| h ein solcher Dorn im Auge, dass er von seinem Justizminister Aufklärung verlangte.{S} Warum ma |
| ngte.{S} Warum man denn so „saublöd“ in der Zeitung stehen müsse, soll Stoiber gefaucht haben.{ |
| bekommen haben.{S} „Der stand schon auf dem Katapult“, höhnt ein Kabinettsmitglied schadenfroh |
| er stand schon auf dem Katapult“, höhnt ein Kabinettsmitglied schadenfroh über den angeschlagen |
| ein Kabinettsmitglied schadenfroh über den angeschlagenen Kollegen von der Justiz, der sich im |
| oh über den angeschlagenen Kollegen von der Justiz, der sich im Verhör Stoibers offenbar ein we |
| e – bis Kabinetts-Senior Hans Zehetmair das Mitleid packte.{S} Er soll Weiß freundschaftlich de |
| ackte.{S} Er soll Weiß freundschaftlich den Arm getätschelt und ihm zugeraunt haben: „Lass gut |
| haben: „Lass gut sein.“{S} Selten sind solche Vorkommnisse im Kabinett offenbar nicht gerade.{ |
| Kabinett offenbar nicht gerade.{S} Denn dessen Chef, Ministerpräsident Edmund Stoiber, hat sein |
| , Ministerpräsident Edmund Stoiber, hat seinen Stil mittlerweile in einem Maße perfektioniert, |
| toiber, hat seinen Stil mittlerweile in einem Maße perfektioniert, wie man es von jemandem erwa |
| chon immer mehr gelesen und schon immer das Meiste besser gewusst hat als seine Kollegen.{S} Ne |
| immer das Meiste besser gewusst hat als seine Kollegen.{S} Nein, mit Zorn habe das Ganze überha |
| seine Kollegen.{S} Nein, mit Zorn habe das Ganze überhaupt nichts zu tun, spielt Stoiber den k |
| überhaupt nichts zu tun, spielt Stoiber den kurzen Zusammenstoß mit Weiß später herunter.{S} Er |
| unter.{S} Er interessiere sich eben für die Details, beschäftige sich mit den Vorgängen.{S} „Vo |
| n für die Details, beschäftige sich mit den Vorgängen.{S} „Von nichts kommt nichts“, sagt Stoib |
| gerät, hat er schlechte Karten.{S} Für den Ministerpräsidenten hingegen ist dieser Regierungss |
| ür den Ministerpräsidenten hingegen ist dieser Regierungsstil sein persönliches Markenzeichen.{ |
| nten hingegen ist dieser Regierungsstil sein persönliches Markenzeichen.{S} Er glaubt fest dara |
| ausgezahlt hat, dass er sich stets auch der kleinsten Kleinigkeit annimmt.{S} „Ich werde von de |
| Kleinigkeit annimmt.{S} „Ich werde von den Leuten als Kümmerer wahrgenommen“, sagt Stoiber.{S} |
| wahrgenommen“, sagt Stoiber.{S} Das ist sein größtes Kapital.{S} Erbitterter Machtkampf{S} Seit |
| ital.{S} Erbitterter Machtkampf{S} Seit zehn Jahren ist er jetzt schon der Kümmerer in der Staa |
| {S} Seit zehn Jahren ist er jetzt schon der Kümmerer in der Staatskanzlei und seit Tagen häufen |
| hren ist er jetzt schon der Kümmerer in der Staatskanzlei und seit Tagen häufen sich die Elogen |
| taatskanzlei und seit Tagen häufen sich die Elogen aus der eigenen Partei.{S} Gestern traten – |
| d seit Tagen häufen sich die Elogen aus der eigenen Partei.{S} Gestern traten – eine eher selte |
| der eigenen Partei.{S} Gestern traten – eine eher seltene Kombination – Fraktionschef Alois Glü |
| k und Generalsekretär Thomas Goppel vor die Presse um ihr Loblied auf den Parteichef und Minist |
| ekretär Thomas Goppel vor die Presse um ihr Loblied auf den Parteichef und Ministerpräsidenten |
| oppel vor die Presse um ihr Loblied auf den Parteichef und Ministerpräsidenten zu singen.{S} „E |
| enten zu singen.{S} „Edmund Stoiber ist ein Politiker mit Leidenschaft, mit einer totalen Hinga |
| ist ein Politiker mit Leidenschaft, mit einer totalen Hingabe und Konzentration“, jubilierte Gl |
| d Konzentration“, jubilierte Glück.{S} „Der Freistaat trägt seine Handschrift und seinen Stempe |
| bilierte Glück.{S} „Der Freistaat trägt seine Handschrift und seinen Stempel“, assistiert Goppe |
| r Freistaat trägt seine Handschrift und seinen Stempel“, assistiert Goppel.{S} Vor zehn Jahren |
| nen Stempel“, assistiert Goppel.{S} Vor zehn Jahren sah das noch alles ganz anders aus.{S} Da i |
| anders aus.{S} Da ist Stoiber erst nach einem erbitterten Machtkampf mit Theo Waigel Nachfolger |
| Max Streibl geworden.{S} Und zwar gegen den Willen fast des gesamten CSU- Establishments, das d |
| t des gesamten CSU- Establishments, das den ehrgeizigen Besserwisser aus Wolfratshausen gerne v |
| lfratshausen gerne verhindert hätte.{S} Die Landtagsfraktion hat ihn damals in einer denkwürdig |
| Die Landtagsfraktion hat ihn damals in einer denkwürdigen Sitzung auf den Schild gehoben und d |
| amals in einer denkwürdigen Sitzung auf den Schild gehoben und damit ein wochenlanges Netz aus |
| itzung auf den Schild gehoben und damit ein wochenlanges Netz aus Intrigen und gezielt gestreut |
| ll-Duell zwischen Stoiber und Waigel in der CSU-Geschäftsstelle in Augsburg?{S} Oder an das von |
| Glück eingefädelte Spitzengespräch über eine gütliche Einigung in der Nachfolgefrage, bei dem m |
| h Stoiber mit hinzuzubitten?{S} Oder an jenen legendären Bezirksparteitag in Nürnberg, auf dem |
| ber-Gefolgsmann Günther Beckstein gegen den Willen des neben ihm auf dem Vorstandspodium sitzen |
| tein gegen den Willen des neben ihm auf dem Vorstandspodium sitzenden Waigel ein Votum für Stoi |
| uf dem Vorstandspodium sitzenden Waigel ein Votum für Stoiber als neuen Ministerpräsidenten her |
| danken Dir, ich weiß nicht, ob man Dir ein schönes Wochenende wünschen kann“, hat Beckstein Wa |
| rher gerufen.{S} Sicherlich hat Stoiber den Machtkampf gegen Waigel gewonnen, weil er einfach n |
| nd machtbewusster war.{S} „Der Theo hat den Machtwillen vom Edmund unterschätzt“, sagt ein führ |
| ätzt“, sagt ein führender CSU-Mann über jene Zeit, als in der CSU das nackte Chaos herrschte.{S |
| hrender CSU-Mann über jene Zeit, als in der CSU das nackte Chaos herrschte.{S} Waigel übrigens, |
| CSU-Mann über jene Zeit, als in der CSU das nackte Chaos herrschte.{S} Waigel übrigens, der dam |
| rrschte.{S} Waigel übrigens, der damals seinen Hut einfach zu spät in den Ring geworfen und dam |
| er damals seinen Hut einfach zu spät in den Ring geworfen und damit seine Chance verpasst hatte |
| zu spät in den Ring geworfen und damit seine Chance verpasst hatte, hat Stoiber diese Niederla |
| eine Chance verpasst hatte, hat Stoiber diese Niederlage nie verziehen.{S} Erst vor wenigen Tag |
| e Niederlage nie verziehen.{S} Erst vor wenigen Tagen ließ der inzwischen pensionierte Waigel a |
| der inzwischen pensionierte Waigel auf seine übliche süffisante Weise Stoiber wissen, man hätt |
| e Stoiber wissen, man hätte ja schon in den letzten Jahren der Regierung Kohl mit den unumgängl |
| an hätte ja schon in den letzten Jahren der Regierung Kohl mit den unumgänglichen Sozialreforme |
| n letzten Jahren der Regierung Kohl mit den unumgänglichen Sozialreformen viel weiter sein könn |
| men viel weiter sein können, wenn nicht der bayerische Ministerpräsident alles abgelehnt hätte. |
| nt hätte.{S} Doch es ist eben nicht nur die größere Brutalität Stoibers gewesen, die seinen Sie |
| rößere Brutalität Stoibers gewesen, die seinen Sieg ermöglichte.{S} Als Leiter der CSU-Grundsat |
| seinen Sieg ermöglichte.{S} Als Leiter der CSU-Grundsatzkommission hatte er, der unter Franz J |
| beil“ gewesen war, sich längst ins Herz der Partei geschlichen, als andere ihn noch für einen n |
| ei geschlichen, als andere ihn noch für einen notorischen Rechtsausleger hielten.{S} Stoiber wa |
| Rechtsausleger hielten.{S} Stoiber war der Mann der CSU-Basis und ist das bis heute geblieben. |
| sleger hielten.{S} Stoiber war der Mann der CSU-Basis und ist das bis heute geblieben.{S} Darau |
| s bis heute geblieben.{S} Darauf beruht seine unangefochtene Stellung.{S} Die anderen Granden i |
| eruht seine unangefochtene Stellung.{S} Die anderen Granden in der CSU wissen zwar, dass sie de |
| ene Stellung.{S} Die anderen Granden in der CSU wissen zwar, dass sie dem nach wie vor geradezu |
| u besessenen Aktenfresser Stoiber nicht das Wasser reichen können, sie würden es aber jederzeit |
| ürden es aber jederzeit versuchen, wenn die Wahlerfolge einmal ausbleiben sollten.{S} „Dann fal |
| nn fallen sie über ihn her“, prophezeit ein Insider.{S} Liste der Sündenböcke{S} Vielleicht wei |
| her“, prophezeit ein Insider.{S} Liste der Sündenböcke{S} Vielleicht weiß Stoiber das ja auch, |
| iber das ja auch, weswegen er auch nach zehn Jahren als Ministerpräsident sein Tempo kein bissc |
| nach zehn Jahren als Ministerpräsident sein Tempo kein bisschen drosselt.{S} Immer wieder die |
| Jahren als Ministerpräsident sein Tempo kein bisschen drosselt.{S} Immer wieder die 50–Prozent- |
| ozent-Marke überspringen zu müssen, ist eine hohe Hürde, und Stoiber hat sich im Laufe der Jahr |
| he Hürde, und Stoiber hat sich im Laufe der Jahre kühl und emotionslos manchen Mitstreiters ent |
| im Laufe der Jahre kühl und emotionslos manchen Mitstreiters entledigt, wenn ein Schatten seine |
| os manchen Mitstreiters entledigt, wenn ein Schatten seine eigene Sieger-Aura zu verdunkeln dro |
| ne Sieger-Aura zu verdunkeln drohte.{S} Die Liste der Sündenböcke ist lang: Peter Gauweiler, Al |
| Aura zu verdunkeln drohte.{S} Die Liste der Sündenböcke ist lang: Peter Gauweiler, Alfred Saute |
| eeb, Barbara Stamm – im Landtag gibt es einen ganzen Gang mit Büros von Stoiber-Opfern.{S} Der |
| n Gang mit Büros von Stoiber-Opfern.{S} Der Ministerpräsident kümmert sich zwar um alles und fü |
| es zuständig (was dazu führt, dass sich die Staatskanzlei in alles einmischt), nur Schuld ist e |
| ibers Büchsenspanner sorgen dafür, dass der Erfolg stets ihm allein zugeschrieben wird.{S} Dabe |
| allein zugeschrieben wird.{S} Dabei ist seine Bilanz durchaus zwiespältig.{S} Zwar posaunt die |
| z durchaus zwiespältig.{S} Zwar posaunt die Regierung unentwegt hinaus, wo Bayern überall vorne |
| ern steigende Arbeitslosenzahlen, immer mehr Pleiten und ein Besorgnis erregendes regionales Ge |
| n Stoiber gerne als besonderer Nachweis seiner Tatkraft ins Feld geführte Hightech-Offensive, f |
| hweren Privatisierungserlösen, wirklich ein Erfolg war, hat die Opposition bis heute vergeblich |
| gserlösen, wirklich ein Erfolg war, hat die Opposition bis heute vergeblich zu erforschen versu |
| rforschen versucht.{S} Es wäre durchaus eine Frage, für die sich eines Tages der Landesrechnung |
| wäre durchaus eine Frage, für die sich eines Tages der Landesrechnungshof interessieren könnte |
| us eine Frage, für die sich eines Tages der Landesrechnungshof interessieren könnte, ob hier ni |
| oiber ficht das alles nicht an.{S} Nach seiner verlorenen Kanzlerkandidatur stürzt er sich mit |
| ss Edmund Stoiber im Jahr2008 genug von der Politik haben könnte.{S} Gut möglich, dass er nochm |
| , dass er nochmal antritt – für weitere fünf Jahre.{S} Kein Wunder also, dass das zehnjährige J |
| al antritt – für weitere fünf Jahre.{S} Kein Wunder also, dass das zehnjährige Jubiläum von Sto |
| e fünf Jahre.{S} Kein Wunder also, dass das zehnjährige Jubiläum von Stoiber begangen wird wie |
| Jubiläum von Stoiber begangen wird wie ein ganz normaler Arbeitstag.{S} Denn vielleicht ist es |
| ritt zu verbinden.{S} Und manchmal legt der begeisterte Fußballfan auch sein Sakko ab.{S} Fotos |
| al legt der begeisterte Fußballfan auch sein Sakko ab.{S} Fotos: Gambarini/ZBSP, AP,{S} dpa Sto |
| pa Stoiber, Edmund / Politik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der alte Kö |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der alte König vom Revier{S} Götz George will ganz Vate |
| {S} Götz George will ganz Vater sein in dem Film „Gott ist tot“{S} Auch er träumt von Italien, |
| räumt von Italien, den etwas vagen, mit dem Ruch von Reiseprospekten behafteten Traum von einem |
| on Reiseprospekten behafteten Traum von einem Leben in Sonne und Freiheit.{S} Aber etwas muss e |
| twas muss es dann doch gegeben haben in der Vergangenheit dieses Heinrich Lutter, was diesen Tr |
| rgangenheit dieses Heinrich Lutter, was diesen Traum nährt, was er zu suchen scheint in den ble |
| raum nährt, was er zu suchen scheint in den bleichen Super-8-Aufnahmen, die er sich immer wiede |
| sich immer wieder abends, am Nullpunkt des Lebens, zwischen völliger Erschöpfung und neuer Hof |
| iger Erschöpfung und neuer Hoffnung, an die Wand seiner Wohnung projiziert.{S} Eine Familie hat |
| höpfung und neuer Hoffnung, an die Wand seiner Wohnung projiziert.{S} Eine Familie hat es gegeb |
| die Wand seiner Wohnung projiziert.{S} Eine Familie hat es gegeben, eine Frau, die nun gestorb |
| iziert.{S} Eine Familie hat es gegeben, eine Frau, die nun gestorben ist, den Sohn Günni, zurüc |
| eben, eine Frau, die nun gestorben ist, den Sohn Günni, zurückgeblieben, den anderen Sohn, Mike |
| n ist, den Sohn Günni, zurückgeblieben, den anderen Sohn, Mike, der auf die schiefe Bahn gekomm |
| lieben, den anderen Sohn, Mike, der auf die schiefe Bahn gekommen ist.{S} Der Vater glaubt weit |
| r auf die schiefe Bahn gekommen ist.{S} Der Vater glaubt weiter an die Verantwortung, die er fü |
| mmen ist.{S} Der Vater glaubt weiter an die Verantwortung, die er für die beiden hat – wenn Gün |
| er ihn wütend fest, wenn Mike wieder in einen Bruch verwickelt wird, verpfeift er ihn, zu seine |
| h verwickelt wird, verpfeift er ihn, zu seinem Besten, bei den Bullen.{S} Götz George ist Heinr |
| verpfeift er ihn, zu seinem Besten, bei den Bullen.{S} Götz George ist Heinrich Lutter, der Pro |
| en.{S} Götz George ist Heinrich Lutter, der Prototyp des Arbeiters, der letzte Aufrechte im Köl |
| eorge ist Heinrich Lutter, der Prototyp des Arbeiters, der letzte Aufrechte im Kölner Viertel E |
| ich Lutter, der Prototyp des Arbeiters, der letzte Aufrechte im Kölner Viertel Ehrenfeld.{S} Um |
| rgang, dazu Dealer und Prostitution.{S} Eine Rückkehr für George – in solchem Milieu hat einst |
| ution.{S} Eine Rückkehr für George – in solchem Milieu hat einst der Vater, Heinrich, seinen Ru |
| ür George – in solchem Milieu hat einst der Vater, Heinrich, seinen Ruf erworben, der erste Ber |
| m Milieu hat einst der Vater, Heinrich, seinen Ruf erworben, der erste Berliner Biberkopf.{S} G |
| r Vater, Heinrich, seinen Ruf erworben, der erste Berliner Biberkopf.{S} Götz hat zotteliges we |
| zieht mit schusseligen Bewegungen durch die Straßen.{S} Im Jähzorn macht er eine Mordsszene auf |
| rch die Straßen.{S} Im Jähzorn macht er eine Mordsszene auf dem Sozialamt.{S} Es bastelt an sei |
| Im Jähzorn macht er eine Mordsszene auf dem Sozialamt.{S} Es bastelt an seinem Wohnmobil und an |
| ene auf dem Sozialamt.{S} Es bastelt an seinem Wohnmobil und an seinem Traum von Italien, erweh |
| } Es bastelt an seinem Wohnmobil und an seinem Traum von Italien, erwehrt sich ungelenk der Ava |
| raum von Italien, erwehrt sich ungelenk der Avancen der Metzgerin von der anderen Straßenseite. |
| lien, erwehrt sich ungelenk der Avancen der Metzgerin von der anderen Straßenseite.{S} Der Film |
| ungelenk der Avancen der Metzgerin von der anderen Straßenseite.{S} Der Film ist mitten im Vie |
| zgerin von der anderen Straßenseite.{S} Der Film ist mitten im Viertel gedreht, mit stark reduz |
| ersönliches Engagement ist im Spiel bei den Mitwirkenden, das keine Distanz mehr erlaubt.{S} Da |
| ist im Spiel bei den Mitwirkenden, das keine Distanz mehr erlaubt.{S} Das Vatersein wird zum P |
| den, das keine Distanz mehr erlaubt.{S} Das Vatersein wird zum Problem, die Rolle, von der Hein |
| ubt.{S} Das Vatersein wird zum Problem, die Rolle, von der Heinrich/ George nicht lassen kann – |
| e nicht lassen kann – das bringt ihn in die Nähe eines dramatischen Konflikts, einer klassische |
| assen kann – das bringt ihn in die Nähe eines dramatischen Konflikts, einer klassischen Tragödi |
| die Nähe eines dramatischen Konflikts, einer klassischen Tragödie.{S} Ein Viertel-Lear.{S} Am |
| nflikts, einer klassischen Tragödie.{S} Ein Viertel-Lear.{S} Am Ende steht er vor dem Gitter, h |
| n Viertel-Lear.{S} Am Ende steht er vor dem Gitter, hinter dem sie ihm seinen Bus eingesperrt h |
| t er vor dem Gitter, hinter dem sie ihm seinen Bus eingesperrt haben.{S} Regen tröpfelt.{S} Aus |
| sperrt haben.{S} Regen tröpfelt.{S} Aus der Traum.{S} göt{S} GOTT IST TOT, D 2003 – Regie, Buch |
| , Bernd Tauber.{S} Nighthawks Pictures, 96 Minuten.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süd |
| wks Pictures, 96 Minuten.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Nach Armini |
| en gegen Hain{S} Frankfurt/Main (dpa) – Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB |
| furt/Main (dpa) – Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ermittelt gegen Armi |
| Torwart Mathias Hain, nachdem dieser in der vergangenen Woche den Verdacht geäußert hatte, vor |
| nachdem dieser in der vergangenen Woche den Verdacht geäußert hatte, vor der Partie des 1.FCNür |
| Woche den Verdacht geäußert hatte, vor der Partie des 1.FCNürnberg gegen Bayer 04 Leverkusen h |
| bsprachen zwischen führenden Vertretern der beiden Klubs gegeben.{S} In einem Schreiben vom Mon |
| tretern der beiden Klubs gegeben.{S} In einem Schreiben vom Montag wird Hain vom Vorsitzenden d |
| n vom Montag wird Hain vom Vorsitzenden des DFB- Kontrollausschusses, Horst Hilpert, dazu aufge |
| sses, Horst Hilpert, dazu aufgefordert, die Anschuldigungen „zu beweisen“.{S} Hain hatte in meh |
| igungen „zu beweisen“.{S} Hain hatte in mehreren Zeitungsinterviews erklärt, er glaube, dass be |
| interviews erklärt, er glaube, dass bei den Verhandlungen zwischen Nürnberg und Leverkusen über |
| n zwischen Nürnberg und Leverkusen über den Wechsel des Trainers Klaus Augenthaler auch „über d |
| ürnberg und Leverkusen über den Wechsel des Trainers Klaus Augenthaler auch „über das Ergebnis“ |
| s Trainers Klaus Augenthaler auch „über das Ergebnis“ des für den Abstiegskampf wichtigen Duell |
| thaler auch „über das Ergebnis“ des für den Abstiegskampf wichtigen Duells gesprochen worden se |
| sei.{S} „Mir kann keiner erzählen, dass die Verantwortlichen von Nürnberg und Leverkusen nicht |
| von Nürnberg und Leverkusen nicht über das Spiel gesprochen haben.{S} Davon bin ich zu 100 Pro |
| t.{S} Arminia Bielefeld hätte nur durch eine Niederlage der Leverkusener in Nürnberg den Klasse |
| elefeld hätte nur durch eine Niederlage der Leverkusener in Nürnberg den Klassenverbleib sicher |
| Niederlage der Leverkusener in Nürnberg den Klassenverbleib sichern können; die zweite Vorausse |
| erg den Klassenverbleib sichern können; die zweite Voraussetzung war ein Sieg der Arminia im He |
| rn können; die zweite Voraussetzung war ein Sieg der Arminia im Heimspiel gegen Hannover 96. Le |
| nn 1:0 beim Club, Bielefeld verlor 0:1. Die Entscheidung, gegen Hain zu ermitteln, hatte der DF |
| heidung, gegen Hain zu ermitteln, hatte der DFB-Kontrollausschuss bereits in der vergangenen Wo |
| te der DFB-Kontrollausschuss bereits in der vergangenen Woche getroffen.{S} Mit Rücksicht auf d |
| n Woche getroffen.{S} Mit Rücksicht auf die Brisanz des 34. Spieltags erfolgte die Bekanntgabe |
| die Brisanz des 34. Spieltags erfolgte die Bekanntgabe erst am Montag.{S} Mathias Hain droht e |
| e erst am Montag.{S} Mathias Hain droht eine Bestrafung wegen „Unsportlichen Verhaltens“, sollt |
| n „Unsportlichen Verhaltens“, sollte er keine Beweise vorlegen können.{S} Arminia Bielefeld / S |
| iga Saison 2002/2003 / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} SARS-Virus |
| tzen stammen{S} Peking/Genf (dpa/AFP) – Der Erreger der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS |
| {S} Peking/Genf (dpa/AFP) – Der Erreger der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS könnte von |
| er wild lebenden Zibetkatze stammen.{S} Die Tiere werden in Südchina als Delikatesse verspeist. |
| a und Hongkong haben nun Coronaviren in den Katzen nachgewiesen.{S} Diese Virengruppe gilt aus |
| onaviren in den Katzen nachgewiesen.{S} Diese Virengruppe gilt aus Auslöser von SARS.{S} Die We |
| engruppe gilt aus Auslöser von SARS.{S} Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Reisewarnu |
| Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Reisewarnungen für Hongkong und die chinesische Pr |
| at ihre Reisewarnungen für Hongkong und die chinesische Provinz Guangdong aufgehoben.{S} Die Za |
| sische Provinz Guangdong aufgehoben.{S} Die Zahl der neuen Fälle bleibe unter einer gewissen Gr |
| ovinz Guangdong aufgehoben.{S} Die Zahl der neuen Fälle bleibe unter einer gewissen Grenze, sag |
| } Die Zahl der neuen Fälle bleibe unter einer gewissen Grenze, sagte WHO-Experte David Heymann |
| ann in Genf.{S} In Kanada sind nach gut einem Monat erstmals wieder neue SARS-Verdachtsfälle au |
| n.{S} Eine andere, von Astrobiologen in der Fachzeitschrift The Lancet geäußerte Theorie, das V |
| itschrift The Lancet geäußerte Theorie, das Virus könnte aus dem Weltraum stammen, wies der Vir |
| geäußerte Theorie, das Virus könnte aus dem Weltraum stammen, wies der Virologe Herbert Schmitz |
| s könnte aus dem Weltraum stammen, wies der Virologe Herbert Schmitz vom Hamburger Bernhard-Noc |
| ut zurück.{S} SARS-Forschung SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Vorteil für |
| ung der DIZ München GmbH{S} Vorteil für das Paradebeispiel{S} Braunschweigs Basketballer waren |
| tzt stehen sie gegen Meister Berlin vor dem Finaleinzug{S} Berlin – Schon möglich, dass Ken Sca |
| n möglich, dass Ken Scalabroni, Trainer der Basketball-Mannschaft von TXU Energie Braunschweig, |
| gar etwas erschrocken war über das, was sein Team erreicht hatte.{S} Zumindest wirkte er so, ei |
| bedingt hatte rechnen müssen.{S} Obwohl sein Team, andererseits, schon zu Beginn der Saison für |
| ein Team, andererseits, schon zu Beginn der Saison für Furore gesorgt hatte, zuweilen sogar Tab |
| r Tabellenführer war und nach Abschluss der Hauptrunde den erstaunlichen dritten Platz belegt h |
| r war und nach Abschluss der Hauptrunde den erstaunlichen dritten Platz belegt hatte, einen Ran |
| staunlichen dritten Platz belegt hatte, einen Rang hinter Alba.{S} Jetzt, nach diesem Sieg – od |
| einen Rang hinter Alba.{S} Jetzt, nach diesem Sieg – oder andersherum: Albas erster Playoff-He |
| hrt Braunschweig im Halbfinale mit 2:1. Das vierte Spiel der „Best of five“-Serie wird am heuti |
| Abend in eigener Halle ausgetragen.{S} Ein Sieg noch, und Braunschweig wäre im Finale.{S} Scal |
| Finale.{S} Scalabroni sagt: „Wir haben einen kleinen psychologischen Vorteil.“{S} „Wir waren m |
| } Gibt man in der Internet-Suchmaschine den Begriff „TXU Energie Braunschweig“ ein, wirft er al |
| als erstes Ergebnis einen Link aus, der einen Hinweis auf die Dimension bietet, die der Erfolg |
| s einen Link aus, der einen Hinweis auf die Dimension bietet, die der Erfolg hat.{S} „SportStad |
| n Hinweis auf die Dimension bietet, die der Erfolg hat.{S} „SportStadt Braunschweig ist jetzt T |
| XUEnergie Braunschweig“, steht dort.{S} Dieser Wendepunkt in der Geschichte des Vereines ist in |
| g“, steht dort.{S} Dieser Wendepunkt in der Geschichte des Vereines ist in Braunschweig noch im |
| {S} Dieser Wendepunkt in der Geschichte des Vereines ist in Braunschweig noch immer präsent, au |
| nschweig noch immer präsent, auch wegen der Jahre zuvor.{S} Im Jahr 2000 schienen Braunschweigs |
| schienen Braunschweigs Basketballer an der Insolvenz des Hauptsponsors zugrunde zu gehen, eine |
| nschweigs Basketballer an der Insolvenz des Hauptsponsors zugrunde zu gehen, einem New- Economy |
| Economy-Unternehmen namens Metabox.{S} Der Stadtsportbund fing den Club auf.{S} Bis schließlic |
| ens Metabox.{S} Der Stadtsportbund fing den Club auf.{S} Bis schließlich ein texanisches Energi |
| d fing den Club auf.{S} Bis schließlich ein texanisches Energieunternehmen als Geldgeber bereit |
| elastungen“ durch Abschlagszahlungen zu etwa drei Vierteln abgebaut.{S} Von einem 1,9-Millionen |
| h veranschlagt sei.{S} „Aber wir werden diese ablaufende Spielzeit mit einer schwarzen Null, vi |
| r werden diese ablaufende Spielzeit mit einer schwarzen Null, vielleicht sogar mit einen kleine |
| er schwarzen Null, vielleicht sogar mit einen kleinen Gewinn abschließen.“{S} Auch weil die neu |
| einen Gewinn abschließen.“{S} Auch weil die neue, moderne Halle, die als eines der Paradebeispi |
| h weil die neue, moderne Halle, die als eines der Paradebeispiele für die wegweisende Flucht de |
| , die als eines der Paradebeispiele für die wegweisende Flucht des professionellen Basketballs |
| adebeispiele für die wegweisende Flucht des professionellen Basketballs vorm Turnhallenmief ang |
| vorm Turnhallenmief angesehen wird, in dieser Saison eine beachtliche Auslastung vorweisen kan |
| enmief angesehen wird, in dieser Saison eine beachtliche Auslastung vorweisen kann: 5300 Zuscha |
| beachtliche Auslastung vorweisen kann: 5300 Zuschauer kommen im Schnitt.{S} „Für das Spiel geg |
| 00 Zuschauer kommen im Schnitt.{S} „Für das Spiel gegen Alba könnten wir locker 10000 Karten ve |
| das Spiel gegen Alba könnten wir locker 10000 Karten verkaufen“, sagt Stille zufrieden.{S} Scho |
| sagt Stille zufrieden.{S} Schon im Zuge der Viertelfinal-Playoffs gegen Oldenburg waren die Bra |
| telfinal-Playoffs gegen Oldenburg waren die Braunschweiger vom Umfeld „mit Euphorie bombardiert |
| e bombardiert“ worden, sagt Scalabroni, der erfolgreiche Coach.{S} Damals wurde das dritte Spie |
| der erfolgreiche Coach.{S} Damals wurde das dritte Spiel überraschend verloren, „wir gingen aus |
| überraschend verloren, „wir gingen aus der Kabine raus und wurden plattgemacht wie Pfannkuchen |
| urden plattgemacht wie Pfannkuchen“.{S} Der Amerikaner hofft, dass sein Team die Lektion in Dem |
| nkuchen“.{S} Der Amerikaner hofft, dass sein Team die Lektion in Demut verinnerlicht hat – auch |
| S} Der Amerikaner hofft, dass sein Team die Lektion in Demut verinnerlicht hat – auch weil Seri |
| rienmeister Alba in den Playoff-Spielen dieser Saison nicht gerade durch Auswärtsstärke beeindr |
| e Verletztenmisere zu beklagen hat, die das wahre Potenzial des sechsmaligen Titelverteidigers |
| u beklagen hat, die das wahre Potenzial des sechsmaligen Titelverteidigers verschleiert.{S} Wen |
| Titelverteidigers verschleiert.{S} Wenn der Trainer der Berliner, Emir Mutapcic, auf blessierte |
| igers verschleiert.{S} Wenn der Trainer der Berliner, Emir Mutapcic, auf blessierte Spieler wie |
| g im polnischen Center Szymon Szewczyk, 20, einen Spieler hat, der schon NBA-Scouts aufgefallen |
| ufgefallen ist.{S} Und wenn es denn mit der Finalteilnahme nichts werden sollte, „so hätten wir |
| erden sollte, „so hätten wir immer noch eine tolle Serie gespielt“, findet Stille.{S} Andererse |
| t Stille.{S} Andererseits beeindruckten die Braunschweiger in Berlin gerade durch Aggressivität |
| in Berlin gerade durch Aggressivität – eine Tugend, auf die man bei Playoff-Spielen zählen kan |
| Korb“, sagte Scalabroni in Anlehnung an die berühmte Schlacht, die 1805 mit der Niederlage der |
| an die berühmte Schlacht, die 1805 mit der Niederlage der französisch-spanischen Flotte gegen |
| der französisch-spanischen Flotte gegen die Briten endete.{S} Alba darf für heute mit Ähnlichem |
| arf für heute mit Ähnlichem rechnen.{S} Der Braunschweiger Mikko Noopila sagte: „Wir wollen den |
| weiger Mikko Noopila sagte: „Wir wollen den Sieg mit jeder Faser unseres Körpers.“{S} Javier Cá |
| Noopila sagte: „Wir wollen den Sieg mit jeder Faser unseres Körpers.“{S} Javier Cáceres Alba Be |
| e: „Wir wollen den Sieg mit jeder Faser unseres Körpers.“{S} Javier Cáceres Alba Berlin / Sport |
| ll-Bundesliga Männer / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Es herrsch |
| } Davis-Cup-Teamchef Patrik Kühnen über den beklagenswerten Zustand des deutschen Tennis-Nachwu |
| Kühnen über den beklagenswerten Zustand des deutschen Tennis-Nachwuchses{S} SZ: Herr Kühnen, zu |
| hses{S} SZ: Herr Kühnen, zum Warmwerden eine kleine Rechenaufgabe.{S} Kühnen: Ich bin gespannt. |
| {S} Kühnen: Was soll das werden?{S} SZ: Das Durchschnittsalter von Alexander Waske, Tomas Behre |
| ler, Alexander Popp und Nicolas Kiefer, den sechs deutschen Tennisprofis, die am Montag in die |
| tet sind.{S} Kühnen: Was auch immer bei der Rechnung genau herauskommt – es ist viel zu hoch.{S |
| zu hoch.{S} SZ: Aus Spanien haben sich drei Spieler direkt fürs Hauptfeld qualifiziert, die no |
| t fürs Hauptfeld qualifiziert, die noch keine 23 Jahre alt sind, aus Argentinien sind es sogar |
| entinien sind es sogar vier.{S} Wo sind die jungen, erfolgshungrigen Deutschen?{S} Kühnen: Das |
| Open hat es gerade einmal einer bis in die Qualifikation geschafft: Maximilian Abel.{S} Der ha |
| Der hat mit 20 im vergangenen Jahr auf der Weltrangliste einen Sprung von rund 500 Plätzen ges |
| vergangenen Jahr auf der Weltrangliste einen Sprung von rund 500 Plätzen geschafft.{S} Bei ihm |
| auf der Weltrangliste einen Sprung von rund 500 Plätzen geschafft.{S} Bei ihm habe ich das Gef |
| Plätzen geschafft.{S} Bei ihm habe ich das Gefühl: Der hat wohl verstanden, was es heißt, ein |
| Der hat wohl verstanden, was es heißt, ein Tennisprofi zu sein.{S} Ansonsten herrscht bei dem, |
| cht schnell etwas passiert, sieht es in fünf Jahren richtig dunkel fürs deutsche Tennis aus.{S} |
| Talenten mangelt es auch nicht.{S} Auf der Rangliste stehen viele Deutsche – zwischen 200 und |
| auch nicht.{S} Auf der Rangliste stehen viele Deutsche – zwischen 200 und 500. In der Breite si |
| ele Deutsche – zwischen 200 und 500. In der Breite sind wir gut, was fehlt, sind die Ausschläge |
| er Breite sind wir gut, was fehlt, sind die Ausschläge in die Spitze.{S} SZ: Die hat es gegeben |
| gut, was fehlt, sind die Ausschläge in die Spitze.{S} SZ: Die hat es gegeben: Vor gar nicht al |
| pp Kohlschreiber und Philipp Petzschner die Rede.{S} Inzwischen sind die beiden 19 – und man hö |
| bringt nichts.{S} Fakt ist: Beide haben ihre guten Leistungen nicht stabilisieren können.{S} Ih |
| es an Konstanz, um etwa im Davis-Cup an die Tür zu klopfen.{S} Dabei böte sich dort vor allem i |
| abei böte sich dort vor allem im Doppel eine gute Gelegenheit, einen Fuß auf die Schwelle zu se |
| allem im Doppel eine gute Gelegenheit, einen Fuß auf die Schwelle zu setzen.{S} SZ: Sie sind s |
| el eine gute Gelegenheit, einen Fuß auf die Schwelle zu setzen.{S} SZ: Sie sind seit vier Jahre |
| chwelle zu setzen.{S} SZ: Sie sind seit vier Jahren für den B-Kader verantwortlich und seit sec |
| für den B-Kader verantwortlich und seit sechs Monaten Kapitän des Davis-Cup-Teams.{S} Eigentlic |
| ch der Davis-Cup-Chef Patrik Kühnen für die Entlassung des B-Kader- Trainers Patrik Kühnen star |
| es so einfach wäre.{S} Sicher muss man die Frage stellen, ob in den vergangenen Jahren wirklic |
| icher muss man die Frage stellen, ob in den vergangenen Jahren wirklich effizient gearbeitet wu |
| e immer optimal kooperiert haben.{S} Ob die jungen Spieler immer richtig betreut und beraten wu |
| betreut und beraten wurden.{S} Aber auf der anderen Seite muss man auch sehen: All das sind sek |
| undäre Faktoren.{S} Entscheidend ist ab einem gewissen Punkt, ob einer wirklich das Optimum aus |
| einem gewissen Punkt, ob einer wirklich das Optimum aus seinem Talent machen will.{S} Ob er ber |
| unkt, ob einer wirklich das Optimum aus seinem Talent machen will.{S} Ob er bereit ist, sich du |
| ach Niederlagen noch entschlossener auf den Trainingsplatz marschiert.{S} SZ: Das klingt reichl |
| ichlich martialisch.{S} Kühnen: Ja, für viele Deutsche vielleicht, aber nicht für die jungen Ar |
| ele Deutsche vielleicht, aber nicht für die jungen Argentinier, die jungen Brasilianer, die jun |
| aber nicht für die jungen Argentinier, die jungen Brasilianer, die jungen Russen.{S} Die erleb |
| en Argentinier, die jungen Brasilianer, die jungen Russen.{S} Die erleben die gleichen Gesetze, |
| aner, die jungen Russen.{S} Die erleben die gleichen Gesetze, die im Tennis gelten, im Alltag v |
| ennis gelten, im Alltag von klein auf – viele junge Deutsche empfinden sie als anachronistisch. |
| pfinden sie als anachronistisch.{S} SZ: Eine eingängige Theorie, sie versagt aber, wenn es daru |
| geht, die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Spanier und der Franzosen zu erklären.{S} Kühnen: N |
| greiche Nachwuchsarbeit der Spanier und der Franzosen zu erklären.{S} Kühnen: Nicht unbedingt.{ |
| Kühnen: Nicht unbedingt.{S} Spanien hat eine ganze Reihe ehemaliger Champions, die den jungen S |
| e ganze Reihe ehemaliger Champions, die den jungen Spielern als Idole dienen, und in dem Land w |
| ungen Spielern als Idole dienen, und in dem Land werden rund ums Jahr eine Menge kleiner Turnie |
| n, und in dem Land werden rund ums Jahr eine Menge kleiner Turniere ausgetragen, auf denen die |
| kleiner Turniere ausgetragen, auf denen die Jugendlichen ständig miteinander konkurrieren.{S} D |
| en ständig miteinander konkurrieren.{S} Der französische Verband hat es wie kein anderer versta |
| nderer verstanden, ehemalige Spieler in allen möglichen Funktionen einzubinden – die leben den |
| chen Funktionen einzubinden – die leben den Heranwachsenden den Leistungswillen unmittelbar vor |
| ubinden – die leben den Heranwachsenden den Leistungswillen unmittelbar vor.{S} Dazu trauen fas |
| swillen unmittelbar vor.{S} Dazu trauen fast alle anderen Nationen ihren Teenagern früh mehr Se |
| Dazu trauen fast alle anderen Nationen ihren Teenagern früh mehr Selbständigkeit zu.{S} Wer si |
| e anderen Nationen ihren Teenagern früh mehr Selbständigkeit zu.{S} Wer sich auf Junioren-Turni |
| ioren-Turnieren umsieht, dem fällt auf: Die Deutschen hinken in ihrer ganzen Persönlichkeit mei |
| dem fällt auf: Die Deutschen hinken in ihrer ganzen Persönlichkeit meist zwei, drei Jahre hint |
| en in ihrer ganzen Persönlichkeit meist zwei, drei Jahre hinterher.{S} SZ: Ein auswegloses Dile |
| eist zwei, drei Jahre hinterher.{S} SZ: Ein auswegloses Dilemma?{S} Kühnen: Ich glaube nicht.{S |
| Ich glaube nicht.{S} Noch bleibt Zeit, das Ruder herumzureißen.{S} Der Verband muss schauen, d |
| leibt Zeit, das Ruder herumzureißen.{S} Der Verband muss schauen, dass er die Besten früher int |
| n.{S} Der Verband muss schauen, dass er die Besten früher intensiver betreut und spätestens mit |
| regelmäßig auf Turniere schickt.{S} Und die Talente, die es gibt, die aber derzeit hinterherhän |
| r derzeit hinterherhängen, sollten sich ein Beispiel an Rainer Schüttler nehmen.{S} Der hat es |
| tler nehmen.{S} Der hat es mit konstant viel Einsatz verdammt weit gebracht.{S} Interview: René |
| ennis in Deutschland / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Starkes Erd |
| rdbeben in Japans Norden{S} hbo Tokio – Ein starkes Erdbeben hat am Montagabend den Norden Japa |
| Ein starkes Erdbeben hat am Montagabend den Norden Japans erschüttert.{S} Das Beben der Stärke |
| abend den Norden Japans erschüttert.{S} Das Beben der Stärke sieben auf der nach oben offenen R |
| Norden Japans erschüttert.{S} Das Beben der Stärke sieben auf der nach oben offenen Richterskal |
| ben offenen Richterskala ließ selbst im rund 300 Kilometer südlich gelegenen Tokio eine Minute |
| d 300 Kilometer südlich gelegenen Tokio eine Minute lang sämtliche Häuser schwanken.{S} Trotz d |
| üdlich gelegenen Tokio eine Minute lang sämtliche Häuser schwanken.{S} Trotz der Schwere des Be |
| ng sämtliche Häuser schwanken.{S} Trotz der Schwere des Bebens stürzten jedoch ersten Berichten |
| Häuser schwanken.{S} Trotz der Schwere des Bebens stürzten jedoch ersten Berichten zufolge kei |
| türzten jedoch ersten Berichten zufolge keine Gebäude ein.{S} Die Feuerwehr meldete lediglich m |
| Berichten zufolge keine Gebäude ein.{S} Die Feuerwehr meldete lediglich mehrere kleine Feuer, d |
| ein.{S} Die Feuerwehr meldete lediglich mehrere kleine Feuer, darunter eines in einer Sushi-Bar |
| in einer Sushi-Bar.{S} Insgesamt wurden 28 Menschen verletzt.{S} Wegen des Bebens, dass sich um |
| t wurden 28 Menschen verletzt.{S} Wegen des Bebens, dass sich um 18.24 Uhr Ortszeit ereignete, |
| um 18.24 Uhr Ortszeit ereignete, wurden mehrere Flughäfen in der Region kurzfristig gesperrt.{S |
| ereignete, wurden mehrere Flughäfen in der Region kurzfristig gesperrt.{S} Auch auf dem Tokiot |
| egion kurzfristig gesperrt.{S} Auch auf dem Tokioter Flughafen Narita wurden sämtliche Flugbewe |
| uf dem Tokioter Flughafen Narita wurden sämtliche Flugbewegungen angehalten, bis die Start- und |
| f Schäden untersucht werden konnten.{S} Die Unterbrechung dauerte jedoch nur wenige Minuten.{S} |
| S} Die Unterbrechung dauerte jedoch nur wenige Minuten.{S} Auch die Shinkansen-Schnellzüge, weg |
| Auch die Shinkansen-Schnellzüge, wegen des Bebens angehalten, fuhren schon am selben Abend wie |
| fuhren schon am selben Abend wieder.{S} Ein Kernkraftwerk in der vorwiegend ländlichen Region T |
| n Abend wieder.{S} Ein Kernkraftwerk in der vorwiegend ländlichen Region Tohoku im Nordosten de |
| d ländlichen Region Tohoku im Nordosten des Landes hatte sich automatisch abgeschaltet.{S} Der |
| hatte sich automatisch abgeschaltet.{S} Der Erdstoß hatte ungefähr dieselbe Stärke wie das verh |
| schaltet.{S} Der Erdstoß hatte ungefähr dieselbe Stärke wie das verheerende Beben von Kobe im J |
| stoß hatte ungefähr dieselbe Stärke wie das verheerende Beben von Kobe im Jahr 1995, bei dem 64 |
| de Beben von Kobe im Jahr 1995, bei dem 6430 Menschen starben.{S} Warum der Schaden diesmal ver |
| bei dem 6430 Menschen starben.{S} Warum der Schaden diesmal verhältnismäßig gering ausfiel, war |
| len Stößen unterschieden.{S} SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aktuelles i |
| 22 – Parker 25, Ginobili 21, Duncan 21/20 Rebounds. – Stand: 1:3.{S} Bundesliga-Playoff (Best |
| ersten Extra-Loch: 1. Garrido (Spanien) 270 Schläge (70+69+66+65), 2. Immelman (Südafrika) 270 |
| ), 2. Fässler (Schweiz) 7,954 Sek. zur. beide Mercedes-Benz CLK, 3. Aiello (Frankreich) Audi TT |
| nien) 19,280, 6. Menu (Schweiz) 34,671, beide Opel Astra V8 Coupé, 7. Ekström (Schweden) 36,495 |
| (Kempten) 37,356 bde Audi. – Stand nach 3 Läufen: 1. Albers 24 Pkt., 2. Fässler 21, 3. Schneide |
| n., 5. Usow (Weißrussland).{S} 6. Zabel alle gleiche Zeit.{S} Endstand: 1. Rich (Öschelbronn) 2 |
| :03.{S} Tennis{S} French Open in Paris (14,2 Millionen Dollar){S} Frauen, 1. Runde: S. Williams |
| 27:25, 25:18). – Tabelle: 1. Italien 6:0 Sätze/4:0 Punkte, 2. Brasilien 6:1/4:0, 3. Deutschlan |
| :18). – Tabelle: 1. Italien 6:0 Sätze/4:0 Punkte, 2. Brasilien 6:1/4:0, 3. Deutschland 1:6/0:4, |
| e 4:4/2: 2, 4. Kuba 3:5/2:2. SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Leute{S} An |
| 89, sizilianischer Landwirt, holt jetzt seinen Grundschulabschluss nach.{S} Als Kind hatte der |
| dschulabschluss nach.{S} Als Kind hatte der Italiener nur vier Jahre lang die Schule besucht un |
| s nach.{S} Als Kind hatte der Italiener nur vier Jahre lang die Schule besucht und war zudem dr |
| hatte der Italiener nur vier Jahre lang die Schule besucht und war zudem drei Mal sitzen geblie |
| Mal sitzen geblieben.{S} Daraufhin habe sein Vater beschlossen, dass der Junge lieber sofort ei |
| ufhin habe sein Vater beschlossen, dass der Junge lieber sofort eine Arbeit aufnehmen sollte, b |
| schlossen, dass der Junge lieber sofort eine Arbeit aufnehmen sollte, berichtet der Corriere de |
| ere della Sera.{S} Erst jetzt habe Sola die Lust und Muße gefunden, doch noch für den Abschluss |
| e Lust und Muße gefunden, doch noch für den Abschluss die Schulbank zu drücken – mit Hilfe eine |
| e gefunden, doch noch für den Abschluss die Schulbank zu drücken – mit Hilfe eines Projektes fü |
| ss die Schulbank zu drücken – mit Hilfe eines Projektes für alte Menschen in seiner Heimatgemei |
| fe eines Projektes für alte Menschen in seiner Heimatgemeinde Mussomeli.{S} „Ich wollte diese W |
| eimatgemeinde Mussomeli.{S} „Ich wollte diese Wette mit mir selbst annehmen und glaube, ich hab |
| d glaube, ich habe sie gewonnen“, sagte der Rentner stolz.{S} Nach der offiziellen Abschluss- Z |
| Zeremonie will Solas Heimatort ihn mit einem großen Fest ehren.{S} Mariah Carey, 33, Popsänger |
| ariah Carey, 33, Popsängerin, kommt bei ihrer Suche nach dem Mann fürs Leben nicht weiter.{S} „ |
| Popsängerin, kommt bei ihrer Suche nach dem Mann fürs Leben nicht weiter.{S} „Ich bin immer noc |
| noch solo“, sagte sie in Bild.{S} „Seit meiner letzten Beziehung mit dem Sänger Luis Miguel hat |
| .{S} „Seit meiner letzten Beziehung mit dem Sänger Luis Miguel hatte ich keinen Freund mehr“.{S |
| ng mit dem Sänger Luis Miguel hatte ich keinen Freund mehr“.{S} Carey sagte: „Ich lerne einfach |
| hr“.{S} Carey sagte: „Ich lerne einfach keinen Mann kennen – das ist ein Problem.“{S} DJ Bobo, |
| ne einfach keinen Mann kennen – das ist ein Problem.“{S} DJ Bobo, 35, Popmusiker mit bürgerlich |
| ürgerlichem Namen Rene Baumann, ist von seinem Künstlernamen genervt.{S} „Als DJ BoBo macht man |
| S} „Als DJ BoBo macht man international kein Fass auf“, sagte er Brigitte.{S} Von einem Namensw |
| in Fass auf“, sagte er Brigitte.{S} Von einem Namenswechsel habe ihn aber das Beispiel von Prin |
| } Von einem Namenswechsel habe ihn aber das Beispiel von Prince abgehalten, der nach seinem Nam |
| eispiel von Prince abgehalten, der nach seinem Namenswechsel zu Symbol und TAFKAP „kein Bein me |
| nem Namenswechsel zu Symbol und TAFKAP „kein Bein mehr auf die Erde“ bekommen habe.{S} Der Spit |
| u Symbol und TAFKAP „kein Bein mehr auf die Erde“ bekommen habe.{S} Der Spitzname, der von der |
| in mehr auf die Erde“ bekommen habe.{S} Der Spitzname, der von der Comicfigur „BoBo, König der |
| ekommen habe.{S} Der Spitzname, der von der Comicfigur „BoBo, König der Ausbrecher“ stamme, fun |
| me, der von der Comicfigur „BoBo, König der Ausbrecher“ stamme, funktioniere nicht überall: So |
| r ist es in Japan“ – da umschreibt Bobo das weibliche Geschlechtsteil.“{S} Foto:AP SZdigital: A |
| Geschlechtsteil.“{S} Foto:AP SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Pokalfinale |
| muss zahlen{S} München (dpa/sid) – Nach dem Saisonende in der Bundesliga und vor dem 60.DFB-Pok |
| chen (dpa/sid) – Nach dem Saisonende in der Bundesliga und vor dem 60.DFB-Pokalfinale am kommen |
| iserslautern hat sich Sebastian Deisler den Unmut von Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld zugezogen.{S |
| ern-Coach Ottmar Hitzfeld zugezogen.{S} Der lange verletzte Mittelfeldspieler versäumte am Sonn |
| ler versäumte am Sonntag unentschuldigt das Training und wurde vom Trainer des Deutschen Meiste |
| digt das Training und wurde vom Trainer des Deutschen Meisters mit einer Geldstrafe von angebli |
| vom Trainer des Deutschen Meisters mit einer Geldstrafe von angeblich 5000 Euro belegt.{S} Das |
| ters mit einer Geldstrafe von angeblich 5000 Euro belegt.{S} Das Fehlen könnte für den 23-Jähri |
| rafe von angeblich 5000 Euro belegt.{S} Das Fehlen könnte für den 23-Jährigen weitere unangeneh |
| denn gemeinsam mit Mehmet Scholl kämpft der frühere Berliner noch um einen Platz in der Anfangs |
| oll kämpft der frühere Berliner noch um einen Platz in der Anfangsformation für das Endspiel.{S |
| frühere Berliner noch um einen Platz in der Anfangsformation für das Endspiel.{S} Hitzfeld inde |
| einen Platz in der Anfangsformation für das Endspiel.{S} Hitzfeld indes relativierte seinen Ärg |
| ndspiel.{S} Hitzfeld indes relativierte seinen Ärger über Deislers Fehlleistung: „Er zahlt jetz |
| Deislers Fehlleistung: „Er zahlt jetzt die Strafe, und damit ist das Thema für mich erledigt.“ |
| r zahlt jetzt die Strafe, und damit ist das Thema für mich erledigt.“{S} Verzichten müssen die |
| ür mich erledigt.“{S} Verzichten müssen die Münchner im mit 70000 Zuschauern ausverkauften Olym |
| } Verzichten müssen die Münchner im mit 70000 Zuschauern ausverkauften Olympiastadion auf Abweh |
| sich im Spiel beim FC Schalke 04 (0:1) einen Adduktorenanriss zu und muss womöglich sechs Woch |
| Adduktorenanriss zu und muss womöglich sechs Wochen pausieren.{S} Seinen Platz in der Final-Fo |
| ss womöglich sechs Wochen pausieren.{S} Seinen Platz in der Final-Formation nimmt Samuel Kuffou |
| hs Wochen pausieren.{S} Seinen Platz in der Final-Formation nimmt Samuel Kuffour ein.{S} Deisle |
| } Deisler, Sebastian / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der alte Kö |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der alte König und das Fernsehen{S} Vor sechs Jahren er |
| DIZ München GmbH{S} Der alte König und das Fernsehen{S} Vor sechs Jahren erbat Horst Tappert d |
| Der alte König und das Fernsehen{S} Vor sechs Jahren erbat Horst Tappert den Ruhestand für sein |
| S} Vor sechs Jahren erbat Horst Tappert den Ruhestand für sein Alter Ego Stephan Derrick.{S} „D |
| n erbat Horst Tappert den Ruhestand für sein Alter Ego Stephan Derrick.{S} „Das Abschiedsgesche |
| für sein Alter Ego Stephan Derrick.{S} „Das Abschiedsgeschenk“ hieß die letzte Folge der Krimi- |
| errick.{S} „Das Abschiedsgeschenk“ hieß die letzte Folge der Krimi-Langlaufserie, in der der Sc |
| bschiedsgeschenk“ hieß die letzte Folge der Krimi-Langlaufserie, in der der Schauspieler mit de |
| e Folge der Krimi-Langlaufserie, in der der Schauspieler mit den berühmtesten Tränensäcken der |
| glaufserie, in der der Schauspieler mit den berühmtesten Tränensäcken der Welt zum Muster bürge |
| ieler mit den berühmtesten Tränensäcken der Welt zum Muster bürgerlicher Korrektheit avancierte |
| rektheit avancierte.{S} Gestern feierte der Oberinspektor a. D. seinen 80. Geburtstag und nahm |
| hm endgültig Abschied vom Fernsehen.{S} Das ZDF beschenkte ihn mit der rührseligen Komödie Herz |
| ernsehen.{S} Das ZDF beschenkte ihn mit der rührseligen Komödie Herz ohne Krone: Als exilierter |
| ppert zu sehen, der zurückkehrt, um mit einer Reporterin (Eleonora Brigliadori) sein Land vor d |
| einer Reporterin (Eleonora Brigliadori) sein Land vor der Immobilien-Mafia zu retten.{S} Helleb |
| in (Eleonora Brigliadori) sein Land vor der Immobilien-Mafia zu retten.{S} Hellebarden, Bärenhü |
| zu retten.{S} Hellebarden, Bärenhüter, ein Hoch auf Friede und Liebe – Tapperts Karriere setzt |
| de und Liebe – Tapperts Karriere setzte die Parabel nicht die Krone auf.{S} Er sei nie ein eitl |
| perts Karriere setzte die Parabel nicht die Krone auf.{S} Er sei nie ein eitler Mensch gewesen, |
| abel nicht die Krone auf.{S} Er sei nie ein eitler Mensch gewesen, sagt Tappert, auch nicht in |
| ch gewesen, sagt Tappert, auch nicht in der Rollenwahl. krs/Foto: ZDF SZdigital: Alle Rechte vo |
| er Rollenwahl. krs/Foto: ZDF SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} USA legen S |
| u Irak-Resolution{S} Stärkere Rolle für die UN/Abstimmung soll noch in dieser Woche stattfinden |
| olle für die UN/Abstimmung soll noch in dieser Woche stattfinden/Frankreich deutet Enthaltung a |
| York/Moskau (dpa/AP/AFP) – Russland hat eine baldige Zustimmung zu der neuen Irak-Resolution de |
| Zustimmung zu der neuen Irak-Resolution der USA und Großbritanniens signalisiert.{S} Außenminis |
| nister Igor Iwanow sagte am Dienstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, er schließe nicht aus |
| ew, er schließe nicht aus, dass noch in dieser Woche eine Übereinkunft erreicht wird.{S} Ob Fra |
| ße nicht aus, dass noch in dieser Woche eine Übereinkunft erreicht wird.{S} Ob Frankreich dem E |
| inkunft erreicht wird.{S} Ob Frankreich dem Entwurf zustimmen wird, blieb weiter unklar.{S} In |
| lieb weiter unklar.{S} In Brüssel sagte der französische Außenminister Dominique de Villepin, d |
| räsident Jacques Chirac hatte am Montag eine Enthaltung angedeutet.{S} Washington und London wo |
| S} Washington und London wollen noch in dieser Woche über die Resolution abstimmen lassen.{S} D |
| London wollen noch in dieser Woche über die Resolution abstimmen lassen.{S} Die USA und Großbri |
| ber die Resolution abstimmen lassen.{S} Die USA und Großbritannien hatten in der Nacht zum Mont |
| S} Die USA und Großbritannien hatten in der Nacht zum Montag dem UN- Sicherheitsrat einen dritt |
| Nacht zum Montag dem UN- Sicherheitsrat einen dritten Resolutionsentwurf zur Aufhebung der Irak |
| ak- Sanktionen vorgelegt, in dem sie in einigen Punkten Zugeständnisse machten.{S} So soll das |
| kten Zugeständnisse machten.{S} So soll das Programm „Öl für Lebensmittel“ innerhalb von sechs |
| Lebensmittel“ innerhalb von sechs statt vier Monaten auslaufen, UN-Generalsekretär Kofi Annan s |
| lediglich von einem „Sonderkoordinator“ die Rede gewesen.{S} Außerdem wird den UN in dem neuen |
| tor“ die Rede gewesen.{S} Außerdem wird den UN in dem neuen Entwurf eine klar definierte Rolle |
| ede gewesen.{S} Außerdem wird den UN in dem neuen Entwurf eine klar definierte Rolle beim Aufba |
| eine klar definierte Rolle beim Aufbau einer demokratischen Regierung im Irak zugestanden.{S} |
| tanden.{S} Als weiteres Zugeständnis an die Kritiker im Sicherheitsrat akzeptierten die USA, da |
| Kritiker im Sicherheitsrat akzeptierten die USA, das Mandat der UN- Waffeninspekteure noch einm |
| im Sicherheitsrat akzeptierten die USA, das Mandat der UN- Waffeninspekteure noch einmal zu „üb |
| itsrat akzeptierten die USA, das Mandat der UN- Waffeninspekteure noch einmal zu „überprüfen“.{ |
| eure noch einmal zu „überprüfen“.{S} An der Kernaussage des Entwurf änderte sich jedoch nichts. |
| zu „überprüfen“.{S} An der Kernaussage des Entwurf änderte sich jedoch nichts.{S} Er sieht wei |
| ch jedoch nichts.{S} Er sieht weiterhin die Aufhebung der seit 1990 geltenden Sanktionen mit Au |
| sieht weiterhin die Aufhebung der seit 1990 geltenden Sanktionen mit Ausnahme des Waffenembarg |
| 1990 geltenden Sanktionen mit Ausnahme des Waffenembargos vor und überträgt den Besatzungsmäch |
| me des Waffenembargos vor und überträgt den Besatzungsmächten USA und Großbritannien die Verwal |
| esatzungsmächten USA und Großbritannien die Verwaltung der Einnahmen aus irakischen Ölverkäufen |
| n USA und Großbritannien die Verwaltung der Einnahmen aus irakischen Ölverkäufen.{S} Der amerik |
| Botschafter John Negroponte betonte bei der Vorlage des Entwurfs, es handele sich um die endgül |
| John Negroponte betonte bei der Vorlage des Entwurfs, es handele sich um die endgültige Fassung |
| orlage des Entwurfs, es handele sich um die endgültige Fassung.{S} Der britische UN-Botschafter |
| N-Botschafter Jeremy Greenstock äußerte die Hoffnung, dass der Sicherheitsrat nun zu einem Kons |
| y Greenstock äußerte die Hoffnung, dass der Sicherheitsrat nun zu einem Konsens gelangen werde, |
| offnung, dass der Sicherheitsrat nun zu einem Konsens gelangen werde, nachdem den UN in dem Ent |
| u einem Konsens gelangen werde, nachdem den UN in dem Entwurf eine „sehr ausgeprägte und vitale |
| nsens gelangen werde, nachdem den UN in dem Entwurf eine „sehr ausgeprägte und vitale Rolle“ zu |
| le“ zugesprochen werde.{S} Zuvor hatten einige Länder die Befürchtung geäußert, die Rolle der U |
| en werde.{S} Zuvor hatten einige Länder die Befürchtung geäußert, die Rolle der UN werde ledigl |
| einige Länder die Befürchtung geäußert, die Rolle der UN werde lediglich auf die Koordination d |
| der die Befürchtung geäußert, die Rolle der UN werde lediglich auf die Koordination der humanit |
| t, die Rolle der UN werde lediglich auf die Koordination der humanitären Hilfe beschränkt.{S} B |
| UN werde lediglich auf die Koordination der humanitären Hilfe beschränkt.{S} Bundesentwicklungs |
| Wieczorek-Zeul (SPD) kritisierte indes, die UN hätten immer noch keine ausreichende Rolle.{S} I |
| isierte indes, die UN hätten immer noch keine ausreichende Rolle.{S} In Brüssel forderte die Mi |
| reichende Rolle.{S} In Brüssel forderte die Ministerin, das irakische Volk müsse selbst über di |
| {S} In Brüssel forderte die Ministerin, das irakische Volk müsse selbst über die Öleinkünfte ve |
| n, das irakische Volk müsse selbst über die Öleinkünfte verfügen können.{S} Auch dürfe den Besa |
| inkünfte verfügen können.{S} Auch dürfe den Besatzungsmächten „kein Blanko-Scheck für die Zukun |
| n.{S} Auch dürfe den Besatzungsmächten „kein Blanko-Scheck für die Zukunft“ in die Hand gegeben |
| satzungsmächten „kein Blanko-Scheck für die Zukunft“ in die Hand gegeben werden.{S} Eine Resolu |
| „kein Blanko-Scheck für die Zukunft“ in die Hand gegeben werden.{S} Eine Resolution dürfe auch |
| Zukunft“ in die Hand gegeben werden.{S} Eine Resolution dürfe auch nicht den von den USA geführ |
| ine Resolution dürfe auch nicht den von den USA geführten Irak-Krieg nachträglich rechtfertigen |
| rechtfertigen.{S} In Bagdad bemüht sich die US-Verwaltung unterdessen um eine Wiederherstellung |
| t sich die US-Verwaltung unterdessen um eine Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung.{S} In |
| g unterdessen um eine Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung.{S} In einer Erklärung vom Die |
| tellung der öffentlichen Ordnung.{S} In einer Erklärung vom Dienstag hieß es, im Armenviertel E |
| es, im Armenviertel El-Thaura seien in den vergangenen Tagen 360 Tonnen Müll abgeholt worden.{ |
| l-Thaura seien in den vergangenen Tagen 360 Tonnen Müll abgeholt worden.{S} Sprengstoffexperten |
| t worden.{S} Sprengstoffexperten hätten rund 20 Tonnen Waffen und Munition eingesammelt.{S} Die |
| en Waffen und Munition eingesammelt.{S} Die Postämter hätten damit begonnen, wieder Post auszul |
| t sich vor einer Großbäckerei in Bagdad eine Menschentraube.{S} Ärmere Iraker kaufen Ausschussw |
| fen Ausschussware und veräußern sie auf dem Schwarzmarkt an den Straßenrändern.{S} Foto:{S} Reu |
| d veräußern sie auf dem Schwarzmarkt an den Straßenrändern.{S} Foto:{S} Reuters UNO-Resolution |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Zahlenspieg |
| 14, 6. WV Darmstadt 96:122/12:20, 7. SV 1921 Weiden 110:109/10:16, 8. Ludwigsburg 2 96:135/8:18 |
| 9. Esslingen 2 74:149/7:21. SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Angst isst |
| en GmbH{S} Angst isst Courage auf{S} In der Serie A verkümmert der Spieltrieb{S} Italienischer |
| ourage auf{S} In der Serie A verkümmert der Spieltrieb{S} Italienischer Fußball ist fantastisch |
| f bloß nicht aufs Spielfeld schauen.{S} Einen meiner besten Nachmittage im Fußballstadion hatte |
| mittage im Fußballstadion hatte ich vor einigen Jahren beim Spiel ASRom gegen AC Mailand: Was f |
| hren beim Spiel ASRom gegen AC Mailand: Was für ein Spektakel, was für eine Leidenschaft – auf |
| egen AC Mailand: Was für ein Spektakel, was für eine Leidenschaft – auf den Rängen.{S} Nirgendw |
| ktakel, was für eine Leidenschaft – auf den Rängen.{S} Nirgendwo wird Fußball so farbenfroh, so |
| wie in italienischen Fankurven, ich sah den Zuschauern 90 Spielminuten zu.{S} Aber noch heute, |
| schen Fankurven, ich sah den Zuschauern 90 Spielminuten zu.{S} Aber noch heute, einige Jahre sp |
| 90 Spielminuten zu.{S} Aber noch heute, einige Jahre später, bin ich ratlos, wen oder was die i |
| re später, bin ich ratlos, wen oder was die italienischen Fans in der Serie A eigentlich feiern |
| wen oder was die italienischen Fans in der Serie A eigentlich feiern: Sich selber?{S} Dass der |
| eigentlich feiern: Sich selber?{S} Dass der Eisverkäufer vorbeikommt?{S} Oder tatsächlich, dass |
| vorbeikommt?{S} Oder tatsächlich, dass ihr Team nach fünf Quer- und drei Rückwärtspässen einen |
| ach fünf Quer- und drei Rückwärtspässen einen Einwurf an der Mittellinie erkämpft hat?{S} Itali |
| d drei Rückwärtspässen einen Einwurf an der Mittellinie erkämpft hat?{S} Italienische Spitzenma |
| cht, um erfolgreich Fußball zu spielen: die Fähigkeit, Partien mit einigen wenigen Angriffen zu |
| zu spielen: die Fähigkeit, Partien mit einigen wenigen Angriffen zu entscheiden, exzellente ta |
| mes technisches Niveau.{S} Nur das, was dem Fußball seine Faszination gibt, fehlt ihnen: der Dr |
| hes Niveau.{S} Nur das, was dem Fußball seine Faszination gibt, fehlt ihnen: der Drang, spielen |
| ll seine Faszination gibt, fehlt ihnen: der Drang, spielen zu wollen.{S} Alle vier italienische |
| ihnen: der Drang, spielen zu wollen.{S} Alle vier italienischen Starter in der diesjährigen Cha |
| .{S} Alle vier italienischen Starter in der diesjährigen Champions League, die Finalgegner Juve |
| r in der diesjährigen Champions League, die Finalgegner Juventus Turin und AC Mailand genauso w |
| C Mailand genauso wie Inter Mailand und der AS Rom, wollten nicht gewinnen, sondern erst einmal |
| sondern erst einmal nicht verlieren.{S} Das Empörende daran ist nicht, dass sie ständig in der |
| de daran ist nicht, dass sie ständig in der Verteidigung sind, sondern mit welcher Berechnung, |
| g in der Verteidigung sind, sondern mit welcher Berechnung, mit welchem Zynismus sie das Spielf |
| nd, sondern mit welcher Berechnung, mit welchem Zynismus sie das Spielfeld in die ödeste Wüste |
| er Berechnung, mit welchem Zynismus sie das Spielfeld in die ödeste Wüste verwandeln.{S} Querpä |
| t welchem Zynismus sie das Spielfeld in die ödeste Wüste verwandeln.{S} Querpässe, Fouls, Tempo |
| usnehmen, auf Konter spekulieren und in die Kameras lächeln: „Italien ist groß.“{S} Die Protest |
| Kameras lächeln: „Italien ist groß.“{S} Die Proteste, Milan habe in der Vorrunde fantasievoll g |
| t groß.“{S} Die Proteste, Milan habe in der Vorrunde fantasievoll gespielt, Juventus sei im Hal |
| ind schön zu hören – denn das ist genau das Argument: Mit den Qualitätsspielern, die sie haben, |
| – denn das ist genau das Argument: Mit den Qualitätsspielern, die sie haben, von Juventus’ Ale |
| er so offensiv und mutig spielen wie in jenen Ausnahmen – und wären vermutlich ähnlich erfolgre |
| nale Spielgemeinschaften mit Profis aus aller Welt sind, überhaupt noch vom italienischen, span |
| nd während in Großbritannien noch immer die Leidenschaft, das Tempo und der brachiale Siegeswil |
| britannien noch immer die Leidenschaft, das Tempo und der brachiale Siegeswille die Spielweise |
| h immer die Leidenschaft, das Tempo und der brachiale Siegeswille die Spielweise prägen, in Spa |
| das Tempo und der brachiale Siegeswille die Spielweise prägen, in Spanien der Ästhetik, dem sau |
| wille die Spielweise prägen, in Spanien der Ästhetik, dem sauberen Pass wie der vollkommenen Ba |
| lweise prägen, in Spanien der Ästhetik, dem sauberen Pass wie der vollkommenen Ballbeherrschung |
| ien der Ästhetik, dem sauberen Pass wie der vollkommenen Ballbeherrschung gehuldigt wird, so is |
| Ballbeherrschung gehuldigt wird, so ist das Fundament des italienischen Spiels die Angst.{S} An |
| ng gehuldigt wird, so ist das Fundament des italienischen Spiels die Angst.{S} Angst vor der Ni |
| das Fundament des italienischen Spiels die Angst.{S} Angst vor der Niederlage, Angst vor dem G |
| enischen Spiels die Angst.{S} Angst vor der Niederlage, Angst vor dem Gegentor, „Angst, im Mitt |
| {S} Angst vor der Niederlage, Angst vor dem Gegentor, „Angst, im Mittelfeld den Ball zu verlier |
| vor dem Gegentor, „Angst, im Mittelfeld den Ball zu verlieren“, sagt Pep Guardiola, der als lan |
| Guardiola, der als langjähriger Kapitän des FC Barcelona Fußball als Spektakel erlebte, ehe er |
| ßball als Spektakel erlebte, ehe er vor zwei Jahren nach Brescia in Norditalien wechselte, wo i |
| ditalien wechselte, wo ihn nun manchmal das Gefühl beschleicht, in einem anderen Sport gelandet |
| nun manchmal das Gefühl beschleicht, in einem anderen Sport gelandet zu sein: „Meistens lauern |
| „Meistens lauern sie in Italien nur auf die Chance zu kontern.{S} Aber dafür braucht es einen G |
| ce zu kontern.{S} Aber dafür braucht es einen Gegner, der angreift, und hier attackiert oft kei |
| , der angreift, und hier attackiert oft keines der beiden Teams.“{S} Angst isst Courage auf, de |
| Angst isst Courage auf, der AC Mailand dieser Saison ist das beste Beispiel: Mit den ersten Mi |
| e auf, der AC Mailand dieser Saison ist das beste Beispiel: Mit den ersten Misserfolgen im Herb |
| eser Saison ist das beste Beispiel: Mit den ersten Misserfolgen im Herbst wurde der Versuch, mi |
| den ersten Misserfolgen im Herbst wurde der Versuch, mit Flair zu spielen, sofort wieder einges |
| ellt.{S} Wer dabei noch mehr leidet als die Zuschauer, sind die Spieler selbst.{S} Die Besessen |
| och mehr leidet als die Zuschauer, sind die Spieler selbst.{S} Die Besessenheit italienischer T |
| Zuschauer, sind die Spieler selbst.{S} Die Besessenheit italienischer Trainer wie Trapattoni, |
| r – der schlimmste von allen – Capello, ihre Elf in das perfekte System zu pressen, lässt zu we |
| immste von allen – Capello, ihre Elf in das perfekte System zu pressen, lässt zu wenig Raum für |
| n das perfekte System zu pressen, lässt zu wenig Raum für individuelle Entfaltung.{S} Der natür |
| ig Raum für individuelle Entfaltung.{S} Der natürliche Spieltrieb eines Fußballers verkümmert i |
| ntfaltung.{S} Der natürliche Spieltrieb eines Fußballers verkümmert in Italien.{S} Thierry Henr |
| s Bergkamp, Darko Kovacevic – wer zählt all die Talente, die in italienischen Teams verschütt g |
| van Nistelrooy, Pablo Aimar – wer kennt all die Stars, die sich schwören, nie in Italien zu spi |
| n, nie in Italien zu spielen?{S} Dabei, welche Ironie, war es ein italienisches Team, das den b |
| pielen?{S} Dabei, welche Ironie, war es ein italienisches Team, das den beeindruckendsten Offen |
| Milan von Trainer Arrigo Sacchi Anfang der Neunziger.{S} Doch sie haben seine Vision verraten. |
| Anfang der Neunziger.{S} Doch sie haben seine Vision verraten.{S} Sacchis revolutionäre Zonende |
| {S} Sacchis revolutionäre Zonendeckung, die Basis seines Angriffsfußballs, verwenden Juventus u |
| s revolutionäre Zonendeckung, die Basis seines Angriffsfußballs, verwenden Juventus und Milan h |
| verwenden Juventus und Milan heute für ihr destruktives Tun.{S} Der italienische Fußball ist d |
| ilan heute für ihr destruktives Tun.{S} Der italienische Fußball ist dieses Jahr der erfolgreic |
| es Tun.{S} Der italienische Fußball ist dieses Jahr der erfolgreichste in Europa.{S} Herzlichen |
| uch.{S} Aber Erfolg im Spitzensport ist ein unberechenbarer Geselle, er kommt und geht.{S} Was |
| ommt und geht.{S} Was bleibt, ist dies: Den schönsten Fußball spielen sie in Spanien, den unter |
| t Fußball in Italien / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fell auf de |
| istung der DIZ München GmbH{S} Fell auf der Glatze{S} Forscher lassen Mäusehaare sprießen{S} „D |
| t“, dachte sich David Van Mater, als er seine Labormäuse eines Abends aus dem Käfig holte.{S} E |
| avid Van Mater, als er seine Labormäuse eines Abends aus dem Käfig holte.{S} Eigentlich hätten |
| ls er seine Labormäuse eines Abends aus dem Käfig holte.{S} Eigentlich hätten auf deren rasiert |
| m Käfig holte.{S} Eigentlich hätten auf deren rasierten Rücken Geschwüre wachsen sollen.{S} Doc |
| sollen.{S} Doch was Van Mater sah, war kein Krebs, sondern dichtes Fell.{S} Zufällig hatte der |
| sondern dichtes Fell.{S} Zufällig hatte der Student von der Universität von Michigan entdeckt, |
| Fell.{S} Zufällig hatte der Student von der Universität von Michigan entdeckt, dass eine körper |
| Universität von Michigan entdeckt, dass eine körpereigene Substanz namens Beta- Catenin dort ne |
| ließ, wo vorher Kahlschlag war (1).{S} Ein Hoffnungsschimmer für Menschen mit Haarausfall?{S} |
| er für Menschen mit Haarausfall?{S} Bei allen Menschen gehen mit der Zeit Haarwurzeln zu Grunde |
| usfall?{S} Bei allen Menschen gehen mit der Zeit Haarwurzeln zu Grunde – bei Männern führt das |
| gen nicht.{S} Mittlerweile gibt es zwar eine Arznei namens Finasterid, doch der Testosteron-Hem |
| hren.{S} Dass Beta-Catenin irgendwie an der Entwicklung Haar bildender Zellen beteiligt ist, is |
| ist, ist schon länger bekannt.{S} Nach seiner überraschenden Entdeckung fand Van Mater aber ge |
| meinsam mit Kollegen heraus, dass schon eine kurze Aktivierung von Beta-Catenin genügt, um ruhe |
| Haarfollikel zum Wachsen zu bringen.{S} Jedes Haar durchläuft einen Zyklus, der in Aufbau-, Abb |
| en zu bringen.{S} Jedes Haar durchläuft einen Zyklus, der in Aufbau-, Abbau- und Ruhephase gegl |
| au- und Ruhephase gegliedert ist.{S} Um die Zellen aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken, schmi |
| se gegliedert ist.{S} Um die Zellen aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken, schmierten die Forsc |
| Dornröschenschlaf zu wecken, schmierten die Forscher Mäusen, deren Haare sich durch genetische |
| wecken, schmierten die Forscher Mäusen, deren Haare sich durch genetische Manipulation allesamt |
| rch genetische Manipulation allesamt in der Ruhephase befanden, den Stoff 4-OHT auf eine kahlra |
| ion allesamt in der Ruhephase befanden, den Stoff 4-OHT auf eine kahlrasierte Stelle.{S} 4-OHT |
| aktiviert Beta-Catenin über Umwege, und 15Tage später waren die Mäuse lückenlos behaart.{S} „Ob |
| in über Umwege, und 15Tage später waren die Mäuse lückenlos behaart.{S} „Ob das aber jemals zu |
| nlos behaart.{S} „Ob das aber jemals zu einer neuen Therapie von Haarausfall führt, ist nicht a |
| fall führt, ist nicht absehbar“, betont einer der Forscher, Andrzej Dlugosz.{S} Viele Haarfolli |
| einer der Forscher, Andrzej Dlugosz.{S} Viele Haarfollikel auf kahlen oder schütteren Männerköp |
| oduzieren.{S} Zudem sprach Dlugosz noch eine Warnung aus: Ursprünglich wollte das Team nämlich |
| h eine Warnung aus: Ursprünglich wollte das Team nämlich herausfinden, wie stark Beta-Catenin b |
| inden, wie stark Beta-Catenin bei Krebs eine Rolle spielt.{S} „Wenn die Substanz unkontrolliert |
| n bei Krebs eine Rolle spielt.{S} „Wenn die Substanz unkontrolliert aktiviert wird, können Tumo |
| können Tumore entstehen – nicht nur in den Haarfollikeln, sondern auch im restlichen Körper.“{ |
| N{S} (1)Genes and Development, Bd.17, S.1219, 2003 Haare und Frisuren / Mode SZdigital: Alle Re |
| 03 Haare und Frisuren / Mode SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Finale in M |
| rslautern (sid) – Markus Merk steht vor der Krönung seiner Schiedsrichter-Laufbahn: Der 41 Jahr |
| id) – Markus Merk steht vor der Krönung seiner Schiedsrichter-Laufbahn: Der 41 Jahre alte Zahna |
| Krönung seiner Schiedsrichter-Laufbahn: Der 41 Jahre alte Zahnarzt aus Kaiserslautern wurde von |
| e Zahnarzt aus Kaiserslautern wurde von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) mit der Leitung d |
| r Europäischen Fußball-Union (Uefa) mit der Leitung des Champions- League-Finales am Mittwoch z |
| en Fußball-Union (Uefa) mit der Leitung des Champions- League-Finales am Mittwoch zwischen Juve |
| Manchester betraut.{S} Für Merk ist es das zweite europäische Endspiel, das er pfeifen darf.{S |
| r er bereits beim Finale im Europapokal der Pokalsieger zwischen dem FC Paris St. Germain und d |
| im Europapokal der Pokalsieger zwischen dem FC Paris St. Germain und dem FC Barcelona (0:1) im |
| r zwischen dem FC Paris St. Germain und dem FC Barcelona (0:1) im Einsatz.{S} Bisher leitete Me |
| Nürnberg und Bayer Leverkusen (0:1).{S} Der letzte deutsche Unparteiische, der ein Champions-Le |
| enkirchen.{S} Im Mai 1998 trug Krug bei der Partie Juventus Turin gegen Real Madrid (0:1) die V |
| Juventus Turin gegen Real Madrid (0:1) die Verantwortung.{S} Die Schiedsrichter-Laufbahn von M |
| Real Madrid (0:1) die Verantwortung.{S} Die Schiedsrichter-Laufbahn von Markus Merk begann 1984 |
| aufbahn von Markus Merk begann 1984.{S} Schon vier Jahre später gelang ihm der Sprung in die Bu |
| .{S} Schon vier Jahre später gelang ihm der Sprung in die Bundesliga.{S} Nur die Tatsache, dass |
| r Jahre später gelang ihm der Sprung in die Bundesliga.{S} Nur die Tatsache, dass Deutschland d |
| hm der Sprung in die Bundesliga.{S} Nur die Tatsache, dass Deutschland das Endspiel gegen Brasi |
| .{S} Nur die Tatsache, dass Deutschland das Endspiel gegen Brasilien erreichte, verhinderte woh |
| n erreichte, verhinderte wohl schon bei der WM 2002 in Asien, dass Merk dort mit der Leitung ei |
| er WM 2002 in Asien, dass Merk dort mit der Leitung eines der beiden Finalspiele betraut wurde. |
| n Asien, dass Merk dort mit der Leitung eines der beiden Finalspiele betraut wurde.{S} „Ein Spi |
| r beiden Finalspiele betraut wurde.{S} „Ein Spiel zu leiten, ist wie ein Schachspiel, man muss |
| wurde.{S} „Ein Spiel zu leiten, ist wie ein Schachspiel, man muss den richtigen Zug zum richtig |
| iten, ist wie ein Schachspiel, man muss den richtigen Zug zum richtigen Moment setzen“, sagte M |
| l (1995, 1996, 2000) zum Unparteiischen des Jahres gekürt.{S} Nominiert wurden für Manchester z |
| ein.{S} Merk, Markus / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der inszeni |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der inszenierte Prozess{S} Von Philipp Selldorf{S} Der |
| erte Prozess{S} Von Philipp Selldorf{S} Der DFB-Kontrollausschuss hat erklärt, dass er von Armi |
| thias Hain wissen möchte, wie dieser in der vergangenen Woche zu der Behauptung gelangt ist, da |
| wie dieser in der vergangenen Woche zu der Behauptung gelangt ist, das Spiel zwischen dem 1.FC |
| en Woche zu der Behauptung gelangt ist, das Spiel zwischen dem 1.FC Nürnberg und Bayer Leverkus |
| schon verschoben worden“.{S} Hain solle diese mehrfach vorgebrachte Vermutung „beweisen“.{S} Fa |
| “.{S} Falls er das nicht kann, will ihn der Kontrollausschuss wegen „unsportlichen Verhaltens“ |
| rhaltens“ bestrafen.{S} Wir möchten bei dieser Gelegenheit dem üblen Verdacht des misstrauische |
| .{S} Wir möchten bei dieser Gelegenheit dem üblen Verdacht des misstrauischen Torwarts eine wei |
| i dieser Gelegenheit dem üblen Verdacht des misstrauischen Torwarts eine weitere ungeheuerliche |
| en Verdacht des misstrauischen Torwarts eine weitere ungeheuerliche Unterstellung folgen lassen |
| als Anwalt ohne Lizenz und Mandat: Ziel der amtlichen Untersuchung ist es nicht, „Beweise“ in F |
| okumente hervorzubringen.{S} Dann hätte der DFB ein ungleich größeres Problem, das ihm – noch e |
| gleich größeres Problem, das ihm – noch eine bösartige Unterstellung – erst recht nicht willkom |
| Ziel der angeblich von Amts wegen, nach unserer Ansicht aus kalkuliertem Aktionismus veranlasst |
| smus veranlassten Anhörung ist vielmehr der Versuch, einen Schauprozess zu inszenieren.{S} Dahi |
| sten Anhörung ist vielmehr der Versuch, einen Schauprozess zu inszenieren.{S} Dahinter steht di |
| ozess zu inszenieren.{S} Dahinter steht die Absicht der Verbandsjuristen, die Rolle der unbeste |
| zenieren.{S} Dahinter steht die Absicht der Verbandsjuristen, die Rolle der unbestechlichen Auf |
| steht die Absicht der Verbandsjuristen, die Rolle der unbestechlichen Aufklärer zu spielen und |
| Absicht der Verbandsjuristen, die Rolle der unbestechlichen Aufklärer zu spielen und für ähnlic |
| er zu spielen und für ähnliche Fälle in der Zukunft abschreckende Wirkung zu erzeugen.{S} Hains |
| n könnte sie mit Panik erklären und mit der Zugehörigkeit zu Arminia Bielefeld, die vermutlich |
| släufig dazu führt, dass sich einer von der Gerechtigkeit verlassen fühlt.{S} Man könnte sie au |
| lefeld so bedeutenden Duell in Nürnberg keine Absprachen gegeben hatte?{S} Nachdem Club-Präside |
| {S} Nachdem Club-Präsident Michael Roth den Leverkusenern den Klassenverbleib gewünscht hatte, |
| räsident Michael Roth den Leverkusenern den Klassenverbleib gewünscht hatte, damit sein Team in |
| Klassenverbleib gewünscht hatte, damit sein Team in der Zweiten Liga weniger Konkurrenz hätte; |
| eib gewünscht hatte, damit sein Team in der Zweiten Liga weniger Konkurrenz hätte; nach den bes |
| te, damit sein Team in der Zweiten Liga weniger Konkurrenz hätte; nach den beschlossenen (Train |
| lten Transfers (Profi Jarolim) zwischen den beiden Klubs – drängt sich da nicht der Verdacht au |
| den beiden Klubs – drängt sich da nicht der Verdacht auf, dass der Wettbewerb beeinflusst wurde |
| gt sich da nicht der Verdacht auf, dass der Wettbewerb beeinflusst wurde?{S} Und herrscht nicht |
| entlich Redefreiheit in Deutschland?{S} Eine Tapferkeitsmedaille für Hain ist nicht angebracht. |
| aille für Hain ist nicht angebracht.{S} Eine Strafe jedoch noch weniger.{S} Man könnte stattdes |
| tattdessen Herrn Roth vorladen und nach seinem Verständnis von sportlicher Fairness befragen.{S |
| iga Saison 2002/2003 / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Neuer Bahn- |
| -Chef{S} Klaus-Dieter Josel will zuerst den Kundendienst verbessern{S} Von Dominik Hutter{S} Mü |
| rn{S} Von Dominik Hutter{S} München –In den nächsten Jahren sollen „25bis 30 Prozent“ der jetzt |
| n „25bis 30 Prozent“ der jetzt noch von der Deutschen Bahn betriebenen bayerischen Regionalverk |
| neuer Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel bei einem Pressegespräch an.{S} Josel ist maßgeblich an den |
| gespräch an.{S} Josel ist maßgeblich an den inzwischen mehrjährigen Verhandlungen zum Verkehrsd |
| en zum Verkehrsdurchführungsvertrag mit dem Freistaat beteiligt, in dem der Nah- und Regionalve |
| in dem der Nah- und Regionalverkehr für zehn Jahre festgezurrt wird.{S} Die nun vereinbarten Au |
| ehr für zehn Jahre festgezurrt wird.{S} Die nun vereinbarten Ausschreibungen sollen peu à peu i |
| ten Ausschreibungen sollen peu à peu in den nächsten Jahren erfolgen.{S} Um welche Strecken es |
| in den nächsten Jahren erfolgen.{S} Um welche Strecken es sich genau handelt, gab Josel nicht |
| au handelt, gab Josel nicht bekannt.{S} Die Bahn ist aber offenbar mit dem Ergebnis der Gespräc |
| annt.{S} Die Bahn ist aber offenbar mit dem Ergebnis der Gespräche sehr zufrieden: „Für uns hei |
| Bahn ist aber offenbar mit dem Ergebnis der Gespräche sehr zufrieden: „Für uns heißt das: 75Pro |
| che sehr zufrieden: „Für uns heißt das: 75Prozent der Strecken bleiben uns in jedem Fall erhalt |
| : 75Prozent der Strecken bleiben uns in jedem Fall erhalten“.{S} Der 42-jährige Josel wurde am |
| Bahn-Chef Hartmut Mehdorn offiziell in sein neues Amt als Konzernbevollmächtigter für den Frei |
| ues Amt als Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern eingeführt.{S} Dieses Amt hatte bi |
| für den Freistaat Bayern eingeführt.{S} Dieses Amt hatte bisher Hermann Graf von der Schulenbur |
| beim Vorstandsvorsitzenden“ einnimmt – eine Position mit sehr weit reichenden Kompetenzen im u |
| osel, Diplom-Volkwirt und seit 1990 bei der Deutschen Bahn beschäftigt, war bislang Leiter der |
| en Bahn beschäftigt, war bislang Leiter der bayerischen Nahverkehrstochter DB Regio.{S} Er gilt |
| gio.{S} Er gilt als treibende Kraft bei der Einführung des Liniensterns Mühldorf und des Allgäu |
| als treibende Kraft bei der Einführung des Liniensterns Mühldorf und des Allgäu-Schwaben-Takts |
| rf und des Allgäu-Schwaben-Takts.{S} In seiner Zeit als Regio-Chef wurden das Konzept der Südos |
| S} In seiner Zeit als Regio-Chef wurden das Konzept der Südostbayern-Bahn und die Ausgliederung |
| n das Konzept der Südostbayern-Bahn und die Ausgliederung der Münchner S-Bahn in ein selbststän |
| Südostbayern-Bahn und die Ausgliederung der Münchner S-Bahn in ein selbstständiges Unternehmen |
| B-Bayern-Chef will er sich vor allem um die Verbesserung der viel gescholtenen Fahrgastinformat |
| l er sich vor allem um die Verbesserung der viel gescholtenen Fahrgastinformationen kümmern – k |
| gastinformationen kümmern – konkret: um die Qualität der Durchsagen sowie um die Entwicklung ne |
| onen kümmern – konkret: um die Qualität der Durchsagen sowie um die Entwicklung neuer Info-Wege |
| um die Qualität der Durchsagen sowie um die Entwicklung neuer Info-Wege, etwa übers Handy oder |
| etwa übers Handy oder per Palm.{S} Bei der Bahn müssten verstärkt unternehmerisches Denken und |
| unternehmerisches Denken und Handeln in den Vordergrund rücken.{S} Um die zur Ausschreibung vor |
| os bewerben.{S} Mit Hochdruck soll auch der Ausbau des bayerischen Schienennetzes weitergehen.{ |
| .{S} Mit Hochdruck soll auch der Ausbau des bayerischen Schienennetzes weitergehen.{S} Die größ |
| erischen Schienennetzes weitergehen.{S} Die größten Baustellen sind derzeit die 170Kilometer la |
| {S} Die größten Baustellen sind derzeit die 170Kilometer lange ICE-Strecke zwischen München und |
| ige Ausbau Augsburg–München.{S} Noch in diesem Jahr soll die neue Lechbrücke eröffnet werden.{S |
| rg–München.{S} Noch in diesem Jahr soll die neue Lechbrücke eröffnet werden.{S} Zudem startet d |
| rücke eröffnet werden.{S} Zudem startet die Modernisierung der Regionalstrecke Regensburg–Markt |
| erden kann.{S} Josel zufolge investiert die Bahn in diesem Jahr eine Milliarde Euro ins bayeris |
| S} Josel zufolge investiert die Bahn in diesem Jahr eine Milliarde Euro ins bayerische Netz.{S} |
| olge investiert die Bahn in diesem Jahr eine Milliarde Euro ins bayerische Netz.{S} Bahn-Chef K |
| strecken in Bayern / Verkehr SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Eine Blume |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Eine Blume zum Fürchten{S} In Bonn hat sich die Blüte d |
| Blume zum Fürchten{S} In Bonn hat sich die Blüte der riesigen Titanenwurz geöffnet und stinkt{ |
| Fürchten{S} In Bonn hat sich die Blüte der riesigen Titanenwurz geöffnet und stinkt{S} Bonn (d |
| geöffnet und stinkt{S} Bonn (dpa/AP) – Die größte Blume der Welt ist in Bonn aufgeblüht und ha |
| nkt{S} Bonn (dpa/AP) – Die größte Blume der Welt ist in Bonn aufgeblüht und hat selbst Experten |
| {S} Alle hatten vorausgesagt, dass sich die Blüte der Titanenwurz frühestens am Freitagnachmitt |
| atten vorausgesagt, dass sich die Blüte der Titanenwurz frühestens am Freitagnachmittag öffnen |
| tag zu blühen.{S} Wolfram Lobin, Kustos des Botanischen Gartens, sagte: „Die Pflanze hat alle D |
| Kustos des Botanischen Gartens, sagte: „Die Pflanze hat alle Dienstpläne umgestoßen, die ich mi |
| ischen Gartens, sagte: „Die Pflanze hat alle Dienstpläne umgestoßen, die ich minutiös aufgestel |
| te.“{S} Zur langsamen Öffnung setzte in den Abendstunden der typische Geruch ein, den die geöff |
| amen Öffnung setzte in den Abendstunden der typische Geruch ein, den die geöffnete Blume wahrsc |
| endstunden der typische Geruch ein, den die geöffnete Blume wahrscheinlich rhythmisch ausstößt. |
| n Aas-Geruch.{S} Voraussichtlich bis zu diesem Samstag wird der Gigant aus Sumatra zu bewundern |
| aussichtlich bis zu diesem Samstag wird der Gigant aus Sumatra zu bewundern sein.{S} Wenn die B |
| aus Sumatra zu bewundern sein.{S} Wenn die Blume nicht blüht, entwickelt sie ein einziges Blat |
| n die Blume nicht blüht, entwickelt sie ein einziges Blatt mit einem mehrere Meter hohen Stamm. |
| ickelt sie ein einziges Blatt mit einem mehrere Meter hohen Stamm.{S} Die Bonner Titanenwurz ha |
| mit einem mehrere Meter hohen Stamm.{S} Die Bonner Titanenwurz hat den 70 Jahre alten Weltrekor |
| en Stamm.{S} Die Bonner Titanenwurz hat den 70 Jahre alten Weltrekord von Wageningen/Niederland |
| ltrekord von Wageningen/Niederlande mit 2, 67 Meter eingestellt: Sie ist auf eine Höhe von 2,74 |
| it 2, 67 Meter eingestellt: Sie ist auf eine Höhe von 2,74 Meter angewachsen.{S} Zuletzt hatte |
| eingestellt: Sie ist auf eine Höhe von 2,74 Meter angewachsen.{S} Zuletzt hatte die Riesenblum |
| ,74 Meter angewachsen.{S} Zuletzt hatte die Riesenblume im Juli 2000 geblüht.{S} Gewaltig und ü |
| .{S} Foto: AP Blumen / Natur SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der FSV 05 |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der FSV 05 verbittet sich Mitleid{S} Mainz bleibt Mainz |
| nicht in Mainz nach dem dramatischsten aller Saisonfinals in der Zweiten Fußball- Bundesliga, |
| em dramatischsten aller Saisonfinals in der Zweiten Fußball- Bundesliga, aber wie sollten sie d |
| h können.{S} „Unaufsteigbar“, so werden die Profis des FSV 05 nun genannt, nachdem sie ihn im l |
| } „Unaufsteigbar“, so werden die Profis des FSV 05 nun genannt, nachdem sie ihn im letzten Mome |
| m letzten Moment erneut verpasst haben, den ersehnten Aufstieg in die Bundesliga.{S} Doch Mitle |
| rpasst haben, den ersehnten Aufstieg in die Bundesliga.{S} Doch Mitleid wollen die Mainzer nich |
| die Bundesliga.{S} Doch Mitleid wollen die Mainzer nicht hören.{S} „Wir haben einen Genickschu |
| die Mainzer nicht hören.{S} „Wir haben einen Genickschuss erhalten, aber wir stehen wieder auf |
| tehen wieder auf.{S} Im Fußball gibt es eine gewisse Gerechtigkeit“, das hat der tapfere FSV-Pr |
| es eine gewisse Gerechtigkeit“, das hat der tapfere FSV-Präsident Harald Strutz am Tag nach der |
| FSV-Präsident Harald Strutz am Tag nach der hauchdünnen Niederlage im aufregenden Fernduell mit |
| Niederlage im aufregenden Fernduell mit der Frankfurter Eintracht mitgeteilt.{S} Auch der junge |
| ankfurter Eintracht mitgeteilt.{S} Auch der junge Coach Jürgen Klopp, 35, der bereits nach dem |
| reichenden 4:1 in Braunschweig halbwegs die Contenance bewahrt hatte, setzte am Montag auf den |
| nce bewahrt hatte, setzte am Montag auf den Mainzer Trotz: „Wir stehen wieder auf.{S} Wir sind |
| resignieren – wir wollen noch viel für die Stadt und unsere Fans reißen.“{S} Die Verarbeitung |
| wir wollen noch viel für die Stadt und unsere Fans reißen.“{S} Die Verarbeitung der in Unmenge |
| r die Stadt und unsere Fans reißen.“{S} Die Verarbeitung der in Unmengen Alkohol ertränkten Tra |
| n“, meinte Manager Christian Heidel mit einer gehörigen Spur Sarkasmus.{S} Nach einem Punkt in |
| einer gehörigen Spur Sarkasmus.{S} Nach einem Punkt in der Vorsaison hatte diesmal nur ein Tor |
| Spur Sarkasmus.{S} Nach einem Punkt in der Vorsaison hatte diesmal nur ein Tor zum größten Erf |
| unkt in der Vorsaison hatte diesmal nur ein Tor zum größten Erfolg in der 98-jährigen Vereinsge |
| n“, äußerte Dennis Weiland und kündigte die Fortsetzung des Mainzer Höhenfluges an.{S} Und Klop |
| is Weiland und kündigte die Fortsetzung des Mainzer Höhenfluges an.{S} Und Klopp sagte kämpferi |
| lopp sagte kämpferisch: „Ich weiß, dass die Leute sagen, die Mainzer schaffen es nie.{S} Doch d |
| risch: „Ich weiß, dass die Leute sagen, die Mainzer schaffen es nie.{S} Doch die haben ein Prob |
| nzer schaffen es nie.{S} Doch die haben ein Problem, denn wir kommen wieder – wer uns abschreib |
| nager Heidel betonte derweil, dass „wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen“.{S} FSV-Präsident |
| e Sprünge weiterhin unmöglich seien für das sympathische Fußballmodell der Mainzer.{S} „Was wir |
| eien für das sympathische Fußballmodell der Mainzer.{S} „Was wir brauchen, sind Zuschauerzahlen |
| wir brauchen, sind Zuschauerzahlen und die Unterstützung der Region“, sagte er.{S} Das Gesicht |
| d Zuschauerzahlen und die Unterstützung der Region“, sagte er.{S} Das Gesicht der Mannschaft wi |
| Unterstützung der Region“, sagte er.{S} Das Gesicht der Mannschaft wird sich leicht verändern.{ |
| g der Region“, sagte er.{S} Das Gesicht der Mannschaft wird sich leicht verändern.{S} Schwer wi |
| sich leicht verändern.{S} Schwer wiegt der Wechsel des Ukrainers Andrej Woronin, der sich mit |
| verändern.{S} Schwer wiegt der Wechsel des Ukrainers Andrej Woronin, der sich mit 20 Treffern |
| Ukrainers Andrej Woronin, der sich mit 20 Treffern die Torjägerkrone sicherte, zum 1. FC Köln. |
| ndrej Woronin, der sich mit 20 Treffern die Torjägerkrone sicherte, zum 1. FC Köln.{S} Die FSV- |
| ch am Montag dennoch zuversichtlich auf einen neuen Anlauf ein, als sie ihren tragischen Helden |
| ich auf einen neuen Anlauf ein, als sie ihren tragischen Helden auf dem Gutenbergplatz zujubelt |
| artys feiern“, sagte Strutz gefasst.{S} Die Mainzer dürfen sich demnach auf das nächste Wechsel |
| {S} Die Mainzer dürfen sich demnach auf das nächste Wechselbad der Gefühle freuen.{S} FSV Mainz |
| sich demnach auf das nächste Wechselbad der Gefühle freuen.{S} FSV Mainz 05 / Sport SZdigital: |
| uen.{S} FSV Mainz 05 / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Grenzgä |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Grenzgänger{S} Vor zehn Jahren wurden in Bayern mit |
| München GmbH{S} Die Grenzgänger{S} Vor zehn Jahren wurden in Bayern mit EU-Geld die ersten Eur |
| ehn Jahren wurden in Bayern mit EU-Geld die ersten Euregios mit Tschechien und Österreich gegrü |
| iskutiert wird, sitzt nicht selten auch ein Kommunalpolitiker aus dem benachbarten Böhmen mit a |
| t selten auch ein Kommunalpolitiker aus dem benachbarten Böhmen mit am Tisch.{S} Umgekehrt fahr |
| ente oder Verbände teilzunehmen.{S} Vor 15 Jahren, als es noch den Eisernen Vorhang gab, wäre d |
| zunehmen.{S} Vor 15 Jahren, als es noch den Eisernen Vorhang gab, wäre dies undenkbar gewesen.{ |
| äre dies undenkbar gewesen.{S} Doch mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Wegfall ehemals unü |
| undenkbar gewesen.{S} Doch mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Wegfall ehemals unüberwindli |
| och mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Wegfall ehemals unüberwindlich scheinender Grenzbef |
| festigungen hat sich vieles geändert in der ostbayerischen Grenzregion.Wenn jetzt Mandatsträger |
| enn jetzt Mandatsträger von beiderseits der Grenze regelmäßig gemeinsam tagen, ist das die Norm |
| nze regelmäßig gemeinsam tagen, ist das die Normalität.{S} Und die hat einen Namen: Euregio Egr |
| ist das die Normalität.{S} Und die hat einen Namen: Euregio Egrensis.{S} Gegründet wurde die E |
| n: Euregio Egrensis.{S} Gegründet wurde die Euregio Egrensis 1993.{S} Sie ist damit die dienstä |
| {S} Sie ist damit die dienstälteste von insgesamt sieben Euregios, die es heute zwischen Landkr |
| eute zwischen Landkreisen in Bayern und deren Nachbarn in Tschechien und Österreich gibt.{S} Zi |
| Tschechien und Österreich gibt.{S} Ziel des Zweckbündnisses im Vierländereck von Bayern, Thürin |
| ng und Toleranz zu fördern.{S} „Das ist meiner Meinung nach gelungen“, sagt der gegenwärtig amt |
| gt der gegenwärtig amtierende Präsident der Euregio Egrensis, der Tirschenreuther Landrat Karl |
| ierende Präsident der Euregio Egrensis, der Tirschenreuther Landrat Karl Haberkorn.{S} Und er z |
| gibt gegenseitige Kindergartenbesuche, die Kurorte Marienbad in Böhmen und Sibyllenbad im Ober |
| keting zusammengetan, jährlich besuchen etwa 60Gastschüler aus Böhmen weiterführende Schulen in |
| e Rad- und Wanderwege, Kooperationen in der Touristik und zwischen den Industrie- und Handelska |
| dustrie- und Handelskammern beiderseits der Grenze.{S} „Da läuft einiges“, sagt Landrat Karl Ha |
| , sagt Landrat Karl Haberkorn, „es gibt eine Unmenge Beziehungen“.{S} Schaut man freilich genau |
| ei doch sehr ausgeprägt.{S} Zwar lernen die Tschechen aus Böhmen deutsch, um sich mit den Nachb |
| chechen aus Böhmen deutsch, um sich mit den Nachbarn in Bayern verständigen zu können, aber die |
| in Bayern verständigen zu können, aber die Bayern überwinden nur schwer bis gar nicht die Spra |
| ern überwinden nur schwer bis gar nicht die Sprachhürde nach Tschechien.{S} Und so kommt es, da |
| n.{S} Und so kommt es, dass man sich in der Euregio Egrensis zwar auf Amts- und Verwaltungseben |
| m gemeinsamen Wochenendausflug oder auf ein abendliches Glas Bier.{S} „Leider“, sagt der Tirsch |
| bendliches Glas Bier.{S} „Leider“, sagt der Tirschenreuther Landrat, der selbst nur einige weni |
| Tirschenreuther Landrat, der selbst nur einige wenige Worte tschechisch spricht.Dabei ist die E |
| ige Worte tschechisch spricht.Dabei ist die Euregio Egrensis eigentlich nur die Wiederherstellu |
| ist die Euregio Egrensis eigentlich nur die Wiederherstellung eines früheren gemeinsamen Sprach |
| is eigentlich nur die Wiederherstellung eines früheren gemeinsamen Sprachraums mit gemeinsamer |
| raums mit gemeinsamer Geschichte.{S} In dieser Region leben rund zwei Millionen Menschen.{S} Mi |
| r Geschichte.{S} In dieser Region leben rund zwei Millionen Menschen.{S} Mitglieder der Euregio |
| zwei Millionen Menschen.{S} Mitglieder der Euregio auf bayerischer Seite sind die Landkreise K |
| der Euregio auf bayerischer Seite sind die Landkreise Kronach, Hof, Kulmbach, Wunsiedel, Tirsc |
| , Amberg-Sulzbach und Schwandorf sowie die Städte Hof, Bayreuth, Weiden und Amberg.{S} Finanzi |
| Amberg.{S} Finanziell gefördert werden die Euregios mit Geld aus Brüssel.{S} In der Euregio Eg |
| ie Euregios mit Geld aus Brüssel.{S} In der Euregio Egrensis stehen jährlich rund 200000 Euro v |
| In der Euregio Egrensis stehen jährlich rund 200000 Euro von der EU zur Verfügung.{S} Die Initi |
| is stehen jährlich rund 200000 Euro von der EU zur Verfügung.{S} Die Initialzündung zur Gründun |
| 00000 Euro von der EU zur Verfügung.{S} Die Initialzündung zur Gründung der Euregio Egrensis ka |
| ung.{S} Die Initialzündung zur Gründung der Euregio Egrensis kam übrigens aus Böhmen, wo sich t |
| ich tschechische Kommunen schon 1991 zu einer Arbeitsgemeinschaft mit Blick nach Bayern zusamme |
| h Bayern zusammengeschlossen hatten.{S} Die Liebe wurde erst zwei Jahre später von Bayern aus e |
| ngeschlossen hatten.{S} Die Liebe wurde erst zwei Jahre später von Bayern aus erwidert.{S} Zwis |
| s erwidert.{S} Zwischenzeitlich schaute die Regierung in Prag immer wieder misstrauisch nach Bö |
| sstrauisch nach Böhmen, weil man hinter dem Wunsch nach einer Euregio zunächst separatistische |
| Böhmen, weil man hinter dem Wunsch nach einer Euregio zunächst separatistische Bestrebungen ver |
| S} Euregio Egrensis / Verein SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Wir sind m |
| g der DIZ München GmbH{S} „Wir sind mit über 130 000 Besuchern längst an unsere Grenzen gelangt |
| nd mit über 130 000 Besuchern längst an unsere Grenzen gelangt“{S} Im Sog von Afrika{S} Würzbur |
| on Afrika{S} Würzburg ist Gastgeber für das mittlerweile größte Festival für afrikanische Musik |
| rzburg – Mag sein, dass Stefan Oschmann seine Sinne nicht so ganz beisammen hatte, an jenem Abe |
| Sinne nicht so ganz beisammen hatte, an jenem Abend in Amsterdam.{S} Mag auch sein, dass genau |
| dies dringend erforderlich war, um auf die Idee zu kommen, in eine katholische unterfränkische |
| lich war, um auf die Idee zu kommen, in eine katholische unterfränkische Bischofsstadt die Musi |
| tholische unterfränkische Bischofsstadt die Musik Afrikas importieren zu wollen.{S} Gleichwie: |
| portieren zu wollen.{S} Gleichwie: Nach dem Amsterdamer Konzert von „Africa Soli“ war der Würzb |
| sterdamer Konzert von „Africa Soli“ war der Würzburger der festen Überzeugung, deren Musik auch |
| rt von „Africa Soli“ war der Würzburger der festen Überzeugung, deren Musik auch einmal den Unt |
| der Würzburger der festen Überzeugung, deren Musik auch einmal den Unterfranken zumuten zu kön |
| en Überzeugung, deren Musik auch einmal den Unterfranken zumuten zu können.{S} In der Heimat fa |
| n Unterfranken zumuten zu können.{S} In der Heimat fand er allerdings keinen Veranstalter, der |
| en.{S} In der Heimat fand er allerdings keinen Veranstalter, der sich dafür erwärmen wollte.{S} |
| ter, der sich dafür erwärmen wollte.{S} Der Rest ist rasch erzählt: Oschmann organisierte das K |
| st rasch erzählt: Oschmann organisierte das Konzert selbst und stellte im Jahr 1989 ein lauschi |
| Konzert selbst und stellte im Jahr 1989 ein lauschiges erstes Afrikafest in Würzburg auf die Be |
| higes erstes Afrikafest in Würzburg auf die Beine.{S} 15Jahre später ist er Träger des Bundesve |
| frikafest in Würzburg auf die Beine.{S} 15Jahre später ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes |
| Beine.{S} 15Jahre später ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes – und das Afrikafest das grö |
| Träger des Bundesverdienstkreuzes – und das Afrikafest das größte Festival afrikanischer Musik |
| esverdienstkreuzes – und das Afrikafest das größte Festival afrikanischer Musik in Europa.{S} D |
| tival afrikanischer Musik in Europa.{S} Die Grundidee des Festivals, sagt Gunther Schunk vom ge |
| scher Musik in Europa.{S} Die Grundidee des Festivals, sagt Gunther Schunk vom gemeinnützigen W |
| für Deutschland.“{S} Und aufräumen mit dem dämlichen Klischee, demzufolge afrikanische Kultur |
| er kommen muss.{S} Deswegen wehrte sich der Verein auch nicht, als die gemütlichen Zeiten in de |
| wehrte sich der Verein auch nicht, als die gemütlichen Zeiten in den neunziger Jahren abrupt z |
| ch nicht, als die gemütlichen Zeiten in den neunziger Jahren abrupt zu Ende gingen – und mit de |
| icht, als die gemütlichen Zeiten in den neunziger Jahren abrupt zu Ende gingen – und mit den af |
| Jahren abrupt zu Ende gingen – und mit den afrikanischen Weltstars auch die Massen an den Main |
| nd mit den afrikanischen Weltstars auch die Massen an den Main kamen: Bei Künstlern wie Miriam |
| mba oder Youssou N’Dour merke eben auch der Hochmütigste, „dass es eine Ehre ist, wenn solche L |
| ke eben auch der Hochmütigste, „dass es eine Ehre ist, wenn solche Leute nach Würzburg kommen“. |
| hmütigste, „dass es eine Ehre ist, wenn solche Leute nach Würzburg kommen“.{S} Gekommen sind si |
| kommen sind sie mittlerweile alle – und der Senegalese Youssou N’Dour vermutet heute sogar, das |
| Würzburg gehört habe.{S} Ritterschläge dieser Art sind nicht so selten in der Geschichte des F |
| läge dieser Art sind nicht so selten in der Geschichte des Festivals: 1995 überreichte der Bots |
| sind nicht so selten in der Geschichte des Festivals: 1995 überreichte der Botschafter Südafri |
| chichte des Festivals: 1995 überreichte der Botschafter Südafrikas dem Festivalleiter Stefan Os |
| überreichte der Botschafter Südafrikas dem Festivalleiter Stefan Oschmann eine kleine Depesche |
| ikas dem Festivalleiter Stefan Oschmann eine kleine Depesche aus seinem Heimatland.{S} Gewünsch |
| tefan Oschmann eine kleine Depesche aus seinem Heimatland.{S} Gewünscht wurde darin „every succ |
| al in Wurzburg“.{S} Unterzeichnet hatte diesen Wunsch „the President of the Republik of South A |
| Africa“, Nelson Mandela.{S} Als Mandela ein Jahr später Deutschland besuchte, beauftragte das A |
| päter Deutschland besuchte, beauftragte das Auswärtige Amt den Würzburger Verein Afro Projekt m |
| esuchte, beauftragte das Auswärtige Amt den Würzburger Verein Afro Projekt mit der musikalische |
| den Würzburger Verein Afro Projekt mit der musikalischen Gestaltung des Staatsempfangs.{S} Zur |
| rojekt mit der musikalischen Gestaltung des Staatsempfangs.{S} Zur Verblüffung von Mandela erwa |
| matliche Klänge von Miriam Makeba – und die Kameraleute hatten anschließend die Bilder eines sp |
| und die Kameraleute hatten anschließend die Bilder eines spontan im Regen tanzenden Präsidenten |
| gen tanzenden Präsidenten im Kasten.{S} Derlei Erfolge machten naturgemäß nicht nur Unterfranke |
| äß nicht nur Unterfranken neugierig auf das afrikanische Fest auf den Mainwiesen.{S} Mit mittle |
| neugierig auf das afrikanische Fest auf den Mainwiesen.{S} Mit mittlerweile kuriosen Folgen: Be |
| olgen: Beim letzten Festival musste man das Gelände wegen des bedrohlichen Besucheransturms zei |
| n Festival musste man das Gelände wegen des bedrohlichen Besucheransturms zeitweilig völlig abs |
| sturms zeitweilig völlig absperren – an vier Tagen kamen am Ende insgesamt 137000 Besucher.{S} |
| absperren – an vier Tagen kamen am Ende insgesamt 137000 Besucher.{S} „Wir sind längst an unser |
| 137000 Besucher.{S} „Wir sind längst an unsere Grenzen gelangt“, sagt Pressesprecher Karl-Georg |
| l-Georg Rötter, schließlich beschäftige der Verein keinen einzigen hauptamtlichen Mitarbeiter.{ |
| ter, schließlich beschäftige der Verein keinen einzigen hauptamtlichen Mitarbeiter.{S} Eine Erk |
| einzigen hauptamtlichen Mitarbeiter.{S} Eine Erklärung dafür, warum das größte Fest für afrikan |
| rbeiter.{S} Eine Erklärung dafür, warum das größte Fest für afrikanische Musik in Europa sich a |
| he Musik in Europa sich ausgerechnet in der unterfränkischen Bischofsstadt etablieren konnte, w |
| harmant klinge: Würzburg und Afrika.{S} Die Stadt jedenfalls hat die Chance, eine Gegenwelt zum |
| und Afrika.{S} Die Stadt jedenfalls hat die Chance, eine Gegenwelt zum Bild vom katholischen Ho |
| S} Die Stadt jedenfalls hat die Chance, eine Gegenwelt zum Bild vom katholischen Hort am Main z |
| griffen: „Wir wurden“, sagt Rötter, „zu unserer Verblüffung auch in den frühen Jahren immer seh |
| Rötter, „zu unserer Verblüffung auch in den frühen Jahren immer sehr wohlwollend behandelt“.{S} |
| n immer sehr wohlwollend behandelt“.{S} Das Festival macht es der Stadt freilich auch leicht: G |
| nd behandelt“.{S} Das Festival macht es der Stadt freilich auch leicht: Gerade einmal 22 000 Eu |
| acht es der Stadt freilich auch leicht: Gerade einmal 22 000 Euro steuert die Stadt zu einem Et |
| icht: Gerade einmal 22 000 Euro steuert die Stadt zu einem Etat von 500 000 Euro bei.{S} Den Re |
| einmal 22 000 Euro steuert die Stadt zu einem Etat von 500 000 Euro bei.{S} Den Rest decken pri |
| uro steuert die Stadt zu einem Etat von 500 000 Euro bei.{S} Den Rest decken private Sponsoren |
| zu einem Etat von 500 000 Euro bei.{S} Den Rest decken private Sponsoren – und der Umsatz auf |
| Den Rest decken private Sponsoren – und der Umsatz auf dem Basar am Main, wo über 100Händler au |
| private Sponsoren – und der Umsatz auf dem Basar am Main, wo über 100Händler aus halb Europa A |
| nd der Umsatz auf dem Basar am Main, wo über 100Händler aus halb Europa Accessoires für Liebhab |
| scher Musik und Folklore feilbieten.{S} Die Besucherzahlen der letzten Jahre sollen ab Donnerst |
| klore feilbieten.{S} Die Besucherzahlen der letzten Jahre sollen ab Donnerstag an vier Festival |
| r letzten Jahre sollen ab Donnerstag an vier Festivaltagen wieder erreicht werden: Der diesjähr |
| den: Der diesjährige Schwerpunktes wird die Musik und das Kunsthandwerk des Tuareg sein.{S} (Da |
| ährige Schwerpunktes wird die Musik und das Kunsthandwerk des Tuareg sein.{S} (Das Festival dau |
| das Kunsthandwerk des Tuareg sein.{S} (Das Festival dauert vom 29. Mai bis 1.Juni; weitere Inf |
| bis 1.Juni; weitere Informationen unter der Telefonnummer 0931/ 15060 oder im Internet unter: w |
| val.org){S} Afrika in Unterfranken: Aus einem gemütlichen Fest ist nach 15 Jahren ein beachtlic |
| en: Aus einem gemütlichen Fest ist nach 15 Jahren ein beachtliches Festival geworden.{S} Selbst |
| nem gemütlichen Fest ist nach 15 Jahren ein beachtliches Festival geworden.{S} Selbst Südafrika |
| e in Deutschland / Festspiel SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Unter Bayer |
| {S} Von Wolfgang Roth{S} Lange Zeit vor der Erfindung des Privatfernsehens wurden mancherlei Ab |
| ng Roth{S} Lange Zeit vor der Erfindung des Privatfernsehens wurden mancherlei Absonderlichkeit |
| r Erfindung des Privatfernsehens wurden mancherlei Absonderlichkeiten auf Jahrmärkten ausgestel |
| hkeiten auf Jahrmärkten ausgestellt.{S} Das Publikum weidete sich schaudernd an den Abnormitäte |
| Das Publikum weidete sich schaudernd an den Abnormitäten, die zum Repertoire der Kabinette gehö |
| an den Abnormitäten, die zum Repertoire der Kabinette gehörten.{S} Später setzte sich die Erken |
| binette gehörten.{S} Später setzte sich die Erkenntnis durch, dass in solchen Fällen die Not de |
| tzte sich die Erkenntnis durch, dass in solchen Fällen die Not der Menschen für billige Schaulu |
| rkenntnis durch, dass in solchen Fällen die Not der Menschen für billige Schaulust ausgenutzt w |
| s durch, dass in solchen Fällen die Not der Menschen für billige Schaulust ausgenutzt werde.{S} |
| enutzt werde.{S} Das tangiert natürlich die Menschenwürde.{S} Aber auch den Auftritt von possie |
| türlich die Menschenwürde.{S} Aber auch den Auftritt von possierlich gewandeten Schimpansen ode |
| hen Programm meist vergebens, weil auch dem Tier eine Würde zugestanden wird.{S} Dafür macht si |
| amm meist vergebens, weil auch dem Tier eine Würde zugestanden wird.{S} Dafür macht sich der Me |
| e zugestanden wird.{S} Dafür macht sich der Mensch gern zum Affen, vor allem die Bayern und die |
| ch der Mensch gern zum Affen, vor allem die Bayern und die Österreicher überbieten sich darin, |
| ern zum Affen, vor allem die Bayern und die Österreicher überbieten sich darin, dem Fanderl Was |
| s Schönste.{S} Noch enthüllender wirken die so genannten Musikantenstadel im Fernsehen, deren A |
| enannten Musikantenstadel im Fernsehen, deren Akteuren man mitunter richtiggehend ansehen kann, |
| ichtiggehend ansehen kann, dass sie auf der Bühne den Hüterbuben und die Sennerin geben und dan |
| nd ansehen kann, dass sie auf der Bühne den Hüterbuben und die Sennerin geben und danach in die |
| ss sie auf der Bühne den Hüterbuben und die Sennerin geben und danach in die Disco rennen, wo d |
| en und die Sennerin geben und danach in die Disco rennen, wo die richtige Musik abgeht.{S} Die |
| eben und danach in die Disco rennen, wo die richtige Musik abgeht.{S} Die Prostitution gedeiht |
| ennen, wo die richtige Musik abgeht.{S} Die Prostitution gedeiht in vielen Spielarten, und dies |
| abgeht.{S} Die Prostitution gedeiht in vielen Spielarten, und diese ist jedenfalls legal.{S} D |
| ber es geht schon.{S} Man braucht dazu: eine Boulevardzeitung, einen Fernseh-Sender, eine Brotf |
| Boulevardzeitung, einen Fernseh-Sender, eine Brotfabrik und ein Bekleidungshaus.{S} Ferner: ein |
| nen Fernseh-Sender, eine Brotfabrik und ein Bekleidungshaus.{S} Ferner: eine Jury, welcher Robe |
| rik und ein Bekleidungshaus.{S} Ferner: eine Jury, welcher Roberto „Lederhose“ Blanco, der Schi |
| ry, welcher Roberto „Lederhose“ Blanco, der Schickeria-Löwe Monty Lüftner und die bekannte Volk |
| , der Schickeria-Löwe Monty Lüftner und die bekannte Volksmusikexpertin Giulia Siegel angehören |
| sikexpertin Giulia Siegel angehören.{S} Das Ganze nennt sich dann „Bayern sucht den Trachtensta |
| Das Ganze nennt sich dann „Bayern sucht den Trachtenstar“, wobei man für die „Castings“ keinen |
| htenstar“, wobei man für die „Castings“ keinen besseren Ort hätte finden können als die Waldwir |
| en besseren Ort hätte finden können als die Waldwirtschaft in Großhesselohe, wo die Gaudi siche |
| die Waldwirtschaft in Großhesselohe, wo die Gaudi sicher so bayerisch sein wird wie ein Sushi m |
| Gaudi sicher so bayerisch sein wird wie ein Sushi mit Gamsbart.{S} Den Darbietungen dort sind k |
| ein wird wie ein Sushi mit Gamsbart.{S} Den Darbietungen dort sind keine Grenzen gesetzt, was d |
| Gamsbart.{S} Den Darbietungen dort sind keine Grenzen gesetzt, was dem Internet so zu entnehmen |
| en dort sind keine Grenzen gesetzt, was dem Internet so zu entnehmen ist: Stanzeln, Jodeln und |
| inem, der da auftritt, wurde vorher mit dem Schwedentrunk gedroht oder mit einem Weißbier aus d |
| mit dem Schwedentrunk gedroht oder mit einem Weißbier aus der Dose.{S} Zur Freiheit gehört ebe |
| unk gedroht oder mit einem Weißbier aus der Dose.{S} Zur Freiheit gehört eben die Freiheit, sic |
| s der Dose.{S} Zur Freiheit gehört eben die Freiheit, sich selbst und sein Land nach Belieben d |
| hört eben die Freiheit, sich selbst und sein Land nach Belieben der Würde zu berauben.{S} Dann |
| sich selbst und sein Land nach Belieben der Würde zu berauben.{S} Dann darf aber auch ein jeder |
| e gut in ein schwarzsamtenes Mieder aus dem Berchtesgadener Land hineinpasst oder besser noch i |
| er Land hineinpasst oder besser noch in ein Herzog-Max-Hütl vom Tegernsee.{S} Zeichnung: Dieter |
| -Serie Unter Bayern / Presse SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH Böhr, Christop |
| and Rheinland-Pfalz / Partei SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Resolutions |
| DIZ München GmbH{S} Resolutionsentwurf der USA angenommen{S} Sicherheitsrat hebt Irak-Sanktion |
| ykottiert Abstimmung{S} New York (SZ) – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Donner |
| g{S} New York (SZ) – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Donnerstag das Ende seine |
| er Vereinten Nationen hat am Donnerstag das Ende seiner Sanktionen gegen den Irak beschlossen.{ |
| ten Nationen hat am Donnerstag das Ende seiner Sanktionen gegen den Irak beschlossen.{S} 14 der |
| ionen gegen den Irak beschlossen.{S} 14 der 15 Mitglieder des höchsten UN-Gremiums stimmten für |
| r des höchsten UN-Gremiums stimmten für die vierte Fassung einer amerikanisch-britischen Resolu |
| h-britischen Resolution, welche die vor 13 Jahren erlassenen Sanktionen aufhebt und einen UN-Be |
| en aufhebt und einen UN-Beauftragten in den Wiederaufbau des Landes einbindet.{S} Zugleich werd |
| nen UN-Beauftragten in den Wiederaufbau des Landes einbindet.{S} Zugleich werden die USA und Gr |
| es Landes einbindet.{S} Zugleich werden die USA und Großbritannien aber auch als Besatzungsmäch |
| kannt.{S} Lediglich Syrien boykottierte die Sitzung in New York.{S} Tags zuvor hatten die USA e |
| tzung in New York.{S} Tags zuvor hatten die USA einen abermals nachgebesserten Resolutionsentwu |
| New York.{S} Tags zuvor hatten die USA einen abermals nachgebesserten Resolutionsentwurf vorge |
| rten Resolutionsentwurf vorgestellt, um die Bedenken der Kriegsgegner Frankreich, Russland und |
| onsentwurf vorgestellt, um die Bedenken der Kriegsgegner Frankreich, Russland und Deutschland a |
| N-Botschafter Gunter Pleuger sagte nach der Abstimmung, die Resolution sei ein „Kompromiss, der |
| nter Pleuger sagte nach der Abstimmung, die Resolution sei ein „Kompromiss, der nach intensiven |
| Verhandlungen erreicht“ worden sei.{S} Der Beschluss erfülle nicht alle Wünsche aller Seiten.{ |
| den sei.{S} Der Beschluss erfülle nicht alle Wünsche aller Seiten.{S} Ähnlich äußerte sich auch |
| er Beschluss erfülle nicht alle Wünsche aller Seiten.{S} Ähnlich äußerte sich auch Russlands Ve |
| ands Vertreter.{S} Paris erklärte, nach dem Streit über den Krieg komme es nun darauf an, Einig |
| S} Paris erklärte, nach dem Streit über den Krieg komme es nun darauf an, Einigkeit zu zeigen u |
| nun darauf an, Einigkeit zu zeigen und die Vereinten Nationen wieder in ihrer Rolle für Friede |
| en und die Vereinten Nationen wieder in ihrer Rolle für Frieden und Sicherheit auf der Welt zu |
| er Rolle für Frieden und Sicherheit auf der Welt zu bestärken.{S} US-Botschafter John Negropont |
| John Negroponte sagte in New York, mit der Resolution sei eine tragfähige Grundlage für den Wi |
| gte in New York, mit der Resolution sei eine tragfähige Grundlage für den Wiederaufbau des Irak |
| ution sei eine tragfähige Grundlage für den Wiederaufbau des Irak und die Schaffung einer legit |
| dlage für den Wiederaufbau des Irak und die Schaffung einer legitimen Regierung gelegt worden.{ |
| Wiederaufbau des Irak und die Schaffung einer legitimen Regierung gelegt worden.{S} Den UN sei |
| r legitimen Regierung gelegt worden.{S} Den UN sei dabei eine wichtige Rolle übertragen worden. |
| rung gelegt worden.{S} Den UN sei dabei eine wichtige Rolle übertragen worden.{S} Das Geld aus |
| ne wichtige Rolle übertragen worden.{S} Das Geld aus dem Export von Erdöl würden durch die Besa |
| olle übertragen worden.{S} Das Geld aus dem Export von Erdöl würden durch die Besatzungsmächte |
| d aus dem Export von Erdöl würden durch die Besatzungsmächte zum Wohle der Iraker verwendet wer |
| en durch die Besatzungsmächte zum Wohle der Iraker verwendet werden.{S} In der Entschließung bl |
| ohle der Iraker verwendet werden.{S} In der Entschließung bleibt die bis zuletzt umstrittene Fr |
| werden.{S} In der Entschließung bleibt die bis zuletzt umstrittene Frage einer Begrenzung der |
| leibt die bis zuletzt umstrittene Frage einer Begrenzung der Besatzung des Irak offen: Der Sich |
| etzt umstrittene Frage einer Begrenzung der Besatzung des Irak offen: Der Sicherheitsrat soll i |
| egrenzung der Besatzung des Irak offen: Der Sicherheitsrat soll in zwölf Monaten über den Stand |
| Irak offen: Der Sicherheitsrat soll in zwölf Monaten über den Stand der Umsetzung der Resoluti |
| cherheitsrat soll in zwölf Monaten über den Stand der Umsetzung der Resolution entscheiden und |
| at soll in zwölf Monaten über den Stand der Umsetzung der Resolution entscheiden und gegebenenf |
| lf Monaten über den Stand der Umsetzung der Resolution entscheiden und gegebenenfalls neue Besc |
| gebenenfalls neue Beschlüsse fassen.{S} Die jetzt aufgehobenen Handelssanktionen hatte der Sich |
| zt aufgehobenen Handelssanktionen hatte der Sicherheitsrat 1990 nach dem Überfall der irakische |
| onen hatte der Sicherheitsrat 1990 nach dem Überfall der irakischen Armee auf Kuwait verhängt.{ |
| r Sicherheitsrat 1990 nach dem Überfall der irakischen Armee auf Kuwait verhängt.{S} Nur das Wa |
| schen Armee auf Kuwait verhängt.{S} Nur das Waffenembargo bleibt in Kraft.{S} Das einhellige Vo |
| r das Waffenembargo bleibt in Kraft.{S} Das einhellige Votum des Sicherheitsrats wurde möglich, |
| leibt in Kraft.{S} Das einhellige Votum des Sicherheitsrats wurde möglich, nachdem die Außenmin |
| Sicherheitsrats wurde möglich, nachdem die Außenminister von Deutschland, Frankreich und Russl |
| eutschland, Frankreich und Russland bei einem Treffen am Vorabend in Paris ihren Widerstand auf |
| bei einem Treffen am Vorabend in Paris ihren Widerstand aufgegeben hatten.{S} Der Franzose Dom |
| ihren Widerstand aufgegeben hatten.{S} Der Franzose Dominique de Villepin rechtfertigte sein E |
| ose Dominique de Villepin rechtfertigte sein Entgegenkommen mit einer Aufwertung der UN.{S} „Wi |
| n rechtfertigte sein Entgegenkommen mit einer Aufwertung der UN.{S} „Wir können sagen, dass die |
| ein Entgegenkommen mit einer Aufwertung der UN.{S} „Wir können sagen, dass die Vereinten Nation |
| tung der UN.{S} „Wir können sagen, dass die Vereinten Nationen wiederkehren – und das ist heute |
| tionen wiederkehren – und das ist heute die Hauptsache.“{S} Sein deutscher Kollege Joschka Fisc |
| – und das ist heute die Hauptsache.“{S} Sein deutscher Kollege Joschka Fischer betonte, die Zus |
| tscher Kollege Joschka Fischer betonte, die Zustimmung sei „keine nachträgliche Legitimierung d |
| ka Fischer betonte, die Zustimmung sei „keine nachträgliche Legitimierung des Kriegs“.{S} Den U |
| sei „keine nachträgliche Legitimierung des Kriegs“.{S} Den UN müsse in der Nachkriegsordnung e |
| trägliche Legitimierung des Kriegs“.{S} Den UN müsse in der Nachkriegsordnung eine „zentrale Ro |
| nung eine „zentrale Rolle“ zufallen.{S} Die deutsche Haltung zum Krieg sei aber „unverändert“.{ |
| rt“.{S} Bagdad kann nun umgehend Öl auf den Markt pumpen.{S} Im türkischen Mittelmeerhafen Ceyh |
| kischen Mittelmeerhafen Ceyhan lagerten zwischen acht und neun Millionen Barrel für den Export, |
| chen acht und neun Millionen Barrel für den Export, sagte der neue Chef der irakischen Ölvermar |
| Millionen Barrel für den Export, sagte der neue Chef der irakischen Ölvermarktungsorganisation |
| rel für den Export, sagte der neue Chef der irakischen Ölvermarktungsorganisation, Mohammed el |
| organisation, Mohammed el Dschuburi.{S} Diese Menge sei vor und während des Kriegs in die Türke |
| uri.{S} Diese Menge sei vor und während des Kriegs in die Türkei gepumpt worden.{S} Darüber hin |
| Menge sei vor und während des Kriegs in die Türkei gepumpt worden.{S} Darüber hinaus habe der I |
| n.{S} Darüber hinaus habe der Irak aber keine Ölreserven, da die Produktion nicht einmal um für |
| habe der Irak aber keine Ölreserven, da die Produktion nicht einmal um für den eigenen Bedarf a |
| , da die Produktion nicht einmal um für den eigenen Bedarf ausreiche.{S} (Seiten2 und4) UNO-Bet |
| gegen den Irak / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Gejagt von |
| tung der DIZ München GmbH{S} Gejagt von zwölf Streifenwagen{S} Polizei kann 17-Jährigen erst na |
| n{S} Polizei kann 17-Jährigen erst nach 160 Kilometern stoppen{S} Bayreuth – Was eine „spontane |
| euth – Was eine „spontane Spritztour in den Süden“ werden sollte, endete wie in einem Kriminalf |
| den Süden“ werden sollte, endete wie in einem Kriminalfilm.{S} Eineinhalb Stunden dauerte die w |
| e, endete wie in einem Kriminalfilm.{S} Eineinhalb Stunden dauerte die wilde Verfolgungsjagd, d |
| inalfilm.{S} Eineinhalb Stunden dauerte die wilde Verfolgungsjagd, die sich ein 17-jähriger Jug |
| ie sich ein 17-jähriger Jugendlicher in einem gestohlenen Auto mit der Polizei auf der Autobahn |
| endlicher in einem gestohlenen Auto mit der Polizei auf der Autobahn zwischen Bayreuth und Ingo |
| em gestohlenen Auto mit der Polizei auf der Autobahn zwischen Bayreuth und Ingolstadt lieferte. |
| en Bayreuth und Ingolstadt lieferte.{S} Zwölf Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber waren i |
| dt lieferte.{S} Zwölf Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz, um den alkoho |
| olizeihubschrauber waren im Einsatz, um den alkoholisierten Fahrer zu stoppen.{S} Der 17-Jährig |
| .{S} Der 17-Jährige ließ sich erst nach 160 Kilometern von einem quer gestellten Polizeiwagen i |
| ließ sich erst nach 160 Kilometern von einem quer gestellten Polizeiwagen in der Ingolstädter |
| n einem quer gestellten Polizeiwagen in der Ingolstädter Innenstadt aufhalten.{S} Verletzt wurd |
| nstadt aufhalten.{S} Verletzt wurde bei der Verfolgungsjagd niemand.{S} Gegen drei Uhr morgens |
| .{S} Gegen drei Uhr morgens war Beamten ein Auto mit Potsdamer Kennzeichen aufgefallen, das mit |
| ayreuth unterwegs war.{S} Als Versuche, den Wagen zum Anhalten zu bewegen scheiterten, nahmen d |
| Anhalten zu bewegen scheiterten, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und forderten Verstärkun |
| bewegen scheiterten, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und forderten Verstärkung an.{S} Übe |
| rwechsel.{S} Hinter Nürnberg scheiterte ein Versuch mehrerer Streifenwagen, den 17-Jährigen dur |
| Hinter Nürnberg scheiterte ein Versuch mehrerer Streifenwagen, den 17-Jährigen durch langsames |
| en.{S} Die „wilde Entschlossenheit“ und eine Geschwindigkeit von „bis zu 160Stundenkilometern“, |
| ssenheit“ und eine Geschwindigkeit von „bis zu 160Stundenkilometern“, so ein Sprecher, hätten d |
| keit von „bis zu 160Stundenkilometern“, so ein Sprecher, hätten die Beamten zur Freigabe der Au |
| denkilometern“, so ein Sprecher, hätten die Beamten zur Freigabe der Autobahn gezwungen.{S} Der |
| recher, hätten die Beamten zur Freigabe der Autobahn gezwungen.{S} Der Jugendliche, der sich in |
| zur Freigabe der Autobahn gezwungen.{S} Der Jugendliche, der sich in Begleitung von zwei 16-Jäh |
| igener Aussage auf einer „Spritztour in den Süden“ unterwegs war, gab erst an einer Straßensper |
| n den Süden“ unterwegs war, gab erst an einer Straßensperre in Ingolstadt auf.{S} rff Verkehrsd |
| kte in Deutschland / Verkehr SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Für wen koc |
| ermeister?{S} Nachgefragt{S} Um Geld in die leere Gemeindekasse zu bringen, plant der Bürgermei |
| e leere Gemeindekasse zu bringen, plant der Bürgermeister von Bayerisch-Eisenstein, Thomas Müll |
| -Eisenstein, Thomas Müller, 30, künftig den Kochlöffel zu schwingen.{S} Zwei bis dreimal im Jah |
| ingen.{S} Zwei bis dreimal im Jahr will der CSU-Politiker Prominente zu Tisch bitten.{S} Deren |
| olitiker Prominente zu Tisch bitten.{S} Deren Spenden sollen Müllers Gehalt als ehrenamtlicher |
| ehalt als ehrenamtlicher Bürgermeister, rund 35000 Euro, decken.{S} Der SZ erläuterte er seine |
| 0 Euro, decken.{S} Der SZ erläuterte er seine Idee.{S} SZ: Kochen Sie gern?{S} Müller: Das ist |
| SZ: Kochen Sie gern?{S} Müller: Das ist mein Hobby.{S} Ich lade hin und wieder Freunde zu mir e |
| ayerische Spezialitäten mit Zutaten aus der Region und Leichteres aus der italienischen Küche.{ |
| taten aus der Region und Leichteres aus der italienischen Küche.{S} SZ: Verraten Sie uns ein Re |
| enischen Küche.{S} SZ: Verraten Sie uns ein Rezept?{S} Müller: Bei der ersten Einladung mache i |
| aten Sie uns ein Rezept?{S} Müller: Bei der ersten Einladung mache ich einen Schweinsbraten auf |
| ler: Bei der ersten Einladung mache ich einen Schweinsbraten auf Wildschweinart.{S} Der hat bei |
| inart.{S} Der hat bei uns Tradition.{S} Der Trick ist, dass der Braten mit zerdrücktem Pfeffer, |
| i uns Tradition.{S} Der Trick ist, dass der Braten mit zerdrücktem Pfeffer, Wacholder und Zwieb |
| Zwiebeln über Nacht eingelegt wird und einen Wildgeschmack annimmt.{S} Dann wird er ’rausgebra |
| gibt’s Preiselbeeren, Brezn-Knödel und ein Blaukraut.{S} SZ: Klingt gut.{S} Wer kocht mit Ihne |
| gut.{S} Wer kocht mit Ihnen?{S} Müller: Der Erbprinz Karl Friedrich von Hohenzollern, weil der |
| z Karl Friedrich von Hohenzollern, weil der Große Arber, unser Hausberg, den Hohenzollern gehör |
| von Hohenzollern, weil der Große Arber, unser Hausberg, den Hohenzollern gehört.{S} Die nächste |
| r Hausberg, den Hohenzollern gehört.{S} Die nächsten Partner sollen Nationalparkchef Karl-Fried |
| Nationalparkchef Karl-Friedrich Sinner, sein Bruder, der Verbraucherminister, und Bahnchef Hart |
| hef Karl-Friedrich Sinner, sein Bruder, der Verbraucherminister, und Bahnchef Hartwig Mehdorn s |
| r noch nichts davon.{S} SZ: Wer darf zu den Essen kommen?{S} Müller: Wir wollen 90 Gäste einlad |
| den Essen kommen?{S} Müller: Wir wollen 90 Gäste einladen, die Lokalgrößen, unsere Abgeordneten |
| } Müller: Wir wollen 90 Gäste einladen, die Lokalgrößen, unsere Abgeordneten, den Landrat, und |
| len 90 Gäste einladen, die Lokalgrößen, unsere Abgeordneten, den Landrat, und den Minister Hube |
| , die Lokalgrößen, unsere Abgeordneten, den Landrat, und den Minister Huber, weil der so gerne |
| , unsere Abgeordneten, den Landrat, und den Minister Huber, weil der so gerne am Arber ist.{S} |
| Z: Kochen Sie auch zu Hause?{S} Müller: Meine Frau ist dankbar, wenn ich hin und wieder in der |
| ist dankbar, wenn ich hin und wieder in der Küche herumfuhrwerke.{S} Aber ich spüle nicht gerne |
| {S} Interview:Manfred Hummel SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Tischtennis |
| stria!“{S} Lange hat er nicht gehalten, der Pokal, den Werner Schlager am Sonntagnachmittag im |
| e Schlager im Finale der Tischtennis-WM den Südkoreaner Se-hyuk Joo bezwungen und dafür eine gr |
| oreaner Se-hyuk Joo bezwungen und dafür eine große, ehrwürdige Silbertrophäe überreicht bekomme |
| rtrophäe überreicht bekommen, da kippte der Pott auch schon von seinem Holzsockel – weil gar zu |
| mmen, da kippte der Pott auch schon von seinem Holzsockel – weil gar zu viele an ihm zerrten.{S |
| – weil gar zu viele an ihm zerrten.{S} Die Szene taugt als Sinnbild: der erste WM-Titel für ei |
| gt als Sinnbild: der erste WM-Titel für einen Österreicher seit Richard Bergmann 1937; nach fün |
| eicher seit Richard Bergmann 1937; nach fünf Jahren totaler chinesischer Dominanz wieder einmal |
| ler chinesischer Dominanz wieder einmal ein europäischer Champion.{S} „Weltmeister in einer Spo |
| ropäischer Champion.{S} „Weltmeister in einer Sportart, die in 195 Ländern gespielt wird, die 1 |
| „Weltmeister in einer Sportart, die in 195 Ländern gespielt wird, die 100 Millionen Chinesen s |
| tart, die in 195 Ländern gespielt wird, die 100 Millionen Chinesen spielen, die einfach jeder s |
| infach jeder spielt – das ist Wahnsinn, ein Traum, ein Märchen“, jubelte Schlager.{S} Was ihn z |
| r spielt – das ist Wahnsinn, ein Traum, ein Märchen“, jubelte Schlager.{S} Was ihn zu Hause in |
| ubelte Schlager.{S} Was ihn zu Hause in der Wiener Neustadt in den nächsten Tagen erwarten wird |
| ihn zu Hause in der Wiener Neustadt in den nächsten Tagen erwarten wird, ließ die Reaktion der |
| den nächsten Tagen erwarten wird, ließ die Reaktion der kleinen österreichischen Delegation in |
| Tagen erwarten wird, ließ die Reaktion der kleinen österreichischen Delegation in Bercy bereit |
| n Delegation in Bercy bereits ahnen.{S} Der Korrespondent des Kurier sagte dem Weltmeister glei |
| rcy bereits ahnen.{S} Der Korrespondent des Kurier sagte dem Weltmeister gleich bei der ersten |
| .{S} Der Korrespondent des Kurier sagte dem Weltmeister gleich bei der ersten Frage nach seinem |
| Kurier sagte dem Weltmeister gleich bei der ersten Frage nach seinem Triumph, was er fortan zu |
| eister gleich bei der ersten Frage nach seinem Triumph, was er fortan zu sagen hat: „Und sag’, |
| wie war’s?{S} Wahnsinn war’s, gell.“{S} Der Sportdirektor des Tischtennis- Verbandes schwärmte |
| sinn war’s, gell.“{S} Der Sportdirektor des Tischtennis- Verbandes schwärmte überschwänglich vo |
| – so lange, bis ihn der ORF-Reporter in die nächstgelegene Kneipe kommandierte: „Sag dem Wirt, |
| ächstgelegene Kneipe kommandierte: „Sag dem Wirt, er soll sein Bistro leer räumen!{S} Wir sind |
| pe kommandierte: „Sag dem Wirt, er soll sein Bistro leer räumen!{S} Wir sind Weltmeister!“{S} E |
| Viertelfinale hatte der, angefeuert von 10000 frenetischen Fans, den Chinesen Liqin Wang in sie |
| angefeuert von 10000 frenetischen Fans, den Chinesen Liqin Wang in sieben Sätzen niedergerungen |
| ischen Fans, den Chinesen Liqin Wang in sieben Sätzen niedergerungen.{S} Die Europäer wollen di |
| ang in sieben Sätzen niedergerungen.{S} Die Europäer wollen die Europäer gewinnen sehen, die As |
| niedergerungen.{S} Die Europäer wollen die Europäer gewinnen sehen, die Asiaten die Asiaten – |
| äer wollen die Europäer gewinnen sehen, die Asiaten die Asiaten – beim Tischtennis stehen die B |
| ie Europäer gewinnen sehen, die Asiaten die Asiaten – beim Tischtennis stehen die Blöcke fest, |
| n die Asiaten – beim Tischtennis stehen die Blöcke fest, und so hatte Schlager auch im Halbfina |
| hatte Schlager auch im Halbfinale gegen den Chinesen Linghui Kong das Publikum hinter sich.{S} |
| bfinale gegen den Chinesen Linghui Kong das Publikum hinter sich.{S} Es trieb ihn in ungewohnte |
| Kong musste sich Schlager wieder durch sieben Sätze kämpfen und noch dazu vier Matchbälle abwe |
| urch sieben Sätze kämpfen und noch dazu vier Matchbälle abwehren, bevor er jubeln konnte.{S} Im |
| tat er sich schließlich leichter, weil der Südkoreaner Joo vor allem das kann, wogegen Schlage |
| oo vor allem das kann, wogegen Schlager viele Mittel kennt: verteidigen.{S} Schlager siegte 11: |
| 12:10, 8:11 und 12:10, woraufhin unter der Abordnung aus seiner Heimat der Überschwang ausbrac |
| 2:10, woraufhin unter der Abordnung aus seiner Heimat der Überschwang ausbrach.{S} „We are from |
| n unter der Abordnung aus seiner Heimat der Überschwang ausbrach.{S} „We are from Austria!“, ri |
| rach.{S} „We are from Austria!“, riefen die mitgereisten Journalisten den französischen Ordnern |
| “, riefen die mitgereisten Journalisten den französischen Ordnern zu, die daraufhin den Weg zu |
| französischen Ordnern zu, die daraufhin den Weg zu den Plätzen direkt unter dem Stockerl freiga |
| en Ordnern zu, die daraufhin den Weg zu den Plätzen direkt unter dem Stockerl freigaben, wo zur |
| hin den Weg zu den Plätzen direkt unter dem Stockerl freigaben, wo zur Siegerehrung sonst nur F |
| Fotografen hindürfen.{S} „Weltmeister – ein Österreicher, noch dazu ein Niederösterreicher“, st |
| ltmeister – ein Österreicher, noch dazu ein Niederösterreicher“, staunte der Berichterstatter d |
| h dazu ein Niederösterreicher“, staunte der Berichterstatter der Presse und wollte vom Matador |
| rreicher“, staunte der Berichterstatter der Presse und wollte vom Matador wissen: „Was sagt man |
| Schlager, fügte aber leise hinzu, dass der WM-Titel, die Nummer eins in der Weltrangliste und |
| te aber leise hinzu, dass der WM-Titel, die Nummer eins in der Weltrangliste und der dreißigste |
| , dass der WM-Titel, die Nummer eins in der Weltrangliste und der dreißigste Geburtstag gleich |
| ie Nummer eins in der Weltrangliste und der dreißigste Geburtstag gleich drei gute Gründe seien |
| te und der dreißigste Geburtstag gleich drei gute Gründe seien, ans Aufhören zu denken.{S} Ein |
| ründe seien, ans Aufhören zu denken.{S} Ein verwegener Gedanke.{S} Der Präsident des österreich |
| u denken.{S} Ein verwegener Gedanke.{S} Der Präsident des österreichischen Tischtennisverbandes |
| in verwegener Gedanke.{S} Der Präsident des österreichischen Tischtennisverbandes will den Spor |
| erreichischen Tischtennisverbandes will den Sport in den Alpen jetzt „so richtig anschieben, rü |
| Tischtennisverbandes will den Sport in den Alpen jetzt „so richtig anschieben, rüberbringen un |
| ort Schlager, Werner / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Augsburger |
| en GmbH{S} Augsburger Puppenkiste zeigt ihre Stars{S} Augsburg – Das Augsburger Puppentheatermu |
| penkiste zeigt ihre Stars{S} Augsburg – Das Augsburger Puppentheatermuseum präsentiert von Mitt |
| ermuseum präsentiert von Mittwoch an in einer Sommer-Sonderausstellung fabelhafte und tierische |
| ng fabelhafte und tierische Marionetten der Puppenkiste.{S} Nicht nur Figuren aus einem halben |
| r Puppenkiste.{S} Nicht nur Figuren aus einem halben Jahrhundert Theater- und Fernsehgeschichte |
| chichte warten bis zum 21.September auf die großen und kleinen Fans.{S} Auch Film-, Ton-, und F |
| ch Film-, Ton-, und Fotodokumente sowie eine Dschungelszene werden präsentiert.{S} Daneben gibt |
| inderprogramme im Museum und im Zoo.{S} Das Museum hat täglich außer montags von 10 bis 19Uhr g |
| 0 bis 19Uhr geöffnet.{S} Karten gibt es zwischen 2,20 und 4,20 Euro.{S} Vor kurzem starb die In |
| 2,20 und 4,20 Euro.{S} Vor kurzem starb die Inhaberin und Mitbegründerin der Augsburger Puppenk |
| starb die Inhaberin und Mitbegründerin der Augsburger Puppenkiste, Hannelore Marschall-Oehmich |
| elore Marschall-Oehmichen, im Alter von 72 Jahren.{S} Bis zu ihrem Tode schnitzte sie mehr als |
| chen, im Alter von 72 Jahren.{S} Bis zu ihrem Tode schnitzte sie mehr als 6000 Figuren.{S} Viel |
| ren.{S} Bis zu ihrem Tode schnitzte sie mehr als 6000 Figuren.{S} Viele ihrer Schöpfungen wie J |
| schnitzte sie mehr als 6000 Figuren.{S} Viele ihrer Schöpfungen wie Jim Knopf und Lukas, Urmel |
| burger Puppenkiste / Theater SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Zwei Museen |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Zwei Museen für alle fünf Sinne{S} Rosenheim – Museumsb |
| der DIZ München GmbH{S} Zwei Museen für alle fünf Sinne{S} Rosenheim – Museumsbesuche sind für |
| {S} Rosenheim – Museumsbesuche sind für viele Kinder eher Strafe denn Genuss: Exponate hinter G |
| im Holztechnischen Museum Rosenheim und dem Holzknechtmuseum Ruhpolding.{S} Beide Einrichtungen |
| und dem Holzknechtmuseum Ruhpolding.{S} Beide Einrichtungen haben zusammen mit der Landesstelle |
| Beide Einrichtungen haben zusammen mit der Landesstelle für nichtstaatliche Museen des Bezirks |
| Landesstelle für nichtstaatliche Museen des Bezirks Oberbayern das Projekt „Zwei Museen für all |
| taatliche Museen des Bezirks Oberbayern das Projekt „Zwei Museen für alle fünf Sinne“ ins Leben |
| een des Bezirks Oberbayern das Projekt „Zwei Museen für alle fünf Sinne“ ins Leben gerufen.{S} |
| Oberbayern das Projekt „Zwei Museen für alle fünf Sinne“ ins Leben gerufen.{S} In Rosenheim sol |
| d“ eingerichtet werden.{S} Zudem wollen beide Museen im Sommer Workshops und Führungen speziell |
| peziell für junge Besucher anbieten.{S} Das Gesamtprojekt soll im Herbst abgeschlossen und dann |
| t soll im Herbst abgeschlossen und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.{S} peha Museen i |
| nsische Psychiatrie / Justiz SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Befördern o |
| gpassagiere als Datenmüll kritisiert{S} Die USA entwickeln derzeit ein höchst umstrittenes Kont |
| ritisiert{S} Die USA entwickeln derzeit ein höchst umstrittenes Kontrollsystem für Fluggäste.{S |
| luggäste.{S} Es soll Passagiere „binnen fünf Sekunden“, so Steve McHale von der US- Transportsi |
| nen fünf Sekunden“, so Steve McHale von der US- Transportsicherheitsbehörde, in eine Risikokate |
| der US- Transportsicherheitsbehörde, in eine Risikokategorie einstufen: Grün für „minimales Ris |
| rt, zum Beispiel nachdem im August 2002 zwei Friedensaktivisten am Flughafen San Francisco fest |
| ert auch das General Accounting Office, der amerikanische Rechnungshof, die in zwölf Datenbanke |
| der amerikanische Rechnungshof, die in zwölf Datenbanken gespeicherten Angaben über „gefährlic |
| „gefährliche Personen“: Sie würden von neun Regierungsstellen gepflegt, liefen unter drei vers |
| neun Regierungsstellen gepflegt, liefen unter drei verschiedenen Betriebssystemen und speichert |
| Daten in nicht kompatiblen Formaten.{S} Acht Sammlungen verwendeten firmenspezifische Standards |
| ndards, sieben seien nicht vernetzt.{S} Der Rechnungshof empfiehlt, alle Datenbanken zu einer e |
| ernetzt.{S} Der Rechnungshof empfiehlt, alle Datenbanken zu einer einzigen zu verbinden.{S} Dar |
| Firmen verwendet, die in Amerika wegen ihrer Sammelpraxis kritisiert werden.{S} Der Konzern Ch |
| hrer Sammelpraxis kritisiert werden.{S} Der Konzern Choicepoint etwa hat das komplette Wählerre |
| en.{S} Der Konzern Choicepoint etwa hat das komplette Wählerregister Mexikos im Angebot.{S} Abe |
| gister Mexikos im Angebot.{S} Aber auch fünf große europäische Luftlinien tragen bei: Lufthansa |
| ys, Air France, Iberia und KLM erlauben dem amerikanischen Zoll seit März den Online-Zugriff au |
| n Zoll seit März den Online-Zugriff auf ihre Passagierdaten: Hätten sie sich verweigert, könnte |
| h verweigert, könnten US-Behörden ihnen das Landerecht entziehen.{S} Währenddessen wird ein ähn |
| erecht entziehen.{S} Währenddessen wird ein ähnliches System für Europa geplant.{S} Hiesige Str |
| .{S} Hiesige Strafverfolger sollen nach dem Willen Spaniens EU-weit auf Flugpassagierdaten zugr |
| Flugpassagierdaten zugreifen dürfen.{S} Die Luftverkehrsverbände warnen davor, dass diese Forde |
| Luftverkehrsverbände warnen davor, dass diese Forderungen eine „verheerende Wirkung“ auf die zi |
| derungen eine „verheerende Wirkung“ auf die zivile Luftfahrt haben könnten.{S} Jedoch nur aus ö |
| S} Jedoch nur aus ökonomischen Gründen: Der Datenzugriff nütze den Staaten nur eingeschränkt, w |
| mischen Gründen: Der Datenzugriff nütze den Staaten nur eingeschränkt, werde aber die Kosten de |
| n Staaten nur eingeschränkt, werde aber die Kosten der Luftfahrtgesellschaften ins „Unermesslic |
| ur eingeschränkt, werde aber die Kosten der Luftfahrtgesellschaften ins „Unermessliche“ steiger |
| rmessliche“ steigern.{S} csh SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fernbeziehu |
| ind Forscher der University of Maryland einen Schritt näher gekommen: Sie verschränkten Qubits |
| ciencexpress, 15. Mai 2003).{S} Qubits, die kleinsten Informationseinheiten eines Quantencomput |
| ts, die kleinsten Informationseinheiten eines Quantencomputers, können nicht nur die Werte Null |
| ines Quantencomputers, können nicht nur die Werte Null und Eins einnehmen, sondern auch beliebi |
| quantenmechanische Weise zu koppeln.{S} Die Forscher benutzten als Qubits zwei so genannte Jose |
| ber immer noch leichter handzuhaben als die sonst oft verwendeten einzelnen Atome.{S} Die beide |
| ryland ließen sich verschränken, obwohl ihr Abstand einen Dreiviertelmillimeter groß war – groß |
| für realistische Quantencomputer.{S} An einer anderen Kennziffer müssen die Forscher aber noch |
| .{S} An einer anderen Kennziffer müssen die Forscher aber noch arbeiten: Mit zwei Milliardstels |
| en die Forscher aber noch arbeiten: Mit zwei Milliardstelsekunden überlebte die Qubit- Informat |
| t rechnen zu können.{S} upon SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Das Ende de |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Das Ende der Sanktionen{S} Inhalt der Resolution{S} Von |
| istung der DIZ München GmbH{S} Das Ende der Sanktionen{S} Inhalt der Resolution{S} Von Daniel B |
| bH{S} Das Ende der Sanktionen{S} Inhalt der Resolution{S} Von Daniel Brössler{S} Tief besorgt“ |
| aniel Brössler{S} Tief besorgt“ fassten die Mitglieder des Sicherheitsrates einen Beschluss: Ke |
| S} Tief besorgt“ fassten die Mitglieder des Sicherheitsrates einen Beschluss: Kein Staat solle |
| ten die Mitglieder des Sicherheitsrates einen Beschluss: Kein Staat solle mehr Waren aus dem Ir |
| r des Sicherheitsrates einen Beschluss: Kein Staat solle mehr Waren aus dem Irak importieren.{S |
| rates einen Beschluss: Kein Staat solle mehr Waren aus dem Irak importieren.{S} Das war am 6. A |
| chluss: Kein Staat solle mehr Waren aus dem Irak importieren.{S} Das war am 6. August 1990, vie |
| ak importieren.{S} Das war am 6. August 1990, vier Tage nach dem Einmarsch irakischer Truppen i |
| s war am 6. August 1990, vier Tage nach dem Einmarsch irakischer Truppen in Kuwait.{S} 13 Jahre |
| marsch irakischer Truppen in Kuwait.{S} 13 Jahre, zwei Golf-Kriege und 1829 Sitzungen später is |
| wait.{S} 13 Jahre, zwei Golf-Kriege und 1829 Sitzungen später ist der Sicherheitsrat am Donners |
| lf-Kriege und 1829 Sitzungen später ist der Sicherheitsrat am Donnerstag in New York zusammenge |
| d weitere Sanktionen aufzuheben.{S} Auf dem Tisch lag ein siebenseitiger Entwurf einer Resoluti |
| em Tisch lag ein siebenseitiger Entwurf einer Resolution, den die USA zusammen mit ihren britis |
| nseitiger Entwurf einer Resolution, den die USA zusammen mit ihren britischen und spanischen Ve |
| er Resolution, den die USA zusammen mit ihren britischen und spanischen Verbündeten eingebracht |
| chen Verbündeten eingebracht hatten.{S} Den Irakern verspricht sie, was sie am Nötigsten brauch |
| eraufbau, Stabilität und Sicherheit.{S} 90 Änderungen mussten die Amerikaner nach einer Zählung |
| nd Sicherheit.{S} 90 Änderungen mussten die Amerikaner nach einer Zählung der Washington Post a |
| Änderungen mussten die Amerikaner nach einer Zählung der Washington Post am Entwurf vornehmen, |
| e im Rat.{S} Im Ergebnis aber bestätigt die Resolution die US-geführte Übergangsverwaltung im I |
| Ergebnis aber bestätigt die Resolution die US-geführte Übergangsverwaltung im Irak und sieht f |
| ergangsverwaltung im Irak und sieht für die Vereinten Nationen eine eher nachrangige Rolle in d |
| ak und sieht für die Vereinten Nationen eine eher nachrangige Rolle in dem besetzten Land vor.{ |
| Nationen eine eher nachrangige Rolle in dem besetzten Land vor.{S} Die Resolution enthält 27 Pu |
| ige Rolle in dem besetzten Land vor.{S} Die Resolution enthält 27 Punkte, der entscheidende abe |
| ten Land vor.{S} Die Resolution enthält 27 Punkte, der entscheidende aber ist der zehnte: Alle |
| entscheidende aber ist der zehnte: Alle dem Irak auferlegten Handelsbeschränkungen mit Ausnahme |
| n werden darin aufgehoben.{S} Dabei ist eine der ursprünglichen Bedingungen dafür eigentlich ni |
| ar ist das Saddam-Regime untergegangen, seine angeblichen Massenvernichtungswaffen aber sind bi |
| hst Amerikaner und Briten sorgen.{S} In der Resolution werden sie „ermuntert“, den Sicherheitsr |
| der Resolution werden sie „ermuntert“, den Sicherheitsrat über ihre Suche auf dem Laufenden zu |
| ie „ermuntert“, den Sicherheitsrat über ihre Suche auf dem Laufenden zu halten, offen gehalten |
| den Sicherheitsrat über ihre Suche auf dem Laufenden zu halten, offen gehalten wird aber auch |
| offen gehalten wird aber auch – wie von vielen Ländern gefordert – die Möglichkeit, wieder UN-I |
| ch – wie von vielen Ländern gefordert – die Möglichkeit, wieder UN-Inspektoren ins Land zu schi |
| schicken.{S} Macht und Geld{S} Auch an der vorläufigen Machtverteilung im Irak ändert die Reso |
| läufigen Machtverteilung im Irak ändert die Resolution nichts.{S} Zur Kenntnis nimmt der Rat, d |
| esolution nichts.{S} Zur Kenntnis nimmt der Rat, dass Amerikaner und Briten als Besatzungsmächt |
| ommen haben.{S} „Unterstützt“ wird zwar die Gründung einer aus Irakern bestehenden Übergangsver |
| angsverwaltung, diese bleibt allerdings der Besatzungsmacht untergeordnet.{S} Erst auf eine vom |
| ischen Volk“ bestimmte Regierung sollen die Vollmachten der Besatzungsmächte übergehen.{S} Ein |
| timmte Regierung sollen die Vollmachten der Besatzungsmächte übergehen.{S} Ein Zeitrahmen hierf |
| hten der Besatzungsmächte übergehen.{S} Ein Zeitrahmen hierfür wird aber nicht gesetzt.{S} Die |
| men hierfür wird aber nicht gesetzt.{S} Die Vereinten Nationen sollen in Bagdad von einem „Sond |
| r Kofi Annan ernannt wird.{S} Zwar wird der Repräsentant kein einflussloser Assistent der Ameri |
| nnt wird.{S} Zwar wird der Repräsentant kein einflussloser Assistent der Amerikaner sein, über |
| präsentant kein einflussloser Assistent der Amerikaner sein, über wirkliche Macht im Irak aber |
| n“, um auf nationaler und lokaler Ebene die Bildung repräsentativer Führungen zu unterstützen.{ |
| entativer Führungen zu unterstützen.{S} Die Hauptaufgaben des UN-Mannes werden aber darin beste |
| s UN-Mannes werden aber darin bestehen, die humanitäre Hilfe verschiedener UN-Agenturen und una |
| ligen Rückkehr“ zu helfen.{S} Nicht nur die Frage nach der Macht, auch die nach dem Geld beantw |
| zu helfen.{S} Nicht nur die Frage nach der Macht, auch die nach dem Geld beantwortet die Resol |
| die Frage nach der Macht, auch die nach dem Geld beantwortet die Resolution: Die Einnahmen aus |
| cht, auch die nach dem Geld beantwortet die Resolution: Die Einnahmen aus der Öl- und Gasförder |
| ch dem Geld beantwortet die Resolution: Die Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung des Irak sol |
| „Entwicklungsfonds“ fließen, der unter der Kontrolle der Besatzungsbehörde steht.{S} Überwacht |
| fonds“ fließen, der unter der Kontrolle der Besatzungsbehörde steht.{S} Überwacht werden soll d |
| behörde steht.{S} Überwacht werden soll das Finanzgebaren allerdings von einer Art Aufsichtsrat |
| n soll das Finanzgebaren allerdings von einer Art Aufsichtsrat, in den unter anderen Internatio |
| reter entsenden.{S} Auslaufen wird über einen Zeitraum von sechs Monaten das UN-Programm „Öl fü |
| Auslaufen wird über einen Zeitraum von sechs Monaten das UN-Programm „Öl für Lebensmittel“.{S} |
| .{S} Es war entwickelt worden, um trotz der Sanktionen lebensnotwendige Güter in den Irak zu sc |
| .{S} Auch aus Rücksicht auf Moskau soll das Programm nicht allzu abrupt enden.{S} Denn: Profiti |
| u abrupt enden.{S} Denn: Profitiert von diesen Geschäften hatten vor allem Firmen aus Russland. |
| itiert von diesen Geschäften hatten vor allem Firmen aus Russland.{S} UNO-Resolution 1483 zum I |
| gegen den Irak / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ein Bischof |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ein Bischof will hoch hinaus{S} Damit das Kirchenvolk i |
| } Ein Bischof will hoch hinaus{S} Damit das Kirchenvolk ihn besser sieht, lässt Regensburgs Obe |
| sser sieht, lässt Regensburgs Oberhirte seinen Stuhl auf eine neue Stufe stellen{S} Es war der |
| Regensburgs Oberhirte seinen Stuhl auf eine neue Stufe stellen{S} Es war der Hörsaal 147, in d |
| l auf eine neue Stufe stellen{S} Es war der Hörsaal 147, in dem der Münchner Theologie- Profess |
| ellen{S} Es war der Hörsaal 147, in dem der Münchner Theologie- Professor Gerhard Ludwig Müller |
| als Engelskunde lehrte.{S} Probleme mit der guten Sicht gab es nie.{S} Jeder Student konnte ein |
| leme mit der guten Sicht gab es nie.{S} Jeder Student konnte eine Reihe allein für sich besetze |
| cht gab es nie.{S} Jeder Student konnte eine Reihe allein für sich besetzen, denn der Dogmatike |
| ne Reihe allein für sich besetzen, denn der Dogmatiker Müller begann seine Vorlesungen bereits |
| tzen, denn der Dogmatiker Müller begann seine Vorlesungen bereits am frühen Morgen.{S} Zu einer |
| esungen bereits am frühen Morgen.{S} Zu einer Zeit also, zu der zahlreiche Kommilitonen daheim |
| n Engelskunde hatte man selbst noch von den hinteren Plätzen einen herrlich freien Blick nach v |
| vom Professor gesehen zu werden.{S} Für das Gelingen der mündlichen Prüfung, so hieß es, könne |
| gesehen zu werden.{S} Für das Gelingen der mündlichen Prüfung, so hieß es, könne das nur hilfr |
| eß es, könne das nur hilfreich sein.{S} Diese Gedanken, Müllers wohltuende Stimme und seine Sät |
| Gedanken, Müllers wohltuende Stimme und seine Sätze über den Vater, den Sohn, den Heiligen Geis |
| wohltuende Stimme und seine Sätze über den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist und allerlei En |
| Stimme und seine Sätze über den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist und allerlei Engel machten |
| d seine Sätze über den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist und allerlei Engel machten den Besuc |
| Vater, den Sohn, den Heiligen Geist und allerlei Engel machten den Besuch der Vorlesung zu eine |
| iligen Geist und allerlei Engel machten den Besuch der Vorlesung zu einem unbedingten Muss unte |
| t und allerlei Engel machten den Besuch der Vorlesung zu einem unbedingten Muss unter angehende |
| gel machten den Besuch der Vorlesung zu einem unbedingten Muss unter angehenden Theologen.{S} L |
| lehrt Gerhard Ludwig Müller heute nicht mehr Engelskunde an der Universität, sondern predigt al |
| Müller heute nicht mehr Engelskunde an der Universität, sondern predigt als Bischof in Regensb |
| als Bischof in Regensburg.{S} Waren es die paradiesischen Münchner Zustände, die ihn plagten, |
| r Zustände, die ihn plagten, als er nun die Verlegung seines Bischofsstuhls in die Mitte des Do |
| e ihn plagten, als er nun die Verlegung seines Bischofsstuhls in die Mitte des Doms samt Erhöhu |
| die Verlegung seines Bischofsstuhls in die Mitte des Doms samt Erhöhung um eine Stufe befahl?{ |
| gung seines Bischofsstuhls in die Mitte des Doms samt Erhöhung um eine Stufe befahl?{S} Dies ge |
| in die Mitte des Doms samt Erhöhung um eine Stufe befahl?{S} Dies geschehe „für die bessere Si |
| ine Stufe befahl?{S} Dies geschehe „für die bessere Sicht der Gläubigen auf den Bischof“, erklä |
| S} Dies geschehe „für die bessere Sicht der Gläubigen auf den Bischof“, erklärt der Bistumsspre |
| für die bessere Sicht der Gläubigen auf den Bischof“, erklärt der Bistumssprecher.{S} Es gehe u |
| der Gläubigen auf den Bischof“, erklärt der Bistumssprecher.{S} Es gehe um den Ausdruck von Gem |
| lärt der Bistumssprecher.{S} Es gehe um den Ausdruck von Gemeinschaft, zudem sei im alten Gestü |
| emeinschaft, zudem sei im alten Gestühl der Wurm drin.{S} Angeblich 100000Euro soll die Baumaßn |
| ten Gestühl der Wurm drin.{S} Angeblich 100000Euro soll die Baumaßnahme kosten, finanziert mit |
| Wurm drin.{S} Angeblich 100000Euro soll die Baumaßnahme kosten, finanziert mit Kirchensteuermit |
| finanziert mit Kirchensteuermitteln.{S} Die Entlassung des gewählten Dekanatsratsvorsitzenden v |
| Kirchensteuermitteln.{S} Die Entlassung des gewählten Dekanatsratsvorsitzenden von Deggendorf-P |
| üllers machten antikirchliche Tendenzen dessen Absetzung notwendig.{S} Auch so eine Art Sichtbe |
| zen dessen Absetzung notwendig.{S} Auch so eine Art Sichtbereinigung.{S} Bis Juni soll im Regen |
| g.{S} Bis Juni soll im Regensburger Dom die neue Stufe zwischen Volks- und Hochaltar fertig ein |
| ogen sein.{S} Dann möchte Müller – nach seiner Zeit im Hörsaal147 – aus verständlichen Gründen |
| 47 – aus verständlichen Gründen endlich ein paar Millimeter höher über dem Kirchenvolk thronen |
| endlich ein paar Millimeter höher über dem Kirchenvolk thronen und seine Gemeinde noch besser |
| höher über dem Kirchenvolk thronen und seine Gemeinde noch besser im Blick haben.{S} Seine ehe |
| Gemeinde noch besser im Blick haben.{S} Seine ehemaligen Studenten indes werden sich fragen, ob |
| s und drohendem Konkurses (zum Beispiel des Berliner Bistums) nicht hätte billiger haben können |
| ) nicht hätte billiger haben können?{S} Die Vorschläge könnten etwa reichen von der Anschaffung |
| Die Vorschläge könnten etwa reichen von der Anschaffung robuster Sitzkissen oder Hebebühnen bis |
| bebühnen bis hin zum vorläufigen Tragen einer sehr hohen Bischofsmütze (wahlweise mit oder ohne |
| scheinlich aber entstammt derlei allein den Einflüsterungen besonders unfrommer Engel, die nich |
| n.{S} Martin Zips{S} Bischof Müller bei seiner Weihe im Regensburger Dom.{S} Im Hintergrund sei |
| im Regensburger Dom.{S} Im Hintergrund sein Stuhl.{S} Foto: KNA Müller, Gerhard Ludwig (Religi |
| Kirche in Bayern / Religion SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Guck und Ho |
| pp{S} DVDs mit Verfallsdatum geplant{S} Die Rückgabe gemieteter DVDs können sich die Amerikaner |
| ie Rückgabe gemieteter DVDs können sich die Amerikaner bald sparen, wenn es nach Vorstellungen |
| Buena Vista Home Entertainment geht.{S} Die Schwesterfirma des Walt-Disney-Konzerns will von Au |
| rns will von August an Filme verkaufen, die nur 48 Stunden lang abspielbar sind.{S} Möglich mac |
| abspielbar sind.{S} Möglich macht dies eine Technik der Firma Flexplay Technologies.{S} Sie üb |
| ind.{S} Möglich macht dies eine Technik der Firma Flexplay Technologies.{S} Sie überzieht die O |
| Flexplay Technologies.{S} Sie überzieht die Oberfläche der Scheiben mit einer Chemikalie, die s |
| logies.{S} Sie überzieht die Oberfläche der Scheiben mit einer Chemikalie, die sich langsam sch |
| erzieht die Oberfläche der Scheiben mit einer Chemikalie, die sich langsam schwärzt, wenn sie m |
| e DVDs sind beim Verkauf eingeschweißt, das Öffnen der Folie startet den Zerfall.{S} Nach 48 St |
| beim Verkauf eingeschweißt, das Öffnen der Folie startet den Zerfall.{S} Nach 48 Stunden kann |
| eschweißt, das Öffnen der Folie startet den Zerfall.{S} Nach 48 Stunden kann das Abspielgerät d |
| der Folie startet den Zerfall.{S} Nach 48 Stunden kann das Abspielgerät die Daten auf der Sche |
| et den Zerfall.{S} Nach 48 Stunden kann das Abspielgerät die Daten auf der Scheibe nicht mehr a |
| } Nach 48 Stunden kann das Abspielgerät die Daten auf der Scheibe nicht mehr auslesen, weil der |
| den kann das Abspielgerät die Daten auf der Scheibe nicht mehr auslesen, weil der Laserstrahl n |
| f der Scheibe nicht mehr auslesen, weil der Laserstrahl nicht mehr reflektiert wird.{S} Disney |
| DVDs vereinfachen.{S} Umweltschützer in den USA gehen aber schon jetzt auf die Barrikaden und b |
| r in den USA gehen aber schon jetzt auf die Barrikaden und befürchten, dass die langlebigen, ab |
| die langlebigen, aber nutzlosen DVDs zu einer Umwelt belastung werden.{S} Eine reguläre Scheibe |
| Ds zu einer Umwelt belastung werden.{S} Eine reguläre Scheibe werde im Videoladen etwa{S} 50- b |
| VDs gepresst werden.{S} agro SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aus der Lan |
| nstleistung der DIZ München GmbH{S} Aus der Landespolitik{S} Verschämte Erinnerung{S} Wenn die |
| olitik{S} Verschämte Erinnerung{S} Wenn die CSU, wozu sie ja nun einmal neigt, in Jubiläen alle |
| zu sie ja nun einmal neigt, in Jubiläen aller Art ihrer Selbsteinschätzung freien Lauf lässt, w |
| nun einmal neigt, in Jubiläen aller Art ihrer Selbsteinschätzung freien Lauf lässt, wonach sie |
| tzung freien Lauf lässt, wonach sie für den Freistaat Bayern doch ein rechter Segen sei, wird e |
| onach sie für den Freistaat Bayern doch ein rechter Segen sei, wird ein Name meist nur kurz und |
| Bayern doch ein rechter Segen sei, wird ein Name meist nur kurz und verschämt erwähnt: Max Stre |
| nd verschämt erwähnt: Max Streibl – vor genau zehn Jahren als Ministerpräsident zurückgetreten |
| rückgetreten und 1998gestorben – ist in der CSU- Historie praktisch komplett getilgt worden.{S} |
| e praktisch komplett getilgt worden.{S} Ein Wunder ist das nicht, denn mit seinen Gratis-Reisen |
| zahlreichen anderen Pannen hat Streibl die CSU in ihre schlimmste Krise gestürzt und beinahe i |
| n anderen Pannen hat Streibl die CSU in ihre schlimmste Krise gestürzt und beinahe im Amigo-Sum |
| ist Streibls erzwungener Rücktritt nach einer quälenden, monatelangen Demontage aus den eigenen |
| r quälenden, monatelangen Demontage aus den eigenen Reihen auch mit noch so viel Geschichtsklit |
| ge aus den eigenen Reihen auch mit noch so viel Geschichtsklitterung nicht nur als Heldentat zu |
| } Die ganze Amigo-Affäre um Streibl war ein Stück miserablen Krisenmanagements.{S} Erst ließ ma |
| len Krisenmanagements.{S} Erst ließ man einen Ministerpräsidenten, der schon längst jeden Konta |
| n Ministerpräsidenten, der schon längst jeden Kontakt zur Realität verloren hatte, über Monate |
| über Monate gewähren, am Schluss führte die Regelung seiner Nachfolge zu einem beispiellosen Ma |
| ewähren, am Schluss führte die Regelung seiner Nachfolge zu einem beispiellosen Machtkampf, in |
| führte die Regelung seiner Nachfolge zu einem beispiellosen Machtkampf, in den quasi die gesamt |
| beispiellosen Machtkampf, in den quasi die gesamte CSU-Führung verwickelt war.{S} Theo Waigel, |
| er in Bonn und CSU-Chef, bekam dabei in aller Dramatik zu spüren, dass die Lebensweisheit von G |
| dabei in aller Dramatik zu spüren, dass die Lebensweisheit von Gorbatschow „Wer zu spät kommt, |
| tschow „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ von zeitloser Allgemeingültigkeit ist.{S} De |
| rte und taktierte – und verpasste damit eine Chance, die ihm niemand hätte nehmen können, wenn |
| tig ergriffen hätte.{S} Manchmal führen solche Unzulänglichkeiten zu langfristigen Weichenstell |
| en Moment zugepackt, wäre er jetzt seit zehn Jahren bayerischer Ministerpräsident.{S} Und ein g |
| d ein gewisser Edmund Stoiber würde auf den harten Berliner Oppositionsbänken sitzen.{S} Wahrsc |
| Z-Serie Zwischenruf / Presse SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Warum John |
| r DIZ München GmbH{S} Warum John Lennon einen Rock trägt{S} Am Sonntag beginnen die Bayerischen |
| einen Rock trägt{S} Am Sonntag beginnen die Bayerischen Theatertage – im Zentrum stehen Stücke |
| nheit{S} Von Hans Kratzer{S} Hof – Auch die Bayerischen Theatertage, die heuer in Hof gastieren |
| ie heuer in Hof gastieren, ächzen unter der Last von Sparzwang und Personalmangel.{S} Noch im V |
| Personalmangel.{S} Noch im Vorjahr ist der damalige künstlerische Leiter Thomas Parr 10000 Kil |
| malige künstlerische Leiter Thomas Parr 10000 Kilometer kreuz und quer durch Bayern gedüst, um |
| Bayern gedüst, um von Mann zu Mann mit den Intendanten zu verhandeln und geeignete Stücke für |
| zu verhandeln und geeignete Stücke für das Festival zu suchen.{S} Nicole Müller, Projektleiter |
| chen.{S} Nicole Müller, Projektleiterin der heurigen Bayerischen Theatertage, hatte dafür weder |
| te alles vom Schreibtisch aus, und auch die Auswahl der Bühnenstücke hat sie nicht beeinflusst. |
| Schreibtisch aus, und auch die Auswahl der Bühnenstücke hat sie nicht beeinflusst.{S} „Wir leg |
| cht beeinflusst.{S} „Wir legten bewusst keine Schwerpunkte.{S} Die Theater sollten selbst über |
| r legten bewusst keine Schwerpunkte.{S} Die Theater sollten selbst über ihr Programm bestimmen. |
| kte.{S} Die Theater sollten selbst über ihr Programm bestimmen.“{S} Ganz in diesem Sinne lautet |
| ber ihr Programm bestimmen.“{S} Ganz in diesem Sinne lautet das Motto der Theatertage diesmal „ |
| timmen.“{S} Ganz in diesem Sinne lautet das Motto der Theatertage diesmal „A weng annersch…“ Ku |
| } Ganz in diesem Sinne lautet das Motto der Theatertage diesmal „A weng annersch…“ Kulturminist |
| r Hans Zehetmair schließt daraus, „dass die Veranstalter weg wollen von der Routine einer Leist |
| , „dass die Veranstalter weg wollen von der Routine einer Leistungsschau, um diesem Festival an |
| Veranstalter weg wollen von der Routine einer Leistungsschau, um diesem Festival andere Reize a |
| on der Routine einer Leistungsschau, um diesem Festival andere Reize als den eines Theatermarat |
| um diesem Festival andere Reize als den eines Theatermarathons abzugewinnen“.{S} Ob so oder so: |
| ons abzugewinnen“.{S} Ob so oder so: In jedem Falle gelten die Bayerischen Theatertage seit meh |
| S} Ob so oder so: In jedem Falle gelten die Bayerischen Theatertage seit mehr als 20 Jahren als |
| gelten die Bayerischen Theatertage seit mehr als 20 Jahren als Forum des Austauschs und des Dia |
| rtage seit mehr als 20 Jahren als Forum des Austauschs und des Dialogs zwischen Theatermachern |
| 20 Jahren als Forum des Austauschs und des Dialogs zwischen Theatermachern und Publikum.{S} Di |
| wischen Theatermachern und Publikum.{S} Die Zuschauer können sich hier – wie nirgendwo sonst – |
| – wie nirgendwo sonst – in kurzer Zeit einen Überblick über wichtige Inszenierungen der bayeri |
| Überblick über wichtige Inszenierungen der bayerischen Bühnen verschaffen.{S} Einen Schwerpunk |
| der bayerischen Bühnen verschaffen.{S} Einen Schwerpunkt haben die Theatertage diesmal nicht, |
| verschaffen.{S} Einen Schwerpunkt haben die Theatertage diesmal nicht, aber der Zufall hat erge |
| ben die Theatertage diesmal nicht, aber der Zufall hat ergeben, dass die Auseinandersetzung mit |
| icht, aber der Zufall hat ergeben, dass die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsoziali |
| rgeben, dass die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus diesmal dominiert.{S} |
| ass die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus diesmal dominiert.{S} Allein fü |
| ismus diesmal dominiert.{S} Allein fünf der 20Produktionen im Hauptprogramm behandeln die NS-Ve |
| chen deutlich, dass moderne Autoren mit diesem Thema weitaus unterhaltsamer umgehen, als dies n |
| terhaltsamer umgehen, als dies noch vor wenigen Jahren möglich schien (etwa „Das Urteil von Nür |
| or wenigen Jahren möglich schien (etwa „Das Urteil von Nürnberg“, Theater Nürnberg, 29.Mai).{S} |
| , 7.Juni).{S} Dass auch Religion wieder ein Thema sein kann, beweist das Mainfrankentheater Wür |
| ion wieder ein Thema sein kann, beweist das Mainfrankentheater Würzburg („Letzte Nacht auf Erde |
| Letzte Nacht auf Erden“, 29.Mai).{S} Zu den Raritäten im Programm zählen „Salome“, jenes Schaus |
| Raritäten im Programm zählen „Salome“, jenes Schauspiel von Oscar Wilde, aus dem Richard Strau |
| on Oscar Wilde, aus dem Richard Strauss eine Oper zauberte (Theater Erlangen, 27.Mai), sowie „D |
| erte (Theater Erlangen, 27.Mai), sowie „Die tote Stadt“ von Gabriele d’Annunzio, einem italieni |
| ie tote Stadt“ von Gabriele d’Annunzio, einem italienischen Literaturstar am Anfang des 20. Jah |
| .{S} Mit großem Zulauf dürfen wie immer die Stücke für Kinder rechnen – längst hat das Kinderth |
| Stücke für Kinder rechnen – längst hat das Kindertheater sein verstaubtes Image abgestreift.{S |
| rechnen – längst hat das Kindertheater sein verstaubtes Image abgestreift.{S} Gerne werden die |
| btes Image abgestreift.{S} Gerne werden die Probleme junger Menschen aufgegriffen und ästhetisc |
| gestellt (etwa „Warum trägt John Lennon einen Rock?“, Theater Regensburg, 31.Mai).{S} Ein umfan |
| Rock?“, Theater Regensburg, 31.Mai).{S} Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden, |
| en das bunte Theatertage-Angebot ab.{S} Die Stadt Hof ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber der |
| f ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber der Bayerischen Theatertage.{S} Was gewiss sehr berecht |
| S} Was gewiss sehr berechtigt ist, denn die Stadt besitzt mit dem 1994 eröffneten Neubau eines |
| besitzt mit dem 1994 eröffneten Neubau eines der attraktivsten Theatergebäude in Bayern.{S} Uw |
| atergebäude in Bayern.{S} Uwe Drechsel, der Intendant des Theaters Hof, gesteht aber durchaus e |
| Bayern.{S} Uwe Drechsel, der Intendant des Theaters Hof, gesteht aber durchaus ein, dass es ke |
| Hof, gesteht aber durchaus ein, dass es kein leichtes Unterfangen sei, neben der täglichen Bürd |
| es kein leichtes Unterfangen sei, neben der täglichen Bürde noch zusätzlich ein Festival dieser |
| ben der täglichen Bürde noch zusätzlich ein Festival dieser Größe zu schultern.{S} Zumal da bei |
| chen Bürde noch zusätzlich ein Festival dieser Größe zu schultern.{S} Zumal da bei der derzeiti |
| ser Größe zu schultern.{S} Zumal da bei der derzeitigen Finanzkrise an eine Personalaufstockung |
| l da bei der derzeitigen Finanzkrise an eine Personalaufstockung nicht zu denken sei.{S} Die Th |
| onalaufstockung nicht zu denken sei.{S} Die Theatertage, die am Sonntag beginnen, dauern bis 9. |
| beginnen, dauern bis 9. Juni.{S} Neben den Hauptspielstätten Großes Haus und Studio wird es au |
| wird es auch auf dem Theresienstein, in der Freiheitshalle und auf dem Schlossplatz Vorstellung |
| ienstein, in der Freiheitshalle und auf dem Schlossplatz Vorstellungen geben.{S} Am 9.Juni verl |
| stellungen geben.{S} Am 9.Juni verleiht die Jury den mit 15 000Euro dotierten Bayerischen Theat |
| {S} Am 9.Juni verleiht die Jury den mit 15 000Euro dotierten Bayerischen Theaterpreis.{S} Telef |
| sche Theatertage / Festspiel SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der kranke |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der kranke Freund des Menschen{S} Inzucht und Degenerat |
| r DIZ München GmbH{S} Der kranke Freund des Menschen{S} Inzucht und Degeneration bedrohen den H |
| en{S} Inzucht und Degeneration bedrohen den Haushund – die Strategien zu seiner Rettung sind um |
| nd Degeneration bedrohen den Haushund – die Strategien zu seiner Rettung sind umstritten{S} Der |
| drohen den Haushund – die Strategien zu seiner Rettung sind umstritten{S} Der Hund ist die merk |
| en zu seiner Rettung sind umstritten{S} Der Hund ist die merkwürdigste, vollendetste und nützli |
| Rettung sind umstritten{S} Der Hund ist die merkwürdigste, vollendetste und nützlichste Eroberung |
| etste und nützlichste Eroberung, welche der Mensch jemals gemacht hat.{S} Vielleicht ist er sog |
| icht ist er sogar notwendig zum Bestand der menschlichen Gesellschaft“, soll der französische N |
| nd der menschlichen Gesellschaft“, soll der französische Naturforscher Georges de Cuvier einmal |
| S} Zumindest manche von denen, die sich diese Woche zur Welthundeausstellung in Dortmund versam |
| n, werden ihm zustimmen.{S} Dort werden über 20000 beste Freunde des Menschen in allen Größen u |
| S} Dort werden über 20000 beste Freunde des Menschen in allen Größen und Formen darum konkurrie |
| ber 20000 beste Freunde des Menschen in allen Größen und Formen darum konkurrieren, wer von ihn |
| ormen darum konkurrieren, wer von ihnen der Schönste sei.{S} Den vom Menschen aufgezwungenen Dr |
| Vollkommenheit müssen allerdings immer mehr Tiere teuer bezahlen: Der regelmäßige Gang zum Tie |
| rdings immer mehr Tiere teuer bezahlen: Der regelmäßige Gang zum Tierarzt, Medikamente und Oper |
| d Operationen gehören längst zum Alltag der Hundehaltung.{S} Von Arthrose geplagt, humpeln Schä |
| umpeln Schäferhunde und Retriever durch die Parkanlagen der Großstädte und treffen dort auf tau |
| nde und Retriever durch die Parkanlagen der Großstädte und treffen dort auf taube Dalmatiner un |
| sind beim täglichen Spaziergang ebenso ein Thema zwischen Hundehaltern wie die Frage nach dem |
| nso ein Thema zwischen Hundehaltern wie die Frage nach dem besten Chirurgen, der neuesten alter |
| wischen Hundehaltern wie die Frage nach dem besten Chirurgen, der neuesten alternativen Heilmet |
| ie die Frage nach dem besten Chirurgen, der neuesten alternativen Heilmethode und manchmal dem |
| n alternativen Heilmethode und manchmal dem sanftesten Gnadentod.{S} Für den Wiener Hundeforsch |
| nchmal dem sanftesten Gnadentod.{S} Für den Wiener Hundeforscher Hellmuth Wachtel ist die Miser |
| ener Hundeforscher Hellmuth Wachtel ist die Misere hausgemacht – eine zwangsläufige Folge der H |
| th Wachtel ist die Misere hausgemacht – eine zwangsläufige Folge der Hundezucht der letzten 150 |
| hausgemacht – eine zwangsläufige Folge der Hundezucht der letzten 150Jahre.{S} Obwohl Canis lu |
| eine zwangsläufige Folge der Hundezucht der letzten 150Jahre.{S} Obwohl Canis lupus familiaris |
| Jahre.{S} Obwohl Canis lupus familiaris die Menschheit schon mindestens seit 14000 Jahren begle |
| is die Menschheit schon mindestens seit 14000 Jahren begleitet, trat Mitte des 19.Jahrhunderts |
| gleitet, trat Mitte des 19.Jahrhunderts eine Wende ein.{S} Bis dahin wurde der gezähmte Wolf al |
| erts eine Wende ein.{S} Bis dahin wurde der gezähmte Wolf als Wächter, Jagdbegleiter oder Helfe |
| als Wächter, Jagdbegleiter oder Helfer der Hirten eingesetzt.{S} Weil gezielt die besonders le |
| der Hirten eingesetzt.{S} Weil gezielt die besonders leistungsfähigen Tiere vermehrt wurden, b |
| Tiere vermehrt wurden, bildeten sich in der Folge verschiedene Landrassen, die an ihre Aufgaben |
| r Folge verschiedene Landrassen, die an ihre Aufgaben bestens angepasst waren.{S} Vor etwa 150J |
| ufgaben bestens angepasst waren.{S} Vor etwa 150Jahren aber entstanden in England und bald dara |
| darauf auch in Deutschland Vereine, die das Aussehen einzelner Rassen genau vorschrieben und nu |
| nau vorschrieben und nur noch Hunde mit einem Stammbaum zur Zucht zuließen.{S} „Das Prinzip wur |
| einem Stammbaum zur Zucht zuließen.{S} „Das Prinzip wurde an das englische Adelssystem angelehn |
| ucht zuließen.{S} „Das Prinzip wurde an das englische Adelssystem angelehnt“, meint Hellmuth Wa |
| llmuth Wachtel ironisch.{S} Denn wie in den Adelsfamilien auch zeugten nur noch Hunde einer ges |
| elsfamilien auch zeugten nur noch Hunde einer geschlossenen Gesellschaft miteinander Nachkommen |
| tte verheerende Folgen“, so Wachtel.{S} Viele Erbkrankheiten gehen auf so genannte rezessive, z |
| e, zunächst „stumme“ Gene zurück.{S} Da jedes Tier zwei Kopien einer Erbanlage besitzt, fällt e |
| „stumme“ Gene zurück.{S} Da jedes Tier zwei Kopien einer Erbanlage besitzt, fällt ein Defekt i |
| ne zurück.{S} Da jedes Tier zwei Kopien einer Erbanlage besitzt, fällt ein Defekt in nur einer |
| i Kopien einer Erbanlage besitzt, fällt ein Defekt in nur einer Kopie meist nicht auf.{S} Haben |
| anlage besitzt, fällt ein Defekt in nur einer Kopie meist nicht auf.{S} Haben aber beide Eltern |
| er Kopie meist nicht auf.{S} Haben aber beide Eltern eines Hundewelpen einen Gendefekt, besteht |
| t nicht auf.{S} Haben aber beide Eltern eines Hundewelpen einen Gendefekt, besteht die Gefahr, |
| ben aber beide Eltern eines Hundewelpen einen Gendefekt, besteht die Gefahr, dass der junge Hun |
| es Hundewelpen einen Gendefekt, besteht die Gefahr, dass der junge Hund zwei defekte Gene erbt |
| nen Gendefekt, besteht die Gefahr, dass der junge Hund zwei defekte Gene erbt und schwer erkran |
| besteht die Gefahr, dass der junge Hund zwei defekte Gene erbt und schwer erkrankt.{S} In Inzuc |
| {S} In Inzucht-Populationen können sich die Fehler besonders gut verbreiten, da die Tiere immer |
| die Fehler besonders gut verbreiten, da die Tiere immer in derselben Gruppe verpaart werden.{S} |
| s gut verbreiten, da die Tiere immer in derselben Gruppe verpaart werden.{S} „Die rezessiven Kr |
| n derselben Gruppe verpaart werden.{S} „Die rezessiven Krankheitsgene verbreiten sich wie ein K |
| iven Krankheitsgene verbreiten sich wie ein Krebsgeschwür, das ist ein Riesenproblem“, bestätig |
| ten sich wie ein Krebsgeschwür, das ist ein Riesenproblem“, bestätigt Irene Sommerfeld-Stur vom |
| t für Tierzucht und Genetik in Wien.{S} Die Liebe zu den Extremen{S} Erschwert wird die Lage de |
| ht und Genetik in Wien.{S} Die Liebe zu den Extremen{S} Erschwert wird die Lage der Hunde noch |
| Liebe zu den Extremen{S} Erschwert wird die Lage der Hunde noch durch den Hang des Menschen zu |
| den Extremen{S} Erschwert wird die Lage der Hunde noch durch den Hang des Menschen zu Extremen. |
| wert wird die Lage der Hunde noch durch den Hang des Menschen zu Extremen.{S} Denn der stummelb |
| die Lage der Hunde noch durch den Hang des Menschen zu Extremen.{S} Denn der stummelbeinigste |
| n.{S} Denn der stummelbeinigste Dackel, die hünenhafteste Dogge und der kurznasigste Pekinese s |
| ogge und der kurznasigste Pekinese sind den Züchtern gerade recht.{S} Bulldoggen haben wegen de |
| gerade recht.{S} Bulldoggen haben wegen der abstrusen Schönheitsvorstellungen des Menschen heut |
| n der abstrusen Schönheitsvorstellungen des Menschen heute nicht nur Herzbeschwerden und Atemno |
| chwerden und Atemnot, sondern auch noch einen so massiven Kopf, dass ihre Welpen regelmäßig per |
| auch noch einen so massiven Kopf, dass ihre Welpen regelmäßig per Kaiserschnitt geholt werden |
| luss sein, fordert Hellmuth Wachtel.{S} Die Folgen der Inzucht müssten auch dadurch bekämpft we |
| fordert Hellmuth Wachtel.{S} Die Folgen der Inzucht müssten auch dadurch bekämpft werden, dass |
| sten auch dadurch bekämpft werden, dass ein einzelner Rüde nur noch eine bestimmte Zahl von Hün |
| erden, dass ein einzelner Rüde nur noch eine bestimmte Zahl von Hündinnen decken darf.{S} „Wenn |
| ahl von Hündinnen decken darf.{S} „Wenn ein Züchter nach langen Mühen endlich einen prämierten |
| n ein Züchter nach langen Mühen endlich einen prämierten Champion hervorgebracht hat, dann will |
| elohnt werden“, so Wachtel.{S} Er lasse seinen Rüden dann oft Hunderte von Nachkommen zeugen.{S |
| n Nachkommen zeugen.{S} „So kommt es zu einer weiteren Verarmung der genetischen Variation.“{S} |
| So kommt es zu einer weiteren Verarmung der genetischen Variation.“{S} Der Hundeforscher forder |
| erarmung der genetischen Variation.“{S} Der Hundeforscher fordert deshalb, den Purismus in der |
| “{S} Der Hundeforscher fordert deshalb, den Purismus in der Züchtung zu beenden.{S} Als Notmaßn |
| rscher fordert deshalb, den Purismus in der Züchtung zu beenden.{S} Als Notmaßnahmen sei es dur |
| Andere Experten bezweifeln jedoch, dass der Haushund so zu retten ist.{S} Der Populationsgeneti |
| dass der Haushund so zu retten ist.{S} Der Populationsgenetiker Reiner Beuing aus Gießen hält |
| en hält Inzucht sogar für notwendig, um die Krankheitsgene auszufiltern: „Wenn rezessive Erbanl |
| annt weitergegeben werden, dann ist das ihre beste Chance, sich auszubreiten.{S} Um gesunde Gen |
| , sich auszubreiten.{S} Um gesunde Gene einer Rasse zu behalten, müssen wir sogar Inzucht betre |
| ogar Inzucht betreiben, sonst haben wir gar keine Zucht mehr“, so Beuing.{S} Studien deuteten z |
| esünder seien als reinrassige Hunde.{S} Sein Plädoyer für die Inzucht knüpft er aber an eine Vo |
| reinrassige Hunde.{S} Sein Plädoyer für die Inzucht knüpft er aber an eine Voraussetzung: Tiere |
| doyer für die Inzucht knüpft er aber an eine Voraussetzung: Tiere, bei denen Gendefekte durch K |
| offenbar werden, müssen konsequent von der Zucht ausgeschlossen werden.{S} Das ist bisher nich |
| ist bisher nicht selbstverständlich.{S} Viele Züchter des für Hüftschäden hochanfälligen Deutsc |
| hweigen Beuing zufolge kranke Tiere, um den Zuchtwert ihres Bestandes zu erhalten.{S} Für die I |
| zufolge kranke Tiere, um den Zuchtwert ihres Bestandes zu erhalten.{S} Für die Inzucht guter G |
| ert ihres Bestandes zu erhalten.{S} Für die Inzucht guter Gene hat Beuing ein Computerprogramm |
| } Für die Inzucht guter Gene hat Beuing ein Computerprogramm entwickelt, das inzwischen von vie |
| programm entwickelt, das inzwischen von vielen Rassevereinen eingesetzt wird.{S} Wie auch bei N |
| e auch bei Nutztieren üblich, wird dazu der Zustand aller bekannten Hunde einer Rasse erfasst.{ |
| utztieren üblich, wird dazu der Zustand aller bekannten Hunde einer Rasse erfasst.{S} Das Progr |
| dazu der Zustand aller bekannten Hunde einer Rasse erfasst.{S} Das Programm ermittelt dann aus |
| bekannten Hunde einer Rasse erfasst.{S} Das Programm ermittelt dann aus den Krankheiten aller V |
| sst.{S} Das Programm ermittelt dann aus den Krankheiten aller Verwandten eines Tieres seinen „Z |
| ramm ermittelt dann aus den Krankheiten aller Verwandten eines Tieres seinen „Zuchtwert“.{S} Mi |
| nn aus den Krankheiten aller Verwandten eines Tieres seinen „Zuchtwert“.{S} Mit Erfolg: Der Ras |
| eres seinen „Zuchtwert“.{S} Mit Erfolg: Der Rassezuchtverein für Hovawart- Hunde wendet seit 19 |
| nde wendet seit 1985 Beuings System für die Auswahl seiner Zuchttiere an, und inzwischen ist di |
| eit 1985 Beuings System für die Auswahl seiner Zuchttiere an, und inzwischen ist die genetisch |
| die genetisch bedingte Hüftdysplasie – die gefürchtete Krankheit aller großen Hunde – praktisc |
| ftdysplasie – die gefürchtete Krankheit aller großen Hunde – praktisch eliminiert worden.{S} Da |
| müssen: Genanalysen können schon heute rund 400 hündische Gendefekte offenbaren, die als rezes |
| eben.{S} BIRGIT WILL{S} Dackellähme ist eine gefürchtete Folge von Inzucht.{S} Dieser Rauhaarda |
| eine gefürchtete Folge von Inzucht.{S} Dieser Rauhaardackel braucht nach seiner Wirbelsäulen-O |
| t.{S} Dieser Rauhaardackel braucht nach seiner Wirbelsäulen-Operation Stützräder.{S} Foto: Wolf |
| g Steche/Visum Hunde / Tiere SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Satanistin |
| ordversuchs angeklagt{S} Augsburg – Vor dem Landgericht Augsburg hat am Freitag der Prozess geg |
| dem Landgericht Augsburg hat am Freitag der Prozess gegen eine 30-Jährige wegen versuchten Mord |
| sburg stammende Frau hatte im Januar in der Küche einer Diakonie- Tagesstätte einer Mitarbeiter |
| mende Frau hatte im Januar in der Küche einer Diakonie- Tagesstätte einer Mitarbeiterin ein Mes |
| n der Küche einer Diakonie- Tagesstätte einer Mitarbeiterin ein Messer in den Rücken gestochen |
| akonie- Tagesstätte einer Mitarbeiterin ein Messer in den Rücken gestochen und erklärt, Satan h |
| tätte einer Mitarbeiterin ein Messer in den Rücken gestochen und erklärt, Satan habe sie dazu v |
| ärt, Satan habe sie dazu veranlasst.{S} Das Opfer erlitt lebensgefährliche Stichverletzungen.{S |
| lebensgefährliche Stichverletzungen.{S} Die Angeklagte war zur Tatzeit nach Ausführungen der St |
| lagte war zur Tatzeit nach Ausführungen der Staatsanwaltschaft schuldunfähig.{S} Sie habe unter |
| nsische Psychiatrie / Justiz SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} UN-Sicherhe |
| -Sicherheitsrat will heute über Entwurf der USA abstimmen{S} Deutliche Mehrheit für Irak-Resolu |
| shington – Im New Yorker Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zeichnet sich eine deutliche Meh |
| at der Vereinten Nationen zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für eine von den USA erarbeitet |
| ichnet sich eine deutliche Mehrheit für eine von den USA erarbeitete Irak-Resolution ab.{S} Übe |
| erarbeitete Irak-Resolution ab.{S} Über den Entwurf soll an diesem Donnerstagvormittag abgestim |
| olution ab.{S} Über den Entwurf soll an diesem Donnerstagvormittag abgestimmt werden.{S} Beobac |
| chter in New York gehen davon aus, dass die USA mit zwölf Ja-Stimmen in dem 15-köpfigen Gremium |
| en enthalten.{S} Weitere Zugeständnisse der Amerikaner in letzter Minute könnten aber ein noch |
| erikaner in letzter Minute könnten aber ein noch klareres Ergebnis bewirken.{S} In den vergange |
| noch klareres Ergebnis bewirken.{S} In den vergangenen Tagen sind im Rat zahlreiche Änderungsw |
| t worden.{S} Dabei ging es besonders um eine klarere Festlegung der Rolle der Vereinten Natione |
| es besonders um eine klarere Festlegung der Rolle der Vereinten Nationen im Nachkriegs-Irak, um |
| rs um eine klarere Festlegung der Rolle der Vereinten Nationen im Nachkriegs-Irak, um Überwachu |
| Nachkriegs-Irak, um Überwachungsrechte des Sicherheitsrats beim Neuaufbau und um eine zeitlich |
| s Sicherheitsrats beim Neuaufbau und um eine zeitliche Begrenzung des umfassenden Mandats, das |
| aufbau und um eine zeitliche Begrenzung des umfassenden Mandats, das Amerikaner und Briten zur |
| , das Amerikaner und Briten zur Führung des Landes verlangen.{S} Der amerikanische UN-Botschaft |
| e UN-Botschafter John Negroponte sagte, seine Regierung sei noch zu Änderungen bereit.{S} So wi |
| rd Washington womöglich zustimmen, dass die Resolution nach einem Jahr vom Sicherheitsrat überp |
| ich zustimmen, dass die Resolution nach einem Jahr vom Sicherheitsrat überprüft wird.{S} Zu ein |
| om Sicherheitsrat überprüft wird.{S} Zu einer zeitlichen Begrenzung ihrer Befugnisse im Irak si |
| wird.{S} Zu einer zeitlichen Begrenzung ihrer Befugnisse im Irak sind die Besatzungsmächte jedo |
| egrenzung ihrer Befugnisse im Irak sind die Besatzungsmächte jedoch nicht bereit.{S} Dem werde |
| esfalls zustimmen, sagte Negroponte.{S} Der Entwurf spricht den Besatzern faktisch die Regierun |
| agte Negroponte.{S} Der Entwurf spricht den Besatzern faktisch die Regierungsgewalt zu und erla |
| Entwurf spricht den Besatzern faktisch die Regierungsgewalt zu und erlaubt ihnen insbesondere, |
| walt zu und erlaubt ihnen insbesondere, die Ölgeschäfte des Irak zu führen.{S} Trotz grundsätzl |
| Trotz grundsätzlicher Bedenken scheinen die Kriegskritiker aber nun den Amerikanern nachgeben u |
| en scheinen die Kriegskritiker aber nun den Amerikanern nachgeben und sich mit der Resolution a |
| den Amerikanern nachgeben und sich mit der Resolution abfinden zu wollen.{S} Im Sicherheitsrat |
| aft zur kooperativen Zusammenarbeit mit dem Ziel eines Konsenses“ zu erkennen, umschreibt das d |
| ooperativen Zusammenarbeit mit dem Ziel eines Konsenses“ zu erkennen, umschreibt das der Sprech |
| Konsenses“ zu erkennen, umschreibt das der Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin, Walter Lin |
| u erkennen, umschreibt das der Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin, Walter Lindner.{S} Mosk |
| cht von „wesentlichen Fortschritten bei der Annäherung der Positionen“.{S} Und aus Paris heißt |
| lichen Fortschritten bei der Annäherung der Positionen“.{S} Und aus Paris heißt es, Präsident J |
| s, Präsident Jacques Chirac erwäge, mit einer Zustimmung in New York den Erfolg des bevorstehen |
| rwäge, mit einer Zustimmung in New York den Erfolg des bevorstehenden G-8-Gipfels in Evian zu s |
| Bundesaußenminister Joschka Fischer und sein russischer Kollege Igor Iwanow mit Chirac in Paris |
| al über die Irak-Resolution beraten.{S} Die Resolution war auch eines der wichtigsten Themen de |
| ion beraten.{S} Die Resolution war auch eines der wichtigsten Themen des Gesprächs zwischen US- |
| n war auch eines der wichtigsten Themen des Gesprächs zwischen US-Vizepräsident Dick Cheney und |
| sensualen Lösung“ kommen solle.{S} Nach den Missstimmungen wegen der Irak-Krise habe Cheney den |
| mungen wegen der Irak-Krise habe Cheney den Eindruck vermittelt, seine Regierung wolle sich auf |
| se habe Cheney den Eindruck vermittelt, seine Regierung wolle sich auf die künftige Entwicklung |
| mittelt, seine Regierung wolle sich auf die künftige Entwicklung der deutsch-amerikanischen Bez |
| n uns jetzt um das, was ist, und was in der Zukunft sein soll“, habe Cheney ihm gesagt.{S} „Das |
| gt.{S} „Das sehe ich auch so“, ergänzte der Wirtschaftsminister.{S} Clement teilte mit, in Wash |
| samkeit für Deutschland“ und es bestehe der Wunsch, das transatlantische Verhältnis zu pflegen |
| Deutschland“ und es bestehe der Wunsch, das transatlantische Verhältnis zu pflegen und auszubau |
| erhältnis zu pflegen und auszubauen.{S} Die Wirtschaftsbeziehungen könnten eine „sehr fruchtbar |
| önnten eine „sehr fruchtbare Rolle“ bei der Überwindung der Verärgerung spielen.{S} (Wirtschaft |
| r fruchtbare Rolle“ bei der Überwindung der Verärgerung spielen.{S} (Wirtschaft) UNO-Resolution |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Haste mal 1 |
| stung der DIZ München GmbH{S} Haste mal 1,33 Euro?{S} Krumme Münzwerte wären besser{S} Mathemat |
| tiker können nicht kopfrechnen, lästert der Laie bisweilen.{S} Jeffrey Shallit offenbar doch, j |
| it offenbar doch, jedenfalls traut sich der Mathematiker von der Waterloo University in Kanada |
| en zu gehen.{S} Shallit hat kürzlich in der Fachzeitschrift Mathematical Intelligencer vorgesch |
| Intelligencer vorgeschlagen, man solle das kanadische Hartgeld um 83er-Stücke ergänzen, das US |
| ,33-Euro-Werte einführen.{S} Dann würde das Wechseln viel einfacher (www.math. uwaterloo.ca/~sh |
| hange2.ps).{S} Shallits Idee beruht auf einer Fingerübung in Kombinatorik.{S} Er nahm zunächst |
| n Kombinatorik.{S} Er nahm zunächst an, alle Beträge bis zum kleinsten Schein seien gleich häuf |
| g zu bezahlen: In Europa also Endsummen bis zu 4,99Euro.{S} Mit Münzen von 1, 2, 5, 10, 20 und |
| .{S} Mit Münzen von 1, 2, 5, 10, 20 und 50Cent sowie ein und zwei Euro bräuchten Händler beim H |
| , 2, 5, 10, 20 und 50Cent sowie ein und zwei Euro bräuchten Händler beim Herausgeben im Mittel |
| Euro bräuchten Händler beim Herausgeben im Mittel 4,6Stücke.{S} Würde man eine 1,33er-Münze ein |
| einführen, müssten Kassierer im Schnitt nur noch 3,9 Münzen herausgeben.{S} Dabei zeigte sich a |
| sgeben.{S} Dabei zeigte sich auch, dass das europäische System bereits ganz gut funktioniert: I |
| eines 20-Cent-Stücks der „Quarter“ von 25Cent benutzt wird und sonst die gleichen Werte gelten |
| rter“ von 25Cent benutzt wird und sonst die gleichen Werte gelten, geben Geschäfte im Mittel 5, |
| gleichen Werte gelten, geben Geschäfte im Mittel 5,9 Münzen zurück.{S} Mit dem 83er wären es i |
| ck.{S} Mit dem 83er wären es immer noch 4,6 Geldstücke.{S} Die Realität allerdings dämpft die F |
| wären es immer noch 4,6 Geldstücke.{S} Die Realität allerdings dämpft die Freude an der mathem |
| ücke.{S} Die Realität allerdings dämpft die Freude an der mathematischen Intelligenz: Shallit h |
| ealität allerdings dämpft die Freude an der mathematischen Intelligenz: Shallit hat, wie er sel |
| enz: Shallit hat, wie er selbst zugibt, die Liebe des Einzelhandels zu Schwellenpreisen wie 1,9 |
| it hat, wie er selbst zugibt, die Liebe des Einzelhandels zu Schwellenpreisen wie 1,99 ignorier |
| wie 1,99 ignoriert.{S} cris SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Auf schmale |
| f schmalem Grat{S} Deutschland will mit der Zustimmung zur Irak-Resolution die Vereinten Nation |
| mit der Zustimmung zur Irak-Resolution die Vereinten Nationen stärken, ohne die USA erneut zu |
| on die Vereinten Nationen stärken, ohne die USA erneut zu verärgern{S} Von Nico Fried{S} Zufrie |
| ber nicht enthusiastisch – so fallen in der Bundesregierung die Beurteilungen der neuen Irak-Re |
| isch – so fallen in der Bundesregierung die Beurteilungen der neuen Irak-Resolution aus.{S} Imm |
| nkreich und Russland verständigt hatte, der Resolution zuzustimmen.{S} Diplomatisch noch gedrec |
| lierte es der deutsche UN- Botschafter: Die Resolution sei ein „Kompromiss, der nach intensiven |
| Verhandlungen erreicht wurde“ und nicht alle Wünsche aller Seiten erfülle, sagte Gunter Pleuger |
| erreicht wurde“ und nicht alle Wünsche aller Seiten erfülle, sagte Gunter Pleuger am Donnersta |
| , sagte Gunter Pleuger am Donnerstag in der Sitzung des UN-Sicherheitsrates.{S} Von den drei St |
| Sitzung des UN-Sicherheitsrates.{S} Von den drei Staaten, die den Widerstand gegen den Irak-Kri |
| eitsrates.{S} Von den drei Staaten, die den Widerstand gegen den Irak-Krieg angeführt hatten, w |
| g angeführt hatten, war Deutschland bei den Gesprächen über die Nachkriegsordnung in der besten |
| esprächen über die Nachkriegsordnung in der besten Position.{S} Anders als Frankreich und Russl |
| s Frankreich und Russland musste Berlin kaum wirtschaftliche Interessen berücksichtigen.{S} „Ko |
| ieß es von Anfang an, was sogar fast in eine Art Vermittlerrolle zwischen den Kriegsparteien un |
| st in eine Art Vermittlerrolle zwischen den Kriegsparteien und den Kritikern in Paris und Moska |
| errolle zwischen den Kriegsparteien und den Kritikern in Paris und Moskau führte.{S} Drei Ziele |
| ritikern in Paris und Moskau führte.{S} Drei Ziele stellte man in Berlin in den Vordergrund: An |
| {S} Drei Ziele stellte man in Berlin in den Vordergrund: An erster Stelle stand die Hilfe für d |
| den Vordergrund: An erster Stelle stand die Hilfe für die Bevölkerung im Irak, weshalb die deut |
| d: An erster Stelle stand die Hilfe für die Bevölkerung im Irak, weshalb die deutsche Seite auc |
| fe für die Bevölkerung im Irak, weshalb die deutsche Seite auch sehr schnell keine Einwände meh |
| lb die deutsche Seite auch sehr schnell keine Einwände mehr gegen die Aufhebung der Sanktionen |
| sehr schnell keine Einwände mehr gegen die Aufhebung der Sanktionen hatte.{S} An zweiter Stell |
| keine Einwände mehr gegen die Aufhebung der Sanktionen hatte.{S} An zweiter Stelle stand das Be |
| ionen hatte.{S} An zweiter Stelle stand das Bemühen, nach der Spaltung des Sicherheitsrates vor |
| zweiter Stelle stand das Bemühen, nach der Spaltung des Sicherheitsrates vor dem Irak-Krieg du |
| le stand das Bemühen, nach der Spaltung des Sicherheitsrates vor dem Irak-Krieg durch einen bre |
| h der Spaltung des Sicherheitsrates vor dem Irak-Krieg durch einen breiten Konsens über den Nac |
| cherheitsrates vor dem Irak-Krieg durch einen breiten Konsens über den Nachkriegs-Irak die Hand |
| reiten Konsens über den Nachkriegs-Irak die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen wiederher |
| Nachkriegs-Irak die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen wiederherzustellen.{S} Dazu gehö |
| tellen.{S} Dazu gehörte einerseits, für die UN im Irak eine möglichst aktive Rolle herauszuhole |
| gehörte einerseits, für die UN im Irak eine möglichst aktive Rolle herauszuholen, und anderers |
| der zu stärken.{S} Drittens aber sollte der Konsens auch nicht so weit führen, dass der Irak-Kr |
| Besonders hervorgehoben wird nun, dass dem Sonderbeauftragten der UN beim Aufbau der staatlich |
| n wird nun, dass dem Sonderbeauftragten der UN beim Aufbau der staatlichen Ordnung eine aktive |
| m Sonderbeauftragten der UN beim Aufbau der staatlichen Ordnung eine aktive Rolle zugestanden w |
| UN beim Aufbau der staatlichen Ordnung eine aktive Rolle zugestanden wird.{S} Er soll mit den |
| Rolle zugestanden wird.{S} Er soll mit den Besatzungsmächten „zusammenarbeiten“, eine Formulie |
| n Besatzungsmächten „zusammenarbeiten“, eine Formulierung, die über den ersten Entwurf hinausge |
| narbeiten“, eine Formulierung, die über den ersten Entwurf hinausgeht.{S} Wie diese Zusammenarb |
| r den ersten Entwurf hinausgeht.{S} Wie diese Zusammenarbeit konkret aussieht, wird auch von Pe |
| rsönlichkeit und Durchsetzungsfähigkeit des Beauftragten abhängen.{S} Dass die UN in der Frage |
| keit des Beauftragten abhängen.{S} Dass die UN in der Frage der Abrüstung des Irak nicht völlig |
| eauftragten abhängen.{S} Dass die UN in der Frage der Abrüstung des Irak nicht völlig aus dem S |
| n abhängen.{S} Dass die UN in der Frage der Abrüstung des Irak nicht völlig aus dem Spiel sind, |
| der Abrüstung des Irak nicht völlig aus dem Spiel sind, kann man in Berlin ebenfalls als Plus v |
| ebenfalls als Plus verbuchen, auch wenn die Formulierung in der Resolution eher appellativen Ch |
| erbuchen, auch wenn die Formulierung in der Resolution eher appellativen Charakter hat.{S} Ein |
| arakter hat.{S} Ein wenig gestärkt wird die UN auch durch die Vereinbarung, die Umsetzung der R |
| n wenig gestärkt wird die UN auch durch die Vereinbarung, die Umsetzung der Resolution nach zwö |
| ird die UN auch durch die Vereinbarung, die Umsetzung der Resolution nach zwölf Monaten zu über |
| h durch die Vereinbarung, die Umsetzung der Resolution nach zwölf Monaten zu überprüfen und, fa |
| rung, die Umsetzung der Resolution nach zwölf Monaten zu überprüfen und, falls nötig, weitere M |
| hl nicht drin, zumal man sich in Berlin einem schwierigen Abwägungsprozess unterwerfen musste.{ |
| s unterwerfen musste.{S} So enthält die die Resolution für Puristen des Völkerrechts noch immer |
| enthält die die Resolution für Puristen des Völkerrechts noch immer Zumutungen.{S} Andererseits |
| ngen.{S} Andererseits wäre es aus Sicht der Bundesregierung politisch unklug gewesen, nur aus R |
| ch unklug gewesen, nur aus Rechthaberei die Zustimmung zu verweigern.{S} Denn auch in Berlin si |
| {S} Denn auch in Berlin sieht man, dass das Ergebnis des Krieges nun Chancen für Fortschritte i |
| in Berlin sieht man, dass das Ergebnis des Krieges nun Chancen für Fortschritte in der Krisenr |
| Krieges nun Chancen für Fortschritte in der Krisenregion bietet.{S} Deshalb habe man zwar an de |
| ion bietet.{S} Deshalb habe man zwar an der grundsätzlichen Kritik am Feldzug der USA und Großb |
| n der grundsätzlichen Kritik am Feldzug der USA und Großbritanniens nichts zurückzunehmen, wie |
| d in Paris erklärte – andererseits wird die Haltung vertreten, dass es falsch wäre, sich nun du |
| sch wäre, sich nun durch neue Konflikte der Mitwirkung zu entziehen.{S} Stimmten sich über ihr |
| ung zu entziehen.{S} Stimmten sich über ihr Verhalten im Sicherheitsrat ab: Außenminister Josch |
| Außenminister Joschka Fischer (re.) und seine beiden Amtskollegen Dominique de Villepin (Frankr |
| ed Deutschland / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Wie SARS di |
| istung der DIZ München GmbH{S} Wie SARS die Esskultur in China verändert: „Ihr Europäer holt eu |
| SARS die Esskultur in China verändert: „Ihr Europäer holt euch eure Krankheiten beim Sex, wir b |
| hina verändert: „Ihr Europäer holt euch eure Krankheiten beim Sex, wir beim Essen“{S} Aus dem H |
| heiten beim Sex, wir beim Essen“{S} Aus dem Himmelreich gefallen{S} Sie tragen Mundschutz, besp |
| nden dennoch nichts dabei, zusammen aus einer Schüssel zu speisen{S} Von Kai Strittmatter{S} Pe |
| on Kai Strittmatter{S} Peking, im Mai – Die Frage nach dem Essen kam Anfang diesen Monats auf, |
| tter{S} Peking, im Mai – Die Frage nach dem Essen kam Anfang diesen Monats auf, in jenen Tagen, |
| Essen kam Anfang diesen Monats auf, in jenen Tagen, da die Stadt gespenstisch und friedlich zu |
| g diesen Monats auf, in jenen Tagen, da die Stadt gespenstisch und friedlich zugleich erschien. |
| zugleich erschien.{S} Es war, als habe ein Film plötzlich angehalten und alles eingefroren.{S} |
| ch angehalten und alles eingefroren.{S} Die Menschen hatten sich mit Bergen von Reis und Instan |
| t Bergen von Reis und Instant-Nudeln in ihren Wohnungen verbarrikadiert, als ginge es in den Kr |
| nungen verbarrikadiert, als ginge es in den Krieg.{S} Wer hinausgehen musste, mied die anderen; |
| nausgehen musste, mied die anderen; wer einem Freund begegnete, schüttelte nicht die Hand, sond |
| inem Freund begegnete, schüttelte nicht die Hand, sondern grüßte auf die Art der Mandarine: die |
| elte nicht die Hand, sondern grüßte auf die Art der Mandarine: die Rechte vor der Brust zur Fau |
| ht die Hand, sondern grüßte auf die Art der Mandarine: die Rechte vor der Brust zur Faust gebal |
| ndern grüßte auf die Art der Mandarine: die Rechte vor der Brust zur Faust geballt, sie mit der |
| f die Art der Mandarine: die Rechte vor der Brust zur Faust geballt, sie mit der Linken schirme |
| or der Brust zur Faust geballt, sie mit der Linken schirmend.{S} Unter dem arglosen Gezwitscher |
| sie mit der Linken schirmend.{S} Unter dem arglosen Gezwitscher der Spatzen breitete sich ein |
| mend.{S} Unter dem arglosen Gezwitscher der Spatzen breitete sich ein weicher Teppich gedämpfte |
| n Gezwitscher der Spatzen breitete sich ein weicher Teppich gedämpften Nuschelns aus: Wenn sie |
| Wenn sie miteinander redeten, behielten die Menschen ihren Mundschutz an.{S} Es waren die Tage |
| inander redeten, behielten die Menschen ihren Mundschutz an.{S} Es waren die Tage der Furcht; e |
| nschen ihren Mundschutz an.{S} Es waren die Tage der Furcht; es war der Abend, an dem Hong Ge i |
| ren Mundschutz an.{S} Es waren die Tage der Furcht; es war der Abend, an dem Hong Ge in seiner |
| S} Es waren die Tage der Furcht; es war der Abend, an dem Hong Ge in seiner Wohnung eine Party |
| ht; es war der Abend, an dem Hong Ge in seiner Wohnung eine Party gab.{S} Es wurde gescherzt da |
| Abend, an dem Hong Ge in seiner Wohnung eine Party gab.{S} Es wurde gescherzt damals, es müsse |
| s wurde gescherzt damals, es müsse wohl die einzige Party sein in dieser Stadt von 14 Millionen |
| es müsse wohl die einzige Party sein in dieser Stadt von 14 Millionen Menschen, und weit weg vo |
| einzige Party sein in dieser Stadt von 14 Millionen Menschen, und weit weg von der Wahrheit wa |
| 14 Millionen Menschen, und weit weg von der Wahrheit war das nicht.{S} Es sollte ein Essen sein |
| er Wahrheit war das nicht.{S} Es sollte ein Essen sein zu Ehren der Freundin, die am nächsten T |
| t.{S} Es sollte ein Essen sein zu Ehren der Freundin, die am nächsten Tag zu ihrem Ehemann nach |
| en der Freundin, die am nächsten Tag zu ihrem Ehemann nach London fliegen wollte, und es war ei |
| nach London fliegen wollte, und es war einer jener Abende, für die China lebt: Um sechs Uhr li |
| um viertel nach sechs gratulierten sich die Gäste unter gegenseitigem Zuprosten zu ihrer Unersc |
| Gäste unter gegenseitigem Zuprosten zu ihrer Unerschrockenheit, um halb acht waren alle betrun |
| acht waren alle betrunken.{S} Bald warf der Geschäftsmann aus Sichuan, sein Bierglas erhebend, |
| ald warf der Geschäftsmann aus Sichuan, sein Bierglas erhebend, der Abreisenden „Fahnenflucht“ |
| nn aus Sichuan, sein Bierglas erhebend, der Abreisenden „Fahnenflucht“ vor: „Gerade du als Schr |
| als Schriftstellerin solltest jetzt in deinem Heimatland bleiben!“{S} Was die Shanghaier Schau |
| t in deinem Heimatland bleiben!“{S} Was die Shanghaier Schauspielerin nicht auf ihrer Freundin |
| die Shanghaier Schauspielerin nicht auf ihrer Freundin sitzen lassen wollte: Sie erhob sich, un |
| sen wollte: Sie erhob sich, und stimmte eine Eloge auf die Macht der Liebe an, der sich, verdam |
| erhob sich, und stimmte eine Eloge auf die Macht der Liebe an, der sich, verdammt noch mal, au |
| h, und stimmte eine Eloge auf die Macht der Liebe an, der sich, verdammt noch mal, auch dieses |
| habe.{S} „Ganbei!“ – Ex!{S} Und während der ganzen Zeit blubberte in der Mitte des Tischs der „ |
| nd während der ganzen Zeit blubberte in der Mitte des Tischs der „Feuertopf“ vor sich hin, so n |
| der ganzen Zeit blubberte in der Mitte des Tischs der „Feuertopf“ vor sich hin, so nennen die |
| der „Feuertopf“ vor sich hin, so nennen die Chinesen ihr Fondue: Es war ein zungenbeißender Sud |
| f“ vor sich hin, so nennen die Chinesen ihr Fondue: Es war ein zungenbeißender Sud, gewürzt mit |
| oten und Blütenpfeffer aus Sichuan, den die Gäste unablässig mit Rindfleisch fütterten, mit Koh |
| Teller?{S} Es schmeckte herrlich.{S} An den Rand des Topfes gelehnt war ein Löffel, mit dem man |
| } Es schmeckte herrlich.{S} An den Rand des Topfes gelehnt war ein Löffel, mit dem man die Happ |
| .{S} An den Rand des Topfes gelehnt war ein Löffel, mit dem man die Happen hätte schöpfen könne |
| fes gelehnt war ein Löffel, mit dem man die Happen hätte schöpfen können, aber die Mühe machten |
| die Happen hätte schöpfen können, aber die Mühe machten sich die Gäste nur ein, zwei Mal.{S} S |
| pfen können, aber die Mühe machten sich die Gäste nur ein, zwei Mal.{S} Schnell verließen sie s |
| } Schnell verließen sie sich wieder auf ihre Stäbchen, bald entspann sich ein munteres Fechten |
| r auf ihre Stäbchen, bald entspann sich ein munteres Fechten über den Feuertopf hinweg.{S} Als |
| entspann sich ein munteres Fechten über den Feuertopf hinweg.{S} Als der Ausländer am Tisch die |
| chten über den Feuertopf hinweg.{S} Als der Ausländer am Tisch die Frage stellte, ob SARS die M |
| f hinweg.{S} Als der Ausländer am Tisch die Frage stellte, ob SARS die Macht habe, Chinas Essge |
| der am Tisch die Frage stellte, ob SARS die Macht habe, Chinas Essgewohnheiten zu verändern, hi |
| nas Essgewohnheiten zu verändern, hielt das Geschnäbel der Stäbchen nur kurz inne.{S} Wie bitte |
| iten zu verändern, hielt das Geschnäbel der Stäbchen nur kurz inne.{S} Wie bitte?{S} Ungläubige |
| ngläubige Gesichter.{S} Lachen.{S} Dann die lautstarke Erwiderung: Nie im Leben!{S} „Tausende v |
| von Jahren haben wir so gegessen“, ruft der Geschäftsmann aus der Ecke.{S} Immerhin habe man es |
| o gegessen“, ruft der Geschäftsmann aus der Ecke.{S} Immerhin habe man es darüber zum größten V |
| in habe man es darüber zum größten Volk der Erde gebracht.{S} Keine Angst, assistiert der kurzg |
| zum größten Volk der Erde gebracht.{S} Keine Angst, assistiert der kurzgeschorene Musiker: „Da |
| as ist ein Sichuan-Feuertopf, der killt jedes Virus. “ Ein Dritter: „Im letzten Krieg grassiert |
| uan-Feuertopf, der killt jedes Virus. “ Ein Dritter: „Im letzten Krieg grassierte in China die |
| : „Im letzten Krieg grassierte in China die Pest, die haben wir auch überlebt.“{S} Er erhebt da |
| haben wir auch überlebt.“{S} Er erhebt das Glas zum Duell: Ex!{S} Und schon wird weiter gepick |
| nd hin und wieder abgeleckt: weil es um jeden Tropfen schade wäre.{S} Es ist nicht so, als ob s |
| ist nicht so, als ob sich nur Ausländer diese Frage stellen würden.{S} Zhou Jin zum Beispiel, d |
| ellen würden.{S} Zhou Jin zum Beispiel, der Meister der kaiserlichen Küche, den wir im Restaura |
| .{S} Zhou Jin zum Beispiel, der Meister der kaiserlichen Küche, den wir im Restaurant „Himmel u |
| und Erde sind eins“ aufsuchen, hat ihr einen Aufsatz gewidmet.{S} „SARS hat uns überfallen“, s |
| überfallen“, sagt Zhou, „aber wenn uns eine Katastrophe getroffen hat, vermochte China stets, |
| ina stets, daraus Lehren zu ziehen“.{S} Die Handelskammer schätzt, dass die Hälfte der 30000 Pe |
| en“.{S} Die Handelskammer schätzt, dass die Hälfte der 30000 Pekinger Restaurants in den letzte |
| Handelskammer schätzt, dass die Hälfte der 30000 Pekinger Restaurants in den letzten Wochen zu |
| älfte der 30000 Pekinger Restaurants in den letzten Wochen zumachte.{S} In der anderen Hälfte h |
| s in den letzten Wochen zumachte.{S} In der anderen Hälfte herrschte meist gähnende Leere, da h |
| ähnende Leere, da half nicht, dass sich die Kellnerinnen mit Mundschutz wappneten und Gästen mi |
| rarot-Pistolen Fieber maßen.{S} „Sperrt die Münder zu!“, war in einer Zeitschrift zu lesen.{S} |
| ßen.{S} „Sperrt die Münder zu!“, war in einer Zeitschrift zu lesen.{S} Das war als Mahnung gege |
| zu lesen.{S} Das war als Mahnung gegen das Spucken gedacht, galt aber nun auch für die Nahrung |
| Spucken gedacht, galt aber nun auch für die Nahrungsaufnahme an öffentlichen Orten.{S} Die Vors |
| rungsaufnahme an öffentlichen Orten.{S} Die Vorsitzende des Gaststättengewerbes in China, Han M |
| öffentlichen Orten.{S} Die Vorsitzende des Gaststättengewerbes in China, Han Ming, hat zwei Le |
| stättengewerbes in China, Han Ming, hat zwei Lehren parat: Chinesisches Essen sei bekannt für s |
| rat: Chinesisches Essen sei bekannt für seine Farbe, seinen Duft und seinen Geschmack.{S} „Nun |
| ches Essen sei bekannt für seine Farbe, seinen Duft und seinen Geschmack.{S} „Nun sollten wir S |
| ekannt für seine Farbe, seinen Duft und seinen Geschmack.{S} „Nun sollten wir Sauberkeit als we |
| lten wir traditionelle Gewohnheiten wie das gemeinsame Essen von Tellern in der Mitte des Tisch |
| wie das gemeinsame Essen von Tellern in der Mitte des Tisches ändern“ – das allerdings rührt an |
| meinsame Essen von Tellern in der Mitte des Tisches ändern“ – das allerdings rührt ans Herz ein |
| ändern“ – das allerdings rührt ans Herz einer Kultur.{S} Manche Restaurants haben tatsächlich d |
| erdings rührt ans Herz einer Kultur.{S} Manche Restaurants haben tatsächlich damit begonnen, se |
| sächlich damit begonnen, servieren seit dem Ausbruch der Lungenseuche jedem Gast sein Essen ein |
| t begonnen, servieren seit dem Ausbruch der Lungenseuche jedem Gast sein Essen einzeln.{S} Die |
| eren seit dem Ausbruch der Lungenseuche jedem Gast sein Essen einzeln.{S} Die Vorstellung des E |
| em Ausbruch der Lungenseuche jedem Gast sein Essen einzeln.{S} Die Vorstellung des Essens von g |
| euche jedem Gast sein Essen einzeln.{S} Die Vorstellung des Essens von getrennten Tellern ist d |
| sein Essen einzeln.{S} Die Vorstellung des Essens von getrennten Tellern ist den meisten Chine |
| g des Essens von getrennten Tellern ist den meisten Chinesen jedoch so fremd, das Konzept so re |
| t den meisten Chinesen jedoch so fremd, das Konzept so revolutionär, dass die Peking Jugendzeit |
| lutionär, dass die Peking Jugendzeitung ihre Leser behutsam anleitete: „Der Gast nimmt zuerst d |
| zeitung ihre Leser behutsam anleitete: „Der Gast nimmt zuerst den gemeinsam genutzten Löffel, h |
| tzten Löffel, holt sich damit etwas von dem Essen auf den Teller vor ihm und benutzt im nächste |
| holt sich damit etwas von dem Essen auf den Teller vor ihm und benutzt im nächsten Schritt sein |
| vor ihm und benutzt im nächsten Schritt sein eigenes Besteck.“{S} Wie?{S} Nicht mehr selbst mit |
| teck.“{S} Wie?{S} Nicht mehr selbst mit den Stäbchen zulangen dürfen und sich im scherzhaften D |
| rfen und sich im scherzhaften Duell mit dem Nachbarn das schönste Stück Hühnchen schnappen?{S} |
| im scherzhaften Duell mit dem Nachbarn das schönste Stück Hühnchen schnappen?{S} Um es sodann |
| schnappen?{S} Um es sodann als Zeichen der Wertschätzung eben jenem Nachbarn auf dessen Reissc |
| dann als Zeichen der Wertschätzung eben jenem Nachbarn auf dessen Reisschale zu nötigen?{S} Um |
| r Wertschätzung eben jenem Nachbarn auf dessen Reisschale zu nötigen?{S} Um ermessen zu können, |
| nötigen?{S} Um ermessen zu können, was die Debatte über seine Esskultur für dieses Volk bedeut |
| rmessen zu können, was die Debatte über seine Esskultur für dieses Volk bedeutet, muss man wiss |
| as die Debatte über seine Esskultur für dieses Volk bedeutet, muss man wissen, welchen Platz Es |
| dieses Volk bedeutet, muss man wissen, welchen Platz Essen im Leben der Chinesen einnimmt.{S} |
| an wissen, welchen Platz Essen im Leben der Chinesen einnimmt.{S} Es ist die Achse ihrer Tage u |
| Leben der Chinesen einnimmt.{S} Es ist die Achse ihrer Tage und der Stoff ihrer Träume.{S} „Es |
| Chinesen einnimmt.{S} Es ist die Achse ihrer Tage und der Stoff ihrer Träume.{S} „Essen ist de |
| mmt.{S} Es ist die Achse ihrer Tage und der Stoff ihrer Träume.{S} „Essen ist des Volkes Himmel |
| ist die Achse ihrer Tage und der Stoff ihrer Träume.{S} „Essen ist des Volkes Himmelreich“, he |
| d der Stoff ihrer Träume.{S} „Essen ist des Volkes Himmelreich“, heißt ein alter Spruch.{S} Das |
| ssen ist des Volkes Himmelreich“, heißt ein alter Spruch.{S} Das Zählwort für Personen im Chine |
| immelreich“, heißt ein alter Spruch.{S} Das Zählwort für Personen im Chinesischen ist kou, der |
| t für Personen im Chinesischen ist kou, der Mund.{S} Jiazai, das früheste Wort für Kanzler, hei |
| nesischen ist kou, der Mund.{S} Jiazai, das früheste Wort für Kanzler, heißt eigentlich Küchenm |
| ßt eigentlich Küchenmeister.{S} Man mag den Chinesen ihre Obsession fürs Essen nicht verübeln: |
| Küchenmeister.{S} Man mag den Chinesen ihre Obsession fürs Essen nicht verübeln: Das Volk kann |
| re Obsession fürs Essen nicht verübeln: Das Volk kannte kaum andere sinnliche Genüsse.{S} Diese |
| s Essen nicht verübeln: Das Volk kannte kaum andere sinnliche Genüsse.{S} Diesen einen haben si |
| e Genüsse.{S} Diesen einen haben sie zu solcher Meisterschaft verfeinert, dass es im 1997 ersch |
| heißt: „Gestehen wir uns ein, dass sie einige Längen Vorsprung vor uns haben.“{S} Worte immerh |
| g vor uns haben.“{S} Worte immerhin aus der Feder einer Französin.{S} Man kann in diesem Land e |
| haben.“{S} Worte immerhin aus der Feder einer Französin.{S} Man kann in diesem Land erleben, wi |
| r Feder einer Französin.{S} Man kann in diesem Land erleben, wie in der schäbigsten Nudelbude z |
| Man kann in diesem Land erleben, wie in der schäbigsten Nudelbude zwei Wildfremde einander in e |
| zwanzigminütige Debatte verwickeln über die korrekte Art, wie der Nudelteig zu kneten, schlagen |
| e verwickeln über die korrekte Art, wie der Nudelteig zu kneten, schlagen, ziehen und zu kochen |
| sich einig: Genüsslich schlürfend wird die Nudel der Suppe entzogen.{S} Die geräuschvolle Begl |
| g: Genüsslich schlürfend wird die Nudel der Suppe entzogen.{S} Die geräuschvolle Begleitung ver |
| d wird die Nudel der Suppe entzogen.{S} Die geräuschvolle Begleitung verlange „der Respekt vor |
| Die geräuschvolle Begleitung verlange „der Respekt vor der Nudel“, urteilt Liu Qi.{S} Liu ist |
| le Begleitung verlange „der Respekt vor der Nudel“, urteilt Liu Qi.{S} Liu ist Kolumnist mehrer |
| “, urteilt Liu Qi.{S} Liu ist Kolumnist mehrerer Zeitungen und hat einmal in Amerika als Kellne |
| lner gearbeitet.{S} Dort ging ihm alles eine Spur zu elegant und leise zu.{S} „Kein Ton kommt d |
| eine Spur zu elegant und leise zu.{S} „Kein Ton kommt den Amerikanern beim Essen raus“, weiß e |
| legant und leise zu.{S} „Kein Ton kommt den Amerikanern beim Essen raus“, weiß er zu berichten. |
| weiß er zu berichten.{S} „Wo bleibt da die Romantik?“{S} In China ist es um die Intimität so b |
| da die Romantik?“{S} In China ist es um die Intimität so bestellt, dass sie in Krach und Spekta |
| oblauch als Virentöter{S} Liu war jetzt einen Monat nicht mehr auswärts essen.{S} „SARS hat jet |
| uswärts essen.{S} „SARS hat jetzt schon unsere Esskultur verändert“, sagt er, über Kohl mit vie |
| ltur verändert“, sagt er, über Kohl mit viererlei Waldpilzen und gekochtem Rindfleisch mit Pfef |
| nken SARS dafür. “ Plötzlich verbringen die Leute wieder Zeit mit ihrer Familie, essen abends g |
| ch verbringen die Leute wieder Zeit mit ihrer Familie, essen abends gemeinsam zu Hause.{S} Früh |
| insam zu Hause.{S} Früher haben Liu und seine Frau jeden Tag mit Kollegen oder Geschäftspartner |
| use.{S} Früher haben Liu und seine Frau jeden Tag mit Kollegen oder Geschäftspartnern im Restau |
| – in China nichts Ungewöhnliches.{S} An der frischen Luft soll sich das Virus schnell verlieren |
| ches.{S} An der frischen Luft soll sich das Virus schnell verlieren, so haben die Pekinger das |
| h das Virus schnell verlieren, so haben die Pekinger das Picknick entdeckt.{S} Das Ehepaar Liu |
| chnell verlieren, so haben die Pekinger das Picknick entdeckt.{S} Das Ehepaar Liu war mit Freun |
| die Pekinger das Picknick entdeckt.{S} Das Ehepaar Liu war mit Freunden in den Duftbergen: „Am |
| {S} Das Ehepaar Liu war mit Freunden in den Duftbergen: „Am Schluss haben wir mit einem Becher |
| n Duftbergen: „Am Schluss haben wir mit einem Becher chinesischer Medizin angestoßen.“{S} Knobl |
| sten roh knabbern: „Aber nicht mehr als eine Knolle pro Tag“, rät Liu.{S} Kein Mitleid hat Liu |
| r als eine Knolle pro Tag“, rät Liu.{S} Kein Mitleid hat Liu Qi mit seinen Landsleuten im Süden |
| rät Liu.{S} Kein Mitleid hat Liu Qi mit seinen Landsleuten im Süden, denen die Regierung im Gef |
| mit seinen Landsleuten im Süden, denen die Regierung im Gefolge von SARS den Genuss exotischen |
| denen die Regierung im Gefolge von SARS den Genuss exotischen Wildbrets verbat.{S} Kanto nesen |
| kannt dafür, dass sie alles essen, „was vier Beine hat und kein Stuhl ist“.{S} Gerade haben Hon |
| ie alles essen, „was vier Beine hat und kein Stuhl ist“.{S} Gerade haben Hongkonger Wissenschaf |
| onger Wissenschaftler das SARS-Virus in der Zibet-Katze entdeckt, einem in Palmen lebenden Kätz |
| n Kätzchen, das in Kanton gemeinsam mit einer passenden Schlange gerne zu dem Gericht „Tiger un |
| m mit einer passenden Schlange gerne zu dem Gericht „Tiger und Drache kämpfen“ verarbeitet wird |
| ämpfen“ verarbeitet wird.{S} „Wir haben die Harmonie mit der Natur zerstört“, sagt Liu, „nun rä |
| et wird.{S} „Wir haben die Harmonie mit der Natur zerstört“, sagt Liu, „nun rächt sie sich“.{S} |
| sagt Liu, „nun rächt sie sich“.{S} Wird das Verbot Bestand haben?{S} In China sind Gesetze leic |
| t und werden noch leichter umgangen.{S} Alles Essen, auch das ist Tradition, hat in China gleic |
| werden aus Kanton Restaurants gemeldet, die Werbung machen mit dem Fleisch von seltenen schwarz |
| urants gemeldet, die Werbung machen mit dem Fleisch von seltenen schwarzen Riesen salamandern – |
| schwarzen Riesen salamandern – welches das Immunsystem stärken und so gegen SARS helfen soll.{ |
| egen SARS helfen soll.{S} Serviert wird der Salamander roh, als Sushi.{S} Meisterkoch Zhou Jin |
| .{S} Das schmeckt genauso.“{S} Auch bei den getrennten Tellern ist Zhou Vorreiter: „Unsere Gäst |
| getrennten Tellern ist Zhou Vorreiter: „Unsere Gäste sind Staatsführer und andere hohe Leute.{S |
| hohe Leute.{S} Die nehmen es genau mit der Hygiene.“{S} Ein wenig schmerzt das schon: Zhous Kr |
| man sie, ruiniert man sie.“{S} Nun wird jedes Gericht einmal den Gästen zur Bewunderung vorgefü |
| sie.“{S} Nun wird jedes Gericht einmal den Gästen zur Bewunderung vorgeführt, bevor die Kellne |
| ästen zur Bewunderung vorgeführt, bevor die Kellner an ihr Werk der Zerstörung gehen.{S} „Das e |
| derung vorgeführt, bevor die Kellner an ihr Werk der Zerstörung gehen.{S} „Das einfache Volk so |
| rgeführt, bevor die Kellner an ihr Werk der Zerstörung gehen.{S} „Das einfache Volk so weit zu |
| r an ihr Werk der Zerstörung gehen.{S} „Das einfache Volk so weit zu bringen“, glaubt Zhou Jin, |
| en“, glaubt Zhou Jin, „wird jedoch noch viele Jahre brauchen.“{S} Am „Hinteren See“, im idyllis |
| isch gelegenen „Hakka- Weinhaus“, sitzt eine Runde bei in Salz gebackenen Shrimps, die ohnehin |
| gebackenen Shrimps, die ohnehin findet, die Chinesen sollten nichts ändern.{S} „Das wäre ja noc |
| as wäre ja noch schöner“, sagt Mang Ke, ein Dichter.{S} „Wer so etwas vorschlägt, muss schon ei |
| hter.{S} „Wer so etwas vorschlägt, muss schon ein Riesen-Idiot sein“, sagt Chi Nai, ein glatzkö |
| n ein Riesen-Idiot sein“, sagt Chi Nai, ein glatzköpfiger Wirt, der in einem früheren Leben ein |
| Chi Nai, ein glatzköpfiger Wirt, der in einem früheren Leben einmal Maler war.{S} Warum die Fre |
| üheren Leben einmal Maler war.{S} Warum die Freunde sich so erregen?{S} Weil es beim Essen in C |
| stets um mehr geht als nur um Essen: um die Seele dieses Volkes.{S} „Mach ein Experiment“, schl |
| ehr geht als nur um Essen: um die Seele dieses Volkes.{S} „Mach ein Experiment“, schlägt Chi Na |
| n: um die Seele dieses Volkes.{S} „Mach ein Experiment“, schlägt Chi Nai vor: „Nimm uns die Stä |
| riment“, schlägt Chi Nai vor: „Nimm uns die Stäbchen weg und drücke uns Gabeln in die Hand.“{S} |
| e Stäbchen weg und drücke uns Gabeln in die Hand.“{S} Er stochert in der gedämpften Luffagurke. |
| Gabeln in die Hand.“{S} Er stochert in der gedämpften Luffagurke.{S} „Du wirst sehen, wie wir |
| wirst sehen, wie wir sofort schlaff in unseren Stühlen zusammensinken werden.{S} Das macht doc |
| usammensinken werden.{S} Das macht doch keinen Spaß!“{S} Essen ist dazu da, Harmonie zu schaffe |
| trigen geschmiedet.{S} Und wenn ich dir einen Fisch besorge, den du noch nie gegessen hast, dan |
| gessen hast, dann wirst du mir bestimmt den Gefallen tun, um den ich dich bitte.“{S} Aber wehe, |
| dich bitte.“{S} Aber wehe, einer möchte seinen eigenen Teller: „Dann wird der neben dir denken: |
| st du etwas gegen mich?{S} Hab ich etwa eine ansteckende Krankheit?“{S} So einen komischen Kauz |
| ch etwa eine ansteckende Krankheit?“{S} So einen komischen Kauz, sagt Chi Nai, wolle keiner zum |
| hi Nai, wolle keiner zum Freund.{S} Und das Virus?{S} Warum trägt man einen Mundschutz, lässt s |
| d.{S} Und das Virus?{S} Warum trägt man einen Mundschutz, lässt sich mit Desinfektionsmitteln b |
| esprühen, wäscht sich tausendmal am Tag die Hände und findet gleichzeitig nichts dabei, mit and |
| eichzeitig nichts dabei, mit anderen in der Schüssel zu stochern?{S} „So hat unser Volk unzähli |
| in der Schüssel zu stochern?{S} „So hat unser Volk unzählige Seuchen überlebt“, meint Chi Nai.{ |
| nn alles klinisch sauber ist, kann sich dein Körper doch gar nicht abhärten.{S} Und außerdem ke |
| bhärten.{S} Und außerdem kennt man doch seine Freunde.“{S} Es passt, dass Fremde im Chinesische |
| m Chinesischen shengren genannt werden, die Rohen; Bekannte hingegen shouren: Gare, Durchgekoch |
| are, Durchgekochte.{S} „Irgendwann esst Ihr von Euren sauberen Tellern nur noch Sojasprossen“, |
| asprossen“, prophezeit Chi Nai.{S} „Und eines Tages fallt ihr entkräftet um.“{S} Chi Nais popul |
| s Restaurant war eines der wenigen, das keinen Tag zu hatte.{S} Und jeden Tag voll war.{S} „Mei |
| enigen, das keinen Tag zu hatte.{S} Und jeden Tag voll war.{S} „Meine Köche braten, bis ihnen d |
| u hatte.{S} Und jeden Tag voll war.{S} „Meine Köche braten, bis ihnen die Augen tränen“, sagt C |
| war.{S} „Meine Köche braten, bis ihnen die Augen tränen“, sagt Chi Nai.{S} „Ich sag dir, was g |
| iertrinken, Fröhlichsein – stärkt alles deine Widerstandskräfte!“{S} Kolumnist Liu Qi hat sich |
| afür genussfreudigem Volk angehört.{S} „Ihr Europäer holt Euch Eure Krankheiten beim Sex“, seuf |
| lk angehört.{S} „Ihr Europäer holt Euch Eure Krankheiten beim Sex“, seufzt er nicht unvergnügt. |
| „SARS hat uns überfallen, aber wenn uns eine Katastrophe getroffen hat, vermochte China stets, |
| eben in China / Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Kretische T |
| timmt das überhaupt?{S} Eleni weiß, was die Ausländer sehen wollen.{S} Als sie die erste Kamera |
| die Ausländer sehen wollen.{S} Als sie die erste Kamera auf sich gerichtet sieht, zieht sie si |
| uf sich gerichtet sieht, zieht sie sich das schwarze Kopftuch in die Stirn, rafft den schwarzen |
| zieht sie sich das schwarze Kopftuch in die Stirn, rafft den schwarzen Rock über den knotigen B |
| s schwarze Kopftuch in die Stirn, rafft den schwarzen Rock über den knotigen Beinen und schwing |
| ie Stirn, rafft den schwarzen Rock über den knotigen Beinen und schwingt sich auf ihren Esel.{S |
| n knotigen Beinen und schwingt sich auf ihren Esel.{S} Dann stützt sie den Arm in die Hüfte und |
| sich auf ihren Esel.{S} Dann stützt sie den Arm in die Hüfte und grient zahnlos in die Richtung |
| ren Esel.{S} Dann stützt sie den Arm in die Hüfte und grient zahnlos in die Richtung, aus der j |
| Arm in die Hüfte und grient zahnlos in die Richtung, aus der jetzt die Kameraverschlüsse klick |
| zahnlos in die Richtung, aus der jetzt die Kameraverschlüsse klicken.{S} Die Zikaden lärmen, d |
| jetzt die Kameraverschlüsse klicken.{S} Die Zikaden lärmen, die silbrigen Blätter des alten Oli |
| chlüsse klicken.{S} Die Zikaden lärmen, die silbrigen Blätter des alten Olivenbaums, an dem der |
| e Zikaden lärmen, die silbrigen Blätter des alten Olivenbaums, an dem der Esel mit einem Seil a |
| n Blätter des alten Olivenbaums, an dem der Esel mit einem Seil angebunden ist, bewegen sich im |
| alten Olivenbaums, an dem der Esel mit einem Seil angebunden ist, bewegen sich im Wind.{S} „Ei |
| gebunden ist, bewegen sich im Wind.{S} „Ein griechisches Original!“, jauchzt eine Frau in grüne |
| } „Ein griechisches Original!“, jauchzt eine Frau in grünen Armeehosen und holt sich Eleni mit |
| ünen Armeehosen und holt sich Eleni mit dem Zoom ein bisschen näher ran.{S} Eleni hält noch ein |
| ehosen und holt sich Eleni mit dem Zoom ein bisschen näher ran.{S} Eleni hält noch einige Augen |
| bisschen näher ran.{S} Eleni hält noch einige Augenblicke still, dann lässt sie sich wieder zu |
| rutschen und humpelt in Richtung Jeep: „Zwei Drachmen, one Euro!“.{S} Den Wechselkurs hat Eleni |
| ng Jeep: „Zwei Drachmen, one Euro!“.{S} Den Wechselkurs hat Eleni noch nicht so genau im Kopf, |
| .{S} Sie hält der Tarnfarbenen noch mal ihre gichtige Hand unter die Nase: „Zwei Drachmen, one |
| benen noch mal ihre gichtige Hand unter die Nase: „Zwei Drachmen, one Euro!“.{S} Das griechisch |
| mal ihre gichtige Hand unter die Nase: „Zwei Drachmen, one Euro!“.{S} Das griechische Original |
| ie Nase: „Zwei Drachmen, one Euro!“.{S} Das griechische Original will Geld für die Fotos – die |
| Das griechische Original will Geld für die Fotos – die Tarnfarbene ist konsterniert.{S} Sie be |
| ne ist konsterniert.{S} Sie beginnt, in ihrem Trekking-Rucksack zu wühlen.{S} „Da, das ist für |
| das ist für alle“, drückt sie zwischen den Zähnen heraus, ein paar Cents klimpern in Elenis Ha |
| drückt sie zwischen den Zähnen heraus, ein paar Cents klimpern in Elenis Hand, dann rauscht de |
| s klimpern in Elenis Hand, dann rauscht der Jeep weiter, eine weiße Staubwolke hinter sich herz |
| nis Hand, dann rauscht der Jeep weiter, eine weiße Staubwolke hinter sich herziehend.{S} Eleni |
| hinter sich herziehend.{S} Eleni lässt die Münzen in ihre Schürzentasche gleiten und grinst zu |
| erziehend.{S} Eleni lässt die Münzen in ihre Schürzentasche gleiten und grinst zufrieden.{S} Ei |
| tasche gleiten und grinst zufrieden.{S} Ein guter Tag heute.{S} Das findet Herr Huber aus Strau |
| ng bei München nicht.{S} Herr Huber hat seine Frau verloren.{S} In Agios Nikolaos auf Kreta.{S} |
| uf Kreta.{S} Gerade hat er sie noch vor dem Laden mit dem Olivenöl und den Schwämmen stehen seh |
| erade hat er sie noch vor dem Laden mit dem Olivenöl und den Schwämmen stehen sehen, und als er |
| noch vor dem Laden mit dem Olivenöl und den Schwämmen stehen sehen, und als er die Postkarten b |
| den Schwämmen stehen sehen, und als er die Postkarten bezahlt hat und sich wieder umdreht, ist |
| nd sich wieder umdreht, ist sie weg.{S} Jeden Laden in der großen Einkaufsstraße hat er jetzt d |
| umdreht, ist sie weg.{S} Jeden Laden in der großen Einkaufsstraße hat er jetzt durchsucht und i |
| er jetzt durchsucht und ist dreimal um den See herumgelaufen.{S} Sie ist weg.{S} Herr Huber is |
| ert und hat Durst.{S} Er lässt sich auf einen der Flechtstühle vor der Greek Tavern plumpsen un |
| der Greek Tavern plumpsen und bestellt ein Pils.{S} Der Ober stellt ein beschlagenes Glas auf |
| vern plumpsen und bestellt ein Pils.{S} Der Ober stellt ein beschlagenes Glas auf die rot-weiß |
| d bestellt ein Pils.{S} Der Ober stellt ein beschlagenes Glas auf die rot-weiß gewürfelte Tisch |
| um Wohl!“{S} Herr Huber nickt und setzt das Glas an.{S} Nette Leute.{S} Herr Huber nimmt einen |
| an.{S} Nette Leute.{S} Herr Huber nimmt einen großen Schluck und sieht sich um.{S} Nettes Fleck |
| sieht sich um.{S} Nettes Fleckchen.{S} Der Abend dämmert und eben schiebt sich ein großes Kreu |
| Der Abend dämmert und eben schiebt sich ein großes Kreuzfahrtschiff in den Hafen, mit Ketten vo |
| ebt sich ein großes Kreuzfahrtschiff in den Hafen, mit Ketten von Glühlampen erleuchtet wie ein |
| it Ketten von Glühlampen erleuchtet wie ein Weihnachtsbaum.{S} Herr Huber bestellt noch ein Bie |
| nachtsbaum.{S} Herr Huber bestellt noch ein Bier.{S} Eine dunkelhäutige Frau steht mit einem St |
| } Herr Huber bestellt noch ein Bier.{S} Eine dunkelhäutige Frau steht mit einem Strauß Rosen vo |
| r.{S} Eine dunkelhäutige Frau steht mit einem Strauß Rosen vor seinem Tisch.{S} Herr Huber kauf |
| e Frau steht mit einem Strauß Rosen vor seinem Tisch.{S} Herr Huber kauft ihr eine dunkelrote a |
| r eine dunkelrote ab und legt sie neben sein Bierglas.{S} Für seine Frau, wenn er sie wieder fi |
| nd legt sie neben sein Bierglas.{S} Für seine Frau, wenn er sie wieder findet.Herr Huber bestel |
| r sie wieder findet.Herr Huber bestellt ein neues Bier.{S} Durch die weit geöffneten Fenster de |
| r.{S} Durch die weit geöffneten Fenster der Taverne kann Herr Huber jetzt Lautenklänge hören.{S |
| ennt er, das ist typisch griechisch.{S} Das Tempo wird schneller, Herr Huber hört Leute klatsch |
| hlen und beugt sich nach vorn, um durch die Türe ins Innere sehen zu können.{S} Der Kellner und |
| die Türe ins Innere sehen zu können.{S} Der Kellner und ein älterer Mann halten sich an den aus |
| ere sehen zu können.{S} Der Kellner und ein älterer Mann halten sich an den ausgestreckten Arme |
| ner und ein älterer Mann halten sich an den ausgestreckten Armen und hüpfen durch den Gastraum, |
| n ausgestreckten Armen und hüpfen durch den Gastraum, die holländische Reisegruppe, die er vorh |
| en Armen und hüpfen durch den Gastraum, die holländische Reisegruppe, die er vorhin schon in de |
| che Reisegruppe, die er vorhin schon in der Stadt gesehen hat,{S} amüsiert sich großartig.{S} H |
| sich großartig.{S} Herr Huber klatscht ein bisschen mit, dann lässt er sich wieder zurückfalle |
| sich wieder zurückfallen und nimmt noch einen Schluck Bier.{S} Herr Huber lächelt.{S} Großartig |
| s muss er zu Hause erzählen.{S} Das ist das echte Griechenland.{S} Und{S} er mitten drin.{S} „B |
| ten drin.{S} „Blödsinn!“ brüllt Yannis, der Taxifahrer, und dreht das Autoradio noch lauter.{S} |
| rüllt Yannis, der Taxifahrer, und dreht das Autoradio noch lauter.{S} „Sirtáki ist weder kretis |
| er ist kretisch!“, sagt Yannis, drischt seinen eigenen Takt auf das Lenkrad und zieht nach rech |
| Yannis, drischt seinen eigenen Takt auf das Lenkrad und zieht nach rechts auf den Standstreifen |
| f das Lenkrad und zieht nach rechts auf den Standstreifen, um einen mit Wassermelonen beladenen |
| u überholen.{S} Halbtöne, unterlegt von einem treibenden Tambourin- Rhythmus – die Musik, die d |
| einem treibenden Tambourin- Rhythmus – die Musik, die das Hupen des Lieferwagens übertönt, kli |
| en Tambourin- Rhythmus – die Musik, die das Hupen des Lieferwagens übertönt, klingt orientalisc |
| in- Rhythmus – die Musik, die das Hupen des Lieferwagens übertönt, klingt orientalisch oder nor |
| orientalisch oder nordafrikanisch, auf keinen Fall aber wie das, was in jedem griechischen Lok |
| h, auf keinen Fall aber wie das, was in jedem griechischen Lokal zwischen Pinneberg und Plochin |
| Lokal zwischen Pinneberg und Plochingen das gepflegte Tischgespräch begleitet.{S} „Ist klar“, r |
| egleitet.{S} „Ist klar“, ruft Yannis in den Fond, „Afrika ist von Kreta genauso weit entfernt w |
| entfernt wie Europa und Kleinasien.{S} Den Afrikanern kommen wir sogar immer näher: jedes Jahr |
| frikanern kommen wir sogar immer näher: jedes Jahr fünf Zentimeter“.{S} Yannis grinst zufrieden |
| ommen wir sogar immer näher: jedes Jahr fünf Zentimeter“.{S} Yannis grinst zufrieden und tromme |
| st zufrieden und trommelt von außen auf das Dach seines Taxis.{S} Die Nägel seiner beiden klein |
| den und trommelt von außen auf das Dach seines Taxis.{S} Die Nägel seiner beiden kleinen Finger |
| von außen auf das Dach seines Taxis.{S} Die Nägel seiner beiden kleinen Finger ragen ein ganzes |
| auf das Dach seines Taxis.{S} Die Nägel seiner beiden kleinen Finger ragen ein ganzes Stück übe |
| ägel seiner beiden kleinen Finger ragen ein ganzes Stück über das Nagelbett hinaus und sind spi |
| inen Finger ragen ein ganzes Stück über das Nagelbett hinaus und sind spitz zugefeilt.{S} Und S |
| nd spitz zugefeilt.{S} Und Sirtáki?{S} „Ein Kunstprodukt“, das Stück ist zu Ende, Yannis dreht |
| {S} Und Sirtáki?{S} „Ein Kunstprodukt“, das Stück ist zu Ende, Yannis dreht die Radiostimme lei |
| t“, das Stück ist zu Ende, Yannis dreht die Radiostimme leiser, „Anthony Quinn konnte sich als |
| ony Quinn konnte sich als Alexis Sorbas die Schrittfolgen der kretischen Tänze nicht merken, da |
| ich als Alexis Sorbas die Schrittfolgen der kretischen Tänze nicht merken, da hat Theodorakis i |
| ze nicht merken, da hat Theodorakis ihm einen neuen, einfacheren Tanz geschrieben!“{S} Yannis f |
| Yannis findet das zum Totlachen.{S} Mit einem Schlenker weicht er einer alten Frau aus, die an |
| achen.{S} Mit einem Schlenker weicht er einer alten Frau aus, die an der Autobahn entlang wande |
| weicht er einer alten Frau aus, die an der Autobahn entlang wandert, einen großen Plastiksack |
| s, die an der Autobahn entlang wandert, einen großen Plastiksack über der Schulter.{S} „Schwarz |
| wandert, einen großen Plastiksack über der Schulter.{S} „Schwarz gekleidete jajas, Esel, Olive |
| l, Olivenhaine und Sirtáki – das kennen die Leute aus dem Film, halten es für typisch griechisc |
| und Sirtáki – das kennen die Leute aus dem Film, halten es für typisch griechisch und wollen e |
| für typisch griechisch und wollen es in ihrem Urlaub auch so vorfinden.{S} Dabei ist Kreta Kret |
| nd nicht Griechenland.“{S} Yannis dreht das Radio wieder lauter.{S} „Blödsinn!“{S} Rini steht a |
| lauter.{S} „Blödsinn!“{S} Rini steht an der Küstenstraße zwischen Pefkos und Kefalovrisi und wa |
| n Pefkos und Kefalovrisi und wartet auf ein Auto.{S} Der Beutel mit den Kräutern ist zwar nicht |
| Kefalovrisi und wartet auf ein Auto.{S} Der Beutel mit den Kräutern ist zwar nicht besonders sc |
| wartet auf ein Auto.{S} Der Beutel mit den Kräutern ist zwar nicht besonders schwer, aber ihr |
| n ist zwar nicht besonders schwer, aber ihr Rücken macht ihr heute zu schaffen.{S} Eine halbe S |
| Rücken macht ihr heute zu schaffen.{S} Eine halbe Stunde schon ist niemand mehr vorbeigekommen |
| eigekommen.{S} Rini seufzt und belastet das andere Bein.{S} Endlich, da kommt ein Wagen.{S} Rin |
| t das andere Bein.{S} Endlich, da kommt ein Wagen.{S} Rini winkt.{S} Eine blonde junge Frau sit |
| , da kommt ein Wagen.{S} Rini winkt.{S} Eine blonde junge Frau sitzt am Steuer und spricht kein |
| t Du?{S} Nach Martha!“{S} Jetzt scheint das Mädchen kapiert zu haben.{S} Rini klettert auf den |
| kapiert zu haben.{S} Rini klettert auf den Beifahrersitz und verstaut die Kräuter im Fußraum.{ |
| tert auf den Beifahrersitz und verstaut die Kräuter im Fußraum.{S} Sie versucht noch einmal, ei |
| m Fußraum.{S} Sie versucht noch einmal, ein Gespräch anzufangen, aber die junge Frau zuckt nur |
| h einmal, ein Gespräch anzufangen, aber die junge Frau zuckt nur hilflos lächelnd mit den Schul |
| nge Frau zuckt nur hilflos lächelnd mit den Schultern.{S} Rini klopft sich auf die magere Brust |
| den Schultern.{S} Rini klopft sich auf die magere Brust, „Ich bin Rini.{S} Rini!“ und belässt |
| Rini!“ und belässt es dabei.{S} Als sie ihren Esel an der Straße warten sehen kann, zupft sie d |
| ässt es dabei.{S} Als sie ihren Esel an der Straße warten sehen kann, zupft sie das Mädchen am |
| der Straße warten sehen kann, zupft sie das Mädchen am Ärmel.{S} „Hier wohne ich!“{S} Rini zeig |
| ne ich!“{S} Rini zeigt nach draußen.{S} Das Auto hält am Straßenrand.{S} Rini möchte sich bei d |
| am Straßenrand.{S} Rini möchte sich bei der freundlichen jungen Frau bedanken, ergreift ihre Ha |
| ndlichen jungen Frau bedanken, ergreift ihre Hand und drückt einen trockenen Kuss darauf.{S} Da |
| bedanken, ergreift ihre Hand und drückt einen trockenen Kuss darauf.{S} Das Mädchen zieht die H |
| drückt einen trockenen Kuss darauf.{S} Das Mädchen zieht die Hand zurück, wehrt ab.{S} Rini kü |
| kenen Kuss darauf.{S} Das Mädchen zieht die Hand zurück, wehrt ab.{S} Rini küsst ihre eigenen F |
| ie Hand zurück, wehrt ab.{S} Rini küsst ihre eigenen Finger und drückt sie auf das Lenkrad des |
| ihre eigenen Finger und drückt sie auf das Lenkrad des Autos, dann steigt sie aus.{S} Sie über |
| n Finger und drückt sie auf das Lenkrad des Autos, dann steigt sie aus.{S} Sie überquert die St |
| , dann steigt sie aus.{S} Sie überquert die Straße, tätschelt ihrem Esel den Hals und verstaut |
| {S} Sie überquert die Straße, tätschelt ihrem Esel den Hals und verstaut die Tüte im Korb, den |
| rquert die Straße, tätschelt ihrem Esel den Hals und verstaut die Tüte im Korb, den er auf dem |
| schelt ihrem Esel den Hals und verstaut die Tüte im Korb, den er auf dem Rücken trägt.{S} Dann |
| d verstaut die Tüte im Korb, den er auf dem Rücken trägt.{S} Dann führt sie ihn bergab.{S} Das |
| trägt.{S} Dann führt sie ihn bergab.{S} Das Mädchen schaut eine Weile zu, wie die alte, schwarz |
| t sie ihn bergab.{S} Das Mädchen schaut eine Weile zu, wie die alte, schwarz gekleidete Frau hi |
| ie alte, schwarz gekleidete Frau hinter der Leitplanke verschwindet.{S} Rini weiß nicht, dass s |
| Rini weiß nicht, dass sie aussieht wie ein Postkartenmotiv.{S} NINA BERENDONK{S} CF>{S} Ein Mo |
| artenmotiv.{S} NINA BERENDONK{S} CF>{S} Ein Motiv, wie man es aus dem Kino kennt.{S} Ja, so seh |
| ONK{S} CF>{S} Ein Motiv, wie man es aus dem Kino kennt.{S} Ja, so sehen die Menschen in Grieche |
| es aus dem Kino kennt.{S} Ja, so sehen die Menschen in Griechenland aus.{S} Tatsächlich?{S} Vi |
| s.{S} Tatsächlich?{S} Vielleicht müssen viele Urlauber ihr Griechenland-Bild doch korrigieren.{ |
| ch?{S} Vielleicht müssen viele Urlauber ihr Griechenland-Bild doch korrigieren.{S} Zumal, wenn |
| Foto: Achim Sperber{S} Informationen{S} Eine Woche im Hotel Pilot Beach Resort (fünf Sterne, in |
| Eine Woche im Hotel Pilot Beach Resort (fünf Sterne, in Georgioupolis, Zielflughafen Heraklion |
| r mit Halbpension, Balkon oder Terrasse 840 Euro inklusive Flug, Kinder von zwei bis dreizehn J |
| sse 840 Euro inklusive Flug, Kinder von zwei bis dreizehn Jahren fahren für 299 Euro mit.{S} To |
| von zwei bis dreizehn Jahren fahren für 299 Euro mit.{S} Tourismus in Griechenland / Tourismus |
| in Griechenland / Tourismus SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Phantasien |
| tung der DIZ München GmbH{S} Phantasien der Falken{S} Trotz amerikanischer Drohgebärden ist ein |
| } Trotz amerikanischer Drohgebärden ist ein gewaltsamer Regimewechsel in Iran unwahrscheinlich{ |
| hrscheinlich{S} Von Rudolph Chimelli{S} Die neue Landkarte des Nahen Ostens gibt es schon.{S} Z |
| Rudolph Chimelli{S} Die neue Landkarte des Nahen Ostens gibt es schon.{S} Zwischen Mittelmeer |
| wischen Mittelmeer und Zentralasien ist die Grundlage der amerikanischen Hegemonie gelegt: Afgh |
| meer und Zentralasien ist die Grundlage der amerikanischen Hegemonie gelegt: Afghanistan und de |
| Protektorate.{S} Syrien zeigt sich nach dem Besuch des US-Außenministers Colin Powell zum Arran |
| e.{S} Syrien zeigt sich nach dem Besuch des US-Außenministers Colin Powell zum Arrangement bere |
| ästina wurde Jassir Arafats Macht durch die Ernennung eines Regierungschefs beschnitten.{S} An |
| assir Arafats Macht durch die Ernennung eines Regierungschefs beschnitten.{S} An die Seite alte |
| ines Regierungschefs beschnitten.{S} An die Seite alter Verbündeter wie der Türkei sind neue Pa |
| .{S} An die Seite alter Verbündeter wie der Türkei sind neue Partner wie Usbekistan getreten.{S |
| otz amerikanischer Drohgebärden scheint eine direkte Intervention unwahrscheinlich.{S} Die USA |
| rekte Intervention unwahrscheinlich.{S} Die USA müssten ohne die Briten vorgehen.{S} Eine Allia |
| wahrscheinlich.{S} Die USA müssten ohne die Briten vorgehen.{S} Eine Allianz nur mit Polen und |
| SA müssten ohne die Briten vorgehen.{S} Eine Allianz nur mit Polen und Neuseeland wäre nicht üb |
| wäre nicht überzeugend.{S} Ohnehin ist der amerikanische Aufmarsch in der Golfregion für einen |
| anische Aufmarsch in der Golfregion für einen Krieg gegen Iran wenig geeignet.{S} Selbst in Was |
| den einflussreiche Denker, man habe mit den beiden Protektoraten für den Augenblick genug am Ha |
| n habe mit den beiden Protektoraten für den Augenblick genug am Hals.{S} Und die Beziehungen de |
| ür den Augenblick genug am Hals.{S} Und die Beziehungen der USA zu Russland würden durch eine I |
| k genug am Hals.{S} Und die Beziehungen der USA zu Russland würden durch eine Intervention in I |
| hungen der USA zu Russland würden durch eine Intervention in Iran stark belastet.{S} Auf einen |
| tet.{S} Auf einen „Volksaufstand“ gegen die Islamische Republik zu hoffen, wie dies nach Medien |
| Falken tun, ist reine Phantasterei.{S} Die Iraner sind unzufrieden und das aus vielen Gründen. |
| Die Iraner sind unzufrieden und das aus vielen Gründen.{S} Aber für eine Erhebung fehlen nicht |
| und das aus vielen Gründen.{S} Aber für eine Erhebung fehlen nicht nur die Strukturen, die Mehr |
| Aber für eine Erhebung fehlen nicht nur die Strukturen, die Mehrheit hat die Vorstellung verlor |
| hebung fehlen nicht nur die Strukturen, die Mehrheit hat die Vorstellung verloren, dass politis |
| ht nur die Strukturen, die Mehrheit hat die Vorstellung verloren, dass politische Aktion etwas |
| ellung verloren, dass politische Aktion etwas Positives bewirken könnte.{S} Wenn das System all |
| twas Positives bewirken könnte.{S} Wenn das System allerdings von selbst zusammenfiele, fände e |
| zusammenfiele, fände es wahrscheinlich wenig Verteidiger.{S} Die veränderte strategische Lands |
| es wahrscheinlich wenig Verteidiger.{S} Die veränderte strategische Landschaft dürfte jedoch ei |
| e strategische Landschaft dürfte jedoch einen gewissen Anpassungsdruck auf die konservativen Ma |
| doch einen gewissen Anpassungsdruck auf die konservativen Machthaber in Teheran erzeugen, dem s |
| Teheran erzeugen, dem sie im Interesse ihres eigenen Überlebens nachgeben könnten.{S} Wird die |
| n Überlebens nachgeben könnten.{S} Wird dieser Druck von Washington subtil ausgeübt, stärkt er |
| n subtil ausgeübt, stärkt er vermutlich die Reformer.{S} Derzeit kann sich Reformpräsident Moha |
| ch Reformpräsident Mohammed Chatami mit seinem Kurs zwar nicht durchsetzen.{S} Doch umgekehrt k |
| t durchsetzen.{S} Doch umgekehrt können die Konservativen nur bremsen und die Gegenkräfte nicht |
| önnen die Konservativen nur bremsen und die Gegenkräfte nicht ausschalten.{S} Längst sind die A |
| räfte nicht ausschalten.{S} Längst sind die Anhänger der Staatsideologie eine Minderheit, die v |
| usschalten.{S} Längst sind die Anhänger der Staatsideologie eine Minderheit, die von der Gesell |
| t sind die Anhänger der Staatsideologie eine Minderheit, die von der Gesellschaft und der öffen |
| taatsideologie eine Minderheit, die von der Gesellschaft und der öffentlichen Meinung weit entf |
| inderheit, die von der Gesellschaft und der öffentlichen Meinung weit entfernt ist.{S} Ein Säbe |
| entlichen Meinung weit entfernt ist.{S} Ein Säbelrasseln der Amerikaner führt dagegen fast unve |
| weit entfernt ist.{S} Ein Säbelrasseln der Amerikaner führt dagegen fast unvermeidlich dazu, d |
| egen fast unvermeidlich dazu, dass sich die gemäßigten Kräfte mit den Orthodoxen solidarisieren |
| zu, dass sich die gemäßigten Kräfte mit den Orthodoxen solidarisieren müssen.{S} Aus der iranis |
| rthodoxen solidarisieren müssen.{S} Aus der iranischen Unterstützung für Hamas und Hisbollah mu |
| erstützung für Hamas und Hisbollah muss kein Casus Belli für die USA werden, wenn Syrer, Libane |
| und Hisbollah muss kein Casus Belli für die USA werden, wenn Syrer, Libanesen und Palästinenser |
| ans Reaktorprogramm diskutieren derzeit die Falken in Israel und den Vereinigten Staaten.{S} Di |
| tieren derzeit die Falken in Israel und den Vereinigten Staaten.{S} Die Israelis unter ihnen se |
| Israel und den Vereinigten Staaten.{S} Die Israelis unter ihnen sehen ihr Atomwaffenmonopol im |
| aten.{S} Die Israelis unter ihnen sehen ihr Atomwaffenmonopol im Nahen Osten gefährdet.{S} Sie |
| en Osten gefährdet.{S} Sie wollen, dass die USA die Anlagen zerstören.{S} In Washington sähe ma |
| gefährdet.{S} Sie wollen, dass die USA die Anlagen zerstören.{S} In Washington sähe man es lie |
| In Washington sähe man es lieber, wenn die Israelis dies selbst machten – so wie 1981 in Bagda |
| au und Gemäßigte in Teheran nach Wegen, das Atomprogramm zu bremsen, bis sich der Bush-Kurs übe |
| der Bush-Kurs überlebt.{S} Beziehungen der USA zum Nahen Osten / Außenpolitik Beziehungen der |
| Nahen Osten / Außenpolitik Beziehungen der USA zum Iran / Außenpolitik SZdigital: Alle Rechte |
| USA zum Iran / Außenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aznars Erbe |
| ünchen GmbH{S} Aznars Erben in Angst{S} Das gute Ergebnis bei der Kommunalwahl garantiert Spani |
| Erben in Angst{S} Das gute Ergebnis bei der Kommunalwahl garantiert Spaniens Konservativen nich |
| garantiert Spaniens Konservativen nicht den Machterhalt{S} Von Peter Burghardt{S} Nach Mitterna |
| d Jose Maria Aznar dann doch wieder auf dem Balkon, von dem aus er seit sieben Jahren seine Tri |
| der auf dem Balkon, von dem aus er seit sieben Jahren seine Triumphe verkündet.{S} Zwar hatte S |
| lkon, von dem aus er seit sieben Jahren seine Triumphe verkündet.{S} Zwar hatte Spaniens Regier |
| } Zwar hatte Spaniens Regierungschef in der Madrider Zentrale seiner Volkspartei PP schon wesen |
| Regierungschef in der Madrider Zentrale seiner Volkspartei PP schon wesentlich erfreulichere Er |
| reulichere Ergebnisse zu feiern gehabt: die Machtübernahme 1996, schließlich die absolute Mehrh |
| t: die Machtübernahme 1996, schließlich die absolute Mehrheit im Frühjahr 2000, die das Land wi |
| absolute Mehrheit im Frühjahr 2000, die das Land wieder zu einer konservativen Bastion werden l |
| m Frühjahr 2000, die das Land wieder zu einer konservativen Bastion werden ließ.{S} Genau genom |
| werden ließ.{S} Genau genommen endeten diese Kommunalwahlen mit einer knappen Niederlage gegen |
| nommen endeten diese Kommunalwahlen mit einer knappen Niederlage gegen die Sozialisten – angesi |
| hlen mit einer knappen Niederlage gegen die Sozialisten – angesichts mancher Vorhersagen allerd |
| lage gegen die Sozialisten – angesichts mancher Vorhersagen allerdings war das fast ein Sieg.{S |
| her Vorhersagen allerdings war das fast ein Sieg.{S} Bis vor kurzem hatten ja selbst Vertraute |
| elbst Vertraute Aznars befürchtet, dass diese Abstimmung zu einer Art Referendum gegen den Mini |
| rs befürchtet, dass diese Abstimmung zu einer Art Referendum gegen den Ministerpräsidenten ausa |
| bstimmung zu einer Art Referendum gegen den Ministerpräsidenten ausarten könnte.{S} Nie in sein |
| rpräsidenten ausarten könnte.{S} Nie in seiner Amtszeit im Moncloa-Palast war der Premier in de |
| n seiner Amtszeit im Moncloa-Palast war der Premier in der öffentlichen Meinung so tief gesunke |
| it im Moncloa-Palast war der Premier in der öffentlichen Meinung so tief gesunken wie in den ve |
| tlichen Meinung so tief gesunken wie in den vergangenen Monaten.{S} Es begann mit einem General |
| n vergangenen Monaten.{S} Es begann mit einem Generalstreik gegen das neue Arbeitsgesetz, den d |
| Es begann mit einem Generalstreik gegen das neue Arbeitsgesetz, den die Regierung nicht zur Ken |
| treik gegen das neue Arbeitsgesetz, den die Regierung nicht zur Kenntnis nehmen wollte.{S} Es f |
| ur Kenntnis nehmen wollte.{S} Es folgte die Ölkatastrophe an der galicischen Küste, die mit Feh |
| llte.{S} Es folgte die Ölkatastrophe an der galicischen Küste, die mit Fehlentscheidungen versc |
| ützte Aznar auf fast unterwürfige Weise den US-britischen Angriff auf den Irak und warf damit 2 |
| hen Angriff auf den Irak und warf damit 25 Jahre spanischer Außenpolitik über den Haufen, obwoh |
| t 25 Jahre spanischer Außenpolitik über den Haufen, obwohl mehr als 90 Prozent der Spanier dage |
| er Außenpolitik über den Haufen, obwohl mehr als 90 Prozent der Spanier dagegen waren und Milli |
| Spanier dagegen waren und Millionen auf die Straßen gingen.{S} Danach war sein Prestige abgesof |
| n auf die Straßen gingen.{S} Danach war sein Prestige abgesoffen wie der Tanker gleichen Namens |
| Danach war sein Prestige abgesoffen wie der Tanker gleichen Namens.{S} So betrachtet ist Aznar |
| So betrachtet ist Aznar am Sonntag mit einer Verwarnung davongekommen, beruhigen wird das sein |
| rnung davongekommen, beruhigen wird das seine Regierung vor den Parlamentswahlen im März 2004 a |
| beruhigen wird das seine Regierung vor den Parlamentswahlen im März 2004 aber nur bedingt.{S} |
| bedingt.{S} Letzten Endes war dies bei aller Aufregung eine regionale Abstimmung, bei der eher |
| zten Endes war dies bei aller Aufregung eine regionale Abstimmung, bei der eher über Provinzfür |
| Bürgermeister geurteilt wurde als über das Schicksal der Nation.{S} Trotzdem scheint die PP ih |
| geurteilt wurde als über das Schicksal der Nation.{S} Trotzdem scheint die PP ihren vor drei J |
| n.{S} Trotzdem scheint die PP ihren vor drei Jahren erkämpften komfortablen Vorsprung tatsächli |
| verspielt zu haben.{S} Statistisch sind die Sozialisten mit ihrem neuen Anführer Jose Luis Rodr |
| S} Statistisch sind die Sozialisten mit ihrem neuen Anführer Jose Luis Rodriguez Zapatero erstm |
| e Luis Rodriguez Zapatero erstmals seit zehn Jahren wieder stärkste Kraft, und manche sehen dar |
| stärkste Kraft, und manche sehen darin den sanften Beginn einer Wende wie einst beim Aufstieg |
| d manche sehen darin den sanften Beginn einer Wende wie einst beim Aufstieg Aznars gegen Felipe |
| elipe Gonzalez.{S} Auf Dauer macht sich zu viele Feinde, wer Proteste überhört und Kritiker abk |
| ifisten als Radikale zu diffamieren und die linke Opposition als sozialistisch-kommunistische V |
| ozialistisch-kommunistische Volksfront, die Einheit und Verfassung gefährde, erinnerte an düste |
| , erinnerte an düstere Zeiten.{S} Etwas mehr Gefühl und weniger Macht würde Spanien gut tun, fü |
| üstere Zeiten.{S} Etwas mehr Gefühl und weniger Macht würde Spanien gut tun, für einen Wechsel |
| eniger Macht würde Spanien gut tun, für einen Wechsel indes brauchen die Herausforderer auch ei |
| t tun, für einen Wechsel indes brauchen die Herausforderer auch ein überzeugendes Programm.{S} |
| indes brauchen die Herausforderer auch ein überzeugendes Programm.{S} Noch ist die Wirtschafts |
| ein überzeugendes Programm.{S} Noch ist die Wirtschaftsbilanz zu stabil, um vor allem auf die A |
| haftsbilanz zu stabil, um vor allem auf die Abneigung gegen autoritäre Arroganz zu setzen.{S} D |
| gegen autoritäre Arroganz zu setzen.{S} Die Ökosteuer auf Mallorca zum Beispiel war vernünftig, |
| , wurde jedoch ungeschickt verkauft.{S} Eine Mahnung ist das Resultat an beide Parteien.{S} Zus |
| geschickt verkauft.{S} Eine Mahnung ist das Resultat an beide Parteien.{S} Zusammen vereinen Vo |
| ft.{S} Eine Mahnung ist das Resultat an beide Parteien.{S} Zusammen vereinen Volkspartei und So |
| en vereinen Volkspartei und Sozialisten 70 Prozent aller Wähler, so viel wie wenige Großparteie |
| nd Sozialisten 70 Prozent aller Wähler, so viel wie wenige Großparteien in Europa.{S} An der Pe |
| ie wenige Großparteien in Europa.{S} An der Peripherie jedoch wird die Zuneigung kaum größer.{S |
| uropa.{S} An der Peripherie jedoch wird die Zuneigung kaum größer.{S} So begünstigte der Antite |
| tigte der Antiterror-Pakt im Baskenland das Verbot der Eta-nahen Formation Batasuna, davon prof |
| ntiterror-Pakt im Baskenland das Verbot der Eta-nahen Formation Batasuna, davon profitiert inde |
| Batasuna, davon profitiert indes haben die Nationalisten.{S} Zentralismus und Konfrontation we |
| } Zentralismus und Konfrontation werden keine Lösung sein, so abwegig die nationalistischen Plä |
| on werden keine Lösung sein, so abwegig die nationalistischen Pläne eines assoziierten Freistaa |
| so abwegig die nationalistischen Pläne eines assoziierten Freistaates Baskenland auch sein mög |
| nd auch sein mögen.{S} Sicher ist, dass die Wahl am Sonntag Aznars vorerst letzte Schlacht war. |
| etzte Schlacht war.{S} Im Frühjahr wird der Titelverteidiger nicht mehr antreten, das hatte er |
| er längst verkündet.{S} Nun geht es um sein Erbe, das im Stile dieser monolithischen Partei de |
| Nun geht es um sein Erbe, das im Stile dieser monolithischen Partei der Chef bestimmt.{S} Zwei |
| s im Stile dieser monolithischen Partei der Chef bestimmt.{S} Zwei aussichtsreiche Bewerber für |
| lithischen Partei der Chef bestimmt.{S} Zwei aussichtsreiche Bewerber für die Nachfolge und Kan |
| t.{S} Zwei aussichtsreiche Bewerber für die Nachfolge und Kandidatur gegen den Sozialisten Zapa |
| für die Nachfolge und Kandidatur gegen den Sozialisten Zapatero standen auf dem PP-Balkon nebe |
| ngen Spaniens / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Beispiellos |
| oser Vandalismus{S} Unbekannte haben in einer Fürther Förderschule alles kurz und klein geschla |
| teht man fassungslos davor”, beschreibt ein konsternierter Reiner Bienk seine Gemütslage.{S} De |
| chreibt ein konsternierter Reiner Bienk seine Gemütslage.{S} Der Leiter des städtischen Schulve |
| erter Reiner Bienk seine Gemütslage.{S} Der Leiter des städtischen Schulverwaltungsamtes Fürth |
| r Bienk seine Gemütslage.{S} Der Leiter des städtischen Schulverwaltungsamtes Fürth koordiniert |
| Fürth koordiniert gemeinsam mit anderen die Aufräumarbeiten in einem beispiellosen Fall von Van |
| nsam mit anderen die Aufräumarbeiten in einem beispiellosen Fall von Vandalismus.{S} Unbekannte |
| {S} Unbekannte drangen am Wochenende in ein Sonderpädagogisches Förderzentrum in der Fürther No |
| in Sonderpädagogisches Förderzentrum in der Fürther Nordstadt ein, zerstörten dort mutwillig ei |
| ordstadt ein, zerstörten dort mutwillig einen Großteil des Mobiliars, setzten die Schule unter |
| erstörten dort mutwillig einen Großteil des Mobiliars, setzten die Schule unter Wasser und vers |
| g einen Großteil des Mobiliars, setzten die Schule unter Wasser und versuchten, einen angrenzen |
| die Schule unter Wasser und versuchten, einen angrenzenden Kindergarten anzuzünden.{S} Nach ers |
| S} Nach ersten Schätzungen geht man von einem Schaden im hohen sechsstelligen Bereich aus, wobe |
| wobei Fachleute sagen, es könnten auch eine Million Euro oder sogar deutlich mehr sein.{S} Am |
| Passanten aufgefallen, dass Wasser aus den Mauern des 1990 noch von den Amerikanern errichtete |
| Wasser aus den Mauern des 1990 noch von den Amerikanern errichteten Schulgebäudes auf dem Gelän |
| erikanern errichteten Schulgebäudes auf dem Gelände der früheren Monteith-Kaserne quoll.{S} Pol |
| und Tausende Blatt Papierverstreut.{S} Die schlimmsten Schäden verursachte jedoch das Wasser.{ |
| schlimmsten Schäden verursachte jedoch das Wasser.{S} Die Randalierer hatten die Abflussrohre |
| häden verursachte jedoch das Wasser.{S} Die Randalierer hatten die Abflussrohre unterhalb der W |
| h das Wasser.{S} Die Randalierer hatten die Abflussrohre unterhalb der Waschbecken weggerissen |
| ierer hatten die Abflussrohre unterhalb der Waschbecken weggerissen und die Hähne voll aufgedre |
| terhalb der Waschbecken weggerissen und die Hähne voll aufgedreht.{S} Das Wasser breitete sich |
| issen und die Hähne voll aufgedreht.{S} Das Wasser breitete sich über Stunden hinweg in dem Geb |
| er breitete sich über Stunden hinweg in dem Gebäude aus.{S} „Fußböden, Decken, Wände, technisch |
| t und muss erneuert werden”, schilderte ein Polizeisprecher gestern der SZ „das reine Chaos”.{S |
| rte ein Polizeisprecher gestern der SZ „das reine Chaos”.{S} Von den 50 Räumen der Schule blieb |
| estern der SZ „das reine Chaos”.{S} Von den 50 Räumen der Schule blieben nur 14 unversehrt.{S} |
| „das reine Chaos”.{S} Von den 50 Räumen der Schule blieben nur 14 unversehrt.{S} Von dem sinnlo |
| chule blieben nur 14 unversehrt.{S} Von dem sinnlosen Gewaltausbruch in Mitleidenschaft gezogen |
| h in Mitleidenschaft gezogen wurde auch die städtische Bildstelle, die im ersten Stock des Gebä |
| dtische Bildstelle, die im ersten Stock des Gebäudes untergebracht ist.{S} An einem ebenfalls i |
| rgebracht ist.{S} An einem ebenfalls in das Haus integrierten Kindergarten hatten die Unbekannt |
| s Haus integrierten Kindergarten hatten die Unbekannten Feuer gelegt.{S} Dieses allerdings konn |
| iten.{S} Aber allein durch Ruß entstand ein Sachschaden in Höhe von 50000 Euro.{S} Die Täter ha |
| uß entstand ein Sachschaden in Höhe von 50000 Euro.{S} Die Täter hatten eine Hintertür aufgebro |
| Sachschaden in Höhe von 50000 Euro.{S} Die Täter hatten eine Hintertür aufgebrochen und waren |
| öhe von 50000 Euro.{S} Die Täter hatten eine Hintertür aufgebrochen und waren so in das abgeleg |
| Hintertür aufgebrochen und waren so in das abgelegene Gebäude eingestiegen.{S} Ob sie die Zers |
| elegene Gebäude eingestiegen.{S} Ob sie die Zerstörungen in der Nacht zum Samstag oder in der z |
| estiegen.{S} Ob sie die Zerstörungen in der Nacht zum Samstag oder in der zum Sonntag verübten, |
| zum Sonntag verübten, ist unklar.{S} In den Trümmern sucht die Polizei nun nach Hinweisen.{S} W |
| n, ist unklar.{S} In den Trümmern sucht die Polizei nun nach Hinweisen.{S} Womöglich bringen au |
| ngen auffällige grüne Farbschmierereien die Ermittler weiter.{S} Gestern tappten die Beamten hi |
| ie Ermittler weiter.{S} Gestern tappten die Beamten hinsichtlich der Täter und Motive noch im D |
| estern tappten die Beamten hinsichtlich der Täter und Motive noch im Dunkeln.{S} Hinweise auf e |
| Motive noch im Dunkeln.{S} Hinweise auf einen Racheakt gebe es nicht, sagte Schulverwaltungsamt |
| te Schulverwaltungsamtsleiter Bienk.{S} Die Schule bleibt vorerst geschlossen.{S} Handwerker ha |
| arbeiten und Repararturen begonnen, die mehrere Wochen dauern werden.{S} Ein Teil der 270 lernb |
| n, die mehrere Wochen dauern werden.{S} Ein Teil der 270 lernbehinderten Schüler soll von Monta |
| hrere Wochen dauern werden.{S} Ein Teil der 270 lernbehinderten Schüler soll von Montag an in d |
| liebenen Räumen unterrichtet werden.{S} Die Polizei wird für Hinweise vermutlich eine Belohnung |
| ie Polizei wird für Hinweise vermutlich eine Belohnung aussetzen.{S} Eines der zerstörten Fürth |
| vermutlich eine Belohnung aussetzen.{S} Eines der zerstörten Fürther Klassenzimmer wird hier mi |
| ten Fürther Klassenzimmer wird hier mit einem Besen gereinigt.{S} Die Schule ist für längere Ze |
| wird hier mit einem Besen gereinigt.{S} Die Schule ist für längere Zeit geschlossen.{S} Foto: d |
| Foto: dpa Fürth / Kommunales SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} IM PROFIL{S |
| ROFIL{S} Gus Van Sant Einsamer Gewinner der Goldenen Palme in Cannes{S} Nun sagen Sie schon, ko |
| Nun sagen Sie schon, kommt immer wieder die Frage aus dem Publikum, am Ende von Vorführungen de |
| schon, kommt immer wieder die Frage aus dem Publikum, am Ende von Vorführungen des Films „My Ow |
| dem Publikum, am Ende von Vorführungen des Films „My Own Private Idaho“, „nun sagen Sie mal, w |
| daho“, „nun sagen Sie mal, wenn am Ende der junge River Phoenix weggetreten am Rand des Highway |
| junge River Phoenix weggetreten am Rand des Highways liegt, und dieser Wagen neben ihm hält – w |
| etreten am Rand des Highways liegt, und dieser Wagen neben ihm hält – wer ist das also, der ihn |
| t das also, der ihn da aufliest ...“{S} Das Publikum will es immer ganz genau wissen.{S} Gus Va |
| genau wissen.{S} Gus Van Sant liebt es, die Dinge in der Schwebe zu lassen – das ist eine Diskr |
| {S} Gus Van Sant liebt es, die Dinge in der Schwebe zu lassen – das ist eine Diskrepanz, die ma |
| inge in der Schwebe zu lassen – das ist eine Diskrepanz, die manchmal produktiv ist, in vielen |
| krepanz, die manchmal produktiv ist, in vielen Fällen sehr lästig werden kann.{S} Auch in seine |
| len sehr lästig werden kann.{S} Auch in seinem neuen Film, „Elephant“, für den er eben auf dem |
| n Film, „Elephant“, für den er eben auf dem Filmfestival in Cannes die Goldene Palme erhalten h |
| er eben auf dem Filmfestival in Cannes die Goldene Palme erhalten hat, bleiben eine Menge Frag |
| die Goldene Palme erhalten hat, bleiben eine Menge Fragen offen – einen Tag lang wird man ein w |
| hat, bleiben eine Menge Fragen offen – einen Tag lang wird man ein wenig ziellos durch die Ban |
| g lang wird man ein wenig ziellos durch die Banalität einer amerikanischen Highschool geführt, |
| ikanischen Highschool geführt, bis zwei der Kids plötzlich das Feuer auf Mitschüler und Lehrer |
| ol geführt, bis zwei der Kids plötzlich das Feuer auf Mitschüler und Lehrer eröffnen.{S} Gus Va |
| nt, der voriges Jahr fünfzig wurde, ist der Filmemacher der amerikanischen Jugend, ihrer Einsam |
| Jahr fünfzig wurde, ist der Filmemacher der amerikanischen Jugend, ihrer Einsamkeit und ihrer R |
| Filmemacher der amerikanischen Jugend, ihrer Einsamkeit und ihrer Ratlosigkeit.{S} Und der Hil |
| ikanischen Jugend, ihrer Einsamkeit und ihrer Ratlosigkeit.{S} Und der Hilflosigkeit der Erwach |
| nsamkeit und ihrer Ratlosigkeit.{S} Und der Hilflosigkeit der Erwachsenen, der Eltern und Erzie |
| Ratlosigkeit.{S} Und der Hilflosigkeit der Erwachsenen, der Eltern und Erzieher, ihnen aus die |
| Und der Hilflosigkeit der Erwachsenen, der Eltern und Erzieher, ihnen aus dieser Ratlosigkeit |
| nen, der Eltern und Erzieher, ihnen aus dieser Ratlosigkeit zu helfen, ihnen Ziele und Orientie |
| geben, ihnen Hoffnung zu vermitteln in die Zukunft Amerikas.{S} Was am Ende bleibt in „My Own |
| e bleibt in „My Own Private Idaho“, ist eine weite Ebene und ein grenzenloser Himmel, der falls |
| rivate Idaho“, ist eine weite Ebene und ein grenzenloser Himmel, der fallsüchtig macht.{S} Gebo |
| hat er in Los Angeles und New York, in der Welt der Kunst, des Designs, des unabhängigen Films |
| n Los Angeles und New York, in der Welt der Kunst, des Designs, des unabhängigen Films.{S} Anfa |
| es und New York, in der Welt der Kunst, des Designs, des unabhängigen Films.{S} Anfang der Sieb |
| rk, in der Welt der Kunst, des Designs, des unabhängigen Films.{S} Anfang der Siebziger verzog |
| igns, des unabhängigen Films.{S} Anfang der Siebziger verzog er sich nach Europa – das Kino dor |
| Siebziger verzog er sich nach Europa – das Kino dort hat ihn stark geprägt, von Bergman bis An |
| “ machte ihn 1989 schließlich berühmt – ein paar Junkies, die sich mit Überfällen ihre tägliche |
| n paar Junkies, die sich mit Überfällen ihre tägliche Dosis besorgen.{S} Danach kam „My Own Pri |
| .{S} Danach kam „My Own Private Idaho“, die wunderbare traurige Geschichte der Straßenjungen Ke |
| ho“, die wunderbare traurige Geschichte der Straßenjungen Keanu Reeves und River Phoenix, die i |
| Keanu Reeves und River Phoenix, die in einem zugigen Rohbau hausen und über die der Geist von |
| inem zugigen Rohbau hausen und über die der Geist von Shakespeares Falstaff zu wachen scheint.{ |
| staff zu wachen scheint.{S} Zum Schluss dieser juvenilen Trilogie erschien „Good Will Hunting“, |
| Trilogie erschien „Good Will Hunting“, eine frische Eloge auf die jugendliche Genialität, die |
| d Will Hunting“, eine frische Eloge auf die jugendliche Genialität, die Ben Affleck und Matt Da |
| hte – nicht als Darsteller, sondern für das Drehbuch, das sie sich auf den Leib geschrieben hat |
| dern für das Drehbuch, das sie sich auf den Leib geschrieben hatten.{S} „Ein Drehbuch“, sagt Gu |
| ch auf den Leib geschrieben hatten.{S} „Ein Drehbuch“, sagt Gus Van Sant, „das ist wie eine Str |
| hbuch“, sagt Gus Van Sant, „das ist wie eine Straßenkarte.{S} Und wenn man an einem Film arbeit |
| e eine Straßenkarte.{S} Und wenn man an einem Film arbeitet, dann darf man nicht an die Orte ge |
| m Film arbeitet, dann darf man nicht an die Orte gehen, bevor man wirklich dort zu drehen begin |
| an wirklich dort zu drehen beginnt.“{S} Die Fremdheit der amerikanischen Landschaft, die Einsam |
| rt zu drehen beginnt.“{S} Die Fremdheit der amerikanischen Landschaft, die Einsamkeit der Mensc |
| remdheit der amerikanischen Landschaft, die Einsamkeit der Menschen – Gus Van Sant hat sie zu m |
| erikanischen Landschaft, die Einsamkeit der Menschen – Gus Van Sant hat sie zu mildern versucht |
| Sant hat sie zu mildern versucht durch die gemeinsame Arbeit.{S} Aber River Phoenix ist 1993 g |
| ist 1993 gestorben, Keanu Reeves ist in die Höhen des Matrix-Ruhms entrückt – ob die beiden sic |
| blieben, hat eigenartige Filme gemacht, ein Remake von Hitchcocks „Psycho“, dann „Gerry“, über |
| von Hitchcocks „Psycho“, dann „Gerry“, über zwei Kids, die sich in der Wüste verirren, nun „El |
| nn „Gerry“, über zwei Kids, die sich in der Wüste verirren, nun „Elephant“.{S} Wer also, das is |
| n, nun „Elephant“.{S} Wer also, das ist die Frage, wird kommen und Gus Van Sant mitnehmen.{S} F |
| tional du Film Van Sant, Gus SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Krise der r |
| tleistung der DIZ München GmbH{S} Krise der rot-grünen Koalition in Düsseldorf verschärft{S} St |
| tet sich Druck aus Berlin / „Interessen des Landes stehen für mich an erster Stelle“{S} hjh/nif |
| – Bundeskanzler Gerhard Schröder droht eine Kraftprobe mit Ministerpräsident Peer Steinbrück w |
| Ministerpräsident Peer Steinbrück wegen der Diskussion über eine Fortsetzung der rot-grünen Koa |
| er Steinbrück wegen der Diskussion über eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition in Nordrhein- |
| en der Diskussion über eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition in Nordrhein-Westfalen.{S} Er |
| rhein-Westfalen.{S} Er sei sicher, dass beide Parteien das Bündnis fortsetzen wollten, sagte Sc |
| .{S} Er sei sicher, dass beide Parteien das Bündnis fortsetzen wollten, sagte Schröder in Berli |
| n Berlin.{S} Steinbrück nannte hingegen den Ausgang der Krise offen und machte erneut deutlich, |
| Steinbrück nannte hingegen den Ausgang der Krise offen und machte erneut deutlich, dass bundes |
| en für ihn nicht entscheidend seien.{S} Der Bundeskanzler bemühte sich unterdessen, aus dem Wah |
| eskanzler bemühte sich unterdessen, aus dem Wahlsieg der Bremer SPD auch Kapital für die innerp |
| ühte sich unterdessen, aus dem Wahlsieg der Bremer SPD auch Kapital für die innerparteiliche De |
| ahlsieg der Bremer SPD auch Kapital für die innerparteiliche Debatte über die Reformagenda 2010 |
| l für die innerparteiliche Debatte über die Reformagenda 2010 zu schlagen.{S} Schröder sagte, e |
| er sagte, er sei „ziemlich sicher, dass die Koalition in NRW zu einer erfolgreichen Sacharbeit |
| ch sicher, dass die Koalition in NRW zu einer erfolgreichen Sacharbeit zurückfinden wird“.{S} E |
| rbeit zurückfinden wird“.{S} Es gehe um die Klärung von Sachfragen, sagte der Kanzler und mahnt |
| he um die Klärung von Sachfragen, sagte der Kanzler und mahnte die Partner, sich nicht im Strei |
| achfragen, sagte der Kanzler und mahnte die Partner, sich nicht im Streit zu verlieren.{S} Die |
| , sich nicht im Streit zu verlieren.{S} Die Koalitionsfrage werde zwar letztlich in Düsseldorf |
| nnen, wollen wir das tun.“{S} Kurz nach der Erklärung des Kanzlers meldete sich Steinbrück in D |
| ir das tun.“{S} Kurz nach der Erklärung des Kanzlers meldete sich Steinbrück in Düsseldorf zu W |
| rt und ging auf Distanz zu Schröder.{S} Ein Scheitern der Koalition sei nach wie vor möglich.{S |
| f Distanz zu Schröder.{S} Ein Scheitern der Koalition sei nach wie vor möglich.{S} Für die Zuku |
| lition sei nach wie vor möglich.{S} Für die Zukunft des Bündnisses müssten wesentliche Dinge ge |
| ach wie vor möglich.{S} Für die Zukunft des Bündnisses müssten wesentliche Dinge geklärt werden |
| e Dinge geklärt werden.{S} „Es liegt in der Natur eines solchen Prozesses, dass erst am Ende fe |
| klärt werden.{S} „Es liegt in der Natur eines solchen Prozesses, dass erst am Ende feststeht, o |
| zesses, dass erst am Ende feststeht, ob ein Einvernehmen gelingt“, erklärte Steinbrück.{S} Spit |
| llte er klar, dass er nicht bereit sei, das Bündnis auf Druck der Bundespartei fortzusetzen.{S} |
| nicht bereit sei, das Bündnis auf Druck der Bundespartei fortzusetzen.{S} „Jeder muss wissen, d |
| rtzusetzen.{S} „Jeder muss wissen, dass die Interessen von NRW bei all meinen Entscheidungen st |
| wissen, dass die Interessen von NRW bei all meinen Entscheidungen stets an erster Stelle stehen |
| am kommenden Donnerstag in Berlin über die Zukunft der rot-grünen Koalition beraten.{S} An dem |
| n Donnerstag in Berlin über die Zukunft der rot-grünen Koalition beraten.{S} An dem Treffen sol |
| der rot-grünen Koalition beraten.{S} An dem Treffen sollen auch Steinbrücks Vorgänger, Bundeswi |
| schaftsminister Wolfgang Clement, sowie der Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Franz Müntefering, |
| nister Wolfgang Clement, sowie der Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Franz Müntefering, und der |
| destagsfraktion, Franz Müntefering, und der SPD- Landesvorsitzende Harald Schartau teilnehmen.{ |
| , dass Steinbrück zur Konfrontation mit dem Kanzler bereit sei.{S} Dabei wurde auch der Eindruc |
| Kanzler bereit sei.{S} Dabei wurde auch der Eindruck vermittelt, Schröders Position in der SPD |
| druck vermittelt, Schröders Position in der SPD sei wegen des Reformstreits so geschwächt, dass |
| Schröders Position in der SPD sei wegen des Reformstreits so geschwächt, dass die Fortsetzung s |
| n des Reformstreits so geschwächt, dass die Fortsetzung seiner Regierungsarbeit ohnehin ungewis |
| its so geschwächt, dass die Fortsetzung seiner Regierungsarbeit ohnehin ungewiss sei.{S} Die Un |
| gierungsarbeit ohnehin ungewiss sei.{S} Die Union, welche die FDP in Nordrhein-Westfalen und be |
| ehin ungewiss sei.{S} Die Union, welche die FDP in Nordrhein-Westfalen und besonders im Bund al |
| s künftigen Regierungspartner sieht und einen Koalitionswechsel in Düsseldorf äußerst ungern sä |
| r Rot-Gelb in Düsseldorf zu dämpfen.{S} Die Landesregierung dort werde länger halten als erwart |
| gen Rüttgers forderte sie Neuwahlen für den Fall, dass die Koalition zerbrechen sollte.{S} Eine |
| rderte sie Neuwahlen für den Fall, dass die Koalition zerbrechen sollte.{S} Eine große Koalitio |
| ass die Koalition zerbrechen sollte.{S} Eine große Koalition schloss Merkel für Düsseldorf aus. |
| loss Merkel für Düsseldorf aus.{S} Wenn die Union andere strategische Optionen – eine schwarz-g |
| eine schwarz-gelbe Mehrheit – habe, sei eine große Koalition aus parteitaktischer, aber auch au |
| {S} Unterdessen versuchte Schröder, aus dem Wahlergebnis in Bremen auch bundespolitisches Kapit |
| zu schlagen.{S} Erkennbar mit Blick auf den Sonderparteitag der SPD am kommenden Samstag in Ber |
| nnbar mit Blick auf den Sonderparteitag der SPD am kommenden Samstag in Berlin sagte Schröder, |
| gte Schröder, Bremen habe gezeigt, dass die Partei erfolgreich sein könne, wenn sie geschlossen |
| ein könne, wenn sie geschlossen sei und ihren Spitzenmann unterstütze.{S} Der Wahlsieg sei in e |
| i und ihren Spitzenmann unterstütze.{S} Der Wahlsieg sei in erster Linie auf die „überragende“ |
| röder.{S} Er bedauerte, „dass wir nicht den Rückenwind liefern konnten, wie wir gewollt hätten“ |
| rn konnten, wie wir gewollt hätten“.{S} Die Grünen rieben sich vor allem an der Weigerung der B |
| {S} Die Grünen rieben sich vor allem an der Weigerung der Bremer SPD, eine rot-grüne Koalition |
| rieben sich vor allem an der Weigerung der Bremer SPD, eine rot-grüne Koalition einzugehen.{S} |
| allem an der Weigerung der Bremer SPD, eine rot-grüne Koalition einzugehen.{S} Mit Blick auf d |
| Koalition einzugehen.{S} Mit Blick auf die CDU sagte Parteichef Reinhard Bütikofer, er versteh |
| rd Bütikofer, er verstehe nicht, „warum eine Partei, die so abgewatscht wurde, an der Regierung |
| ne Partei, die so abgewatscht wurde, an der Regierung bleiben soll“.{S} Er forderte Scherf auf, |
| en soll“.{S} Er forderte Scherf auf, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU als „das Mindes |
| auf, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU als „das Mindeste“ durchzusetzen, dass es „kein |
| oalitionsverhandlungen mit der CDU als „das Mindeste“ durchzusetzen, dass es „keine weitere Blo |
| „das Mindeste“ durchzusetzen, dass es „keine weitere Blockade der Bremer Stimmen im Bundesrat“ |
| setzen, dass es „keine weitere Blockade der Bremer Stimmen im Bundesrat“ geben dürfe.{S} „Wenn |
| men im Bundesrat“ geben dürfe.{S} „Wenn die Union weiter die Sessel im Senat wärmen will, soll |
| geben dürfe.{S} „Wenn die Union weiter die Sessel im Senat wärmen will, soll sie diese Sesselp |
| pserei nicht dazu nutzen können, weiter die Bundespolitik zu stören“, sagte Bütikofer.Einstimmi |
| gte Bütikofer.Einstimmig verabschiedete der Parteirat der Grünen am Montag den Leitantrag für d |
| Einstimmig verabschiedete der Parteirat der Grünen am Montag den Leitantrag für den Sonderparte |
| dete der Parteirat der Grünen am Montag den Leitantrag für den Sonderparteitag zur Agenda 2010 |
| der Grünen am Montag den Leitantrag für den Sonderparteitag zur Agenda 2010 Mitte Juni in Cottb |
| e Juni in Cottbus.{S} Darin unterstützt die Partei die Politik Schröders, fordert aber auch ein |
| ottbus.{S} Darin unterstützt die Partei die Politik Schröders, fordert aber auch eine Perspekti |
| ie Politik Schröders, fordert aber auch eine Perspektive für weiter gehende Reformen.{S} (Seite |
| Gerhard Schröder gratulierte am Montag seinem Parteifreund, dem Bremer Bürgermeister Henning S |
| tulierte am Montag seinem Parteifreund, dem Bremer Bürgermeister Henning Scherf, zu dessen klar |
| Bremer Bürgermeister Henning Scherf, zu dessen klarem Wahlsieg in der Hansestadt.{S} Foto:{S} d |
| ng Scherf, zu dessen klarem Wahlsieg in der Hansestadt.{S} Foto:{S} ddp Regierungen Nordrhein-W |
| in-Westfalens / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Bremer Mode |
| Landtagswahl 2003 in Bremen SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Irak na |
| ton plant neue Resolution zur Aufhebung der Sanktionen gegen Bagdad{S} Neue Schlacht an der UN– |
| tionen gegen Bagdad{S} Neue Schlacht an der UN–Front{S} Das amerikanische Vorhaben im Sicherhei |
| dad{S} Neue Schlacht an der UN–Front{S} Das amerikanische Vorhaben im Sicherheitsrat steht insb |
| tral entgegen{S} Von Daniel Brössler{S} Der Krieg ist vorüber, der Machtkampf geht weiter.{S} A |
| niel Brössler{S} Der Krieg ist vorüber, der Machtkampf geht weiter.{S} Auch nach ihrem Sieg im |
| er Machtkampf geht weiter.{S} Auch nach ihrem Sieg im Irak ist es den Amerikanern bislang nicht |
| {S} Auch nach ihrem Sieg im Irak ist es den Amerikanern bislang nicht gelungen, den Widerstand |
| den Amerikanern bislang nicht gelungen, den Widerstand im UN-Sicherheitsrat zu brechen.{S} Scho |
| or Tagen hatte US-Präsident George Bush die Vereinten Nationen aufgefordert, die Sanktionen geg |
| sh die Vereinten Nationen aufgefordert, die Sanktionen gegen Bagdad aufzuheben, „nun da der Ira |
| n und andere verweisen freilich darauf, die Sanktionen hätten eben nicht der Befreiung des Irak |
| arauf, die Sanktionen hätten eben nicht der Befreiung des Irak, sondern seiner Entwaffnung gego |
| n nicht der Befreiung des Irak, sondern seiner Entwaffnung gegolten.{S} Vorläufig konnte sich d |
| nung gegolten.{S} Vorläufig konnte sich der Sicherheitsrat nur dazu entschließen, das Hilfsprog |
| r Sicherheitsrat nur dazu entschließen, das Hilfsprogramm „Öl für Lebensmittel“ zu verlängern.{ |
| ern.{S} Es gilt nun bis zum 3. Juni.{S} Den Amerikanern aber geht es darum, möglichst rasch all |
| ern aber geht es darum, möglichst rasch alle Beschränkungen aufzuheben.{S} Von einem französisc |
| alle Beschränkungen aufzuheben.{S} Von einem französischen Vorschlag, die Sanktionen auszusetz |
| .{S} Von einem französischen Vorschlag, die Sanktionen auszusetzen, dafür aber wieder UN-Inspek |
| ten sie nichts.{S} Stattdessen arbeitet die US-Regierung an einem Resolutionsentwurf, der die A |
| tattdessen arbeitet die US-Regierung an einem Resolutionsentwurf, der die Aufhebung der Sanktio |
| ierung an einem Resolutionsentwurf, der die Aufhebung der Sanktionen und eine untergeordnete Ro |
| m Resolutionsentwurf, der die Aufhebung der Sanktionen und eine untergeordnete Rolle der Verein |
| f, der die Aufhebung der Sanktionen und eine untergeordnete Rolle der Vereinten Nationen im Ira |
| anktionen und eine untergeordnete Rolle der Vereinten Nationen im Irak vorsieht.{S} Demnach sol |
| ach solle UN-Generalsekretär Kofi Annan einen Sonderbeauftragten benennen, der mit den amerikan |
| en Sonderbeauftragten benennen, der mit den amerikanischen Verwaltern in Bagdad in Fragen wie h |
| am Freitag die Washington Post.{S} Bis eine irakische Regierung die Arbeit aufnimmt, wollen di |
| n Post.{S} Bis eine irakische Regierung die Arbeit aufnimmt, wollen die Amerikaner in jedem Fal |
| e Regierung die Arbeit aufnimmt, wollen die Amerikaner in jedem Fall das letzte Wort in Bagdad |
| beit aufnimmt, wollen die Amerikaner in jedem Fall das letzte Wort in Bagdad behalten.{S} Vor a |
| mt, wollen die Amerikaner in jedem Fall das letzte Wort in Bagdad behalten.{S} Vor allem die Ko |
| e Wort in Bagdad behalten.{S} Vor allem die Kontrolle über die Einnahmen aus der Ölindustrie mö |
| halten.{S} Vor allem die Kontrolle über die Einnahmen aus der Ölindustrie möchten sie den UN en |
| em die Kontrolle über die Einnahmen aus der Ölindustrie möchten sie den UN entwinden.{S} Den US |
| nnahmen aus der Ölindustrie möchten sie den UN entwinden.{S} Den USA schwebt ein Sonderfonds de |
| ustrie möchten sie den UN entwinden.{S} Den USA schwebt ein Sonderfonds der irakischen Zentralb |
| ie den UN entwinden.{S} Den USA schwebt ein Sonderfonds der irakischen Zentralbank für die Ölei |
| den.{S} Den USA schwebt ein Sonderfonds der irakischen Zentralbank für die Öleinnahmen vor.{S} |
| derfonds der irakischen Zentralbank für die Öleinnahmen vor.{S} US-Zivilverwalter Jay Garner un |
| en irakische Übergangsverwaltung sollen das Geld für den Wiederaufbau verwenden – überwacht von |
| Übergangsverwaltung sollen das Geld für den Wiederaufbau verwenden – überwacht von Internationa |
| Währungsfonds oder Weltbank.{S} Bringen die Amerikaner kommende Woche tatsächlich eine Resoluti |
| e Amerikaner kommende Woche tatsächlich eine Resolution diesen Inhalts im Sicherheitsrat ein, s |
| ts im Sicherheitsrat ein, so werden das die Franzosen, vor allem aber auch die Russen als erneu |
| das die Franzosen, vor allem aber auch die Russen als erneute Kampfansage verstehen.{S} Der Ve |
| n als erneute Kampfansage verstehen.{S} Der Vertreter Moskaus lässt in New York einen Resolutio |
| Der Vertreter Moskaus lässt in New York einen Resolutionsentwurf zirkulieren, der den amerikani |
| nen Resolutionsentwurf zirkulieren, der den amerikanischen Plänen diametral entgegensteht.{S} E |
| en diametral entgegensteht.{S} Er sieht eine erhebliche Stärkung der Rolle der UN vor und würde |
| t.{S} Er sieht eine erhebliche Stärkung der Rolle der UN vor und würde ihnen auf unbestimmte Ze |
| ieht eine erhebliche Stärkung der Rolle der UN vor und würde ihnen auf unbestimmte Zeit die Kon |
| or und würde ihnen auf unbestimmte Zeit die Kontrolle über die irakische Ölindustrie übertragen |
| auf unbestimmte Zeit die Kontrolle über die irakische Ölindustrie übertragen.Das Moskauer Inter |
| er die irakische Ölindustrie übertragen.Das Moskauer Interesse daran liegt auf der Hand: Russis |
| .Das Moskauer Interesse daran liegt auf der Hand: Russische Firmen sind traditionell stark im I |
| ofitiert.{S} Von Geschäften im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar ist die Rede.{S} Mit Saddams R |
| m Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar ist die Rede.{S} Mit Saddams Regime hatten die Russen zudem |
| die Rede.{S} Mit Saddams Regime hatten die Russen zudem lukrative Geschäfte zum Ausbau der Öli |
| en zudem lukrative Geschäfte zum Ausbau der Ölindustrie ausgehandelt.{S} Wenn Vize-Premier Alex |
| au im Irak beteiligt “ und Verträge aus der Zeit vor dem Krieg respektiert werden, so macht das |
| teiligt “ und Verträge aus der Zeit vor dem Krieg respektiert werden, so macht das in Washingto |
| iert werden, so macht das in Washington wenig Eindruck.{S} Im Gegenteil: Russland soll für sein |
| uck.{S} Im Gegenteil: Russland soll für seine Rolle in der Koalition der Kriegsgegner bezahlen. |
| nteil: Russland soll für seine Rolle in der Koalition der Kriegsgegner bezahlen.{S} Wieder einm |
| d soll für seine Rolle in der Koalition der Kriegsgegner bezahlen.{S} Wieder einmal ist es der |
| egner bezahlen.{S} Wieder einmal ist es der US- Regierungsberater Richard Perle, der Klartext r |
| er US- Regierungsberater Richard Perle, der Klartext redet: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass a |
| edet: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass alle bisherigen Verträge mit Russland für null und nich |
| werden.“{S} Kinder warten in Bagdad auf die Essensausgabe.{S} Der UN- Sicherheitsrat verlängert |
| ten in Bagdad auf die Essensausgabe.{S} Der UN- Sicherheitsrat verlängerte in der Nacht zu Frei |
| } Der UN- Sicherheitsrat verlängerte in der Nacht zu Freitag noch einmal das Programm „Öl für L |
| rte in der Nacht zu Freitag noch einmal das Programm „Öl für Lebensmittel“.{S} dpa UNO-Resoluti |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Rückkeh |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Rückkehr der Vernunft{S} VON CHRISTOPH SCHWENNICKE{ |
| ng der DIZ München GmbH{S} Die Rückkehr der Vernunft{S} VON CHRISTOPH SCHWENNICKE{S} Es gehört |
| N CHRISTOPH SCHWENNICKE{S} Es gehört zu den politischen Ritualen der Republik, die Ergebnisse v |
| } Es gehört zu den politischen Ritualen der Republik, die Ergebnisse von Landtagswahlen schönzu |
| den politischen Ritualen der Republik, die Ergebnisse von Landtagswahlen schönzureden – gleich |
| en schönzureden – gleichgültig, ob sich die regionalen Verhältnisse auf den Bund übertragen las |
| ob sich die regionalen Verhältnisse auf den Bund übertragen lassen oder nicht.{S} Wäre Bebra ei |
| tragen lassen oder nicht.{S} Wäre Bebra ein Stadtstaat wie Bremen, würden auch die Wahlen in Be |
| ein Stadtstaat wie Bremen, würden auch die Wahlen in Bebra in den Parteizentralen auf ihre Ver |
| men, würden auch die Wahlen in Bebra in den Parteizentralen auf ihre Verwertbarkeit hin abgeklo |
| len in Bebra in den Parteizentralen auf ihre Verwertbarkeit hin abgeklopft.{S} In diesen Ritual |
| re Verwertbarkeit hin abgeklopft.{S} In diesen Ritualen besteht die oberste Pflicht der General |
| geklopft.{S} In diesen Ritualen besteht die oberste Pflicht der Generalsekretäre darin, die Erg |
| en Ritualen besteht die oberste Pflicht der Generalsekretäre darin, die Ergebnisse bestmöglich |
| ste Pflicht der Generalsekretäre darin, die Ergebnisse bestmöglich zurechtzudeuten, selbst wenn |
| estmöglich zurechtzudeuten, selbst wenn diese Deutungen noch so verstiegen sind: Es gilt, um ei |
| en noch so verstiegen sind: Es gilt, um ein Wort von SPD-Generalsekretär Olaf Scholz abzuwandel |
| eneralsekretär Olaf Scholz abzuwandeln, die Lufthoheit über den Kommentarspalten zu erringen.{S |
| Scholz abzuwandeln, die Lufthoheit über den Kommentarspalten zu erringen.{S} Die vornehmste Auf |
| er den Kommentarspalten zu erringen.{S} Die vornehmste Aufgabe der Vernunft besteht nun darin, |
| zu erringen.{S} Die vornehmste Aufgabe der Vernunft besteht nun darin, diese interessengelenkt |
| kritisch zu überprüfen.{S} Jetzt, nach den Wahlen in Bremen, gibt es naturgemäß zwei davon.{S} |
| emen, gibt es naturgemäß zwei davon.{S} Die erste Variante ist die sozialdemokratische, und sie |
| ie sozialdemokratische, und sie lautet: Das gute Abschneiden der SPD in Bremen ist der erste sp |
| e, und sie lautet: Das gute Abschneiden der SPD in Bremen ist der erste spürbare, auch der Kanz |
| in Bremen ist der erste spürbare, auch der Kanzler-Agenda 2010 zu verdankende Aufwind, der die |
| Agenda 2010 zu verdankende Aufwind, der die Partei nach dem langen Sinkflug der vergangenen Mon |
| erdankende Aufwind, der die Partei nach dem langen Sinkflug der vergangenen Monate erfasst hat. |
| der die Partei nach dem langen Sinkflug der vergangenen Monate erfasst hat.{S} Vernünftigerweis |
| st hat.{S} Vernünftigerweise lässt sich diese Interpretation nicht aufrechterhalten.{S} Bürgerm |
| ter Henning Scherf hat zwar nicht gegen seinen Kanzler Politik gemacht wie der gescheiterte Kol |
| egen seinen Kanzler Politik gemacht wie der gescheiterte Kollege Sigmar Gabriel in Niedersachse |
| verbeten.{S} Scherf sorgte dafür, dass die Menschen in Bremen es verzeihen, wenn ihr Bürgermei |
| e Menschen in Bremen es verzeihen, wenn ihr Bürgermeister in der gleichen Partei ist wie der Bu |
| es verzeihen, wenn ihr Bürgermeister in der gleichen Partei ist wie der Bundeskanzler.{S} Desha |
| rmeister in der gleichen Partei ist wie der Bundeskanzler.{S} Deshalb darf sich die Bundes-SPD |
| er.{S} Deshalb darf sich die Bundes-SPD diesen Sieg nicht an die Brust heften.{S} Aber immerhin |
| ich die Bundes-SPD diesen Sieg nicht an die Brust heften.{S} Aber immerhin, in Bremen durfte si |
| n, in Bremen durfte sie feststellen: Wo die SPD mit Aufrichtigkeit und Vernunft auftritt, kann |
| undes-SPD gewonnen hat, ist es legitim, seinen Wahlsieg zur Beruhigung der Gemüter vor dem Sond |
| legitim, seinen Wahlsieg zur Beruhigung der Gemüter vor dem Sonderparteitag am kommenden Wochen |
| Wahlsieg zur Beruhigung der Gemüter vor dem Sonderparteitag am kommenden Wochenende zu nutzen.{ |
| ard Schröder am Sonntagabend mindestens ein so glücklicher Mensch wie sein großer Parteifreund |
| indestens ein so glücklicher Mensch wie sein großer Parteifreund Henning Scherf.{S} Zum Schönre |
| reund Henning Scherf.{S} Zum Schönreden des Ergebnisses gehört auch die Behauptung, es sei ein |
| Schönreden des Ergebnisses gehört auch die Behauptung, es sei ein Plebiszit für das rot-grüne |
| sses gehört auch die Behauptung, es sei ein Plebiszit für das rot-grüne Modell.{S} Doch das ist |
| ie Behauptung, es sei ein Plebiszit für das rot-grüne Modell.{S} Doch das ist es trotz des sehr |
| -grüne Modell.{S} Doch das ist es trotz des sehr guten Ergebnisses der Grünen aus zwei Gründen |
| ist es trotz des sehr guten Ergebnisses der Grünen aus zwei Gründen nicht.{S} Erstens: Scherf h |
| s sehr guten Ergebnisses der Grünen aus zwei Gründen nicht.{S} Erstens: Scherf hatte vorher kla |
| herf hatte vorher klar gemacht, dass er kein Bündnis mit den Grünen wollte.{S} Der Wähler konnt |
| klar gemacht, dass er kein Bündnis mit den Grünen wollte.{S} Der Wähler konnte diese also als |
| kein Bündnis mit den Grünen wollte.{S} Der Wähler konnte diese also als Opposition stärken, al |
| end Rot-Grün rein rechnerisch in Bremen ein stattliches Ergebnis einfuhr, hauen sich in Düsseld |
| ebnis einfuhr, hauen sich in Düsseldorf die Koalitionäre die schmutzige Wäsche um die Ohren.{S} |
| uen sich in Düsseldorf die Koalitionäre die schmutzige Wäsche um die Ohren.{S} Fazit: Rot-Grün |
| e Koalitionäre die schmutzige Wäsche um die Ohren.{S} Fazit: Rot-Grün ist kein Prinzip um seine |
| he um die Ohren.{S} Fazit: Rot-Grün ist kein Prinzip um seiner selbst willen, selbst wenn es ma |
| mmer noch gerne dazu erhöben.{S} Es ist eine politische Kombinationsmöglichkeit, die hier funkt |
| t sie, in Nordrhein-Westfalen nicht.{S} Die aktuellen Probleme Gerhard Schröders liegen am weni |
| erhard Schröders liegen am wenigsten an seinem Koalitionspartner.{S} Die zweite Fehlinterpretat |
| nigsten an seinem Koalitionspartner.{S} Die zweite Fehlinterpretation des Wahlabends lautet: Br |
| rtner.{S} Die zweite Fehlinterpretation des Wahlabends lautet: Bremen ist eine Empfehlung für R |
| ation des Wahlabends lautet: Bremen ist eine Empfehlung für Rot-Schwarz.{S} Wenn diese Wahl für |
| ine Empfehlung für Rot-Schwarz.{S} Wenn diese Wahl für den Bund ein Signal gegeben hat, dann di |
| für Rot-Schwarz.{S} Wenn diese Wahl für den Bund ein Signal gegeben hat, dann dieses: Eine groß |
| chwarz.{S} Wenn diese Wahl für den Bund ein Signal gegeben hat, dann dieses: Eine große Koaliti |
| nd ein Signal gegeben hat, dann dieses: Eine große Koalition ist eine schwierige Sache, jedenfa |
| , dann dieses: Eine große Koalition ist eine schwierige Sache, jedenfalls für den kleineren Koa |
| t eine schwierige Sache, jedenfalls für den kleineren Koalitionspartner.{S} Es könnte der Union |
| eineren Koalitionspartner.{S} Es könnte der Union im Bund einen ernsthaften Gedanken wert sein, |
| partner.{S} Es könnte der Union im Bund einen ernsthaften Gedanken wert sein, am Ende des Somme |
| ernsthaften Gedanken wert sein, am Ende des Sommers einer handlungsunfähigen Regierung die Hand |
| Gedanken wert sein, am Ende des Sommers einer handlungsunfähigen Regierung die Hand zu reichen. |
| mers einer handlungsunfähigen Regierung die Hand zu reichen.{S} Auch die SPD stieg 1966 als Jun |
| Regierung die Hand zu reichen.{S} Auch die SPD stieg 1966 als Junior in die Große Koalition ei |
| } Auch die SPD stieg 1966 als Junior in die Große Koalition ein und ging 1969 als Senior daraus |
| ging 1969 als Senior daraus hervor.{S} Die Probleme des Landes waren nicht unähnlich.{S} Nun k |
| s Senior daraus hervor.{S} Die Probleme des Landes waren nicht unähnlich.{S} Nun könnte die Uni |
| es waren nicht unähnlich.{S} Nun könnte die Union in einem solchen Fall versuchen, klar zu mach |
| t unähnlich.{S} Nun könnte die Union in einem solchen Fall versuchen, klar zu machen: Seht her, |
| : Seht her, seit wir dabei sind, kommen die Dinge voran.{S} Dennoch ist der geknickte Parteifre |
| kommen die Dinge voran.{S} Dennoch ist der geknickte Parteifreund Perschau in Bremen eine wand |
| knickte Parteifreund Perschau in Bremen eine wandelnde Mahnung.{S} Es muss nicht so gut ausgehe |
| muss nicht so gut ausgehen wie 1969 für die SPD.{S} Eher nimmt doch der Große dem Kleinen das L |
| ie 1969 für die SPD.{S} Eher nimmt doch der Große dem Kleinen das Licht.{S} Auch wenn Schröder |
| r die SPD.{S} Eher nimmt doch der Große dem Kleinen das Licht.{S} Auch wenn Schröder und die SP |
| } Eher nimmt doch der Große dem Kleinen das Licht.{S} Auch wenn Schröder und die SPD zum Wahlsi |
| en das Licht.{S} Auch wenn Schröder und die SPD zum Wahlsieg in Bremen wenig beigetragen haben, |
| haben, sie profitieren davon.{S} Es war ein Wochenende, an dem Besonnenheit und Vernunft in der |
| de, an dem Besonnenheit und Vernunft in der Wallungsdemokratie endlich wieder einmal Fuß fassen |
| einmal Fuß fassen konnten.{S} In Person des sanften Riesen von der Weser, aber auch – sei es Zu |
| en.{S} In Person des sanften Riesen von der Weser, aber auch – sei es Zufall oder nicht – in Pe |
| – sei es Zufall oder nicht – in Person des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer.{S} Dieser flötet p |
| Sommer.{S} Dieser flötet plötzlich wie eine Nachtigall in Richtung Kanzleramt.{S} Seine ganze |
| e Nachtigall in Richtung Kanzleramt.{S} Seine ganze Wut auf die Agenda scheint verflogen – ange |
| tung Kanzleramt.{S} Seine ganze Wut auf die Agenda scheint verflogen – angeblich wegen ein paar |
| nda scheint verflogen – angeblich wegen ein paar Fußnoten, um die der Leitantrag der SPD erweit |
| geblich wegen ein paar Fußnoten, um die der Leitantrag der SPD erweitert wurde.{S} Seltsam nur, |
| in paar Fußnoten, um die der Leitantrag der SPD erweitert wurde.{S} Seltsam nur, dass Sommer no |
| g in Hannover mit puterrotem Kopf gegen den Sozialabbau anschrie.{S} Da war der Leitantrag ders |
| gen den Sozialabbau anschrie.{S} Da war der Leitantrag derselbe wie zwei Tage darauf.{S} Nein, |
| .{S} Da war der Leitantrag derselbe wie zwei Tage darauf.{S} Nein, die (vorübergehende) Rückkeh |
| {S} Nein, die (vorübergehende) Rückkehr der Vernunft bei Herrn Sommer speist sich aus keinem Le |
| rnunft bei Herrn Sommer speist sich aus keinem Leitantrag.{S} Sie kommt zustande, weil ein Akti |
| Leitantrag.{S} Sie kommt zustande, weil ein Aktionstag der Gewerkschaften gegen die Agenda-Plän |
| Sie kommt zustande, weil ein Aktionstag der Gewerkschaften gegen die Agenda-Pläne nur 90000 Men |
| ein Aktionstag der Gewerkschaften gegen die Agenda-Pläne nur 90000 Menschen in 14 Städten auf d |
| r Gewerkschaften gegen die Agenda-Pläne nur 90000 Menschen in 14 Städten auf die Straßen bracht |
| die Agenda-Pläne nur 90000 Menschen in 14 Städten auf die Straßen brachte.{S} Das ist peinlich |
| ne nur 90000 Menschen in 14 Städten auf die Straßen brachte.{S} Das ist peinlich wenig und das |
| brachte.{S} Das ist peinlich wenig und das Gegenteil dessen, was man in überzogener Kampf-Rhet |
| r Mai“) angekündigt hatte.{S} Weder für den Sieg des langen Lulatschs in Bremen noch für die Fl |
| ngekündigt hatte.{S} Weder für den Sieg des langen Lulatschs in Bremen noch für die Flötentöne |
| des langen Lulatschs in Bremen noch für die Flötentöne des Obergewerkschafters kann Schröder et |
| tschs in Bremen noch für die Flötentöne des Obergewerkschafters kann Schröder etwas.{S} Zugute |
| as.{S} Zugute kommt ihm beides dennoch: Ein idealer Beginn einer Woche, an deren Ende der Sonde |
| ihm beides dennoch: Ein idealer Beginn einer Woche, an deren Ende der Sonderparteitag der SPD |
| och: Ein idealer Beginn einer Woche, an deren Ende der Sonderparteitag der SPD steht.{S} Landta |
| ealer Beginn einer Woche, an deren Ende der Sonderparteitag der SPD steht.{S} Landtagswahl 2003 |
| oche, an deren Ende der Sonderparteitag der SPD steht.{S} Landtagswahl 2003 in Bremen SZdigital |
| Landtagswahl 2003 in Bremen SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Weniger Sch |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Weniger Schüler{S} Aber Waldorfschulen legen zu{S} Die |
| üler{S} Aber Waldorfschulen legen zu{S} Die Zahl der Schüler in Deutschland ist erneut leicht z |
| ber Waldorfschulen legen zu{S} Die Zahl der Schüler in Deutschland ist erneut leicht zurück geg |
| leicht zurück gegangen.{S} Nach Angaben der Kultusministerkonferenz wurden im laufenden Schulja |
| konferenz wurden im laufenden Schuljahr 12,48 Millionen Schüler gezählt, 77800 oder 0,6 Prozent |
| im Vorjahr.{S} Nennenswert zurück ging die Schülerzahl vor allem an den Grundschulen (minus zw |
| urück ging die Schülerzahl vor allem an den Grundschulen (minus zwei Prozent) und an den Orient |
| rundschulen (minus zwei Prozent) und an den Orientierungsstufen (minus 9,3 Prozent); an den Fre |
| ntierungsstufen (minus 9,3 Prozent); an den Freien Waldorfschulen und den Abendschulen stiegen |
| zent); an den Freien Waldorfschulen und den Abendschulen stiegen sie dagegen um jeweils rund zw |
| rund zwei Prozent an.{S} dpa SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Düstere Wol |
| iedene Zuschauer, mäkelnde Kritiker und viel Erschöpfung – nicht nur rückläufige Zuschauerzahle |
| ückläufige Zuschauerzahlen zeigen, dass der Film in einer Krise steckt{S} Von Tobias Kniebe{S} |
| uschauerzahlen zeigen, dass der Film in einer Krise steckt{S} Von Tobias Kniebe{S} Cannes, 26. |
| ias Kniebe{S} Cannes, 26. Mai – Kann es der azurblaue Himmel sein, der palmengesäumte Blick auf |
| in, der palmengesäumte Blick aufs Meer, die begnadeten Körper, die sich täglich auf der Strandp |
| begnadeten Körper, die sich täglich auf der Strandpromenade drängen?{S} Jedenfalls verspürt man |
| ängen?{S} Jedenfalls verspürt man, wenn die Filmfestspiele von Cannes zu Ende sind, jedes Jahr |
| Filmfestspiele von Cannes zu Ende sind, jedes Jahr eine gewisse Freude am Leben – und gleichzei |
| ele von Cannes zu Ende sind, jedes Jahr eine gewisse Freude am Leben – und gleichzeitig einen D |
| isse Freude am Leben – und gleichzeitig einen Drang, mit dem Zustand des Kinos hart ins Gericht |
| ben – und gleichzeitig einen Drang, mit dem Zustand des Kinos hart ins Gericht zu gehen.{S} Die |
| eichzeitig einen Drang, mit dem Zustand des Kinos hart ins Gericht zu gehen.{S} Dies ist übrige |
| ht zu gehen.{S} Dies ist übrigens immer der Fall – auch dann, wenn Meisterwerke zu sehen waren. |
| e zu sehen waren.{S} Falls aber, wie in diesem Jahr, das Festivalkomittee überdurchschnittlich |
| s Festivalkomittee überdurchschnittlich viele Stinker präsentiert – dann schwillt das Klagen de |
| ele Stinker präsentiert – dann schwillt das Klagen der Kritiker zum Fortissimo an; dann ist vom |
| präsentiert – dann schwillt das Klagen der Kritiker zum Fortissimo an; dann ist vom schlechtes |
| testen Wettbewerb seit Menschengedenken die Rede, und sogar Monsieur Portier, der Hotelier unse |
| n die Rede, und sogar Monsieur Portier, der Hotelier unseres Vertrauens, fordert unverhohlen de |
| nd sogar Monsieur Portier, der Hotelier unseres Vertrauens, fordert unverhohlen den Kopf des Fe |
| unseres Vertrauens, fordert unverhohlen den Kopf des Festivalpräsidenten.{S} „Noch so ein Jahr“ |
| ertrauens, fordert unverhohlen den Kopf des Festivalpräsidenten.{S} „Noch so ein Jahr“, sagt Mo |
| Kopf des Festivalpräsidenten.{S} „Noch so ein Jahr“, sagt Monsieur Portier, „und es wird gefäh |
| ngsgemäß ist es aber nicht damit getan, der Leitung des Festivals Inkompetenz und Geschmacksver |
| es aber nicht damit getan, der Leitung des Festivals Inkompetenz und Geschmacksverirrung zu un |
| unterstellen.{S} Cannes ist meist doch ein sehr präziser Gradmesser für die Vitalität des Welt |
| t doch ein sehr präziser Gradmesser für die Vitalität des Weltkinos – und wenn sich diesmal bes |
| r präziser Gradmesser für die Vitalität des Weltkinos – und wenn sich diesmal besonders viel Er |
| t des Weltkinos – und wenn sich diesmal besonders viel Erschöpfung und Frustration breit macht, |
| einiges über das, was uns demnächst in den Lichtspielhäusern erwartet.{S} Symptomatisch dafür |
| S} Symptomatisch dafür ist zum Beispiel der große Sieger, der neben der Goldenen Palme den Regi |
| um Beispiel der große Sieger, der neben der Goldenen Palme den Regiepreis mit nach Hause nehmen |
| ße Sieger, der neben der Goldenen Palme den Regiepreis mit nach Hause nehmen konnte: Gus Van Sa |
| h Hause nehmen konnte: Gus Van Sant und sein Film „Elephant“.{S} Der amerikanische Regisseur ze |
| s Van Sant und sein Film „Elephant“.{S} Der amerikanische Regisseur zeigt einen ganz normalen T |
| “.{S} Der amerikanische Regisseur zeigt einen ganz normalen Tag an einer US-Highschool, der all |
| isseur zeigt einen ganz normalen Tag an einer US-Highschool, der allerdings in einem Massaker e |
| einer US-Highschool, der allerdings in einem Massaker endet.{S} Elemente davon sind der realen |
| Massaker endet.{S} Elemente davon sind der realen Tragödie an der Columbine Highschool im Jahr |
| 999 entlehnt – aber es wäre fahrlässig, den Film als Dramatisierung dieser Ereignisse zu betrac |
| fahrlässig, den Film als Dramatisierung dieser Ereignisse zu betrachten.{S} Denn darum geht es |
| um geht es gerade nicht: Van Sant zeigt die beiden Killer zum Beispiel als schwule Lover, aber |
| ichwörtlich kultivierte SS-Offizier.{S} Die Botschaft ist klar: Erklärungen gibt es nicht, simp |
| simple Antworten sind beinah komisch in ihrer Unangemessenheit – soweit verstanden, soweit bril |
| n will, und warum er sich derart nah an ein Thema heranwagt, das nicht nur für die unmittelbare |
| ein Thema heranwagt, das nicht nur für die unmittelbaren Opfer mit unerträglichen Schmerzen ve |
| n Schmerzen verbunden ist– dann scheint dieser Film betreten zu grinsen und zu antworten: keine |
| m betreten zu grinsen und zu antworten: keine Ahnung– es klang wie eine gute Idee.{S} Für einen |
| u antworten: keine Ahnung– es klang wie eine gute Idee.{S} Für einen Cannes- Sieger ist das ein |
| ee.{S} Für einen Cannes- Sieger ist das ein bisschen wenig.{S} Und wie Van Sant den Mut aufbrin |
| ein bisschen wenig.{S} Und wie Van Sant den Mut aufbringen will, mit diesem Ergebnis beispielsw |
| e Van Sant den Mut aufbringen will, mit diesem Ergebnis beispielsweise vor ein Elternpaar zu tr |
| mit diesem Ergebnis beispielsweise vor ein Elternpaar zu treten, das tatsächlich ein Kind an e |
| n Elternpaar zu treten, das tatsächlich ein Kind an einen Highschool-Killer verloren hat – das |
| school-Killer verloren hat – das bleibt ein gewisses Rätsel.{S} Ultimative Niederlage{S} Der Si |
| ses Rätsel.{S} Ultimative Niederlage{S} Der Sieg eines Films, der sich gar keine Antworten mehr |
| l.{S} Ultimative Niederlage{S} Der Sieg eines Films, der sich gar keine Antworten mehr zutraut, |
| rlage{S} Der Sieg eines Films, der sich gar keine Antworten mehr zutraut, ist aber auch ein kla |
| e Antworten mehr zutraut, ist aber auch ein klares Zeichen: Denn jene, die sich in Cannes noch |
| n – sie wirkten müde und verbraucht.{S} Die Revolutionäre wiederum, die auf individuelles Künst |
| weiter.{S} Viele von ihnen mussten, wie der selbst ernannte Kinorebell Vincent Gallo, der mit e |
| annte Kinorebell Vincent Gallo, der mit einer kompromisslosen One-Man-Show angetreten war, die |
| omisslosen One-Man-Show angetreten war, die ultimative Niederlage eingestehen: Dass sie selbst |
| derlage eingestehen: Dass sie selbst zu einem Publikum von Kinoliebhabern jeglichen Kontakt ver |
| rn jeglichen Kontakt verloren haben.{S} Eine düstere Bilanz, die noch mehr Gewicht gewinnt, wen |
| haben.{S} Eine düstere Bilanz, die noch mehr Gewicht gewinnt, wenn man sie mit anderen aktuelle |
| ungen verknüpft.{S} Da ist zum Beispiel der deutsche Kinomarkt: Er büßte im ersten Quartal 2003 |
| omarkt: Er büßte im ersten Quartal 2003 rund zwölf Prozent seiner Zuschauer ein, und Anfang Mai |
| r wie „X-Men 2“ und „Anger Management – Die Wutprobe“ konnten die Massen nicht mehr ins Kino lo |
| nger Management – Die Wutprobe“ konnten die Massen nicht mehr ins Kino locken.{S} Auch der amer |
| sen nicht mehr ins Kino locken.{S} Auch der amerikanische Kinosommer sah lange nicht gut aus – |
| r öfter sind es also Fortsetzungen, die das Geschäft retten müssen – demnächst starten noch „Ch |
| nd „American Pie 3“.{S} Dies zeigt, wie wenig originäre Ideen das Weltkino derzeit zustande bri |
| } Dies zeigt, wie wenig originäre Ideen das Weltkino derzeit zustande bringt – und man kann jed |
| u Hause bleibt.{S} Wie immer aber, wenn eine ganze Industrie gezwungen wird, ihre Rezepte zu hi |
| nn eine ganze Industrie gezwungen wird, ihre Rezepte zu hinterfragen, beginnt eine Zeit der Cha |
| , ihre Rezepte zu hinterfragen, beginnt eine Zeit der Chancen.{S} Denn auch das lehren die Fest |
| epte zu hinterfragen, beginnt eine Zeit der Chancen.{S} Denn auch das lehren die Festspiele von |
| it der Chancen.{S} Denn auch das lehren die Festspiele von Cannes: Der nächste Film, der alle L |
| h das lehren die Festspiele von Cannes: Der nächste Film, der alle Lager vereint und das Kino m |
| piele von Cannes: Der nächste Film, der alle Lager vereint und das Kino mit einem Schlag wieder |
| ächste Film, der alle Lager vereint und das Kino mit einem Schlag wieder spannend macht – er ko |
| der alle Lager vereint und das Kino mit einem Schlag wieder spannend macht – er kommt immer dan |
| garantiert nicht erwartet hat.{S} „Noch so ein Jahr, und es wird gefährlich für uns alle in Can |
| du Film Filmindustrie / Film SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} UN-Sicherhe |
| itsrat berät über Entwurf zur Aufhebung der Sanktionen{S} USA beanspruchen Kontrolle über iraki |
| irakische Öl-Exporte{S} Amerikaner und ihre Verbündeten wollen wichtigen Hilfsfonds verwalten |
| rmittlerrolle an{S} New York (AFP/AP) – Einen Monat nach der Einnahme Bagdads hat der UN-Sicher |
| S} New York (AFP/AP) – Einen Monat nach der Einnahme Bagdads hat der UN-Sicherheitsrat am Freit |
| nen Monat nach der Einnahme Bagdads hat der UN-Sicherheitsrat am Freitag über ein Ende der Sank |
| ds hat der UN-Sicherheitsrat am Freitag über ein Ende der Sanktionen gegen den Irak beraten.{S} |
| Sicherheitsrat am Freitag über ein Ende der Sanktionen gegen den Irak beraten.{S} Die USA und i |
| r Sanktionen gegen den Irak beraten.{S} Die USA und ihre Verbündeten wollten in New York einen |
| gegen den Irak beraten.{S} Die USA und ihre Verbündeten wollten in New York einen Resolutionse |
| nd ihre Verbündeten wollten in New York einen Resolutionsentwurf einbringen, mit dem die 1990 v |
| Resolutionsentwurf einbringen, mit dem die 1990 verhängten Wirtschaftssanktionen aufgehoben, d |
| ngten Wirtschaftssanktionen aufgehoben, das Waffenembargo jedoch beibehalten werden sollen.{S} |
| fsprogramm Öl für Lebensmittel, mit dem die Auswirkungen der Sanktionen für die irakische Bevöl |
| Lebensmittel, mit dem die Auswirkungen der Sanktionen für die irakische Bevölkerung gelindert |
| dem die Auswirkungen der Sanktionen für die irakische Bevölkerung gelindert werden, soll noch v |
| Bevölkerung gelindert werden, soll noch vier Monate in Kraft bleiben.{S} Der von den USA, Großb |
| ier Monate in Kraft bleiben.{S} Der von den USA, Großbritannien und Spanien erarbeitete Entwurf |
| Spanien erarbeitete Entwurf sieht zudem einen Hilfsfonds für den Irak vor, in den alle Einnahme |
| nen Hilfsfonds für den Irak vor, in den alle Einnahmen aus irakischen Ölexporten fließen.{S} De |
| n aus irakischen Ölexporten fließen.{S} Der Fonds soll zunächst zwölf Monate lang von den Besat |
| ten fließen.{S} Der Fonds soll zunächst zwölf Monate lang von den Besatzungsmächten verwaltet w |
| nds soll zunächst zwölf Monate lang von den Besatzungsmächten verwaltet werden.{S} Um den Ölexp |
| satzungsmächten verwaltet werden.{S} Um den Ölexport zu überwachen und sicherzustellen, dass di |
| zu überwachen und sicherzustellen, dass die Einnahmen zum Wohle des irakischen Volkes eingesetz |
| zustellen, dass die Einnahmen zum Wohle des irakischen Volkes eingesetzt werden, ist ein intern |
| rakischen Volkes eingesetzt werden, ist ein internationales Beratergremium geplant, dem auch Ve |
| atergremium geplant, dem auch Vertreter der Vereinten Nationen, des Internationalen Währungsfon |
| auch Vertreter der Vereinten Nationen, des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank ange |
| , des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank angehören.{S} Vor allem Russland und Frank |
| nd Frankreich, die im UN-Sicherheitsrat ein Veto-Recht haben, befürchten, dass eine Aufhebung d |
| ein Veto-Recht haben, befürchten, dass eine Aufhebung der Sanktionen den USA die weitgehende K |
| haben, befürchten, dass eine Aufhebung der Sanktionen den USA die weitgehende Kontrolle über d |
| ten, dass eine Aufhebung der Sanktionen den USA die weitgehende Kontrolle über das irakische Öl |
| s eine Aufhebung der Sanktionen den USA die weitgehende Kontrolle über das irakische Öl ermögli |
| den USA die weitgehende Kontrolle über das irakische Öl ermöglicht.{S} Noch während des Kriegs |
| rakische Öl ermöglicht.{S} Noch während des Kriegs hatte US-Präsident George Bush betont, dass |
| e US-Präsident George Bush betont, dass das irakische Öl dem irakischen Volk gehöre.{S} Bush ho |
| orge Bush betont, dass das irakische Öl dem irakischen Volk gehöre.{S} Bush hofft auf eine rasc |
| akischen Volk gehöre.{S} Bush hofft auf eine rasche Verabschiedung der Resolution.{S} Washingto |
| sh hofft auf eine rasche Verabschiedung der Resolution.{S} Washington geht nach den Worten sein |
| der Resolution.{S} Washington geht nach den Worten seines UN-Botschafters John Negroponte davon |
| hafters John Negroponte davon aus, dass die Resolution „innerhalb von zwei Wochen“, spätestens |
| aus, dass die Resolution „innerhalb von zwei Wochen“, spätestens jedoch zum 3. Juni angenommen |
| nd Frankreich sperren sich bisher gegen eine vollständige Aufhebung der UN-Sanktionen.{S} Der r |
| isher gegen eine vollständige Aufhebung der UN-Sanktionen.{S} Der russische Außenminister Igor |
| tändige Aufhebung der UN-Sanktionen.{S} Der russische Außenminister Igor Iwanow sprach sich zwa |
| nister Igor Iwanow sprach sich zwar für ein Ende von Sanktionen aus, die humanitäre Hilfe block |
| h zwar für ein Ende von Sanktionen aus, die humanitäre Hilfe blockieren; eine vollständige Aufh |
| n aus, die humanitäre Hilfe blockieren; eine vollständige Aufhebung des Embargos könne es jedoc |
| blockieren; eine vollständige Aufhebung des Embargos könne es jedoch nur im Einklang mit besteh |
| sagte er.{S} Negroponte schloss dagegen eine Rückkehr der UN-Waffenkontrolleure in den Irak „in |
| egroponte schloss dagegen eine Rückkehr der UN-Waffenkontrolleure in den Irak „in absehbarer Zu |
| en Irak „in absehbarer Zukunft“ aus.{S} Die Entwaffnung des Irak liege jetzt bei den Alliierten |
| ie Entwaffnung des Irak liege jetzt bei den Alliierten.{S} Frankreich will vor allem verhindern |
| ich will vor allem verhindern, dass mit der Aufhebung der Sanktionen quasi nachträglich der Kri |
| llem verhindern, dass mit der Aufhebung der Sanktionen quasi nachträglich der Krieg gegen den I |
| ebung der Sanktionen quasi nachträglich der Krieg gegen den Irak gebilligt werde.{S} Der US-Bot |
| rieg gegen den Irak gebilligt werde.{S} Der US-Botschafter in Deutschland, Daniel Coats, drängt |
| erlin zur Unterstützung Washingtons.{S} Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller |
| and werde versuchen, im Sicherheitsrat „alle Interessen unter einen Hut zu bringen“.{S} Als ein |
| m Sicherheitsrat „alle Interessen unter einen Hut zu bringen“.{S} Als ein Land, das im Irak kei |
| sen unter einen Hut zu bringen“.{S} Als ein Land, das im Irak keine vorrangigen ökonomischen In |
| bringen“.{S} Als ein Land, das im Irak keine vorrangigen ökonomischen Interessen habe und das |
| ktiv wirken“.{S} Offenbar mit Blick auf die Differenzen zwischen Frankreich und den USA in der |
| die Differenzen zwischen Frankreich und den USA in der Irak-Frage warnte Schröder vor Spekulati |
| warnte Schröder vor Spekulationen über die Rolle Berlins: „Niemand sollte versuchen, Deutschla |
| emand sollte versuchen, Deutschland vor die unsinnige Wahl zu stellen zwischen seiner Freundsch |
| die unsinnige Wahl zu stellen zwischen seiner Freundschaft mit Frankreich und seiner Freundsch |
| seiner Freundschaft mit Frankreich und seiner Freundschaft mit den USA“, sagte er in Berlin.{S |
| Frankreich und seiner Freundschaft mit den USA“, sagte er in Berlin.{S} (Seite 8) UNO-Resoluti |
| dustrie im Irak / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Vor die Tür |
| nstleistung der DIZ München GmbH{S} Vor die Tür{S} Uni quartiert Ex-Professor aus{S} Der Rektor |
| ür{S} Uni quartiert Ex-Professor aus{S} Der Rektor der Universität Karlsruhe hat einem ehemalig |
| uartiert Ex-Professor aus{S} Der Rektor der Universität Karlsruhe hat einem ehemaligen Professo |
| er Rektor der Universität Karlsruhe hat einem ehemaligen Professor das Büro ausräumen lassen, w |
| arlsruhe hat einem ehemaligen Professor das Büro ausräumen lassen, weil dieser „einfach nicht a |
| ser „einfach nicht aufhören“ konnte.{S} Dem emeritierten Leiter des Instituts für Regionalwisse |
| ren“ konnte.{S} Dem emeritierten Leiter des Instituts für Regionalwissenschaften wurden Stuhl u |
| ssenschaften wurden Stuhl und Tisch vor die Tür gestellt.{S} Dann quartierte ihn die Uni in ein |
| ie Tür gestellt.{S} Dann quartierte ihn die Uni in eine mehrere Kilometer entfernte Außenstelle |
| {S} Dann quartierte ihn die Uni in eine mehrere Kilometer entfernte Außenstelle um.{S} Die Räum |
| Kilometer entfernte Außenstelle um.{S} Die Räume sollten für den weiteren Lehrbetrieb verwende |
| ußenstelle um.{S} Die Räume sollten für den weiteren Lehrbetrieb verwendet werden, begründete e |
| ehrbetrieb verwendet werden, begründete ein Uni-Sprecher den Zwangsumzug.{S} Hilfe aus dem Wiss |
| -Sprecher den Zwangsumzug.{S} Hilfe aus dem Wissenschaftsministerium kann der Verlegte kaum erw |
| e aus dem Wissenschaftsministerium kann der Verlegte kaum erwarten: Minister Peter Frankenberg |
| Frankenberg (CDU) ließ einst als Rektor der Universität Mannheim einem Emeritus, der sein Büro |
| nst als Rektor der Universität Mannheim einem Emeritus, der sein Büro nicht räumen wollte, das |
| niversität Mannheim einem Emeritus, der sein Büro nicht räumen wollte, das Türschloss auswechse |
| tus, der sein Büro nicht räumen wollte, das Türschloss auswechseln.{S} fvb SZdigital: Alle Rech |
| rschloss auswechseln.{S} fvb SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Zustrom an |
| n GmbH{S} Zustrom an Realschulen bricht alle Rekorde{S} München – Die Realschulen im Freistaat |
| chulen bricht alle Rekorde{S} München – Die Realschulen im Freistaat stehen vor einem Schülerza |
| ehen vor einem Schülerzahlen-Rekord.{S} Der Bayerische Realschullehrerverband (blrv) rechnet da |
| and (blrv) rechnet damit, dass erstmals die Marke von 200000Schülern überschritten wird.{S} Dar |
| hnet damit, dass erstmals die Marke von 200000Schülern überschritten wird.{S} Darauf ließen der |
| erzeit laufende Planungen schließen.{S} Den letzten Höchststand von 180000Schülern verzeichnete |
| hließen.{S} Den letzten Höchststand von 180000Schülern verzeichneten die Realschulen vor 20Jahr |
| tstand von 180000Schülern verzeichneten die Realschulen vor 20Jahren.{S} Der starke Anstieg bei |
| ülern verzeichneten die Realschulen vor 20Jahren.{S} Der starke Anstieg bei den Anmeldungen hat |
| hneten die Realschulen vor 20Jahren.{S} Der starke Anstieg bei den Anmeldungen hat dem Verband |
| vor 20Jahren.{S} Der starke Anstieg bei den Anmeldungen hat dem Verband zufolge vor allem zwei |
| starke Anstieg bei den Anmeldungen hat dem Verband zufolge vor allem zwei Ursachen.{S} Neben d |
| ungen hat dem Verband zufolge vor allem zwei Ursachen.{S} Neben der demografischen Entwicklung |
| mografischen Entwicklung macht der blrv die Realschulreform für die wachsenden Schülerzahlen ve |
| macht der blrv die Realschulreform für die wachsenden Schülerzahlen verantwortlich.{S} Die sec |
| e Realschule (R6), heißt es, genieße in der Bevölkerung „ungebrochen hohe Akzeptanz“.{S} Im kom |
| eptanz“.{S} Im kommenden Schuljahr soll die Reform abgeschlossen sein.{S} Von September2003 an |
| ng durch „falschen Bildungsehrgeiz“.{S} Die Mittlere Reife, so Peltzer, sei auch über die M-Zwe |
| so Peltzer, sei auch über die M-Zweige der Hauptschulen möglich. rff Realschulen in Bayern / S |
| alschulen in Bayern / Schule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Tod in Trab |
| Z München GmbH{S} Tod in Trabzon{S} Auf den ersten Blick haben beide Ereignisse nichts miteinan |
| n Trabzon{S} Auf den ersten Blick haben beide Ereignisse nichts miteinander zu tun: der Tod von |
| e Ereignisse nichts miteinander zu tun: der Tod von 62 spanischen ISAF-Soldaten, deren Maschine |
| er Tod von 62 spanischen ISAF-Soldaten, deren Maschine auf dem Heimflug von Afghanistan abstürz |
| schen ISAF-Soldaten, deren Maschine auf dem Heimflug von Afghanistan abstürzte, und die deutsch |
| Heimflug von Afghanistan abstürzte, und die deutschen Überlegungen, die Bundeswehr auch außerha |
| türzte, und die deutschen Überlegungen, die Bundeswehr auch außerhalb Kabuls einzusetzen.{S} Do |
| sie sind eng miteinander verknüpft.{S} Das Unglück nahe der türkischen Hafenstadt Trabzon kost |
| einander verknüpft.{S} Das Unglück nahe der türkischen Hafenstadt Trabzon kostete mehr Soldaten |
| r türkischen Hafenstadt Trabzon kostete mehr Soldaten das Leben als der gesamte bisherige Einsa |
| afenstadt Trabzon kostete mehr Soldaten das Leben als der gesamte bisherige Einsatz der interna |
| zon kostete mehr Soldaten das Leben als der gesamte bisherige Einsatz der internationalen Schut |
| Leben als der gesamte bisherige Einsatz der internationalen Schutztruppe ISAF in der afghanisch |
| er internationalen Schutztruppe ISAF in der afghanischen Hauptstadt.{S} Es zeigt exemplarisch, |
| n Hauptstadt.{S} Es zeigt exemplarisch, welche Risiken die Militärmissionen rund um den Globus |
| } Es zeigt exemplarisch, welche Risiken die Militärmissionen rund um den Globus bergen.{S} Die |
| he Risiken die Militärmissionen rund um den Globus bergen.{S} Die europäischen Staaten werden d |
| missionen rund um den Globus bergen.{S} Die europäischen Staaten werden die Praxis überprüfen m |
| gen.{S} Die europäischen Staaten werden die Praxis überprüfen müssen, mangels eigener Kapazität |
| s eigener Kapazitäten auf Mietflugzeuge der Ukraine oder Russlands zurückzugreifen.{S} So lasse |
| ands zurückzugreifen.{S} So lassen sich die Gefahren eventuell verkleinern.{S} Spanien aber hat |
| einern.{S} Spanien aber hat erlebt, was der Bundesrepublik vielleicht noch bevorsteht: dass ein |
| publik vielleicht noch bevorsteht: dass ein Einsatz für den Frieden Opfer in einer Zahl fordern |
| t noch bevorsteht: dass ein Einsatz für den Frieden Opfer in einer Zahl fordern kann, als befän |
| ss ein Einsatz für den Frieden Opfer in einer Zahl fordern kann, als befände man sich im Krieg. |
| kann, als befände man sich im Krieg.{S} Die Risiken, dass dies geschieht, steigen, je weiter si |
| rds hineinwagen.{S} Eben das aber hatte die Bundesregierung dem amerikanischen Außenminister Co |
| Eben das aber hatte die Bundesregierung dem amerikanischen Außenminister Colin Powell bei seine |
| er jüngsten Berlin-Visite verheißen, um die Beziehungen wieder zu verbessern.{S} Wenn sich Deut |
| Irak engagiere, dann eben am Schauplatz des Vorgängerkrieges, in Afghanistan.{S} Für das geplag |
| orgängerkrieges, in Afghanistan.{S} Für das geplagte Land ist eine Ausweitung des ISAF-Einsatze |
| ghanistan.{S} Für das geplagte Land ist eine Ausweitung des ISAF-Einsatzes auf Regionen wie Her |
| AF-Einsatzes auf Regionen wie Herat, wo die Zentralregierung nur wenig zu bestimmen hat, ohne Z |
| ur wenig zu bestimmen hat, ohne Zweifel eine Hilfe.{S} Aber sie ist auch sehr gefährlich.{S} No |
| e ist auch sehr gefährlich.{S} Noch hat die deutsche Öffentlichkeit dies gar nicht wirklich beg |
| in Afghanistan / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Und zum dri |
| DIZ München GmbH{S} Und zum dritten{S} Die klassische Auktion bringt meist die höchsten Erlöse |
| {S} Die klassische Auktion bringt meist die höchsten Erlöse{S} Wenn das Familienerbstück schon |
| ringt meist die höchsten Erlöse{S} Wenn das Familienerbstück schon unter den Hammer kommt, dann |
| } Wenn das Familienerbstück schon unter den Hammer kommt, dann soll es möglichst nicht auch noc |
| ch unter Wert weggehen.{S} Daher plagen den Verkäufer viele Fragen: Welche Auktionsform soll er |
| weggehen.{S} Daher plagen den Verkäufer viele Fragen: Welche Auktionsform soll er wählen?{S} Wi |
| aher plagen den Verkäufer viele Fragen: Welche Auktionsform soll er wählen?{S} Wie hoch soll da |
| nsform soll er wählen?{S} Wie hoch soll das Mindestgebot sein?{S} Um solche Fragen beantworten |
| hoch soll das Mindestgebot sein?{S} Um solche Fragen beantworten zu können, hat der israelisch |
| olche Fragen beantworten zu können, hat der israelische Ökonom Zvika Neeman ein mathematisches |
| hat der israelische Ökonom Zvika Neeman ein mathematisches Modell für Auktionen ausgetüftelt.{S |
| für Auktionen ausgetüftelt.{S} Er misst deren Effektivität, indem er den Prozentsatz bestimmt, |
| } Er misst deren Effektivität, indem er den Prozentsatz bestimmt, den Verkäufer vom Maximalgebo |
| tät, indem er den Prozentsatz bestimmt, den Verkäufer vom Maximalgebot des Höchstbietenden eins |
| estimmt, den Verkäufer vom Maximalgebot des Höchstbietenden einstreichen kann.{S} Gibt es zwölf |
| bietenden einstreichen kann.{S} Gibt es zwölf Bieter, deren Preisvorstellungen und „Schmerzgren |
| treichen kann.{S} Gibt es zwölf Bieter, deren Preisvorstellungen und „Schmerzgrenzen“ zwischen |
| erzgrenzen“ zwischen 60 und 100 Prozent des Höchstgebots liegen, werde die Auktion mindestens 8 |
| Prozent des Höchstgebots liegen, werde die Auktion mindestens 80 Prozent davon einbringen, sch |
| ibt Neeman (1).{S} Allerdings ist dafür eine so genannte englische Auktion nötig.{S} Bei dieser |
| enannte englische Auktion nötig.{S} Bei dieser verbreiteten Versteigerung, die gern in Filmen s |
| Auktionshaus E-Bay funktioniert, machen die potentiellen Käufer so lange für alle Beteiligten s |
| en die potentiellen Käufer so lange für alle Beteiligten sichtbare Gebote, bis niemand bereit i |
| n.{S} Bei holländischen Auktionen nennt der Auktionator einen überhöhten Preis und senkt diesen |
| dischen Auktionen nennt der Auktionator einen überhöhten Preis und senkt diesen schrittweise, b |
| reis und senkt diesen schrittweise, bis der erste Bieter zuschlägt.{S} So werden oft in Großmär |
| tien von Blumen oder Fisch verkauft.{S} Dieses Verfahren hat Neeman zufolge nur dann Vorteile, |
| Neeman zufolge nur dann Vorteile, wenn ein Bieter das Objekt unbedingt haben möchte und darum |
| olge nur dann Vorteile, wenn ein Bieter das Objekt unbedingt haben möchte und darum bereit ist, |
| hr zu zahlen als alle anderen.{S} Liegt seine Schmerzgrenze etwa bei zwei Millionen Euro, die s |
| .{S} Liegt seine Schmerzgrenze etwa bei zwei Millionen Euro, die seiner Konkurrenten aber bei e |
| renze etwa bei zwei Millionen Euro, die seiner Konkurrenten aber bei einer Million, dann wird d |
| Euro, die seiner Konkurrenten aber bei einer Million, dann wird der Höchstbieter bei einer hol |
| Million, dann wird der Höchstbieter bei einer holländischen Auktion bald zuschlagen, wenn sein |
| ändischen Auktion bald zuschlagen, wenn sein Limit unterschritten wird, und vielleicht 1,6 Mill |
| mit unterschritten wird, und vielleicht 1,6 Millionen zahlen.{S} Die Effektivität wäre dann 80 |
| und vielleicht 1,6 Millionen zahlen.{S} Die Effektivität wäre dann 80 Prozent.{S} Bei einer eng |
| fektivität wäre dann 80 Prozent.{S} Bei einer englischen Auktion hingegen würden beim Preis von |
| Auktion hingegen würden beim Preis von einer Million alle Bieter außer dem einen aussteigen, d |
| gen würden beim Preis von einer Million alle Bieter außer dem einen aussteigen, die Effektivitä |
| alle Bieter außer dem einen aussteigen, die Effektivität läge dann nur noch bei 50 Prozent.{S} |
| ei 50 Prozent.{S} Entscheidend ist, wie viele Informationen der Verkäufer und die Bieter über e |
| tscheidend ist, wie viele Informationen der Verkäufer und die Bieter über einander haben.{S} Na |
| e viele Informationen der Verkäufer und die Bieter über einander haben.{S} Natürlich wird keine |
| über einander haben.{S} Natürlich wird keine Partei im Voraus verraten, wo ihre Schmerzgrenze |
| ird keine Partei im Voraus verraten, wo ihre Schmerzgrenze liegt.{S} Die Ökonomen schätzen dies |
| rraten, wo ihre Schmerzgrenze liegt.{S} Die Ökonomen schätzen diese daher.{S} Als Grundlage daf |
| aher.{S} Als Grundlage dafür dient etwa das Verhalten bei vergangenen Auktionen.{S} Neeman nimm |
| {S} Neeman nimmt zusätzlich an, dass es keine verborgenen Beziehungen zwischen Bietern gibt.{S} |
| nur, dass sie sich nicht absprechen, um die Auktion zu manipulieren, sondern auch dass ihre Wer |
| tion zu manipulieren, sondern auch dass ihre Wertschätzungen des Gegenstands einer statistische |
| sondern auch dass ihre Wertschätzungen des Gegenstands einer statistischen Verteilung unterlie |
| ss ihre Wertschätzungen des Gegenstands einer statistischen Verteilung unterliegen.{S} Neeman s |
| unterliegen.{S} Neeman sagt auch, dass ein Mindestgebot den Verkäufer zwar vor enttäuschend ge |
| Neeman sagt auch, dass ein Mindestgebot den Verkäufer zwar vor enttäuschend geringen Erlösen sc |
| geringen Erlösen schützt, es aber meist keinen großen Unterschied macht.{S} Darum sei eine einf |
| großen Unterschied macht.{S} Darum sei eine einfache englische Auktion ohne Mindestgebot meist |
| glische Auktion ohne Mindestgebot meist die beste Entscheidung: „Auch im schlimmsten Fall werde |
| idung: „Auch im schlimmsten Fall werden die Verluste des Verkäufers, weil er die Auktion nicht |
| im schlimmsten Fall werden die Verluste des Verkäufers, weil er die Auktion nicht anders angele |
| en die Verluste des Verkäufers, weil er die Auktion nicht anders angelegt hat, klein sein.“{S} |
| ionen in Deutschland / Kunst SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Berlin hält |
| anktionen{S} Von Nico Fried{S} Berlin – Der Vize-Regierungssprecher wählte sicheren Grund.{S} D |
| rungssprecher wählte sicheren Grund.{S} Die Rechtslage für eine Aufhebung der UN-Sanktionen geg |
| e sicheren Grund.{S} Die Rechtslage für eine Aufhebung der UN-Sanktionen gegen den Irak sei ein |
| d.{S} Die Rechtslage für eine Aufhebung der UN-Sanktionen gegen den Irak sei eindeutig, referie |
| : Erst müsse Waffeninspekteur Hans Blix einen abschließenden Bericht vorlegen, dann könne der S |
| hließenden Bericht vorlegen, dann könne der Sicherheitsrat über die Aufhebung der Sanktionen en |
| gen, dann könne der Sicherheitsrat über die Aufhebung der Sanktionen entscheiden.{S} „Das ist d |
| e der Sicherheitsrat über die Aufhebung der Sanktionen entscheiden.{S} „Das ist die Rechtslage |
| der Sanktionen entscheiden.{S} „Das ist die Rechtslage – und die Position der Bundesregierung e |
| eiden.{S} „Das ist die Rechtslage – und die Position der Bundesregierung entspricht der Rechtsl |
| s ist die Rechtslage – und die Position der Bundesregierung entspricht der Rechtslage.“{S} Alle |
| Position der Bundesregierung entspricht der Rechtslage.“{S} Allerdings, so fügten Steg und eine |
| age.“{S} Allerdings, so fügten Steg und eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes hinzu, sei man na |
| ngs, so fügten Steg und eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes hinzu, sei man natürlich offen fü |
| mtes hinzu, sei man natürlich offen für alle Maßnahmen, die den Wiederaufbau im Irak voranbräch |
| natürlich offen für alle Maßnahmen, die den Wiederaufbau im Irak voranbrächten.{S} Mit dieser f |
| deraufbau im Irak voranbrächten.{S} Mit dieser formalistischen Argumentation vermied es die Bun |
| ormalistischen Argumentation vermied es die Bundesregierung ganz bewusst, sich in der Debatte ü |
| e Bundesregierung ganz bewusst, sich in der Debatte über eine Aufhebung der Sanktionen auf eine |
| ganz bewusst, sich in der Debatte über eine Aufhebung der Sanktionen auf eine Seite zu schlage |
| sich in der Debatte über eine Aufhebung der Sanktionen auf eine Seite zu schlagen.{S} Dem Verne |
| über eine Aufhebung der Sanktionen auf eine Seite zu schlagen.{S} Dem Vernehmen nach will man |
| nktionen auf eine Seite zu schlagen.{S} Dem Vernehmen nach will man in Berlin erst einmal abwar |
| man in Berlin erst einmal abwarten, wie die Diskussion sich unter den fünf ständigen Mitglieder |
| abwarten, wie die Diskussion sich unter den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates ent |
| ch unter den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates entwickelt.{S} Derzeit sehe man ke |
| tsrates entwickelt.{S} Derzeit sehe man keinen Bedarf, sich öffentlich einzumischen.{S} Die USA |
| edarf, sich öffentlich einzumischen.{S} Die USA fordern ein bedingungsloses Ende des Embargos g |
| ntlich einzumischen.{S} Die USA fordern ein bedingungsloses Ende des Embargos gegen den Irak un |
| ie USA fordern ein bedingungsloses Ende des Embargos gegen den Irak und sind auch nicht gewillt |
| n den Irak und sind auch nicht gewillt, die UN-Waffeninspektoren noch einmal in den Irak zu sch |
| einmal in den Irak zu schicken.{S} Mit den Einnahmen aus den Öl-Exporten soll der Wiederaufbau |
| den Einnahmen aus den Öl-Exporten soll der Wiederaufbau des Landes mit finanziert werden.{S} B |
| s den Öl-Exporten soll der Wiederaufbau des Landes mit finanziert werden.{S} Bei den Beratungen |
| es Landes mit finanziert werden.{S} Bei den Beratungen im UN-Sicherheitsrat hatte sich Frankrei |
| N-Sicherheitsrat hatte sich Frankreich, einer der wichtigsten Gegner des Irak-Krieges, am Diens |
| , am Dienstagabend dafür ausgesprochen, das Embargo zumindest befristet auszusetzen.{S} UN-Bots |
| Marc de la Sablière erklärte, lediglich die endgültige Aufhebung des Embargos solle von einem B |
| rte, lediglich die endgültige Aufhebung des Embargos solle von einem Bericht der Waffeninspekto |
| ültige Aufhebung des Embargos solle von einem Bericht der Waffeninspektoren abhängig gemacht we |
| ng des Embargos solle von einem Bericht der Waffeninspektoren abhängig gemacht werden.{S} Paral |
| rden.{S} Parallel dazu setzte sich auch der französische Außenminister Dominique de Villepin be |
| Außenminister Dominique de Villepin bei einem Besuch in Ankara für diesen Kompromiss ein.{S} Da |
| Villepin bei einem Besuch in Ankara für diesen Kompromiss ein.{S} Damit kam die Regierung in Pa |
| für diesen Kompromiss ein.{S} Damit kam die Regierung in Paris den USA überraschend schnell und |
| in.{S} Damit kam die Regierung in Paris den USA überraschend schnell und weit entgegen.{S} Durc |
| end schnell und weit entgegen.{S} Durch das französische Entgegenkommen sah sich Russland in se |
| che Entgegenkommen sah sich Russland in seiner Ablehnung einer Aufhebung der Sanktionen plötzli |
| n sah sich Russland in seiner Ablehnung einer Aufhebung der Sanktionen plötzlich weitgehend all |
| and in seiner Ablehnung einer Aufhebung der Sanktionen plötzlich weitgehend allein, zumal auch |
| sich kompromissbereit gezeigt hatte.{S} Die Regierung in Moskau fürchtet offenbar vor allem um |
| allem um milliardenschwere Verträge aus dem Öl-für- Lebensmittel-Programm der UN, das mit einer |
| e aus dem Öl-für- Lebensmittel-Programm der UN, das mit einer Aufhebung der Sanktionen überflüs |
| - Lebensmittel-Programm der UN, das mit einer Aufhebung der Sanktionen überflüssig werden könnt |
| rogramm der UN, das mit einer Aufhebung der Sanktionen überflüssig werden könnte.{S} Russland k |
| te.{S} Russland kündigte allerdings an, den französischen Vorschlag zu überdenken, zumal dieser |
| ag zu überdenken, zumal dieser zunächst eine Fortführung des UN- Programms vorsieht.{S} Die Uns |
| tführung des UN- Programms vorsieht.{S} Die Unstimmigkeiten zwischen Moskau, Paris und Berlin k |
| Berlin kamen überraschend, nachdem sich die Präsidenten Jacques Chirac und Wladimir Putin sowie |
| Bundeskanzler Gerhard Schröder erst vor zehn Tagen in St. Petersburg über das weitere Vorgehen |
| t vor zehn Tagen in St. Petersburg über das weitere Vorgehen in der Irak-Frage abgestimmt hatte |
| in der Irak-Frage abgestimmt hatten.{S} Die Bundesregierung war am Mittwoch bemüht, dem Eindruc |
| Bundesregierung war am Mittwoch bemüht, dem Eindruck eines Konfliktes in dieser Frage entgegen |
| ng war am Mittwoch bemüht, dem Eindruck eines Konfliktes in dieser Frage entgegen zu wirken.{S} |
| emüht, dem Eindruck eines Konfliktes in dieser Frage entgegen zu wirken.{S} Es gebe „nichts Tre |
| .{S} Es gebe „nichts Trennendes“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, sondern nur „vers |
| ichts Trennendes“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, sondern nur „verschiedene Beiträ |
| , sondern nur „verschiedene Beiträge in einer offenen Diskussion“.{S} Steg sagte, die Gespräche |
| ner offenen Diskussion“.{S} Steg sagte, die Gespräche in St. Petersburg hätten nur dem Abgleich |
| Gespräche in St. Petersburg hätten nur dem Abgleich der Positionen gedient, seien aber nicht d |
| St. Petersburg hätten nur dem Abgleich der Positionen gedient, seien aber nicht darauf angeleg |
| cht darauf angelegt gewesen, „im Detail eine Einigung zu erzielen“.{S} UNO-Resolution 1483 zum |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Das Alte-We |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Das Alte-Welt-Projekt{S} Von wegen geschichtslos: In We |
| geschichtslos: In West Virginia werden die Bräuche Europas gepflegt als seien es die eigenen{S |
| als seien es die eigenen{S} Erwin sagt, das Jägerschnitzel sei sehr beliebt.{S} Aber ansonsten |
| sehr beliebt.{S} Aber ansonsten würden seine Gäste lieber Knackwurst als Weißwurst essen.{S} M |
| t habe er es auch einmal probiert, doch die Amerikaner wollten es warm serviert bekommen.{S} „D |
| .{S} „Das geht doch nicht“, empört sich der Mittsechziger, „das ist doch furchtbar, so ein Brot |
| Mittsechziger, „das ist doch furchtbar, so ein Brot aufzuwärmen“.{S} Erwin Asams „Bavarian Inn“ |
| steht etwas außerhalb von Sheperdstown, einer Kleinstadt im äußersten Nordosten West Virginias. |
| utschen Einwanderern gegründet.{S} Seit 25 Jahren betreibt der Münchner Erwin zusammen mit sein |
| n gegründet.{S} Seit 25 Jahren betreibt der Münchner Erwin zusammen mit seiner britischen Frau |
| etreibt der Münchner Erwin zusammen mit seiner britischen Frau Carol nun schon sein alpines Hot |
| seiner britischen Frau Carol nun schon sein alpines Hotel-Restaurant am Ortsrand.{S} Im Prospe |
| Ortsrand.{S} Im Prospekt verspricht er den Gästen eine „old world experience“, wie es sie sons |
| nur noch in Bayern selbst gebe.{S} Und die Gäste kommen in Scharen.{S} Sie lieben es, im Licht |
| men „Sauerkraut garnished“ zu speisen – eine Art überdimensionale Schlachtplatte.{S} Die bayeri |
| olletiert.{S} Im Restaurant-Flur lachen allerlei bekannte Gesichter von den Wänden: George Bush |
| lachen allerlei bekannte Gesichter von den Wänden: George Bush Senior, Ted Kennedy, Hillary Cl |
| rischer Politprominenz: Erwin Huber hat ein schneidiges Foto mit Autogramm hinterlassen.{S} Erw |
| Erwin Asam ist überzeugt: „Wenn Stoiber die Wahlen gewonnen hätte, wäre der Huber der Zweithöch |
| Stoiber die Wahlen gewonnen hätte, wäre der Huber der Zweithöchste in Deutschland geworden.“{S} |
| eithöchste in Deutschland geworden.“{S} Die Lodges des Hotels tragen Namen wie Bodensee, Chiems |
| in Deutschland geworden.“{S} Die Lodges des Hotels tragen Namen wie Bodensee, Chiemsee oder Sch |
| nsee, Chiemsee oder Schwarzwald, und in den vielen Zimmern mit Blick auf den Potomac River trit |
| tritt man, Großmutter lässt grüßen, in ein Meer von Blumen: Teppichböden, Tapeten, Vorhänge un |
| .{S} So gemütlich kann Bayern sein.{S} „Viele Gäste“, meint Erwin, „kommen, um sich an ihren Ur |
| äste“, meint Erwin, „kommen, um sich an ihren Urlaub in München zu erinnern, oder in Österreich |
| rreich oder Frankreich.“ – Einerlei, in der alten Welt eben.{S} Fritz sagt, hier drin könnte ma |
| en.{S} Fritz sagt, hier drin könnte man ein Oktoberfest aufziehen, wie es noch nie da gewesen s |
| hektischen Armbewegungen präsentiert er die immense Länge des Ballsaals im Keller des „Greenbri |
| gungen präsentiert er die immense Länge des Ballsaals im Keller des „Greenbrier Resorts“: weich |
| ffiger Blumenteppich auch hier – soweit das Auge reicht.{S} Die Abgeordneten hätten hier Konfer |
| auch hier – soweit das Auge reicht.{S} Die Abgeordneten hätten hier Konferenzen oder Festlichk |
| ten können, sagt Fritz, während draußen der Atomkrieg tobte.{S} Atomkrieg?{S} Es sieht so gar n |
| rginias größtem und nobelstem Hotel.{S} Der Gast kann sich eher an die güldenen Zeiten des Flow |
| em Hotel.{S} Der Gast kann sich eher an die güldenen Zeiten des Flower-Power erinnert fühlen: I |
| en des Flower-Power erinnert fühlen: In jedem der 900 Zimmer findet sich eine andere Spielart g |
| en: In jedem der 900 Zimmer findet sich eine andere Spielart gewagter floraler Kompositionen.{S |
| r floraler Kompositionen.{S} Ob das nun eine Tapete ist mit autoreifengroßen gelben Rosen, ein |
| ist mit autoreifengroßen gelben Rosen, ein Teppich ganz in Giftgrün oder Vorhänge, von denen d |
| nz in Giftgrün oder Vorhänge, von denen die Staatsblume prangt, der innenarchitektonisch gern u |
| sich.{S} „The bunker“ – niemand spricht dieses Wort so entschieden und ehrfurchtsvoll aus wie F |
| svoll aus wie Fritz.{S} Fritz Bugas.{S} 30 Jahre lang, seit der Inbetriebnahme 1961, war er Hau |
| {S} Fritz Bugas.{S} 30 Jahre lang, seit der Inbetriebnahme 1961, war er Hauptverantwortlicher f |
| 1961, war er Hauptverantwortlicher für den Strahlenschutzbunker, der unter einem Seitenflügel |
| ortlicher für den Strahlenschutzbunker, der unter einem Seitenflügel des Greenbrier dem gesamte |
| unter einem Seitenflügel des Greenbrier dem gesamten amerikanischen Kongress Schutz bieten soll |
| schen Kongress Schutz bieten sollte bei einem Atombombenangriff der Sowjetunion.{S} Fritz und s |
| eten sollte bei einem Atombombenangriff der Sowjetunion.{S} Fritz und seine 15 Mitarbeiter hätt |
| enangriff der Sowjetunion.{S} Fritz und seine 15 Mitarbeiter hätten die Anlage im Ernstfall akt |
| } Fritz und seine 15 Mitarbeiter hätten die Anlage im Ernstfall aktivieren müssen.{S} 1992 enth |
| vieren müssen.{S} 1992 enthüllte jedoch ein Journalist in der Washington Post das Geheimnis und |
| h ein Journalist in der Washington Post das Geheimnis und machte Fritz damit vom staatstragende |
| ortlichen zum Touristenführer.{S} Neben dem Eingang zum Ballsaal befindet sich, getarnt von ein |
| farbenfroh tapezierten Scheinwand, eine 25 Tonnen schwere Stahltür.{S} Dahinter ein Bild wie au |
| 25 Tonnen schwere Stahltür.{S} Dahinter ein Bild wie aus kühnsten Spionagefilmen: Türkis geflie |
| betten, enorme Wasser- und Dieseltanks, ein Klinikraum und, das Wichtigste, die Schaltzentrale: |
| r- und Dieseltanks, ein Klinikraum und, das Wichtigste, die Schaltzentrale: Dort zeigen rot bez |
| ks, ein Klinikraum und, das Wichtigste, die Schaltzentrale: Dort zeigen rot bezifferte Digitalu |
| Dort zeigen rot bezifferte Digitaluhren die Uhrzeiten von Bagdad, Honolulu und anderer offenbar |
| , Honolulu und anderer offenbar während eines Atomkriegs relevanter Orte.{S} Daneben hängt ein |
| riegs relevanter Orte.{S} Daneben hängt ein großes Farbfoto des Capitol im herbstlichen Abendli |
| Capitol im herbstlichen Abendlicht.{S} Der Herbst ist sehr beliebt in West Virginia.{S} Das La |
| t ist sehr beliebt in West Virginia.{S} Das Land ist ein einziger, hügeliger Laubwald, durchflo |
| liebt in West Virginia.{S} Das Land ist ein einziger, hügeliger Laubwald, durchflossen von brei |
| ickt mit kleinen Städtchen.{S} Und weil das Laub sich ab Oktober zu färben beginnt, kommen dann |
| Oktober zu färben beginnt, kommen dann die meisten Touristen.{S} Alle wollen sie die leuchtend |
| e meisten Touristen.{S} Alle wollen sie die leuchtenden Farben sehen – drinnen wie draußen.{S} |
| – drinnen wie draußen.{S} Michael sagt, die konischen Geschosse seien viel besser gewesen, weil |
| sich drehten und zielsicherer waren als die alten Bleikugeln.{S} An seinem sehnigen Unterarm ve |
| r waren als die alten Bleikugeln.{S} An seinem sehnigen Unterarm versucht er die Wirkung eines |
| An seinem sehnigen Unterarm versucht er die Wirkung eines Treffers zu verdeutlichen: Die Kugel |
| hnigen Unterarm versucht er die Wirkung eines Treffers zu verdeutlichen: Die Kugel würde den Kn |
| irkung eines Treffers zu verdeutlichen: Die Kugel würde den Knochen zersplittern, eine große Wu |
| ffers zu verdeutlichen: Die Kugel würde den Knochen zersplittern, eine große Wunde aufreißen un |
| e Kugel würde den Knochen zersplittern, eine große Wunde aufreißen und in diesem Fall hätte bei |
| tern, eine große Wunde aufreißen und in diesem Fall hätte bei den primitiven Arzneien in den 18 |
| aufreißen und in diesem Fall hätte bei den primitiven Arzneien in den 1860er-Jahren nur noch e |
| Arzneien in den 1860er-Jahren nur noch eine Amputation den Verwundeten retten können – ohne Na |
| 1860er-Jahren nur noch eine Amputation den Verwundeten retten können – ohne Narkose versteht s |
| r im Droop Mountain State Park.{S} Seit 18 Jahren wohnt er in einem Holzhaus mitten im Wald.{S} |
| ate Park.{S} Seit 18 Jahren wohnt er in einem Holzhaus mitten im Wald.{S} Er wacht über die Ein |
| lzhaus mitten im Wald.{S} Er wacht über die Einhaltung der Regeln im Park, etwa darüber, dass n |
| m Wald.{S} Er wacht über die Einhaltung der Regeln im Park, etwa darüber, dass niemand Alkohol |
| – man will familienfreundlich sein.{S} Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist es aber, Inter |
| häftigungen ist es aber, Interessierten den Verlauf der Bürgerkriegsschlacht am Droop Mountain |
| ist es aber, Interessierten den Verlauf der Bürgerkriegsschlacht am Droop Mountain zu erläutern |
| ern.{S} Am 6. November 1863 trafen hier 5000 Soldaten aus den Nordstaaten auf 2500 Südstaatler. |
| r 5000 Soldaten aus den Nordstaaten auf 2500 Südstaatler.{S} Flankenangriff, Rückzug, Gegenatta |
| Flankenangriff, Rückzug, Gegenattacke – jedes Detail der Schlacht kennt er auswendig, weiß, auf |
| f, Rückzug, Gegenattacke – jedes Detail der Schlacht kennt er auswendig, weiß, auf welchem Hüge |
| Schlacht kennt er auswendig, weiß, auf welchem Hügel oder welcher Lichtung wie viele Soldaten |
| auswendig, weiß, auf welchem Hügel oder welcher Lichtung wie viele Soldaten um 5 Uhr Morgens ge |
| welchem Hügel oder welcher Lichtung wie viele Soldaten um 5 Uhr Morgens gestanden haben.{S} Let |
| tanden haben.{S} Letztlich gab es „nur“ 93 Tote, die Südstaaten-Armee wurden nach Süden abgedrä |
| drängt.{S} Durch das alte Virginia lief die Front des „Civil War“, West Virginia ist der einzig |
| ront des „Civil War“, West Virginia ist der einzige neue Staat, der aus diesem Krieg entstanden |
| nia ist der einzige neue Staat, der aus diesem Krieg entstanden ist.{S} An fast jedem Schlachtf |
| diesem Krieg entstanden ist.{S} An fast jedem Schlachtfeld gibt es heute ein kleines Museum.{S} |
| n fast jedem Schlachtfeld gibt es heute ein kleines Museum.{S} Einmal im Jahr findet auf den gr |
| es Museum.{S} Einmal im Jahr findet auf den größeren Kriegsschauplätzen ein „re-anactment“ stat |
| Musketen und Kanonen aufeinander, unter dem Beifall tausender Zuschauer.{S} Auch Michael schieß |
| e Eichhörnchen, von denen es wimmelt in den Wäldern hier.{S} Er ist, wie fast alle Männer in We |
| elt in den Wäldern hier.{S} Er ist, wie fast alle Männer in West Virginia, passionierter Jäger. |
| er.{S} Zum Töten benutzt er am liebsten den Indianerbogen.{S} In seinem Wohnzimmer, Blumenteppi |
| er am liebsten den Indianerbogen.{S} In seinem Wohnzimmer, Blumenteppichböden werden wohl auch |
| wohl auch privat geschätzt, hängt neben einem durchlöcherten Hirschfell und dem Federschmuck wi |
| ben einem durchlöcherten Hirschfell und dem Federschmuck wilder Truthähne ein halbes Dutzend se |
| l und dem Federschmuck wilder Truthähne ein halbes Dutzend selbst gemachter Bogen.{S} Aus ganz |
| artem Holz schneidet er sie und beklebt die Außenseite mit den Sehnen bereits erlegter Rehe.{S} |
| t er sie und beklebt die Außenseite mit den Sehnen bereits erlegter Rehe.{S} Dadurch würden sie |
| flexibler, das habe er aus Büchern über die Indianer gelernt.{S} Nach Feierabend nimmt Michael |
| lernt.{S} Nach Feierabend nimmt Michael einen seiner Bogen zur Hand, schleicht über die Lichtun |
| n seiner Bogen zur Hand, schleicht über die Lichtungen, die einst ein Schlachtfeld waren und sc |
| chleicht über die Lichtungen, die einst ein Schlachtfeld waren und schießt mit bemerkenswerter |
| ießt mit bemerkenswerter Zielsicherheit den vielen fetten Eichhörnchen hinterher.{S} Frittiert, |
| anchmal, gesteht Michael, fühle er sich ein bisschen wie ein Mörder.{S} Denn die vielen Rehe hi |
| Michael, fühle er sich ein bisschen wie ein Mörder.{S} Denn die vielen Rehe hier im Park sind s |
| ch ein bisschen wie ein Mörder.{S} Denn die vielen Rehe hier im Park sind so wenig scheu, dass |
| so wenig scheu, dass man ihnen fast mit dem Hammer auf den Kopf schlagen könnte.{S} Die Bogenja |
| dass man ihnen fast mit dem Hammer auf den Kopf schlagen könnte.{S} Die Bogenjagd auf einen Hi |
| Hammer auf den Kopf schlagen könnte.{S} Die Bogenjagd auf einen Hirschen in Colorado sei da etw |
| t es, geht zum Kühlschrank und holt aus dem Gefrierfach das untere Drittel eines Hirschbeins, s |
| ühlschrank und holt aus dem Gefrierfach das untere Drittel eines Hirschbeins, samt Haar und Huf |
| aus dem Gefrierfach das untere Drittel eines Hirschbeins, samt Haar und Hufen.{S} Stolz stellt |
| gefliesten Küchenboden, kauert sich in drei Metern Entfernung hin, spannt einen gedachten Boge |
| h in drei Metern Entfernung hin, spannt einen gedachten Bogen und flüstert: „So weit waren wir |
| üstert: „So weit waren wir auseinander, der Hirsch und ich.“{S} Im letzten Moment habe ihn das |
| und ich.“{S} Im letzten Moment habe ihn das Tier bemerkt, sei weggelaufen.{S} Doch sein Jagdkol |
| Tier bemerkt, sei weggelaufen.{S} Doch sein Jagdkollege habe den Brunftschrei ausgestoßen, der |
| gelaufen.{S} Doch sein Jagdkollege habe den Brunftschrei ausgestoßen, der Hirsch sich noch einm |
| lege habe den Brunftschrei ausgestoßen, der Hirsch sich noch einmal umgedreht: „Der Augenblick |
| der Hirsch sich noch einmal umgedreht: „Der Augenblick hat mir{S} gereicht“, sagt Michael in fi |
| icht“, sagt Michael in finalem Ton, und ein spitzbübisches Lächeln schleicht durch seinen rot-g |
| rot-grauen Bart.{S} Dann{S} verstaut er die Trophäe wieder im Eisschrank, denn von der Terrasse |
| Trophäe wieder im Eisschrank, denn von der Terrasse ruft seine Frau zum Abendessen.{S} Es gibt |
| Eisschrank, denn von der Terrasse ruft seine Frau zum Abendessen.{S} Es gibt Pizza.{S} HANSJÖR |
| S} Es gibt Pizza.{S} HANSJÖRG GASSER{S} Die Landschaft weit und endlos,{S} die Bräuche bayerisc |
| R{S} Die Landschaft weit und endlos,{S} die Bräuche bayerisch-kultig:{S} Erwin und Carol in ihr |
| bayerisch-kultig:{S} Erwin und Carol in ihrem Wirtshaus.{S} Fotos: Monika Zeller, Comet (3){S} |
| .{S} Fotos: Monika Zeller, Comet (3){S} Die Menschen in West-Virginia sind Jäger wie Michael (l |
| iere erlegt, und Sammler wie Fritz, der den Strahlenschutzbunker erklärt.{S} Informationen{S} A |
| lug ab Frankfurt im Juli und August für 549 Euro an.{S} Ab September, im „Indian Summer“, gibt |
| it United Airlines oder U.S. Airways ab 554 Euro.{S} Weitere Auskünfte: West Virginia Tourism, |
| www.callwva.com Deutsche Einwanderer in den USA / Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalt |
| er in den USA / Gesellschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Küstenf |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Küstenformel{S} Der britische Forscher Allan Willia |
| DIZ München GmbH{S} Die Küstenformel{S} Der britische Forscher Allan Williams hat eine Formel z |
| r britische Forscher Allan Williams hat eine Formel zur Berechnung der Schönheit von Küstenstre |
| Williams hat eine Formel zur Berechnung der Schönheit von Küstenstreifen veröffentlicht.{S} In |
| on Küstenstreifen veröffentlicht.{S} In seinem komplizierten Klassifizierungssystem berücksicht |
| n Klassifizierungssystem berücksichtigt der Wissenschaftler von der University of Glamorgan Fak |
| er University of Glamorgan Faktoren wie die Farbe des Meeres, Abwesenheit von Abfall und geschi |
| ity of Glamorgan Faktoren wie die Farbe des Meeres, Abwesenheit von Abfall und geschichtsträcht |
| und geschichtsträchtige Erinnerungen an die Vergangenheit.{S} Als Sieger aus einem Pilotprojekt |
| an die Vergangenheit.{S} Als Sieger aus einem Pilotprojekt mit 60 getesteten Stränden in drei L |
| } Als Sieger aus einem Pilotprojekt mit 60 getesteten Stränden in drei Ländern gingen die Dingl |
| otprojekt mit 60 getesteten Stränden in drei Ländern gingen die Dingli-Klippen auf Malta, die C |
| Malta, die Cirali-Küste (Türkei) sowie zwei Strände im walisischen Prembrokeshire hervor.{S} N |
| rvor.{S} Nach Angaben von Williams soll das System bereits das Interesse verschiedener Organisa |
| en von Williams soll das System bereits das Interesse verschiedener Organisationen, darunter de |
| , geweckt haben.{S} Als nächstes sollen die Strände Zyperns und Tunesiens bewertet werden.{S} j |
| {S} joh{S} Ebbe in deutschen Idyllen{S} Der Tourismus in Deutschland ebbt weiter ab.{S} Nach An |
| schland ebbt weiter ab.{S} Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist im ersten Quartal die |
| schen Bundesamtes ist im ersten Quartal dieses Jahres die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Pe |
| tes ist im ersten Quartal dieses Jahres die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder a |
| m ersten Quartal dieses Jahres die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder auf Campin |
| , Pensionen oder auf Campingplätzen auf 56,6 Millionen gesunken.{S} Damit musste die Branche ei |
| 6,6 Millionen gesunken.{S} Damit musste die Branche ein Minus von vier Prozent hinnehmen.{S} De |
| n gesunken.{S} Damit musste die Branche ein Minus von vier Prozent hinnehmen.{S} Den Hauptantei |
| in Minus von vier Prozent hinnehmen.{S} Den Hauptanteil des Rückgangs tragen die deutschen Urla |
| r Prozent hinnehmen.{S} Den Hauptanteil des Rückgangs tragen die deutschen Urlauber, während be |
| S} Den Hauptanteil des Rückgangs tragen die deutschen Urlauber, während bei den Gästen aus dem |
| gen die deutschen Urlauber, während bei den Gästen aus dem Ausland sogar ein leichter Zuwachs i |
| en Urlauber, während bei den Gästen aus dem Ausland sogar ein leichter Zuwachs im Vergleich zum |
| nd bei den Gästen aus dem Ausland sogar ein leichter Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr zu verzei |
| nen war.{S} rtr{S} In Wickis Dorf{S} In die Welt der Wikinger können Norwegen-Urlauber vom 10. |
| S} rtr{S} In Wickis Dorf{S} In die Welt der Wikinger können Norwegen-Urlauber vom 10. bis 15. J |
| 0. bis 15. Juli in Gudvangen reisen.{S} Das Dorf liegt im Sognefjord, dem längsten der Welt, un |
| Dorf liegt im Sognefjord, dem längsten der Welt, und verwandelt sich in dieser Sommerwoche in |
| ngsten der Welt, und verwandelt sich in dieser Sommerwoche in Flake, die Heimat des Zeichentric |
| lt sich in dieser Sommerwoche in Flake, die Heimat des Zeichentrickhelden Wicki.{S} Nachgebaute |
| dieser Sommerwoche in Flake, die Heimat des Zeichentrickhelden Wicki.{S} Nachgebaute Wikingersc |
| Essen angeboten.{S} Übernachten können die Besucher im Euro Gudvangen Fjordhotel, dessen Einri |
| Besucher im Euro Gudvangen Fjordhotel, dessen Einrichtung der Wikingerzeit nachempfunden ist.{ |
| er www.Eurohotels.no{S} mus{S} Beten in den Bergen{S} Immer mehr Beter zieht es auf Bergeshöhen |
| {S} mus{S} Beten in den Bergen{S} Immer mehr Beter zieht es auf Bergeshöhen und Almen.{S} Darau |
| rgeshöhen und Almen.{S} Darauf verweist das Erzbischöfliche Ordinariat in München.{S} Allein in |
| che Ordinariat in München.{S} Allein in der Erzdiözese München und Freising nutzten mehr als 30 |
| Erzdiözese München und Freising nutzten mehr als 30000 Touristen jedes Jahr die Gelegenheit zum |
| eising nutzten mehr als 30000 Touristen jedes Jahr die Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch in de |
| ten mehr als 30000 Touristen jedes Jahr die Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch in den Bergen.{S |
| e Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch in den Bergen.{S} Dabei werde Heimatliebe und sportliche A |
| n.{S} Häufig seien Bergwallfahrten auch dem Gedenken an im Gebirge verunglückte Menschen gewidm |
| idmet.{S} Katholische Gottesdienste auf den Bergen haben in Bayern eine mehr als 100-jährige Tr |
| rkehr hat es sich kaum ausgewirkt, dass die Deutschen im vergangenen Jahr weniger gern geflogen |
| niger gern geflogen sind, wohl aber auf die Nutzung deutscher Radwege.{S} Das jedenfalls meldet |
| scher Radwege.{S} Das jedenfalls meldet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC).{S} Mehr al |
| emeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC).{S} Mehr als zwei Millionen Deutsche hätten 2002 ihren Urla |
| als zwei Millionen Deutsche hätten 2002 ihren Urlaub auf dem Fahrradsattel verbracht, das waren |
| n Deutsche hätten 2002 ihren Urlaub auf dem Fahrradsattel verbracht, das waren 12,7Prozent mehr |
| tester Radfernweg sei allerdings weiter der Weserradweg.{S} Im Ausland radelten die Deutschen a |
| der Weserradweg.{S} Im Ausland radelten die Deutschen am liebsten in Österreich, Frankreich, It |
| Österreich, Frankreich, Italien und in der Schweiz.{S} jfv SZdigital: Alle Rechte vorbehalten |
| n und in der Schweiz.{S} jfv SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Woche d |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Woche der Diplomaten{S} Beim Ringen um eine neue Ir |
| stung der DIZ München GmbH{S} Die Woche der Diplomaten{S} Beim Ringen um eine neue Irak-Resolut |
| kommt es auf Kompromisse an, bei denen alle Seiten ihr Gesicht wahren{S} In New York ringen di |
| f Kompromisse an, bei denen alle Seiten ihr Gesicht wahren{S} In New York ringen die Diplomaten |
| hr Gesicht wahren{S} In New York ringen die Diplomaten erneut um eine Irak-Resolution, und die |
| ten erneut um eine Irak-Resolution, und die Frage, die sie umtreibt, heißt: Sollen die Schlacht |
| Frage, die sie umtreibt, heißt: Sollen die Schlachten von gestern noch einmal geschlagen werde |
| ch einmal geschlagen werden?{S} Nachdem der UN- Sicherheitsrat den Krieg der Amerikaner und Bri |
| rden?{S} Nachdem der UN- Sicherheitsrat den Krieg der Amerikaner und Briten gegen den Irak nich |
| achdem der UN- Sicherheitsrat den Krieg der Amerikaner und Briten gegen den Irak nicht verhinde |
| rak nicht verhindert hat, steht dem aus 15 Staaten bestehenden Gremium diese Woche eine weitere |
| dem aus 15 Staaten bestehenden Gremium diese Woche eine weitere Machtprobe bevor.{S} Die USA w |
| Staaten bestehenden Gremium diese Woche eine weitere Machtprobe bevor.{S} Die USA wollen über e |
| Woche eine weitere Machtprobe bevor.{S} Die USA wollen über eine Resolution abstimmen lassen, d |
| achtprobe bevor.{S} Die USA wollen über eine Resolution abstimmen lassen, die vor allem bei den |
| ion abstimmen lassen, die vor allem bei den Vetomächten Russland und Frankreich auf Vorbehalte |
| Joschka Fischer machte Vorbehalte gegen den US-Entwurf deutlich.{S} „Wenn er ausreichend wäre, |
| ehr darüber diskutieren“, sagte Fischer dem Spiegel.{S} Er bezeichnete zwar den Entwurf als gut |
| her dem Spiegel.{S} Er bezeichnete zwar den Entwurf als gute Grundlage, nannte aber Punkte, übe |
| eiter debattiert werden müsse, darunter die Rolle der UN, die Frage der Öl-Einkünfte und der Ma |
| ttiert werden müsse, darunter die Rolle der UN, die Frage der Öl-Einkünfte und der Massenvernic |
| erden müsse, darunter die Rolle der UN, die Frage der Öl-Einkünfte und der Massenvernichtungswa |
| der UN, die Frage der Öl-Einkünfte und der Massenvernichtungswaffen.{S} Die Staatengemeinschaf |
| te und der Massenvernichtungswaffen.{S} Die Staatengemeinschaft ist mit dem Problem konfrontier |
| fen.{S} Die Staatengemeinschaft ist mit dem Problem konfrontiert, inwieweit sie sich mit den Be |
| em konfrontiert, inwieweit sie sich mit den Besatzungsmächten arrangieren soll.{S} Einerseits w |
| ieren soll.{S} Einerseits weint man bei den Vereinten Nationen dem gestürzten Diktator Saddam H |
| ts weint man bei den Vereinten Nationen dem gestürzten Diktator Saddam Hussein keine Träne nach |
| dem gestürzten Diktator Saddam Hussein keine Träne nach.{S} Andererseits lassen Experten am Ea |
| ts lassen Experten am East River jedoch keinen Zweifel daran, dass die Invasion des Irak völker |
| River jedoch keinen Zweifel daran, dass die Invasion des Irak völkerrechtswidrig war.{S} Es sol |
| Es soll deshalb nicht so aussehen, dass die UN bereit sind, Amerikanern und Briten im Nachhinei |
| d, Amerikanern und Briten im Nachhinein einen Freibrief auszustellen.{S} Deshalb hat in New Yor |
| uszustellen.{S} Deshalb hat in New York die Stunde der Diplomaten geschlagen.{S} Ihre Aufgabe i |
| .{S} Deshalb hat in New York die Stunde der Diplomaten geschlagen.{S} Ihre Aufgabe ist es, Komp |
| ie Stunde der Diplomaten geschlagen.{S} Ihre Aufgabe ist es, Kompromisse auszuloten, damit der |
| e ist es, Kompromisse auszuloten, damit der Resolutionsentwurf den Sicherheitsrat passieren kan |
| uszuloten, damit der Resolutionsentwurf den Sicherheitsrat passieren kann und alle ihr Gesicht |
| Sicherheitsrat passieren kann und alle ihr Gesicht wahren können.{S} „Es wäre unklug, wenn die |
| wahren können.{S} „Es wäre unklug, wenn die UN auf Verweigerung setzten.{S} Damit würden sie si |
| g setzten.{S} Damit würden sie sich aus dem Spiel bringen“, meint ein UN-Beamter.{S} Gleichwohl |
| erten Diplomaten enttäuscht auf den von den USA, Großbritannien und Spanien überarbeiteten Reso |
| n Resolutionsentwurf.{S} Zwar sind sich die Mitglieder des wichtigsten UN-Gremiums grundsätzlic |
| miums grundsätzlich darüber einig, dass die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Bagdad, die |
| lich darüber einig, dass die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Bagdad, die nach dem Einma |
| reinten Nationen gegen Bagdad, die nach dem Einmarsch des Irak in Kuwait 1990 verhängt wurden, |
| es Irak in Kuwait 1990 verhängt wurden, keinen Sinn mehr haben.{S} Doch während die USA auf ein |
| keinen Sinn mehr haben.{S} Doch während die USA auf eine sofortige Aufhebung der Sanktionen drä |
| mehr haben.{S} Doch während die USA auf eine sofortige Aufhebung der Sanktionen drängen, besteh |
| nd die USA auf eine sofortige Aufhebung der Sanktionen drängen, bestehen Frankreich und Russlan |
| n, bestehen Frankreich und Russland auf eine Suspendierung.{S} Denn eigentlich müssen die UN- W |
| uspendierung.{S} Denn eigentlich müssen die UN- Waffeninspektoren zunächst wieder in den Irak g |
| eschickt werden, um festzustellen, dass das Land keine Massenvernichtungswaffen hat.{S} Daran, |
| werden, um festzustellen, dass das Land keine Massenvernichtungswaffen hat.{S} Daran, dass dies |
| allerdings niemand ernsthaft.{S} Außer einigen kosmetischen Änderungen sind Amerikaner und Bri |
| ind Amerikaner und Briten nicht bereit, die Rolle der UN beim politischen und wirtschaftlichen |
| aner und Briten nicht bereit, die Rolle der UN beim politischen und wirtschaftlichen Wiederaufb |
| schen und wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes aufzuwerten.{S} Ebenso bleibt die Aufgabe ei |
| es Landes aufzuwerten.{S} Ebenso bleibt die Aufgabe eines UN-Koordinators für den Irak vage.{S} |
| ndert streben Washington und London mit dem modifizierten Resolutionsentwurf nicht nur die inte |
| ifizierten Resolutionsentwurf nicht nur die internationale Anerkennung als Besatzungsmächte mit |
| le Anerkennung als Besatzungsmächte mit allen Vollmachten für zwölf Monate an, sondern auch die |
| atzungsmächte mit allen Vollmachten für zwölf Monate an, sondern auch die Verlängerung derartig |
| chten für zwölf Monate an, sondern auch die Verlängerung derartiger Kompetenzen ohne neuen Besc |
| onate an, sondern auch die Verlängerung derartiger Kompetenzen ohne neuen Beschluss des Sicherh |
| rtiger Kompetenzen ohne neuen Beschluss des Sicherheitsrats.{S} Ebenso würden die Invasoren wei |
| s des Sicherheitsrats.{S} Ebenso würden die Invasoren weitgehend allein über die Verwendung der |
| en die Invasoren weitgehend allein über die Verwendung der Gelder aus den irakischen Ölverkäufe |
| n weitgehend allein über die Verwendung der Gelder aus den irakischen Ölverkäufen zum Wiederauf |
| lein über die Verwendung der Gelder aus den irakischen Ölverkäufen zum Wiederaufbau des Landes |
| irakischen Ölverkäufen zum Wiederaufbau des Landes entscheiden.{S} Das UN- Programm „Öl für Leb |
| {S} Nur beim Schuldenerlass zeigen sich die Besatzungsmächte konzilianter.{S} Dieser soll im Pa |
| ianter.{S} Dieser soll im Pariser Club, einem internationalen Gremium für Umschuldung, mit alle |
| nationalen Gremium für Umschuldung, mit allen Beteiligten verhandelt werden.{S} „Die UN müssen |
| llen Beteiligten verhandelt werden.{S} „Die UN müssen einige Kröten schlucken“, resümiert ein D |
| en verhandelt werden.{S} „Die UN müssen einige Kröten schlucken“, resümiert ein Diplomat in New |
| sen einige Kröten schlucken“, resümiert ein Diplomat in New York.{S} Andreas{S} Oldag{S} Neugie |
| S} Neugierige Iraker versammeln sich in der Nähe eines kleines Dorfes an der syrischen Grenze, |
| ich in der Nähe eines kleines Dorfes an der syrischen Grenze, als ein amerikanischer Oberst ein |
| nes Dorfes an der syrischen Grenze, als ein amerikanischer Oberst einfliegt, um an einem Treffe |
| amerikanischer Oberst einfliegt, um an einem Treffen kurdischer und arabischer Führer teilzune |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Eigenwillig |
| ident Valéry Giscard d’Estaing gilt bei vielen Mitgliedern des Gremiums als überheblich{S} Von |
| d d’Estaing gilt bei vielen Mitgliedern des Gremiums als überheblich{S} Von Cornelia Bolesch{S} |
| sch{S} Ist es Absicht oder Zufall, dass die Stadt Aachen für den diesjährigen Träger ihres Karl |
| oder Zufall, dass die Stadt Aachen für den diesjährigen Träger ihres Karlspreises mit einer hö |
| tadt Aachen für den diesjährigen Träger ihres Karlspreises mit einer höchst zweideutigen Botsch |
| sjährigen Träger ihres Karlspreises mit einer höchst zweideutigen Botschaft wirbt?{S} Die Ausze |
| höchst zweideutigen Botschaft wirbt?{S} Die Auszeichnung geht an diesem Donnerstag an den „groß |
| haft wirbt?{S} Die Auszeichnung geht an diesem Donnerstag an den „großen Staatsmann und Europäe |
| äer“ Valéry Giscard d’Estaing, der seit fünfzehn Monaten als Präsident des EU-Konvents an einem |
| onaten als Präsident des EU-Konvents an einem neuen Fundament für Europa arbeitet.{S} Auf den P |
| n Fundament für Europa arbeitet.{S} Auf den Plakaten in Aachen und fünfzig weiteren deutschen S |
| itet.{S} Auf den Plakaten in Aachen und fünfzig weiteren deutschen Städten ist das markante hoc |
| fünfzig weiteren deutschen Städten ist das markante hochmütige Gesicht des 77-Jährigen zu sehe |
| 77-Jährigen zu sehen und darunter steht der Satz: „Von seiner Verfassung hängt die Zukunft Euro |
| sehen und darunter steht der Satz: „Von seiner Verfassung hängt die Zukunft Europas ab“. . .{S} |
| der Satz: „Von seiner Verfassung hängt die Zukunft Europas ab“. . .{S} Zweideutig oder nicht – |
| er nicht – Giscard d’Estaing dürfte mit diesem Spruch zufrieden sein.{S} Bringt er doch in jede |
| ch zufrieden sein.{S} Bringt er doch in jedem Fall zum Ausdruck, wovon der französische Großbür |
| doch in jedem Fall zum Ausdruck, wovon der französische Großbürger und ehemalige französische |
| alige französische Staatspräsident Zeit seines langen Lebens immer überzeugt war: Er steht im Z |
| mmer überzeugt war: Er steht im Zentrum des Geschehens.{S} Er ist dazu berufen, die erste Geige |
| des Geschehens.{S} Er ist dazu berufen, die erste Geige zu spielen.{S} An diesem elitären Selbs |
| ufen, die erste Geige zu spielen.{S} An diesem elitären Selbstverständnis haben sich viele Mitg |
| m elitären Selbstverständnis haben sich viele Mitglieder des Konvents immer wieder abgearbeitet |
| verständnis haben sich viele Mitglieder des Konvents immer wieder abgearbeitet.{S} Der Präsiden |
| Konvents immer wieder abgearbeitet.{S} Der Präsident hat dem Konvent mehr als einmal zu verste |
| eder abgearbeitet.{S} Der Präsident hat dem Konvent mehr als einmal zu verstehen gegeben, wie ü |
| hat unnötige Spannungen provoziert, hat die konstruktive Arbeit erschwert.{S} Ist also Giscard |
| hwert.{S} Ist also Giscard schuld, wenn diese europäische Versammlung nicht den ehrgeizigen Ver |
| enn diese europäische Versammlung nicht den ehrgeizigen Verfassungsentwurf aus einem Guss vorle |
| den ehrgeizigen Verfassungsentwurf aus einem Guss vorlegen kann, den viele sich erhofft hatten |
| kann, den viele sich erhofft hatten?{S} Dieser Vorwurf liegt nahe, wird aber der komplexen Roll |
| S} Dieser Vorwurf liegt nahe, wird aber der komplexen Rolle dieses eigenwilligen Verfassungsvat |
| egt nahe, wird aber der komplexen Rolle dieses eigenwilligen Verfassungsvaters nicht gerecht.{S |
| nicht gerecht.{S} Kürzlich präsentierte die BBC dem Konventspräsidenten, der gerade auf Besuch |
| recht.{S} Kürzlich präsentierte die BBC dem Konventspräsidenten, der gerade auf Besuch in Londo |
| de auf Besuch in London war, Zitate aus der britischen Zeitung The Sun.{S} Die hatte Giscard ei |
| Giscard hat gelacht und erklärt, er sei kein Abonnent dieser Zeitung und habe auch nicht die Ab |
| lacht und erklärt, er sei kein Abonnent dieser Zeitung und habe auch nicht die Absicht, einer z |
| nent dieser Zeitung und habe auch nicht die Absicht, einer zu werden.{S} Die in Großbritannien |
| tannien entfachte Polemik gegen ihn und den Konvent, der angeblich einen europäischen „Supersta |
| als „merkwürdig“.{S} Man führe doch nur eine Debatte, wie sich Europa künftig organisieren soll |
| organisieren solle, sagte Giscard.{S} „Die Debatte ist schwierig.{S} Es gibt keine einfachen A |
| „Die Debatte ist schwierig.{S} Es gibt keine einfachen Antworten“.{S} Das trifft auch auf ihn |
| } Das trifft auch auf ihn selbst zu.{S} Dieser alte Herr, der sich im Konvent zusehends verjüng |
| vent zusehends verjüngte, ist nicht auf einen simplen Nenner zu bringen.{S} Valéry Giscard d’Es |
| g ist mindestens ebenso kompliziert wie die Europäische Union, die er reformieren und transpare |
| ie nicht mehr ganz verstehe“.{S} Er ist ein überzeugter Europäer, der mehr Gemeinsamkeit will, |
| S} Er ist ein überzeugter Europäer, der mehr Gemeinsamkeit will, aber dabei weiter auf eine sta |
| meinsamkeit will, aber dabei weiter auf eine starke Rolle der Nationalstaaten setzt.{S} Diese a |
| aber dabei weiter auf eine starke Rolle der Nationalstaaten setzt.{S} Diese abgespeckte Vision |
| rke Rolle der Nationalstaaten setzt.{S} Diese abgespeckte Vision von Europa macht ihn in den Au |
| especkte Vision von Europa macht ihn in den Augen radikaler Föderalisten zwar zu einem „schlech |
| iscards Verfassungsverständnis wird von einer Reihe von Regierungen geteilt.{S} Der Präsident s |
| einer Reihe von Regierungen geteilt.{S} Der Präsident sorgt deshalb auf jeden Fall dafür, dass |
| ilt.{S} Der Präsident sorgt deshalb auf jeden Fall dafür, dass der Konvent nicht die Bodenhaftu |
| orgt deshalb auf jeden Fall dafür, dass der Konvent nicht die Bodenhaftung verliert.{S} Doch au |
| eden Fall dafür, dass der Konvent nicht die Bodenhaftung verliert.{S} Doch auch der Realist Gis |
| die Bodenhaftung verliert.{S} Doch auch der Realist Giscard d’Estaing ist zum Träumen fähig.{S} |
| g ist zum Träumen fähig.{S} So würde er die Europäische Union künftig viel lieber „Vereintes Eu |
| ht durchsetzen können.{S} Wie überhaupt die Zeit im Konvent selbst für diesen Mann, der glaubt, |
| berhaupt die Zeit im Konvent selbst für diesen Mann, der glaubt, alles zu können, auch eine Leh |
| Mann, der glaubt, alles zu können, auch eine Lehrzeit ist.{S} Anders als der 47-köpfige Regiona |
| nders als der 47-köpfige Regionalrat in der heimischen Auvergne, wo Giscard seit Jahrzehnten di |
| n Auvergne, wo Giscard seit Jahrzehnten die Fäden spinnt, lassen sich die 105 Mitglieder des Ko |
| hrzehnten die Fäden spinnt, lassen sich die 105 Mitglieder des Konvents nicht so leicht in die |
| spinnt, lassen sich die 105 Mitglieder des Konvents nicht so leicht in die vom Präsidenten gew |
| gewünschte Richtung dirigieren.{S} Erst die letzten Sitzungen werden zeigen, ob die fortwährend |
| die letzten Sitzungen werden zeigen, ob die fortwährende Spannung zwischen dem Präsidenten und |
| , ob die fortwährende Spannung zwischen dem Präsidenten und seinem Konvent letztlich doch eine |
| e Spannung zwischen dem Präsidenten und seinem Konvent letztlich doch eine produktive Sache war |
| enten und seinem Konvent letztlich doch eine produktive Sache war.{S} Konventspräsident Valéry |
| .{S} Foto: dpa Giscard d Reform-Konvent der EU / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalte |
| onvent der EU / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} HEUTE{S} RE |
| den Rauch{S} Sambia: Neue Hotels machen den Bewohnern Hoffnung auf Arbeit.{S} Seite V2/3{S} Das |
| n Hoffnung auf Arbeit.{S} Seite V2/3{S} Das Alte-Welt-Projekt{S} In West-Virginia werden die eu |
| Welt-Projekt{S} In West-Virginia werden die europäischen Bräuche gepflegt.{S} Seite V2/5{S} Nor |
| Kunstschätze.{S} Seite V2/9 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Veto-Mächte |
| olution{S} Paris/Moskau (AFP/Reuters) – Die Ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat, Frankrei |
| eitere Änderungen am Resolutionsentwurf der USA verlangt, mit dem eine Beendigung der Irak- San |
| utionsentwurf der USA verlangt, mit dem eine Beendigung der Irak- Sanktionen erreicht werden so |
| ak- Sanktionen erreicht werden soll.{S} Die französische Regierung werde konstruktive Vorschläg |
| onstruktive Vorschläge machen, kündigte der Sprecher des Außenministeriums, Bernard Valero, am |
| orschläge machen, kündigte der Sprecher des Außenministeriums, Bernard Valero, am Freitag an.{S |
| d Valero, am Freitag an.{S} „Wir wollen den bestmöglichen Text, weil die internationale Gemeins |
| Wir wollen den bestmöglichen Text, weil die internationale Gemeinschaft in der Lage sein soll, |
| weil die internationale Gemeinschaft in der Lage sein soll, im Irak Erfolg zu haben“, erklärte |
| Irak Erfolg zu haben“, erklärte er.{S} Der russische Vize-Außenminister Juri Fedotow sagte der |
| e Vize-Außenminister Juri Fedotow sagte der Agentur Interfax: „Wir sind der Auffassung, dass Te |
| w sagte der Agentur Interfax: „Wir sind der Auffassung, dass Teile des Entwurfes noch ernsthaft |
| x: „Wir sind der Auffassung, dass Teile des Entwurfes noch ernsthafte Veränderungen benötigen.“ |
| sthafte Veränderungen benötigen.“{S} In der Nacht zum Freitag hatten US-Diplomaten in New York |
| reitag hatten US-Diplomaten in New York eine ergänzte Fassung ihres Resolutionsentwurfes vorgel |
| maten in New York eine ergänzte Fassung ihres Resolutionsentwurfes vorgelegt, der international |
| g ihres Resolutionsentwurfes vorgelegt, der internationalen Gremien und Gläubigerstaaten eine M |
| nationalen Gremien und Gläubigerstaaten eine Mitsprache bei der Rückzahlung irakischer Altschul |
| nd Gläubigerstaaten eine Mitsprache bei der Rückzahlung irakischer Altschulden einräumt.{S} An |
| irakischer Altschulden einräumt.{S} An den Kernpunkten machten die USA hingegen keine Abstrich |
| einräumt.{S} An den Kernpunkten machten die USA hingegen keine Abstriche: Es bleibt dabei, dass |
| en Kernpunkten machten die USA hingegen keine Abstriche: Es bleibt dabei, dass die Siegermächte |
| keine Abstriche: Es bleibt dabei, dass die Siegermächte das irakische Öl kontrollieren sollen. |
| Es bleibt dabei, dass die Siegermächte das irakische Öl kontrollieren sollen.{S} Die irakische |
| s irakische Öl kontrollieren sollen.{S} Die irakischen Oppositionsführer verlangten „Klarstellu |
| ten nach Angaben aus Washington im Irak 700 Millionen Dollar und 90 Millionen Euro sicher, die |
| ington im Irak 700 Millionen Dollar und 90 Millionen Euro sicher, die Saddam Hussein möglicherw |
| , die Saddam Hussein möglicherweise vor der Invasion aus der Zentralbank stehlen ließ.{S} Die P |
| ein möglicherweise vor der Invasion aus der Zentralbank stehlen ließ.{S} Die Plünderungen in Ba |
| on aus der Zentralbank stehlen ließ.{S} Die Plünderungen in Bagdad dauerten unterdessen an.{S} |
| ilverwalter Bremer angekündigt, griffen die Soldaten härter durch: Sie nahmen mindestens 55 Plü |
| n die Soldaten härter durch: Sie nahmen mindestens 55 Plünderer fest.{S} UNO-Resolution 1483 zu |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Russland ge |
| GmbH{S} Russland gegen sofortiges Ende der UN-Sanktionen{S} Moskau fordert zunächst Aufklärung |
| n – US-Präsident George W. Bush ist mit seiner Forderung nach einem Ende der UN-Sanktionen gege |
| e W. Bush ist mit seiner Forderung nach einem Ende der UN-Sanktionen gegen den Irak auf Widerst |
| st mit seiner Forderung nach einem Ende der UN-Sanktionen gegen den Irak auf Widerstand bei den |
| ionen gegen den Irak auf Widerstand bei den Kriegsgegnern im UN-Sicherheitsrat gestoßen.{S} Rus |
| erheitsrat gestoßen.{S} Russland machte seine Zustimmung von der Erfüllung der UN-Resolution 14 |
| S} Russland machte seine Zustimmung von der Erfüllung der UN-Resolution 1441 zur Entwaffnung de |
| chte seine Zustimmung von der Erfüllung der UN-Resolution 1441 zur Entwaffnung des Irak abhängi |
| bhängig.{S} So lange nicht klar sei, ob das Land über Massenvernichtungswaffen verfüge, könne e |
| senvernichtungswaffen verfüge, könne es keine Aufhebung der Sanktionen geben, sagte der russisc |
| affen verfüge, könne es keine Aufhebung der Sanktionen geben, sagte der russische Außenminister |
| e Aufhebung der Sanktionen geben, sagte der russische Außenminister Igor Iwanow.{S} Frankreichs |
| eichs Präsident Jacques Chirac betonte, die Entscheidung über ein Ende des Embargos müsse bei d |
| acques Chirac betonte, die Entscheidung über ein Ende des Embargos müsse bei den UN liegen.{S} |
| betonte, die Entscheidung über ein Ende des Embargos müsse bei den UN liegen.{S} Die Vereinten |
| ng über ein Ende des Embargos müsse bei den UN liegen.{S} Die Vereinten Nationen hatten das Wir |
| es Embargos müsse bei den UN liegen.{S} Die Vereinten Nationen hatten das Wirtschaftsembargo na |
| iegen.{S} Die Vereinten Nationen hatten das Wirtschaftsembargo nach der irakischen Invasion in |
| onen hatten das Wirtschaftsembargo nach der irakischen Invasion in Kuwait im Sommer 1990 verhän |
| es könne keine „automatische“ Aufhebung der UN- Sanktionen geben.{S} Vielmehr müssten zunächst |
| arbeiter Iwanows betonte, Bedingung für ein Ende der Sanktionen sei die Feststellung durch UN- |
| Iwanows betonte, Bedingung für ein Ende der Sanktionen sei die Feststellung durch UN- Inspektor |
| dingung für ein Ende der Sanktionen sei die Feststellung durch UN- Inspektoren, dass der Irak n |
| er Massenvernichtungswaffen verfüge.{S} Ein Regierungswechsel in Bagdad allein sei dafür keine |
| rungswechsel in Bagdad allein sei dafür keine gültige Voraussetzung.{S} Russland, ein entschied |
| ine gültige Voraussetzung.{S} Russland, ein entschiedener Gegner des US-geführten Irak-Krieges, |
| -geführten Irak-Krieges, fürchtet durch eine Freigabe des irakischen Öls Nachteile für die eige |
| k-Krieges, fürchtet durch eine Freigabe des irakischen Öls Nachteile für die eigene Wirtschaft, |
| eigabe des irakischen Öls Nachteile für die eigene Wirtschaft, die unter anderem vom Ölexport a |
| ngig ist.{S} Auch fürchtet Moskau, dass die USA und ihre Kriegsverbündeten nach dem Ende der Re |
| Auch fürchtet Moskau, dass die USA und ihre Kriegsverbündeten nach dem Ende der Regierung von |
| die USA und ihre Kriegsverbündeten nach dem Ende der Regierung von Saddam Hussein lukrative Wir |
| nd ihre Kriegsverbündeten nach dem Ende der Regierung von Saddam Hussein lukrative Wirtschaftsv |
| e unter sich aufteilen könnten.{S} Nach den Worten von Energieminister Igor Jussufow will Russl |
| nister Igor Jussufow will Russland nach dem Krieg seine Investitionen in der irakischen Ölbranc |
| r Jussufow will Russland nach dem Krieg seine Investitionen in der irakischen Ölbranche verstär |
| d nach dem Krieg seine Investitionen in der irakischen Ölbranche verstärken.{S} Alle mit dem Ir |
| schen Ölbranche verstärken.{S} Alle mit dem Irak vor dem Krieg geschlossenen Verträge würden al |
| he verstärken.{S} Alle mit dem Irak vor dem Krieg geschlossenen Verträge würden als noch gültig |
| hnt, betonte beim EU- Treffen in Athen, die Modalitäten zur Aufhebung des Embargos müssten von |
| in Athen, die Modalitäten zur Aufhebung des Embargos müssten von den UN bestimmt werden.{S} Der |
| zur Aufhebung des Embargos müssten von den UN bestimmt werden.{S} Der griechische Ministerpräs |
| müssten von den UN bestimmt werden.{S} Der griechische Ministerpräsident und amtierende EU- Ra |
| t Kostas Simitis sprach sich dafür aus, die Sanktionen aufzuheben, sobald sich die Lage im Irak |
| die Sanktionen aufzuheben, sobald sich die Lage im Irak „normalisiert“ habe.{S} Der iranische |
| ie Lage im Irak „normalisiert“ habe.{S} Der iranische Erdölminister Bidschan Namdar Sanghaneh ä |
| ister Bidschan Namdar Sanghaneh äußerte die Befürchtung, dass durch eine rasch hochgefahrene ir |
| n „mittel- und langfristig Probleme für den Markt“ entstehen könnten.{S} US-Präsident George W. |
| n.{S} US-Präsident George W. Bush hatte die UN zur Aufhebung der Sanktionen aufgefordert.{S} Nu |
| orge W. Bush hatte die UN zur Aufhebung der Sanktionen aufgefordert.{S} Nun, da der Irak „befre |
| Nun, da der Irak „befreit“ sei, sollten die Handelsbeschränkungen fallen.{S} Das Weiße Haus kün |
| en die Handelsbeschränkungen fallen.{S} Das Weiße Haus kündigte an, die USA würden eine UN-Reso |
| fallen.{S} Das Weiße Haus kündigte an, die USA würden eine UN-Resolution zur Beendigung des UN |
| s UN-Programms „Öl für Lebensmittel“ in den UN- Sicherheitsrat einbringen, damit Irak sein Öl f |
| - Sicherheitsrat einbringen, damit Irak sein Öl frei auf dem Weltmarkt verkaufen könne.{S} Der |
| einbringen, damit Irak sein Öl frei auf dem Weltmarkt verkaufen könne.{S} Der Sicherheitsrat wi |
| i auf dem Weltmarkt verkaufen könne.{S} Der Sicherheitsrat wird sich voraussichtlich Anfang kom |
| aussichtlich Anfang kommender Woche mit der Aufhebung der Irak-Sanktionen befassen.{S} Das künd |
| ak-Sanktionen befassen.{S} Das kündigte der Präsident des Gremiums, Adolfo Ahuilar Zinser, in N |
| befassen.{S} Das kündigte der Präsident des Gremiums, Adolfo Ahuilar Zinser, in New York an.{S} |
| den bereits „in intensivem Dialog“ über eine neue Resolution zum Irak, wenn auch ein konkreter |
| ine neue Resolution zum Irak, wenn auch ein konkreter Entwurf zur Frage der Sanktionen bisher n |
| nn auch ein konkreter Entwurf zur Frage der Sanktionen bisher nicht vorliege.{S} Die Gespräche |
| er Sanktionen bisher nicht vorliege.{S} Die Gespräche würden über das Osterwochenende fortgeset |
| vorliege.{S} Die Gespräche würden über das Osterwochenende fortgesetzt.{S} Zinser sagte, der V |
| ochenende fortgesetzt.{S} Zinser sagte, der Vorstoß der USA werde wahrscheinlich am Dienstag im |
| rtgesetzt.{S} Zinser sagte, der Vorstoß der USA werde wahrscheinlich am Dienstag im Sicherheits |
| en“, sagte er.{S} Am Dienstag wird sich der Sicherheitsrat mit dem Programm „Öl für Lebensmitte |
| enstag wird sich der Sicherheitsrat mit dem Programm „Öl für Lebensmittel“ beschäftigen.{S} Daz |
| ebensmittel“ beschäftigen.{S} Dazu wird der Direktor des Programms, Benon Sevan, einen Bericht |
| beschäftigen.{S} Dazu wird der Direktor des Programms, Benon Sevan, einen Bericht vorlegen.{S} |
| er Direktor des Programms, Benon Sevan, einen Bericht vorlegen.{S} (Seite 4){S} (AFP/epd){S} Fr |
| c forderte beim Gipfeltreffen in Athen, die UN über das Ende der Irak-Sanktionen entscheiden zu |
| eim Gipfeltreffen in Athen, die UN über das Ende der Irak-Sanktionen entscheiden zu lassen.{S} |
| gegen den Irak / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aktuelles L |
| Aktuelles Lexikon{S} Zuwanderungsrat{S} Jedes Jahr berichten die fünf „Wirtschaftsweisen“ der B |
| berichten die fünf „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung über die Konjunktur im Land – von n |
| schaftsweisen“ der Bundesregierung über die Konjunktur im Land – von nun an soll ein vergleichb |
| ie Konjunktur im Land – von nun an soll ein vergleichbares Gremium jeden Juni ein Gutachten dar |
| nun an soll ein vergleichbares Gremium jeden Juni ein Gutachten darüber vorlegen, wie viele Zu |
| l ein vergleichbares Gremium jeden Juni ein Gutachten darüber vorlegen, wie viele Zuwanderer De |
| uni ein Gutachten darüber vorlegen, wie viele Zuwanderer Deutschland aufnehmen und integrieren |
| enrat für Zuwanderung und Integration“, der Zuwanderungsrat, hat sich am gestrigen Montag im Nü |
| igen Montag im Nürnberger Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge konstituiert. |
| Flüchtlinge konstituiert.{S} Dort wird die Einrichtung auch ihren Sitz haben.{S} Ursprünglich |
| iert.{S} Dort wird die Einrichtung auch ihren Sitz haben.{S} Ursprünglich sollte der Rat auf de |
| hren Sitz haben.{S} Ursprünglich sollte der Rat auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetzes erri |
| ben.{S} Ursprünglich sollte der Rat auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetzes errichtet werden |
| nglich sollte der Rat auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetzes errichtet werden.{S} Als das s |
| rden.{S} Als das scheiterte, gab Schily einen eigenen Erlass zur{S} Errichtung des Gremiums her |
| einen eigenen Erlass zur{S} Errichtung des Gremiums heraus.{S} Den Vorsitz hat die ehemalige B |
| r{S} Errichtung des Gremiums heraus.{S} Den Vorsitz hat die ehemalige Bundestags präsidentin Ri |
| estags präsidentin Rita Süssmuth (CDU); dem Zuwanderungsrat gehören außerdem an: der Osnabrücke |
| em Zuwanderungsrat gehören außerdem an: der Osnabrücker Migrationswissenschaftler Klaus Bade, d |
| r Migrationswissenschaftler Klaus Bade, der Berliner Arbeitsmarktforscher Gert Wagner, Christop |
| Gert Wagner, Christoph Kannegießer für die Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände, He |
| beitgeberverbände, Heinz Putzhammer für den Deutschen Gewerkschaftsbund sowie Gerd Landsberg vo |
| Deutschen Städte- und Gemeindebund.{S} Der Rat soll parteipolitisch unabhängig sein und, wie R |
| ängig sein und, wie Rita Süssmuth sagt, den Ängsten der Bevölkerung mit sachlicher Information |
| nd, wie Rita Süssmuth sagt, den Ängsten der Bevölkerung mit sachlicher Information be gegnen.{S |
| ik in Deutschland / Soziales SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Bush bringt |
| g{S} Rätselraten und Freude halten sich die Waage im Nahen Osten.{S} Was unmöglich zu sein schi |
| giösen Parteien dominiertes Kabinett zu einer knappen Zustimmung zum Nahost-Friedensfahrplan de |
| Zustimmung zum Nahost-Friedensfahrplan der USA, Russlands, der EU und der UN bewegen.{S} Wer h |
| st-Friedensfahrplan der USA, Russlands, der EU und der UN bewegen.{S} Wer hätte es für möglich |
| fahrplan der USA, Russlands, der EU und der UN bewegen.{S} Wer hätte es für möglich gehalten, d |
| ch gehalten, dass ausgerechnet Scharon, der Vater vieler jüdischer Siedlungen im Westjordanland |
| en im Westjordanland und Gaza-Streifen, einem Plan zustimmt, der die Auflösung dieser Ortschaft |
| Gaza-Streifen, einem Plan zustimmt, der die Auflösung dieser Ortschaften vorsieht und die Schaf |
| einem Plan zustimmt, der die Auflösung dieser Ortschaften vorsieht und die Schaffung eines Pal |
| flösung dieser Ortschaften vorsieht und die Schaffung eines Palästinenserstaates?{S} Dass ihm d |
| Ortschaften vorsieht und die Schaffung eines Palästinenserstaates?{S} Dass ihm darüber nicht d |
| enserstaates?{S} Dass ihm darüber nicht die Koalition zerbrochen ist, wie es seinem Vorgänger E |
| ht die Koalition zerbrochen ist, wie es seinem Vorgänger Ehud Barak von der Arbeitspartei ergan |
| wie es seinem Vorgänger Ehud Barak von der Arbeitspartei ergangen war, grenzt an ein weiteres |
| r Arbeitspartei ergangen war, grenzt an ein weiteres Wunder.{S} Doch schon mehren sich die Anze |
| teres Wunder.{S} Doch schon mehren sich die Anzeichen, dass mit der Akzeptanz des Friedensfahrp |
| hon mehren sich die Anzeichen, dass mit der Akzeptanz des Friedensfahrplanes womöglich nur eine |
| h die Anzeichen, dass mit der Akzeptanz des Friedensfahrplanes womöglich nur eine Formalie erfü |
| nz des Friedensfahrplanes womöglich nur eine Formalie erfüllt worden ist.{S} Scharons Verteidig |
| S} Scharons Verteidigungsminister sagt, der Plan sei nicht bindend, und die zwei rechten Koalit |
| r sagt, der Plan sei nicht bindend, und die zwei rechten Koalitionspartner, die gegen den Plan |
| ei rechten Koalitionspartner, die gegen den Plan gestimmt hatten, bleiben nur deshalb in der Ko |
| gestimmt hatten, bleiben nur deshalb in der Koalition, um den Einzug der Arbeitspartei in die R |
| leiben nur deshalb in der Koalition, um den Einzug der Arbeitspartei in die Regierung zu verhin |
| deshalb in der Koalition, um den Einzug der Arbeitspartei in die Regierung zu verhindern.{S} St |
| ion, um den Einzug der Arbeitspartei in die Regierung zu verhindern.{S} Streit und Verzögerunge |
| cht wurde.{S} Israel ist finanziell von den USA abhängig und kann sich einen Bruch mit der Bush |
| iell von den USA abhängig und kann sich einen Bruch mit der Bush-Regierung nicht leisten.{S} Zu |
| eich ist jetzt Machmud Abbas am Zug.{S} Der palästinensische Premier muss mit seiner Ankündigun |
| } Der palästinensische Premier muss mit seiner Ankündigung ernst machen, Terrormilizen zu entwa |
| milizen zu entwaffnen.{S} Erstmals seit 32 Monaten ist ein Hoffnungsschimmer zu erkennen – dank |
| affnen.{S} Erstmals seit 32 Monaten ist ein Hoffnungsschimmer zu erkennen – dank Bush, der Isra |
| zu erkennen – dank Bush, der Israel von der Sinnlosigkeit der Besatzung und die Palästinenser v |
| Bush, der Israel von der Sinnlosigkeit der Besatzung und die Palästinenser von der Sinnlosigke |
| von der Sinnlosigkeit der Besatzung und die Palästinenser von der Sinnlosigkeit ihres Terrors ü |
| der Besatzung und die Palästinenser von der Sinnlosigkeit ihres Terrors überzeugen will.{S} mit |
| die Palästinenser von der Sinnlosigkeit ihres Terrors überzeugen will.{S} mitz Friedensprozess |
| nflikt ab 2002 / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Idealis |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Idealist{S} Ganz planlos kam Sachsen-Anhalts Kultus |
| s Kultusminister Jan Hendrik Olbertz in die Politik – und sticht dort als Reformer hervor{S} Al |
| ormer hervor{S} Als Jan-Hendrik Olbertz die Treppen zur Wunderkammer der Franckeschen Stiftung |
| r ansteckende Vorfreude aus.{S} Der für seine 48 Jahre auffallend jung wirkende Wissenschaftsmi |
| Wissenschaftsminister war schon oft in dieser Sammlung von kuriosen Dingen, die Anfang des 18. |
| 18. Jahrhunderts begonnen wurde, damit die Schüler der Stiftung daran lernen könnten.{S} Da si |
| derts begonnen wurde, damit die Schüler der Stiftung daran lernen könnten.{S} Da sind winzige S |
| l, Gesteine oder Vogelnester.{S} Da ist der Kieferknochen eines Bartenwals oder ein grönländisc |
| ogelnester.{S} Da ist der Kieferknochen eines Bartenwals oder ein grönländisches Kajak.{S} Mit |
| der Kieferknochen eines Bartenwals oder ein grönländisches Kajak.{S} Mit diesen Exponaten begin |
| s oder ein grönländisches Kajak.{S} Mit diesen Exponaten beginnend könnten Schüler sich noch he |
| ginnend könnten Schüler sich noch heute die Welt erschließen.{S} Wie in einem Curriculum seien |
| h heute die Welt erschließen.{S} Wie in einem Curriculum seien hier stellvertretend Ausschnitte |
| seien hier stellvertretend Ausschnitte der Welt in guter Ordnung präsentiert, sagt Olbertz fas |
| n habe.{S} Wenn man nur daran anknüpfe, die Schüler mit Herz und Verstand fördere und fordere, |
| sie auch engagiert lernen.{S} Auf eben diesen pädagogischen Impetus gründet der parteilose Kul |
| en diesen pädagogischen Impetus gründet der parteilose Kultusminister, der im sonst bräsigen sc |
| chsen-Anhalt als Reformer hervorsticht, seine Politik.{S} Die Wunderkammer der Franckeschen Sti |
| eformer hervorsticht, seine Politik.{S} Die Wunderkammer der Franckeschen Stiftung in Halle war |
| nckeschen Stiftung in Halle war bis vor einem Jahr Teil der beruflichen Heimat von Olbertz, der |
| ng in Halle war bis vor einem Jahr Teil der beruflichen Heimat von Olbertz, der sie seit 2000 l |
| bertz, der sie seit 2000 leitete.{S} In die Politik kam er „ganz planlos“: Er hatte sich kompet |
| bertz hatte in Greifswald und Halle für das Lehramt in Deutsch und Musik studiert, als Hochschu |
| romoviert und 1989 habilitiert.{S} Wäre die Mauer nicht gefallen, „wäre ich garantiert noch Obe |
| t noch Oberassistent“, sagt er.{S} Nach der Erosion des SED-Regimes nutzte er die Chance, in Ha |
| h der Erosion des SED-Regimes nutzte er die Chance, in Halle die Erziehungswissenschaften neu a |
| -Regimes nutzte er die Chance, in Halle die Erziehungswissenschaften neu aufzubauen und wurde G |
| hon die rot-rote Landesregierung berief den Konservativen als Berater.{S} Als Minister unter de |
| ang Böhmer schaffte er umgehend das von der SPD eingeführte 13. Schuljahr wieder ab.{S} Kaum im |
| der ab.{S} Kaum im Amt skizzierte er in einem Brief an Lehrer das Leitbild eines selbstbewusste |
| skizzierte er in einem Brief an Lehrer das Leitbild eines selbstbewussten Pädago-gen, der nich |
| ts charmant, verbeugte sich Olbertz vor den Lehrern: „Ich finde, Sie üben einen wundervollen Be |
| z vor den Lehrern: „Ich finde, Sie üben einen wundervollen Beruf aus.“{S} Ausdrücklich ermunter |
| , intensiv üben zu lassen und Störungen der Disziplin nicht zu tolerieren.{S} Seine Reformen fo |
| n der Disziplin nicht zu tolerieren.{S} Seine Reformen fordern die Konzentration aufs Wesentlic |
| u tolerieren.{S} Seine Reformen fordern die Konzentration aufs Wesentliche: Lehrer sollen bei g |
| } Dabei wolle er eine „Lernschule, aber keine Paukschule“ und gewiss kein „Rohr-stock-Minister“ |
| hr-stock-Minister“ sein.{S} Es sei doch ein Unterschied, ob man Kindern Aufgaben gebe, die sie |
| nge.{S} Wie er das meint, lässt sich an seiner jüngsten Initiative ablesen.{S} Olbertz führt Ko |
| ohlocken, dass sie damit endlich wieder ein Druckmittel haben.{S} Diese Einstellung ließe ihn „ |
| ndlich wieder ein Druckmittel haben.{S} Diese Einstellung ließe ihn „schon ein bisschen schaude |
| .{S} Diese Einstellung ließe ihn „schon ein bisschen schaudern“, sagt er.{S} „Das wäre ganz wei |
| reichen will.“{S} Wer mit Idealismus in die Politik kommt, läuft Gefahr, zerrieben zu wer-den.{ |
| ch bedrückt“ hat Olbertz, dass er wegen der notwendigen Einsparungen an den Hochschulen auf dem |
| r wegen der notwendigen Einsparungen an den Hochschulen auf dem Magdeburger Domplatz ausgepfiff |
| gen Einsparungen an den Hochschulen auf dem Magdeburger Domplatz ausgepfiffen wurde.{S} Es gebe |
| Es gebe eine „beachtliche Resistenz an den Hochschulen gegenüber Veränderung“, stellt er beküm |
| mert fest.{S} Bis zum Juni muss Olbertz ein Hochschulkonzept entwickeln, das Einsparungen bring |
| pt entwickeln, das Einsparungen bringt, den Unis aber größere Autono-mie gewähren soll.{S} Verä |
| lbertz sieht große Effizienzreserven in den Hochschulen, „während gleichzeitig exzellente Angeb |
| hen werden“.{S} Deshalb glaubt er trotz des Sparzwangs, dass die Hochschullandschaft hernach be |
| lb glaubt er trotz des Sparzwangs, dass die Hochschullandschaft hernach besser sein werde.{S} D |
| n Halle entwickelte Jan-Hendrik Olbertz seine pädagogische Maxime.{S} Foto: epd Olbertz, Jan-He |
| endrik SZ-Serie Kultus Köpfe SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fünf Jahre |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fünf Jahre nach der Hochschulreform{S} Die Last der Leh |
| der DIZ München GmbH{S} Fünf Jahre nach der Hochschulreform{S} Die Last der Lehre bleibt{S} Es |
| Fünf Jahre nach der Hochschulreform{S} Die Last der Lehre bleibt{S} Es fehlt an Personal und M |
| re nach der Hochschulreform{S} Die Last der Lehre bleibt{S} Es fehlt an Personal und Mitteln fü |
| S} Es fehlt an Personal und Mitteln für eine bessere Betreuung der Studenten – die Absolventen |
| und Mitteln für eine bessere Betreuung der Studenten – die Absolventen sind immer noch zu alt{ |
| eine bessere Betreuung der Studenten – die Absolventen sind immer noch zu alt{S} Von Peter Hac |
| ünchen – Hans Zehetmair ist zufrieden: „Die Maßnahmen haben gegriffen“, hat Bayerns Wissenschaf |
| tsminister unlängst verkündet und damit die letzte Novelle des Hochschulgesetzes von 1998 zum E |
| verkündet und damit die letzte Novelle des Hochschulgesetzes von 1998 zum Erfolg erklärt.{S} E |
| esetzes von 1998 zum Erfolg erklärt.{S} Ein wichtiges Ziel waren kürzere Studienzeiten.{S} Baye |
| ich mit den „alten“ Bundesländern sogar die Schnellsten.{S} Wie aber fällt die Bilanz der Unive |
| ogar die Schnellsten.{S} Wie aber fällt die Bilanz der Universitäten aus?{S} Auch dort begrüßt |
| hnellsten.{S} Wie aber fällt die Bilanz der Universitäten aus?{S} Auch dort begrüßt man die 199 |
| ersitäten aus?{S} Auch dort begrüßt man die 1998 eingeführten Studiendekane, Evaluierungen und |
| erungen und Lehrberichte als Schritt in die richtige Richtung.{S} Doch ist von der ministeriell |
| die richtige Richtung.{S} Doch ist von der ministeriellen Zufriedenheit keine Spur.{S} Die Ref |
| st von der ministeriellen Zufriedenheit keine Spur.{S} Die Reform verlaufe ohne mehr Geld im Sa |
| steriellen Zufriedenheit keine Spur.{S} Die Reform verlaufe ohne mehr Geld im Sande, und auch d |
| keine Spur.{S} Die Reform verlaufe ohne mehr Geld im Sande, und auch die erhoffte bessere Betre |
| laufe ohne mehr Geld im Sande, und auch die erhoffte bessere Betreuung der Studenten stehe bisl |
| und auch die erhoffte bessere Betreuung der Studenten stehe bislang nur auf dem Papier, moniere |
| ung der Studenten stehe bislang nur auf dem Papier, monieren Professoren.{S} „Absolut verheeren |
| nnt beispielsweise Klaus Schmidt, Dekan der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig- Maximili |
| Maximilians-Universität (LMU) München, die personelle Ausstattung seiner Fakultät.{S} Im laufe |
| MU) München, die personelle Ausstattung seiner Fakultät.{S} Im laufenden Semester müssen sich d |
| t.{S} Im laufenden Semester müssen sich die 700 Erstsemester der Wirtschaftswissenschaften in d |
| mester müssen sich die 700 Erstsemester der Wirtschaftswissenschaften in der Übung „VWL1“ siebe |
| mester der Wirtschaftswissenschaften in der Übung „VWL1“ sieben Dozenten teilen – das macht ein |
| haftswissenschaften in der Übung „VWL1“ sieben Dozenten teilen – das macht einen pro hundert St |
| n Dozenten teilen – das macht einen pro hundert Studenten.{S} Eine studienbegleitende Beratung |
| en.{S} Eine studienbegleitende Beratung jedes Erstsemesters, wie es das Hochschulgesetz vorschr |
| de Beratung jedes Erstsemesters, wie es das Hochschulgesetz vorschreibt, wird da zum schönen Tr |
| rd da zum schönen Traum.{S} München ist kein Einzelfall: Gut 30000Studenten streben derzeit in |
| Traum.{S} München ist kein Einzelfall: Gut 30000Studenten streben derzeit in Bayern einen Absc |
| 0000Studenten streben derzeit in Bayern einen Abschluss in Betriebswirtschaft an, Tendenz steig |
| swirtschaft an, Tendenz steigend.{S} An den elf Universitäten und Fachhochschulen waren im Wint |
| ochschulen waren im Wintersemester 2002/2003 230400Studenten eingeschrieben – fast fünf Prozent |
| rieben – fast fünf Prozent mehr als vor einem Jahr.{S} Der Anstieg an sich ist wünschenswert, d |
| ünf Prozent mehr als vor einem Jahr.{S} Der Anstieg an sich ist wünschenswert, denn im internat |
| rgleich bildet Deutschland nach wie vor zu wenig Akademiker aus.{S} Doch hiesige Studenten benö |
| S} Doch hiesige Studenten benötigen für einen Hochschulabschluss deutlich länger als ihre Kolle |
| Hochschulabschluss deutlich länger als ihre Kollegen im Ausland: Durchschnittlich 9,7 Semester |
| ch länger als ihre Kollegen im Ausland: Durchschnittlich 9,7 Semester waren es in Bayern im Jah |
| n Bayern im Jahr 2001.{S} Das sind zwar 0,3 Semester weniger als 1998, dem Jahr der Hochschulre |
| ind zwar 0,3 Semester weniger als 1998, dem Jahr der Hochschulreform.{S} Doch im Vergleich zu d |
| 0,3 Semester weniger als 1998, dem Jahr der Hochschulreform.{S} Doch im Vergleich zu den 90er J |
| leich zu den 90er Jahren, in denen sich die Studiendauer von 11,2 auf zehn Semester verkürzte, |
| enen sich die Studiendauer von 11,2 auf zehn Semester verkürzte, nimmt sich der jüngste Rückgan |
| auf zehn Semester verkürzte, nimmt sich der jüngste Rückgang bescheiden aus.{S} Ein Grund: für |
| der jüngste Rückgang bescheiden aus.{S} Ein Grund: für eine effizientere Gestaltung des Studium |
| kgang bescheiden aus.{S} Ein Grund: für eine effizientere Gestaltung des Studiums reicht das Le |
| Grund: für eine effizientere Gestaltung des Studiums reicht das Lehrpersonal nicht aus.{S} Ein |
| zientere Gestaltung des Studiums reicht das Lehrpersonal nicht aus.{S} Ein „Herumdoktern an Sym |
| Novelle.{S} Auch wenn er beispielsweise die Einführung des Studiendekans für „eine sehr gute Sa |
| h wenn er beispielsweise die Einführung des Studiendekans für „eine sehr gute Sache“ hält.{S} D |
| e die Einführung des Studiendekans für „eine sehr gute Sache“ hält.{S} Der soll laut Hochschulg |
| z unter anderem „darauf hinwirken, dass das Lehrangebot den Prüfungsordnungen entspricht (...) |
| „darauf hinwirken, dass das Lehrangebot den Prüfungsordnungen entspricht (...) und die Studente |
| Prüfungsordnungen entspricht (...) und die Studenten angemessen betreut werden“.{S} Eine Aufga |
| tudenten angemessen betreut werden“.{S} Eine Aufgabe, die nicht nur viel Arbeit, sondern oft au |
| werden“.{S} Eine Aufgabe, die nicht nur viel Arbeit, sondern oft auch Konflikte mit den Kollege |
| Arbeit, sondern oft auch Konflikte mit den Kollegen bedeute.{S} Deshalb forderten nahezu alle |
| en bedeute.{S} Deshalb forderten nahezu alle Professoren, die der Hochschulausschuss des Landta |
| forderten nahezu alle Professoren, die der Hochschulausschuss des Landtags jüngst zu einer Anh |
| Professoren, die der Hochschulausschuss des Landtags jüngst zu einer Anhörung einlud, mehr Geld |
| chschulausschuss des Landtags jüngst zu einer Anhörung einlud, mehr Geld und Personal für die S |
| ndtags jüngst zu einer Anhörung einlud, mehr Geld und Personal für die Studiendekane.{S} Selbst |
| rung einlud, mehr Geld und Personal für die Studiendekane.{S} Selbst Wolfgang Herrmann, Präside |
| {S} Selbst Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München, der die Hochschulr |
| er Technischen Universität München, der die Hochschulreform als „wesentlichen Schritt“ lobte, s |
| „ganz erheblichen Handlungsbedarf“.{S} Die Reform ist gut, allein es fehlt das Geld – so könnt |
| {S} Die Reform ist gut, allein es fehlt das Geld – so könnte man die Meinungen der Hochschulen |
| llein es fehlt das Geld – so könnte man die Meinungen der Hochschulen zusammenfassen.{S} Doch z |
| das Geld – so könnte man die Meinungen der Hochschulen zusammenfassen.{S} Doch zusätzliche Mit |
| machte Paul Wilhelm (CSU), Vorsitzender des Hochschulausschusses, keinen Hehl: „Zurzeit kann ma |
| Vorsitzender des Hochschulausschusses, keinen Hehl: „Zurzeit kann man nicht mehr Geld erwarten |
| s, keinen Hehl: „Zurzeit kann man nicht mehr Geld erwarten.“{S} Ohne zusätzliche Mittel aber „b |
| } Ohne zusätzliche Mittel aber „bleiben die neuen Bestimmungen in der Luft hängen“, sagt Herman |
| aber „bleiben die neuen Bestimmungen in der Luft hängen“, sagt Hermann Handwerker, Studiendekan |
| , sagt Hermann Handwerker, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen.{S} |
| Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen.{S} Und nicht nur das: manche |
| ersität Erlangen.{S} Und nicht nur das: manche Bestimmungen des Hochschulgesetzes sind nach sei |
| Und nicht nur das: manche Bestimmungen des Hochschulgesetzes sind nach seiner Ansicht schlicht |
| mmungen des Hochschulgesetzes sind nach seiner Ansicht schlicht „nicht durchführbar“.{S} Etwa d |
| 8 Satz 2 festgeschriebene Verpflichtung der Universitäten, sich bis zum Ende des ersten Studien |
| ng der Universitäten, sich bis zum Ende des ersten Studienjahres einen Überblick über den bishe |
| h bis zum Ende des ersten Studienjahres einen Überblick über den bisherigen Studienverlauf jede |
| sten Studienjahres einen Überblick über den bisherigen Studienverlauf jedes Studierenden zu ver |
| lick über den bisherigen Studienverlauf jedes Studierenden zu verschaffen.{S} Dies sei ohne meh |
| renden zu verschaffen.{S} Dies sei ohne mehr Personal nicht zu verwirklichen, sagt Handwerker.{ |
| er.{S} Es wird aber nicht mehr, sondern weniger Personal geben: Der Freistaat ist in Geldnöten |
| t mehr, sondern weniger Personal geben: Der Freistaat ist in Geldnöten und will deshalb an sein |
| at ist in Geldnöten und will deshalb an seinen Hochschulen Stellen streichen.{S} Allein an der |
| sind nach Auskunft von Hartmut Beister, dem Sprecher der Landesvertretung Akademischer Mittelba |
| kunft von Hartmut Beister, dem Sprecher der Landesvertretung Akademischer Mittelbau Bayern, 75S |
| rtretung Akademischer Mittelbau Bayern, 75Stellen gefährdet.{S} Und in der Regel würden die Uni |
| Bayern, 75Stellen gefährdet.{S} Und in der Regel würden die Universitäten versuchen, die billi |
| n gefährdet.{S} Und in der Regel würden die Universitäten versuchen, die billigsten Stellen abz |
| gel würden die Universitäten versuchen, die billigsten Stellen abzutreten, erklärt Beister – al |
| r – also im so genannten Mittelbau, bei den Doktoranden und Habilitanden.{S} Gerade von ihnen h |
| anden.{S} Gerade von ihnen hängt jedoch die Betreuung der Studenten ab.{S} Und damit der Erfolg |
| de von ihnen hängt jedoch die Betreuung der Studenten ab.{S} Und damit der Erfolg der Hochschul |
| etreuung der Studenten ab.{S} Und damit der Erfolg der Hochschulreform.{S} Lehre auf beengtem R |
| r Studenten ab.{S} Und damit der Erfolg der Hochschulreform.{S} Lehre auf beengtem Raum ist an |
| form.{S} Lehre auf beengtem Raum ist an vielen Hochschulen Alltag wie hier im Neubau für Mathem |
| im Neubau für Mathematik und Informatik der TU in Garching.{S} Foto: Andreas Heddergott Hochsch |
| wesen in Bayern / Hochschule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Mehr Wissen |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Mehr Wissen{S} Landesweite Tests werden populär{S} Mit |
| populär{S} Mit vergleichbaren Aufgaben mehr Wissen über das Wissen der Schüler erlangen – zumi |
| ergleichbaren Aufgaben mehr Wissen über das Wissen der Schüler erlangen – zumindest diese Konse |
| en Aufgaben mehr Wissen über das Wissen der Schüler erlangen – zumindest diese Konsequenz der P |
| Wissen der Schüler erlangen – zumindest diese Konsequenz der Pisa-Studie ziehen immer mehr Bund |
| Konsequenz der Pisa-Studie ziehen immer mehr Bundesländer.{S} In Hessen schrieben mehr als 3000 |
| hr Bundesländer.{S} In Hessen schrieben mehr als 3000 Drittklässler in der vergangenen Woche er |
| chrieben mehr als 3000 Drittklässler in der vergangenen Woche erstmals so genannte „Orientierun |
| so genannte „Orientierungsarbeiten“ in den Fächern Mathematik und Deutsch.{S} An 57 Grundschul |
| n Fächern Mathematik und Deutsch.{S} An 57 Grundschulen im Land wurden dabei die gleichen Aufga |
| An 57 Grundschulen im Land wurden dabei die gleichen Aufgaben gestellt.{S} Vom Schuljahr 2004/2 |
| t.{S} Vom Schuljahr 2004/2005 an sollen die nicht benoteten Arbeiten im ganzen Land geschrieben |
| } In Rheinland-Pfalz sollen im November die Mathematik-Kenntnisse von Viertklässlern landesweit |
| ertklässlern landesweit geprüft werden; einen einheitlichen Test dazu haben jetzt Wissenschaftl |
| n Test dazu haben jetzt Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau vorgestellt.{S} Auch Ber |
| Westfalen und Schleswig-Holstein wollen die Mathematik- und Deutschkenntnisse ihrer Schüler in |
| n die Mathematik- und Deutschkenntnisse ihrer Schüler in landesweiten Tests abfragen. fine SZdi |
| sweiten Tests abfragen. fine SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Napster aus |
| ung der DIZ München GmbH{S} Napster aus der Asche{S} Neuer Eigner will Musikdienst wiederbelebe |
| ill Musikdienst wiederbeleben{S} Es ist der wohl bekannteste Name einer neuen Industrie.{S} Wie |
| ben{S} Es ist der wohl bekannteste Name einer neuen Industrie.{S} Wie „Tempo“ für Papiertaschen |
| Tesa“ für Klebefilm steht „Napster“ für die Verteilung von Musik im Internet.{S} Ursprünglich w |
| warz kopierte Songs getauscht, dann hat der Medienriese Bertelsmann vergeblich versucht, die be |
| nriese Bertelsmann vergeblich versucht, die berühmte Tauschbörse in ein gewinnbringendes Untern |
| h versucht, die berühmte Tauschbörse in ein gewinnbringendes Unternehmen zu verwandeln.{S} Und |
| rnehmen zu verwandeln.{S} Und nun nimmt die Firma Roxio einen neuen Anlauf.{S} Nachdem das Unte |
| ndeln.{S} Und nun nimmt die Firma Roxio einen neuen Anlauf.{S} Nachdem das Unternehmen zunächst |
| ma Roxio einen neuen Anlauf.{S} Nachdem das Unternehmen zunächst die Rechte am Namen gekauft ha |
| uf.{S} Nachdem das Unternehmen zunächst die Rechte am Namen gekauft hatte, erwarb es vor einer |
| e am Namen gekauft hatte, erwarb es vor einer Woche den Musikdienst Pressplay, den Sony Music u |
| ekauft hatte, erwarb es vor einer Woche den Musikdienst Pressplay, den Sony Music und Universal |
| gründet hatten.{S} Als Kaufpreis werden 30Millionen Dollar genannt, dafür bekommt Roxio vor all |
| genannt, dafür bekommt Roxio vor allem das Recht, 300000 Songs im Internet zu vermarkten.{S} D |
| afür bekommt Roxio vor allem das Recht, 300000 Songs im Internet zu vermarkten.{S} Die Stücke s |
| 000 Songs im Internet zu vermarkten.{S} Die Stücke stammen offenbar auch von den anderen drei g |
| S} Die Stücke stammen offenbar auch von den anderen drei großen Musiklabels: Vor kurzem hatten |
| ßen Musiklabels: Vor kurzem hatten sich deren Dienst Musicnet und Pressplay gegenseitige Lizenz |
| pster wird Roxios Angebot aber nur noch den Namen gemein haben und womöglich den grafischen Sti |
| ch den Namen gemein haben und womöglich den grafischen Stil: Der Käufer hat den Napster- Gründe |
| aben und womöglich den grafischen Stil: Der Käufer hat den Napster- Gründer Shawn Fanning als B |
| er angestellt.{S} Allerdings werden auf der neuen Webseite keine Songs kostenlos getauscht, der |
| llerdings werden auf der neuen Webseite keine Songs kostenlos getauscht, der Kunde kann sie nur |
| bseite keine Songs kostenlos getauscht, der Kunde kann sie nur gegen Bezahlung herunterladen.{S |
| zahlung herunterladen.{S} Preise nennen die Neugründer noch nicht; der Kunde solle aber die Wah |
| reise nennen die Neugründer noch nicht; der Kunde solle aber die Wahl zwischen einer Bezahlung |
| ründer noch nicht; der Kunde solle aber die Wahl zwischen einer Bezahlung pro Lied haben und ei |
| der Kunde solle aber die Wahl zwischen einer Bezahlung pro Lied haben und einem Abonnement, da |
| chen einer Bezahlung pro Lied haben und einem Abonnement, das günstigere Preise garantiere.{S} |
| t, das günstigere Preise garantiere.{S} Welche Möglichkeiten der Kunde dann hat, Stücke etwa au |
| ise garantiere.{S} Welche Möglichkeiten der Kunde dann hat, Stücke etwa auf CD zu brennen oder |
| n, ist ebenfalls unklar.{S} Hier dürfte das höchst erfolgreiche Modell von Apple Maßstäbe setze |
| n Apple Maßstäbe setzen.{S} Es hat, wie der Computerhersteller vor knapp zwei Wochen bekannt ga |
| t, wie der Computerhersteller vor knapp zwei Wochen bekannt gab, in den ersten 16 Tagen seines |
| zwei Wochen bekannt gab, in den ersten 16 Tagen seines Bestehens zwei Millionen Songs verkauft |
| hen bekannt gab, in den ersten 16 Tagen seines Bestehens zwei Millionen Songs verkauft – nur an |
| in den ersten 16 Tagen seines Bestehens zwei Millionen Songs verkauft – nur an Apple-Nutzer und |
| rkauft – nur an Apple-Nutzer und nur in den USA und Kanada.{S} Die Kunden genießen hier Freihei |
| utzer und nur in den USA und Kanada.{S} Die Kunden genießen hier Freiheiten, gekaufte Musikdate |
| Musikdateien zu nutzen, gegen die sich die Plattenfirmen lange gewehrt hatten.{S} Sollte das n |
| t hatten.{S} Sollte das neue Napster zu einem kommerziellen Erfolg werden, hätten die „Fachfrem |
| ie „Fachfremden“ Erfolg gehabt, wo sich die Musikindustrie selbst im Weg stand: Apple produzier |
| ple produziert schließlich Computer und die Programme dafür, Roxio Software zum CD-Brennen.{S} |
| ware zum CD-Brennen.{S} cris SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} USA dringen |
| f umfassende Resolution{S} Washington – Die USA wollen in Kürze mit einer einzigen UN-Resolutio |
| ashington – Die USA wollen in Kürze mit einer einzigen UN-Resolution die Aufhebung der Sanktion |
| Kürze mit einer einzigen UN-Resolution die Aufhebung der Sanktionen gegen den Irak, den Wieder |
| er einzigen UN-Resolution die Aufhebung der Sanktionen gegen den Irak, den Wiederaufbau und ein |
| ufhebung der Sanktionen gegen den Irak, den Wiederaufbau und eine politische Nachkriegsregelung |
| ußenamtssprecher Richard Boucher sagte, ein Entwurf werde möglicherweise kommende Woche vorgele |
| e vorgelegt.{S} Diplomaten zufolge soll das Programm Öl für Lebensmittel, das den UN die Kontro |
| l das Programm Öl für Lebensmittel, das den UN die Kontrolle über die irakischen Ölexporte gibt |
| rogramm Öl für Lebensmittel, das den UN die Kontrolle über die irakischen Ölexporte gibt, nach |
| nsmittel, das den UN die Kontrolle über die irakischen Ölexporte gibt, nach dem 3.Juni nicht me |
| ngert werden.{S} Frankreich hat dagegen eine befristete Aussetzung der Sanktionen vorgeschlagen |
| hat dagegen eine befristete Aussetzung der Sanktionen vorgeschlagen und sich für eine Einstell |
| r Sanktionen vorgeschlagen und sich für eine Einstellung des Öl-für-Lebensmittel-Programms in m |
| ng des Öl-für-Lebensmittel-Programms in mehreren Schritten ausgesprochen.{S} Russland möchte da |
| itten ausgesprochen.{S} Russland möchte das Programm UN-Generalsekretär Kofi Annan unterstellen |
| etär Kofi Annan unterstellen, inklusive der Kontrolle über die Ölfelder.{S} (AP) UNO-Resolution |
| erstellen, inklusive der Kontrolle über die Ölfelder.{S} (AP) UNO-Resolution 1483 zum Irak 2003 |
| esolution 1483 zum Irak 2003 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Höhenvergle |
| H{S} Höhenvergleiche auf dem Snowdon{S} Zwei Berge, ein Gedanke{S} Der Felsen in Wales ist wie |
| rgleiche auf dem Snowdon{S} Zwei Berge, ein Gedanke{S} Der Felsen in Wales ist wie ein Modell d |
| m Snowdon{S} Zwei Berge, ein Gedanke{S} Der Felsen in Wales ist wie ein Modell des Mount Everes |
| Gedanke{S} Der Felsen in Wales ist wie ein Modell des Mount Everest und diente Bergsteigern wi |
| Der Felsen in Wales ist wie ein Modell des Mount Everest und diente Bergsteigern wie Edmund Hi |
| ris werden Jungmanager in Seminaren mit einer besonders kniffligen Aufgabe auf ihr hartes Leben |
| einer besonders kniffligen Aufgabe auf ihr hartes Leben in der freien Marktwirtschaft vorberei |
| ffligen Aufgabe auf ihr hartes Leben in der freien Marktwirtschaft vorbereitet.{S} „Findet Joe |
| bereitet.{S} „Findet Joe Brown“, lautet der Job, und schon schwärmen ein Dutzend Krawattenträge |
| n“, lautet der Job, und schon schwärmen ein Dutzend Krawattenträger durch das Bergsteigerdorf a |
| ärmen ein Dutzend Krawattenträger durch das Bergsteigerdorf am Rande des Snowdonia Nationalpark |
| nicht lange, dann entdecken die ersten einen kleinen Laden mit Wanderkleidung, über dessen Tür |
| kleinen Laden mit Wanderkleidung, über dessen Tür der Name Joe Brown prangt.{S} Und tatsächlic |
| den mit Wanderkleidung, über dessen Tür der Name Joe Brown prangt.{S} Und tatsächlich, der Lade |
| e Joe Brown prangt.{S} Und tatsächlich, der Laden gehört dem Gesuchten: Brown, Joe, Jahrgang 19 |
| t.{S} Und tatsächlich, der Laden gehört dem Gesuchten: Brown, Joe, Jahrgang 1931, Erstbesteiger |
| , Joe, Jahrgang 1931, Erstbesteiger des 8586 Meter hohen Kangchengjunga, des dritthöchsten Berg |
| er des 8586 Meter hohen Kangchengjunga, des dritthöchsten Bergs der Welt.{S} Aber schnell stell |
| Kangchengjunga, des dritthöchsten Bergs der Welt.{S} Aber schnell stellt sich heraus, dass der |
| } Aber schnell stellt sich heraus, dass der Weg zu Joe Brown weiter ist, als die wenigen Hunder |
| er Weg zu Joe Brown weiter ist, als die wenigen Hundert Yards bis ins Zentrum von Llanberis.{S} |
| , Joe Brown lebe in der{S} Gegend, sagt der Verkäufer.{S} Nein, er könne die Adresse nicht hera |
| , sagt der Verkäufer.{S} Nein, er könne die Adresse nicht herausrücken.{S} Nein, Joe Brown sei |
| sei telefonisch nicht zu erreichen.{S} Keine Adresse, keine Telefonnummer.{S} So etwas kennen |
| h nicht zu erreichen.{S} Keine Adresse, keine Telefonnummer.{S} So etwas kennen Manager im norm |
| Manager im normalen Leben nicht.{S} Und die freundlichen Einwohner von Llanberis helfen auch ni |
| her sein.{S} Und dann verweisen sie auf die Gipfelregion des Snowdon, in dessen schwarzen Flank |
| ie auf die Gipfelregion des Snowdon, in dessen schwarzen Flanken der Gesuchte noch heute gerne |
| es Snowdon, in dessen schwarzen Flanken der Gesuchte noch heute gerne klettere.{S} Oder auf die |
| noch heute gerne klettere.{S} Oder auf die Bergrettungsstation oben auf dem Pen-y-Pass, wo Sam |
| } Auch im Pen-y-Gwryd könne er stecken, dem Hotel des 1998 verstorbenen Chris Briggs, der Zeit |
| tel des 1998 verstorbenen Chris Briggs, der Zeit seines Lebens Wanderer aus Bergnot befreite un |
| 998 verstorbenen Chris Briggs, der Zeit seines Lebens Wanderer aus Bergnot befreite und 350 Men |
| ebens Wanderer aus Bergnot befreite und 350 Menschen gerettet haben soll.{S} Nein, Joe Brown se |
| gibt es auch von Chris Briggs’ Tochter keine befriedigende Auskunft.{S} Aber immerhin, die Spu |
| friedigende Auskunft.{S} Aber immerhin, die Spurensuche hat begonnen.{S} Im „Everest-Room“ des |
| uche hat begonnen.{S} Im „Everest-Room“ des Hotels, dessen hölzerne Wände vom Rauch des offenen |
| onnen.{S} Im „Everest-Room“ des Hotels, dessen hölzerne Wände vom Rauch des offenen Feuers und |
| Hotels, dessen hölzerne Wände vom Rauch des offenen Feuers und so vieler Pfeifen und Zigarren g |
| Wände vom Rauch des offenen Feuers und so vieler Pfeifen und Zigarren gezeichnet sind, verkehr |
| Joe Brown plötzlich auftauchen.{S} Oder der Weltenbummler Edmund Hillary.{S} Im Hotel Pen-y-Gwr |
| Hillary.{S} Im Hotel Pen-y-Gwryd hatten acht Teilnehmer der ersten erfolgreichen Mount-Everest- |
| lant und diskutiert, ehe sie am Snowdon ihre Versuche mit den neuen Sauerstoffgeräten unternahm |
| t, ehe sie am Snowdon ihre Versuche mit den neuen Sauerstoffgeräten unternahmen.{S} Das war im |
| ernahmen.{S} Das war im Januar 1953.{S} Vier Monate später erreichten Edmund Hillary und Norgay |
| chten Edmund Hillary und Norgay Tenzing den höchsten Punkt der Erde.{S} Seither gilt das Hotel |
| y und Norgay Tenzing den höchsten Punkt der Erde.{S} Seither gilt das Hotel Pen-y-Gwryd als der |
| öchsten Punkt der Erde.{S} Seither gilt das Hotel Pen-y-Gwryd als der Ort, an dem alles begann. |
| Seither gilt das Hotel Pen-y-Gwryd als der Ort, an dem alles begann.{S} Zwar duckte sich schon |
| begann.{S} Zwar duckte sich schon 1810 die kleine Herberge unter der Bergkulisse des Snowdon u |
| ch schon 1810 die kleine Herberge unter der Bergkulisse des Snowdon und seiner Nachbarn.{S} Anf |
| e unter der Bergkulisse des Snowdon und seiner Nachbarn.{S} Anfangs kamen Botaniker, dann Roman |
| sten.{S} Aber erst am 2. Juni 1953, als die Nachricht vom Sieg über den Mount Everest in der Wi |
| i 1953, als die Nachricht vom Sieg über den Mount Everest in der Wildnis von Wales eintraf, ver |
| icht vom Sieg über den Mount Everest in der Wildnis von Wales eintraf, verwandelte sich Pen-y-G |
| intraf, verwandelte sich Pen-y-Gwryd in jenen besonderen Ort, der es heute ist.{S} Kein bissche |
| en besonderen Ort, der es heute ist.{S} Kein bisschen hat Jane, die damals zehn Jahre alt war, |
| .{S} Kein bisschen hat Jane, die damals zehn Jahre alt war, an der Einrichtung verändert.{S} No |
| Jane, die damals zehn Jahre alt war, an der Einrichtung verändert.{S} Noch immer gibt es die al |
| chtung verändert.{S} Noch immer gibt es die alten Kommoden und die alten Betten, noch immer bad |
| ch immer gibt es die alten Kommoden und die alten Betten, noch immer baden die Gäste in den vik |
| und die alten Betten, noch immer baden die Gäste in den viktorianischen Wannen aus dem Jahr 18 |
| n Betten, noch immer baden die Gäste in den viktorianischen Wannen aus dem Jahr 1880, noch imme |
| Gäste in den viktorianischen Wannen aus dem Jahr 1880, noch immer gibt es für die Zimmer keine |
| s dem Jahr 1880, noch immer gibt es für die Zimmer keine Schlüssel.{S} Und zu den Mahlzeiten, d |
| 1880, noch immer gibt es für die Zimmer keine Schlüssel.{S} Und zu den Mahlzeiten, die auf die |
| r die Zimmer keine Schlüssel.{S} Und zu den Mahlzeiten, die auf die Minute festgelegt sind, ruf |
| ssel.{S} Und zu den Mahlzeiten, die auf die Minute festgelegt sind, ruft streng der kupferne Go |
| die Minute festgelegt sind, ruft streng der kupferne Gong.{S} Überall ist Erinnerung.{S} Die Un |
| rne Gong.{S} Überall ist Erinnerung.{S} Die Unterschriften all der Everest-Bezwinger unter Glas |
| l der Everest-Bezwinger unter Glas, von der Decke baumelnde Bergstiefel aus zwei Jahrhunderten, |
| von der Decke baumelnde Bergstiefel aus zwei Jahrhunderten, die originalen Seile von Hillary, s |
| nde Bergstiefel aus zwei Jahrhunderten, die originalen Seile von Hillary, sein Sauerstoffgerät |
| rten, die originalen Seile von Hillary, sein Sauerstoffgerät und viele Fotos aus dem Himalaya u |
| e von Hillary, sein Sauerstoffgerät und viele Fotos aus dem Himalaya und Snowdonia.{S} Alle fün |
| otos aus dem Himalaya und Snowdonia.{S} Alle fünf Jahre bleibt das Hotel Pen-y-Gwryd ein Wochen |
| nd Snowdonia.{S} Alle fünf Jahre bleibt das Hotel Pen-y-Gwryd ein Wochenende lang geschlossen w |
| fünf Jahre bleibt das Hotel Pen-y-Gwryd ein Wochenende lang geschlossen wegen des Jubiläumstref |
| d ein Wochenende lang geschlossen wegen des Jubiläumstreffens der Everest-Veteranen, ihrer Ehef |
| ubiläumstreffens der Everest-Veteranen, ihrer Ehefrauen, Kinder und Enkel – das nächste Mal am |
| en, ihrer Ehefrauen, Kinder und Enkel – das nächste Mal am 7. und 8. Juni 2003.{S} Selbst das F |
| e Mal am 7. und 8. Juni 2003.{S} Selbst das Fernsehen sei ausgesperrt, sagt Jane Pullee.{S} Abe |
| rfte natürlich auch dann herein.{S} Vor dem Hotel hält der Linienbus, der in dieser Gegend selb |
| auch dann herein.{S} Vor dem Hotel hält der Linienbus, der in dieser Gegend selbstverständlich |
| or dem Hotel hält der Linienbus, der in dieser Gegend selbstverständlich „Sherpa“ heißt, in fün |
| d selbstverständlich „Sherpa“ heißt, in fünf Minuten fährt er hinauf zum Pen-y- Pass.{S} Dort s |
| Roberts in seinem Nationalparkbüro, auf dem Bildschirm in der Ecke flackert der neueste Wetterb |
| Nationalparkbüro, auf dem Bildschirm in der Ecke flackert der neueste Wetterbericht, aber was i |
| auf dem Bildschirm in der Ecke flackert der neueste Wetterbericht, aber was ist schon ein Wette |
| ueste Wetterbericht, aber was ist schon ein Wetterbericht an einem Berg, der sich so exponiert |
| aber was ist schon ein Wetterbericht an einem Berg, der sich so exponiert über die Küste der ir |
| einem Berg, der sich so exponiert über die Küste der irischen See erhebt wie der Snowdon?{S} T |
| g, der sich so exponiert über die Küste der irischen See erhebt wie der Snowdon?{S} Trotz seine |
| en See erhebt wie der Snowdon?{S} Trotz seiner nur 1085 Meter Höhe kann der Snowdon zu einer er |
| nur 1085 Meter Höhe kann der Snowdon zu einer ernsten Herausforderung werden, so ernst, dass vi |
| derung werden, so ernst, dass viele mit einem Führer hinauf steigen.{S} Am Mount Everest sind i |
| uf steigen.{S} Am Mount Everest sind in all den Jahren 175 Menschen gestorben durch Lawinen, Er |
| Am Mount Everest sind in all den Jahren 175 Menschen gestorben durch Lawinen, Erfrierungen, Hir |
| it.{S} Am Snowdon sterben Jahr für Jahr zehn Bergwanderer, meist aus Mangel an Vorsicht: falsch |
| alsches Schuhwerk, Übermut.{S} Ja, auch sein Freund Joe sei zuweilen übermütig, sagt Sam Robert |
| Noch im Alter von über 50 habe Joe mit einigen Jungs aus Llanberis am Snowdon nach Felsplatten |
| Llanberis aus zum Gipfel führt, legten die Platten auf und jagten zurück ins Tal, fast 900 Höh |
| Platten auf und jagten zurück ins Tal, fast 900 Höhenmeter, die Absätze der Bergstiefel zum Br |
| en zurück ins Tal, fast 900 Höhenmeter, die Absätze der Bergstiefel zum Bremsen gegen die Gleis |
| s Tal, fast 900 Höhenmeter, die Absätze der Bergstiefel zum Bremsen gegen die Gleise gestemmt.{ |
| sätze der Bergstiefel zum Bremsen gegen die Gleise gestemmt.{S} Die Betreiber der Dampf- und Di |
| m Bremsen gegen die Gleise gestemmt.{S} Die Betreiber der Dampf- und Dieselloks, die in guten J |
| n die Gleise gestemmt.{S} Die Betreiber der Dampf- und Dieselloks, die in guten Jahren 150000 T |
| pf- und Dieselloks, die in guten Jahren 150000 Touristen auf den Snowdon und zurück transportie |
| nowdon und zurück transportieren, sahen diesem Treiben machtlos zu.{S} Niemand in Llanberis wür |
| ürlich weiß auch Sam Roberts, einer von zwölf Wärtern des Nationalparks, nicht, wann er Joe Bro |
| ch Sam Roberts, einer von zwölf Wärtern des Nationalparks, nicht, wann er Joe Brown zuletzt ges |
| m am Mount Everest versucht.{S} Bis auf 8200 Meter kamen sie, dann verhinderte das Wetter den E |
| 8200 Meter kamen sie, dann verhinderte das Wetter den Erfolg.{S} Einmal hat Joe Brown gesagt, |
| kamen sie, dann verhinderte das Wetter den Erfolg.{S} Einmal hat Joe Brown gesagt, der Everest |
| Brown gesagt, der Everest sei technisch ein anderes Kaliber als der Snowdon.{S} Langweiliger.{S |
| wdon.{S} Langweiliger.{S} Man müsse nur einen Fuß vor den anderen setzen.{S} Aber natürlich ist |
| tionsleiter John Hunt 1953 feststellte: Diese verblüffende Ähnlichkeit zwischen den beiden Berg |
| Diese verblüffende Ähnlichkeit zwischen den beiden Bergen.{S} Als er die Everest-Karte um 110 G |
| plötzlich den Snowdon vor sich, und je mehr Hunt verglich, umso mehr wurde ihm bewusst: Der Sn |
| wurde ihm bewusst: Der Snowdon war wie ein Modell des Mount Everest im Maßstab 1:8, bloß{S} oh |
| bewusst: Der Snowdon war wie ein Modell des Mount Everest im Maßstab 1:8, bloß{S} ohne Gletsche |
| S} Sauerstoff.{S} Auch der Snowdon kann ein langweiliger Berg sein, für einen Techniker wie Joe |
| on kann ein langweiliger Berg sein, für einen Techniker wie Joe Brown jedenfalls.{S} Die Route, |
| Techniker wie Joe Brown jedenfalls.{S} Die Route, welche jener entspricht, auf der die Everest |
| en, ist der Miners’ Track, benannt nach den Minenarbeitern, die hier Kupfererz zur Passstraße s |
| sstraße schleppten.{S} Irgendwann wurde der Bergbau unrentabel, der Weg war frei für Wanderer u |
| rgendwann wurde der Bergbau unrentabel, der Weg war frei für Wanderer und die Gründung eines Na |
| abel, der Weg war frei für Wanderer und die Gründung eines Nationalparks.{S} Von Sam Roberts’ B |
| war frei für Wanderer und die Gründung eines Nationalparks.{S} Von Sam Roberts’ Büro am Pen-y- |
| ss aus windet sich der Miners’ Track an zwei tiefschwarzen Seen entlang, ehe ein Steilstück auf |
| an zwei tiefschwarzen Seen entlang, ehe ein Steilstück auf den Grat unterhalb des Gipfels führt |
| en Seen entlang, ehe ein Steilstück auf den Grat unterhalb des Gipfels führt.{S} Am Everest wär |
| e ein Steilstück auf den Grat unterhalb des Gipfels führt.{S} Am Everest wäre der erste See der |
| b des Gipfels führt.{S} Am Everest wäre der erste See der Khumbu-Gletscher, der zweite der Anfa |
| te See der Khumbu-Gletscher, der zweite der Anfang des Western Cwm.{S} Das Steilstück ähnelt de |
| Khumbu-Gletscher, der zweite der Anfang des Western Cwm.{S} Das Steilstück ähnelt der Lhotsewan |
| r zweite der Anfang des Western Cwm.{S} Das Steilstück ähnelt der Lhotsewand und die Stelle, wo |
| as Steilstück ähnelt der Lhotsewand und die Stelle, wo der Grat erreicht wird, entspricht dem E |
| hnelt der Lhotsewand und die Stelle, wo der Grat erreicht wird, entspricht dem Everest-Südsatte |
| st-Südsattel.{S} Selbst „Hillary Step“, jene 17 Meter hohe Kletterstelle in 8771 Metern Höhe, f |
| p“, jene 17 Meter hohe Kletterstelle in 8771 Metern Höhe, findet kurz unterhalb des Snowdon ihr |
| Höhe, findet kurz unterhalb des Snowdon ihr Pendant, elegant entschärft durch mehrere Serpentin |
| n ihr Pendant, elegant entschärft durch mehrere Serpentinen.{S} Aber natürlich ist Sam Roberts |
| Aber natürlich ist Sam Roberts während seiner Dienstgänge zum Gipfel Joe Brown niemals auf dem |
| onalparkwärter den Snowdon bestiegen in 30 Dienstjahren, und immer wieder hat er Menschen dazu |
| ht ausgerüstet waren für Windstärken um 180 Stundenkilometer, für Schnee und Eis und Minusgrade |
| inusgrade, wie sie selbst im Sommer auf dem höchsten Berg von Wales vorkommen können.{S} Joe Br |
| Brown dagegen hängt, wenn überhaupt, in den Felsen von Clogwyn du’r Arddu, als kleiner, roter P |
| an ihn dann erkennen, wenn man sich von der Dampflok zum Gipfel ziehen lässt und kurz nach Half |
| hen lässt und kurz nach Halfway Station das Fernglas rechts aus dem Fenster richtet.{S} Doch we |
| Halfway Station das Fernglas rechts aus dem Fenster richtet.{S} Doch wer weiß, wann Joe wieder |
| ren tritt?{S} Im Victoria Hotel spielen ein paar alte Männer Pool, derweil die Manager noch imm |
| elen ein paar alte Männer Pool, derweil die Manager noch immer nach Joe Brown suchen.{S} Es ist |
| en und Plaudern in walisischer Sprache, kein Fremder würde verstehen, was hier gesprochen wird. |
| verstehen, was hier gesprochen wird.{S} Einer der Billardspieler heißt Joe Brown.{S} Er hat den |
| llardspieler heißt Joe Brown.{S} Er hat den 8586 Meter hohen Kangchengjunga als Erster bestiege |
| ist zweimal am Everest gescheitert.{S} Das Schöne am Klettern, sagt Joe seinen Freunden, sei d |
| rt.{S} Das Schöne am Klettern, sagt Joe seinen Freunden, sei doch, dass man nicht unbedingt zum |
| unbedingt zum Gipfel gelangen müsse, um ein großartiges Erlebnis zu haben.{S} PETER LINDEN{S} S |
| blüffend ähnlich, aber nur einer machte die Bergsteiger berühmt: der Mount Everest (links) und |
| r einer machte die Bergsteiger berühmt: der Mount Everest (links) und der Snowdon in Wales.{S} |
| inden, AP{S} Sir Edmund Hillary während seiner Expedition auf den Mount Everest{S} vor fünfzig |
| d Hillary während seiner Expedition auf den Mount Everest{S} vor fünfzig Jahren.{S} Begonnen ha |
| Expedition auf den Mount Everest{S} vor fünfzig Jahren.{S} Begonnen hatte alles in dem kleinen |
| fzig Jahren.{S} Begonnen hatte alles in dem kleinen Dorf Pen-y-Gwyrd am Fuße des Snowdon.{S} He |
| es Snowdon.{S} Heute kann man dort noch ein paar Devotionalien des Gipfelstürmers von damals se |
| nn man dort noch ein paar Devotionalien des Gipfelstürmers von damals sehen.{S} Seine Bergstief |
| des Gipfelstürmers von damals sehen.{S} Seine Bergstiefel und sein Sauerstoffgerät zum Beispiel |
| damals sehen.{S} Seine Bergstiefel und sein Sauerstoffgerät zum Beispiel.{S} Die Tabelle unten |
| d sein Sauerstoffgerät zum Beispiel.{S} Die Tabelle unten zeigt, was Alpinisten auf beiden Berg |
| Tabelle unten zeigt, was Alpinisten auf beiden Bergen erwartet.{S} Foto: UPI{S} Mount Everest u |
| gleich{S} Informationen{S} Anreise: Mit dem Flugzeug nach Birmingham.{S} British Airways fliegt |
| nkfurt, Hamburg, Hannover und Berlin ab 140 Euro (Economy) oder ab 750 Euro (Business).{S} Die |
| nd Berlin ab 140 Euro (Economy) oder ab 750 Euro (Business).{S} Die Überfahrt über den Ärmelkan |
| conomy) oder ab 750 Euro (Business).{S} Die Überfahrt über den Ärmelkanal für Pkw und bis zu ne |
| Euro (Business).{S} Die Überfahrt über den Ärmelkanal für Pkw und bis zu neun Passagiere mit H |
| erfahrt über den Ärmelkanal für Pkw und bis zu neun Passagiere mit Hoverspeed (Dover-Calais-Dov |
| Hoverspeed (Dover-Calais-Dover) kostet mindestens 460 Euro.{S} Unterkunft: Pen-y-Gwryd Hotel, |
| 286870211, Internet: www.pyg.co.uk.; ab 40 Euro inklusive Frühstück.{S} Luxuriöse Cottages in W |
| erienhaus-Spezialist Cuendet zu Preisen zwischen 478 und 4018 Euro pro Woche.{S} E-Mail: anfrag |
| ges.de Mount Everest / Natur SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Entdeck |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Entdeckung der Demokratie{S} Das EU-Parlament soll |
| der DIZ München GmbH{S} Die Entdeckung der Demokratie{S} Das EU-Parlament soll mehr Rechte erh |
| der Demokratie{S} Das EU-Parlament soll mehr Rechte erhalten, doch vielen Abgeordneten geht die |
| rlament soll mehr Rechte erhalten, doch vielen Abgeordneten geht die Reform noch nicht weit gen |
| erhalten, doch vielen Abgeordneten geht die Reform noch nicht weit genug{S} Von Stefan Ulrich{S |
| Als die 15 Staats- und Regierungschefs der EU im Dezember 2001 den Verfassungskonvent ins Lebe |
| Regierungschefs der EU im Dezember 2001 den Verfassungskonvent ins Leben riefen, überschlugen s |
| chtserklärungen.{S} Schließlich erwarte der Bürger ein Konzept, „das Europa zu einem Leuchtfeue |
| ngen.{S} Schließlich erwarte der Bürger ein Konzept, „das Europa zu einem Leuchtfeuer werden lä |
| eßlich erwarte der Bürger ein Konzept, „das Europa zu einem Leuchtfeuer werden lässt, das für d |
| der Bürger ein Konzept, „das Europa zu einem Leuchtfeuer werden lässt, das für die Zukunft der |
| einem Leuchtfeuer werden lässt, das für die Zukunft der Welt richtungsweisend sein kann“, verkü |
| feuer werden lässt, das für die Zukunft der Welt richtungsweisend sein kann“, verkündeten sie.{ |
| sie.{S} Um dies zu erreichen, forderten die Chefs von ihrer EU, was sie auch von jeder Bananenr |
| s zu erreichen, forderten die Chefs von ihrer EU, was sie auch von jeder Bananenrepublik erwart |
| ie Chefs von ihrer EU, was sie auch von jeder Bananenrepublik erwarten: Sie muss demokratischer |
| ten: Sie muss demokratischer werden.{S} Die Europäer fänden, „dass alles viel zu sehr über ihre |
| r fänden, „dass alles viel zu sehr über ihre Köpfe hinweg geregelt wird und wünschen eine besse |
| Köpfe hinweg geregelt wird und wünschen eine bessere demokratische Kontrolle“.{S} Eineinhalb Ja |
| ne bessere demokratische Kontrolle“.{S} Eineinhalb Jahre später ist der Konvent mit seiner Arbe |
| trolle“.{S} Eineinhalb Jahre später ist der Konvent mit seiner Arbeit zwar noch nicht am Ende, |
| inhalb Jahre später ist der Konvent mit seiner Arbeit zwar noch nicht am Ende, in Sachen Demokr |
| kratisierung zeichnen sich aber bereits die Ergebnisse ab.{S} Eine erste Bilanz von EU-Experten |
| sich aber bereits die Ergebnisse ab.{S} Eine erste Bilanz von EU-Experten fällt freilich widers |
| en fällt freilich widersprüchlich aus: „Der Konvent hat einen wesentlichen Schritt in Richtung |
| h widersprüchlich aus: „Der Konvent hat einen wesentlichen Schritt in Richtung Demokratie gemac |
| man ihn so nicht erwarten konnte“, lobt der Juraprofessor Jürgen Meyer (SPD), der für den Bunde |
| raprofessor Jürgen Meyer (SPD), der für den Bundestag im Verfassungskonvent sitzt.{S} Der Europ |
| ndestag im Verfassungskonvent sitzt.{S} Der Europarechtler Dimitrios Argirakos, Vorsitzender de |
| htler Dimitrios Argirakos, Vorsitzender des Düsseldorfer Instituts für Außen- und Sicherheitspo |
| nft nichts verändern.“{S} Zumindest auf dem Papier wird es jedoch Fortschritte geben.{S} So sol |
| s jedoch Fortschritte geben.{S} So soll der Präsident der EU-Kommission, den bisher die Staats- |
| chritte geben.{S} So soll der Präsident der EU-Kommission, den bisher die Staats- und Regierung |
| opäischen Parlament gewählt werden.{S} „Die Idee dahinter ist, dass die großen Parteienfamilien |
| werden.{S} „Die Idee dahinter ist, dass die großen Parteienfamilien dann mit europaweiten Spitz |
| n mit europaweiten Spitzenkandidaten in die Europawahlen gehen“, sagt Meyer.{S} „Dadurch erhält |
| ehlt.“{S} Kritiker halten dem entgegen, das Parlament dürfe den Kommissionspräsidenten auch kün |
| alten dem entgegen, das Parlament dürfe den Kommissionspräsidenten auch künftig nicht frei, son |
| g nicht frei, sondern nur auf Vorschlag des Rats – also des Organs der nationalen Regierungen – |
| ndern nur auf Vorschlag des Rats – also des Organs der nationalen Regierungen – wählen.{S} Zude |
| uf Vorschlag des Rats – also des Organs der nationalen Regierungen – wählen.{S} Zudem werde die |
| en Regierungen – wählen.{S} Zudem werde die Rolle des Kommissionschefs in der neuen EU-Verfassu |
| ngen – wählen.{S} Zudem werde die Rolle des Kommissionschefs in der neuen EU-Verfassung geschwä |
| werde die Rolle des Kommissionschefs in der neuen EU-Verfassung geschwächt, weil ihm künftig ei |
| Verfassung geschwächt, weil ihm künftig ein ständiger Ratspräsident gegenüberstehen soll.{S} „D |
| Ratspräsident gegenüberstehen soll.{S} „Die neue Verfassung unterminiert das klassische Gewalte |
| l.{S} „Die neue Verfassung unterminiert das klassische Gewaltenteilungsprinzip, weil der neue R |
| lassische Gewaltenteilungsprinzip, weil der neue Ratspräsident eine Machtzentrale darstellen wi |
| ngsprinzip, weil der neue Ratspräsident eine Machtzentrale darstellen wird, die nicht demokrati |
| niert Argirakos.{S} „Er wird sich weder dem Parlament, noch der Kommission, geschweige denn dem |
| „Er wird sich weder dem Parlament, noch der Kommission, geschweige denn dem Wähler verantworten |
| t, noch der Kommission, geschweige denn dem Wähler verantworten müssen.“{S} Allgemein als Forts |
| ortschritt gepriesen wird dagegen, dass das Parlament künftig das volle Haushaltsrecht bekommen |
| ird dagegen, dass das Parlament künftig das volle Haushaltsrecht bekommen soll, und zwar auch b |
| uch bei den Agrarausgaben, die immerhin rund 40Prozent der Haushaltsmittel ausmachen.{S} Zudem |
| altsmittel ausmachen.{S} Zudem soll bei der EU-Gesetzgebung als Regelverfahren gelten, dass das |
| zgebung als Regelverfahren gelten, dass das Parlament mitentscheidet – ein eigentlich selbstver |
| en, dass das Parlament mitentscheidet – ein eigentlich selbstverständliches Recht, das sich die |
| ch selbstverständliches Recht, das sich die Abgeordneten aber erst über Jahrzehnte ertrotzen mu |
| rfen als bisher.{S} Anders sieht es bei der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik aus.{S} H |
| Sicherheitspolitik aus.{S} Hier wollen die nationalen Regierungen möglichst unter sich bleiben |
| rungen möglichst unter sich bleiben.{S} Der Konvent wird dem EU-Parlament wohl allenfalls Infor |
| äumen.{S} Enttäuscht zeigt sich darüber der Europaabgeordnete Joachim Wuermeling (CSU).{S} Er w |
| ing (CSU).{S} Er wollte erreichen, dass die EU bei „operativen Aktionen“ in aller Welt, etwa be |
| ass die EU bei „operativen Aktionen“ in aller Welt, etwa bei Friedenseinsätzen, nur mit Zustimm |
| i Friedenseinsätzen, nur mit Zustimmung des Parlaments mitmachen darf.{S} Auf diesem sensiblen, |
| g des Parlaments mitmachen darf.{S} Auf diesem sensiblen, umstrittenen Gebiet sei eine demokrat |
| esem sensiblen, umstrittenen Gebiet sei eine demokratische Absicherung besonders sinnvoll.{S} D |
| cherung besonders sinnvoll.{S} Doch von seinem Vorstoß fand Wuermeling in den bisherigen Papier |
| h von seinem Vorstoß fand Wuermeling in den bisherigen Papieren des Konventspräsidiums nichts w |
| d Wuermeling in den bisherigen Papieren des Konventspräsidiums nichts wieder.{S} Dasselbe gilt |
| ums nichts wieder.{S} Dasselbe gilt für eine weitere Forderung des Abgeordneten: „Jeder völkerr |
| asselbe gilt für eine weitere Forderung des Abgeordneten: „Jeder völkerrechtliche Vertrag, den |
| ne weitere Forderung des Abgeordneten: „Jeder völkerrechtliche Vertrag, den die EU schließt, so |
| n: „Jeder völkerrechtliche Vertrag, den die EU schließt, sollte der Zustimmung des Europäischen |
| he Vertrag, den die EU schließt, sollte der Zustimmung des Europäischen Parlaments unterliegen“ |
| die EU schließt, sollte der Zustimmung des Europäischen Parlaments unterliegen“, verlangt er.{ |
| urch Übertragung von Entscheidungen auf die Weltebene“.{S} So handle die EU-Kommission in inter |
| dungen auf die Weltebene“.{S} So handle die EU-Kommission in internationalen Organisationen Ver |
| onalen Organisationen Verträge aus, die jeden Bürger betreffen – etwa beim Umwelt- oder Gesundh |
| beim Umwelt- oder Gesundheitsschutz.{S} Diese Abkommen würden dann vom Rat beschlossen, das Par |
| kommen würden dann vom Rat beschlossen, das Parlament werde in den meisten Fällen nur angehört. |
| Rat beschlossen, das Parlament werde in den meisten Fällen nur angehört.{S} An diesem Zustand, |
| den meisten Fällen nur angehört.{S} An diesem Zustand, so Wuermeling, wolle das Konventspräsid |
| An diesem Zustand, so Wuermeling, wolle das Konventspräsidium offenbar nichts verbessern.{S} De |
| räsidium offenbar nichts verbessern.{S} Der Sozialdemokrat Meyer, der ein Ratifikationsrecht à |
| ssern.{S} Der Sozialdemokrat Meyer, der ein Ratifikationsrecht à la Wuermeling unterstützt, kom |
| ling unterstützt, kommentiert trocken: „Die Regierungen wollen halt das Sagen haben.“{S} Sein F |
| t trocken: „Die Regierungen wollen halt das Sagen haben.“{S} Sein Fazit lautet: „Das Demokratie |
| rungen wollen halt das Sagen haben.“{S} Sein Fazit lautet: „Das Demokratiedefizit in Europa wir |
| as Sagen haben.“{S} Sein Fazit lautet: „Das Demokratiedefizit in Europa wird abgebaut, aber es |
| ist noch viel zu tun. “ Reform-Konvent der EU / Innenpolitik Europäisches Parlament / Innenpol |
| hes Parlament / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Lehrerverba |
| Z München GmbH{S} Lehrerverband fordert mehr Reformen{S} Augsburg – Den bayerischen Lehrerverbä |
| and fordert mehr Reformen{S} Augsburg – Den bayerischen Lehrerverbänden gehen die bisher aus de |
| g.{S} Über weitere Reformvorschläge für die bayerische Bildungspolitik wollen sie auf der 50.La |
| auf der 50.Landesdeligiertenversammlung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) |
| erinnenverbandes (BLLV) diskutieren.{S} Die Veranstaltung, die auch „Parlament der Pädagogen“ g |
| Die Veranstaltung, die auch „Parlament der Pädagogen“ genannt wird, findet alle vier Jahre sta |
| ent der Pädagogen“ genannt wird, findet alle vier Jahre statt und beginnt am Donnerstag (29.Mai |
| am Donnerstag (29.Mai) in Augsburg.{S} Die Politik müsse endlich reagieren, damit Reformen an |
| se endlich reagieren, damit Reformen an den Schulen auch für Lehrer, Schüler und Eltern spürbar |
| erte BLLV-Chef Albin Dannhäuser.{S} Auf der Augsburger Tagung wollen sich die 667Deligierten un |
| ch die 667Deligierten unter anderem mit dem Berufsbild des Lehrers, der Qualität der Lehrerausb |
| ierten unter anderem mit dem Berufsbild des Lehrers, der Qualität der Lehrerausbildung, der sta |
| anderem mit dem Berufsbild des Lehrers, der Qualität der Lehrerausbildung, der starken Arbeitsb |
| em Berufsbild des Lehrers, der Qualität der Lehrerausbildung, der starken Arbeitsbelastung an d |
| ers, der Qualität der Lehrerausbildung, der starken Arbeitsbelastung an den Schulen und der Zuk |
| ildung, der starken Arbeitsbelastung an den Schulen und der Zukunft der Hauptschulen befassen.{ |
| ken Arbeitsbelastung an den Schulen und der Zukunft der Hauptschulen befassen.{S} rff SZdigital |
| elastung an den Schulen und der Zukunft der Hauptschulen befassen.{S} rff SZdigital: Alle Recht |
| auptschulen befassen.{S} rff SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Poesie der |
| leistung der DIZ München GmbH{S} Poesie der Papierkügelchen{S} Der Dichter der Großstadt zog si |
| n GmbH{S} Poesie der Papierkügelchen{S} Der Dichter der Großstadt zog sich im Alter aufs Land z |
| esie der Papierkügelchen{S} Der Dichter der Großstadt zog sich im Alter aufs Land zurück: ein B |
| adt zog sich im Alter aufs Land zurück: ein Besuch im letzten Wohnhaus von Jacques Prévert in d |
| letzten Wohnhaus von Jacques Prévert in der Normandie{S} Omonville-la-Petite – der Name ist vie |
| der Normandie{S} Omonville-la-Petite – der Name ist viel zu poetisch für das verschlafene Nest |
| ite – der Name ist viel zu poetisch für das verschlafene Nest, das so klein ist, dass man es au |
| Nest, das so klein ist, dass man es auf den meisten Straßenkarten vergeblich sucht.{S} Aber wen |
| vergeblich sucht.{S} Aber wenn man sich dem Verlauf der Hauptstraße anvertraut, erreicht man na |
| ucht.{S} Aber wenn man sich dem Verlauf der Hauptstraße anvertraut, erreicht man nach kurzer Fa |
| ertraut, erreicht man nach kurzer Fahrt das Ziel.{S} Am frühen Nachmittag wirkt der Ort wie aus |
| das Ziel.{S} Am frühen Nachmittag wirkt der Ort wie ausgestorben.{S} Es ist niemand zu sehen, d |
| and zu sehen, den man fragen könnte, wo das Haus steht, in dem Jacques Prévert gelebt hat.{S} D |
| , in dem Jacques Prévert gelebt hat.{S} Die Dorfstraße, welche die horizonthungrigen Augen imme |
| er wieder mit herrlichen Ausblicken auf das Meer überrascht, führt zur Kirche, wo ein buntes Pl |
| s Meer überrascht, führt zur Kirche, wo ein buntes Plakat zur Maison Prévert weist.{S} Der Weg |
| tes Plakat zur Maison Prévert weist.{S} Der Weg endet vor einem Hühnerstall.{S} Am Zaun hängt e |
| son Prévert weist.{S} Der Weg endet vor einem Hühnerstall.{S} Am Zaun hängt ein Schild „Sogar P |
| vor einem Hühnerstall.{S} Am Zaun hängt ein Schild „Sogar Poeten benutzen den Parkplatz an der |
| hängt ein Schild „Sogar Poeten benutzen den Parkplatz an der Kirche.“{S} Auf dem kurzen Fußweg |
| „Sogar Poeten benutzen den Parkplatz an der Kirche.“{S} Auf dem kurzen Fußweg zum Museum taucht |
| en den Parkplatz an der Kirche.“{S} Auf dem kurzen Fußweg zum Museum taucht man ganz in die dör |
| en Fußweg zum Museum taucht man ganz in die dörfliche Stille ein, die nur selten vom Bellen ein |
| e Stille ein, die nur selten vom Bellen eines Hundes oder dem Gackern der Hühner unterbrochen w |
| nur selten vom Bellen eines Hundes oder dem Gackern der Hühner unterbrochen wird.{S} Was hat di |
| om Bellen eines Hundes oder dem Gackern der Hühner unterbrochen wird.{S} Was hat diesen Lebeman |
| er Hühner unterbrochen wird.{S} Was hat diesen Lebemann, der dem Alkohol so zugeneigt war wie d |
| n wird.{S} Was hat diesen Lebemann, der dem Alkohol so zugeneigt war wie den Frauen, der sich a |
| n, der dem Alkohol so zugeneigt war wie den Frauen, der sich auf der Achse Paris-Côte d’Azur be |
| eneigt war wie den Frauen, der sich auf der Achse Paris-Côte d’Azur bewegte, was hat den Dichte |
| chse Paris-Côte d’Azur bewegte, was hat den Dichter Jacques Prévert in diese Abgeschiedenheit g |
| was hat den Dichter Jacques Prévert in diese Abgeschiedenheit gezogen?{S} Mit seinem Freund, d |
| diese Abgeschiedenheit gezogen?{S} Mit seinem Freund, dem in seiner Genialität verzettelten Bo |
| t gezogen?{S} Mit seinem Freund, dem in seiner Genialität verzettelten Boris Vian, hat er die N |
| ialität verzettelten Boris Vian, hat er die Normandie schon in den fünfziger Jahren entdeckt.{S |
| ris Vian, hat er die Normandie schon in den fünfziger Jahren entdeckt.{S} Oft fuhren sie gemein |
| Vian, hat er die Normandie schon in den fünfziger Jahren entdeckt.{S} Oft fuhren sie gemeinsam |
| ntdeckt.{S} Oft fuhren sie gemeinsam in diese abwechslungsreiche Landschaft mit grünen Wiesen, |
| g war, entschloss sich Jacques Prévert, seine letzten Lebensjahre in diesem winzigen Dorf zu ve |
| s Prévert, seine letzten Lebensjahre in diesem winzigen Dorf zu verbringen, das nicht einmal ei |
| en Dorf zu verbringen, das nicht einmal ein Bistro hatte.{S} Das ist übrigens heute noch so.{S} |
| h so.{S} In Omonville-la-Petite scheint die Zeit stehen geblieben zu sein seit dem Tod des Dich |
| die Zeit stehen geblieben zu sein seit dem Tod des Dichters vor 26 Jahren.{S} Mitten in einem |
| t stehen geblieben zu sein seit dem Tod des Dichters vor 26 Jahren.{S} Mitten in einem blühende |
| n zu sein seit dem Tod des Dichters vor 26 Jahren.{S} Mitten in einem blühenden Garten steht de |
| es Dichters vor 26 Jahren.{S} Mitten in einem blühenden Garten steht der schlichte, einstöckige |
| , einstöckige, mit Efeu bewachsene Bau, dessen weiße Fensterläden in der Sonne blenden.{S} Vor |
| hsene Bau, dessen weiße Fensterläden in der Sonne blenden.{S} Vor dem Haus wachsen große, schla |
| nsterläden in der Sonne blenden.{S} Vor dem Haus wachsen große, schlanke Sonnenblumen.{S} Préve |
| n.{S} Préverts Lieblingspflanzen.{S} An der niedrigen Haustür steht Monsieur Lepetit.{S} Er bet |
| r steht Monsieur Lepetit.{S} Er betreut die Gedenkstätte seit der Eröffnung 1995.{S} Und er hat |
| it.{S} Er betreut die Gedenkstätte seit der Eröffnung 1995.{S} Und er hat ihn noch persönlich g |
| anzösische Volksgut eingegangen ist, in die Schullesebücher.{S} Dessen todtraurige und grimmig |
| olz und redselig führt Monsieur Lepetit die Besucher über die enge Treppe hinauf in den ersten |
| ührt Monsieur Lepetit die Besucher über die enge Treppe hinauf in den ersten Stock.{S} Ein halb |
| Besucher über die enge Treppe hinauf in den ersten Stock.{S} Ein halbstündiger Videofilm erklär |
| e Treppe hinauf in den ersten Stock.{S} Ein halbstündiger Videofilm erklärt – allerdings nur in |
| d Schauspieler durchschlug, bevor er in den dreißiger Jahren Mitglied des linken Amateurtheater |
| hauspieler durchschlug, bevor er in den dreißiger Jahren Mitglied des linken Amateurtheaters „G |
| vor er in den dreißiger Jahren Mitglied des linken Amateurtheaters „Groupe Octobre“ wurde, für |
| ters „Groupe Octobre“ wurde, für das er viele Stücke und Chansons schrieb.{S} Populär wurde der |
| und Chansons schrieb.{S} Populär wurde der Mann mit den melancholischen Hundeaugen erst in den |
| schrieb.{S} Populär wurde der Mann mit den melancholischen Hundeaugen erst in den vierziger Ja |
| den melancholischen Hundeaugen erst in den vierziger Jahren durch seine Drehbücher.{S} „Die Ki |
| melancholischen Hundeaugen erst in den vierziger Jahren durch seine Drehbücher.{S} „Die Kinder |
| ugen erst in den vierziger Jahren durch seine Drehbücher.{S} „Die Kinder des Olymp“ und „Der Gl |
| iger Jahren durch seine Drehbücher.{S} „Die Kinder des Olymp“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ |
| hbücher.{S} „Die Kinder des Olymp“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ sind heute Filmgeschichte, |
| Filmgeschichte, Préverts Name wird mit den Filmen nur selten genannt.{S} Vor allem aber war es |
| elten genannt.{S} Vor allem aber war es die erste Sammlung seiner Gedichte mit dem puristischen |
| or allem aber war es die erste Sammlung seiner Gedichte mit dem puristischen Titel „Paroles“ (T |
| die erste Sammlung seiner Gedichte mit dem puristischen Titel „Paroles“ (Texte), mit dem er 19 |
| itel „Paroles“ (Texte), mit dem er 1945 ein breites Publikum eroberte.{S} Die Texte beschreiben |
| 1945 ein breites Publikum eroberte.{S} Die Texte beschreiben impressionistische Szenen des All |
| e beschreiben impressionistische Szenen des Alltags.{S} Sie besingen die Freuden, Ängste und Ho |
| che Szenen des Alltags.{S} Sie besingen die Freuden, Ängste und Hoffnungen der kleinen Leute.{S |
| ngen die Freuden, Ängste und Hoffnungen der kleinen Leute.{S} Was er nicht mochte, waren die Mä |
| en Leute.{S} Was er nicht mochte, waren die Mächtigen und die, welche die Macht ausführten: Kir |
| te, waren die Mächtigen und die, welche die Macht ausführten: Kirche, Staat und Militär.{S} Pré |
| Prévert, der kurze Zeit auch zum Kreis der Surrealisten gehörte, fand schnell einen eigenen St |
| der Surrealisten gehörte, fand schnell einen eigenen Stil, in dem er über die großen Themen Fr |
| nell einen eigenen Stil, in dem er über die großen Themen Freiheit, Liebe und Tod in schlichter |
| en Bildern schrieb.{S} So wurde er nach seinem ersten Buch schnell das, was nach ihm nie mehr e |
| Buch schnell das, was nach ihm nie mehr ein Schriftsteller wurde: der beliebteste und populärst |
| ihm nie mehr ein Schriftsteller wurde: der beliebteste und populärste Lyriker Frankreichs – ei |
| te und populärste Lyriker Frankreichs – ein Volksdichter.{S} Um die zum Teil vernichtenden Urte |
| r Frankreichs – ein Volksdichter.{S} Um die zum Teil vernichtenden Urteile der Literaturwissens |
| } Um die zum Teil vernichtenden Urteile der Literaturwissenschaftler und Kritiker hat sich Prév |
| évert nie geschert: „Ich veröffentliche ein Buch, weil es mir Freude macht.{S} Mir ist es egal, |
| rüber erzählt wird.“{S} Er wollte, dass das Volk ihn las und verstand.{S} Und so war es auch.{S |
| n nennt mich Dichter“, sagte er am Ende seines Lebens.{S} „Dafür kann ich nichts. (...){S} Ich |
| bin nur einer, der nicht gehorcht.“{S} Den Mittelpunkt der Ausstellung bildet ein etwa 120 Qua |
| der nicht gehorcht.“{S} Den Mittelpunkt der Ausstellung bildet ein etwa 120 Quadratmeter großes |
| Mittelpunkt der Ausstellung bildet ein etwa 120 Quadratmeter großes Atelier, das fast das ganz |
| 0 Quadratmeter großes Atelier, das fast das ganze Dachgeschoss einnimmt.{S} Prévert ließ es sic |
| s einnimmt.{S} Prévert ließ es sich von einem Freund ausbauen und Monsieur Lepetit betont, dass |
| d Monsieur Lepetit betont, dass es seit dem Tod des Dichters 1977 nicht verändert wurde.{S} Hie |
| ur Lepetit betont, dass es seit dem Tod des Dichters 1977 nicht verändert wurde.{S} Hier war se |
| révert im Alter an Lungenkrebs litt und die Treppen nicht mehr steigen konnte, verließ er das Z |
| n nicht mehr steigen konnte, verließ er das Zimmer kaum.{S} Er schlief in einem Stuhl mit hoher |
| eß er das Zimmer kaum.{S} Er schlief in einem Stuhl mit hoher Lehne, der in einer Ecke neben de |
| in einem Stuhl mit hoher Lehne, der in einer Ecke neben dem Kamin steht.{S} Am auffälligsten s |
| it hoher Lehne, der in einer Ecke neben dem Kamin steht.{S} Am auffälligsten sind die beiden gr |
| m Kamin steht.{S} Am auffälligsten sind die beiden großen Schreibtische, die vor zwei Fenstern |
| ie beiden großen Schreibtische, die vor zwei Fenstern mit Blick in den Garten stehen.{S} Dort e |
| che, die vor zwei Fenstern mit Blick in den Garten stehen.{S} Dort entstanden Préverts Collagen |
| n.{S} Dort entstanden Préverts Collagen der letzten Jahre.{S} Nach den Erfolgen seiner Gedichte |
| rts Collagen der letzten Jahre.{S} Nach den Erfolgen seiner Gedichte, Filme und Kinderbücher wa |
| der letzten Jahre.{S} Nach den Erfolgen seiner Gedichte, Filme und Kinderbücher wandte er sich |
| Kinderbücher wandte er sich später von den Worten ab und schuf nur noch Bildcollagen.{S} Auf e |
| und schuf nur noch Bildcollagen.{S} Auf einem niedrigen Couchtisch liegen verschiedene Ausgaben |
| Couchtisch liegen verschiedene Ausgaben seiner Bücher.{S} An den unverputzten Wänden hängen Fot |
| schiedene Ausgaben seiner Bücher.{S} An den unverputzten Wänden hängen Fotos des Dichters und s |
| An den unverputzten Wänden hängen Fotos des Dichters und seine geklebten Bilder.{S} Aber die Pe |
| en Wänden hängen Fotos des Dichters und seine geklebten Bilder.{S} Aber die Persönlichkeit Prév |
| ers und seine geklebten Bilder.{S} Aber die Persönlichkeit Préverts ist in diesen Räumen nicht |
| Aber die Persönlichkeit Préverts ist in diesen Räumen nicht spürbar und man hat nicht das Gefüh |
| Räumen nicht spürbar und man hat nicht das Gefühl, dem Künstler näher zu kommen.{S} Bücher, Ze |
| t spürbar und man hat nicht das Gefühl, dem Künstler näher zu kommen.{S} Bücher, Zeitschriften, |
| {S} Bücher, Zeitschriften, Collagen und die beiden Schreibtische mit den akkurat angeordneten U |
| iert und seltsam leblos.{S} Auch die in einem Aschenbecher liegende Gauloise – als Reminiszenz |
| liegende Gauloise – als Reminiszenz an den Kettenraucher gedacht – wirkt künstlich.{S} Der ein |
| enraucher gedacht – wirkt künstlich.{S} Der eine oder andere Besucher wird Préverts berühmteste |
| iert wurde es von Joseph Kosma, mit dem der Dichter fast achtzig Lieder zusammen schrieb.{S} Do |
| s von Joseph Kosma, mit dem der Dichter fast achtzig Lieder zusammen schrieb.{S} Doch in der Au |
| zig Lieder zusammen schrieb.{S} Doch in der Ausstellung gibt es keine Möglichkeit, das musikali |
| ieb.{S} Doch in der Ausstellung gibt es keine Möglichkeit, das musikalische Gedächtnis aufzufri |
| Ausstellung gibt es keine Möglichkeit, das musikalische Gedächtnis aufzufrischen.{S} Monsieur |
| chen.{S} Monsieur Lepetit erklärt, dass ein großes, offizielles Museum Prévert nicht gefallen h |
| rt nicht gefallen hätte, trotzdem wären einige Informationen und Daten nützlich.{S} Nicht jeder |
| ormationen und Daten nützlich.{S} Nicht jeder Besucher ist mit Leben und Werk des französischen |
| t jeder Besucher ist mit Leben und Werk des französischen Dichters so vertraut wie der kleine, |
| französischen Dichters so vertraut wie der kleine, grauhaarige Mann.{S} Wer sich mit Monsieur |
| Lepetit unterhält, erfährt einiges über die Gewohnheiten des einstigen Hausherrn.{S} Prévert wa |
| , erfährt einiges über die Gewohnheiten des einstigen Hausherrn.{S} Prévert war ein Nachtmensch |
| des einstigen Hausherrn.{S} Prévert war ein Nachtmensch, der erst gegen 11.30 Uhr aufstand.{S} |
| ann zog er sich in sein Lese-Zimmer auf derselben Etage zurück und las, was er nachts geschrieb |
| ngenes knüllte er zu Kugeln, die er aus dem Fenster in den Garten warf und später verbrannte.{S |
| er zu Kugeln, die er aus dem Fenster in den Garten warf und später verbrannte.{S} Heute kann ma |
| ts Büchern blättern.{S} Dort liegt auch die deutsche Ausgabe der „Paroles“.{S} Hier findet man |
| der „Paroles“.{S} Hier findet man auch den Text von „Les feuilles mortes“, Préverts größtem Ch |
| Chanson-Erfolg, der davon handelt, wie das Leben fast unmerklich die Liebenden trennt, so wie |
| handelt, wie das Leben fast unmerklich die Liebenden trennt, so wie das Meer die Spuren der Li |
| unmerklich die Liebenden trennt, so wie das Meer die Spuren der Liebenden vom Strand wischt: „M |
| h die Liebenden trennt, so wie das Meer die Spuren der Liebenden vom Strand wischt: „Mais la vi |
| nden trennt, so wie das Meer die Spuren der Liebenden vom Strand wischt: „Mais la vie sépare ce |
| es amants désunis.“{S} Beim Blättern in dem abgegriffenen Band bemerkt man erstaunt, dass viele |
| iffenen Band bemerkt man erstaunt, dass viele Texte Préverts, die man als Teenager im Französis |
| en Patina angesetzt haben und nun durch ihre Banalität erschrecken.{S} Prévert hat in seinen Te |
| analität erschrecken.{S} Prévert hat in seinen Texten das Lebensgefühl der Nachkriegszeit, der |
| recken.{S} Prévert hat in seinen Texten das Lebensgefühl der Nachkriegszeit, der fünfziger und |
| t hat in seinen Texten das Lebensgefühl der Nachkriegszeit, der fünfziger und sechziger Jahre e |
| en das Lebensgefühl der Nachkriegszeit, der fünfziger und sechziger Jahre eingefangen.{S} Die Z |
| l der Nachkriegszeit, der fünfziger und sechziger Jahre eingefangen.{S} Die Zeiten haben sich g |
| ger und sechziger Jahre eingefangen.{S} Die Zeiten haben sich geändert.{S} Auch Büchern und Ged |
| man entwachsen wie Kleidungsstücken.{S} Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq setz |
| eller Michel Houellebecq setzte sich in einem Artikel der neunziger Jahre kritisch mit Prévert |
| ouellebecq setzte sich in einem Artikel der neunziger Jahre kritisch mit Prévert auseinander un |
| lebecq setzte sich in einem Artikel der neunziger Jahre kritisch mit Prévert auseinander und wu |
| ander und wunderte sich, dass dieser in die Klassiker-Reihe „Pleiade“ aufgenommen wurde.{S} Sch |
| ig und oberflächlich, dass man sich bei ihrer Lektüre manchmal schäme.{S} Vielleicht ist das ni |
| s nicht nur Ansichtssache, sondern auch eine Frage der Generationen.{S} Eine kritische Ausstell |
| Ansichtssache, sondern auch eine Frage der Generationen.{S} Eine kritische Ausstellung, die En |
| rn auch eine Frage der Generationen.{S} Eine kritische Ausstellung, die Entwicklungen, Widerspr |
| ationen.{S} Eine kritische Ausstellung, die Entwicklungen, Widersprüche und Brüche im Leben und |
| nachfolgende Generationen neugierig auf diesen Autor zu machen, dessen Themen zeitlos sind.{S} |
| n neugierig auf diesen Autor zu machen, dessen Themen zeitlos sind.{S} Wer Prévert entdecken wi |
| .{S} Wer Prévert entdecken will, sollte seine Bücher und Gedichte lesen.{S} Für seine Fans alle |
| seine Bücher und Gedichte lesen.{S} Für seine Fans allerdings hat der Besuch seines letzten Woh |
| lesen.{S} Für seine Fans allerdings hat der Besuch seines letzten Wohnhauses in Omonville-la-Pe |
| ür seine Fans allerdings hat der Besuch seines letzten Wohnhauses in Omonville-la-Petite, in da |
| in Omonville-la-Petite, in das jährlich 15 000 Bewunderer des Dichters kommen, einen besonderen |
| tite, in das jährlich 15 000 Bewunderer des Dichters kommen, einen besonderen Reiz.{S} Selten h |
| 15 000 Bewunderer des Dichters kommen, einen besonderen Reiz.{S} Selten hat man Gelegenheit, d |
| en Reiz.{S} Selten hat man Gelegenheit, den wichtigsten Lebensraum eines Künstlers auch noch ei |
| Gelegenheit, den wichtigsten Lebensraum eines Künstlers auch noch ein Vierteljahrhundert nach s |
| en Lebensraum eines Künstlers auch noch ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod im Originalzusta |
| s auch noch ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod im Originalzustand zu besichtigen.{S} Auf de |
| Originalzustand zu besichtigen.{S} Auf dem Rückweg kommt man wieder an der Kirche vorbei, die |
| {S} Auf dem Rückweg kommt man wieder an der Kirche vorbei, die vom Dorffriedhof umgeben wird.{S |
| , die vom Dorffriedhof umgeben wird.{S} Die Pforte steht offen, wenige Steinstufen führen hinun |
| mgeben wird.{S} Die Pforte steht offen, wenige Steinstufen führen hinunter.{S} Auf der linken S |
| ige Steinstufen führen hinunter.{S} Auf der linken Seite liegt Préverts Grab neben dem seiner F |
| linken Seite liegt Préverts Grab neben dem seiner Frau und seiner Tochter.{S} Und hier kann ma |
| Préverts Grab neben dem seiner Frau und seiner Tochter.{S} Und hier kann man plötzlich etwas vo |
| as vom Unkonventionellen, Unangepassten des Dichters spüren, der ja die Institution Kirche nich |
| angepassten des Dichters spüren, der ja die Institution Kirche nicht sonderlich schätzte.{S} Se |
| on Kirche nicht sonderlich schätzte.{S} Sein Grab ist das einzige ohne Kreuz und hat keinen akk |
| kurat geschliffenen Gedenkstein.{S} Auf dem Friedhof eines kleinen, französischen Dorfes fällt |
| ffenen Gedenkstein.{S} Auf dem Friedhof eines kleinen, französischen Dorfes fällt das auf.{S} J |
| lt das auf.{S} Jacques Prévert hat sich seinen Grabstein selbst ausgesucht: Es ist ein einfache |
| nen Grabstein selbst ausgesucht: Es ist ein einfacher, roher Feldstein, an dem sich früher die |
| er, roher Feldstein, an dem sich früher die Kühe auf der Weide rieben.{S} JUTTA ROSENKRANZ{S} E |
| dstein, an dem sich früher die Kühe auf der Weide rieben.{S} JUTTA ROSENKRANZ{S} Einer, der nic |
| t gehorchte: Jacques Prévert verbrachte seine letzten Jahre in diesem Haus.{S} Es steht in dem |
| évert verbrachte seine letzten Jahre in diesem Haus.{S} Es steht in dem winzigen nordfranzösisc |
| en Jahre in diesem Haus.{S} Es steht in dem winzigen nordfranzösischen Dorf Omon-ville-la-Petit |
| ultur Normandie / Bundesland SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Stille Tage |
| ge im Bergstaat{S} West-Virginia möchte seinen Gästen vor allem Erholung und Ruhe bieten{S} Die |
| n vor allem Erholung und Ruhe bieten{S} Die Bilder, die bleiben, sind die der stillen Szenen.{S |
| en{S} Die Bilder, die bleiben, sind die der stillen Szenen.{S} Die weiße Holzschaukel auf der b |
| leiben, sind die der stillen Szenen.{S} Die weiße Holzschaukel auf der breiten Veranda, frei sc |
| n Szenen.{S} Die weiße Holzschaukel auf der breiten Veranda, frei schwingend an zwei silbernen |
| der breiten Veranda, frei schwingend an zwei silbernen Eisenketten.{S} Der Fliegenfischer, der |
| ngend an zwei silbernen Eisenketten.{S} Der Fliegenfischer, der in weitem Bogen seine Leine aus |
| Der Fliegenfischer, der in weitem Bogen seine Leine auswirft, und die kleinen Kreise, die der b |
| weitem Bogen seine Leine auswirft, und die kleinen Kreise, die der bunt befederte Köder auf de |
| reise, die der bunt befederte Köder auf der Wasseroberfläche hinterlässt.{S} Die untergehende S |
| uf der Wasseroberfläche hinterlässt.{S} Die untergehende Sonne über den endlos grünen Wäldern.{ |
| t West Virginia, der Mountain State.{S} Eine Landschaft, in der es sich wunderbar wandern, fisc |
| schen, reiten und bergsteigen lässt.{S} Eine Umgebung, die bereits durch ihr bloßes Vorhandense |
| st.{S} Eine Umgebung, die bereits durch ihr bloßes Vorhandensein ruhig werden lässt.{S} „Mounta |
| S} „Mountaineers always freeman“, heißt das Staatsmotto, Bergbewohner sind immer freie Leute.{S |
| Bergbewohner sind immer freie Leute.{S} Der Bergstaat im Osten der USA scheint ein idealer Ort |
| freie Leute.{S} Der Bergstaat im Osten der USA scheint ein idealer Ort zu sein, um sich zu erh |
| Der Bergstaat im Osten der USA scheint ein idealer Ort zu sein, um sich zu erholen.{S} Erholun |
| est Virginia wirbt man ziemlich oft mit diesem Wort; nicht nur die im Tourismus Beschäftigten o |
| enenden wissen, dass ähnlich wie früher die reichen Kohlevorkommen heute die reiche Natur West |
| früher die reichen Kohlevorkommen heute die reiche Natur West Virginias größtes Kapital ist.{S} |
| West Virginias größtes Kapital ist.{S} Die goldenen Zeiten des Kohleabbaus sind lange vorbei – |
| tes Kapital ist.{S} Die goldenen Zeiten des Kohleabbaus sind lange vorbei – das Geschäft mit de |
| ten des Kohleabbaus sind lange vorbei – das Geschäft mit der Erholung ist das weitaus zukunftst |
| us sind lange vorbei – das Geschäft mit der Erholung ist das weitaus zukunftsträchtigere.{S} We |
| kunftsträchtigere.{S} West Virginia ist ein kleiner Bundesstaat und ein armer dazu.{S} In versc |
| S} In verschiedenen Wellen haben ihn in den letzten Jahrzehnten viele seiner Einwohner verlasse |
| en haben ihn in den letzten Jahrzehnten viele seiner Einwohner verlassen, vornehmlich junge Leu |
| ungsmöglichkeiten versprachen.{S} Neben der Kohle gibt es in West Virginia Erdöl, doch dessen F |
| le gibt es in West Virginia Erdöl, doch dessen Förderung ist stark mechanisiert, bietet wenig A |
| örderung ist stark mechanisiert, bietet wenig Arbeitsplätze und{S} ist zudem schon seit langem |
| zudem schon seit langem rückläufig.{S} Ein bisschen Stahl- und Eisenindustrie hat sich in dem |
| n Stahl- und Eisenindustrie hat sich in dem Bergstaat angesiedelt,{S} außerdem ein paar Chemiew |
| dem Bergstaat angesiedelt,{S} außerdem ein paar Chemiewerke.{S} Die Landwirtschaft trifft auf |
| t,{S} außerdem ein paar Chemiewerke.{S} Die Landwirtschaft trifft auf relativ ungünstige natürl |
| e natürliche Voraussetzungen, es bleibt den Bauern hauptsächlich die Viehwirtschaft.{S} Dann is |
| gen, es bleibt den Bauern hauptsächlich die Viehwirtschaft.{S} Dann ist da noch der Tourismus.{ |
| die Viehwirtschaft.{S} Dann ist da noch der Tourismus.{S} Was ihn betrifft, gibt es jedoch auch |
| } Was ihn betrifft, gibt es jedoch auch eine Einschränkung: Von den klassischen Erholungssuchen |
| es jedoch auch eine Einschränkung: Von den klassischen Erholungssuchenden, die nicht Events un |
| n, die nicht Events und Action, sondern die natürliche Ruhe West Virginias suchen, kann er nich |
| Auch Langenscheidts Wörterbuch schreibt dem Begriff „Recreation“ schließlich nicht nur Erholung |
| ck ins Englische im weitesten Sinne mit dem geflügelten amerikanischen Wörtchen „Fun“ übersetze |
| tzen.{S} „Have Fun“, hab’ Spaß, wünscht der Amerikaner mindestens ebenso oft wie einen guten Ta |
| er Amerikaner mindestens ebenso oft wie einen guten Tag.{S} In den Tourismus-Broschüren West Vi |
| s ebenso oft wie einen guten Tag.{S} In den Tourismus-Broschüren West Virginias hat der Fun die |
| s-Broschüren West Virginias hat der Fun die Recreation abgelöst.{S} Die „Map of Recreation Area |
| löst.{S} Die „Map of Recreation Areas“, eine Übersichtskarte der einzelnen Erholungsgebiete, wi |
| Recreation Areas“, eine Übersichtskarte der einzelnen Erholungsgebiete, wird auf der Website de |
| er einzelnen Erholungsgebiete, wird auf der Website des Mountain State denn auch konsequent mit |
| equent mit „Where to find the fun“ – wo der Spaß zu finden ist, überschrieben.{S} Abenteuer, Er |
| benfalls vereinfacht zu beschreiben als das Durchkreuzen ausgedehnter Wälder mit motorradähnlic |
| en, schätzt die Tourismus-Behörde sowie 750 000 Skifahrer kommen jährlich nach West Virginia.{S |
| jährlich nach West Virginia.{S} Man hat den Spaßsuchenden in den vergangenen Jahren eine ganz e |
| rginia.{S} Man hat den Spaßsuchenden in den vergangenen Jahren eine ganz eigene Infrastruktur g |
| Spaßsuchenden in den vergangenen Jahren eine ganz eigene Infrastruktur geschaffen: Shops zum Er |
| rastruktur geschaffen: Shops zum Erwerb der Ausstattung, Hotels, Restaurants, Einkaufszentren u |
| ospekte.{S} Das gilt natürlich auch für die modernen Abenteurer, die West Virginias Natur mit d |
| den erwähnten ATVs erkunden wollen.{S} Ein umfangreiches Streckennetz ehemaliger Feld- und Wan |
| erwege steht ihnen zur Verfügung – wenn die Fahrer auch, wegen der recht hohen Geschwindigkeite |
| rieb über Stock und Stein brettern, nur einen flüchtigen Eindruck von den Naturschutzgebieten a |
| tern, nur einen flüchtigen Eindruck von den Naturschutzgebieten am Wegesrand bekommen.{S} Wirkl |
| Woche, neuen Nervenkitzel: Da fährt man neun Tage lang durch schlammiges Gelände, kann Preise g |
| fen.{S} West Virginia sei Gastgeber von über 200 Jahrmärkten und Festivals im Jahr, heißt es st |
| nd Festivals im Jahr, heißt es stolz in einer offiziellen Broschüre.{S} Ein voller Kalender mit |
| tolz in einer offiziellen Broschüre.{S} Ein voller Kalender mit Events „für jedes Alter etwas“: |
| {S} Ein voller Kalender mit Events „für jedes Alter etwas“: Fasnacht zum Beispiel, eine „frühjä |
| eizer Dorf namens Helvetia“, die sowohl einen Maskenball als auch den Verkauf traditioneller Sc |
| “, die sowohl einen Maskenball als auch den Verkauf traditioneller Schweizer Speisen einschließ |
| Mountain Chili Cook-off“- Festival, wo die Touristen von Clowns und Musik unterhalten werden u |
| wns und Musik unterhalten werden und an einem Chili-Wettessen auf dem Snowshoe Mountain teilneh |
| shoe Mountain teilnehmen können.{S} Für alle Altersgruppen gedacht ist das „Multi-Fest“ im Augu |
| gust, das in Charleston stattfindet und die Tugenden „Respekt und Gemeinschaftssinn“ zelebriere |
| nschaftssinn“ zelebrieren möchte.{S} Zu den über 200 Veranstaltungen zählen auch das Kürbis- un |
| das Kürbis- und Apfel- Ernte-Festival, die Feierlichkeiten rund um den „New River Gorge Bridge |
| dem sich Fallschirmspringer 876 Fuß von einer Brücke in die Tiefe fallen lassen, sowie ein Geis |
| irmspringer 876 Fuß von einer Brücke in die Tiefe fallen lassen, sowie ein Geistergeschichten-E |
| istergeschichten-Erzähl-Wettbewerb, der die Gäste im Oktober unterhalten soll.{S} All das gibt |
| anderswo.{S} Nicht Fun und Events sind das Besondere des Mountain States.{S} Der Slogan, den e |
| d das Besondere des Mountain States.{S} Der Slogan, den ein Werbetexter einem der spaßlastigen{ |
| des Mountain States.{S} Der Slogan, den ein Werbetexter einem der spaßlastigen{S} Skigebiete de |
| er einem der spaßlastigen{S} Skigebiete des Bundesstaats verpasst hat, beschreibt viel besser d |
| nias.{S} „If you can’t relax here", hat der Mann gedichtet, „you can’t relax anywhere“.{S} Wenn |
| endwo.{S} CHRISTIANE KÖGEL Tourismus in den USA / Tourismus SZdigital: Alle Rechte vorbehalten |
| ismus in den USA / Tourismus SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} NACHGEFRAGT |
| hen GmbH{S} NACHGEFRAGT{S} Wie heiß ist der Preis?{S} Gewinne, die keiner haben will, sind rar. |
| sgelobt werden, dazu.{S} Seit innerhalb weniger Wochen zwei deutsche Reisebusse verunglückten, |
| dazu.{S} Seit innerhalb weniger Wochen zwei deutsche Reisebusse verunglückten, beide mit Siege |
| rn von Preisausschreiben unterwegs, ist das Vertrauen in solche Gewinnspiele gesunken.{S} Ernst |
| hreiben unterwegs, ist das Vertrauen in solche Gewinnspiele gesunken.{S} Ernst Führich ist Leit |
| es CCR Competenz Centrums Reiserecht an der Fachhochschule Kempten.{S} Der Experte für Reiserec |
| recht an der Fachhochschule Kempten.{S} Der Experte für Reiserecht erläutert, wie gefährlich ge |
| sausschreiben teil, die als Hauptgewinn eine Busreise in Aussicht stellen?{S} Führich : Wenn ic |
| S} Ich würde darauf vertrauen, dass ich den versprochenen Preis auch erhalte, würde mir aber di |
| enen Preis auch erhalte, würde mir aber die Gewinnkarte genau ansehen.{S} SZ : Luxuriös sind di |
| te genau ansehen.{S} SZ : Luxuriös sind die meisten Gewinnreisen aber nicht gerade.{S} Führich |
| nreisen aber nicht gerade.{S} Führich : Die Fahrten, die es bei Preisausschreiben zu gewinnen g |
| bt, sind natürlich knapp kalkuliert.{S} Die Veranstalter sparen, wo sie können.{S} Und zwar vor |
| .{S} Und zwar vor allem am Personal.{S} Die Schwachstelle der meisten Gewinnreisen ist der Fahr |
| allem am Personal.{S} Die Schwachstelle der meisten Gewinnreisen ist der Fahrer.{S} Der muss of |
| wachstelle der meisten Gewinnreisen ist der Fahrer.{S} Der muss oft länger am Steuer sitzen als |
| als gesetzlich erlaubt ist.{S} SZ: Wird die Fahrtzeit nicht effektiv überwacht?{S} Führich: Das |
| t nicht effektiv überwacht?{S} Führich: Das Problem ist die Kontrolldichte.{S} Vor dem Schengen |
| überwacht?{S} Führich: Das Problem ist die Kontrolldichte.{S} Vor dem Schengener Abkommen wurd |
| e.{S} Vor dem Schengener Abkommen wurde ein Bus spätestens an der Grenze angehalten und der Fah |
| er Abkommen wurde ein Bus spätestens an der Grenze angehalten und der Fahrer kontrolliert.{S} H |
| spätestens an der Grenze angehalten und der Fahrer kontrolliert.{S} Heute steht dort nicht einm |
| .{S} Heute steht dort nicht einmal mehr ein winkender Zollbeamter.{S} Im Ausland ist die Überwa |
| inkender Zollbeamter.{S} Im Ausland ist die Überwachung oft sehr schwach.{S} SZ: Lässt sich bei |
| hwach.{S} SZ: Lässt sich beim Ausfüllen eines Preisausschreibens erkennen, ob man mit einem ser |
| Preisausschreibens erkennen, ob man mit einem seriösen Busunternehmen unterwegs sein wird?{S} F |
| ird?{S} Führich: Zunächst nicht.{S} Auf dem Preisausschreiben liest man nur den Namen der Promo |
| Auf dem Preisausschreiben liest man nur den Namen der Promotion-Firma.{S} Die engagiert einen S |
| eisausschreiben liest man nur den Namen der Promotion-Firma.{S} Die engagiert einen Subunterneh |
| n der Promotion-Firma.{S} Die engagiert einen Subunternehmer: meistens kleine Busgesellschaften |
| ihrer wirtschaftlich prekären Lage auf solche Aufträge angewiesen sind.{S} Die Promotion-Firma |
| auf solche Aufträge angewiesen sind.{S} Die Promotion-Firma selbst wird in der Regel verschlüss |
| .{S} Die Promotion-Firma selbst wird in der Regel verschlüsselt genannt.{S} Oft ist das eine Ve |
| l verschlüsselt genannt.{S} Oft ist das eine Verkaufsorganisation; die Fahrt dient ihr zur Werb |
| Oft ist das eine Verkaufsorganisation; die Fahrt dient ihr zur Werbung, etwa für Immobilien in |
| ein vermeintlich kostenloser Urlaub nur ein Verkaufstrick sein?{S} Führich: Manchmal schon.{S} |
| in?{S} Führich: Manchmal schon.{S} Wenn der Veranstalter den Verkauf von Gütern anstrebt, muss |
| anchmal schon.{S} Wenn der Veranstalter den Verkauf von Gütern anstrebt, muss er das auf dem Pr |
| uf von Gütern anstrebt, muss er das auf dem Preisausschreiben aber kenntlich machen.{S} Der Bun |
| sausschreiben aber kenntlich machen.{S} Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Begriff |
| Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Begriff „Verkaufsfahrt“ erscheinen muss.{S} Als pot |
| en muss.{S} Als potenzieller Teilnehmer eines Preisausschreibens wäre ich allerdings bereits vo |
| ungen wie „Werbefahrt“ lese.{S} SZ: Und welches von den beiden Unternehmen haftet im Falle eine |
| den beiden Unternehmen haftet im Falle eines Unglücks; die Promotion-Firma oder das Busunterne |
| rnehmen haftet im Falle eines Unglücks; die Promotion-Firma oder das Busunternehmen?{S} Führich |
| ines Unglücks; die Promotion-Firma oder das Busunternehmen?{S} Führich: Nach dem Straßenverkehr |
| er das Busunternehmen?{S} Führich: Nach dem Straßenverkehrsrecht haftet der Busunternehmer für |
| h: Nach dem Straßenverkehrsrecht haftet der Busunternehmer für Unfälle wie jeder Kfz-Halter.{S} |
| iseveranstalter ist aber derjenige, der den Preis auslobt: also die Promotion-Firma.{S} Verbrau |
| derjenige, der den Preis auslobt: also die Promotion-Firma.{S} Verbraucherschutzverbände haben |
| n haben schon zahlreiche Prozesse gegen diese Firmen geführt.{S} Auch der Kunde kann gerichtlic |
| sse gegen diese Firmen geführt.{S} Auch der Kunde kann gerichtlich gegen sie vorgehen.{S} Obwoh |
| ch gegen sie vorgehen.{S} Obwohl er für die Fahrt nichts bezahlen musste, hat er alle Rechte de |
| ie Fahrt nichts bezahlen musste, hat er alle Rechte des Reiserechts.{S} Er kann sogar eine Prei |
| hts bezahlen musste, hat er alle Rechte des Reiserechts.{S} Er kann sogar eine Preisminderung b |
| echte des Reiserechts.{S} Er kann sogar eine Preisminderung bei schlechten Leistungen einforder |
| hten Leistungen einfordern.{S} SZ: Sagt die Fragestellung des Preisausschreibens etwas über die |
| nfordern.{S} SZ: Sagt die Fragestellung des Preisausschreibens etwas über die Seriosität des An |
| llung des Preisausschreibens etwas über die Seriosität des Angebots aus?{S} Führich: Die Fragen |
| ausschreibens etwas über die Seriosität des Angebots aus?{S} Führich: Die Fragen solcher Preisa |
| eriosität des Angebots aus?{S} Führich: Die Fragen solcher Preisausschreiben dienen lediglich d |
| cher Preisausschreiben dienen lediglich der Erzeugung von Aufmerksamkeit.{S} Meist genügt dem T |
| ung von Aufmerksamkeit.{S} Meist genügt dem Teilnehmer ein Blick auf die Seite, um die Antwort |
| samkeit.{S} Meist genügt dem Teilnehmer ein Blick auf die Seite, um die Antwort zu erraten.{S} |
| ist genügt dem Teilnehmer ein Blick auf die Seite, um die Antwort zu erraten.{S} Wenn diese Auf |
| Teilnehmer ein Blick auf die Seite, um die Antwort zu erraten.{S} Wenn diese Aufgaben allzu id |
| ite, um die Antwort zu erraten.{S} Wenn diese Aufgaben allzu idiotensicher sind, stellt sich na |
| iotensicher sind, stellt sich natürlich die Frage, ob sie nicht den Tatbestand des Kundenfangs |
| sich natürlich die Frage, ob sie nicht den Tatbestand des Kundenfangs erfüllen.{S} SZ: Was ist |
| die Frage, ob sie nicht den Tatbestand des Kundenfangs erfüllen.{S} SZ: Was ist Ihre Antwort d |
| es Kundenfangs erfüllen.{S} SZ: Was ist Ihre Antwort darauf?{S} Führich: Der Bundesgerichtshof |
| as ist Ihre Antwort darauf?{S} Führich: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die reine A |
| Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die reine Aufmerksamkeitswerbung kein Kundenfang ist.{S |
| , dass die reine Aufmerksamkeitswerbung kein Kundenfang ist.{S} Das ist erst der Fall, wenn mit |
| ng kein Kundenfang ist.{S} Das ist erst der Fall, wenn mit ihr ein Kaufzwang verbunden wird.{S} |
| {S} Das ist erst der Fall, wenn mit ihr ein Kaufzwang verbunden wird.{S} Die Veranstalter hande |
| it ihr ein Kaufzwang verbunden wird.{S} Die Veranstalter handeln nur dann gesetzeskonform, wenn |
| deln nur dann gesetzeskonform, wenn sie solche Reisen mit dem Begriff „Verkaufsfahrt“ versehen. |
| tzeskonform, wenn sie solche Reisen mit dem Begriff „Verkaufsfahrt“ versehen.{S} Interview: Joh |
| rnst Führich, Experte für Reiserecht an der Fachhochschule Kempten.{S} Foto: privat SZdigital: |
| ule Kempten.{S} Foto: privat SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Kredite an |
| r DIZ München GmbH{S} „Kredite an Kirch keine strafbare Handlung“{S} München – Die Bayerische L |
| keine strafbare Handlung“{S} München – Die Bayerische Landesbank muss wegen der leichtfertigen |
| – Die Bayerische Landesbank muss wegen der leichtfertigen Vergabe von Krediten in Milliardenhö |
| rgabe von Krediten in Milliardenhöhe an den pleite gegangenen Medienhändler Leo Kirch nicht meh |
| t juristischen Konsequenzen rechnen.{S} Die Staatsanwaltschaft München I kam nach einer mehr al |
| injährigen Prüfung der Kirch-Kredite zu dem Ergebnis, „mangels zureichender tatsächlicher Anhal |
| ltspunkte für strafbare Handlungen“ sei kein Ermittlungsverfahren einzuleiten.{S} So habe es si |
| ren einzuleiten.{S} So habe es sich bei einem Darlehen in Höhe von rund einer Milliarde Euro fü |
| es sich bei einem Darlehen in Höhe von rund einer Milliarde Euro für den Einstieg des Medienhä |
| Höhe von rund einer Milliarde Euro für den Einstieg des Medienhändlers in Formel 1 um eine „un |
| d einer Milliarde Euro für den Einstieg des Medienhändlers in Formel 1 um eine „unternehmerisch |
| e Relevanz“ gehandelt.{S} Zum Zeitpunkt dieser Kreditvergabe habe die Landesbank über die geset |
| Zum Zeitpunkt dieser Kreditvergabe habe die Landesbank über die gesetzlich erforderlichen Unter |
| ht unbedenklichen“ Entschluss gekommen, die Milliarde könne ausgereicht werden.{S} Außerdem hät |
| ereicht werden.{S} Außerdem hätten sich keine Hinweise auf eine Einflussnahme von außen auf die |
| Außerdem hätten sich keine Hinweise auf eine Einflussnahme von außen auf die halbstaatliche Ban |
| se auf eine Einflussnahme von außen auf die halbstaatliche Bank ergeben.{S} o.k.{S} Bayerische |
| Bayerische Landesbank / Bank SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Rasterfahnd |
| zeit Zehntausende Studenten überprüft – die Rechtslage ist unklar{S} Zwei Wochen noch, dann sol |
| berprüft – die Rechtslage ist unklar{S} Zwei Wochen noch, dann sollte alles vorbei sein.{S} Mit |
| ni wollte Eva Altenberg (Name geändert) ihre Magisterarbeit abgeben.{S} Mit dem Text ist die 30 |
| rt) ihre Magisterarbeit abgeben.{S} Mit dem Text ist die 30-Jährige zwar so gut wie fertig.{S} |
| ige zwar so gut wie fertig.{S} Doch mit ihren Gedanken ist sie derzeit ganz woanders.{S} Seit d |
| ist sie derzeit ganz woanders.{S} Seit die Heidelberger Anglistik-Studentin vor einigen Wochen |
| ie Heidelberger Anglistik-Studentin vor einigen Wochen Post vom Bafög-Amt bekam, ist klar, dass |
| vom Bafög-Amt bekam, ist klar, dass aus ihrem Wunsch „Schluss mit der Uni“ erst einmal nichts w |
| lar, dass aus ihrem Wunsch „Schluss mit der Uni“ erst einmal nichts wird.{S} Seit dem Beginn ih |
| r Uni“ erst einmal nichts wird.{S} Seit dem Beginn ihres Studiums 1997 hat die angehende Anglis |
| einmal nichts wird.{S} Seit dem Beginn ihres Studiums 1997 hat die angehende Anglistin Bafög b |
| Seit dem Beginn ihres Studiums 1997 hat die angehende Anglistin Bafög bezogen.{S} Jetzt muss si |
| listin Bafög bezogen.{S} Jetzt muss sie ihre Vermögensverhältnisse rückwirkend offen legen – we |
| sbekommen haben, dass Eva Altenberg vor sechs Jahren in ihrem ersten Bafög-Antrag nicht ihr ges |
| dass Eva Altenberg vor sechs Jahren in ihrem ersten Bafög-Antrag nicht ihr gesamtes Vermögen a |
| hren in ihrem ersten Bafög-Antrag nicht ihr gesamtes Vermögen angegeben hatte.{S} Einen Bauspar |
| r gesamtes Vermögen angegeben hatte.{S} Einen Bausparvertrag und ein Sparbuch habe sie damals t |
| eben hatte.{S} Einen Bausparvertrag und ein Sparbuch habe sie damals tatsächlich nicht aufgefüh |
| ein.{S} Beide zusammen hätten sich auf gut 12000 Mark belaufen, der Freibetrag lag seinerzeit |
| ätten sich auf gut 12000 Mark belaufen, der Freibetrag lag seinerzeit bei 6000 Mark.{S} „Ein sc |
| ufen, der Freibetrag lag seinerzeit bei 6000 Mark.{S} „Ein schlechtes Gewissen habe ich deswege |
| etrag lag seinerzeit bei 6000 Mark.{S} „Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht", sagt |
| Bafög-Amt schlecht beraten.{S} „Als ich meinem Sachbearbeiter gesagt habe, da gebe es noch noch |
| eiter gesagt habe, da gebe es noch noch ein Sparbuch, hat er nur geantwortet: ‚Das lassen wir m |
| n wir sowieso nicht kontrollieren'".{S} Ein Ratschlag, den so oder ähnlich vor ihr ganze Studen |
| sich nun rächen: Bundesweit überprüfen die Studentenwerke in diesen Wochen, wer in der Vergang |
| esweit überprüfen die Studentenwerke in diesen Wochen, wer in der Vergangenheit möglicherweise |
| Studentenwerke in diesen Wochen, wer in der Vergangenheit möglicherweise zu viel Bafög bezogen |
| wer in der Vergangenheit möglicherweise zu viel Bafög bezogen hat.{S} Dafür vergleichen die für |
| en Landesämter für Ausbildungsförderung ihre Datensätze mit denen des Bundesamtes für Finanzen, |
| ungsförderung ihre Datensätze mit denen des Bundesamtes für Finanzen, dem alle Zinsgewinne geme |
| denen des Bundesamtes für Finanzen, dem alle Zinsgewinne gemeldet werden müssen.{S} Wer Bafög b |
| .{S} Wer Bafög bezogen und gleichzeitig mehr als 100 Euro Zinsen pro Jahr erhalten hat, fällt e |
| r erhalten hat, fällt erst einmal unter den Verdacht des Sozialbetrugs.{S} Mehrere Zehntausend |
| t, fällt erst einmal unter den Verdacht des Sozialbetrugs.{S} Mehrere Zehntausend der etwa 3000 |
| Empfänger sind so inzwischen ins Visier der Behörden geraten.{S} Juristische Feinheiten{S} Ob e |
| {S} Juristische Feinheiten{S} Ob es für diese Form der Rasterfahndung eine rechtliche Grundlage |
| sche Feinheiten{S} Ob es für diese Form der Rasterfahndung eine rechtliche Grundlage gibt, ist |
| Ob es für diese Form der Rasterfahndung eine rechtliche Grundlage gibt, ist umstritten.{S} Der |
| iche Grundlage gibt, ist umstritten.{S} Der Staat sieht sich beim Verdacht auf Bafög- Missbrauc |
| acht auf Bafög- Missbrauch „geradezu in der Pflicht zu handeln“, sagt der niedersächsische Wiss |
| radezu in der Pflicht zu handeln“, sagt der niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratma |
| chaftsminister Lutz Stratmann (CDU).{S} Ein solches Verhalten sei schließlich „nicht rechtskonf |
| S} Außerdem würde ansonsten „vermutlich jeder Student, der sich korrekt verhalten hat, die Frag |
| tudent, der sich korrekt verhalten hat, die Frage stellen, ob man denn für Rechtstreue in diese |
| stellen, ob man denn für Rechtstreue in diesem Staat bestraft wird".{S} Studenten dagegen sprec |
| n Siegen hat eine Bafög-Empfängerin vor dem Verwaltungsgericht bereits Klage gegen den Datenabg |
| Verwaltungsgericht bereits Klage gegen den Datenabgleich eingereicht.{S} Schwerer noch aber wi |
| ingereicht.{S} Schwerer noch aber wiegt die Kritik von Datenschützern.{S} Bernhard Mann etwa ma |
| ützern.{S} Bernhard Mann etwa macht aus seiner Skepsis keinen Hehl: „Der Abgleich ist aufgrund |
| hard Mann etwa macht aus seiner Skepsis keinen Hehl: „Der Abgleich ist aufgrund der mangelhafte |
| macht aus seiner Skepsis keinen Hehl: „Der Abgleich ist aufgrund der mangelhaften Rechtslage h |
| keinen Hehl: „Der Abgleich ist aufgrund der mangelhaften Rechtslage höchst fragwürdig“, sagt de |
| ten Rechtslage höchst fragwürdig“, sagt der Referatsleiter der Landesdatenschutzbeauftragten in |
| st fragwürdig“, sagt der Referatsleiter der Landesdatenschutzbeauftragten in Nordrhein-Westfale |
| len.{S} Weder das Sozialgesetzbuch noch das Einkommenssteuergesetz gebe dafür die gesetzlich ge |
| erte Grundlage her.{S} „Datenschutz ist kein Tatenschutz“, wehrt Mann vorsorglich entsprechende |
| Dennoch müsse geprüft werden, ob nicht das bisherige Instrumentarium ausreiche, um unvollständ |
| digen oder falschen Bafög- Anträgen auf die Spur zu kommen.{S} Doch trotz solcher Bedenken wird |
| n auf die Spur zu kommen.{S} Doch trotz solcher Bedenken wird flächendeckend weitergerastert.{S |
| d flächendeckend weitergerastert.{S} In mehreren Bundesländern wurden unwillige Bafög-Ämter inz |
| lige Bafög-Ämter inzwischen angewiesen, den Datenabgleich unverzüglich einzuleiten.{S} Dabei rä |
| st Bafög-Fahnder ein, dass längst nicht jeder Verdachtsfall auch tatsächlich zu einer Nachforde |
| jeder Verdachtsfall auch tatsächlich zu einer Nachforderung führt.{S} Mal werden Zinsen gesamme |
| hrt.{S} Mal werden Zinsen gesammelt für mehrere Jahre gutgeschrieben, mal haben Eltern oder Gro |
| ieben, mal haben Eltern oder Großeltern einen Sparbrief auf den Namen der Kinder angelegt, von |
| ern oder Großeltern einen Sparbrief auf den Namen der Kinder angelegt, von dem die Betroffenen |
| roßeltern einen Sparbrief auf den Namen der Kinder angelegt, von dem die Betroffenen erst durch |
| den Namen der Kinder angelegt, von dem die Betroffenen erst durch die Überprüfung erfahren.{S} |
| egt, von dem die Betroffenen erst durch die Überprüfung erfahren.{S} „Wir hatten einen Fall, be |
| ie Überprüfung erfahren.{S} „Wir hatten einen Fall, bei dem eine Großmutter für den Enkel einen |
| ren.{S} „Wir hatten einen Fall, bei dem eine Großmutter für den Enkel einen Sparbrief gekauft h |
| einen Fall, bei dem eine Großmutter für den Enkel einen Sparbrief gekauft hatte“, berichtet Fri |
| , bei dem eine Großmutter für den Enkel einen Sparbrief gekauft hatte“, berichtet Friedhelm Har |
| “, berichtet Friedhelm Hartmann, Leiter des Göttinger Bafög-Amts.{S} Dieser Sparbrief sei mit d |
| nn, Leiter des Göttinger Bafög-Amts.{S} Dieser Sparbrief sei mit der Auflage verbunden gewesen, |
| Bafög-Amts.{S} Dieser Sparbrief sei mit der Auflage verbunden gewesen, das Geld nach dem Examen |
| sei mit der Auflage verbunden gewesen, das Geld nach dem Examen für eine Existenzgründung zu n |
| uflage verbunden gewesen, das Geld nach dem Examen für eine Existenzgründung zu nutzen.{S} Was |
| n gewesen, das Geld nach dem Examen für eine Existenzgründung zu nutzen.{S} Was für Hartmann un |
| dung zu nutzen.{S} Was für Hartmann und seine Mitarbeiter zahlreiche Fragen aufwirft: „Wir müss |
| ft: „Wir müssen nun klären: Wurde durch den Studenten schon ein Eigentumsrecht an dem Geld im S |
| klären: Wurde durch den Studenten schon ein Eigentumsrecht an dem Geld im Sparbrief erworben?{S |
| n Studenten schon ein Eigentumsrecht an dem Geld im Sparbrief erworben?{S} Oder wird mit einer |
| im Sparbrief erworben?{S} Oder wird mit einer Anrechnung auf das BAföG den Auflagen der Schenku |
| ?{S} Oder wird mit einer Anrechnung auf das BAföG den Auflagen der Schenkung nicht so widerspro |
| wird mit einer Anrechnung auf das BAföG den Auflagen der Schenkung nicht so widersprochen, dass |
| r Anrechnung auf das BAföG den Auflagen der Schenkung nicht so widersprochen, dass sofort ein R |
| ung nicht so widersprochen, dass sofort ein Rückforderungsanspruch der Großmutter wegen zweckwi |
| dass sofort ein Rückforderungsanspruch der Großmutter wegen zweckwidriger Verwendung auflebt?" |
| lebt?", erläutert Herrmann.{S} Weil die die Klärung solcher juristischer Feinheiten Zeit kostet |
| utert Herrmann.{S} Weil die die Klärung solcher juristischer Feinheiten Zeit kostet, klagen zah |
| gen zahlreiche Bafög-Ämter derzeit über eine enorme Arbeitsbelastung.{S} Aus staatlicher Sicht |
| ung.{S} Aus staatlicher Sicht kann sich die Rasterfahndung dennoch lohnen.{S} Allein unter Berl |
| denten wollen die Bafög-Fahnder bereits zehn Millionen Euro eingetrieben haben, wie es im örtli |
| enwerk heißt.{S} Auch in Münster sollen die Rückforderungen bereits die Millionengrenze übersch |
| ster sollen die Rückforderungen bereits die Millionengrenze überschritten haben.{S} Und in Gött |
| en alleine von den 6000 Bafög- Anträgen des letzten Jahres 600 zur nochmaligen Überprüfung an – |
| rungen nicht ausgeschlossen.{S} Wer mit einem falschen Antrag erwischt wird, muss nicht nur zu |
| en Antrag erwischt wird, muss nicht nur zu viel erhaltenes Bafög zurück zahlen, sondern auch mi |
| s Bafög zurück zahlen, sondern auch mit einem Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit rechnen.{S} „D |
| ngswidrigkeit rechnen.{S} „Das kann mit einem Bußgeld von bis zu 2500 Euro geahndet werden, bei |
| nen.{S} „Das kann mit einem Bußgeld von bis zu 2500 Euro geahndet werden, bei Fahrlässigkeit im |
| rden, bei Fahrlässigkeit immer noch mit 1250 Euro“, sagt der Göttinger Amtsleiter Hartmann.{S} |
| sigkeit immer noch mit 1250 Euro“, sagt der Göttinger Amtsleiter Hartmann.{S} Ungerecht behande |
| } Auch Eva Altenberg wartet derzeit auf ihren Rückzahlungsbescheid und auf eine eventuelle Geld |
| auf ihren Rückzahlungsbescheid und auf eine eventuelle Geldbuße.{S} 15000 Euro werde sie wohl |
| id und auf eine eventuelle Geldbuße.{S} 15000 Euro werde sie wohl zahlen müssen, schätzt sie: „ |
| l zahlen müssen, schätzt sie: „Ich habe das Geld nicht und habe auch noch nie so viel gehabt.“{ |
| habe auch noch nie so viel gehabt.“{S} Ihr gesamtes Studium habe sie in einer Wohngemeinschaft |
| t.“{S} Ihr gesamtes Studium habe sie in einer Wohngemeinschaft gelebt, ihre Ersparnisse gingen |
| e sie in einer Wohngemeinschaft gelebt, ihre Ersparnisse gingen für den Lebensunterhalt während |
| aft gelebt, ihre Ersparnisse gingen für den Lebensunterhalt während unbezahlter Praktika und fü |
| lt während unbezahlter Praktika und für einen Auslandsaufenthalt drauf.{S} „Ich habe noch nicht |
| t drauf.{S} „Ich habe noch nicht einmal einen eigenen Kühlschrank oder Herd.“{S} Wie sie jetzt |
| ühlschrank oder Herd.“{S} Wie sie jetzt die Rückzahlung und die Geldbuße bestreiten soll, weiß |
| .“{S} Wie sie jetzt die Rückzahlung und die Geldbuße bestreiten soll, weiß die 30-Jährige nicht |
| ehandelt fühlt sie sich nicht nur wegen der falschen und folgenschweren Beratung durch ihren da |
| } Genau das habe sie getan, als sie mit ihren Ersparnissen ins Studium eingestiegen sei.{S} „Da |
| gen sei.{S} „Das war aus heutiger Sicht ein Fehler.{S} Wenn ich alles ausgegeben hätte, dann hä |
| ausgegeben hätte, dann hätte ich jetzt keine Probleme.“{S} ARMIN HIMMELRATH{S} Vorsicht!{S} De |
| e.“{S} ARMIN HIMMELRATH{S} Vorsicht!{S} Den Antrag nicht nur vollständig ausfüllen, sondern auc |
| etz in Deutschland / Bildung SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Über Gebühr |
| en Langzeitstudenten.{S} Wer länger als die Regelstudienzeit plus vier Semester studiert, wird |
| er länger als die Regelstudienzeit plus vier Semester studiert, wird vom Sommersemester 2004 an |
| rt, wird vom Sommersemester 2004 an mit 1000 Euro im Jahr zur Kasse gebeten.{S} Grundlage ist d |
| ahr zur Kasse gebeten.{S} Grundlage ist das neue Landeshochschulgesetz, das die Bürgerschaft je |
| ist das neue Landeshochschulgesetz, das die Bürgerschaft jetzt verabschiedete.{S} Bisher werden |
| sgeführten Ländern sind sie geplant.{S} Die SPD- Regierungen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland |
| d-Pfalz und Schleswig-Holstein bereiten ein Studienkontenmodell vor, das letztlich auf Gebühren |
| Gebühren bei deutlicher Überschreitung der Regelstudienzeit hinausläuft.{S} dpa SZdigital: All |
| dienzeit hinausläuft.{S} dpa SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Ej Leute, |
| „Ej Leute, lest Bücher, umpf, umpf“{S} Die Grünen untersuchen neue Formen des Unterrichts und |
| “{S} Die Grünen untersuchen neue Formen des Unterrichts und gelangen dabei zu überraschenden Er |
| tin Zips{S} München – Gar nicht leicht, die Jugend zu begeistern.{S} Gestern stand sie noch auf |
| ert man als gereifter Erwachsener, wenn zwei Schüler vom Münchner Willy-Graf-Gymnasium im Landt |
| ünchner Willy-Graf-Gymnasium im Landtag die Mikrofone des Rednerpults für eine Rap- Nummer miss |
| Graf-Gymnasium im Landtag die Mikrofone des Rednerpults für eine Rap- Nummer missbrauchen?{S} „ |
| a Münzel, bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, hat sehr professionell reagiert. |
| pt lobte sie die „super Ergebnisse, die meine Erwartungen ganz, ganz toll übertroffen haben.“{S |
| ganz, ganz toll übertroffen haben.“{S} Ein Blick zurück: Die Grünen hatten sich fünf bayerisch |
| bertroffen haben.“{S} Ein Blick zurück: Die Grünen hatten sich fünf bayerische Schulklassen ins |
| in Blick zurück: Die Grünen hatten sich fünf bayerische Schulklassen ins Maximilianeum eingelad |
| d kostenlosem Buffet zu erschließen.{S} Die Grünen luden auch deshalb ein, um „gemeinsam mit Re |
| b ein, um „gemeinsam mit Referenten aus der Kulturszene bis hin zur Wissenschaft neue, kreative |
| zur Wissenschaft neue, kreative Formen der Wissensvermittlung auszuprobieren.“{S} In Foren, di |
| er „Faszination Europa“ nannten, hatten die Kids gerade mal zwei Stunden Zeit, sich mit eigens |
| pa“ nannten, hatten die Kids gerade mal zwei Stunden Zeit, sich mit eigens eingeflogenen Expert |
| damit Schule mehr vermitteln kann“.{S} Ein Gießener Mathe- Professor hatte bunte Plastikdreiec |
| hatte bunte Plastikdreiecke mit dabei, eine freundliche Referentin aus Lüneburg wusste viel üb |
| s Lüneburg wusste viel über „Lernen für eine nachhaltige Welt“ und ein Referent des Büros „Juge |
| „Lernen für eine nachhaltige Welt“ und ein Referent des Büros „Jugend für Europa“ erzählte übe |
| eine nachhaltige Welt“ und ein Referent des Büros „Jugend für Europa“ erzählte über internation |
| Bildungserfahrungen im Allgemeinen und seine Liebe zu einer kleinen Französin in Kindheitstage |
| ungen im Allgemeinen und seine Liebe zu einer kleinen Französin in Kindheitstagen im Besonderen |
| im Besonderen.{S} Sehr gut besucht war das Forum „Lesen hab ich immer gehasst“, in dem der Dre |
| m „Lesen hab ich immer gehasst“, in dem der Drehbuchautor Hannes Ringlstetter den Kindern vom W |
| m der Drehbuchautor Hannes Ringlstetter den Kindern vom Wert des Schreibens erzählte: „Denk dra |
| annes Ringlstetter den Kindern vom Wert des Schreibens erzählte: „Denk dran.{S} Interessant ist |
| S} Schreib es auf.“{S} Klar doch.{S} In jedem Forum saß ein Mitglied der Landtagsgrünen – Frau |
| f.“{S} Klar doch.{S} In jedem Forum saß ein Mitglied der Landtagsgrünen – Frau Schopper, Frau P |
| g, Frau Gote, Herr Dürr – und half, aus dem Diskussionsstoff etwas Leuchtendes zu machen, was m |
| rr – und half, aus dem Diskussionsstoff etwas Leuchtendes zu machen, was man hier „Power-Point- |
| int-Präsentation“ (PPP) nannte.{S} Nach dem Mittagessen mit „vollwertiger Naturküche“ und Öko-R |
| iger Naturküche“ und Öko-Rotwein nahmen die Schülerinnen und Schüler sogleich im Plenum des Lan |
| lerinnen und Schüler sogleich im Plenum des Landtags Platz, um alle anderen anhand eiligst gefe |
| en zu informieren.{S} Gefordert wurde: „Mehr Brieffreundschaften mit ausländischen Schülern; lä |
| ur wenn es hell ist; Bäume besetzen, um das Abholzen zu verhindern.“{S} Dass das Forum „Lesen“ |
| um das Abholzen zu verhindern.“{S} Dass das Forum „Lesen“ hier nichts Schriftliches ablieferte, |
| sich mit lautem Rap- Gesang frech über alle Vorgaben hinwegsetzte, muss als sehr neuer Trend f |
| egsetzte, muss als sehr neuer Trend für den Schulunterricht angesehen werden.{S} Abwarten, viel |
| icht in Deutschland / Schule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Frommer Wun |
| r DIZ München GmbH{S} Frommer Wunsch{S} Ein feierlicher Festakt für die Katholische Fakultät de |
| r Wunsch{S} Ein feierlicher Festakt für die Katholische Fakultät der Universität Erfurt{S} Der |
| er Festakt für die Katholische Fakultät der Universität Erfurt{S} Der Kardinal wurde schnell gr |
| sche Fakultät der Universität Erfurt{S} Der Kardinal wurde schnell grundsätzlich.{S} „Die Rückk |
| rdinal wurde schnell grundsätzlich.{S} „Die Rückkehr der Theologie in die Universität ist eine |
| schnell grundsätzlich.{S} „Die Rückkehr der Theologie in die Universität ist eine Bereicherung |
| lich.{S} „Die Rückkehr der Theologie in die Universität ist eine Bereicherung für beide, für di |
| hr der Theologie in die Universität ist eine Bereicherung für beide, für die Universität und di |
| ät ist eine Bereicherung für beide, für die Universität und die Wissenschaft sowie für die Theo |
| rung für beide, für die Universität und die Wissenschaft sowie für die Theologie und die Kirche |
| versität und die Wissenschaft sowie für die Theologie und die Kirche“, sagte Karl Kardinal Lehm |
| issenschaft sowie für die Theologie und die Kirche“, sagte Karl Kardinal Lehmann, der Vorsitzen |
| e Kirche“, sagte Karl Kardinal Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Mitte |
| Karl Kardinal Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Mitte vergangener Woch |
| skonferenz, Mitte vergangener Woche auf dem Festakt zur Integration der bisher in kirchlicher V |
| ührten Theologischen Fakultät Erfurt in die Universität der thüringischen Landeshauptstadt: Fak |
| chen Fakultät Erfurt in die Universität der thüringischen Landeshauptstadt: Fakultäten wie die |
| ischen Landeshauptstadt: Fakultäten wie die Erfurter verbänden „auf einzigartige Weise die Frei |
| urter verbänden „auf einzigartige Weise die Freiheit von Forschung und Lehre mit der Bindung an |
| ie Freiheit von Forschung und Lehre mit der Bindung an den Glauben der Kirche“.{S} Damit war de |
| Forschung und Lehre mit der Bindung an den Glauben der Kirche“.{S} Damit war der Ton angeschla |
| nd Lehre mit der Bindung an den Glauben der Kirche“.{S} Damit war der Ton angeschlagen für eine |
| n den Glauben der Kirche“.{S} Damit war der Ton angeschlagen für eine fundamentale Betrachtung |
| .{S} Damit war der Ton angeschlagen für eine fundamentale Betrachtung des Verhältnisses zwische |
| lagen für eine fundamentale Betrachtung des Verhältnisses zwischen Glaube und Wissenschaft, abe |
| issverständnisse aus.{S} Gerade aber in der Freiheit und Unabhängigkeit der Universität, im Kon |
| aber in der Freiheit und Unabhängigkeit der Universität, im Kontakt und in der Auseinandersetzu |
| keit der Universität, im Kontakt und in der Auseinandersetzung mit anderen Wissenschaften, könn |
| eichermaßen Interesse daran haben, dass die Amtsträger der Religionsgemeinschaften „sich im Kon |
| eresse daran haben, dass die Amtsträger der Religionsgemeinschaften „sich im Kontext der allgem |
| eligionsgemeinschaften „sich im Kontext der allgemeinen Bildungseinrichtungen vollzieht, nicht |
| licher Absonderung“.{S} Derart deutlich eine Lanze für die Theologie an staatlichen Hochschulen |
| ung“.{S} Derart deutlich eine Lanze für die Theologie an staatlichen Hochschulen zu brechen, la |
| staatlichen Hochschulen zu brechen, lag dem Mainzer Kardinal nicht nur deshalb am Herzen, weil |
| t nur deshalb am Herzen, weil er selber anderthalb Jahrzehnte lang Hochschullehrer war.{S} Lehm |
| hrer war.{S} Lehmanns Plädoyer war auch eine Replik auf die Versuche, mit denen Teile von Polit |
| manns Plädoyer war auch eine Replik auf die Versuche, mit denen Teile von Politik und Amtskirch |
| le von Politik und Amtskirche jahrelang die Einrichtung der einzigen staatlichen Theologischen |
| nd Amtskirche jahrelang die Einrichtung der einzigen staatlichen Theologischen Fakultät in den |
| n staatlichen Theologischen Fakultät in den neuen Bundesländern verhindern wollten.{S} Diese so |
| mische katholische Ausbildungsstätte in der DDR gegründet worden.{S} Dass sie Teil der 1999 wie |
| DDR gegründet worden.{S} Dass sie Teil der 1999 wiedereröffneten Erfurter Universität werden s |
| huchardt auf Widerstand; angesichts von acht Prozent Katholiken im Kernland der Reformation hie |
| von acht Prozent Katholiken im Kernland der Reformation hielten sie eine eigene Fakultät für un |
| im Kernland der Reformation hielten sie eine eigene Fakultät für unangemessen und zu teuer.{S} |
| ultät für unangemessen und zu teuer.{S} Der größte Widerstand aber kam aus Rom.{S} Gegen das Vo |
| e Widerstand aber kam aus Rom.{S} Gegen das Votum der deutschen Bischöfe lehnte der Vatikan 199 |
| nd aber kam aus Rom.{S} Gegen das Votum der deutschen Bischöfe lehnte der Vatikan 1998 die Einr |
| das Votum der deutschen Bischöfe lehnte der Vatikan 1998 die Einrichtung einer Fakultät ab und |
| tschen Bischöfe lehnte der Vatikan 1998 die Einrichtung einer Fakultät ab und forderte eine Hoc |
| lehnte der Vatikan 1998 die Einrichtung einer Fakultät ab und forderte eine Hochschule in kirch |
| richtung einer Fakultät ab und forderte eine Hochschule in kirchlicher Trägerschaft – worin sic |
| Trägerschaft – worin sich nicht zuletzt das Misstrauen konservativer Kirchenkreise gegen die „S |
| enkreise gegen die „Staatstheologen“ an den Hochschulen ausdrückte, die zu weit entfernt vom ki |
| absoluter Mehrheit regierende CDU doch den Segen für die Gründung der Fakultät erhielt.{S} Die |
| rheit regierende CDU doch den Segen für die Gründung der Fakultät erhielt.{S} Diese gehört, mit |
| nde CDU doch den Segen für die Gründung der Fakultät erhielt.{S} Diese gehört, mit stolzen zwöl |
| t erhielt.{S} Diese gehört, mit stolzen zwölf Lehrstühlen und 200 Studenten, nun schon seit Jah |
| hört, mit stolzen zwölf Lehrstühlen und 200 Studenten, nun schon seit Jahresbeginn zur Erfurter |
| schwärmten vom Ministerpräsidenten über den Dekan bis zum Bischof alle von einer „reibungslosen |
| tion“.{S} Der freilich könnten, nachdem die kirchlichen Hindernisse ausgeräumt sind, bald neue |
| hen.{S} Aus finanziellen Gründen können die Theologen schon jetzt keine Stellen im Mittelbau ne |
| ründen können die Theologen schon jetzt keine Stellen im Mittelbau neu besetzen.{S} Und für die |
| n im Mittelbau neu besetzen.{S} Und für die ganze Hochschule warnte Rektor Wolfgang Bergsdorf b |
| bereits davor, dass man aus Sparzwängen einige Angebote zumindest einschränken oder sich ganz v |
| versität Erfurt / Hochschule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fünfzig Jah |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Fünfzig Jahre Lions-Clubs in Bayern{S} München – „Lions |
| nd Menschen, die dort Hilfe leisten, wo die Fürsorge des Staats nicht ausreicht.{S} Allein die |
| die dort Hilfe leisten, wo die Fürsorge des Staats nicht ausreicht.{S} Allein die Begeisterung |
| e des Staats nicht ausreicht.{S} Allein die Begeisterung für dieses Ziel verhilft aber nicht zu |
| sreicht.{S} Allein die Begeisterung für dieses Ziel verhilft aber nicht zur Aufnahme in einen L |
| t zur Aufnahme in einen Lions-Club.{S} „Eine Bewerbung ist nicht möglich“, bestätigt Hans-Jürge |
| ätigt Hans-Jürgen Beuerle, Governor für die Bezirke Franken, Oberpfalz und Niederbayern.{S} Nat |
| iht die eigenwillige Mitglieder-Auswahl den Lions-Clubs ein elitäres Image.{S} Und doch beharre |
| lige Mitglieder-Auswahl den Lions-Clubs ein elitäres Image.{S} Und doch beharren die Lionisten |
| rren die Lionisten darauf, dass sie auf ein breites gesellschaftliches Spektrum in ihren Clubs |
| breites gesellschaftliches Spektrum in ihren Clubs achten.{S} „Wir scheuen nicht einmal vor Po |
| kern zurück“, sagte Beuerle gestern bei einer Presse-Konferenz.{S} Grund für das Gespräch war e |
| ei einer Presse-Konferenz.{S} Grund für das Gespräch war ein Jubiläum: Vor 50 Jahren ist in Mün |
| onferenz.{S} Grund für das Gespräch war ein Jubiläum: Vor 50 Jahren ist in München der erste ba |
| für das Gespräch war ein Jubiläum: Vor 50 Jahren ist in München der erste bayerische Lions-Clu |
| ndet worden.{S} Heute gibt es in Bayern rund 6000 Männer und Frauen, die sich für den Lions-Ged |
| nd 6000 Männer und Frauen, die sich für den Lions-Gedanken „We serve“ engagieren (weltweit sind |
| serve“ engagieren (weltweit sind es es rund 1,4Millionen Mitglieder).{S} Die bayerischen Lions |
| es es rund 1,4Millionen Mitglieder).{S} Die bayerischen Lions- Clubs haben im Vorjahr mehr als |
| yerischen Lions- Clubs haben im Vorjahr mehr als 2,5Millionen Euro aufgebracht, um Jugendliche, |
| erte und sozial Schwache zu fördern.{S} Das wichtigste weltweite Projekt der Lions richtet sich |
| rn.{S} Das wichtigste weltweite Projekt der Lions richtet sich gegen Erblindungskrankheiten.{S} |
| t sich gegen Erblindungskrankheiten.{S} Die bayerischen Lions haben bisher 20Studienplätze für |
| .{S} Die bayerischen Lions haben bisher 20Studienplätze für Augenheilkunde in Afrika finanziert |
| t.{S} Die so genannte Jubiläumsactivity der bayerischen Lions betrifft eine neue Schule für 800 |
| activity der bayerischen Lions betrifft eine neue Schule für 800Mädchen und Buben in Afghanista |
| hen Lions betrifft eine neue Schule für 800Mädchen und Buben in Afghanistan, die noch heuer erö |
| r eröffnet wird.{S} Zum Jubiläum bietet der Lions-Club München am Freitag auf dem Marienplatz e |
| t der Lions-Club München am Freitag auf dem Marienplatz ein Spektakel mit einem Riesenrad.{S} B |
| München am Freitag auf dem Marienplatz ein Spektakel mit einem Riesenrad.{S} Beim Festabend am |
| g auf dem Marienplatz ein Spektakel mit einem Riesenrad.{S} Beim Festabend am Samstag im Prinzr |
| von Peter-Michael Hamel. hak SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Zwischenfra |
| nchen GmbH{S} Zwischenfrage{S} Sind Sie ein Überflieger, Herr Hamann?{S} Christoph{S} Hamann,{S |
| te zukünftige Vorstandsvorsitzende“ ist 24 Jahre alt und studiert im vierten Semester Wirtschaf |
| n Semester Wirtschaftswissenschaften an der Privatuniversität Witten/Herdecke.{S} Christoph Ham |
| ke.{S} Christoph Hamann setzte sich bei einem Wettbewerb des manager-magazins und der Unternehm |
| nem Wettbewerb des manager-magazins und der Unternehmensberatung McKinsey gegen mehr als 20000 |
| der Unternehmensberatung McKinsey gegen mehr als 20000 Bewerber durch – zunächst bei einem Comp |
| als 20000 Bewerber durch – zunächst bei einem Computer- Strategiespiel, dann in einem zweitägig |
| einem Computer- Strategiespiel, dann in einem zweitägigen Workshop.{S} Jetzt darf er sich „CEO |
| ann: Schwer zu sagen.{S} Ich hatte wohl ein bisschen mehr Glück als meine Mitbewerber.{S} Viell |
| u sagen.{S} Ich hatte wohl ein bisschen mehr Glück als meine Mitbewerber.{S} Vielleicht lag es |
| hatte wohl ein bisschen mehr Glück als meine Mitbewerber.{S} Vielleicht lag es auch an der Prä |
| tbewerber.{S} Vielleicht lag es auch an der Präsentation des Businessplans vor der Jury.{S} Sch |
| lleicht lag es auch an der Präsentation des Businessplans vor der Jury.{S} Schon in der Schule |
| der Präsentation des Businessplans vor der Jury.{S} Schon in der Schule habe ich mich in Latei |
| Businessplans vor der Jury.{S} Schon in der Schule habe ich mich in Latein und Altgriechisch in |
| SZ: Das klingt fast bescheiden.{S} Muss so ein Vorstandsvorsitzender sein?{S} Hamann: Führungsq |
| lische Integrität gehören dazu.{S} Auch ein gewisses Maß an Autorität, nicht Angst einflößend, |
| haffend.{S} Außerdem sollte man als CEO ein Visionär sein.{S} SZ: Glauben Sie, dass Sie eines T |
| onär sein.{S} SZ: Glauben Sie, dass Sie eines Tages tatsächlich einen Konzern lenken?{S} Hamann |
| n Sie, dass Sie eines Tages tatsächlich einen Konzern lenken?{S} Hamann: Vorstandsvorsitzender |
| Hamann: Vorstandsvorsitzender ist schon ein attraktiver Job.{S} Ich könnte mir aber genauso gut |
| elbstständig zu machen.{S} SZ: Sind Sie ein Überflieger?{S} Hamann: Nein, dann müsste ich ja ni |
| nn: Nein, dann müsste ich ja nichts für den Erfolg tun.{S} Ein großes Maß an Ehrgeiz und Motiva |
| te ich ja nichts für den Erfolg tun.{S} Ein großes Maß an Ehrgeiz und Motivation gehören aber d |
| on gehören aber dazu.{S} Ich investiere viel Zeit in mein Studium, weil es mir großen Spaß mach |
| er dazu.{S} Ich investiere viel Zeit in mein Studium, weil es mir großen Spaß macht.{S} SZ: Geh |
| } SZ: Gehören Sie also zu denen, die zu keiner Party gehen und lieber lernen?{S} Hamann: Ich ke |
| der lieber lernt als auszugehen.{S} Auf die richtige Mischung kommt es an.{S} Wer viel lernt, s |
| an.{S} Wer viel lernt, sollte auch für einen entsprechenden Ausgleich durch Sport, Partys oder |
| llerdings nicht verwerflich.{S} SZ: Mit den 8000 Euro Preisgeld könnten Sie doch eine große Par |
| en 8000 Euro Preisgeld könnten Sie doch eine große Party schmeißen.{S} Hamann: Gute Idee.{S} Ic |
| ßen.{S} Hamann: Gute Idee.{S} Ich werde das Geld aber für einen Managementkurs in Harvard oder |
| te Idee.{S} Ich werde das Geld aber für einen Managementkurs in Harvard oder Stanford verwenden |
| in Harvard oder Stanford verwenden.{S} Diesen Sommer studiere ich in Südafrika.{S} Dort beginn |
| diere ich in Südafrika.{S} Dort beginnt das Semester, wenn hier die Semesterferien starten.{S} |
| S} Dort beginnt das Semester, wenn hier die Semesterferien starten.{S} So verliere ich keine Ze |
| esterferien starten.{S} So verliere ich keine Zeit.{S} Nach sechs Semestern möchte ich mit mein |
| {S} So verliere ich keine Zeit.{S} Nach sechs Semestern möchte ich mit meiner Diplomarbeit begi |
| {S} Nach sechs Semestern möchte ich mit meiner Diplomarbeit beginnen.{S} SZ: Also alles genau d |
| . und 6. Semester plane ich Praktika in einer Unternehmensberatung und in der Autoindustrie.{S} |
| ka in einer Unternehmensberatung und in der Autoindustrie.{S} Außerdem möchte ich in Südamerika |
| ie das?{S} Hamann: Beispielsweise durch das Studium fundamentale in Witten/Herdecke.{S} Da habe |
| d Krisenmanagement oder zum Versprechen der Philosophie belegt.{S} Interview: Christina Sticht, |
| ristina Sticht, Foto: privat SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} US-Embargo |
| ktionen{S} Resolutionsentwurf soll noch diese Woche in den Sicherheitsrat eingebracht werden/Ru |
| lutionsentwurf soll noch diese Woche in den Sicherheitsrat eingebracht werden/Russland kompromi |
| ereit{S} Von Marc Hujer{S} Washington – Die Vereinigten Staaten wollen den UN- Sicherheitsrat n |
| ington – Die Vereinigten Staaten wollen den UN- Sicherheitsrat noch in dieser Woche dazu dränge |
| n wollen den UN- Sicherheitsrat noch in dieser Woche dazu drängen, die Sanktionen gegen den Ira |
| srat noch in dieser Woche dazu drängen, die Sanktionen gegen den Irak aufzuheben.{S} Die Regier |
| anktionen gegen den Irak aufzuheben.{S} Die Regierung kündigte einen Resolutionsentwurf an, der |
| k aufzuheben.{S} Die Regierung kündigte einen Resolutionsentwurf an, der Zugeständnisse an Russ |
| g kündigte einen Resolutionsentwurf an, der Zugeständnisse an Russland und Frankreich enthalten |
| Präsident George W. Bush appellierte an den Sicherheitsrat, dem Entwurf zu folgen.{S} Gleichzei |
| Bush appellierte an den Sicherheitsrat, dem Entwurf zu folgen.{S} Gleichzeitig machte die US-Re |
| twurf zu folgen.{S} Gleichzeitig machte die US-Regierung aber auch deutlich, dass sie im Zweife |
| auch deutlich, dass sie im Zweifel ohne die Zustimmung der Kriegsgegner im Sicherheitsrat hande |
| dass sie im Zweifel ohne die Zustimmung der Kriegsgegner im Sicherheitsrat handeln werde.{S} Si |
| heitsrat handeln werde.{S} Sie lockerte die US-Sanktionen gegen den Irak und erlaubte ab sofort |
| S-Außenminister Colin Powell sagte nach einem Treffen mit UN- Generalsekretär Kofi Annan, die V |
| fen mit UN- Generalsekretär Kofi Annan, die Vereinigten Staaten arbeiteten an einem Resolutions |
| , die Vereinigten Staaten arbeiteten an einem Resolutionsentwurf „mit all unseren Freunden, Deu |
| iteten an einem Resolutionsentwurf „mit all unseren Freunden, Deutschland, Frankreich, Russland |
| tgliedern im UN- Sicherheitsrat.{S} Bei seinem Gespräch mit Annan habe er für seinen Entwurf ge |
| i seinem Gespräch mit Annan habe er für seinen Entwurf geworben, sagte Powell.{S} Nach Angaben |
| geworben, sagte Powell.{S} Nach Angaben des Außenministers müssen die UN beim Wiederaufbau im I |
| Nach Angaben des Außenministers müssen die UN beim Wiederaufbau im Irak eine „vitale Rolle“ sp |
| im Irak eine „vitale Rolle“ spielen.{S} Das Treffen von Powell und Annan war das erste seit Beg |
| Beginn des Irak-Krieges am 20.März.{S} Der amerikanische Resolutionsentwurf sieht vor, einen U |
| den Irak zu ernennen, der insbesondere die Koordinierung der humanitären Hilfe begleiten soll. |
| nen, der insbesondere die Koordinierung der humanitären Hilfe begleiten soll.{S} Gleichzeitig s |
| begleiten soll.{S} Gleichzeitig sollen die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) |
| S} Gleichzeitig sollen die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) Vertreter in ein |
| ionale Währungsfonds (IWF) Vertreter in ein internationales Beratungsgremium entsenden, das die |
| ionales Beratungsgremium entsenden, das die Verwendung der Einnahmen aus irakischen Ölimporten |
| gsgremium entsenden, das die Verwendung der Einnahmen aus irakischen Ölimporten überwacht.{S} D |
| aus irakischen Ölimporten überwacht.{S} Der Entwurf sieht allerdings keine weitreichenden Sankt |
| rwacht.{S} Der Entwurf sieht allerdings keine weitreichenden Sanktionsmöglichkeiten für die int |
| itreichenden Sanktionsmöglichkeiten für die internationalen Organisationen vor.{S} Informatione |
| der New York Times zufolge sollen nach dem Resolutionsentwurf alte Lieferverträge französische |
| wagen, Bagger und Pipelines in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar mit der Regierung Saddam Husseins |
| s in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar mit der Regierung Saddam Husseins abgeschlossen; die Ausstä |
| egierung Saddam Husseins abgeschlossen; die Ausstände französischer Unternehmen betragen nach A |
| scher Unternehmen betragen nach Angaben der UN 300 Millionen Dollar.{S} Die US-Regierung verspr |
| nternehmen betragen nach Angaben der UN 300 Millionen Dollar.{S} Die US-Regierung verspricht si |
| Angaben der UN 300 Millionen Dollar.{S} Die US-Regierung verspricht sich davon, Frankreich und |
| ankreich und Russland zur Zustimmung zu dem Resolutionsentwurf zu bewegen.{S} Insbesondere Russ |
| sland hatte sich bisher eindeutig gegen eine Aufhebung der Sanktionen ausgesprochen.{S} Am Donn |
| h bisher eindeutig gegen eine Aufhebung der Sanktionen ausgesprochen.{S} Am Donnerstag signalis |
| u allerdings Kompromissbereitschaft.{S} Die Sanktionen, die die humanitäre Hilfe blockierten, k |
| issbereitschaft.{S} Die Sanktionen, die die humanitäre Hilfe blockierten, könnten ausgesetzt we |
| erten, könnten ausgesetzt werden, sagte der russische Außenminister Igor Iwanow.{S} Bislang hat |
| Igor Iwanow.{S} Bislang hatte Russland seine Zustimmung zu einer Aufhebung von einem Nachweis |
| lang hatte Russland seine Zustimmung zu einer Aufhebung von einem Nachweis der USA abhängig gem |
| seine Zustimmung zu einer Aufhebung von einem Nachweis der USA abhängig gemacht, dass alle Mass |
| g zu einer Aufhebung von einem Nachweis der USA abhängig gemacht, dass alle Massenvernichtungsw |
| Nachweis der USA abhängig gemacht, dass alle Massenvernichtungswaffen im Irak zerstört sind.{S} |
| ind.{S} Frankreich hatte als Kompromiss eine Aussetzung der Sanktionen vorgeschlagen.{S} Dies w |
| ch hatte als Kompromiss eine Aussetzung der Sanktionen vorgeschlagen.{S} Dies wurde von den USA |
| tionen vorgeschlagen.{S} Dies wurde von den USA abgelehnt.{S} Die Bundesregierung betonte, in d |
| S} Dies wurde von den USA abgelehnt.{S} Die Bundesregierung betonte, in der Resolution müsse „d |
| hnt.{S} Die Bundesregierung betonte, in der Resolution müsse „die wichtige Rolle der Vereinten |
| erung betonte, in der Resolution müsse „die wichtige Rolle der Vereinten Nationen festgelegt“ w |
| er Resolution müsse „die wichtige Rolle der Vereinten Nationen festgelegt“ werden.{S} (Seiten 4 |
| gegen den Irak / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Das Streifl |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Das Streiflicht{S} (SZ)Eine seltsame Meldung, die da am |
| München GmbH{S} Das Streiflicht{S} (SZ)Eine seltsame Meldung, die da am Sonntag einlief: Im Sü |
| am Sonntag einlief: Im Südatlantik sei ein Eisberg „von der Größe des Saarlandes“ entdeckt wor |
| ef: Im Südatlantik sei ein Eisberg „von der Größe des Saarlandes“ entdeckt worden.{S} Üblicherw |
| chen Bundesländern, jedenfalls nicht in der internationalen Eisbergbewertung.{S} Von dieser erw |
| te Zahlen oder aber poetisch überhöhte, das menschliche Fassungsvermögen berücksichtigende Verg |
| chtigende Vergleiche.{S} Entweder also: ein Eisberg von 33000000 Tonnen.{S} Oder aber: ein Eisb |
| iche.{S} Entweder also: ein Eisberg von 33000000 Tonnen.{S} Oder aber: ein Eisberg, für den ein |
| berg von 33000000 Tonnen.{S} Oder aber: ein Eisberg, für den ein Wal, wollte er ihn einen Zenti |
| nen.{S} Oder aber: ein Eisberg, für den ein Wal, wollte er ihn einen Zentimeter weit ziehen, wo |
| Eisberg, für den ein Wal, wollte er ihn einen Zentimeter weit ziehen, wohl 8000 Jahre bräuchte. |
| te er ihn einen Zentimeter weit ziehen, wohl 8000 Jahre bräuchte.{S} Das mag zwar, in einem seh |
| 000 Jahre bräuchte.{S} Das mag zwar, in einem sehr übertragenen Sinn, auch für das Saarland gel |
| einem sehr übertragenen Sinn, auch für das Saarland gelten, erklärt aber noch lange nicht die |
| d gelten, erklärt aber noch lange nicht die Einstufung des genannten Eisbergs: Woher sollte der |
| rt aber noch lange nicht die Einstufung des genannten Eisbergs: Woher sollte der argentinische |
| ng des genannten Eisbergs: Woher sollte der argentinische meteorologische Dienst, der ihn 600 K |
| inische meteorologische Dienst, der ihn 600 Kilometer südlich der Falkland-Inseln geortet hat, |
| aben, woher wissen, dass Vergleiche mit dem Saarland durchaus kitzlig sein können?{S} Wahrschei |
| ?{S} Wahrscheinlich war es die dpa, die das Saarland als Vergleichsgröße heranzog, und vielleic |
| öße heranzog, und vielleicht wollte sie dem Land damit sogar schmeicheln.{S} Leute, sollte das |
| sollte das heißen, stellt euch nur vor, was für gewaltige Eisberge und Bundesländer es gibt, mi |
| ndesländer es gibt, mit Oberflächen von 2500 Quadratkilometern!{S} Dass sich daraus eine zweite |
| Quadratkilometern!{S} Dass sich daraus eine zweite, noch viel größere Schmeichelei für das Saa |
| ite, noch viel größere Schmeichelei für das Saarland ergibt, versteht sich.{S} Wie jedermann we |
| e jedermann weiß, ragen Eisberge nur zu einem Siebtel bis zu einem Fünftel ihrer Masse aus dem |
| iß, ragen Eisberge nur zu einem Siebtel bis zu einem Fünftel ihrer Masse aus dem Wasser, und da |
| r zu einem Siebtel bis zu einem Fünftel ihrer Masse aus dem Wasser, und daraus kann locker der |
| el bis zu einem Fünftel ihrer Masse aus dem Wasser, und daraus kann locker der Schluss gezogen |
| aus dem Wasser, und daraus kann locker der Schluss gezogen werden, dass auch beim Saarland der |
| d verborgen ist.{S} Da nun andererseits das Saarland gleichbedeutend ist mit Oskar Lafontaine, |
| Bedrohlichem steckt, muss man nicht bei der SPD sein.{S} Wie von ungefähr schiebt sich hier das |
| .{S} Wie von ungefähr schiebt sich hier das Bundesland Bremen ins Blickfeld.{S} Es ist noch ein |
| nd Bremen ins Blickfeld.{S} Es ist noch ein gutes Stück kleiner als das Saarland, doch als Eisb |
| Es ist noch ein gutes Stück kleiner als das Saarland, doch als Eisberg wäre es, mit seinen 400 |
| Saarland, doch als Eisberg wäre es, mit seinen 400 Quadratkilometern, unter den handelsüblichen |
| mit seinen 400 Quadratkilometern, unter den handelsüblichen Eisbergen der Riese, der es unter d |
| rn, unter den handelsüblichen Eisbergen der Riese, der es unter den Bundesländern nicht ist.{S} |
| ichen Eisbergen der Riese, der es unter den Bundesländern nicht ist.{S} Noch besteht keine Gefa |
| undesländern nicht ist.{S} Noch besteht keine Gefahr, da sowohl das Saarland als auch Bremen fe |
| S} Noch besteht keine Gefahr, da sowohl das Saarland als auch Bremen fest am Gletscher Deutschl |
| elbst wenn er kalben sollte, könnte nur das Kalb Bremen ins offene Meer gelangen, über Elsfleth |
| on Bremerhaven.{S} Bedenkt man, dass es ein vergleichsweise winziger Eisberg war, der die Titan |
| anic versenkte, wird man gut daran tun, ein Ausbrechen kleiner und kleinster Bundesländer ins o |
| ndern.{S} Wobei man wiederum bei Bremen ein Auge zudrücken könnte: Unter dem bekannt heißen Sch |
| nnt heißen Schmuser Henning Scherf wäre der Eisberg geschmolzen, ehe er nennenswerten Schaden h |
| Landtagswahl 2003 in Bremen SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Hass de |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Hass des alten Mannes{S} Rentner wollte Schwiegerso |
| istung der DIZ München GmbH{S} Der Hass des alten Mannes{S} Rentner wollte Schwiegersohn und To |
| Mord anstiften{S} Passau – Es herrscht kein gutes Verhältnis zwischen dem 66-jährigen Rentner |
| m 66-jährigen Rentner Horst Otto S. und seiner Tochter Beatrix.{S} Die Tochter, 35Jahre alt, ha |
| Otto S. und seiner Tochter Beatrix.{S} Die Tochter, 35Jahre alt, hat massive Angst vor ihrem V |
| seiner Tochter Beatrix.{S} Die Tochter, 35Jahre alt, hat massive Angst vor ihrem Vater, einem b |
| ter, 35Jahre alt, hat massive Angst vor ihrem Vater, einem bulligen, schwergewichtigen Mann, de |
| alt, hat massive Angst vor ihrem Vater, einem bulligen, schwergewichtigen Mann, der im Rollstuh |
| ergewichtigen Mann, der im Rollstuhl in den Gerichtssaal geschoben wird.{S} So große Angst habe |
| o große Angst habe sie, lässt sie durch ihren Verteidiger vortragen, dass sie nur dann aussagen |
| , dass sie nur dann aussagen will, wenn der Alte so lange von der Verhandlung ausgeschlossen wi |
| ssagen will, wenn der Alte so lange von der Verhandlung ausgeschlossen wird.{S} Also vernimmt A |
| ird.{S} Also vernimmt Andreas Scherbel, der Vorsitzende Richter der 2.Großen Strafkammer am Lan |
| chst einmal den 43- jährigen Ditmar S., den Ehemann der Tochter und Schwiegersohn des Rentners. |
| den 43- jährigen Ditmar S., den Ehemann der Tochter und Schwiegersohn des Rentners.{S} Ditmar S |
| n Ehemann der Tochter und Schwiegersohn des Rentners.{S} Ditmar S. ist nicht allzu wortgewandt, |
| t nicht allzu wortgewandt, man muss ihm jedes Wort erst mühsam aus der Nase ziehen.{S} Aber er |
| man muss ihm jedes Wort erst mühsam aus der Nase ziehen.{S} Aber er bestätigt im Wesentlichen, |
| Aber er bestätigt im Wesentlichen, was die Staatsanwaltschaft den drei Angeklagten zur Last le |
| esentlichen, was die Staatsanwaltschaft den drei Angeklagten zur Last legt: Sie hätten ein Komp |
| i Angeklagten zur Last legt: Sie hätten ein Komplott geschmiedet, um einen ehemaligen Angestell |
| Sie hätten ein Komplott geschmiedet, um einen ehemaligen Angestellten in der Tierfuttermittelha |
| et, um einen ehemaligen Angestellten in der Tierfuttermittelhandlung des Schwiegervaters zu erm |
| tellten in der Tierfuttermittelhandlung des Schwiegervaters zu ermorden.{S} Es ist eine ziemlic |
| Schwiegervaters zu ermorden.{S} Es ist eine ziemlich bizarre Geschichte, die Staatsanwalt Mark |
| .{S} Horst Otto S. betrieb in Stuttgart die Firma „Dingo Dog“, die mit Haustiernahrung handelte |
| ahrung handelte.{S} Er bekam Streit mit seinem Angestellten Frank W., der darauf hin seine eige |
| m Angestellten Frank W., der darauf hin seine eigene Firma gegründet habe.{S} Horst Otto S. hab |
| a gegründet habe.{S} Horst Otto S. habe seinen ehemaligen Angestellten beschuldigt, ihn finanzi |
| inanziell ruiniert zu haben.{S} Er habe einen unbändigen Hass auf Frank W. entwickelt und besch |
| m weg zu räumen.{S} Ja, sagt Ditmar W., der Schwiegersohn, es sei schon so gewesen, dass der Sc |
| egersohn, es sei schon so gewesen, dass der Schwiegervater jeden Tag wieder davon angefangen ha |
| hon so gewesen, dass der Schwiegervater jeden Tag wieder davon angefangen habe, wie man den W. |
| ie man den W. beseitigen könne.{S} Weil der Alte so hartnäckig war, hätten sie ihn schließlich |
| ckig war, hätten sie ihn schließlich zu einem befreundeten griechischen Gastwirt geschickt, abe |
| so etwas machen würde.{S} 1999 sei dann die ganze Familie nach Niederbayern umgezogen, aber der |
| milie nach Niederbayern umgezogen, aber der Schwiegervater habe keine Ruhe gegeben.{S} Er habe |
| umgezogen, aber der Schwiegervater habe keine Ruhe gegeben.{S} Er habe immer neue Mordpläne ges |
| „Haben Sie nie zu ihm gesagt, dass das eine Schnapsidee ist“, fragt der Richter.{S} „Das hätt |
| , dass das eine Schnapsidee ist“, fragt der Richter.{S} „Das hätt ich mich nie getraut“, sagt d |
| } „Das hätt ich mich nie getraut“, sagt der Schwiegersohn.{S} „Sie kennen den Herrn S. nicht.“{ |
| sagt der Schwiegersohn.{S} „Sie kennen den Herrn S. nicht.“{S} Also hätten sie irgendwann nach |
| ben, und er habe bei dem W. telefonisch eine größere Futtermittellieferung bestellt, die auf ei |
| Futtermittellieferung bestellt, die auf einem Parkplatz in Untergriesbach übergeben werden soll |
| agen und fesseln sollen, und dann hätte der Alte ihm irgendwo im Wald eine Überdosis Insulin ge |
| ann hätte der Alte ihm irgendwo im Wald eine Überdosis Insulin gespritzt, und die Leiche hätte |
| d eine Überdosis Insulin gespritzt, und die Leiche hätte man in die Donau geworfen.{S} Aber die |
| ätte man in die Donau geworfen.{S} Aber die Sache ging schief, weil das Opfer Lunte roch und re |
| en.{S} Aber die Sache ging schief, weil das Opfer Lunte roch und rechtzeitig flüchtete.{S} Der |
| unte roch und rechtzeitig flüchtete.{S} Der Schwiegervater sagt zunächst mal gar nichts.{S} Am |
| hst mal gar nichts.{S} Am Mittwoch will das Gericht Zeugen hören.{S} Hans Holzhaider Anstiftung |
| n Deutschland / Kriminalität SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} „Pakt der B |
| tleistung der DIZ München GmbH{S} „Pakt der Bürger“{S} Italiens Europaminister Rocco Buttiglion |
| s Europaminister Rocco Buttiglione über die EU- Verfassung{S} Wenn die europäische Verfassungsa |
| iglione über die EU- Verfassung{S} Wenn die europäische Verfassungsarbeit in die „heiße Phase" |
| arbeit in die „heiße Phase" tritt, wird der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi di |
| che Ministerpräsident Silvio Berlusconi die Ratspräsidentschaft in der EU innehaben.{S} Um den |
| o Berlusconi die Ratspräsidentschaft in der EU innehaben.{S} Um den deutschen Partnern die ital |
| sidentschaft in der EU innehaben.{S} Um den deutschen Partnern die italienischen Vorstellungen |
| innehaben.{S} Um den deutschen Partnern die italienischen Vorstellungen zu präsentieren, besuch |
| tag Berlin.{S} SZ: Italien übernimmt in wenigen Wochen die EU- Ratspräsidentschaft.{S} Wichtigs |
| SZ: Italien übernimmt in wenigen Wochen die EU- Ratspräsidentschaft.{S} Wichtigstes Thema wird |
| sidentschaft.{S} Wichtigstes Thema wird die EU-Verfassung.{S} Wie weit sind die Vorbereitungen? |
| ird die EU-Verfassung.{S} Wie weit sind die Vorbereitungen?{S} Buttiglione: Eine große Aufgabe. |
| ind die Vorbereitungen?{S} Buttiglione: Eine große Aufgabe.{S} Wir müssen eine Verfassung für E |
| ione: Eine große Aufgabe.{S} Wir müssen eine Verfassung für Europa schreiben, einen Pakt unter |
| n eine Verfassung für Europa schreiben, einen Pakt unter den Bürgern.{S} Da kommt es gar nicht |
| für Europa schreiben, einen Pakt unter den Bürgern.{S} Da kommt es gar nicht so sehr darauf an |
| a kommt es gar nicht so sehr darauf an, viel Neues hineinzuschreiben; schon allein, dass die Ve |
| s hineinzuschreiben; schon allein, dass die Verfassung kommt, ist ein Wert für sich.{S} SZ: Von |
| allein, dass die Verfassung kommt, ist ein Wert für sich.{S} SZ: Von Bürgerbeteiligung ist abe |
| aber nicht viel zu spüren – wäre nicht eine Volksabstimmung angebracht?{S} Buttiglione: Wir mü |
| } Buttiglione: Wir müssen alles tun, um die Beteiligung der Bürger zu stärken.{S} Aber eine Vol |
| ir müssen alles tun, um die Beteiligung der Bürger zu stärken.{S} Aber eine Volksabstimmung abz |
| eiligung der Bürger zu stärken.{S} Aber eine Volksabstimmung abzuhalten, ist Sache der einzelne |
| e Volksabstimmung abzuhalten, ist Sache der einzelnen Länder.{S} Europa ist nicht die Sowjetuni |
| r einzelnen Länder.{S} Europa ist nicht die Sowjetunion.{S} Wir sind ein Bund freier Staaten, h |
| ist nicht die Sowjetunion.{S} Wir sind ein Bund freier Staaten, hier wird keinem etwas aufgezw |
| wird keinem etwas aufgezwungen.{S} Mit der EU-Verfassung müssen wir vor allem die gemeinschaft |
| der EU-Verfassung müssen wir vor allem die gemeinschaftliche Methode stärken und den Einfluss |
| tliche Methode stärken und den Einfluss der Regierungen zurückdrängen.{S} Wir müssen zu Mehrhei |
| Großbritannien akzeptieren.{S} Es muss eine Art Kompromiss-Verpflichtung kommen.{S} SZ: Wie st |
| des EU-Ratspräsidenten?{S} Buttiglione: Das jetzige System mit halbjährlich wechselnder Präside |
| tschaft funktioniert nicht mehr, da ist die Zeit schon abgelaufen, wenn man sich gerade eingear |
| ich gerade eingearbeitet fühlt.{S} Aber ein Ratspräsident für fünf Jahre ist auch ein bisschen |
| et fühlt.{S} Aber ein Ratspräsident für fünf Jahre ist auch ein bisschen viel.{S} Die Amtszeit |
| n Ratspräsident für fünf Jahre ist auch ein bisschen viel.{S} Die Amtszeit sollte über zweieinh |
| nf Jahre ist auch ein bisschen viel.{S} Die Amtszeit sollte über zweieinhalb Jahre laufen, mit |
| n bisschen viel.{S} Die Amtszeit sollte über zweieinhalb Jahre laufen, mit der Möglichkeit der |
| llte über zweieinhalb Jahre laufen, mit der Möglichkeit der Wiederwahl.{S} Doch der Präsident d |
| nhalb Jahre laufen, mit der Möglichkeit der Wiederwahl.{S} Doch der Präsident darf kein Alleinh |
| der Möglichkeit der Wiederwahl.{S} Doch der Präsident darf kein Alleinherrscher sein, sondern e |
| Wiederwahl.{S} Doch der Präsident darf kein Alleinherrscher sein, sondern ein Vorsitzender des |
| darf kein Alleinherrscher sein, sondern ein Vorsitzender des Rates, ein Vorsprecher, der den ko |
| errscher sein, sondern ein Vorsitzender des Rates, ein Vorsprecher, der den kollektiven Willen |
| in, sondern ein Vorsitzender des Rates, ein Vorsprecher, der den kollektiven Willen des Rates v |
| tzender des Rates, ein Vorsprecher, der den kollektiven Willen des Rates verkörpert.{S} SZ: Das |
| Vorsprecher, der den kollektiven Willen des Rates verkörpert.{S} SZ: Das klingt, als wollten Si |
| Das klingt, als wollten Sie lieber doch keinen Präsidenten...{S} Buttiglione: Wir müssen auf di |
| enten...{S} Buttiglione: Wir müssen auf die kleinen Staaten Rücksicht nehmen, die Angst vor ein |
| f die kleinen Staaten Rücksicht nehmen, die Angst vor einem starken Präsidenten haben.{S} In Wa |
| Staaten Rücksicht nehmen, die Angst vor einem starken Präsidenten haben.{S} In Wahrheit ist ihr |
| n Präsidenten haben.{S} In Wahrheit ist ihre Angst unbegründet, denn das Präsidenten-System wir |
| ss vermehrt Vertreter kleiner Länder in dieses Amt gewählt werden, weil die Großen eifersüchtig |
| nder in dieses Amt gewählt werden, weil die Großen eifersüchtig aufeinander wachen, dass keiner |
| ächtig wird.{S} SZ: Wie realistisch ist das Ziel, die Zahl der EU- Kommissare zu verringern?{S} |
| d.{S} SZ: Wie realistisch ist das Ziel, die Zahl der EU- Kommissare zu verringern?{S} Buttiglio |
| Wie realistisch ist das Ziel, die Zahl der EU- Kommissare zu verringern?{S} Buttiglione : Die |
| missare zu verringern?{S} Buttiglione : Die Neuen betrachten die Vertretung in der Kommission a |
| ?{S} Buttiglione : Die Neuen betrachten die Vertretung in der Kommission als wichtiges Symbol, |
| Die Neuen betrachten die Vertretung in der Kommission als wichtiges Symbol, dabei zu sein.{S} |
| iges Symbol, dabei zu sein.{S} Und auch die kleineren Staaten sehen darin eine Möglichkeit, meh |
| auch die kleineren Staaten sehen darin eine Möglichkeit, mehr mitzumischen.{S} Wenn wir den Pr |
| ichkeit, mehr mitzumischen.{S} Wenn wir den Präsidenten durchsetzen wollen, müssen wir auf die |
| nten durchsetzen wollen, müssen wir auf die Verkleinerung der Kommission verzichten und jedem M |
| ollen, müssen wir auf die Verkleinerung der Kommission verzichten und jedem Mitgliedstaat eine |
| leinerung der Kommission verzichten und jedem Mitgliedstaat eine Kommissions-Vertretung geben.{ |
| -Vertretung geben.{S} SZ: Europa ist in der Außen- und Verteidigungspolitik zerstritten: Deutsc |
| en: Deutschland und Frankreich sind für eine Verstärkung der Streitkräfte, Italien ist dagegen |
| nd Frankreich sind für eine Verstärkung der Streitkräfte, Italien ist dagegen – wo liegt die ge |
| tkräfte, Italien ist dagegen – wo liegt die gemeinsame Linie?{S} Buttiglione: Deutschland und F |
| one: Deutschland und Frankreich sollten ihre neue Liebe nicht zu Lasten der anderen zelebrieren |
| en zelebrieren.{S} Wir sind nicht gegen eine Verstärkung der europäischen Verteidigung, aber si |
| } Wir sind nicht gegen eine Verstärkung der europäischen Verteidigung, aber sie darf nicht zur |
| aber sie darf nicht zur Abkoppelung von den USA führen.{S} Die USA und Europa gehören zur selbe |
| zur Abkoppelung von den USA führen.{S} Die USA und Europa gehören zur selben Zivilisation, wir |
| , wir müssen zusammenbleiben, auch wenn die Europäer manchmal etwas verschnupft über die Selbst |
| uropäer manchmal etwas verschnupft über die Selbstherrlichkeit der Amerikaner sind.{S} SZ: Nich |
| verschnupft über die Selbstherrlichkeit der Amerikaner sind.{S} SZ: Nicht mal die Italiener sch |
| t der Amerikaner sind.{S} SZ: Nicht mal die Italiener scheinen sich einig in der EU: Ihr Regier |
| al die Italiener scheinen sich einig in der EU: Ihr Regierungschef nennt den EU-Kommissionspräs |
| taliener scheinen sich einig in der EU: Ihr Regierungschef nennt den EU-Kommissionspräsidenten |
| onspräsidenten Romano Prodi eine „Maske der Kommunisten“.{S} Buttiglione: Persönliche Beziehung |
| oni als auch Romano Prodi bereit und in der Lage sind, die Erfordernisse ihrer Ämter über persö |
| mano Prodi bereit und in der Lage sind, die Erfordernisse ihrer Ämter über persönliche Fragen z |
| und in der Lage sind, die Erfordernisse ihrer Ämter über persönliche Fragen zu stellen.{S} Es w |
| rsönliche Fragen zu stellen.{S} Es wäre eine Schande, wenn wir die große Chance der Ratspräside |
| llen.{S} Es wäre eine Schande, wenn wir die große Chance der Ratspräsidentschaft durch Zwietrac |
| eine Schande, wenn wir die große Chance der Ratspräsidentschaft durch Zwietracht im Innern vert |
| etracht im Innern vertun würden.{S} SZ: Einige Europäische Zeitungen, zuletzt Le Monde, halten |
| t Le Monde, halten Berlusconi nicht für einen Mann, der Gegensätze ausgleichen kann ...{S} Butt |
| halten Berlusconi nicht für einen Mann, der Gegensätze ausgleichen kann ...{S} Buttiglione: Der |
| ze ausgleichen kann ...{S} Buttiglione: Der Premierminister steht in Italien einer politisierte |
| e: Der Premierminister steht in Italien einer politisierten Justiz gegenüber, gegen die er sich |
| ur Wehr setzen muss.{S} Aber das sollte die europäische Politik nicht beeinflussen oder uns gar |
| einflussen oder uns gar unfähig machen, unsere Rolle in Europa zu spielen.{S} Der Hintergrund d |
| , unsere Rolle in Europa zu spielen.{S} Der Hintergrund des Prozesses gegen Berlusconi ist bald |
| n Europa zu spielen.{S} Der Hintergrund des Prozesses gegen Berlusconi ist bald 20 Jahre alt, w |
| des Prozesses gegen Berlusconi ist bald 20 Jahre alt, wir sollten das Thema den Historikern übe |
| coni ist bald 20 Jahre alt, wir sollten das Thema den Historikern überlassen.{S} Interview: Chr |
| ald 20 Jahre alt, wir sollten das Thema den Historikern überlassen.{S} Interview: Christiane Ko |
| terview: Christiane Kohl Reform-Konvent der EU / Innenpolitik Buttiglione, Rocco SZdigital: All |
| enpolitik Buttiglione, Rocco SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Reinraum fü |
| ng der DIZ München GmbH{S} Reinraum für die Forschung{S} FH Regensburg hat neue Labors für die |
| ng{S} FH Regensburg hat neue Labors für die Mikroelektronik{S} Regensburg – Die raffiniertesten |
| für die Mikroelektronik{S} Regensburg – Die raffiniertesten Maschinen des 21. Jahrhunderts sind |
| nen des 21. Jahrhunderts sind nur unter einem Mikroskop zu erkennen: Winzige Motoren, Roboter, |
| n, Roboter, Kugellager und Messsysteme, deren fast verschwindende Größe in Millionstel Meter ge |
| assen beispielsweise Digitalkameras auf das Format einer halben Zigarettenschachtel schrumpfen, |
| ielsweise Digitalkameras auf das Format einer halben Zigarettenschachtel schrumpfen, sie eröffn |
| enschachtel schrumpfen, sie eröffnen in der Medizin völlig neue Behandlungs- und Analysemethode |
| Flugzeugbau finden sich immer häufiger die winzigen Gerätschaften.{S} Vor zehn Jahren hat die |
| iger die winzigen Gerätschaften.{S} Vor zehn Jahren hat die Regensburger Fachhochschule (FH) al |
| n Gerätschaften.{S} Vor zehn Jahren hat die Regensburger Fachhochschule (FH) als damals erste i |
| le (FH) als damals erste in Deutschland einen Studiengang für Mikrosystemtechnik eingeführt – n |
| zt animiert durch ein High-Tech-Zentrum des Siemenskonzerns: Gut fünf Kilometer entfernt von de |
| High-Tech-Zentrum des Siemenskonzerns: Gut fünf Kilometer entfernt von der FH entwickelten Tec |
| ersten Megachips.{S} Inzwischen gehört das Werk zur ehemaligen Siemens-Tochter Infineon, ohne |
| emaligen Siemens-Tochter Infineon, ohne deren Unterstützung der Mikrosystemtechnik-Studiengang |
| hter Infineon, ohne deren Unterstützung der Mikrosystemtechnik-Studiengang an der FH wohl nur m |
| tudiengang an der FH wohl nur mit Mühen seinen jetzigen guten Ruf erreicht hätte.{S} Bei Infine |
| ineon gab es Produktionsstätten, die an der Fachhochschule fehlten – so genannte Reinräume, in |
| die FH über solche Reinraum-Labors.{S} Neun Millionen Euro hat der Freistaat für einen Neubau |
| raum-Labors.{S} Neun Millionen Euro hat der Freistaat für einen Neubau ausgegeben, dessen Herzs |
| un Millionen Euro hat der Freistaat für einen Neubau ausgegeben, dessen Herzstück aus drei insg |
| Freistaat für einen Neubau ausgegeben, dessen Herzstück aus drei insgesamt 167 Quadratmeter gr |
| u ausgegeben, dessen Herzstück aus drei insgesamt 167 Quadratmeter großen, hermetisch abgeschlo |
| n mit hoher Luftreinheit besteht.{S} In diesen Labors arbeiten Professoren und Studierende – un |
| r ihnen auch immer häufiger Frauen – an den maschinellen und elektronischen Winzlingen der Zuku |
| chinellen und elektronischen Winzlingen der Zukunft.{S} Sehr zur Freude übrigens von Infineon u |
| nsässigen mittelständischen Unternehmen der Mikroelektronik und Biotechnologie, die ihre Nachwu |
| gerne von der nahen FH beziehen.{S} Bei der Einweihung des neuen Labortrakts verwies Wissenscha |
| ahen FH beziehen.{S} Bei der Einweihung des neuen Labortrakts verwies Wissenschaftsminister Han |
| f, dass „Fachhochschulabsolventen unter den Akademikern einem besonders geringen Arbeitsmarktri |
| hschulabsolventen unter den Akademikern einem besonders geringen Arbeitsmarktrisiko ausgesetzt |
| – was offensichtlich im besonderen auf die Mikrosystemtechnik zutrifft.{S} Nach Angaben der FH |
| } Nach Angaben der FH ist in Regensburg kein einziger arbeitsloser Absolvent dieses Studiengang |
| rg kein einziger arbeitsloser Absolvent dieses Studiengangs bekannt.{S} Rolf Thym Fachhochschul |
| in Deutschland / Hochschule SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Henry Kissi |
| Stefan Kornelius{S} München, 26. Mai – Das Wichtigste in der Sonntagsausgabe der New York Time |
| S} München, 26. Mai – Das Wichtigste in der Sonntagsausgabe der New York Times sind das Society |
| ork Times sind das Society-Register und die Bilder der Brautpaare – junge, aufstrebende Mensche |
| ind das Society-Register und die Bilder der Brautpaare – junge, aufstrebende Menschen, die sich |
| junge, aufstrebende Menschen, die sich dem Spiel der Gesellschaft ausliefern.{S} Schön also, w |
| fstrebende Menschen, die sich dem Spiel der Gesellschaft ausliefern.{S} Schön also, wenn man in |
| ausliefern.{S} Schön also, wenn man in diesen Spalten auftaucht, und besonders schön, wenn die |
| cht, und besonders schön, wenn dies bei der Hochzeit des Jahres der Fall ist.{S} Rudy Giuliani |
| nders schön, wenn dies bei der Hochzeit des Jahres der Fall ist.{S} Rudy Giuliani hat also gehe |
| , wenn dies bei der Hochzeit des Jahres der Fall ist.{S} Rudy Giuliani hat also geheiratet, sei |
| .{S} Rudy Giuliani hat also geheiratet, sein Bürgermeister-Nachfolger Michael Bloomberg diente |
| uch da.{S} Mehr ist nicht zu sagen über das gesellschaftliche Top-Ereignis des Wochenendes in N |
| über das gesellschaftliche Top-Ereignis des Wochenendes in New York, außer, dass die Braut ein |
| es Wochenendes in New York, außer, dass die Braut ein Diadem trug und Kissinger erstaunlicherwe |
| ndes in New York, außer, dass die Braut ein Diadem trug und Kissinger erstaunlicherweise am Abe |
| Denn Henry macht sie alle glücklich.{S} Seine Anwesenheit und ein Scherz über die gutturale Ver |
| lle glücklich.{S} Seine Anwesenheit und ein Scherz über die gutturale Verunstaltung der fränkis |
| } Seine Anwesenheit und ein Scherz über die gutturale Verunstaltung der fränkischen wie der ame |
| urale Verunstaltung der fränkischen wie der amerikanischen Sprache verzückt ein paar hundert Di |
| wie der amerikanischen Sprache verzückt ein paar hundert Dinner-Gäste in einem Atrium in Berlin |
| rzückt ein paar hundert Dinner-Gäste in einem Atrium in Berlin.{S} Und in New York wird eine Ik |
| rium in Berlin.{S} Und in New York wird eine Ikone wie Giuliani ohne ihn (und die Baseball-Lege |
| n (und die Baseball-Legende Yogi Berra) die Vermählung nicht wagen.{S} Am heutigen Dienstag wir |
| cht wagen.{S} Am heutigen Dienstag wird dieser Henry Kissinger selbst im Mittelpunkt stehen– no |
| mehr als gewohnt, muss man sagen.{S} An diesem Dienstag nämlich wird er 80, was sowohl in Berli |
| 0, was sowohl in Berlin wie in New York das übliche Geraune über Rüstigkeit und Präsenz auslöst |
| tändig, Henry Kissinger selbst, weil er der vielleicht professionellste Rauner der amerikanisch |
| der vielleicht professionellste Rauner der amerikanischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrie |
| uner der amerikanischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg ist, weil er wie kein anderer in |
| sprechen vermag, gleichwohl aber immer einen messerscharfen Intellekt und einen harten Willen |
| mmer einen messerscharfen Intellekt und einen harten Willen hinter all den Undeutlichkeiten erk |
| ntellekt und einen harten Willen hinter all den Undeutlichkeiten erkennen lässt.{S} Was ist nic |
| ieb: geboren in Fürth bei Nürnberg, mit der Familie 1938 vor den Nationalsozialisten geflohen, |
| bei Nürnberg, mit der Familie 1938 vor den Nationalsozialisten geflohen, 1943 eingebürgert in |
| ialisten geflohen, 1943 eingebürgert in die USA; Arbeit in der Rasierpinselfabrik, dann Harvard |
| 1943 eingebürgert in die USA; Arbeit in der Rasierpinselfabrik, dann Harvard, Harvard, Harvard; |
| fabrik, dann Harvard, Harvard, Harvard; ein brillanter Analytiker, bekennender Anhänger einer v |
| . abgeleiteten Realpolitik, fixiert auf den Ausgleich von Macht.{S} Mit dem jungen Bush kann er |
| gen Bush kann er deshalb nicht so gut – zu viel Moral, zu wenig Balance.{S} Dann der weniger ak |
| r deshalb nicht so gut – zu viel Moral, zu wenig Balance.{S} Dann der weniger akademische Teil |
| u viel Moral, zu wenig Balance.{S} Dann der weniger akademische Teil der Biografie unter den Pr |
| e.{S} Dann der weniger akademische Teil der Biografie unter den Präsidenten Nixon und Ford: Sic |
| er akademische Teil der Biografie unter den Präsidenten Nixon und Ford: Sicherheitsberater und |
| : Sicherheitsberater und Außenminister, acht Jahre im Zentrum der US-Außenpolitik, ein Überlebe |
| nd Außenminister, acht Jahre im Zentrum der US-Außenpolitik, ein Überlebender von Watergate, de |
| t Jahre im Zentrum der US-Außenpolitik, ein Überlebender von Watergate, der vielleicht schwerst |
| olitik, ein Überlebender von Watergate, der vielleicht schwersten innenpolitischen Krise des La |
| eicht schwersten innenpolitischen Krise des Landes.{S} Allein dies zeichnet ihn als wahren Küns |
| Geschäft aus.{S} 1977 verließ Kissinger die Regierung und wandte sich dem anderen Geschäft zu.{ |
| Kissinger die Regierung und wandte sich dem anderen Geschäft zu.{S} Niemand hat seine politisch |
| dem anderen Geschäft zu.{S} Niemand hat seine politische Aura besser vermarktet als das Orakel |
| e politische Aura besser vermarktet als das Orakel von der Park Avenue, das über ein einzigarti |
| ra besser vermarktet als das Orakel von der Park Avenue, das über ein einzigartiges Netz an Kon |
| as Orakel von der Park Avenue, das über ein einzigartiges Netz an Kontakten in der Welt verfügt |
| ein einzigartiges Netz an Kontakten in der Welt verfügt – zu nutzen von Industrie und Politik |
| nutzen von Industrie und Politik gegen die Zahlung nicht geringer Summen.{S} Dieses Netz sollt |
| n die Zahlung nicht geringer Summen.{S} Dieses Netz sollte Kissinger opfern, als ihn Präsident |
| ission 11. September“ machen wollte.{S} Der Vorwurf der Kritiker: Gefahr der Verquickung von pr |
| eptember“ machen wollte.{S} Der Vorwurf der Kritiker: Gefahr der Verquickung von privatem und s |
| te.{S} Der Vorwurf der Kritiker: Gefahr der Verquickung von privatem und staatlichem Interesse. |
| staatlichem Interesse.{S} Kissinger sah die Falle und zog sich zurück.{S} Der Kongress hatte ni |
| r sah die Falle und zog sich zurück.{S} Der Kongress hatte nicht weniger als seine Kundenliste |
| S} Der Kongress hatte nicht weniger als seine Kundenliste einsehen wollen.{S} Nein, Offenheit i |
| en wollen.{S} Nein, Offenheit ist nicht sein Metier, Kissinger ist ein Mann der Geheimabsprache |
| it ist nicht sein Metier, Kissinger ist ein Mann der Geheimabsprachen.{S} Die spektakuläre Reis |
| cht sein Metier, Kissinger ist ein Mann der Geheimabsprachen.{S} Die spektakuläre Reise nach Ch |
| r ist ein Mann der Geheimabsprachen.{S} Die spektakuläre Reise nach China, die Pendeldiplomatie |
| .{S} Die spektakuläre Reise nach China, die Pendeldiplomatie im Nahen Osten, die Vietnam-Gesprä |
| im Nahen Osten, die Vietnam-Gespräche, die Raketenverhandlung mit Moskau – all die kleinen und |
| he, die Raketenverhandlung mit Moskau – all die kleinen und großen Krisen in der heißen Phase d |
| – all die kleinen und großen Krisen in der heißen Phase des Kalten Kriegs.{S} Nur langsam öffn |
| n und großen Krisen in der heißen Phase des Kalten Kriegs.{S} Nur langsam öffnen sich die Archi |
| lten Kriegs.{S} Nur langsam öffnen sich die Archive, Kissinger selbst hat die eigenen Papiere b |
| sich die Archive, Kissinger selbst hat die eigenen Papiere bis fünf Jahre nach seinem Tod sper |
| nger selbst hat die eigenen Papiere bis fünf Jahre nach seinem Tod sperren lassen.{S} Aber scho |
| die eigenen Papiere bis fünf Jahre nach seinem Tod sperren lassen.{S} Aber schon wird heftig ge |
| r schon wird heftig gehämmert am Sockel des Standbildes.{S} Chile und Allende, die Ermordung vo |
| des Standbildes.{S} Chile und Allende, die Ermordung von General Schneider, das Geheimbombarde |
| ankreich und Chile zur Aussage gebeten, die Zahl der Gegner ist groß, sie sprechen von Kriegsve |
| und Chile zur Aussage gebeten, die Zahl der Gegner ist groß, sie sprechen von Kriegsverbrechen |
| besteht – juristisch exakt formuliert – ein Anfangsverdacht.{S} Selbst in Minneapolis waren die |
| erdacht.{S} Selbst in Minneapolis waren die Demonstranten kürzlich im Saal und beschimpften ihn |
| d beschimpften ihn als Völkermörder.{S} Der realpolitische Instinkt wird Kissinger indes sagen, |
| stinkt wird Kissinger indes sagen, dass ein Urteil erst von der Geschichtsschreibung gefällt wi |
| r indes sagen, dass ein Urteil erst von der Geschichtsschreibung gefällt wird.{S} Kissinger, He |
| wird.{S} Kissinger, Henry A. SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Balanceakt |
| nchen GmbH{S} Balanceakt nach Bagdad{S} Die Vereinten Nationen müssen dem Irak helfen, ohne die |
| Bagdad{S} Die Vereinten Nationen müssen dem Irak helfen, ohne die Kriegspolitik der USA abzuseg |
| n Nationen müssen dem Irak helfen, ohne die Kriegspolitik der USA abzusegnen{S} Von Stefan Ulri |
| dem Irak helfen, ohne die Kriegspolitik der USA abzusegnen{S} Von Stefan Ulrich{S} Man muss es |
| nen{S} Von Stefan Ulrich{S} Man muss es der US-Regierung lassen, dass sie eine klare Vorstellun |
| ss es der US-Regierung lassen, dass sie eine klare Vorstellung von der Nachkriegsordnung im Ira |
| Frankreich soll büßen, Deutschland und die Türkei müssen sich entschuldigen, und die Vereinten |
| e Türkei müssen sich entschuldigen, und die Vereinten Nationen dürfen ein wenig helfen – und an |
| dürfen ein wenig helfen – und ansonsten den Mund halten.{S} Hinter dieser Erwartung steckt die |
| nd ansonsten den Mund halten.{S} Hinter dieser Erwartung steckt die Überzeugung der Männer um G |
| lten.{S} Hinter dieser Erwartung steckt die Überzeugung der Männer um George Bush, der Erfolg g |
| dieser Erwartung steckt die Überzeugung der Männer um George Bush, der Erfolg gäbe ihnen jedes |
| Überzeugung der Männer um George Bush, der Erfolg gäbe ihnen jedes Recht.{S} Entsprechend selb |
| r um George Bush, der Erfolg gäbe ihnen jedes Recht.{S} Entsprechend selbstbewusst fordern sie |
| rak-Sanktionen sofort aufzuheben und so den USA freie Hand beim Aufbau des Landes zu geben.{S} |
| n und so den USA freie Hand beim Aufbau des Landes zu geben.{S} Kriegsgegnern, Multilateraliste |
| ralisten und Völkerrechtsfreunden macht dieses Ansinnen klar, in welches Dilemma sie geraten si |
| freunden macht dieses Ansinnen klar, in welches Dilemma sie geraten sind.{S} Einerseits müssen |
| geraten sind.{S} Einerseits müssen sie den USA bei der Befriedung des Irak gutes Gelingen wüns |
| d.{S} Einerseits müssen sie den USA bei der Befriedung des Irak gutes Gelingen wünschen – im In |
| gutes Gelingen wünschen – im Interesse der Iraker und der Nahost-Region.{S} Andererseits wisse |
| ost-Region.{S} Andererseits wissen sie: Ein Erfolg der Amerikaner wird die Hybris im Weißen Hau |
| {S} Andererseits wissen sie: Ein Erfolg der Amerikaner wird die Hybris im Weißen Haus mästen un |
| sen sie: Ein Erfolg der Amerikaner wird die Hybris im Weißen Haus mästen und jene bestätigen, d |
| n, die auch beim nächsten Konflikt ohne die UN und gegen das Völkerrecht losschlagen wollen.{S} |
| nächsten Konflikt ohne die UN und gegen das Völkerrecht losschlagen wollen.{S} Diese Gemengelag |
| das Völkerrecht losschlagen wollen.{S} Diese Gemengelage macht es dem Sicherheitsrat so schwer |
| n wollen.{S} Diese Gemengelage macht es dem Sicherheitsrat so schwer, eine passende Antwort auf |
| macht es dem Sicherheitsrat so schwer, eine passende Antwort auf den Resolutionsentwurf zu fin |
| at so schwer, eine passende Antwort auf den Resolutionsentwurf zu finden, den die USA nun vorle |
| f den Resolutionsentwurf zu finden, den die USA nun vorlegen wollen.{S} Zumal die „Omnibus“-Res |
| llen.{S} Zumal die „Omnibus“-Resolution ein ganzes Bündel von Problemen zusammenpacken soll: di |
| ndel von Problemen zusammenpacken soll: die Sanktionen, das Öl-für-Lebensmittel-Programm, die R |
| en zusammenpacken soll: die Sanktionen, das Öl-für-Lebensmittel-Programm, die Rüstungsinspektio |
| onen, das Öl-für-Lebensmittel-Programm, die Rüstungsinspektionen sowie die künftige Rolle der U |
| rogramm, die Rüstungsinspektionen sowie die künftige Rolle der UN im Irak.{S} Bei jedem dieser |
| gsinspektionen sowie die künftige Rolle der UN im Irak.{S} Bei jedem dieser Punkte haben die Ra |
| e künftige Rolle der UN im Irak.{S} Bei jedem dieser Punkte haben die Ratsstaaten zu klären, wi |
| Irak.{S} Bei jedem dieser Punkte haben die Ratsstaaten zu klären, wie weit sie den Amerikanern |
| die Ratsstaaten zu klären, wie weit sie den Amerikanern entgegenkommen können und wo ihre Schme |
| merikanern entgegenkommen können und wo ihre Schmerzgrenzen liegen.{S} Leitlinie muss dabei sei |
| zu fördern, ohne die rechtsvergessene, das internationale Ordnungssystem demolierende Kriegspo |
| egierung abzusegnen.{S} Am klarsten ist die Lage bei den Sanktionen.{S} Sie wurden einst auf Dr |
| segnen.{S} Am klarsten ist die Lage bei den Sanktionen.{S} Sie wurden einst auf Drängen der USA |
| tionen.{S} Sie wurden einst auf Drängen der USA eingeführt und haben eine unselige Rolle gespie |
| uf Drängen der USA eingeführt und haben eine unselige Rolle gespielt.{S} Die Iraker verarmten, |
| haben eine unselige Rolle gespielt.{S} Die Iraker verarmten, während sich Saddams Kamarilla am |
| arilla am Schwarzhandel bereicherte.{S} Der Sanktionsordnung kann also niemand nachtrauern, sch |
| rauern, schon gar nicht Moskau, das oft deren Aufhebung gefordert hat.{S} Doch jetzt pocht Russ |
| t.{S} Doch jetzt pocht Russland darauf, die Beschränkungen teilweise aufrecht zu erhalten, bis |
| ufrecht zu erhalten, bis UN-Inspektoren die Abrüstung des Irak bestätigt haben.{S} Dies entspri |
| rak bestätigt haben.{S} Dies entspricht dem Buchstaben alter Resolutionen, nicht aber deren Gei |
| chstaben alter Resolutionen, nicht aber deren Geist: Das Embargo war gegen Saddam gerichtet.{S} |
| r Resolutionen, nicht aber deren Geist: Das Embargo war gegen Saddam gerichtet.{S} Mit seinem V |
| argo war gegen Saddam gerichtet.{S} Mit seinem Verschwinden verliert es jeden Sinn.{S} Das wiss |
| {S} Mit seinem Verschwinden verliert es jeden Sinn.{S} Das wissen auch die Kriegsgegner im Rat. |
| liert es jeden Sinn.{S} Das wissen auch die Kriegsgegner im Rat.{S} Sie befürchten jedoch, nach |
| {S} Sie befürchten jedoch, nach Wegfall der Sanktionen jeden Einfluss zu verlieren.{S} Mit dem |
| nen jeden Einfluss zu verlieren.{S} Mit dem Embargo könnte nämlich auch das Öl-für-Lebensmittel |
| {S} Mit dem Embargo könnte nämlich auch das Öl-für-Lebensmittel-Programm enden, das Bagdad Aus- |
| UN-Aufsicht erlaubte.{S} Damit könnten die Amerikaner fortan alle Irak-Geschäfte alleine mache |
| m dies zu verhindern, braucht es jedoch kein Klammern an Sanktionen.{S} Es reicht, den Irak-Han |
| reicht, den Irak-Handel bis zum Antritt einer anerkannten Regierung in Bagdad zu beaufsichtigen |
| nten UN- Generalsekretär Kofi Annan und die Weltbank zusammenarbeiten, wie das auch von den USA |
| bank zusammenarbeiten, wie das auch von den USA erwogen wird.{S} Ein Kompromiss scheint hier al |
| e das auch von den USA erwogen wird.{S} Ein Kompromiss scheint hier also möglich zu sein.{S} Äh |
| möglich zu sein.{S} Ähnliches gilt für die Frage der Rüstungsinspektionen.{S} Washington lässt |
| u sein.{S} Ähnliches gilt für die Frage der Rüstungsinspektionen.{S} Washington lässt die UN-Ko |
| stungsinspektionen.{S} Washington lässt die UN-Kontrolleure bisher nicht zurück in den Irak, we |
| von UN-Experten bestätigt werden, wenn die Welt daran glauben soll.{S} Deswegen liegt es auch |
| esse Amerikas, mittelfristig wieder mit den Inspektoren zusammenzuarbeiten.{S} Schwierig wird e |
| menzuarbeiten.{S} Schwierig wird es bei der weiteren Rolle der UN im Irak.{S} Theoretisch wären |
| chwierig wird es bei der weiteren Rolle der UN im Irak.{S} Theoretisch wären nur sie, nicht abe |
| icht aber die Okkupatoren, legitimiert, das Land im Übergang zu führen.{S} Praktisch lässt sich |
| gang zu führen.{S} Praktisch lässt sich dieser Anspruch nicht durchsetzen, solange Washington i |
| , solange Washington ihn missachtet.{S} Der Sicherheitsrat kann aber vermeiden, dass die Weltor |
| icherheitsrat kann aber vermeiden, dass die Weltorganisation zum Feigenblatt für die Bush-Polit |
| die Bush-Politik verkommt.{S} Er sollte einer UN-Rolle daher nur zustimmen, wenn sie tatsächlic |
| gegen den Irak / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Bremsmanöve |
| Z München GmbH{S} Bremsmanöver kurz vor dem Ziel{S} Der Entwurf für Europas Verfassung bleibt h |
| bH{S} Bremsmanöver kurz vor dem Ziel{S} Der Entwurf für Europas Verfassung bleibt hinter den Er |
| rf für Europas Verfassung bleibt hinter den Erwartungen zurück / London besteht auf Vetorecht i |
| urück / London besteht auf Vetorecht in der Außenpolitik{S} Von Christian Wernicke{S} Vielleich |
| es ja geahnt.{S} Vielleicht verweigert der Chef von Berlins Auswärtigem Amt ja gerade deshalb |
| tigem Amt ja gerade deshalb seit Wochen jeden Kommentar über seinen baldigen Wechsel nach Brüss |
| eshalb seit Wochen jeden Kommentar über seinen baldigen Wechsel nach Brüssel, weil ihm schwante |
| il ihm schwante: So schön und ruhmreich der Posten eines künftigen EU- Außenministers auch sche |
| g – am Ende wird diese künftige „Stimme des Kontinents“ nur wenig zu melden haben.{S} Genau das |
| Verfassungskonvent, der bis Mitte Juni seinen Entwurf für eine Art Grundgesetz der EU erarbeit |
| , der bis Mitte Juni seinen Entwurf für eine Art Grundgesetz der EU erarbeiten muss, nämlich je |
| seinen Entwurf für eine Art Grundgesetz der EU erarbeiten muss, nämlich jenen Vorschlägen folge |
| dgesetz der EU erarbeiten muss, nämlich jenen Vorschlägen folgen, die das Präsidium unter Leitu |
| , nämlich jenen Vorschlägen folgen, die das Präsidium unter Leitung von Frankreichs Ex-Präsiden |
| n Dienstag veröffentlichen wird, dürfte ein Machtmensch wie Joschka Fischer dankend auf eine Ka |
| tmensch wie Joschka Fischer dankend auf eine Karriere in Brüssel verzichten.{S} Der neue EU-Auß |
| eine Karriere in Brüssel verzichten.{S} Der neue EU-Außenminister wäre demnach kaum mehr als ei |
| ußenminister wäre demnach kaum mehr als eine Marionette, geführt an Fäden, an deren Enden die d |
| s eine Marionette, geführt an Fäden, an deren Enden die derzeit 15 (und nach der geplanten Erwe |
| an deren Enden die derzeit 15 (und nach der geplanten Erweiterung gar 25) nationalen Hauptstädt |
| ptstädte eifrig herumzerren dürften.{S} Das Veto eines einzigen Mitgliedstaats genügte, um den |
| eifrig herumzerren dürften.{S} Das Veto eines einzigen Mitgliedstaats genügte, um den EU-Minist |
| pas außenpolitischen Kurs, nach Ansicht fast aller Experten und vieler Konventsmitglieder eine |
| Experten und vieler Konventsmitglieder eine notwendige Bedingung für „mehr Europa“ in der Welt |
| tglieder eine notwendige Bedingung für „mehr Europa“ in der Welt, blieben faktisch weiterhin ei |
| twendige Bedingung für „mehr Europa“ in der Welt, blieben faktisch weiterhin ein Tabu.{S} Noch |
| in der Welt, blieben faktisch weiterhin ein Tabu.{S} Noch bis Ende voriger Woche hatte es ausge |
| er Woche hatte es ausgesehen, als würde der EU- Konvent einen solchen Sprung nach vorn wagen.{S |
| s ausgesehen, als würde der EU- Konvent einen solchen Sprung nach vorn wagen.{S} Doch bei den d |
| deutschstämmige Labour-Abgeordnete aus dem Londoner Unterhaus, auf die Bremse.{S} „Bis an die |
| ordnete aus dem Londoner Unterhaus, auf die Bremse.{S} „Bis an die Grenze des Zumutbaren“, so e |
| r Unterhaus, auf die Bremse.{S} „Bis an die Grenze des Zumutbaren“, so erzählt ein Teilnehmer, |
| , auf die Bremse.{S} „Bis an die Grenze des Zumutbaren“, so erzählt ein Teilnehmer, habe sie im |
| die Grenze des Zumutbaren“, so erzählt ein Teilnehmer, habe sie im Namen der Blair-Regierung i |
| , habe sie im Namen der Blair-Regierung ihre Bedenken gegen einen Verzicht auf das nationales V |
| der Blair-Regierung ihre Bedenken gegen einen Verzicht auf das nationales Veto in außen- und si |
| .{S} Am Ende gab auch Jean Luc Dehaene, der bullige Vize-Präsident des Konvents, klein bei: Bel |
| Luc Dehaene, der bullige Vize-Präsident des Konvents, klein bei: Belgiens vormaliger Premier, u |
| bei: Belgiens vormaliger Premier, unter dessen Leitung eine Arbeitsgruppe vor Monaten allerlei |
| ormaliger Premier, unter dessen Leitung eine Arbeitsgruppe vor Monaten allerlei kluge Ideen zur |
| Leitung eine Arbeitsgruppe vor Monaten allerlei kluge Ideen zur Stärkung von Europas Außenpoli |
| opas Außenpolitik formuliert hatte, zog seinen Vorschlag zurück, wonach der Ministerrat Vorschl |
| te, zog seinen Vorschlag zurück, wonach der Ministerrat Vorschläge des künftigen Außenministers |
| rück, wonach der Ministerrat Vorschläge des künftigen Außenministers per Abstimmung hätten abse |
| t dessen heißt es nun, dies sei nur auf der Basis eines einstimmigen Entscheids aller Staats- u |
| eißt es nun, dies sei nur auf der Basis eines einstimmigen Entscheids aller Staats- und Regieru |
| d Regierungschefs erlaubt – was in etwa jener Selbstblockade gleich kommt, die die EU bis dato |
| jener Selbstblockade gleich kommt, die die EU bis dato auf der internationalen Bühne fesselt.{ |
| e gleich kommt, die die EU bis dato auf der internationalen Bühne fesselt.{S} Also: Vorwärts Ma |
| t im Konventspräsidium scheinen derzeit die Bedenkenträger den Ton anzugeben.{S} Da wehrt sich |
| ium scheinen derzeit die Bedenkenträger den Ton anzugeben.{S} Da wehrt sich ein Spanier gegen n |
| ger den Ton anzugeben.{S} Da wehrt sich ein Spanier gegen neue, klarere Mehrheitsregeln, währen |
| neue, klarere Mehrheitsregeln, während ein Ire bei der Steuerharmonisierung mauert.{S} Und ein |
| re Mehrheitsregeln, während ein Ire bei der Steuerharmonisierung mauert.{S} Und ein dänischer P |
| der Steuerharmonisierung mauert.{S} Und ein dänischer Präside warnt ganz grundsätzlich vor der |
| er Präside warnt ganz grundsätzlich vor der Versuchung, sich mit der neuen Verfassung „zu weit |
| ndsätzlich vor der Versuchung, sich mit der neuen Verfassung „zu weit vom Vertrag von Nizza zu |
| izza zu entfernen“.{S} Dabei waren doch die offensichtlichen Mängel des derzeit gültigen EU-Ver |
| derzeit gültigen EU-Vertrages überhaupt der Anlass, dem Europa von demnächst 25 Staaten einen n |
| igen EU-Vertrages überhaupt der Anlass, dem Europa von demnächst 25 Staaten einen neuen Rahmen |
| pt der Anlass, dem Europa von demnächst 25 Staaten einen neuen Rahmen zu schreinern.{S} Angesic |
| ss, dem Europa von demnächst 25 Staaten einen neuen Rahmen zu schreinern.{S} Angesichts des Sti |
| uen Rahmen zu schreinern.{S} Angesichts des Stimmungswandels im Präsidium verzichtete Konvents- |
| -Chef Giscard d-Estaing vorerst darauf, den bislang umstrittensten Teil der geplanten Verfassun |
| darauf, den bislang umstrittensten Teil der geplanten Verfassung noch einmal anzufassen: Die Ar |
| nten Verfassung noch einmal anzufassen: Die Architektur einer neuen Brüsseler Machtordnung.{S} |
| noch einmal anzufassen: Die Architektur einer neuen Brüsseler Machtordnung.{S} Die zwischen kle |
| Frage etwa, ob künftig ein EU-Präsident die Geschäfte der kontinentalen Gipfeltreffen leiten da |
| n leiten darf, wurde ebenso vertagt wie der Streit, ob das Straßburger Parlament fortan mehr Ei |
| wurde ebenso vertagt wie der Streit, ob das Straßburger Parlament fortan mehr Einfluss bei der |
| rger Parlament fortan mehr Einfluss bei der Wahl des Kommissionschefs ergattern darf.{S} Es sei |
| ament fortan mehr Einfluss bei der Wahl des Kommissionschefs ergattern darf.{S} Es sei, so sagt |
| hefs ergattern darf.{S} Es sei, so sagt einer seiner Vertrauten, „die Zeit noch nicht reif für |
| sei, so sagt einer seiner Vertrauten, „die Zeit noch nicht reif für einen Kompromiss“.{S} Offe |
| rtrauten, „die Zeit noch nicht reif für einen Kompromiss“.{S} Offenbar hofft Giscard, dass ihm |
| S} Offenbar hofft Giscard, dass ihm nun das Plenum der 105 EU- Konventionalisten bei der Sitzun |
| lenum der 105 EU- Konventionalisten bei der Sitzung am Freitag und Samstag dieser Woche den Rüc |
| bei der Sitzung am Freitag und Samstag dieser Woche den Rücken für mehr Reformen stärken wird. |
| ung am Freitag und Samstag dieser Woche den Rücken für mehr Reformen stärken wird.{S} Ob diese |
| und Samstag dieser Woche den Rücken für mehr Reformen stärken wird.{S} Ob diese Rechnung aufgeh |
| n für mehr Reformen stärken wird.{S} Ob diese Rechnung aufgeht, ist offen: Schließlich gilt der |
| ng aufgeht, ist offen: Schließlich gilt der Franzose dort vielen bislang nicht gerade als Verbü |
| dern eher als einer, der selbstherrlich seine eigene Vision von der Zukunft Europas verfolgte.{ |
| selbstherrlich seine eigene Vision von der Zukunft Europas verfolgte.{S} Immerhin, einige klei |
| Zukunft Europas verfolgte.{S} Immerhin, einige kleine Änderungen an den bisherigen Entwürfen ha |
| } Immerhin, einige kleine Änderungen an den bisherigen Entwürfen hat das Präsidiumspapier zu bi |
| erungen an den bisherigen Entwürfen hat das Präsidiumspapier zu bieten.{S} So wird die EU nun a |
| Präsidiumspapier zu bieten.{S} So wird die EU nun als eine Union „der Bürger und der europäisc |
| er zu bieten.{S} So wird die EU nun als eine Union „der Bürger und der europäischen Staaten“ de |
| .{S} So wird die EU nun als eine Union „der Bürger und der europäischen Staaten“ definiert, was |
| e EU nun als eine Union „der Bürger und der europäischen Staaten“ definiert, was einer kleinen |
| er europäischen Staaten“ definiert, was einer kleinen Verbeugung vor zahlreichen Änderungsanträ |
| g vor zahlreichen Änderungsanträgen aus den Reihen etwa der europhilen Abgeordneten gleichkommt |
| {S} Auf Drängen zahlloser Verbände wird die Rolle des Umweltschutzes mehr denn je unterstrichen |
| ängen zahlloser Verbände wird die Rolle des Umweltschutzes mehr denn je unterstrichen, auch die |
| hutzes mehr denn je unterstrichen, auch die Verpflichtung des Kontinents, sich zuhause und welt |
| e unterstrichen, auch die Verpflichtung des Kontinents, sich zuhause und weltweit für „eine nac |
| tinents, sich zuhause und weltweit für „eine nachhaltige Entwicklung“ einzusetzen, steht klar w |
| eiblichen Konventsmitglieder wird auch „die Gleichheit zwischen Frauen und Männern“ als Ziel ge |
| er zu schätzen wissen.{S} Als Vertreter der Bundesregierung sitzt Berlins Außenminister Ende de |
| ierung sitzt Berlins Außenminister Ende der Woche erneut selbst im Konvent.{S} Seine Chancen, n |
| der Woche erneut selbst im Konvent.{S} Seine Chancen, noch etwas mehr Handlungsfreiheit für de |
| m Konvent.{S} Seine Chancen, noch etwas mehr Handlungsfreiheit für den künftigen Außenminister |
| , noch etwas mehr Handlungsfreiheit für den künftigen Außenminister zu erlangen, werden in Brüs |
| „mehr als deutlich“ signalisiert: Ohne eine Bestandsgarantie für ihr nationales Veto werde es |
| lisiert: Ohne eine Bestandsgarantie für ihr nationales Veto werde es den Posten niemals geben.{ |
| rantie für ihr nationales Veto werde es den Posten niemals geben.{S} Reform-Konvent der EU / In |
| Posten niemals geben.{S} Reform-Konvent der EU / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalte |
| onvent der EU / Innenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Widerstand |
| n{S} Premier Scharon nennt Entscheidung seines Kabinetts unglücklich / Nationalisten drohen mit |
| cklich / Nationalisten drohen mit Bruch der Koalition{S} Von Thorsten Schmitz{S} Jerusalem – Ei |
| {S} Von Thorsten Schmitz{S} Jerusalem – Einen Tag nach der Annahme des Nahost- Friedensfahrplan |
| n Schmitz{S} Jerusalem – Einen Tag nach der Annahme des Nahost- Friedensfahrplans durch das isr |
| hme des Nahost- Friedensfahrplans durch das israelische Kabinett ist am Montag Widerstand in de |
| he Kabinett ist am Montag Widerstand in der Regierung und bei rechten Siedlern laut geworden.{S |
| rte am Montag im israelischen Rundfunk, der Fahrplan, der in drei Phasen bis zum Jahr 2005 eine |
| elischen Rundfunk, der Fahrplan, der in drei Phasen bis zum Jahr 2005 eine Zwei-Staaten-Lösung |
| n, der in drei Phasen bis zum Jahr 2005 eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Paläst |
| Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Palästinensern anstrebt, sei für Israel nicht verpf |
| nicht bindend seien.{S} Mofaz, der bei der Abstimmung für die Annahme des Plans votierte, hatt |
| n.{S} Mofaz, der bei der Abstimmung für die Annahme des Plans votierte, hatte zuvor mehrmals di |
| der bei der Abstimmung für die Annahme des Plans votierte, hatte zuvor mehrmals die Friedensin |
| es Plans votierte, hatte zuvor mehrmals die Friedensinitiative als „gefährlich“ für Israels Sic |
| nteressen bezeichnet.{S} Zudem hatte er die Zwangsausweisung von Palästinenserpräsident Jassir |
| afat gefordert, sollte dieser weiterhin die Hoheit über die palästinensischen Sicherheitsdienst |
| sollte dieser weiterhin die Hoheit über die palästinensischen Sicherheitsdienste behalten und i |
| n Terroraktivitäten involviert sein.{S} Drei Mitglieder der siebenköpfigen ultra- rechten Koali |
| tionspartei „Nationale Union“ forderten den Austritt aus der Koalition.{S} Auf einem Fraktionst |
| onale Union“ forderten den Austritt aus der Koalition.{S} Auf einem Fraktionstreffen am Montag |
| den Austritt aus der Koalition.{S} Auf einem Fraktionstreffen am Montag sollte darüber beraten |
| ber beraten werden.{S} Zuvor hatte sich der Parteivorsitzende Avigdor Lieberman gegen einen Aus |
| rteivorsitzende Avigdor Lieberman gegen einen Auszug ausgesprochen, da sonst der Eintritt der A |
| en einen Auszug ausgesprochen, da sonst der Eintritt der Arbeitspartei „Awoda“ zu befürchten se |
| ug ausgesprochen, da sonst der Eintritt der Arbeitspartei „Awoda“ zu befürchten sei.{S} Der Rea |
| itspartei „Awoda“ zu befürchten sei.{S} Der Realisierung des Friedensfahrplans räumte Lieberman |
| zu befürchten sei.{S} Der Realisierung des Friedensfahrplans räumte Lieberman keine Chancen ei |
| des Friedensfahrplans räumte Lieberman keine Chancen ein.{S} Bisher hätten sich die Palästinen |
| eine Chancen ein.{S} Bisher hätten sich die Palästinenser „noch nie“ an ein Abkommen mit Israel |
| en sich die Palästinenser „noch nie“ an ein Abkommen mit Israel gehalten.{S} Auch Regierungsche |
| hef Ariel Scharon übte erneut Kritik an dem Plan.{S} Israelischen Medienberichten zufolge bezei |
| enberichten zufolge bezeichnete Scharon die Annahme als „keine glückliche Entscheidung“.{S} Bei |
| ge bezeichnete Scharon die Annahme als „keine glückliche Entscheidung“.{S} Bei Sicherheitsbelan |
| g“.{S} Bei Sicherheitsbelangen werde er keine Kompromisse eingehen.{S} Dennoch halte er an der |
| omisse eingehen.{S} Dennoch halte er an der Umsetzung der Friedensinitiative fest.{S} Sie sei d |
| n.{S} Dennoch halte er an der Umsetzung der Friedensinitiative fest.{S} Sie sei die einzige Alt |
| der Friedensinitiative fest.{S} Sie sei die einzige Alternative, die Israel derzeit besitze.{S} |
| rnative, die Israel derzeit besitze.{S} Die Initiative könnte auch dazu beitragen, Israel aus d |
| könnte auch dazu beitragen, Israel aus der Wirtschaftskrise zu führen, sagte Scharon.{S} Kurz |
| zu führen, sagte Scharon.{S} Kurz nach der Bekanntgabe ihrer Annahme stiegen die Kurse an der |
| e Scharon.{S} Kurz nach der Bekanntgabe ihrer Annahme stiegen die Kurse an der Tel Aviver Börse |
| h der Bekanntgabe ihrer Annahme stiegen die Kurse an der Tel Aviver Börse um sieben Prozentpunk |
| en die Kurse an der Tel Aviver Börse um sieben Prozentpunkte.{S} Landesweit protestierten recht |
| ten rechte Siedler.{S} Sie bezeichneten die Annahme als „nationalen Verrat“ oder verglichen die |
| nalen Verrat“ oder verglichen diese mit dem Holocaust.{S} Aus dem Büro des Premierministers ver |
| glichen diese mit dem Holocaust.{S} Aus dem Büro des Premierministers verlautete, dass sich Sch |
| iese mit dem Holocaust.{S} Aus dem Büro des Premierministers verlautete, dass sich Scharon noch |
| ss sich Scharon noch vor Donnerstag mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Machmud Abbas |
| werde.{S} Die beiden waren bereits vor zehn Tagen zusammengekommen; allerdings war die Begegnu |
| Tagen zusammengekommen; allerdings war die Begegnung ergebnislos verlaufen.{S} Laut dem israel |
| egegnung ergebnislos verlaufen.{S} Laut dem israelischen Außenminister Silwan Schalom soll das |
| icht in Ägypten stattfinden, sondern in der jordanischen Hafenstadt Akkaba, die gegenüber des i |
| ischen Hafenstadt Akkaba, die gegenüber des israelischen Badeorts Eilat am Roten Meer liegt.{S} |
| zugt eigenen Angaben zufolge Akkaba.{S} Die Beziehungen Israels zu Jordanien sind weniger getrü |
| nflikt ab 2002 / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Mit neuem S |
| rden{S} Raketentechniker freuen sich in diesen Tagen schon über kleine Erfolge: einen geglückte |
| diesen Tagen schon über kleine Erfolge: einen geglückten Start zum Beispiel.{S} „Flug 160“ – de |
| che Charterflug einer Ariane 5 im April dieses Jahres – ist der Betreibergesellschaft Arianespa |
| r Ariane 5 im April dieses Jahres – ist der Betreibergesellschaft Arianespace eine Titelseite d |
| t der Betreibergesellschaft Arianespace eine Titelseite der Mai-Ausgabe ihrer Monatsschrift wer |
| esellschaft Arianespace eine Titelseite der Mai-Ausgabe ihrer Monatsschrift wert.{S} Die Freude |
| nespace eine Titelseite der Mai-Ausgabe ihrer Monatsschrift wert.{S} Die Freude mag verständlic |
| ai-Ausgabe ihrer Monatsschrift wert.{S} Die Freude mag verständlich sein, denn insgesamt haben |
| Europas Raumfahrtmanager zurzeit nicht viel Spaß.{S} Im Dezember des vergangenen Jahres war da |
| zurzeit nicht viel Spaß.{S} Im Dezember des vergangenen Jahres war das erste Exemplar der neuen |
| Im Dezember des vergangenen Jahres war das erste Exemplar der neuen Ariane5 an der Hitze ihres |
| das erste Exemplar der neuen Ariane5 an der Hitze ihres neuen, verstärkten Triebwerks gescheite |
| Exemplar der neuen Ariane5 an der Hitze ihres neuen, verstärkten Triebwerks gescheitert.{S} Das |
| verstärkten Triebwerks gescheitert.{S} Das Kühlsystem des Hauptaggregats hatte versagt und das |
| iebwerks gescheitert.{S} Das Kühlsystem des Hauptaggregats hatte versagt und das teure Stück mu |
| em des Hauptaggregats hatte versagt und das teure Stück musste zusammen mit den zwei Satelliten |
| und das teure Stück musste zusammen mit den zwei Satelliten an Bord über dem Atlantik gesprengt |
| en mit den zwei Satelliten an Bord über dem Atlantik gesprengt werden.{S} Nun sind zwei Testflü |
| Atlantik gesprengt werden.{S} Nun sind zwei Testflüge im März und im September des kommenden J |
| zwei Testflüge im März und im September des kommenden Jahres angesetzt, von deren Erfolg immerh |
| ber des kommenden Jahres angesetzt, von deren Erfolg immerhin die Zukunft der europäischen Raum |
| es angesetzt, von deren Erfolg immerhin die Zukunft der europäischen Raumfahrt abhängt.{S} Zehn |
| , von deren Erfolg immerhin die Zukunft der europäischen Raumfahrt abhängt.{S} Zehn statt bishe |
| Raumfahrt abhängt.{S} Zehn statt bisher sechs Tonnen Nutzlast soll die neue Ariane 5 ins All tr |
| neue Ariane 5 ins All tragen können.{S} Die Instandsetzung der Rakete ist daher ein wesentliche |
| ll tragen können.{S} Die Instandsetzung der Rakete ist daher ein wesentlicher Punkt auf der Tag |
| Die Instandsetzung der Rakete ist daher ein wesentlicher Punkt auf der Tagesordnung, wenn am he |
| te ist daher ein wesentlicher Punkt auf der Tagesordnung, wenn am heutigen Dienstag in Paris de |
| n am heutigen Dienstag in Paris der für die Raumfahrt zuständige Ministerrat unter Vorsitz von |
| erin Edelgard Bulmahn zusammenkommt.{S} Der Unfall vom Dezember hat den Einsatz der neuen Arian |
| enkommt.{S} Der Unfall vom Dezember hat den Einsatz der neuen Ariane ausgerechnet zu einer Zeit |
| insatz der neuen Ariane ausgerechnet zu einer Zeit gefährdet, in der die Nachfrage nach Satelli |
| rechnet zu einer Zeit gefährdet, in der die Nachfrage nach Satelliten weltweit abnimmt und Konk |
| weit abnimmt und Konkurrenzanbieter aus den USA auf den Markt drängen.{S} Und: Seit dem Fehlsch |
| und Konkurrenzanbieter aus den USA auf den Markt drängen.{S} Und: Seit dem Fehlschlag vom Deze |
| USA auf den Markt drängen.{S} Und: Seit dem Fehlschlag vom Dezember häufen sich kritische Stimm |
| r häufen sich kritische Stimmen, welche die gesamte Struktur der europäischen Raumfahrt in Frag |
| he Stimmen, welche die gesamte Struktur der europäischen Raumfahrt in Frage stellen.{S} Der Abs |
| päischen Raumfahrt in Frage stellen.{S} Der Absturz hat offenbart, dass das zersplitterte Gefüg |
| len.{S} Der Absturz hat offenbart, dass das zersplitterte Gefüge von Herstellern und Verantwort |
| von Herstellern und Verantwortlichen in der europäischen Raumfahrt arge Sicherheitsrisiken birg |
| rchsichtigen Kostenentwicklungen drängt die Bundesregierung nun darauf, die industrielle Produk |
| drängt die Bundesregierung nun darauf, die industrielle Produktion der Ariane-Raketen unter ei |
| lle Produktion der Ariane-Raketen unter einem Dach zu bündeln.{S} Diese Aufgabe wird der EADS- |
| Raketen unter einem Dach zu bündeln.{S} Diese Aufgabe wird der EADS- Konzern übernehmen.{S} Die |
| e wird der EADS- Konzern übernehmen.{S} Die Betreibergesellschaft Arianespace soll sich fortan |
| schaft Arianespace soll sich fortan auf die Vermarktung von Transportflügen konzentrieren und d |
| igen Ariane-Raketen von EADS kaufen.{S} Etwa eine Milliarde Euro wird der Unfall und die neuen |
| aufen.{S} Etwa eine Milliarde Euro wird der Unfall und die neuen Pläne die europäischen Steuerz |
| eine Milliarde Euro wird der Unfall und die neuen Pläne die europäischen Steuerzahler kosten.{S |
| uro wird der Unfall und die neuen Pläne die europäischen Steuerzahler kosten.{S} Doch Raumfahrt |
| ler kosten.{S} Doch Raumfahrt ist stets ein Anliegen der Politik.{S} Das geplante europäische S |
| } Doch Raumfahrt ist stets ein Anliegen der Politik.{S} Das geplante europäische Satellitennavi |
| ist stets ein Anliegen der Politik.{S} Das geplante europäische Satellitennavigationssystem Ga |
| ssystem Galileo zum Beispiel beobachten die USA mit Argwohn.{S} Diesem Projekt dürften Hürden i |
| piel beobachten die USA mit Argwohn.{S} Diesem Projekt dürften Hürden im Weg stehen, wenn die d |
| jekt dürften Hürden im Weg stehen, wenn die dazu nötigen Satelliten auf amerikanischen Raketen |
| atelliten auf amerikanischen Raketen in den Orbit starten müssten.{S} „Ohne eigene Trägerrakete |
| n.{S} „Ohne eigene Trägerrakete gibt es keine europäische Raumfahrt“, warnt die französische Fo |
| es keine europäische Raumfahrt“, warnt die französische Forschungsministerin und ehemalige Rau |
| e Raumfahrerin Claudie Haigneré.{S} Mit etwas Wehmut blicken Europas Raketeningenieure dem Vorg |
| ehmut blicken Europas Raketeningenieure dem Vorgängermodell Ariane 4 hinterher: Die robuste Rak |
| dem Vorgängermodell Ariane 4 hinterher: Die robuste Rakete hatte zuletzt 74 Flüge ohne Zwischen |
| erher: Die robuste Rakete hatte zuletzt 74 Flüge ohne Zwischenfall absolviert und den noch imme |
| Flüge ohne Zwischenfall absolviert und den noch immer guten Ruf europäischer Raumfahrt begründ |
| Doch die letzte Ariane4 ist im Februar dieses Jahres gestartet.{S} Vor diesem Hintergrund mute |
| Februar dieses Jahres gestartet.{S} Vor diesem Hintergrund mutet ein weiteres Thema der heutige |
| tartet.{S} Vor diesem Hintergrund mutet ein weiteres Thema der heutigen Ministerrunde fast selt |
| em Hintergrund mutet ein weiteres Thema der heutigen Ministerrunde fast seltsam an: Mittelschwe |
| strie in Europa / Wirtschaft SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Nach dem Wu |
| stleistung der DIZ München GmbH{S} Nach dem Wurm ist vor dem Wurm{S} Computer-„Feuerwehren“ sol |
| Z München GmbH{S} Nach dem Wurm ist vor dem Wurm{S} Computer-„Feuerwehren“ sollen in Deutschlan |
| 2003 infizierte „Slammer“ innerhalb von zehn Minuten Hunderttausende Rechner.{S} In Amerika fie |
| ttausende Rechner.{S} In Amerika fielen mehr als 15000 Bankautomaten aus.{S} Alle 8,5 Sekunden |
| en mehr als 15000 Bankautomaten aus.{S} Alle 8,5 Sekunden hatte sich die Anzahl der betroffenen |
| en aus.{S} Alle 8,5 Sekunden hatte sich die Anzahl der betroffenen Systeme verdoppelt.{S} Zwanz |
| Alle 8,5 Sekunden hatte sich die Anzahl der betroffenen Systeme verdoppelt.{S} Zwanzig Monate z |
| der betroffenen Systeme verdoppelt.{S} Zwanzig Monate zuvor hatte der Wurm „Code Red“ dafür no |
| rdoppelt.{S} Zwanzig Monate zuvor hatte der Wurm „Code Red“ dafür noch 37 Minuten benötigt.{S} |
| or hatte der Wurm „Code Red“ dafür noch 37 Minuten benötigt.{S} Diese beschleunigte Ansteckung |
| Red“ dafür noch 37 Minuten benötigt.{S} Diese beschleunigte Ansteckung bestätigt das Credo der |
| iese beschleunigte Ansteckung bestätigt das Credo der Sicherheitsbranche: Nach dem Wurm ist vor |
| leunigte Ansteckung bestätigt das Credo der Sicherheitsbranche: Nach dem Wurm ist vor dem Wurm. |
| das Credo der Sicherheitsbranche: Nach dem Wurm ist vor dem Wurm.{S} Die Zahl der Angriffe wir |
| cherheitsbranche: Nach dem Wurm ist vor dem Wurm.{S} Die Zahl der Angriffe wird zunehmen, sind |
| che: Nach dem Wurm ist vor dem Wurm.{S} Die Zahl der Angriffe wird zunehmen, sind sich die Expe |
| dem Wurm ist vor dem Wurm.{S} Die Zahl der Angriffe wird zunehmen, sind sich die Experten eini |
| l der Angriffe wird zunehmen, sind sich die Experten einig.{S} Je komplexer die Informations- u |
| ationssysteme werden, desto größer sind die Gefährdungen und Risiken.{S} Aber auch das Knowhow |
| Gefährdungen und Risiken.{S} Aber auch das Knowhow über den Schutz nimmt zu: Immerhin wurden l |
| Risiken.{S} Aber auch das Knowhow über den Schutz nimmt zu: Immerhin wurden laut der Softwaref |
| n Schutz nimmt zu: Immerhin wurden laut der Softwarefirma Symantec im vergangenen Jahr etwa 80P |
| twarefirma Symantec im vergangenen Jahr etwa 80Prozent mehr Schwachstellen dokumentiert als im |
| sitäten dringend Hilfe.{S} Deshalb will die Bundesregierung nun zentrale Anlaufstellen, so gena |
| eckend ausbauen, wie sie vor kurzem auf dem Sicherheitskongress des Bundesamts für Sicherheit i |
| vor kurzem auf dem Sicherheitskongress des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechni |
| ngress des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn bekannt gab.{S} D |
| nstechnik (BSI) in Bonn bekannt gab.{S} Diese Teams geben Rat und verteilen Hilfsprogramme im N |
| aktuelle Viren informieren.{S} Wie bei der Feuerwehr proben sie auch den Ernstfall.{S} Etwa 15 |
| } Wie bei der Feuerwehr proben sie auch den Ernstfall.{S} Etwa 15 solcher Notfallteams gibt es |
| rwehr proben sie auch den Ernstfall.{S} Etwa 15 solcher Notfallteams gibt es schon, aber jedes |
| nterschiedliche Dienstleistungen an.{S} Die Bundesregierung selbst betreibt im BSI das so genan |
| Informationsdienst.{S} Außerdem gibt es eine Kooperation mit der Deutschen Telekom.{S} Die Univ |
| } Außerdem gibt es eine Kooperation mit der Deutschen Telekom.{S} Die Universitäten profitieren |
| operation mit der Deutschen Telekom.{S} Die Universitäten profitieren schon seit Jahren vom Cer |
| profitieren schon seit Jahren vom Cert des Deutschen Forschungsnetzes.{S} Die meisten Teams ar |
| Cert des Deutschen Forschungsnetzes.{S} Die meisten Teams arbeiten allerdings voneinander isoli |
| n zum einen auf mangelndem Vertrauen in die Kompetenzen des jeweils anderen, zum anderen auch a |
| s jeweils anderen, zum anderen auch auf der Konkurrenzbeziehung der Teams untereinander, sagt K |
| nderen auch auf der Konkurrenzbeziehung der Teams untereinander, sagt Klaus-Peter Kossakowski v |
| ander, sagt Klaus-Peter Kossakowski von der Firma Presecure Consulting.{S} Dabei gibt es viele |
| Presecure Consulting.{S} Dabei gibt es viele Szenarien, die alle betreffen: Wenn etwa eine neu |
| zenarien, die alle betreffen: Wenn etwa eine neue Sicherheitslücke in Internet-Browsern entdeck |
| n entdeckt wird, betrifft dies weltweit alle Anwender.{S} Angriffe aus dem Netz auf eine Untern |
| weltweit alle Anwender.{S} Angriffe aus dem Netz auf eine Unternehmens-Firewall dürften auch fü |
| erts interessant sein.{S} Immerhin sind weniger als drei Prozent der Vorfälle auf eine einzige |
| niger als drei Prozent der Vorfälle auf eine einzige Einrichtung beschränkt.{S} „So wie böswill |
| internationaler Ebene koordinieren sich die Notfallhelfer seit 1998 im Forum of Incident Respon |
| ponse and Security Teams (FIRST).{S} Um den Informationsaustausch untereinander auch in Deutsch |
| and zu verbessern, haben im August 2002 sechs Anlaufstellen den nationalen Cert-Verbund gegründ |
| ationalen Cert-Verbund gegründet.{S} In diesem Jahr will er weitere Teams aufnehmen.{S} Langfri |
| e Teams aufnehmen.{S} Langfristig werde ein Austausch von Know-How für alle beteiligten Partner |
| ig werde ein Austausch von Know-How für alle beteiligten Partner „immer einen Vorteil“ bieten, |
| How für alle beteiligten Partner „immer einen Vorteil“ bieten, sagt Klaus-Peter Kossakowski.{S} |
| er Kossakowski.{S} Große Sorge bereitet den Sicherheitsexperten aber vor allem der Mittelstand. |
| den Sicherheitsexperten aber vor allem der Mittelstand.{S} Denn laut Bundesinnenministerium nu |
| ministerium nutzen zwar rund 80 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen Computer |
| ausreichenden Schutz.{S} Darum versorgt das europäische Projekt EISPP seit dem Frühjahr in eine |
| orgt das europäische Projekt EISPP seit dem Frühjahr in einem halbjährigen Pilotversuch kleine |
| sche Projekt EISPP seit dem Frühjahr in einem halbjährigen Pilotversuch kleine und mittelständi |
| or neuen Sicherheitslücken und erklären die notwendigen Korrekturen.{S} Ein ähnliches Projekt k |
| rklären die notwendigen Korrekturen.{S} Ein ähnliches Projekt kündigte jetzt der deutsche Branc |
| S} Ein ähnliches Projekt kündigte jetzt der deutsche Branchenverband Bitkom an: Sein so genannt |
| Mcert soll sich vom Sommer speziell um den Mittelstand kümmern.{S} So sollen sich diese Firmen |
| Mittelstand kümmern.{S} So sollen sich diese Firmen besser schützen und im Schadensfall schnel |
| nen.{S} CHRISTIANE SCHULZKI-HADDOUTI{S} Eine Feuerwehr zeigt ihren Wert, wenn es brennt.{S} Ein |
| HULZKI-HADDOUTI{S} Eine Feuerwehr zeigt ihren Wert, wenn es brennt.{S} Eine besonders schöne Au |
| hr zeigt ihren Wert, wenn es brennt.{S} Eine besonders schöne Ausstattung macht zwar Eindruck ( |
| s gilt auch für Computer-„Feuerwehren“, die Viren- und Hackerangriffe bekämpfen und vor Sicherh |
| n Deutschland / Katastrophen SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} US-Außenmin |
| well im Kanzleramt{S} Schröder will auf die USA zugehen{S} Zustimmung zu einem Ende der Irak-Sa |
| ll auf die USA zugehen{S} Zustimmung zu einem Ende der Irak-Sanktionen in Aussicht gestellt / S |
| lin– Bundeskanzler Gerhard Schröder hat den USA die Zustimmung Deutschlands zu einer Aufhebung |
| deskanzler Gerhard Schröder hat den USA die Zustimmung Deutschlands zu einer Aufhebung der Sank |
| den USA die Zustimmung Deutschlands zu einer Aufhebung der Sanktionen gegen den Irak signalisi |
| timmung Deutschlands zu einer Aufhebung der Sanktionen gegen den Irak signalisiert.{S} Nach ein |
| en gegen den Irak signalisiert.{S} Nach einem Treffen mit US- Außenminister Colin Powell deutet |
| ter Colin Powell deutete Schröder zudem die Bereitschaft zu einem erweiterten deutschen Engagem |
| tete Schröder zudem die Bereitschaft zu einem erweiterten deutschen Engagement in Afghanistan a |
| utschland an und ließ erkennen, dass es ein intensives Gespräch zwischen Schröder und dem ameri |
| tensives Gespräch zwischen Schröder und dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush auch beim |
| W. Bush auch beim G-8- Gipfeltreffen in zwei Wochen in Evian nicht geben werde.{S} Von Nico Fri |
| lius{S} Schröder hatte am Freitagmorgen etwa 25 Minuten mit Powell gesprochen.{S} Er habe sich |
| Powell gesprochen.{S} Er habe sich über das Treffen gefreut, sagte der Kanzler.{S} Es sei „sehr |
| be sich über das Treffen gefreut, sagte der Kanzler.{S} Es sei „sehr offen und freundschaftlich |
| ndschaftlich“ gewesen.{S} Powell nannte das Gespräch „offen und deutlich“.{S} Es sei auch über |
| ffen und deutlich“.{S} Es sei auch über die ernsthaften Meinungsverschiedenheiten in der Vergan |
| rnsthaften Meinungsverschiedenheiten in der Vergangenheit gesprochen worden.{S} Zuvor hatte Pow |
| den Meinungsverschiedenheiten“ zwischen beiden Ländern geführt habe.{S} Deutschland habe gegen |
| geführt habe.{S} Deutschland habe gegen die USA gearbeitet, „das hatten wir nicht erwartet“.{S} |
| Powell signalisierte aber, dass nun an einer Versöhnung gearbeitet werden müsse.{S} Entspreche |
| en mit Bush fraglich{S} Powell sagte in dem Gespräch, die USA wollten Deutschland nicht in die |
| aglich{S} Powell sagte in dem Gespräch, die USA wollten Deutschland nicht in die Situation brin |
| h, die USA wollten Deutschland nicht in die Situation bringen, zwischen Paris und Washington wä |
| sen.{S} Gleichwohl kündigte er an, dass seine Regierung auch künftig „Koalitionen der Willigen“ |
| ine Regierung auch künftig „Koalitionen der Willigen“ bilden würde, sollte es in den Bündnissen |
| er Willigen“ bilden würde, sollte es in den Bündnissen keinen Konsens geben.{S} Powell kündigte |
| lden würde, sollte es in den Bündnissen keinen Konsens geben.{S} Powell kündigte an, dass ameri |
| nen Europas verlegt würden.{S} Dies sei eine Reaktion auf die Erweiterung der Nato und die alle |
| t würden.{S} Dies sei eine Reaktion auf die Erweiterung der Nato und die allemal gesunkene Trup |
| s sei eine Reaktion auf die Erweiterung der Nato und die allemal gesunkene Truppenstärke.{S} In |
| aktion auf die Erweiterung der Nato und die allemal gesunkene Truppenstärke.{S} In der Irak-Fra |
| uppenstärke.{S} In der Irak-Frage sagte der Kanzler, man sei gemeinsam der Meinung gewesen, „da |
| ge sagte der Kanzler, man sei gemeinsam der Meinung gewesen, „dass die Sanktionen keinen Sinn m |
| ei gemeinsam der Meinung gewesen, „dass die Sanktionen keinen Sinn mehr machen“.{S} Sie sollten |
| r Meinung gewesen, „dass die Sanktionen keinen Sinn mehr machen“.{S} Sie sollten deshalb „baldm |
| eich und Russland nannte Schröder dafür keine Bedingungen.{S} Powell sagte, er begrüße den Eins |
| edingungen.{S} Powell sagte, er begrüße den Einsatz Schröders für eine schnelle Aufhebung der S |
| e, er begrüße den Einsatz Schröders für eine schnelle Aufhebung der Sanktionen.{S} Man habe dar |
| z Schröders für eine schnelle Aufhebung der Sanktionen.{S} Man habe darüber gesprochen, wie den |
| en.{S} Man habe darüber gesprochen, wie den Menschen im Irak ein besseres Leben ermöglicht werd |
| er gesprochen, wie den Menschen im Irak ein besseres Leben ermöglicht werden könne.{S} Dafür se |
| erden könne.{S} Dafür sei es nötig, aus dem Verkauf von Erdöl Einnahmen zu erzielen.{S} Die USA |
| auf von Erdöl Einnahmen zu erzielen.{S} Die USA hatten kurz zuvor in New York einen überarbeite |
| } Die USA hatten kurz zuvor in New York einen überarbeiteten Entwurf für eine neue Resolution d |
| w York einen überarbeiteten Entwurf für eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrates vorgelegt. |
| es vorgelegt.{S} Man müsse möglichst zu einer einhelligen Position kommen, sagte Schröder.{S} A |
| ußenminister Joschka Fischer sagte nach seinem Treffen mit Powell, der Entwurf sei „eine gute G |
| r sagte nach seinem Treffen mit Powell, der Entwurf sei „eine gute Grundlage, von der aus wir d |
| em Treffen mit Powell, der Entwurf sei „eine gute Grundlage, von der aus wir diskutieren“.{S} M |
| der aus wir diskutieren“.{S} Man habe „ein Interesse daran, dass es hier zu einem erfolgreiche |
| e „ein Interesse daran, dass es hier zu einem erfolgreichen Ergebnis kommt“.{S} Er sei da „sehr |
| S} Powell deutete an, dass er sich auch den Einsatz deutscher Soldaten vorstellen könne – die E |
| z deutscher Soldaten vorstellen könne – die Entscheidung liege bei der Bundesregierung.{S} Er e |
| llen könne – die Entscheidung liege bei der Bundesregierung.{S} Er erwarte die Kooperation.{S} |
| bei der Bundesregierung.{S} Er erwarte die Kooperation.{S} Ein weiteres Thema des Gesprächs wa |
| rung.{S} Er erwarte die Kooperation.{S} Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Nachkriegsordn |
| die Kooperation.{S} Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Nachkriegsordnung in Afghanistan. |
| en zeigte sich Schröder dabei offen für eine Ausweitung der Schutzzone, die sich bislang nur au |
| chröder dabei offen für eine Ausweitung der Schutzzone, die sich bislang nur auf die Hauptstadt |
| er Schutzzone, die sich bislang nur auf die Hauptstadt Kabul und Umgebung erstreckt.{S} Schröde |
| r sagte, er sei bereit, dabei auch über eine deutsche Rolle zu sprechen.{S} Vize-Regierungsspre |
| ale Wiederaufbau-Teams nachgedacht, die den Aufbau etwa von Behörden in dem kriegszerstörten La |
| ht, die den Aufbau etwa von Behörden in dem kriegszerstörten Land sowie Hilfsorganisationen unt |
| onen unterstützen sollen.{S} Gegenstand der Gespräche werde die Frage sein, ob diese zivilen Kr |
| llen.{S} Gegenstand der Gespräche werde die Frage sein, ob diese zivilen Kräfte eine „militäris |
| der Gespräche werde die Frage sein, ob diese zivilen Kräfte eine „militärische Schutzkomponent |
| komponente“ benötigen.{S} Bislang hatte die Bundesregierung entsprechende Überlegungen stets mi |
| ende Überlegungen stets mit Hinweis auf die Sicherheitslage und die Auslastung der deutschen Mi |
| mit Hinweis auf die Sicherheitslage und die Auslastung der deutschen Militärkapazitäten abgeleh |
| die Sicherheitslage und die Auslastung der deutschen Militärkapazitäten abgelehnt.{S} Ein mögl |
| tschen Militärkapazitäten abgelehnt.{S} Ein mögliches Treffen Schröders mit US-Präsident Bush e |
| s mit US-Präsident Bush erwähnten weder der Kanzler noch Powell.{S} Der SZ hatte Powell zuvor g |
| ass es während des G-8-Gipfels in Evian keine Gelegenheit gebe für ein bilaterales Gespräch.{S} |
| els in Evian keine Gelegenheit gebe für ein bilaterales Gespräch.{S} Powell traf auch die CDU- |
| laterales Gespräch.{S} Powell traf auch die CDU- und Unionsfraktionschefin Angela Merkel, die i |
| ihm gegenüber nach eigenen Angaben für eine aktive Rolle der Nato im Nachkriegs-Irak plädierte |
| h eigenen Angaben für eine aktive Rolle der Nato im Nachkriegs-Irak plädierte.{S} Dies könne au |
| UN-Mandat geschehen, sagte Merkel nach dem Treffen.{S} Hessens Regierungschef Roland Koch war |
| Bush zusammengetroffen.{S} Koch mahnte die Bundesregierung, auf die USA zuzugehen.{S} (Seiten |
| S} Koch mahnte die Bundesregierung, auf die USA zuzugehen.{S} (Seiten 2, 4 und 6){S} Kühler Abs |
| Kanzleramt reichen Gerhard Schröder und der amerikanische Außenminister Colin Powell einander d |
| che Außenminister Colin Powell einander die Hand.{S} Anzeichen für ein Ende der deutsch-amerika |
| ell einander die Hand.{S} Anzeichen für ein Ende der deutsch-amerikanischen Verstimmung wurden |
| mmung wurden beim öffentlichen Auftritt der beiden Politiker in Berlin nicht bemerkt.{S} Foto: |
| . / Politik Beziehungen Deutschlands zu den USA / Außenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalt |
| ds zu den USA / Außenpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ein Loblied |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ein Loblied auf die Musik-Förderung{S} München – Eigent |
| der DIZ München GmbH{S} Ein Loblied auf die Musik-Förderung{S} München – Eigentlich kann man es |
| es besser sein soll.{S} Schon gar nicht vier Monate vor der Wahl.{S} Dennoch bilanzierte Wilfri |
| oll.{S} Schon gar nicht vier Monate vor der Wahl.{S} Dennoch bilanzierte Wilfried Anton gestern |
| rn einmal wieder.{S} „Wir leben noch in einem glücklichen Land.“{S} Der Präsident des Bayerisch |
| ben noch in einem glücklichen Land.“{S} Der Präsident des Bayerischen Musikrates räumte zwar ei |
| nem glücklichen Land.“{S} Der Präsident des Bayerischen Musikrates räumte zwar ein, dass es fin |
| ren Bundesländern könne hier doch nicht die Rede sein.{S} Die bayerische Musikszene ist also du |
| könne hier doch nicht die Rede sein.{S} Die bayerische Musikszene ist also durchaus zufrieden m |
| gab eine nicht-öffentliche Anhörung von 26 Experten auf Einladung der CSU-Fraktion am 15.Mai.{S |
| Anhörung von 26 Experten auf Einladung der CSU-Fraktion am 15.Mai.{S} Sie debattierten über di |
| ion am 15.Mai.{S} Sie debattierten über die 222 Musikschulen mit ihren inzwischen 137000 Schüle |
| e 222 Musikschulen mit ihren inzwischen 137000 Schülern, die sieben Kulturorchestern, die Akade |
| n mit ihren inzwischen 137000 Schülern, die sieben Kulturorchestern, die Akademien sowie Konser |
| Schülern, die sieben Kulturorchestern, die Akademien sowie Konservatorien.{S} Und das Ergebnis |
| Akademien sowie Konservatorien.{S} Und das Ergebnis war: Es gibt wenig zu klagen.{S} Musikrats |
| Musikratspräsident Anton lobte vielmehr die Rettungsaktion des Freistaats bei den Bamberger Sym |
| Anton lobte vielmehr die Rettungsaktion des Freistaats bei den Bamberger Symphonikern, nachdem |
| r die Rettungsaktion des Freistaats bei den Bamberger Symphonikern, nachdem der Bund aus der Fi |
| bei den Bamberger Symphonikern, nachdem der Bund aus der Finanzierung ausgestiegen ist.{S} Posi |
| rger Symphonikern, nachdem der Bund aus der Finanzierung ausgestiegen ist.{S} Positiv wurden au |
| usgestiegen ist.{S} Positiv wurden auch die 9,7 Millionen Euro erwähnt, die jährlich in die För |
| Millionen Euro erwähnt, die jährlich in die Förderung der Musikschulen fließen; ebenso der bund |
| erwähnt, die jährlich in die Förderung der Musikschulen fließen; ebenso der bundesweit einmali |
| rtgeschrieben werde.{S} Dennoch soll es einige Änderungen geben: So will die CSU die Musikschul |
| oll es einige Änderungen geben: So will die CSU die Musikschulen stärker mit den Schulen verzah |
| inige Änderungen geben: So will die CSU die Musikschulen stärker mit den Schulen verzahnen.{S} |
| ll die CSU die Musikschulen stärker mit den Schulen verzahnen.{S} CSU-Generalsekretär Thomas Go |
| är Thomas Goppel, im Nebenjob Präsident des Blasmusikverbands, stellt sich neue Angebote im Zug |
| ands, stellt sich neue Angebote im Zuge des Ausbaus der Ganztagsbetreuung vor.{S} Generell wüns |
| ttags zum Musizieren mehr zu nutzen.{S} Eine Vereinbarung zwischen den kommunalen Spitzenverbän |
| u nutzen.{S} Eine Vereinbarung zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und der Staatsregierung |
| hen den kommunalen Spitzenverbänden und der Staatsregierung ist geplant.{S} Auch soll wie schon |
| ie schon in Baden-Württemberg in Bayern eine Popakademie entstehen.{S} Für kostenintensive Verb |
| höhere staatliche Personalzuschüsse bei den Symphonieorchestern oder den Musikschulen reicht da |
| chüsse bei den Symphonieorchestern oder den Musikschulen reicht das Geld hingegen derzeit nicht |
| orchestern oder den Musikschulen reicht das Geld hingegen derzeit nicht.{S} „Das sind langfrist |
| .{S} „Das sind langfristige Ziele, wenn die Haushaltslage wieder besser wird“, sagte der CSU-Ku |
| aushaltslage wieder besser wird“, sagte der CSU-Kulturpolitiker Paul Wilhelm.{S} Christine{S} B |
| dt Kultur in Bayern / Kultur SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} HEUTE IN DE |
| DIZ München GmbH{S} HEUTE IN DER SZ{S} DIE SEITE DREI{S} Sperrt den Mund zu!{S} Wie SARS die E |
| E IN DER SZ{S} DIE SEITE DREI{S} Sperrt den Mund zu!{S} Wie SARS die Esskultur in China verände |
| DREI{S} Sperrt den Mund zu!{S} Wie SARS die Esskultur in China verändert.{S} Von Kai Strittmatt |
| rittmatter{S} LEITARTIKEL{S} Seite 4{S} Die Rückkehr der Vernunft{S} Was sich aus den Erfolgen |
| LEITARTIKEL{S} Seite 4{S} Die Rückkehr der Vernunft{S} Was sich aus den Erfolgen von SPD und G |
| e Rückkehr der Vernunft{S} Was sich aus den Erfolgen von SPD und Grünen in Bremen lernen lässt |
| –22{S} Vorsorgekonto als Alternative{S} Die Reform der Riester-Rente rückt näher.{S} Von Thomas |
| orgekonto als Alternative{S} Die Reform der Riester-Rente rückt näher.{S} Von Thomas Öchsner{S} |
| sel 24{S} Familienanzeigen 16{S} Umfang dieser Ausgabe: 32 Seiten{S} F SZdigital: Alle Rechte v |
| enanzeigen 16{S} Umfang dieser Ausgabe: 32 Seiten{S} F SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süd |
| eser Ausgabe: 32 Seiten{S} F SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Nordische D |
| , aber worin unterscheiden sie sich?{S} Eine Typologie skandinavischer Metropolen{S} In einer E |
| ologie skandinavischer Metropolen{S} In einer Erzählung von Hans Christian Andersen sagt eine F |
| ählung von Hans Christian Andersen sagt eine Figur: „Ich bin Norweger, und wenn ich sage, ich b |
| les gesagt.{S} Ich ruhe fest in mir wie die ewigen Berge Norwegens.“{S} Man kann es auch so sag |
| ist, beherzt zupacken.{S} Es gibt dafür einen Ausdruck: „Skippertak“ (sehr frei übersetzt: ein |
| uck: „Skippertak“ (sehr frei übersetzt: ein Kapitän, der im Notfall den Rettungsanker wirft).{S |
| übersetzt: ein Kapitän, der im Notfall den Rettungsanker wirft).{S} Vielleicht liegt es daran, |
| {S} Vielleicht liegt es daran, dass sie eine Nation der Fischer waren: Fischer müssen immer lan |
| ht liegt es daran, dass sie eine Nation der Fischer waren: Fischer müssen immer lange warten, b |
| ich und gastfreundlich und deshalb als „die Südländer des Nordens“.{S} Die Schweden sind zwar g |
| eundlich und deshalb als „die Südländer des Nordens“.{S} Die Schweden sind zwar gelassen, aber |
| alb als „die Südländer des Nordens“.{S} Die Schweden sind zwar gelassen, aber auch gewissenhaft |
| en, aber auch gewissenhaft und manchmal ein bisschen zu nett.{S} Die Dänen hingegen sind sponta |
| t und manchmal ein bisschen zu nett.{S} Die Dänen hingegen sind spontan und stur.{S} Heißt es.{ |
| sind spontan und stur.{S} Heißt es.{S} Die Norweger sind außerdem reich.{S} In den siebziger J |
| Die Norweger sind außerdem reich.{S} In den siebziger Jahren wurde vor ihrer Küste Öl gefunden, |
| Norweger sind außerdem reich.{S} In den siebziger Jahren wurde vor ihrer Küste Öl gefunden, und |
| h.{S} In den siebziger Jahren wurde vor ihrer Küste Öl gefunden, und mit dem Reichtum wuchs das |
| de vor ihrer Küste Öl gefunden, und mit dem Reichtum wuchs das Selbstbewusstsein.{S} Sie hatten |
| Öl gefunden, und mit dem Reichtum wuchs das Selbstbewusstsein.{S} Sie hatten plötzlich Geld, um |
| res zu sehen als Oslo.{S} Damit stiegen die Ansprüche an die Heimatstadt, und Oslo mauserte sic |
| Oslo.{S} Damit stiegen die Ansprüche an die Heimatstadt, und Oslo mauserte sich.{S} Mit den Ert |
| atstadt, und Oslo mauserte sich.{S} Mit den Erträgen aus dem Ölgeschäft konnte man Stipendien a |
| mauserte sich.{S} Mit den Erträgen aus dem Ölgeschäft konnte man Stipendien an Künstler vergeb |
| an Stipendien an Künstler vergeben, die der Stadt zuvor den Rücken gekehrt hatten.{S} Internati |
| Künstler vergeben, die der Stadt zuvor den Rücken gekehrt hatten.{S} Internationale Musikstars |
| und die Rolling Stones.{S} Außerdem ist die Kneipenszene förmlich explodiert.{S} „Es gibt jetzt |
| förmlich explodiert.{S} „Es gibt jetzt 60, 70 oder 80 Bars“, sagt der Schweizer Journalist Tho |
| s gibt jetzt 60, 70 oder 80 Bars“, sagt der Schweizer Journalist Thomas Hug, der seit 14 Jahren |
| hweizer Journalist Thomas Hug, der seit 14 Jahren in Oslo lebt.{S} „1990 waren es nur eine Hand |
| Jahren in Oslo lebt.{S} „1990 waren es nur eine Handvoll.“{S} Beginnen wir im Beach Club.{S} M |
| Mette-Marit hat früher dort bedient.{S} Die Prinzessin, heißt es, sei in der House-Szene Oslos |
| war stimmen, aber gearbeitet hat sie in einem gediegenen Lokal mit gemischtem Publikum.{S} Die |
| genen Lokal mit gemischtem Publikum.{S} Die Frau, die jetzt bedient, sagt uns, dass hier Geschä |
| sind, neben Familien mit Kindern.{S} An der Wand hängen Bilder von Keith Haring (mit Fischen dr |
| r von Keith Haring (mit Fischen drauf), ein Krokodil und große Plastik-Schwertfische, die mehr |
| okodil und große Plastik-Schwertfische, die mehr als zwei Meter lang sind.{S} Ansonsten ist das |
| zwei Meter lang sind.{S} Ansonsten ist das Lokal stilvoll eingerichtet: schlicht, aber nicht k |
| er nicht kalt, mit Polsterbänken wie in einem Zugabteil.{S} Der Beach Club befindet sich im Woh |
| entrum Akker Brygge am Hafen: Dort sind 60 Läden untergebracht, in denen man alles kaufen kann, |
| Blumen bis Büchern.{S} Außerdem gibt es 35 Restaurants, Kinos und ein Theater.{S} Früher stand |
| erdem gibt es 35 Restaurants, Kinos und ein Theater.{S} Früher stand hier eine Schiffswerft, he |
| s und ein Theater.{S} Früher stand hier eine Schiffswerft, heute dominiert moderne Glas- und Ch |
| chitektur – das kann man als Symbol für den Wandel Oslos sehen.{S} Weiter zum Studenten, einer |
| l Oslos sehen.{S} Weiter zum Studenten, einer urigen Kneipe mitten in der Stadt.{S} Überall ste |
| tudenten, einer urigen Kneipe mitten in der Stadt.{S} Überall stehen Sachen von früher rum: ein |
| } Überall stehen Sachen von früher rum: ein altes Radio, eine Art Volksempfänger, Bilder von 19 |
| Sachen von früher rum: ein altes Radio, eine Art Volksempfänger, Bilder von 1904, ein Zeitungsa |
| ne Art Volksempfänger, Bilder von 1904, ein Zeitungsausschnitt mit den Ölpreisen von 1891, und |
| er von 1904, ein Zeitungsausschnitt mit den Ölpreisen von 1891, und lustige Fotos: Auf einem tr |
| 91, und lustige Fotos: Auf einem trinkt ein Pferd aus einem Bierglas.{S} Wir trinken Bier und R |
| e Fotos: Auf einem trinkt ein Pferd aus einem Bierglas.{S} Wir trinken Bier und Rotwein, das ko |
| n Bier und Rotwein, das kostet zusammen 102 Kronen, aber weil wir nur zwei Hunderter haben und |
| stet zusammen 102 Kronen, aber weil wir nur zwei Hunderter haben und kein Wechselgeld in der Ka |
| r weil wir nur zwei Hunderter haben und kein Wechselgeld in der Kasse ist, sagt die Bardame: „P |
| Hunderter haben und kein Wechselgeld in der Kasse ist, sagt die Bardame: „Passt schon, ein Hund |
| kein Wechselgeld in der Kasse ist, sagt die Bardame: „Passt schon, ein Hunderter reicht“.{S} Un |
| se ist, sagt die Bardame: „Passt schon, ein Hunderter reicht“.{S} Unkonventionell sind sie auch |
| cht“.{S} Unkonventionell sind sie auch, die Norweger.{S} Aber sie haben das teuerste Bier der W |
| e auch, die Norweger.{S} Aber sie haben das teuerste Bier der Welt: mehr als fünf Euro für den |
| er.{S} Aber sie haben das teuerste Bier der Welt: mehr als fünf Euro für den halben Liter.{S} S |
| r sie haben das teuerste Bier der Welt: mehr als fünf Euro für den halben Liter.{S} Schnaps wir |
| e Bier der Welt: mehr als fünf Euro für den halben Liter.{S} Schnaps wird bis Mitternacht ausge |
| trinken meistens Bier – oder „Akevitt“, einen Schnaps aus Kartoffeln und Kümmel.{S} Leider hat |
| ammgast war, mittlerweile zugemacht.{S} Die Szene verändert sich rasch, über Nacht verwandelt s |
| t sich eine abgezockte House-Kneipe, in der Mädchen spontan auf den Tischen tanzen, in einer Sc |
| ouse-Kneipe, in der Mädchen spontan auf den Tischen tanzen, in einer Schicki-Micki-Diskothek.{S |
| München von oben sehen will, fährt auf den Fernsehturm.{S} In Kopenhagen geht man den Runden T |
| Fernsehturm.{S} In Kopenhagen geht man den Runden Turm hinauf, der 36 Meter misst.{S} Das reic |
| nhagen geht man den Runden Turm hinauf, der 36 Meter misst.{S} Das reicht, um alles zu überblic |
| u überblicken, denn Kopenhagen hat fast keine hohen Häuser.{S} Als der Turm 1642 fertiggestellt |
| gen hat fast keine hohen Häuser.{S} Als der Turm 1642 fertiggestellt war, ritt König Christian |
| {S} (1588 bis 1648) den spiralförmigen, 210 Meter langen Aufgang mit dem Pferd hinauf.{S} Der r |
| lförmigen, 210 Meter langen Aufgang mit dem Pferd hinauf.{S} Der russische Zar Peter der Große |
| langen Aufgang mit dem Pferd hinauf.{S} Der russische Zar Peter der Große machte das auch, als |
| ferd hinauf.{S} Der russische Zar Peter der Große machte das auch, als er 1721 Kopenhagen besuc |
| , als er 1721 Kopenhagen besuchte – und seine Frau folgte ihm in einem Wagen, der von sechs Pfe |
| besuchte – und seine Frau folgte ihm in einem Wagen, der von sechs Pferden gezogen wurde.{S} He |
| Frau folgte ihm in einem Wagen, der von sechs Pferden gezogen wurde.{S} Heute macht man das nic |
| ht mehr.{S} Man muss zu Fuß gehen, aber die Anstrengung lohnt sich.{S} Denn wenn man die Aussic |
| nstrengung lohnt sich.{S} Denn wenn man die Aussicht erreicht hat, wird man mit einem wunderbar |
| die Aussicht erreicht hat, wird man mit einem wunderbaren Blick über Kopenhagen entschädigt, de |
| so heißt Kopenhagen übersetzt – „Hafen der Kaufleute“.{S} Man sieht das Meer in der Ferne, Kir |
| t – „Hafen der Kaufleute“.{S} Man sieht das Meer in der Ferne, Kirchtürme ragen aus der Stadt, |
| er Kaufleute“.{S} Man sieht das Meer in der Ferne, Kirchtürme ragen aus der Stadt, und überall |
| Meer in der Ferne, Kirchtürme ragen aus der Stadt, und überall sind grüne Inseln im Häusermeer, |
| nd grüne Inseln im Häusermeer, als wäre ein Flugzeug über Kopenhagen geflogen und hätte Farbe v |
| und hätte Farbe verschüttet.{S} Es sind die grünen Kupferdächer der Renaissance.{S} König Chris |
| tet.{S} Es sind die grünen Kupferdächer der Renaissance.{S} König Christian IV. hatte die hollä |
| naissance.{S} König Christian IV. hatte die holländischen Baumeister Hans Steenwinkel und Lauri |
| errichten.{S} Im 20. Jahrhundert kamen einige Gebäude der Moderne hinzu, und es entstand jene |
| Im 20. Jahrhundert kamen einige Gebäude der Moderne hinzu, und es entstand jene Mischung aus al |
| äude der Moderne hinzu, und es entstand jene Mischung aus alter und neuer Architektur, für die |
| penhagen heute bekannt ist.{S} Wenn man den Turm hinabsteigt, kann man genauer hinschauen: Da i |
| eue Nationalbank, die unmittelbar neben der alten Börse steht.{S} Arne Jacobsen (1902 bis 1971) |
| ne Jacobsen (1902 bis 1971), vermutlich der bedeutendste dänische Modernist, hat die Nationalba |
| sche Modernist, hat die Nationalbank in den sechziger Jahren entworfen.{S} Kritiker beschreiben |
| Modernist, hat die Nationalbank in den sechziger Jahren entworfen.{S} Kritiker beschreiben sie |
| Platte gereiht, die Nationalbank sieht ein bisschen aus wie ein riesiges, zusammengepresstes X |
| esiges, zusammengepresstes Xylophon.{S} Das Auge wird entschädigt durch die alte Börse, die zwi |
| hon.{S} Das Auge wird entschädigt durch die alte Börse, die zwischen 1619 und 1640 entstanden i |
| Sie ist lang gezogen und fragil und hat viele Türmchen und grüne Dächer.{S} Längst ist hier nic |
| e Dächer.{S} Längst ist hier nicht mehr die Börse untergebracht, sondern Büros.{S} Deshalb kann |
| cht, sondern Büros.{S} Deshalb kann man das schöne Gebäude nicht besichtigen.{S} Unten am Wasse |
| ht besichtigen.{S} Unten am Wasser sind die Gegensätze zwischen alter und neuer Architektur sog |
| en alter und neuer Architektur sogar in einem Gebäude untergebracht: in der Königlichen Bibliot |
| ogar in einem Gebäude untergebracht: in der Königlichen Bibliothek.{S} Der alte Teil entstand z |
| acht: in der Königlichen Bibliothek.{S} Der alte Teil entstand zwischen 1898 bis 1906 – und wur |
| s 1906 – und wurde irgendwann zu klein: Die Bibliothek Kopenhagens ist mit etwa vier Millionen |
| ein: Die Bibliothek Kopenhagens ist mit etwa vier Millionen Bänden die größte Skandinaviens.{S} |
| ie größte Skandinaviens.{S} Also musste ein Anbau her – ein würfelförmiger, moderner Glasbau, d |
| naviens.{S} Also musste ein Anbau her – ein würfelförmiger, moderner Glasbau, der wegen seiner |
| elförmiger, moderner Glasbau, der wegen seiner schiefen Winkel und schwarzen Granitverkleidung |
| Winkel und schwarzen Granitverkleidung „Der schwarze Diamant“ genannt wird und 1996 eingeweiht |
| annt wird und 1996 eingeweiht wurde.{S} Die beiden Gebäude sind mit einen Glasgang verbunden, d |
| t wurde.{S} Die beiden Gebäude sind mit einen Glasgang verbunden, der über die Straße Christian |
| mit einen Glasgang verbunden, der über die Straße Christians Brygge führt.{S} Wenn man hinein |
| die gigantische Glas- und Stahlfassade die Aussicht genießen, auf das Meer und seine unendlich |
| Stahlfassade die Aussicht genießen, auf das Meer und seine unendliche Weite.{S} Müsste man Stoc |
| die Aussicht genießen, auf das Meer und seine unendliche Weite.{S} Müsste man Stockholm unter e |
| he Weite.{S} Müsste man Stockholm unter ein Motto stellen, es wäre dieses: Natur und Design.{S} |
| dieses: Natur und Design.{S} Wenn hier die Sonne untergeht, dann gibt das Farben wie Feuer.{S} |
| ielleicht liegt es am Zusammenspiel mit dem Wasser, vielleicht daran, dass die Sonne im Norden |
| mit dem Wasser, vielleicht daran, dass die Sonne im Norden in einem anderen Winkel zur Erde st |
| icht daran, dass die Sonne im Norden in einem anderen Winkel zur Erde steht als etwa in Deutsch |
| bt Künstler aus Mitteleuropa, die wegen dieser Farben nach Stockholm gezogen sind.{S} Ein Dritt |
| Farben nach Stockholm gezogen sind.{S} Ein Drittel der Stadt ist bebaut, ein Drittel grün, ein |
| Stockholm gezogen sind.{S} Ein Drittel der Stadt ist bebaut, ein Drittel grün, ein Drittel Gew |
| d.{S} Ein Drittel der Stadt ist bebaut, ein Drittel grün, ein Drittel Gewässer.{S} Stockholm li |
| der Stadt ist bebaut, ein Drittel grün, ein Drittel Gewässer.{S} Stockholm liegt auf 14 Inseln |
| rittel Gewässer.{S} Stockholm liegt auf 14 Inseln zwischen der Ostsee und dem Mälarsee.{S} Im W |
| Stockholm liegt auf 14 Inseln zwischen der Ostsee und dem Mälarsee.{S} Im Winter, wenn ein Dri |
| ee und dem Mälarsee.{S} Im Winter, wenn ein Drittel von Stockholm zugefroren ist, kann man zwis |
| kholm zugefroren ist, kann man zwischen den Stadtteilen Schlittschuh laufen.{S} Im Sommer fährt |
| gelt – zum Beispiel auf dem Brunsviken, ein Wasserarm der Ostsee, der in die Stadt reicht und d |
| spiel auf dem Brunsviken, ein Wasserarm der Ostsee, der in die Stadt reicht und den Eindruck er |
| viken, ein Wasserarm der Ostsee, der in die Stadt reicht und den Eindruck erweckt, mitten in St |
| der Ostsee, der in die Stadt reicht und den Eindruck erweckt, mitten in Stockholm gebe es einen |
| ck erweckt, mitten in Stockholm gebe es einen riesigen See.{S} Schwedens Design wird hoch gesch |
| chwedens Design wird hoch geschätzt.{S} Die Gegenstände sind einfach, attraktiv, pfiffig und be |
| rtmittel, Lampen oder Möbel handelt.{S} Die Regierung hat 2005 zum Designjahr ausgerufen, 2006 |
| naren und Ausstellungen beschlossen, um ein ehrgeiziges Ziel zu erreichen: Schweden soll zum La |
| u erreichen: Schweden soll zum Land mit dem weltbesten Design werden.{S} Und Stockholm, so tite |
| .{S} Und Stockholm, so titelte kürzlich die seriöse Tageszeitung Dagens Nyheter, soll „Designha |
| t werden“.{S} Schon heute trifft man in der Innenstadt an jeder Ecke auf Design-Läden und Desig |
| n heute trifft man in der Innenstadt an jeder Ecke auf Design-Läden und Design-Cafes, und manch |
| gn-Cafes, und manchmal sind sie auch in einem Gebäude untergebracht, etwa im House in der Drott |
| in der Drottninggatan.{S} Man kann dort einen Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen, und gl |
| Man kann dort einen Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen, und gleichzeitig sitzt man auf |
| ühlen, die aussehen wie Eierschalen und keine richtige Lehne haben, sondern nur einen niedrigen |
| und keine richtige Lehne haben, sondern nur einen niedrigen Bogen, an den man sich besser nicht |
| man könnte nach hinten fallen.{S} Aber ein Hingucker ist das schon.{S} In so einer Stadt leben |
| Aber ein Hingucker ist das schon.{S} In so einer Stadt leben natürlich viele junge Designer.{S} |
| iele junge Designer.{S} Eva Schildt hat einen Gartentisch für Regentage entworfen – seine Platt |
| n Gartentisch für Regentage entworfen – seine Platte hat einen seitlichen Abfluss, von dem das |
| Regentage entworfen – seine Platte hat einen seitlichen Abfluss, von dem das Wasser in ein Sch |
| e hat einen seitlichen Abfluss, von dem das Wasser in ein Schälchen tropft, das an einem Tischb |
| itlichen Abfluss, von dem das Wasser in ein Schälchen tropft, das an einem Tischbein befestigt |
| Wasser in ein Schälchen tropft, das an einem Tischbein befestigt ist.{S} Und Monica Förster ha |
| efestigt ist.{S} Und Monica Förster hat einen Klodeckel mit Leuchtkraft kreiert – damit man kei |
| kel mit Leuchtkraft kreiert – damit man kein Licht machen muss, wenn man nachts zur Toilette ge |
| , wenn man nachts zur Toilette geht.{S} Das Trio Claesson, Koivisto, Rune (CKR) hat vor vier Ja |
| Claesson, Koivisto, Rune (CKR) hat vor vier Jahren in einer alten Wurstfabrik im alternativen |
| isto, Rune (CKR) hat vor vier Jahren in einer alten Wurstfabrik im alternativen Stadtteil Söder |
| rik im alternativen Stadtteil Södermalm ein Büro bezogen, und wenn man nachts daran vorbei spaz |
| enstisch: Grellgrünes Licht strahlt auf die Straße.{S} Es ist die Atelierbeleuchtung.{S} CKR, d |
| Licht strahlt auf die Straße.{S} Es ist die Atelierbeleuchtung.{S} CKR, das die modernen Räume |
| ist die Atelierbeleuchtung.{S} CKR, das die modernen Räume der schwedischen Botschaft in Berlin |
| uchtung.{S} CKR, das die modernen Räume der schwedischen Botschaft in Berlin gestaltet hat, war |
| Botschaft in Berlin gestaltet hat, war der Star der Möbelmesse im Februar in Stockholm.{S} Es |
| t in Berlin gestaltet hat, war der Star der Möbelmesse im Februar in Stockholm.{S} Es kamen meh |
| se im Februar in Stockholm.{S} Es kamen mehr Aussteller als jemals zuvor.{S} Allerdings läuft d |
| r als jemals zuvor.{S} Allerdings läuft die Branche mittlerweile Gefahr, einzubrechen.{S} Wegen |
| lerweile Gefahr, einzubrechen.{S} Wegen der schlechten Konjunkturlage und der fehlenden Risikob |
| Wegen der schlechten Konjunkturlage und der fehlenden Risikobereitschaft der angeschlagenen Wir |
| ge und der fehlenden Risikobereitschaft der angeschlagenen Wirtschaft, in experimentelles Desig |
| n zu investieren.{S} GERHARD FISCHER{S} Welche Stadt hat welchen Charme?{S} Das urbane Leben in |
| {S} GERHARD FISCHER{S} Welche Stadt hat welchen Charme?{S} Das urbane Leben in den nordischen M |
| {S} Welche Stadt hat welchen Charme?{S} Das urbane Leben in den nordischen Metropolen ist höchs |
| welchen Charme?{S} Das urbane Leben in den nordischen Metropolen ist höchst unterschiedlich.{S |
| öchst unterschiedlich.{S} Im Bild links das Parlamentsgebäude von Oslo, daneben der Hafen von S |
| das Parlamentsgebäude von Oslo, daneben der Hafen von Stockholm, unten die Königliche Bibliothe |
| daneben der Hafen von Stockholm, unten die Königliche Bibliothek in Kopenhagen.{S} Fotos: Cath |
| Kommunales Oslo / Kommunales SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Obersalzber |
| rößeres Doku-Zentrum{S} München – Wegen des großen Besucheransturms soll das Dokumentationszent |
| Wegen des großen Besucheransturms soll das Dokumentationszentrum Obersalzberg ausgebaut werden |
| im Museumsbetrieb einzusetzen.{S} Auch mehr als 50 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiche |
| usetzen.{S} Auch mehr als 50 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiches sei das Bedürfnis nac |
| ch mehr als 50 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiches sei das Bedürfnis nach einer Aufarb |
| h dem Untergang des Dritten Reiches sei das Bedürfnis nach einer Aufarbeitung dieser Epoche ung |
| Dritten Reiches sei das Bedürfnis nach einer Aufarbeitung dieser Epoche ungebrochen, so Faltlh |
| i das Bedürfnis nach einer Aufarbeitung dieser Epoche ungebrochen, so Faltlhauser.{S} Jährlich |
| n, so Faltlhauser.{S} Jährlich besuchen rund 120000 Gäste die 1999 eröffnete Ausstellung über d |
| ste die 1999 eröffnete Ausstellung über die Geschichte des Obersalzbergs und die NS-Diktatur.{S |
| er die Geschichte des Obersalzbergs und die NS-Diktatur.{S} Die Dokumentation ist eine ständige |
| s Obersalzbergs und die NS-Diktatur.{S} Die Dokumentation ist eine ständige Ausstellung des Ins |
| e NS-Diktatur.{S} Die Dokumentation ist eine ständige Ausstellung des Instituts für Zeitgeschic |
| mentation ist eine ständige Ausstellung des Instituts für Zeitgeschichte am Obersalzberg bei Be |
| egeben und im Oktober 1999 eröffnet.{S} Die Ausstellung zeigt mehr als 900 Fotos, Dokumente, Pl |
| 1999 eröffnet.{S} Die Ausstellung zeigt mehr als 900 Fotos, Dokumente, Plakate, Film- und Tonau |
| e, Plakate, Film- und Tonaufnahmen, die der Öffentlichkeit zum Teil erstmals zugänglich gemacht |
| als zugänglich gemacht wurden.{S} Durch den Ausbau des Dokumentationszentrums soll die Ausstell |
| ich gemacht wurden.{S} Durch den Ausbau des Dokumentationszentrums soll die Ausstellung auch we |
| Ausbau des Dokumentationszentrums soll die Ausstellung auch weiterhin seine Aufgabe als „Mahnu |
| ums soll die Ausstellung auch weiterhin seine Aufgabe als „Mahnung gegen rechtsextreme Tendenze |
| rs Feriendomizil und wurde nach 1933 zu einem zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut.{S} |
| m Berchtesgaden / Kommunales SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Tausend Att |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Tausend Attacken{S} Man möchte langsam mit dem Flammens |
| send Attacken{S} Man möchte langsam mit dem Flammenschwert dreinfahren.{S} Mittenhinein in die |
| schwert dreinfahren.{S} Mittenhinein in die schwierige Diskussion über essentielle Zukunftsfrag |
| kussion über essentielle Zukunftsfragen des Landes reiten Handelsverbände und Getränke-Industri |
| Handelsverbände und Getränke-Industrie die tausendste Attacke gegen das so genannte Dosenpfand |
| -Industrie die tausendste Attacke gegen das so genannte Dosenpfand.{S} Ihr dreister Vorschlag: |
| ke gegen das so genannte Dosenpfand.{S} Ihr dreister Vorschlag: Das Pflichtpfand soll von einer |
| Dosenpfand.{S} Ihr dreister Vorschlag: Das Pflichtpfand soll von einer Abgabe auf Büchsen und |
| er Vorschlag: Das Pflichtpfand soll von einer Abgabe auf Büchsen und andere Einwegware ersetzt |
| just Handel und Industrie waren, die in der Vergangenheit mit ihrem vehementen Widerstand jede |
| rie waren, die in der Vergangenheit mit ihrem vehementen Widerstand jede Abgabenlösung verhinde |
| genheit mit ihrem vehementen Widerstand jede Abgabenlösung verhinderten.{S} Es geht wieder nur |
| wieder nur darum, Zeit zu gewinnen, um die lästige Rücknahmepflicht für diverse Dosen und Einw |
| ndwann doch noch zu Fall zu bringen.{S} Diesem Ziel diente jahrelanges Prozessieren durch alle |
| l diente jahrelanges Prozessieren durch alle möglichen Instanzen, durchweg mit negativem Ausgan |
| ang.{S} Natürlich wird jetzt angesichts der miesen Wirtschaftslage verstärkt mit dem Arbeitspla |
| er miesen Wirtschaftslage verstärkt mit dem Arbeitsplatz-Argument gearbeitet.{S} Dem ist aber e |
| {S} Dem ist aber entgegenzuhalten, dass die Dosenflut seit geraumer Zeit Arbeitsplätze im Mitte |
| eispiel bei kleinen Brauereien, die von der Blechlawine überrollt wurden.{S} Wenn Umweltministe |
| ster Jürgen Trittin sich nicht mehr auf das Spiel einlässt, hat er völlig recht.{S} Das Pflicht |
| Spiel einlässt, hat er völlig recht.{S} Das Pflichtpfand gilt seit Januar, und es hat sich durc |
| schon im gewünschten Sinne ausgewirkt: Die Mehrwegquote bei Getränkeverpackungen wird gestützt |
| e es fristgerecht schaffen, bis Oktober ein bundesweites Rücknahmesystem zu installieren, ist d |
| jetzt nur noch schnell und geräuschlos die Verpackungsverordnung vereinfachen – mit einer Pfan |
| erpackungsverordnung vereinfachen – mit einer Pfandlösung, über die dann hoffentlich keiner meh |
| or Dosenpfand in Deutschland SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Aphrodites |
| besonders zuvorkommend behandelt, weil das Land immer mehr auf den Fremdenverkehr setzt{S} Der |
| behandelt, weil das Land immer mehr auf den Fremdenverkehr setzt{S} Der weißhaarige Mann im dun |
| er mehr auf den Fremdenverkehr setzt{S} Der weißhaarige Mann im dunkelbraunen Sakko beugt sich |
| beugt sich leicht vor, schiebt sein von der Sonne gegerbtes Gesicht in Richtung Plexiglasscheib |
| ht in Richtung Plexiglasscheibe, spitzt die Lippen und drückt einen Kuss auf die Scheibe, mit d |
| asscheibe, spitzt die Lippen und drückt einen Kuss auf die Scheibe, mit der eine Ikone geschütz |
| zt die Lippen und drückt einen Kuss auf die Scheibe, mit der eine Ikone geschützt wird.{S} Die |
| ckt einen Kuss auf die Scheibe, mit der eine Ikone geschützt wird.{S} Die Szene in der zyprisch |
| , mit der eine Ikone geschützt wird.{S} Die Szene in der zyprischen Klosterkirche ist für die E |
| e Ikone geschützt wird.{S} Die Szene in der zyprischen Klosterkirche ist für die Einheimischen |
| in der zyprischen Klosterkirche ist für die Einheimischen alltäglich.{S} Denn die Ikonenverehru |
| r die Einheimischen alltäglich.{S} Denn die Ikonenverehrung ist ein wichtiges Element im griech |
| äglich.{S} Denn die Ikonenverehrung ist ein wichtiges Element im griechisch-orthodoxen Glauben, |
| t im griechisch-orthodoxen Glauben, dem die Mehrheit der Bewohner Südzyperns angehört.{S} Die K |
| it der Bewohner Südzyperns angehört.{S} Die Kirchen sind auf Zypern sonntags gut gefüllt, die P |
| n sind auf Zypern sonntags gut gefüllt, die Parkplätze vor den Klöstern der Mittelmeerinsel mit |
| onntags gut gefüllt, die Parkplätze vor den Klöstern der Mittelmeerinsel mit zahlreichen Bussen |
| efüllt, die Parkplätze vor den Klöstern der Mittelmeerinsel mit zahlreichen Bussen belegt, die |
| isten, sondern Wallfahrer befördern.{S} Das Kloster Ayios Neophytos ist so ein Wallfahrtsort.{S |
| ern.{S} Das Kloster Ayios Neophytos ist so ein Wallfahrtsort.{S} Der Gründer des Klosters, Mönc |
| Neophytos ist so ein Wallfahrtsort.{S} Der Gründer des Klosters, Mönch Neophytos, war 1159 auf |
| st so ein Wallfahrtsort.{S} Der Gründer des Klosters, Mönch Neophytos, war 1159 auf dem Weg ins |
| Klosters, Mönch Neophytos, war 1159 auf dem Weg ins Heilige Land, um ein asketisches Leben in v |
| r 1159 auf dem Weg ins Heilige Land, um ein asketisches Leben in völliger Abgeschiedenheit zu b |
| rte bereits im Hafen von Paphos, wo ihm sein Geld für die Überfahrt gestohlen wurde.{S} Seinen |
| Hafen von Paphos, wo ihm sein Geld für die Überfahrt gestohlen wurde.{S} Seinen Eremiten-Traum |
| d für die Überfahrt gestohlen wurde.{S} Seinen Eremiten-Traum wollte er dennoch verwirklichen u |
| ollte er dennoch verwirklichen und fand zehn Kilometer nordwestlich der Hafenstadt einen Bergha |
| en und fand zehn Kilometer nordwestlich der Hafenstadt einen Berghang mit Naturhöhlen.{S} Diese |
| n Kilometer nordwestlich der Hafenstadt einen Berghang mit Naturhöhlen.{S} Diese vergrößerte er |
| se vergrößerte er zu einer Engkleistra, einer Einsiedelei, mit Kirche und Zelle.{S} An den Wänd |
| insiedelei, mit Kirche und Zelle.{S} An den Wänden der niedrigen und engen Höhlen sind heute no |
| mit Kirche und Zelle.{S} An den Wänden der niedrigen und engen Höhlen sind heute noch die farb |
| drigen und engen Höhlen sind heute noch die farbenfrohen Fresken aus dem 12. Jahrhundert zu seh |
| en aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.{S} Ein Leben in diesen winzigen Löchern im Berg ist nur sc |
| . Jahrhundert zu sehen.{S} Ein Leben in diesen winzigen Löchern im Berg ist nur schwer vorstell |
| r vorstellbar.{S} Neophytos muss es mit der Einsamkeit wirklich ernst gemeint haben.{S} Selbst |
| wirklich ernst gemeint haben.{S} Selbst sein Bett meißelte er wie eine Mulde in die Felswand.{S |
| en.{S} Selbst sein Bett meißelte er wie eine Mulde in die Felswand.{S} Mönch Neophytos geriet a |
| sein Bett meißelte er wie eine Mulde in die Felswand.{S} Mönch Neophytos geriet allerdings nich |
| eiht, erste Novizen kamen und mit ihnen viele Besucher.{S} Die acht Mönche, die heute im Kloste |
| kamen und mit ihnen viele Besucher.{S} Die acht Mönche, die heute im Klosterkomplex mit Intern |
| mit Internatsschule und Museum am Fuße des Höhlenberges wohnen, fühlen sich keineswegs von den |
| rges wohnen, fühlen sich keineswegs von den Besuchern gestört.{S} Auch sie bauen: neue Gästezim |
| sie bauen: neue Gästezimmer.{S} Wer für eine Nacht ein Bett braucht, kann kostenlos in einer Ze |
| neue Gästezimmer.{S} Wer für eine Nacht ein Bett braucht, kann kostenlos in einer Zelle schlafe |
| cht ein Bett braucht, kann kostenlos in einer Zelle schlafen.{S} Und Neophytos lässt man auch h |
| tos lässt man auch heute nicht in Ruhe: Sein Schädel steht, in Silber gefasst, in der mit Fresk |
| .{S} Zum Küssen.{S} Noch intensiver als die Religion erlebt der Urlauber die Geschichte auf Zyp |
| Noch intensiver als die Religion erlebt der Urlauber die Geschichte auf Zypern – aber auch die |
| er als die Religion erlebt der Urlauber die Geschichte auf Zypern – aber auch die ist immer mit |
| üpft.{S} Man kommt kaum umhin, sich auf den Spuren von Aphrodite, Apollo, Adonis und etlicher a |
| puren von Aphrodite, Apollo, Adonis und etlicher anderer Gottheiten zu bewegen.{S} Selbst die n |
| nderer Gottheiten zu bewegen.{S} Selbst die niedrige Scheidungsrate (0, 6 Prozent) wird der Lie |
| rige Scheidungsrate (0, 6 Prozent) wird der Liebesgöttin zugesprochen.Schwer zu sagen, wo die S |
| göttin zugesprochen.Schwer zu sagen, wo die Sagen und Legenden aufhören und die Geschichte Zype |
| wo die Sagen und Legenden aufhören und die Geschichte Zyperns beginnt.In den Mosaiken der Mitt |
| n und die Geschichte Zyperns beginnt.In den Mosaiken der Mittelmeerinsel vermischen sich Geschi |
| chichte Zyperns beginnt.In den Mosaiken der Mittelmeerinsel vermischen sich Geschichte und grie |
| echische Götterwelt am deutlichsten.{S} Die schönsten Bilder wurden in der römischen Stadt Kour |
| sten.{S} Die schönsten Bilder wurden in der römischen Stadt Kourion, der größten Ausgrabungsstä |
| wurden in der römischen Stadt Kourion, der größten Ausgrabungsstätte Zyperns, und am Hafen von |
| s, und am Hafen von Paphos gefunden.{S} Beide Stätten sind von der Unesco zum Weltkulturerbe er |
| hos gefunden.{S} Beide Stätten sind von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt worden.{S} Gegen |
| ulturerbe ernannt worden.{S} Gegen Ende des vierten Jahrhunderts vor Christus wurde die Stadt N |
| vierten Jahrhunderts vor Christus wurde die Stadt Nea Paphos gegründet.{S} Die ungefähre Lage d |
| urde die Stadt Nea Paphos gegründet.{S} Die ungefähre Lage der alten Stadt kannte man, als 1962 |
| Paphos gegründet.{S} Die ungefähre Lage der alten Stadt kannte man, als 1962 ein Bauer beim Ump |
| ge der alten Stadt kannte man, als 1962 ein Bauer beim Umpflügen seines Feldes Teile eines anti |
| man, als 1962 ein Bauer beim Umpflügen seines Feldes Teile eines antiken Bodenmosaiks entdeckt |
| auer beim Umpflügen seines Feldes Teile eines antiken Bodenmosaiks entdeckte.{S} Die folgenden |
| ines antiken Bodenmosaiks entdeckte.{S} Die folgenden Ausgrabungen ließen die Überreste einer r |
| e.{S} Die folgenden Ausgrabungen ließen die Überreste einer römischen Residenz sichtbar werden, |
| enden Ausgrabungen ließen die Überreste einer römischen Residenz sichtbar werden, der einzigen |
| bar werden, der einzigen auf Zypern.{S} Gut ein Viertel der 2000 Quadratmeter großen Grundfläch |
| einzigen auf Zypern.{S} Gut ein Viertel der 2000 Quadratmeter großen Grundfläche des Hauses sin |
| er 2000 Quadratmeter großen Grundfläche des Hauses sind mit den zumeist gut erhaltenen Mosaiken |
| bedeckt.{S} Geometrische Muster, Bilder des Alltagslebens und Szenen aus der griechischen Mytho |
| Bilder des Alltagslebens und Szenen aus der griechischen Mythologie sind mit Hilfe von schwarze |
| asstücken zusammengesetzt.{S} Dionysos, der Gott des Weines, ist auffallend oft abgebildet.{S} |
| zusammengesetzt.{S} Dionysos, der Gott des Weines, ist auffallend oft abgebildet.{S} Daher auc |
| uffallend oft abgebildet.{S} Daher auch der Name des Artiums: Haus des Dionysos.{S} Möglicherwe |
| aus des Dionysos.{S} Möglicherweise war der Besitzer ein Weinhändler.{S} Dass er zu den Neureic |
| sos.{S} Möglicherweise war der Besitzer ein Weinhändler.{S} Dass er zu den Neureichen der Insel |
| inhändler.{S} Dass er zu den Neureichen der Insel gehörte, erkennt man an dem farbigen Pfauenmo |
| ichen der Insel gehörte, erkennt man an dem farbigen Pfauenmosaik neben der Eingangstür.{S} Die |
| man an dem farbigen Pfauenmosaik neben der Eingangstür.{S} Die archäologischen Arbeiten auf de |
| Pfauenmosaik neben der Eingangstür.{S} Die archäologischen Arbeiten auf dem Gelände brachten w |
| ür.{S} Die archäologischen Arbeiten auf dem Gelände brachten weitere Häuser mit erhaltenen Mosa |
| weitere Häuser mit erhaltenen Mosaiken, zwei Kastelle, ein Theater und eine Basilika ans Tagesl |
| mit erhaltenen Mosaiken, zwei Kastelle, ein Theater und eine Basilika ans Tageslicht.{S} Die Au |
| osaiken, zwei Kastelle, ein Theater und eine Basilika ans Tageslicht.{S} Die Ausgrabungsstätten |
| er und eine Basilika ans Tageslicht.{S} Die Ausgrabungsstätten liegen wie in einem Park angeleg |
| S} Die Ausgrabungsstätten liegen wie in einem Park angelegt beieinander, und man kann sie eine |
| ne nach der anderen bequem ablaufen.{S} Die früher bedeutende Hafenstadt, die mehrmals durch Er |
| Erdbeben zerstört wurde, hatte bereits eine Kanalisation.{S} Ein Stück Zivilisation, das die E |
| de, hatte bereits eine Kanalisation.{S} Ein Stück Zivilisation, das die Einwohner des heutigen |
| isation.{S} Ein Stück Zivilisation, das die Einwohner des heutigen Paphos erst in diesen Monate |
| e Einwohner des heutigen Paphos erst in diesen Monaten wieder erhalten.{S} Der Tourismus hat di |
| t in diesen Monaten wieder erhalten.{S} Der Tourismus hat die kleine Stadt erst in den 80er Jah |
| n wieder erhalten.{S} Der Tourismus hat die kleine Stadt erst in den 80er Jahren erreicht, umfa |
| Gegensatz zu den sonstigen Lebensmotto der Zyprer: syga – langsam.{S} Dieses Motto vergessen d |
| ensmotto der Zyprer: syga – langsam.{S} Dieses Motto vergessen die Inselbewohner, sobald sie im |
| ga – langsam.{S} Dieses Motto vergessen die Inselbewohner, sobald sie im Auto sitzen.{S} Die ku |
| bewohner, sobald sie im Auto sitzen.{S} Die kurvenreichen Straßen durch die hügelige Landschaft |
| zen.{S} Die kurvenreichen Straßen durch die hügelige Landschaft werden zu Geraden, wenn die Zyp |
| lige Landschaft werden zu Geraden, wenn die Zyprer den Gang einlegen.{S} Die Orangenhaine, Anem |
| haft werden zu Geraden, wenn die Zyprer den Gang einlegen.{S} Die Orangenhaine, Anemonenpflanze |
| , wenn die Zyprer den Gang einlegen.{S} Die Orangenhaine, Anemonenpflanzen und Ginsterbüsche in |
| , Anemonenpflanzen und Ginsterbüsche in den weiten Ebenen verschwimmen mit den Gräsern und Kalk |
| e in den weiten Ebenen verschwimmen mit den Gräsern und Kalkfelsen zu einem vorbeirauschenden b |
| en und blauen Tupfern.{S} Ohne Auto ist die Inseltour zwischen Geschichte und Gegenwart aber ka |
| hzuführen.{S} Busse fahren nur zwischen den größeren Städten, Fahrrad fahren wäre im Sommer auf |
| Fahrrad fahren wäre im Sommer auf Grund der Hitze purer Selbstmord – da bleibt nur noch das Mie |
| e purer Selbstmord – da bleibt nur noch das Mietauto oder die Alternative: Badeurlaub ohne Heil |
| – da bleibt nur noch das Mietauto oder die Alternative: Badeurlaub ohne Heiligtümer, Mosaike u |
| ne Heiligtümer, Mosaike und Klöster.{S} All zu große Sorgen muss man sich als Mietwagen-Tourist |
| -Tourist aber nicht machen.{S} Denn für die roten Kaninchen bremsen alle.{S} Die Mietautos sind |
| ür die roten Kaninchen bremsen alle.{S} Die Mietautos sind schon von weitem an ihren roten Numm |
| Die Mietautos sind schon von weitem an ihren roten Nummernschildern zu erkennen.{S} Und da wir |
| n zu erkennen.{S} Und da wird dann auch ein zyprischer Fahrer syga, denn die Touristen sind den |
| n auch ein zyprischer Fahrer syga, denn die Touristen sind den Inselbewohnern fast so heilig wi |
| er Fahrer syga, denn die Touristen sind den Inselbewohnern fast so heilig wie ihre Ikonen.{S} D |
| d den Inselbewohnern fast so heilig wie ihre Ikonen.{S} Das liegt nicht nur daran, dass die zwe |
| nen.{S} Das liegt nicht nur daran, dass die zwei Millionen Urlauber im Jahr den wichtigsten Ind |
| ass die zwei Millionen Urlauber im Jahr den wichtigsten Industriezweig am Leben halten und die |
| sten Industriezweig am Leben halten und die Insel innerhalb einer Generation ins postindustriel |
| am Leben halten und die Insel innerhalb einer Generation ins postindustrielle Zeitalter katapul |
| pultiert haben.{S} Gastfreundlich waren die Zyprer – so die Sage – schon zu Aphrodites Zeiten, |
| S} Gastfreundlich waren die Zyprer – so die Sage – schon zu Aphrodites Zeiten, und das lassen s |
| lassen sie sich ebenso wenig nehmen wie ihre Götterwelt.{S} SWANTJE DAKE{S} Wo hören die Sagen |
| Götterwelt.{S} SWANTJE DAKE{S} Wo hören die Sagen auf, und wo beginnt die Geschichte Zyperns?{S |
| Wo hören die Sagen auf, und wo beginnt die Geschichte Zyperns?{S} In den Ruinen der römischen |
| o beginnt die Geschichte Zyperns?{S} In den Ruinen der römischen Stadt Kourion (li. und re.) wo |
| ie Geschichte Zyperns?{S} In den Ruinen der römischen Stadt Kourion (li. und re.) womöglich, ga |
| ganz sicher aber im Dorf Geroskipos mit seiner Kirche Agia Paraskevi (2.v. re.).{S} Über das sa |
| sseldorf nach Larnaca oder{S} Paphos ab 335 Euro plus Steuern.{S} Unterkunft: The Annabelle, Po |
| Kato Paphos, Telefon: 00357/6938333, ab 153 Euro{S} Weitere Auskünfte: Fremdenverkehrszentrale |
| rismus in Zypern / Tourismus SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Konzent |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Konzentration des Fahrers{S} Auch nach den schweren |
| r DIZ München GmbH{S} Die Konzentration des Fahrers{S} Auch nach den schweren Unglücken gelten |
| en schweren Unglücken gelten Reisen mit dem Bus als sicher – aber es bleiben unkalkulierbare Ri |
| m Plattensee und bei Lyon, bei denen in den vergangenen Wochen insgesamt 62 Deutsche starben, h |
| on, bei denen in den vergangenen Wochen insgesamt 62 Deutsche starben, haben daran nichts geänd |
| ts geändert.{S} Verändert haben sie nur die Suche nach der richtigen Balance zwischen zwei Kund |
| Verändert haben sie nur die Suche nach der richtigen Balance zwischen zwei Kundenwünschen, die |
| che nach der richtigen Balance zwischen zwei Kundenwünschen, die vereinbar sind, aber stets wid |
| ts widerstreitend: Preis und Sicherheit einer Reise.{S} In keiner anderen Branche der Urlaubsin |
| Preis und Sicherheit einer Reise.{S} In keiner anderen Branche der Urlaubsindustrie gilt das so |
| ner Reise.{S} In keiner anderen Branche der Urlaubsindustrie gilt das so sehr wie im Busreise-B |
| eise-Business: Mangelnde Sicherheit ist ein Problem des Wettbewerbs.{S} Statistisch betrachtet |
| s: Mangelnde Sicherheit ist ein Problem des Wettbewerbs.{S} Statistisch betrachtet ist der Reis |
| tbewerbs.{S} Statistisch betrachtet ist der Reisebus in der Tat das sicherste aller Verkehrsmit |
| tistisch betrachtet ist der Reisebus in der Tat das sicherste aller Verkehrsmittel.{S} Bei Unfä |
| t der Reisebus in der Tat das sicherste aller Verkehrsmittel.{S} Bei Unfällen mit Reise- und Li |
| sind in Deutschland im vergangenen Jahr lediglich 15 Menschen ums Leben gekommen.{S} Laut Stati |
| Laut Statistischem Bundesamt waren bei nur 1,5 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschad |
| aden Insassen von Bussen betroffen.{S} „Das Risiko, mit einem Pkw einen Unfall zu haben, ist si |
| n Bussen betroffen.{S} „Das Risiko, mit einem Pkw einen Unfall zu haben, ist sieben Mal größer |
| etroffen.{S} „Das Risiko, mit einem Pkw einen Unfall zu haben, ist sieben Mal größer als bei ei |
| zu haben, ist sieben Mal größer als bei einem Bus“, rechnet daher der ADAC-Sicherheitsexperte K |
| rößer als bei einem Bus“, rechnet daher der ADAC-Sicherheitsexperte Klaus Reindl vor.{S} Der Bu |
| Sicherheitsexperte Klaus Reindl vor.{S} Der Bundesverband Deutscher Vertriebsfirmen (BDV) gelan |
| r wie Bahnreisen.{S} Und dennoch gelobt das Bundesverkehrsministerium ebenso wie der Bundesverb |
| as Bundesverkehrsministerium ebenso wie der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO), d |
| Deutscher Omnibusunternehmer (BDO), der die Einführung eines Qualitätszertifikats plant, dass B |
| usunternehmer (BDO), der die Einführung eines Qualitätszertifikats plant, dass Busreisen künfti |
| ollen.{S} Am wenigsten geht es dabei um die Qualität der etwa 50000 in Deutschland zugelassenen |
| zugelassenen Reisebusse.{S} Die sei in den allermeisten Fällen okay, versichert selbst Stefan |
| t Verdi.{S} Anders als Pkw müssen Busse jedes Jahr zum TÜV.{S} Je älter das Fahrzeug ist, desto |
| n Busse jedes Jahr zum TÜV.{S} Je älter das Fahrzeug ist, desto häufiger sind zusätzliche Sonde |
| che Sonderuntersuchungen.{S} Zudem sind alle modernen Reisebusse mit einem Tempomaten ausgestat |
| mit einem Tempomaten ausgestattet, der die Geschwindigkeit automatisch auf Tempo 100 begrenzt. |
| t.{S} Dieter Gauf, Hauptgeschäftsführer des Internationalen Bustouristik- Verbands RDA, hält ge |
| n Tempomaten und Fahrtenschreiber kaum, das Regelwerk sei in Ordnung, nur müssten Reisebusse eb |
| dere im Ausland.{S} „In Deutschland ist die Kontrollintensität dreieinhalb Mal so hoch wie im E |
| dass die auffliegen, die sich nicht an die Regeln halten“, sagt Gauf.{S} Davon, dass dies die |
| halten“, sagt Gauf.{S} Davon, dass dies die absolute Minderheit der Busunternehmen sei, gibt er |
| avon, dass dies die absolute Minderheit der Busunternehmen sei, gibt er sich freilich überzeugt |
| ch überzeugt: „Im RDA – und uns gehören rund 90 Prozent aller Reisebusunternehmen an – gibt es |
| aller Reisebusunternehmen an – gibt es keine schwarzen Schafe, was soll ich Ihnen auch anderes |
| en auch anderes sagen?“{S} Nur zwischen den Zeilen schwingt mit, dass das nicht ganz der Wahrhe |
| eilen schwingt mit, dass das nicht ganz der Wahrheit entspricht.{S} Die Theorie nahezu vollstän |
| nicht ganz der Wahrheit entspricht.{S} Die Theorie nahezu vollständiger Sicherheit, die der RD |
| BDV propagiert, endet nämlich dort, wo die Interaktion von Bus und Fahrer beginnt.{S} Gauf ken |
| n Bus und Fahrer beginnt.{S} Gauf kennt die Busreisebranche seit Jahrzehnten.{S} Er weiß um den |
| branche seit Jahrzehnten.{S} Er weiß um den fast perfekten Wettbewerb, der unter den etwa 1000 |
| en fast perfekten Wettbewerb, der unter den etwa 1000 eingetragenen Anbietern von Kaffeefahrten |
| reisen herrscht.{S} Er weiß, dass zudem ein Großteil der Busreisen in Deutschland schwarz veran |
| ht.{S} Er weiß, dass zudem ein Großteil der Busreisen in Deutschland schwarz veranstaltet wird: |
| veranstaltet wird: 53 Prozent, rechnet das Münchner Forschungsinstitut Ulysses Management vor. |
| nt vor.{S} Er weiß, dass vor allem über den Preis konkurriert wird.{S} Und er weiß, dass diese |
| konkurriert wird.{S} Und er weiß, dass diese Konkurrenz die ganz überwiegend mittelständischen |
| .{S} Und er weiß, dass diese Konkurrenz die ganz überwiegend mittelständischen Unternehmen, daz |
| elständischen Unternehmen, dazu treibt, die Kosten niedrig, die Zahl der Fahrer gering und die |
| ehmen, dazu treibt, die Kosten niedrig, die Zahl der Fahrer gering und die Arbeitszeit der Eing |
| zu treibt, die Kosten niedrig, die Zahl der Fahrer gering und die Arbeitszeit der Eingesetzten |
| niedrig, die Zahl der Fahrer gering und die Arbeitszeit der Eingesetzten maximal zu halten.{S} |
| l der Fahrer gering und die Arbeitszeit der Eingesetzten maximal zu halten.{S} Das, so Gauf, se |
| , so Gauf, sei jedoch gerade angesichts des schlechten Geschäfts in den vergangenen Jahren legi |
| angesichts des schlechten Geschäfts in den vergangenen Jahren legitim und der Frontalangriff d |
| s in den vergangenen Jahren legitim und der Frontalangriff der Gewerkschaften (Heimlich: „Die R |
| n Jahren legitim und der Frontalangriff der Gewerkschaften (Heimlich: „Die Reisebusbranche lebt |
| langriff der Gewerkschaften (Heimlich: „Die Reisebusbranche lebt davon, dass Lenk- und Ruhezeit |
| werden“) völlig überzogen.{S} Verdi und die Gewerkschaft der Polizei haben nach den Unglücken e |
| berzogen.{S} Verdi und die Gewerkschaft der Polizei haben nach den Unglücken eine gesetzliche V |
| ft der Polizei haben nach den Unglücken eine gesetzliche Verkürzung der Phasen am Steuer und lä |
| n Unglücken eine gesetzliche Verkürzung der Phasen am Steuer und längere Pausen gefordert.{S} B |
| rdert.{S} Bislang dürfen Reisebusse mit einem Fahrer innerhalb der Europäischen Union pro Tag n |
| n Reisebusse mit einem Fahrer innerhalb der Europäischen Union pro Tag neun Stunden unterwegs s |
| nnerhalb der Europäischen Union pro Tag neun Stunden unterwegs sein.{S} Sind sie wie der Unglüc |
| nd sie wie der Unglücksbus von Lyon mit zwei Fahrern besetzt, dürfen sie 22 Stunden lang ununte |
| on mit zwei Fahrern besetzt, dürfen sie 22 Stunden lang ununterbrochen fahren.{S} Heimlich hält |
| n fahren.{S} Heimlich hält insbesondere diese Regelung für problematisch, da der Beifahrer selt |
| re diese Regelung für problematisch, da der Beifahrer selten guten Schlaf finde.{S} Gauf indes |
| {S} Gauf indes argumentiert weniger mit der Sicherheit als mit den Zwängen des Wettbewerbs.{S} |
| iert weniger mit der Sicherheit als mit den Zwängen des Wettbewerbs.{S} „Kaum ein Unternehmen k |
| mit der Sicherheit als mit den Zwängen des Wettbewerbs.{S} „Kaum ein Unternehmen kann es sich |
| ls mit den Zwängen des Wettbewerbs.{S} „Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, auf einmal m |
| en kann es sich leisten, auf einmal mit drei Fahrern nach Südspanien zu fahren.“{S} Eine realis |
| Fahrern nach Südspanien zu fahren.“{S} Eine realistische Chance hätten die Forderungen daher i |
| en.“{S} Eine realistische Chance hätten die Forderungen daher in der Praxis nicht.{S} Schärfere |
| Chance hätten die Forderungen daher in der Praxis nicht.{S} Schärfere Gesetze würden einige kl |
| axis nicht.{S} Schärfere Gesetze würden einige kleine Unternehmen aus dem Markt drängen, andere |
| ze würden einige kleine Unternehmen aus dem Markt drängen, andere würden versuchen, sich in Ost |
| ere würden versuchen, sich in Osteuropa ein zweites Standbein aufzubauen.{S} „Ich will keine Än |
| ites Standbein aufzubauen.{S} „Ich will keine Ängste schüren, aber da treiben die Gewerkschafte |
| l keine Ängste schüren, aber da treiben die Gewerkschaften die Unternehmen hin“, sagt Gauf.{S} |
| ren, aber da treiben die Gewerkschaften die Unternehmen hin“, sagt Gauf.{S} Und die Sicherheit? |
| die Unternehmen hin“, sagt Gauf.{S} Und die Sicherheit?{S} „Es gibt keinen stichhaltigen Beweis |
| auf.{S} Und die Sicherheit?{S} „Es gibt keinen stichhaltigen Beweis, dass Aushilfsfahrer, die a |
| f Teilstrecken eingesetzt werden, damit die Festangestellten ihre Lenkzeiten einhalten können, |
| etzt werden, damit die Festangestellten ihre Lenkzeiten einhalten können, schlechter sind.{S} D |
| en sind.“{S} Kritiker zeichnen freilich ein ganz anderes Bild des Berufsstandes: Längst nicht a |
| zeichnen freilich ein ganz anderes Bild des Berufsstandes: Längst nicht alle Fahrer seien Profi |
| es Bild des Berufsstandes: Längst nicht alle Fahrer seien Profis der Landstraße, manche kämen n |
| : Längst nicht alle Fahrer seien Profis der Landstraße, manche kämen nach Umschulungen vom Arbe |
| st bezahlen und dafür Urlaub nehmen.{S} Eine EU-Richtlinie, die Busunternehmern vorschreibt, ih |
| linie, die Busunternehmern vorschreibt, ihre Angestellten regelmäßig zu Lehrgängen zu schicken, |
| ft Buskomfort (gbk) Urlaubern, sich bei der Buchung jeder Busreise zuallererst nach der Fortbil |
| t (gbk) Urlaubern, sich bei der Buchung jeder Busreise zuallererst nach der Fortbildung des Fah |
| Buchung jeder Busreise zuallererst nach der Fortbildung des Fahrers zu erkundigen – und im Zwei |
| sreise zuallererst nach der Fortbildung des Fahrers zu erkundigen – und im Zweifel besser bei e |
| erkundigen – und im Zweifel besser bei einem anderen Anbieter zu buchen.{S} JAN-FREDERIK{S} VA |
| {S} JAN-FREDERIK{S} VALENTIN{S} Wird er die Kurve kriegen?{S} Busreisende sollten sich vor dem |
| riegen?{S} Busreisende sollten sich vor dem Einsteigen vergewissern, wer am Steuer sitzt.{S} Fo |
| uer sitzt.{S} Foto:{S} Blume SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ein Volk al |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Ein Volk als Geisel{S} Der UN-Sicherheitsrat darf die I |
| München GmbH{S} Ein Volk als Geisel{S} Der UN-Sicherheitsrat darf die Irak-Sanktionen nicht mi |
| Irak-Sanktionen nicht missbrauchen, um die USA abzustrafen{S} Von Stefan Ulrich{S} Einmal ange |
| Von Stefan Ulrich{S} Einmal angenommen, die 15Staaten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen |
| nommen, die 15Staaten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wollten ihrer Verantwortung gere |
| heitsrat der Vereinten Nationen wollten ihrer Verantwortung gerecht werden.{S} Dann müssten sie |
| recht werden.{S} Dann müssten sie jetzt ein Irak-Paket schnüren.{S} Darin würde den UN die Ober |
| ein Irak-Paket schnüren.{S} Darin würde den UN die Oberhoheit über Wiederaufbau und Demokratisi |
| k-Paket schnüren.{S} Darin würde den UN die Oberhoheit über Wiederaufbau und Demokratisierung d |
| über Wiederaufbau und Demokratisierung des geschundenen Landes übertragen; Amerikaner und Brit |
| tragen; Amerikaner und Briten erhielten das Mandat, diesen Prozess militärisch abzusichern.{S} |
| ikaner und Briten erhielten das Mandat, diesen Prozess militärisch abzusichern.{S} Die Sanktion |
| sen Prozess militärisch abzusichern.{S} Die Sanktionen würden aufgehoben, die Waffeninspektione |
| n.{S} Die Sanktionen würden aufgehoben, die Waffeninspektionen zu Ende geführt und die Versorgu |
| Waffeninspektionen zu Ende geführt und die Versorgung der Bevölkerung unter UN-Aufsicht sicher |
| onen zu Ende geführt und die Versorgung der Bevölkerung unter UN-Aufsicht sichergestellt.{S} So |
| UN-Aufsicht sichergestellt.{S} So wäre den Irakern geholfen – und nebenbei würde über dem gute |
| kern geholfen – und nebenbei würde über dem guten Werk die zerrüttete Völkergemeinschaft wieder |
| und nebenbei würde über dem guten Werk die zerrüttete Völkergemeinschaft wieder zueinander fin |
| icht so kommen, und daran ist vor allem die US-Regierung schuld.{S} Getreu dem Motto „Der Siege |
| llem die US-Regierung schuld.{S} Getreu dem Motto „Der Sieger nimmt alles“ will sie allenfalls |
| -Regierung schuld.{S} Getreu dem Motto „Der Sieger nimmt alles“ will sie allenfalls Mitglieder |
| t alles“ will sie allenfalls Mitglieder ihrer Kriegskoalition mitbestimmen und mitverdienen las |
| mitverdienen lassen in Sachen Irak.{S} Den anderen Staaten im Sicherheitsrat scheint da nur ei |
| en Staaten im Sicherheitsrat scheint da nur ein Mittel zu bleiben, um noch gehört zu werden: Sa |
| m noch gehört zu werden: Sanktionen.{S} Die Zwangsmaßnahmen gegen Saddam könnten, so das Kalkül |
| wangsmaßnahmen gegen Saddam könnten, so das Kalkül mancher Rats-Strategen, nun gegen die Amerik |
| alkül mancher Rats-Strategen, nun gegen die Amerikaner gerichtet werden.{S} Washington braucht |
| t werden.{S} Washington braucht nämlich eine Aufhebung des UN-Embargos, um im Irak frei wirtsch |
| chaften zu können.{S} Doch hierfür wäre ein Beschluss des Sicherheitsrats notwendig.{S} Der Rat |
| nen.{S} Doch hierfür wäre ein Beschluss des Sicherheitsrats notwendig.{S} Der Rat – und vor all |
| hluss des Sicherheitsrats notwendig.{S} Der Rat – und vor allem seine Veto-Mächte Frankreich un |
| nd – könnten diesen verweigern, solange die USA die Früchte ihres militärischen Sieges alleine |
| nten diesen verweigern, solange die USA die Früchte ihres militärischen Sieges alleine verspeis |
| verweigern, solange die USA die Früchte ihres militärischen Sieges alleine verspeisen wollen.{S |
| en Sieges alleine verspeisen wollen.{S} Der Zweck solcher Drohungen ist legitim: Die UN müssen |
| alleine verspeisen wollen.{S} Der Zweck solcher Drohungen ist legitim: Die UN müssen die zentra |
| er Zweck solcher Drohungen ist legitim: Die UN müssen die zentrale Rolle im Übergangs-Irak erha |
| er Drohungen ist legitim: Die UN müssen die zentrale Rolle im Übergangs-Irak erhalten, und die |
| e Aufbau-Verträge sollten Konzernen aus vielen Staaten zugute kommen.{S} Das Mittel aber ist es |
| en aus vielen Staaten zugute kommen.{S} Das Mittel aber ist es nicht.{S} Unter den Sanktionen l |
| Das Mittel aber ist es nicht.{S} Unter den Sanktionen leiden die Iraker.{S} Sie zur Geisel zu |
| s nicht.{S} Unter den Sanktionen leiden die Iraker.{S} Sie zur Geisel zu nehmen, um die Bush-Re |
| abzustrafen, wäre perfide.{S} Es würde die Propaganda jener UN- Feinde in Washington untermaue |
| äre perfide.{S} Es würde die Propaganda jener UN- Feinde in Washington untermauern, die in den |
| einde in Washington untermauern, die in den Vereinten Nationen nur einen Club der Blockierer se |
| uern, die in den Vereinten Nationen nur einen Club der Blockierer sehen.{S} Das – bis zu Saddam |
| n den Vereinten Nationen nur einen Club der Blockierer sehen.{S} Das – bis zu Saddams Sturz bes |
| as – bis zu Saddams Sturz besonders von den USA verfochtene – Embargo hat bereits genug Schaden |
| ichtet.{S} Es ist mitverantwortlich für das Elend von Millionen Irakern und hat den Diktator in |
| ist mitverantwortlich für das Elend von Millionen Irakern und hat den Diktator in Bagdad eher g |
| das Elend von Millionen Irakern und hat den Diktator in Bagdad eher gestärkt als geschwächt.{S} |
| r gestärkt als geschwächt.{S} Nun, nach dem Verschwinden des Baath-Regimes, haben die Sanktione |
| m Verschwinden des Baath-Regimes, haben die Sanktionen jede Berechtigung verloren.{S} Der Siche |
| des Baath-Regimes, haben die Sanktionen jede Berechtigung verloren.{S} Der Sicherheitsrat sollt |
| nktionen jede Berechtigung verloren.{S} Der Sicherheitsrat sollte sie schleunigst abschaffen.{S |
| gierung, so viel erscheint gewiss, wird einen solchen Akt der Vernunft nicht honorieren.{S} Die |
| rscheint gewiss, wird einen solchen Akt der Vernunft nicht honorieren.{S} Die UN und ihre Mitgl |
| n Akt der Vernunft nicht honorieren.{S} Die UN und ihre Mitgliedstaaten müssen die Auseinanders |
| ernunft nicht honorieren.{S} Die UN und ihre Mitgliedstaaten müssen die Auseinandersetzung mit |
| Die UN und ihre Mitgliedstaaten müssen die Auseinandersetzung mit der Weltmacht daher in ander |
| aaten müssen die Auseinandersetzung mit der Weltmacht daher in anderen Punkten weiterführen.{S} |
| en.{S} Indem sie jegliche Legitimierung des Überfalls auf den Irak verweigern und die Amerikane |
| s Überfalls auf den Irak verweigern und die Amerikaner auf den Kosten von Okkupation und Wieder |
| Irak verweigern und die Amerikaner auf den Kosten von Okkupation und Wiederaufbau sitzen lasse |
| aufbau sitzen lassen, solange diese auf ihrem unilateralen Irrweg beharren.{S} Das alles mag Ge |
| ch aber ändern, wenn sich erweist, dass die Exporterlöse aus der maroden irakischen Ölindustrie |
| sich erweist, dass die Exporterlöse aus der maroden irakischen Ölindustrie noch lange nicht rei |
| lindustrie noch lange nicht reichen, um den Aufbau des Landes zu tragen.{S} Erst dann wird sich |
| noch lange nicht reichen, um den Aufbau des Landes zu tragen.{S} Erst dann wird sich zeigen, wi |
| nn wird sich zeigen, wie teuer der Irak den Amerikanern ist.{S} UNO-Resolution 1483 zum Irak 20 |
| gegen den Irak / Weltpolitik SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Paradiesber |
| Richter war in Tokelau{S} „Als endlich die grünen Umrisse von Atafu auftauchten, leuchtete ein |
| mrisse von Atafu auftauchten, leuchtete ein Regenbogen über dem Wasser.{S} Fliegende Fische beg |
| tauchten, leuchtete ein Regenbogen über dem Wasser.{S} Fliegende Fische begleiten unser Boot au |
| m Wasser.{S} Fliegende Fische begleiten unser Boot auf den letzten Kilometern.{S} Ein gutes Ome |
| iegende Fische begleiten unser Boot auf den letzten Kilometern.{S} Ein gutes Omen.“{S} Wer hat |
| ser Boot auf den letzten Kilometern.{S} Ein gutes Omen.“{S} Wer hat den Südseeinseltraum noch n |
| ometern.{S} Ein gutes Omen.“{S} Wer hat den Südseeinseltraum noch nicht geträumt?{S} Allerdings |
| träumt?{S} Allerdings kennt kaum jemand die drei Atolle knapp unter dem Äquator.{S} Eine Flugve |
| kaum jemand die drei Atolle knapp unter dem Äquator.{S} Eine Flugverbindung gibt es nicht, nur |
| drei Atolle knapp unter dem Äquator.{S} Eine Flugverbindung gibt es nicht, nur alle paar Wochen |
| bt es nicht, nur alle paar Wochen läuft ein Versorgungsschiff aus Samoa den Archipel an, Anreis |
| n läuft ein Versorgungsschiff aus Samoa den Archipel an, Anreise drei Tage.{S} Schon die Namen |
| hiff aus Samoa den Archipel an, Anreise drei Tage.{S} Schon die Namen der Inseln klingen nach p |
| rchipel an, Anreise drei Tage.{S} Schon die Namen der Inseln klingen nach pazifischer Idylle: A |
| , Anreise drei Tage.{S} Schon die Namen der Inseln klingen nach pazifischer Idylle: Atafu, Nuku |
| er Idylle: Atafu, Nukunonu, Fakaofo.{S} Tausendfünfhundert Polynesier leben in dem halb autonom |
| ewitab vom Tourismus.{S} Frank Küppers, seine Frau und ihr dreijähriger Sohn kommen nicht als T |
| ismus.{S} Frank Küppers, seine Frau und ihr dreijähriger Sohn kommen nicht als Touristen.{S} Kü |
| men nicht als Touristen.{S} Küppers hat eine Stelle als Oberarzt an der Kieler Uniklinik gekünd |
| Küppers hat eine Stelle als Oberarzt an der Kieler Uniklinik gekündigt, um Inseldoktor auf Ataf |
| zu werden.{S} „Wir lechzten beide nach einer längeren Zivilisationspause, wir waren reif für d |
| Zivilisationspause, wir waren reif für die Insel“, sagt seine Frau, die Journalistin Anke Rich |
| se, wir waren reif für die Insel“, sagt seine Frau, die Journalistin Anke Richter.{S} Im Ausste |
| n reif für die Insel“, sagt seine Frau, die Journalistin Anke Richter.{S} Im Aussteigen auf Zei |
| ierte polynesische Dorfgemeinschaft auf einer isolierten Tropeninsel einzugliedern, ein anderes |
| nsel einzugliedern, ein anderes.{S} Von diesem allmählichen Prozess des Verstehens, der Anteil- |
| res.{S} Von diesem allmählichen Prozess des Verstehens, der Anteil- und schließlich Stellungnah |
| em allmählichen Prozess des Verstehens, der Anteil- und schließlich Stellungnahme berichtet Ank |
| Stellungnahme berichtet Anke Richter in ihrem neuen Buch „Tokelau – 200 Tage“.{S} Frei von west |
| Richter in ihrem neuen Buch „Tokelau – 200 Tage“.{S} Frei von westlichem Überlegenheitsgestus |
| trätiert sie sensibel und facettenreich das Leben der Insulaner.{S} Das gemächlich alltägliche, |
| ie sensibel und facettenreich das Leben der Insulaner.{S} Das gemächlich alltägliche, das arbei |
| erborgen konfliktbeladene Zusammenleben einer Gemeinschaft im Zwiespalt zwischen dem Beharren a |
| iner Gemeinschaft im Zwiespalt zwischen dem Beharren auf Identität stiftender Tradition einerse |
| tät stiftender Tradition einerseits und der Zwangsläufigkeit, sich dem von außen eindringenden |
| Neuen nicht verschließen zu können.{S} Ein irdisches Paradies ist Tokelau nicht.{S} Dem steht |
| n der rigide Verhaltens- und Moralkodex der Missionskirchen entgegen.{S} Oder das Beharren der |
| x der Missionskirchen entgegen.{S} Oder das Beharren der Alten gegen die Wünsche der Jungen.{S} |
| skirchen entgegen.{S} Oder das Beharren der Alten gegen die Wünsche der Jungen.{S} Je deutliche |
| n.{S} Oder das Beharren der Alten gegen die Wünsche der Jungen.{S} Je deutlicher die latenten W |
| as Beharren der Alten gegen die Wünsche der Jungen.{S} Je deutlicher die latenten Widersprüche |
| ie Wünsche der Jungen.{S} Je deutlicher die latenten Widersprüche zutage treten, desto schwieri |
| e zutage treten, desto schwieriger wird der Autorin die selbst auferlegte Zurückhaltung der Auß |
| rin die selbst auferlegte Zurückhaltung der Außenstehenden.{S} Als sich die Konflikte in tragis |
| haltung der Außenstehenden.{S} Als sich die Konflikte in tragischer Situation zuspitzten, misch |
| mischt sie sich ein, wissend, dass sie eine Grenze überschreitet, hinter die sie nicht zurück |
| cht, spannend und amüsant vom Leben auf ihrer Tropeninsel, zeichnet nuancierte Porträts der Ins |
| openinsel, zeichnet nuancierte Porträts der Insulaner und weiß ihren Text so sicher und effektv |
| ncierte Porträts der Insulaner und weiß ihren Text so sicher und effektvoll zu strukturieren, d |
| , dass man als Leser bedauert, als nach sieben Monaten die Abschiedsstunde für die Familie des |
| Leser bedauert, als nach sieben Monaten die Abschiedsstunde für die Familie des Inseldoktors sc |
| sieben Monaten die Abschiedsstunde für die Familie des Inseldoktors schlägt.{S} Der übrigens k |
| ten die Abschiedsstunde für die Familie des Inseldoktors schlägt.{S} Der übrigens klinkt sich m |
| Der übrigens klinkt sich mit E-Mails an die Freunde daheim in den Text seiner Frau ein – und tr |
| ch mit E-Mails an die Freunde daheim in den Text seiner Frau ein – und trägt mit seinen knappen |
| Mails an die Freunde daheim in den Text seiner Frau ein – und trägt mit seinen knappen, sarkast |
| in „Paradies“ ist, wie es im Untertitel des Buches heißt, stellt der Text zur Diskussion.{S} Da |
| im Untertitel des Buches heißt, stellt der Text zur Diskussion.{S} Dass es ein „sinkendes“ ist |
| sichtbar langsamen, aber steten Anstieg des Meeresspiegels infolge der Klimaveränderungen werde |
| eten Anstieg des Meeresspiegels infolge der Klimaveränderungen werden die flachen Koralleninsel |
| s infolge der Klimaveränderungen werden die flachen Koralleninseln des Pazifik eines Tages vom |
| die flachen Koralleninseln des Pazifik eines Tages vom Ozean überspült sein.{S} Die Tokelauer |
| rspült sein.{S} Die Tokelauer wissen um diese Perspektive.{S} Und müssen damit leben.{S} HANS–C |
| STOF WÄCHTER{S} ANKE RICHTER: Tokelau – 200 Tage.{S} Bericht aus einem sinkenden Paradies.{S} E |
| TER: Tokelau – 200 Tage.{S} Bericht aus einem sinkenden Paradies.{S} Egmont vgs Verlag, Köln 20 |
| es.{S} Egmont vgs Verlag, Köln 2003.{S} 279 Seiten, 15 farbige Abbildungen, 14,90 Euro SZdigita |
| t vgs Verlag, Köln 2003.{S} 279 Seiten, 15 farbige Abbildungen, 14,90 Euro SZdigital: Alle Rech |
| {S} 279 Seiten, 15 farbige Abbildungen, 14,90 Euro SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeut |
| bige Abbildungen, 14,90 Euro SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Westfalens |
| {S} Westfalens kühle Noblesse{S} Hagen, das Tor zum Sauerland, ist eigentlich nicht sehr eindru |
| ucksvoll, birgt aber wunderbare Schätze der Architektur und Kunst{S} Warum nur Hagen?{S} Diese |
| tektur und Kunst{S} Warum nur Hagen?{S} Diese Stadt ist nicht nur unansehnlich, sie ist auch la |
| ch, sie ist auch langweilig.{S} Es gibt keine westfälische Fachwerkromantik, nur kahlen Wiedera |
| rkromantik, nur kahlen Wiederaufbau.{S} Die alten Schmieden und Fabriken wurden abgerissen.{S} |
| n und Fabriken wurden abgerissen.{S} An ihrer Stelle stehen jetzt Baumärkte.{S} Schnellstraßen |
| Baumärkte.{S} Schnellstraßen fallen von den grünen Höhenzügen ringsum in die Stadt ein, berühre |
| en von den grünen Höhenzügen ringsum in die Stadt ein, berühren die Talsohle, schlagen hohe Brü |
| ügen ringsum in die Stadt ein, berühren die Talsohle, schlagen hohe Brücken an Küchen und Wohnz |
| ins nächste Gewerbegebiet ab und suchen den direkten Anschluss an die Autobahnen, die die Stadt |
| ab und suchen den direkten Anschluss an die Autobahnen, die die Stadt einschnüren.{S} Hagen rec |
| rekten Anschluss an die Autobahnen, die die Stadt einschnüren.{S} Hagen rechnet nicht mit Aufen |
| Durchgangsverkehr.{S} Deswegen trennen sechs Fahrbahnen das Zentrum von dem Stadtpark am Goldb |
| r.{S} Deswegen trennen sechs Fahrbahnen das Zentrum von dem Stadtpark am Goldberg und den sich |
| rennen sechs Fahrbahnen das Zentrum von dem Stadtpark am Goldberg und den sich unmittelbar ansc |
| ießenden Waldwegen.{S} Hagens Mitte ist eine jener banalen Fußgängerzonen der großen Kaufhäuser |
| e ist eine jener banalen Fußgängerzonen der großen Kaufhäuser, Drogerien und Supermärkte.{S} Ih |
| ufhäuser, Drogerien und Supermärkte.{S} Ihre Lebensmittelabteilungen öffnen sich den Passanten: |
| hre Lebensmittelabteilungen öffnen sich den Passanten: Wurst und Käse gibt es im Vorbeigehen.{S |
| rst und Käse gibt es im Vorbeigehen.{S} Das Pflaster ist mit einem Kaugummimosaik überzogen und |
| im Vorbeigehen.{S} Das Pflaster ist mit einem Kaugummimosaik überzogen und nachts flanieren die |
| mimosaik überzogen und nachts flanieren die Ratten zwischen Blumenkübeln und Papierkörben.{S} H |
| oll schöner werden.{S} Deswegen hat man das Rathaus abgerissen – eine jener denkmalwerten, mit |
| len aus den 1960er Jahren.{S} Immerhin: Der Rathausturm mit seiner kaltweiß leuchtenden Glaskro |
| fte stehen bleiben.{S} Daneben entstand eine Mall, an deren Rückseite die Bürgervertretung nun |
| iben.{S} Daneben entstand eine Mall, an deren Rückseite die Bürgervertretung nun ihre Mietbüros |
| entstand eine Mall, an deren Rückseite die Bürgervertretung nun ihre Mietbüros hat.{S} So als |
| eren Rückseite die Bürgervertretung nun ihre Mietbüros hat.{S} So als würde hier nennenswerte A |
| nennenswerte Architektur gebaut, wurde das Baugeschehen bis zur festlichen Eröffnung Tag für T |
| r interessiert sich schon für Hagen?{S} Eine Stadt, die pleite ist und ihr Versprechen, dem Mal |
| agen?{S} Eine Stadt, die pleite ist und ihr Versprechen, dem Maler Emil Schumacher posthum ein |
| dt, die pleite ist und ihr Versprechen, dem Maler Emil Schumacher posthum ein Museum zu bauen, |
| chen, dem Maler Emil Schumacher posthum ein Museum zu bauen, nicht halten können wird.{S} Eine |
| zu bauen, nicht halten können wird.{S} Eine Stadt, von der es noch nicht einmal Ansichtspostka |
| Ansichtspostkarten gibt, weil man sich der gleichwohl vorhandenen Sehenswürdigkeiten nicht bew |
| ehenswürdigkeiten nicht bewusst ist.{S} Eine Stadt ohne funktionierendes Touristenbüro, weil ma |
| S} Kunstverlassener Bezirk{S} Dabei ist dieses touristische Niemandsland durchaus eine Reise we |
| eses touristische Niemandsland durchaus eine Reise wert.{S} Hier wurden einmal ästhetische Maßs |
| al ästhetische Maßstäbe gesetzt.{S} Vor genau 100 Jahren eröffnete der Millionenerbe Karl Ernst |
| etzt.{S} Vor genau 100 Jahren eröffnete der Millionenerbe Karl Ernst Osthaus in der Hochstraße |
| der Millionenerbe Karl Ernst Osthaus in der Hochstraße sein Museum, das Folkwang Museum.{S} Es |
| be Karl Ernst Osthaus in der Hochstraße sein Museum, das Folkwang Museum.{S} Es war weltweit da |
| das Folkwang Museum.{S} Es war weltweit das erste Museum für zeitgenössische Kunst, lange vor L |
| össische Kunst, lange vor Lodz 1929 und dem Museum of Modern Art in New York 1936!{S} Um den „k |
| en „kunstverlassenen Industriebezirk an der Ruhr für das moderne Kunstschaffen“ zu gewinnen, ha |
| assenen Industriebezirk an der Ruhr für das moderne Kunstschaffen“ zu gewinnen, hatte sich Osth |
| haffen“ zu gewinnen, hatte sich Osthaus der Mithilfe des Künstler- Architekten Henry van de Vel |
| winnen, hatte sich Osthaus der Mithilfe des Künstler- Architekten Henry van de Veldes versicher |
| bereits begonnen Historismuspalast, der seine Naturaliensammlung und seine Wohnung aufnehmen so |
| alast, der seine Naturaliensammlung und seine Wohnung aufnehmen sollte, stilllegen lassen.{S} F |
| ehmen sollte, stilllegen lassen.{S} Für dieses pompöse Gehäuse schuf dann der Belgier eine hölz |
| } Für dieses pompöse Gehäuse schuf dann der Belgier eine hölzerne Inneneinrichtung, die organis |
| pompöse Gehäuse schuf dann der Belgier eine hölzerne Inneneinrichtung, die organisch vom Kelle |
| r bis zur Lichtkuppel emporwuchs.{S} In der zentralen Halle platzierte der Bauherr symbolisch e |
| s.{S} In der zentralen Halle platzierte der Bauherr symbolisch einen Brunnen von Georg Minne: D |
| Halle platzierte der Bauherr symbolisch einen Brunnen von Georg Minne: Denn das Museum sollte n |
| sch einen Brunnen von Georg Minne: Denn das Museum sollte nichts weniger als ein „Jungbrunnen d |
| blieb Missionar.{S} Deswegen gehörte zu seinem Museum auch ein Vortragssaal, gestaltet von dem |
| Deswegen gehörte zu seinem Museum auch ein Vortragssaal, gestaltet von dem jungen Peter Behren |
| jungen Peter Behrens.{S} Berühmt wurde der Oberlichtsaal, in dem Osthaus seine erste Trophäe d |
| wurde der Oberlichtsaal, in dem Osthaus seine erste Trophäe der modernen Kunst, Renoirs „Lise“, |
| aal, in dem Osthaus seine erste Trophäe der modernen Kunst, Renoirs „Lise“, präsentierte.{S} Ga |
| Berlin war 1901 überrascht, dass es in der Provinz jemanden gab, der „Meister“ kaufte, noch be |
| „Meister“ kaufte, noch bevor man sie in der Hauptstadt entdeckt hatte.{S} Und Tschudi fragte de |
| t entdeckt hatte.{S} Und Tschudi fragte den ambitionierten Sammler beleidigt: „Warum wollen sie |
| en Sammler beleidigt: „Warum wollen sie das Bild in Hagen begraben?“{S} Doch die Lise blieb nic |
| Das Folkwangmuseum wurde zum Pilgerziel der Modernen, nur in der Stadt selbst begriff man kaum, |
| rde zum Pilgerziel der Modernen, nur in der Stadt selbst begriff man kaum, warum ein Bankiersso |
| er Stadt selbst begriff man kaum, warum ein Bankierssohn seine Millionen in solche Kunst invest |
| egriff man kaum, warum ein Bankierssohn seine Millionen in solche Kunst investierte und sie übe |
| rum ein Bankierssohn seine Millionen in solche Kunst investierte und sie überdies öffentlich ma |
| sie überdies öffentlich machte.{S} Nach dem frühen Tod von Osthaus im Jahr 1921 brachte die Sta |
| en Tod von Osthaus im Jahr 1921 brachte die Stadt nicht die von den Erben gewünschte Kaufsumme |
| hr 1921 brachte die Stadt nicht die von den Erben gewünschte Kaufsumme auf.{S} Essen, Sitz der |
| ewünschte Kaufsumme auf.{S} Essen, Sitz der Kohle- und Stahlkonzerne, sicherte sich den Schatz |
| Kohle- und Stahlkonzerne, sicherte sich den Schatz und den Namen: Folkwang.{S} Bis heute schein |
| lkonzerne, sicherte sich den Schatz und den Namen: Folkwang.{S} Bis heute scheint Hagen durch d |
| kwang.{S} Bis heute scheint Hagen durch den selbstverschuldeten Verlust traumatisiert.{S} Das H |
| verschuldeten Verlust traumatisiert.{S} Das Haus wurde Firmensitz eines Energieunternehmens, di |
| matisiert.{S} Das Haus wurde Firmensitz eines Energieunternehmens, die Inneneinrichtung wurde w |
| e Firmensitz eines Energieunternehmens, die Inneneinrichtung wurde weitgehend entfernt, ab 1929 |
| nach Hagen berufene Maler hatte bis zu seinem Tod 1938 sein Atelier im Haus und musste miterle |
| fene Maler hatte bis zu seinem Tod 1938 sein Atelier im Haus und musste miterleben, wie die Naz |
| lier im Haus und musste miterleben, wie die Nazis das Museum gleichschalteten und seine Werke a |
| us und musste miterleben, wie die Nazis das Museum gleichschalteten und seine Werke als „entart |
| e Nazis das Museum gleichschalteten und seine Werke als „entartete Kunst“ entfernten.{S} 1955 w |
| e Kunst“ entfernten.{S} 1955 wurde dann das kriegsbeschädigte Gebäude als Museum neu eingericht |
| eingerichtet und von 1972 bis ’74 wegen eines Erweiterungsbaus zum Teil abgerissen.{S} Die Rück |
| rweiterungsbaus zum Teil abgerissen.{S} Die Rückbesinnung auf die Geschichte setzte spät, zu sp |
| il abgerissen.{S} Die Rückbesinnung auf die Geschichte setzte spät, zu spät ein.{S} Sukzessive |
| 92 restauriert und rekonstruiert.{S} In der zentralen Brunnenhalle plätschert wieder das Wasser |
| entralen Brunnenhalle plätschert wieder das Wasser.{S} Das organische Museumsmodell wurde aufge |
| nhalle plätschert wieder das Wasser.{S} Das organische Museumsmodell wurde aufgegriffen und für |
| useumsmodell wurde aufgegriffen und für ein reflexives Gemeinschaftskunstwerk zeitgenössischer |
| ssischer Künstler genutzt, die sich mit der Geschichte des Hauses und dem musealen Sammeln ause |
| er genutzt, die sich mit der Geschichte des Hauses und dem musealen Sammeln auseinander setzen. |
| sich mit der Geschichte des Hauses und dem musealen Sammeln auseinander setzen.{S} Inzwischen |
| schen ist das Karl Ernst Osthaus-Museum die eigentliche Tourismuszentrale in Hagen.{S} Alle Akt |
| entliche Tourismuszentrale in Hagen.{S} Alle Aktivitäten, die städtebaulichen, architektonische |
| zentrale in Hagen.{S} Alle Aktivitäten, die städtebaulichen, architektonischen, künstlerischen und wirtschaftlichen Initiativen |
| ischen und wirtschaftlichen Initiativen des Museumsgründers zu vermitteln, gehen vom Haus aus.{ |
| vom Haus aus.{S} Dort bekommt man auch einen Faltplan, der die verschlungenen Wege zu den Baud |
| rt bekommt man auch einen Faltplan, der die verschlungenen Wege zu den Baudenkmalen erläutert.{ |
| altplan, der die verschlungenen Wege zu den Baudenkmalen erläutert.{S} Denn Osthaus Erbe ist we |
| Denn Osthaus Erbe ist weit gestreut.{S} Seine Aufmerksamkeit galt der ganzen Stadt.{S} Er kämpf |
| gestreut.{S} Seine Aufmerksamkeit galt der ganzen Stadt.{S} Er kämpfte für eine moderne Bahnho |
| alt der ganzen Stadt.{S} Er kämpfte für eine moderne Bahnhofsarchitektur und unterlag.{S} Aber |
| und unterlag.{S} Aber zumindest durfte sein Protegé, Jan Thorn Prikker, ein Glasfenster mit de |
| durfte sein Protegé, Jan Thorn Prikker, ein Glasfenster mit dem programmatischen Titel „Der Kün |
| Jan Thorn Prikker, ein Glasfenster mit dem programmatischen Titel „Der Künstler als Lehrer für |
| fenster mit dem programmatischen Titel „Der Künstler als Lehrer für Handel und Industrie“ für d |
| ls Lehrer für Handel und Industrie“ für die Bahnhofshalle entwerfen.{S} In der rußigen Industri |
| für die Bahnhofshalle entwerfen.{S} In der rußigen Industriestadt sollte nach Osthaus Willen „ |
| Leben werden“.{S} So bemühte er sich um ein neues Theater und scheiterte.{S} Der Mäzen mischte |
| um ein neues Theater und scheiterte.{S} Der Mäzen mischte sich in den Kirchenbau ein, konnte ab |
| cheiterte.{S} Der Mäzen mischte sich in den Kirchenbau ein, konnte aber nur durchsetzten, dass |
| ein, konnte aber nur durchsetzten, dass das erste Krematorium in der preußischen Westprovinz vo |
| hsetzten, dass das erste Krematorium in der preußischen Westprovinz von Peter Behrens gebaut wu |
| provinz von Peter Behrens gebaut wurde: Ein Kleinod schwarz-weißen Regelmaßes und ein technisch |
| n Kleinod schwarz-weißen Regelmaßes und ein technisches Wunderwerk, über dessen Automatismus Ma |
| es und ein technisches Wunderwerk, über dessen Automatismus Matisse heftig erschrak.{S} Der Bau |
| utomatismus Matisse heftig erschrak.{S} Der Bau wirkt durch seine schnörkellose Strenge und die |
| heftig erschrak.{S} Der Bau wirkt durch seine schnörkellose Strenge und die Quadratur des Kreis |
| t durch seine schnörkellose Strenge und die Quadratur des Kreises, die alle Mamormosaiken und S |
| schnörkellose Strenge und die Quadratur des Kreises, die alle Mamormosaiken und Sgrafittos erfa |
| hte sich durch Vorträge und Seminare in den Städtebau ein.{S} So vermittelte er Richard Riemers |
| vermittelte er Richard Riemerschmid an die Hagener Textilindustrie.{S} Von der geplanten Arbei |
| an die Hagener Textilindustrie.{S} Von der geplanten Arbeitersiedlung im Wasserlosen Tal wurde |
| en Tal wurden dann allerdings nur 9 von 84 Häuschen errichtet.{S} Die massive Bauweise war zu t |
| ngs nur 9 von 84 Häuschen errichtet.{S} Die massive Bauweise war zu teuer.{S} Heute sind diese |
| ve Bauweise war zu teuer.{S} Heute sind diese Häuser in Privatbesitz, aber das Museum hat es mi |
| sind diese Häuser in Privatbesitz, aber das Museum hat es mit Hilfe der Sparkasse geschafft, ei |
| esitz, aber das Museum hat es mit Hilfe der Sparkasse geschafft, eine Wohnung anzumieten und zu |
| t es mit Hilfe der Sparkasse geschafft, eine Wohnung anzumieten und zu restaurieren: Nun kann m |
| un kann man sich im Museum anmelden, um das kleine Raumwunder zu besichtigen.{S} Folgt man dem |
| Raumwunder zu besichtigen.{S} Folgt man dem Wasserlosen Tal bergauf, erreicht man den Stadtteil |
| m Wasserlosen Tal bergauf, erreicht man den Stadtteil Emst und die Siedlung Hohenhagen, die Kün |
| uf, erreicht man den Stadtteil Emst und die Siedlung Hohenhagen, die Künstlerkolonie von Hagen. |
| tteil Emst und die Siedlung Hohenhagen, die Künstlerkolonie von Hagen.{S} Dort oben ließ sich d |
| ische Residenz, den Hohenhof, bauen.{S} Der Kontrast zwischen der dunklen Natursteinfassade mit |
| henhof, bauen.{S} Der Kontrast zwischen der dunklen Natursteinfassade mit den tiefgezogenen Sch |
| t den tiefgezogenen Schieferdächern und den hellen Räumen im Innern könnte nicht größer sein: W |
| nte nicht größer sein: Weißer Marmor in der polygonalen Eingangshalle, eine weißes Ecktreppenha |
| gangshalle, eine weißes Ecktreppenhaus, ein tagheller Meditationsraum vor Hodlers Gemälde „Die |
| er Meditationsraum vor Hodlers Gemälde „Die Auserwählten“, ein in Rosatönen auf Vuillards „Herb |
| ne Arbeitszimmer Osthaus’ mit Blick auf den Garten, wo einst Maillols erste Steinskulptur, die |
| ur, die Sérénité, posierte.{S} Anstelle des schönen steinernen Akts, der nach Osthaus Tod nach |
| hrte, düster expressionistische Grabmal des Hausherren.{S} Alles im Haus hatte seinen Bezug zur |
| des Hausherren.{S} Alles im Haus hatte seinen Bezug zur Kunst.{S} Die Bilder, Reliefs, Kachelb |
| m Haus hatte seinen Bezug zur Kunst.{S} Die Bilder, Reliefs, Kachelbilder und Glasmalereien war |
| Dekor, sondern integrierter Bestandteil der Architektur.{S} Ein gartenseitiger Lichtgang ersetz |
| } Ein gartenseitiger Lichtgang ersetzte den Flur und erweiterte die Räume zu den mäandernden Te |
| htgang ersetzte den Flur und erweiterte die Räume zu den mäandernden Terrassen und Pergolen des |
| te den Flur und erweiterte die Räume zu den mäandernden Terrassen und Pergolen des Parks.{S} Wa |
| den mäandernden Terrassen und Pergolen des Parks.{S} Was hier in den letzten Jahren liebevoll |
| und Pergolen des Parks.{S} Was hier in den letzten Jahren liebevoll restauriert und dank großz |
| blesse.{S} Zeitgenossen fühlten sich an den Hof eines Sonnenkönigs versetzt, wenn sie von einem |
| S} Zeitgenossen fühlten sich an den Hof eines Sonnenkönigs versetzt, wenn sie von einem befrack |
| nes Sonnenkönigs versetzt, wenn sie von einem befrackten Diener mit Tee aus handgetriebenen Sil |
| n Silberkannen bewirtet wurden, während der berühmte Tänzer Sacharoff auf den Altanen seine eur |
| hrend der berühmte Tänzer Sacharoff auf den Altanen seine eurythmische Bewegungskunst zelebrier |
| rühmte Tänzer Sacharoff auf den Altanen seine eurythmische Bewegungskunst zelebrierte.{S} Der K |
| thmische Bewegungskunst zelebrierte.{S} Der Kulturkritiker Karl Scheffler resümierte: „Es ist e |
| te: „Es ist etwas wie Kapellenmystik in den Salons, Museumsatmosphäre in den Herrenzimmern und |
| tik in den Salons, Museumsatmosphäre in den Herrenzimmern und Palaischarakter in den Speisezimm |
| en Herrenzimmern und Palaischarakter in den Speisezimmern...die Menschen, die in diesem Interie |
| Palaischarakter in den Speisezimmern...die Menschen, die in diesem Interieurs ständig weilen, |
| Van de Veldes Gesamtkunstwerk, das auch die Kleidung der Hausherrin betraf, konnte schon als ex |
| Gesamtkunstwerk, das auch die Kleidung der Hausherrin betraf, konnte schon als exklusive Zwang |
| werden.{S} Ein wenig hat Osthaus gegen die strenge Linie und das kalte Weiß rebelliert.{S} Er |
| hat Osthaus gegen die strenge Linie und das kalte Weiß rebelliert.{S} Er ließ Thorn Prikker die |
| iß rebelliert.{S} Er ließ Thorn Prikker die Decke des Arbeitszimmers in einem fast orientalisch |
| ert.{S} Er ließ Thorn Prikker die Decke des Arbeitszimmers in einem fast orientalischen Muster |
| Prikker die Decke des Arbeitszimmers in einem fast orientalischen Muster ausmalen und auch im S |
| immer wurde zum Entsetzen van de Veldes eine Bemalung mit Faunen und Nixen in Erwägung gezogen. |
| mpulses“.{S} Dank Leihgaben können auch die exotischen und kunstgewerblichen Leidenschaften von |
| schaften von Osthaus beleuchtet werden: Seine Sammlung afrikanischer und fernöstlicher Plastik, |
| Plastik, seine orientalische Keramiken, die kostbaren Stoffe, die Arbeiten der von ihm finanzie |
| lische Keramiken, die kostbaren Stoffe, die Arbeiten der von ihm finanzierten Hagener Silbersch |
| nd baute.{S} Le Corbusier ließ sich von ihrer klaren Geometrie zu seinem „Modulor“ inspirieren. |
| inem „Modulor“ inspirieren.{S} Und auch die Villen, die Peter Behrens für den Freundeskreis von |
| auch die Villen, die Peter Behrens für den Freundeskreis von Osthaus schuf, haben mit ihrer sc |
| undeskreis von Osthaus schuf, haben mit ihrer schlichten Monumentalität die Architekturgeschich |
| ben mit ihrer schlichten Monumentalität die Architekturgeschichte der Moderne maßgeblich gepräg |
| onumentalität die Architekturgeschichte der Moderne maßgeblich geprägt.{S} Die Siedlung Hohenha |
| chte der Moderne maßgeblich geprägt.{S} Die Siedlung Hohenhagen ist so etwas wie ein Freilichtm |
| ie Siedlung Hohenhagen ist so etwas wie ein Freilichtmuseum protomoderner Baukunst.{S} Was wäre |
| unst.{S} Was wäre gewesen, wenn Osthaus seinen Traum hätte erfüllen können, die Waldinsel in de |
| aus seinen Traum hätte erfüllen können, die Waldinsel in der Mitte der Siedlung mit einem gläse |
| hätte erfüllen können, die Waldinsel in der Mitte der Siedlung mit einem gläsernen Turm von Bru |
| llen können, die Waldinsel in der Mitte der Siedlung mit einem gläsernen Turm von Bruno Taut zu |
| Waldinsel in der Mitte der Siedlung mit einem gläsernen Turm von Bruno Taut zu krönen?{S} Nach |
| Turm von Bruno Taut zu krönen?{S} Nach dem ersten Weltkrieg wollte der Kunstbesessene vor sein |
| en?{S} Nach dem ersten Weltkrieg wollte der Kunstbesessene vor seinem Villentor eine Reformschu |
| Weltkrieg wollte der Kunstbesessene vor seinem Villentor eine Reformschule einrichten.{S} Die „ |
| der Kunstbesessene vor seinem Villentor eine Reformschule einrichten.{S} Die „Folkwangschule“ s |
| ärten haben, Werkstätten, Museumsgänge, ein Observatorium und im Zentrum den symbolisch gläsern |
| Zentrum den symbolisch gläsernen „Turm der Andacht“.{S} Doch auch dieses Projekt scheiterte an |
| sernen „Turm der Andacht“.{S} Doch auch dieses Projekt scheiterte an der Zeit und den Finanzen. |
| Doch auch dieses Projekt scheiterte an der Zeit und den Finanzen.{S} Taut kam gar nicht erst z |
| eses Projekt scheiterte an der Zeit und den Finanzen.{S} Taut kam gar nicht erst zum Bauen.{S} |
| kam gar nicht erst zum Bauen.{S} Stünde der prismatische Glasturm, die ganz Welt wüsste von den |
| sche Glasturm, die ganz Welt wüsste von den Wundern Hagens zu berichten.{S} Alles Hässliche wär |
| von den Wundern Hagens zu berichten.{S} Alles Hässliche wäre vergessen.{S} IRA MAZZONI{S} Karl |
| aus machte{S} das unbedeutende Hagen zu einer Kunststätte von Rang.{S} Davon zeugen heute noch |
| tern, der Van de Velde-Bau Hohenhof und das Bahnhoffenster von Prikker.{S} Die Brunnenhalle im |
| und das Bahnhoffenster von Prikker.{S} Die Brunnenhalle im Museum soll die Frische der einst j |
| ker.{S} Die Brunnenhalle im Museum soll die Frische der einst jungen Kultur symbolisieren.{S} F |
| Brunnenhalle im Museum soll die Frische der einst jungen Kultur symbolisieren.{S} Fotos: Keom{S |
| Ernst Osthaus-Museum Hagen, Hochstraße 73, 58095 Hagen.{S} Tel. 02331/207 3131. www.keom.de{S} |
| .hagen.de Hagen / Kommunales SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} 1. Bundesli |
| ock{S} VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg{S} 1860 München – VfL Bochum{S} Borussia Dortmund – Energi |
| L Wolfsburg 33 13 7 13 39:40 46{S} 9(8) 1860 München 33 12 9 12 42:48 45{S} 10(10) VfL Bochum 3 |
| e Cottbus 33 7 8 18 33:63 29 SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Stoibers ka |
| {S} Stoibers kalkulierte Bühnen-Show{S} Die Zusage für ein Staatstheater in Nürnberg löst in Fr |
| lkulierte Bühnen-Show{S} Die Zusage für ein Staatstheater in Nürnberg löst in Franken Begeister |
| turreferentin Julia Lehner kürzlich bei einer Tagung des Deutschen Bühnenvereins.{S} Wo man hin |
| Julia Lehner kürzlich bei einer Tagung des Deutschen Bühnenvereins.{S} Wo man hinblicke drohte |
| schen Städten Theaterschließungen, sagt die CSU-Politikerin.{S} Dagegen sei das, was in ihrer S |
| Politikerin.{S} Dagegen sei das, was in ihrer Stadt nun geschehe, „ein tolles, wirklich ein gan |
| adt nun geschehe, „ein tolles, wirklich ein ganz tolles Signal“.{S} Seit Donnerstagabend steht |
| ss ein seit Jahrzehnten gehegter Wunsch der Franken erfüllt wird: Das städtische Theater Nürnbe |
| hegter Wunsch der Franken erfüllt wird: Das städtische Theater Nürnberg wird in den Rang eines |
| Das städtische Theater Nürnberg wird in den Rang eines Staatstheaters erhoben.{S} Das darf über |
| ische Theater Nürnberg wird in den Rang eines Staatstheaters erhoben.{S} Das darf über Franken |
| g gesehen werden.{S} Denn erstmals seit dem Ende der Monarchie in Bayern vor 80 Jahren wird dam |
| werden.{S} Denn erstmals seit dem Ende der Monarchie in Bayern vor 80 Jahren wird damit eine B |
| it dem Ende der Monarchie in Bayern vor 80 Jahren wird damit eine Bühne außerhalb Münchens zum |
| chie in Bayern vor 80 Jahren wird damit eine Bühne außerhalb Münchens zum Staatstheater.{S} Vor |
| mund Stoiber nach Nürnberg gekommen, um der örtlichen Industrie- und Handelskammer zum 100-jähr |
| Handelskammer zum 100-jährigen Bestehen ihrer Kulturstiftung zu gratulieren und zugleich selbst |
| tung zu gratulieren und zugleich selbst eine Auszeichnung entgegenzunehmen.{S} Für Außenstehend |
| beim Festakt im vollbesetzten Opernhaus die entscheidenden Sätze aus, die er nach Angaben der K |
| eidenden Sätze aus, die er nach Angaben der Kulturreferentin Lehner, „persönlich und erst in al |
| edemanuskript geschrieben hatte“.{S} In einem Stufenplan sollen demnach die Staatstheaterpläne |
| .{S} In einem Stufenplan sollen demnach die Staatstheaterpläne so bald als möglich umgesetzt we |
| aune, kündigte Stoiber auch gleich noch mehr Mittel für die Musikhochschule Nürnberg-Augsburg a |
| toiber auch gleich noch mehr Mittel für die Musikhochschule Nürnberg-Augsburg an.{S} Für Nürnbe |
| atzierter Coup in Wahlkampfzeiten“ , so die Nürnberger Nachrichten, außer dem wohlklingenden Ti |
| , so die Nürnberger Nachrichten, außer dem wohlklingenden Titel Staatstheater auch finanzielle |
| elle Konsequenzen haben.{S} Zuletzt gab die Stadt 28 Millionen Euro jährlich für die Drei-Spart |
| quenzen haben.{S} Zuletzt gab die Stadt 28 Millionen Euro jährlich für die Drei-Sparten-Bühne a |
| ie Stadt 28 Millionen Euro jährlich für die Drei-Sparten-Bühne aus.{S} Nach Stoibers Vorstellun |
| ach Stoibers Vorstellungen wird künftig der Freistaat die Hälfte des Etats bestreiten.{S} Kultu |
| orstellungen wird künftig der Freistaat die Hälfte des Etats bestreiten.{S} Kultur sei schließl |
| bestreiten.{S} Kultur sei schließlich „kein Luxus, sondern für Bayern ein herausragender Stand |
| ießlich „kein Luxus, sondern für Bayern ein herausragender Standortfaktor“.{S} Mit seiner Ankün |
| herausragender Standortfaktor“.{S} Mit seiner Ankündigung löste der Ministerpräsident in Nürnb |
| aktor“.{S} Mit seiner Ankündigung löste der Ministerpräsident in Nürnberg kollektive Begeisteru |
| enminister Günther Beckstein sprang bei der Verkündigung im Opernhaus als erster von seinem Sit |
| erkündigung im Opernhaus als erster von seinem Sitz auf, um begeistert zu applaudieren.{S} Ober |
| S} Generalintendant Wulf Konold meinte, sein Theater spiele künftig „in einer anderen Liga“.{S} |
| meinte, sein Theater spiele künftig „in einer anderen Liga“.{S} Auch in den lokalen Medien wird |
| tig „in einer anderen Liga“.{S} Auch in den lokalen Medien wird Stoibers Coup nachhaltig gefeie |
| ibers Coup nachhaltig gefeiert.{S} Wann der Titel offiziell gilt und die freistaatlichen Millio |
| n, ist noch unklar, hieß es gestern aus dem Kunstministerium.{S} Kulturreferentin Lehner will d |
| ndlungsebene ganz schnell klären“, wozu ihr OB Maly gleich den Auftrag erteilt hat.{S} Zugleich |
| chnell klären“, wozu ihr OB Maly gleich den Auftrag erteilt hat.{S} Zugleich kündigte der Ratha |
| ftrag erteilt hat.{S} Zugleich kündigte der Rathauschef an, mit den künftig einzusparenden Mill |
| t den künftig einzusparenden Millionen „den Kulturstandort Nürnberg weiter zu stärken“.{S} Gene |
| Generalintendant Konold mahnte an, mit dem Titel Staatstheater müsse „auch ein Qualitätssprung |
| mit dem Titel Staatstheater müsse „auch ein Qualitätssprung verbunden sein“.{S} Die städtischen |
| ein Qualitätssprung verbunden sein“.{S} Die städtischen Bühnen Nürnberg, darunter das Opernhaus |
| e städtischen Bühnen Nürnberg, darunter das Opernhaus, werden zum Staatstheater erhoben.{S} Der |
| s, werden zum Staatstheater erhoben.{S} Der Freistaat beteiligt sich damit am Zuschussbedarf.{S |
| he Bühnen Nürnberg / Theater SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Preise |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Die Preise von Cannes{S} Zum Abschluss der 56. Filmfest |
| von Gus Van Sant (USA){S} Großer Preis der Jury: „Uzak“ (Distant) von Nuri Bilge Ceylan (Türke |
| res“ von Denys Arcand (Kanada){S} Preis der Jury: „At Five In The Afternoon“ von Samira Makhmal |
| ra Makhmalbaf (Iran){S} Caméra d’Or für den besten Debütfilm: „Reconstruction“ von Christoffer |
| olanas (Argentinien){S} Bester Kurzfilm der Reihe „Cinéfondation“: „Run Rabbit Run“ (Bezi Zeko |
| ) von Pavle Vuckovic (Serbien){S} Preis der Reihe „Un certain regard“: „La meilleure jeunesse“ |
| arco Tullio Giordana (Italien){S} Preis der ökumenischen Jury: „At Five In The Afternoon“ von S |
| stival International du Film SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} HEUTE{S} FE |
| Tristan und Isolde“ unter Thielemann an der Staatsoper Wien Seite 15/11{S} LITERATUR{S} Nackt a |
| n an Berlin{S} Seite 16/12{S} MEDIEN{S} Der verführerische Moloch{S} Das Fernsehen berauscht si |
| MEDIEN{S} Der verführerische Moloch{S} Das Fernsehen berauscht sich am Charme von Sankt Peters |
| } www.sueddeutsche.de/kultur SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} König Leer{ |
| Chef Jacob ist in Bedrängnis geraten{S} Die Worte waren euphorisch: Es sei, hat Gus Van Sant am |
| gabend im Grand Lumière erklärt, als er seine Goldene Palme entgegennahm, immer schon sein Wuns |
| Goldene Palme entgegennahm, immer schon sein Wunsch gewesen, in Cannes zu gewinnen.{S} Er sah a |
| } Er sah aber dabei aus, als habe er in eine Zitrone gebissen.{S} Entweder hat er derzeit perma |
| er derzeit permanent schlechte Laune – sein Film, „Elephant“, würde das bestätigen – oder er h |
| würde das bestätigen – oder er hat sich diesen Augenblick irgendwie anders vorgestellt in seine |
| enblick irgendwie anders vorgestellt in seinen Träumen.{S} Den diesjährigen Wettbewerb in Canne |
| nders vorgestellt in seinen Träumen.{S} Den diesjährigen Wettbewerb in Cannes zu gewinnen, war |
| werb in Cannes zu gewinnen, war nämlich keine große Kunst.{S} An den Preisen gibt es nicht viel |
| n, war nämlich keine große Kunst.{S} An den Preisen gibt es nicht viel zu meckern, außer, dass |
| eer ausging: Dass Samira Makhmalbaf für ihr Stück über Frauen in Afghanistan „At Five in the Af |
| Afghanistan „At Five in the Afternoon“ einen Preis bekommen würde, war klar und ist auch richt |
| o.{S} Für „Uzak“ von Nuri Bilge Ceylan, dem gelungensten Exempel eines traditionellen europäisc |
| Bilge Ceylan, dem gelungensten Exempel eines traditionellen europäischen Kinos, gilt dasselbe. |
| ilt dasselbe.{S} Van Sants Film lief in der ersten Woche und war einer der ersten Filme im Wett |
| s Film lief in der ersten Woche und war einer der ersten Filme im Wettbewerb, denen man den Sie |
| r ersten Filme im Wettbewerb, denen man den Sieg wünschen mochte.{S} Die Favoriten waren „Les i |
| denen man den Sieg wünschen mochte.{S} Die Favoriten waren „Les invasions barbares“, fürs Dreh |
| ikanismusverdacht geraten.{S} Wenn sich die Jury gegen „Dogville“ entschieden hat, liegt das ni |
| rgh und Konsorten ihm einfach nicht auf den Leim gegangen sind.{S} Von Triers Studien in Sachen |
| Von Triers Studien in Sachen Brecht in allen Ehren: Der Angriff auf die amerikanischen Werte, |
| tudien in Sachen Brecht in allen Ehren: Der Angriff auf die amerikanischen Werte, mit dem er „D |
| Brecht in allen Ehren: Der Angriff auf die amerikanischen Werte, mit dem er „Dogville“ ins Ges |
| at nie stattgefunden.{S} Ausbeutung ist keine amerikanische Erfindung, auch dann nicht, wenn si |
| ichard-Nixon-Foto vorkommt.{S} Aber mit seiner Energie, seiner Lust, von der Welt zu erzählen, |
| o vorkommt.{S} Aber mit seiner Energie, seiner Lust, von der Welt zu erzählen, stand von Trier |
| er mit seiner Energie, seiner Lust, von der Welt zu erzählen, stand von Trier im Wettbewerb in |
| ählen, stand von Trier im Wettbewerb in der Tat so ziemlich allein da.{S} Der Weinstein-Variety |
| rb in der Tat so ziemlich allein da.{S} Der Weinstein-Variety-Bund{S} Nun kann man natürlich un |
| kann man natürlich unken, es habe sich das Gerücht bestätigt, zur Kühlung des amerikanischen U |
| sich das Gerücht bestätigt, zur Kühlung des amerikanischen Unmuts über die mangelnde Präsenz an |
| Kühlung des amerikanischen Unmuts über die mangelnde Präsenz an der Croisette werde die Festiv |
| angelnde Präsenz an der Croisette werde die Festivalleitung darauf drängen, dass sich die Jury |
| stivalleitung darauf drängen, dass sich die Jury für einen der Amerikaner entscheide.{S} Clint |
| darauf drängen, dass sich die Jury für einen der Amerikaner entscheide.{S} Clint Eastwood wäre |
| aner entscheide.{S} Clint Eastwood wäre der andere Anwärter gewesen, denn Vincent Gallos „The B |
| Gallos „The Brown Bunny“ kam, obwohl er manches Cineastenherz höher schlagen ließ, nicht wirkli |
| ar Variety inzwischen zu entnehmen – in der Mitte des Festivals begann man dort mit demonstrati |
| inzwischen zu entnehmen – in der Mitte des Festivals begann man dort mit demonstrativen Venedi |
| nicht ganz korrekt.{S} Und dann kommen diese Andeutungen ja auch von einem, der beleidigt ist: |
| Weinsteins „The Station Agent“wurde für den Wettbewerb abgelehnt.{S} Niemand hat die Filme, die |
| en Wettbewerb abgelehnt.{S} Niemand hat die Filme, die er ins Spiel brachte, Tarantinos und den |
| esehen; vielleicht wären auch sie nicht die Rettung gewesen für diesen trostlosen Wettbewerb.{S |
| auch sie nicht die Rettung gewesen für diesen trostlosen Wettbewerb.{S} Es ist ja wahrlich nic |
| } Es ist ja wahrlich nicht so, als wäre alles Gold, was aus dem Hause Weinstein kommt – siehe „ |
| nicht so, als wäre alles Gold, was aus dem Hause Weinstein kommt – siehe „Chicago“.{S} Trotzde |
| sich zwar taub, aber Weinstein hat auf jeden Fall das Selbstbewusstsein, ein paar Dinge beim N |
| taub, aber Weinstein hat auf jeden Fall das Selbstbewusstsein, ein paar Dinge beim Namen zu nen |
| t auf jeden Fall das Selbstbewusstsein, ein paar Dinge beim Namen zu nennen, die sich sonst kei |
| liche Interessen – diesmal hielten sich die Verleiher beim Filmkauf stark zurück.{S} Das Festiv |
| erleiher beim Filmkauf stark zurück.{S} Das Festival ist die Plattform, von der aus Filme in di |
| mkauf stark zurück.{S} Das Festival ist die Plattform, von der aus Filme in die Welt geschossen |
| ist die Plattform, von der aus Filme in die Welt geschossen werden.{S} Das setzt voraus, dass e |
| erden.{S} Das setzt voraus, dass es für alle Beteiligten eine große Sache ist, dabei zu sein.{S |
| zt voraus, dass es für alle Beteiligten eine große Sache ist, dabei zu sein.{S} Jacob kann sich |
| n sich allerlei erlauben – wenn er aber den Rang von Cannes als größtes Filmereignis der Welt a |
| ang von Cannes als größtes Filmereignis der Welt aufs Spiel setzt, hat er sich in arge Bedrängn |
| e Bedrängnis manövriert.{S} Jacob, seit mehr als 40 Jahren dabei, hat die Zeichen der Zeit noch |
| cob, seit mehr als 40 Jahren dabei, hat die Zeichen der Zeit noch nicht so richtig erkannt: Noc |
| hr als 40 Jahren dabei, hat die Zeichen der Zeit noch nicht so richtig erkannt: Noch vor ein pa |
| noch nicht so richtig erkannt: Noch vor ein paar Jahren hat er von Cannes aus die Festivalwelt |
| r ein paar Jahren hat er von Cannes aus die Festivalwelt regieren dürfen.{S} Inzwischen ist abe |
| en Wind sorgt und im Februar sicherlich einige Filme für seinen Wettbewerb gewonnen hat, die Ca |
| im Februar sicherlich einige Filme für seinen Wettbewerb gewonnen hat, die Cannes gut gestande |
| Werk und versucht – nicht ohne Erfolg – alle Vorwürfe zu widerlegen, die man ihm in zwanzig Jah |
| Vorwürfe zu widerlegen, die man ihm in zwanzig Jahren Berlinale gemacht hat.{S} Nun wäre es ei |
| ur Gilles Jacobs Spezlwirtschaft hinter den Kulissen und seine manchmal etwas merkwürdigen Präf |
| Spezlwirtschaft hinter den Kulissen und seine manchmal etwas merkwürdigen Präferenzen haben ver |
| es liefen.{S} Fest steht aber nur, dass diese Auswahl unmöglich die beste sein kann, die das We |
| wahl unmöglich die beste sein kann, die das Weltkino derzeit zu bieten hat.{S} Insofern ist auc |
| eit zu bieten hat.{S} Insofern ist auch diese trostlose Auswahl noch ein Spiegel dessen, was ge |
| n ist auch diese trostlose Auswahl noch ein Spiegel dessen, was gedreht wurde.{S} Vielleicht is |
| wurde.{S} Vielleicht ist das, was auch den besseren Filmen fehlte, gar nicht da – ein Kino, da |
| besseren Filmen fehlte, gar nicht da – ein Kino, dass aus einer Aufbruchstimmung entsteht, in |
| hlte, gar nicht da – ein Kino, dass aus einer Aufbruchstimmung entsteht, in dem auch in den düs |
| fbruchstimmung entsteht, in dem auch in den düsteren Momenten noch Lust und Spieltrieb zu erken |
| pieltrieb zu erkennen sind.{S} Auch für einen bissigen Blick auf die Welt, echte Provokation, b |
| d.{S} Auch für einen bissigen Blick auf die Welt, echte Provokation, braucht man Energie.{S} Au |
| rovokation, braucht man Energie.{S} Aus allen Ecken der Welt schwappte Weltuntergangsstimmung i |
| braucht man Energie.{S} Aus allen Ecken der Welt schwappte Weltuntergangsstimmung in den Festiv |
| elt schwappte Weltuntergangsstimmung in den Festivalpalast, und die hatten auch die amerikanisc |
| den Festivalpalast, und die hatten auch die amerikanischen Filme, die im Wettbewerb waren: East |
| ältnisse extrem düstere Perspektive auf das Recht des Stärkeren entwickelt, und bestimmt Gus Va |
| xtrem düstere Perspektive auf das Recht des Stärkeren entwickelt, und bestimmt Gus Van Sants „E |
| ungeheuer kunstvoll gemachtes Portrait der Hoffnungslosigkeit gedreht hat.{S} Die schlechten K |
| der Hoffnungslosigkeit gedreht hat.{S} Die schlechten Kritiken, die „Elephant“ bekommen hat, z |
| nt“ bekommen hat, zielten vor allem auf die Ratlosigkeit angesichts des Massakers von Littleton |
| r allem auf die Ratlosigkeit angesichts des Massakers von Littleton ab, die Van Sant in Bilder |
| die Van Sant in Bilder gefasst hat.{S} Das stärkste Argument für „Elephant“ ist, dass einen Li |
| n mal ratlos zurück lässt – niemand hat ein Rezept parat, wie man die Welt ändern kann.{S} Viel |
| – niemand hat ein Rezept parat, wie man die Welt ändern kann.{S} Vielleicht ist sie wirklich au |
| ann.{S} Vielleicht ist sie wirklich aus den Fugen geraten, und das, was man auf den Leinwänden |
| den Fugen geraten, und das, was man auf den Leinwänden des Festivalpalasts gesehen hat, beweist |
| en, und das, was man auf den Leinwänden des Festivalpalasts gesehen hat, beweist, dass sich die |
| palasts gesehen hat, beweist, dass sich die Filmemacher nicht mehr zurechtfinden zwischen einem |
| acher nicht mehr zurechtfinden zwischen einem Europa in der Wirtschaftskrise, Amerika auf Konfr |
| zurechtfinden zwischen einem Europa in der Wirtschaftskrise, Amerika auf Konfrontationskurs un |
| ise, Amerika auf Konfrontationskurs und einer Filmindustrie, die permanent danach verlangt, all |
| , aufregender werden.{S} Eines muss man diesem Festival lassen, auch, wenn’s eher aufs Konto de |
| al lassen, auch, wenn’s eher aufs Konto der Jury geht: Mit „Elephant“ hat jener Film gewonnen , |
| Konto der Jury geht: Mit „Elephant“ hat jener Film gewonnen , der das am besten einfängt – die |
| gewonnen , der das am besten einfängt – die Orientierungslosigkeit, mit der wir zusehen, wie un |
| losigkeit, mit der wir zusehen, wie uns die Welt entgleitet.{S} SUSAN VAHABZADEH 56. Festival I |
| stival International du Film SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Basketball- |
| ap wird verschoben{S} Bamberg – Die für den heutigen Samstag geplante Premiere der Basketball-S |
| den heutigen Samstag geplante Premiere der Basketball-Soap „Punkt für Punkt“ des E.T.A.-Hoffma |
| rs muss verschoben werden.{S} Grund ist der Halbfinal-Einzug des Bundesliga-Teams TSK universa |
| Rainer Lewandowski bekannt gab, sei es den Profis nicht möglich, „zur gleichen Zeit in einem H |
| is nicht möglich, „zur gleichen Zeit in einem Halbfinale und einem Theaterstück“ zu spielen.{S} |
| r gleichen Zeit in einem Halbfinale und einem Theaterstück“ zu spielen.{S} Lewandowski ist Regi |
| {S} Lewandowski ist Regisseur und Autor der Basketball- Soap, die im Bamberger „Forum“ auf die |
| all- Soap, die im Bamberger „Forum“ auf die Bühne kommen soll und in der die Bundesliga-Profis |
| m“ auf die Bühne kommen soll und in der die Bundesliga-Profis sich selbst spielen werden.{S} Nä |
| ist jetzt der 5. Juni – aber nur, wenn die Bamberger Basketballer nicht auch noch ins Endspiel |
| s Endspiel einziehen.{S} prz SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Bayerische |
| chtigen Moment{S} Martin nimmt sich vor jedem Wurf viel Zeit.{S} Er ist Pétanque-Spieler, und e |
| ent{S} Martin nimmt sich vor jedem Wurf viel Zeit.{S} Er ist Pétanque-Spieler, und es ist sehr |
| nehmen.{S} Er steht da wie angewurzelt, die Beine fest aneinander gepresst.{S} Seine Augen verz |
| die Beine fest aneinander gepresst.{S} Seine Augen verziehen sich zu Schlitzen, er tastet mit |
| litzen, er tastet mit prüfenden Blicken das Terrain nach Unebenheiten ab.{S} Martin konzentrier |
| chtennisballgroße Zielkugel aus Holz in sechs Metern Entfernung, lässt er nicht mehr aus den Au |
| ern Entfernung, lässt er nicht mehr aus den Augen.{S} Martin ballt seine Hand zu einer Faust un |
| cht mehr aus den Augen.{S} Martin ballt seine Hand zu einer Faust und führt sie zum Mund.{S} Se |
| en Augen.{S} Martin ballt seine Hand zu einer Faust und führt sie zum Mund.{S} Seine Backen plu |
| einer Faust und führt sie zum Mund.{S} Seine Backen plustern sich auf.{S} Er atmet wärmende Lu |
| sich auf.{S} Er atmet wärmende Luft in seine Hand.{S} Es ist frisch an diesem Sonntagmorgen.{S |
| Luft in seine Hand.{S} Es ist frisch an diesem Sonntagmorgen.{S} Er kniet sich erneut hin.{S} E |
| morgen.{S} Er kniet sich erneut hin.{S} Ein letzter Moment der Konzentration, die entscheidende |
| sich erneut hin.{S} Ein letzter Moment der Konzentration, die entscheidende Phase, die über Si |
| } Ein letzter Moment der Konzentration, die entscheidende Phase, die über Sieg und Niederlage e |
| ieg und Niederlage entscheiden kann.{S} Die Kugel, fest mit seinen Fingern umklammert, führt er |
| ntscheiden kann.{S} Die Kugel, fest mit seinen Fingern umklammert, führt er an seinen Mund, so |
| seinen Fingern umklammert, führt er an seinen Mund, so als wolle er ihr etwas zuflüstern.{S} D |
| o als wolle er ihr etwas zuflüstern.{S} Der Arm senkt sich, schwingt nach hinten und schnellt u |
| ich zurück.{S} Im richtigen Moment muss die Kugel nun losgelassen werden.{S} Die Höhe des Abwur |
| ss die Kugel nun losgelassen werden.{S} Die Höhe des Abwurfs muss stimmen, aber auch die Stärke |
| gel nun losgelassen werden.{S} Die Höhe des Abwurfs muss stimmen, aber auch die Stärke und die |
| öhe des Abwurfs muss stimmen, aber auch die Stärke und die Richtung.{S} „Nur das richtige Zusam |
| muss stimmen, aber auch die Stärke und die Richtung.{S} „Nur das richtige Zusammenspiel dieser |
| ch die Stärke und die Richtung.{S} „Nur das richtige Zusammenspiel dieser Komponenten führt zum |
| ung.{S} „Nur das richtige Zusammenspiel dieser Komponenten führt zum Erfolg.{S} Man muss im ric |
| Erfolg.{S} Man muss im richtigen Moment die richtige Kugel werfen können,“ sagt Martin.{S} Dies |
| e Kugel werfen können,“ sagt Martin.{S} Diesem Schauspiel konnten Zuschauer am Sonntag im Hofga |
| {S} Neben Martin, dem Medizin-Studenten der Uni München, hatten 81 weitere Pétanque-Begeisterte |
| ête, im Eins-gegen-Eins-Modus statt.{S} Der Sport, der sich einer wachsenden Begeisterung erfre |
| ins-Modus statt.{S} Der Sport, der sich einer wachsenden Begeisterung erfreut, ist in Deutschla |
| , ist in Deutschland trotzdem aber noch eine Randerscheinung.{S} Zum Vergleich: Frankreich hat |
| eder, Deutschland nur 12000.{S} Nun bei der Kugelwurf Union{S} Martin gehört trotz seines junge |
| Kugelwurf Union{S} Martin gehört trotz seines jungen Alters zu den erfahrenen Spielern an dies |
| in gehört trotz seines jungen Alters zu den erfahrenen Spielern an diesem Wochenende.{S} Seit ü |
| en Alters zu den erfahrenen Spielern an diesem Wochenende.{S} Seit über zehn Jahren versucht de |
| Spielern an diesem Wochenende.{S} Seit über zehn Jahren versucht der 21-Jährige, seine Kugeln |
| er zehn Jahren versucht der 21-Jährige, seine Kugeln näher am Cochonet zu platzieren als seine |
| eln näher am Cochonet zu platzieren als seine Gegner.{S} Und das mit Erfolg.{S} Zweiter ist er |
| d das mit Erfolg.{S} Zweiter ist er bei den Deutschen Meisterschaften mit der Mannschaft in sei |
| r bei den Deutschen Meisterschaften mit der Mannschaft in seiner Heimatstadt Kiel 1998 geworden |
| n Meisterschaften mit der Mannschaft in seiner Heimatstadt Kiel 1998 geworden.{S} Jetzt spielt |
| adt Kiel 1998 geworden.{S} Jetzt spielt der Norddeutsche für die Münchner Kugelwurf Union, dem |
| n.{S} Jetzt spielt der Norddeutsche für die Münchner Kugelwurf Union, dem einzigen Pétanquevere |
| wurf Union, dem einzigen Pétanqueverein der Stadt.{S} Bei den bayerischen Meisterschaften hatte |
| nzigen Pétanqueverein der Stadt.{S} Bei den bayerischen Meisterschaften hatte er sich mit dem E |
| schen Meisterschaften hatte er sich mit dem Erreichen des Achtelfinales eine hohe Hürde gesteck |
| chaften hatte er sich mit dem Erreichen des Achtelfinales eine hohe Hürde gesteckt.{S} Genau bi |
| ich mit dem Erreichen des Achtelfinales eine hohe Hürde gesteckt.{S} Genau bis dahin schaffte e |
| .{S} Weiter nicht; es siegte Yves Merk, ein Franzose, der in München lebt.{S} Jules Le Noir hät |
| lebt.{S} Jules Le Noir hätte sich über die Ausrichtung der bayerischen Meisterschaft gefreut.{ |
| Le Noir hätte sich über die Ausrichtung der bayerischen Meisterschaft gefreut.{S} Der Franzose |
| r bayerischen Meisterschaft gefreut.{S} Der Franzose aus La Ciotat an der Côte d’Azur gilt als |
| s La Ciotat an der Côte d’Azur gilt als der Erfinder des Pétanque.{S} Diese Abspaltung des Boul |
| gilt als der Erfinder des Pétanque.{S} Diese Abspaltung des Boule im Jahr 1910 bedarf besonder |
| inder des Pétanque.{S} Diese Abspaltung des Boule im Jahr 1910 bedarf besonderer Regeln.{S} So |
| f besonderer Regeln.{S} So wird anfangs ein Kreis in den Boden gezeichnet, in dem sich die Spie |
| Regeln.{S} So wird anfangs ein Kreis in den Boden gezeichnet, in dem sich die Spieler bei Abwur |
| is in den Boden gezeichnet, in dem sich die Spieler bei Abwurf der Kugeln befinden müssen.{S} D |
| net, in dem sich die Spieler bei Abwurf der Kugeln befinden müssen.{S} Die kleine Zielkugel, de |
| i Abwurf der Kugeln befinden müssen.{S} Die kleine Zielkugel, der sich die Metallkugeln später |
| ssen.{S} Die kleine Zielkugel, der sich die Metallkugeln später nähern müssen, wird vorab sechs |
| kugeln später nähern müssen, wird vorab sechs bis zehn Meter weit geworfen.{S} Gespielt wird au |
| ter weit geworfen.{S} Gespielt wird auf jedem Untergrund.{S} Für Martin und den Rest der Pétanq |
| auf jedem Untergrund.{S} Für Martin und den Rest der Pétanque-Verrückten aber bietet dieses Spi |
| est der Pétanque-Verrückten aber bietet dieses Spiel eine viel wichtigere Qualität.{S} „Pétanqu |
| que-Verrückten aber bietet dieses Spiel eine viel wichtigere Qualität.{S} „Pétanque ist Lebensa |
| Sport Freizeitsport / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Meister |
| Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Der Meister der Zahlen{S} Michael Menzel hätte es als L |
| ung der DIZ München GmbH{S} Der Meister der Zahlen{S} Michael Menzel hätte es als Leichtathlet |
| it gebracht – nun beherrscht er dennoch alle Weiten und Zeiten in Oberbayern{S} Die Regale im k |
| alle Weiten und Zeiten in Oberbayern{S} Die Regale im kleinen Arbeitszimmer sind mit Büchern vo |
| mmer sind mit Büchern voll gestopft.{S} Ein Drucker für DIN-A-3-Format, jede Menge bedrucktes P |
| pft.{S} Ein Drucker für DIN-A-3-Format, jede Menge bedrucktes Papier, über dem PC eine große We |
| mat, jede Menge bedrucktes Papier, über dem PC eine große Weltkarte.{S} Reine Dekoration, die k |
| de Menge bedrucktes Papier, über dem PC eine große Weltkarte.{S} Reine Dekoration, die kleine W |
| e große Weltkarte.{S} Reine Dekoration, die kleine Welt des Michael Menzel ist darauf gar nicht |
| r Bayern noch längst nicht erkundet.{S} Der Freistaat ist für ihn ein einziger Wust aus Daten- |
| erkundet.{S} Der Freistaat ist für ihn ein einziger Wust aus Daten- Rohmaterial.{S} Menzel ist |
| en- Rohmaterial.{S} Menzel ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Leichtathletik- Statisti |
| chaft für Leichtathletik- Statistik.{S} Eine Vereinigung von Individualisten, jeder reitet sein |
| igung von Individualisten, jeder reitet sein Steckenpferd: Marathon, Dreisprung, Kugelstoßen.{S |
| .{S} Menzel reicht das nicht, der will „alle Wettbewerbe in allen Altersklassen erfassen“.{S} I |
| as nicht, der will „alle Wettbewerbe in allen Altersklassen erfassen“.{S} In seinem Rechner har |
| in allen Altersklassen erfassen“.{S} In seinem Rechner harren rund eine Viertelmillion Daten de |
| ssen“.{S} In seinem Rechner harren rund eine Viertelmillion Daten der Verarbeitung.{S} Die best |
| r harren rund eine Viertelmillion Daten der Verarbeitung.{S} Die besten tausend bayerischen Spr |
| n Daten der Verarbeitung.{S} Die besten tausend bayerischen Sprinter seit 1889, vom Vier- bis z |
| nd auf CD gebrannt, von Christian Haas (10,16 Sekunden) bis zu Sven Walterschen (11,20).{S} Und |
| schen?{S} „Bestimmt braucht nicht jeder die Rekordentwicklung der 50- Jährigen im 50-m-Lauf“, r |
| m-Lauf“, räumt Menzel ein.{S} Er schon, sein Datenhunger scheint unstillbar.{S} Gerade arbeitet |
| heint unstillbar.{S} Gerade arbeitet er die bayerischen Mittelstreckler auf.{S} Angefangen hat |
| Mittelstreckler auf.{S} Angefangen hat der Zahlen-Freak mit „20 Jahre Leichtathletik im Kreis |
| S} Angefangen hat der Zahlen-Freak mit „20 Jahre Leichtathletik im Kreis Isar/Amper“, zu dem de |
| htathletik im Kreis Isar/Amper“, zu dem der SV Lohhof ge-hört, wo Michael Menzel Mitglied ist.{ |
| ört, wo Michael Menzel Mitglied ist.{S} Ein Test, des zeitlichen Aufwands und der Kosten wegen: |
| chael Menzel Mitglied ist.{S} Ein Test, des zeitlichen Aufwands und der Kosten wegen: Auflage 1 |
| } Ein Test, des zeitlichen Aufwands und der Kosten wegen: Auflage 100, Preis 148 Mark, ausverka |
| nd der Kosten wegen: Auflage 100, Preis 148 Mark, ausverkauft.{S} Aus dem Appetit auf Zahlen wu |
| 00, Preis 148 Mark, ausverkauft.{S} Aus dem Appetit auf Zahlen wurde Heißhunger.{S} 1996 folgte |
| Zahlen wurde Heißhunger.{S} 1996 folgte das schwergewichtige Werk „Die besten Oberbayern aller |
| rgewichtige Werk „Die besten Oberbayern aller Zeiten“, mit über 80 000 Leistungen.{S} Stolz und |
| ie besten Oberbayern aller Zeiten“, mit über 80 000 Leistungen.{S} Stolz und sichtlich angestre |
| ichtlich angestrengt präsentiert Menzel das rote Monstrum: 1200 Seiten, 32 eingeklebte Fotos, F |
| t präsentiert Menzel das rote Monstrum: 1200 Seiten, 32 eingeklebte Fotos, Format 30x44 Zentime |
| Menzel das rote Monstrum: 1200 Seiten, 32 eingeklebte Fotos, Format 30x44 Zentimeter, siebenei |
| Seiten, 32 eingeklebte Fotos, Format 30x44 Zentimeter, siebeneinhalb Kilo schwer.{S} „Das sollt |
| eklebte Fotos, Format 30x44 Zentimeter, siebeneinhalb Kilo schwer.{S} „Das sollte man möglichst |
| „Das sollte man möglichst nicht oben in den Bücherschrank stellen“, rät augenzwinkernd der Auto |
| herschrank stellen“, rät augenzwinkernd der Autor.{S} Und beteuert: „Über dieses Buch könnte ic |
| kernd der Autor.{S} Und beteuert: „Über dieses Buch könnte ich ein Buch schreiben.“{S} In dem a |
| beteuert: „Über dieses Buch könnte ich ein Buch schreiben.“{S} In dem auch zu lesen wäre, wie |
| “{S} In dem auch zu lesen wäre, wie ihm sein vorletztes Exemplar, in einer Münchner Buchhandlun |
| e, wie ihm sein vorletztes Exemplar, in einer Münchner Buchhandlung zwecks Aquirierung von Best |
| ausgestellt, abhanden gekommen ist.{S} „Ein Kunde hat es sich geschnappt, ist zur Kasse und weg |
| appt, ist zur Kasse und weg war’s.“ Für sein letztes Buch lag das Höchstgebot bei 500 Euro; es |
| d weg war’s.“ Für sein letztes Buch lag das Höchstgebot bei 500 Euro; es ist unverkäuflich.{S} |
| in letztes Buch lag das Höchstgebot bei 500 Euro; es ist unverkäuflich.{S} Wer was nachschlagen |
| Wer was nachschlagen will, muss sich in die Bayerische Staatsbibliothek bemühen.{S} Was fesselt |
| othek bemühen.{S} Was fesselt den „Herr der Zahlen“ (Menzel über Menzel) sieben Tage die Woche |
| „Herr der Zahlen“ (Menzel über Menzel) sieben Tage die Woche bis zu sieben Stunden täglich an |
| ahlen“ (Menzel über Menzel) sieben Tage die Woche bis zu sieben Stunden täglich an den PC, aus |
| nzel über Menzel) sieben Tage die Woche bis zu sieben Stunden täglich an den PC, aus Erfahrung |
| Woche bis zu sieben Stunden täglich an den PC, aus Erfahrung wissend, „wie wenig kreativ das E |
| s Erfahrung wissend, „wie wenig kreativ das Erfassen von Leistungen ist“?{S} Was treibt ihn daz |
| eistungen ist“?{S} Was treibt ihn dazu, den Drucker rattern zu lassen und penibel Korrekturen z |
| In steter Sorge: „Stellen Sie sich vor, eine Zahl wäre falsch.“{S} Seit seiner Schulzeit befass |
| ch vor, eine Zahl wäre falsch.“{S} Seit seiner Schulzeit befasst sich Menzel mit Statistik: „Ic |
| von Zahlen fasziniert.“{S} Sie wurden „der Hauptbestandteil meines Lebens“, sind es für den eh |
| t.“{S} Sie wurden „der Hauptbestandteil meines Lebens“, sind es für den ehemaligen Betriebs-Org |
| für den ehemaligen Betriebs-Organisator einer Versicherung auch im Ruhestand geblieben, zum Lei |
| h im Ruhestand geblieben, zum Leidwesen seiner Frau.{S} Die flüchtet mittels eigenem Laptop häu |
| genem Laptop häufig ins Internet.{S} In der Hoffnung, auf ihren surfenden Mann zu treffen?{S} H |
| g ins Internet.{S} In der Hoffnung, auf ihren surfenden Mann zu treffen?{S} Hilft auf der Suche |
| surfenden Mann zu treffen?{S} Hilft auf der Suche nach dem Motiv der Fixierung auf Zahlen viell |
| zu treffen?{S} Hilft auf der Suche nach dem Motiv der Fixierung auf Zahlen vielleicht der Vater |
| ?{S} Hilft auf der Suche nach dem Motiv der Fixierung auf Zahlen vielleicht der Vater weiter?{S |
| tiv der Fixierung auf Zahlen vielleicht der Vater weiter?{S} Roderich Menzel war mit unterschie |
| kanischen Wimbledon-Sieger Don Budge in drei Sätzen unterlag.{S} Keiner hat mehr Daviscup- Einz |
| in drei Sätzen unterlag.{S} Keiner hat mehr Daviscup- Einzel für die Tschechische Republik gew |
| S} Keiner hat mehr Daviscup- Einzel für die Tschechische Republik gewonnen als der Sudetendeuts |
| die Tschechische Republik gewonnen als der Sudetendeutsche Menzel, nicht einmal Jan Kodes.{S} |
| mal Jan Kodes.{S} Menzel senior schrieb rund 120 Bücher, über Medizin, Zeitgeschichtliches, Rom |
| verfasste das dreibändige Standardwerk des deutschen Tennis.{S} In den riesigen Fußstapfen sei |
| tandardwerk des deutschen Tennis.{S} In den riesigen Fußstapfen seines Vaters wäre Michael Menz |
| n Tennis.{S} In den riesigen Fußstapfen seines Vaters wäre Michael Menzel nur mühsam voran geko |
| ht“, vermutet er.{S} Kann es sein, dass der Sohn deshalb eine Nische mit Erfolgsgarantie gesuch |
| {S} Kann es sein, dass der Sohn deshalb eine Nische mit Erfolgsgarantie gesucht hat?{S} Jedenfa |
| t hat?{S} Jedenfalls hat Michael Menzel seine Fähigkeiten analysiert und Konsequenzen gezogen.{ |
| S} Marathon ist er gelaufen, Bestzeit 3:20 Stunden, Fazit: „Entweder Statistik oder Leistungssp |
| Ich kann Statistik besser.“{S} Hat für den Bayerischen Turnverband fotografiert und ist zu der |
| hen Turnverband fotografiert und ist zu der Erkenntnis gelangt: „Sportfotos machen viele, aber |
| Leichtathletik-Leistungen aus mehr als einem Jahrhundert zusammen zu stellen, das macht in die |
| ndert zusammen zu stellen, das macht in dieser Konsequenz kein anderer.“{S} Für wen, außer für |
| “{S} Für wen, außer für sich selber?{S} Der Kreis der Interessenten, räumt Menzel ein, halte si |
| en, außer für sich selber?{S} Der Kreis der Interessenten, räumt Menzel ein, halte sich in Gren |
| ainern und Vereinen.{S} Es gehe ihm bei seiner Arbeit um die Menschen hinter den Zahlen.{S} Zum |
| en.{S} Es gehe ihm bei seiner Arbeit um die Menschen hinter den Zahlen.{S} Zum Beispiel: Bayern |
| ei seiner Arbeit um die Menschen hinter den Zahlen.{S} Zum Beispiel: Bayern, 16-Jährige, 24. 9. |
| 9, Hochsprung 1,65 m: Monika Strauß.{S} Die Werferin wurde als Fernseh-Ärztin bekannt, die Spri |
| ferin wurde als Fernseh-Ärztin bekannt, die Springerin, jetzt Monika Hohlmeier, ist bayerische |
| ist bayerische Kultusministerin.{S} Aus der Statistik lassen sich Erkenntnisse gewinnen.{S} Bet |
| enntnisse gewinnen.{S} Betrübliche, wie die Tatsache, dass in Bayern die Durchschnittszeit der |
| e, dass in Bayern die Durchschnittszeit der 20 besten Sprinter nicht besser ist als vor 40 Jahr |
| esten Sprinter nicht besser ist als vor 40 Jahren.{S} Und Kurioses.{S} 85 Sekunden lang durchsu |
| als vor 40 Jahren.{S} Und Kurioses.{S} 85 Sekunden lang durchsucht der Rechner etwa 13000 Gebu |
| urioses.{S} 85 Sekunden lang durchsucht der Rechner etwa 13000 Geburtsdaten, dann teilt er mit: |
| 85 Sekunden lang durchsucht der Rechner etwa 13000 Geburtsdaten, dann teilt er mit: Seit 1951 i |
| nter www.olympischeflamme.de fündig.{S} Der Name der Website kommt nicht von ungefähr.{S} Micha |
| olympischeflamme.de fündig.{S} Der Name der Website kommt nicht von ungefähr.{S} Michael Menzel |
| Michael Menzel hat 1972 im Marathontor das Feuer an Günter Zahn weiter gereicht, der im Münchn |
| ereicht, der im Münchner Olympiastadion die Flamme entfachte.{S} Keiner zwischen Olympia und Mü |
| nd München, betont Michael Menzel, habe die Fackel länger in der Hand gehalten als er – eine dr |
| chael Menzel, habe die Fackel länger in der Hand gehalten als er – eine dreiviertel Stunde, wei |
| als er – eine dreiviertel Stunde, weil der Einmarsch der Nationen ins Stocken geraten war.{S} |
| dreiviertel Stunde, weil der Einmarsch der Nationen ins Stocken geraten war.{S} Eine Zitterpar |
| er Nationen ins Stocken geraten war.{S} Eine Zitterpartie.{S} „Die Gaskartuschen brannten nur z |
| geraten war.{S} Eine Zitterpartie.{S} „Die Gaskartuschen brannten nur zehn Minuten lang, dann |
| rpartie.{S} „Die Gaskartuschen brannten nur zehn Minuten lang, dann musste man eine neue Fackel |
| nur zehn Minuten lang, dann musste man eine neue Fackel entzünden.“{S} Einst hat, beim nostalg |
| } Einst hat, beim nostalgischen Treffen der Sieger des Tennisturniers von Monte Carlo, das Rode |
| , beim nostalgischen Treffen der Sieger des Tennisturniers von Monte Carlo, das Roderich Menzel |
| lo, das Roderich Menzel zweimal gewann, der Vater dem Sohn unter die Tribüne die Marmortafel ge |
| derich Menzel zweimal gewann, der Vater dem Sohn unter die Tribüne die Marmortafel gezeigt, in |
| weimal gewann, der Vater dem Sohn unter die Tribüne die Marmortafel gezeigt, in die sein Name g |
| n, der Vater dem Sohn unter die Tribüne die Marmortafel gezeigt, in die sein Name graviert ist. |
| Tribüne die Marmortafel gezeigt, in die sein Name graviert ist.{S} So berühmt wurde Menzel juni |
| wurde Menzel junior nicht.{S} Immerhin: Seine olympische Fackel steht in der Geschäftsstelle de |
| erhin: Seine olympische Fackel steht in der Geschäftsstelle des Münchner Post SV und sein Siebe |
| ost SV und sein Siebeneinhalb-Kilo-Buch der oberbayerischen Leichtathletik in der Staatsbibliot |
| h der oberbayerischen Leichtathletik in der Staatsbibliothek.{S} Hans{S} Eiberle Statistik in D |
| letik in Deutschland / Sport SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, Mün |
| ten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH{S} Turner-Grup |
| it in Allach{S} Kopfstand und Singen{S} Der Putz ist nicht mehr der neueste in der Hauptschul- |
| halle an der Franz-Nißl-Straße.{S} Über der Tür ist ein großes Stück abgeplatzt, und man könnte |
| Franz-Nißl-Straße.{S} Über der Tür ist ein großes Stück abgeplatzt, und man könnte denken, das |
| das vom Singen kommt.{S} Wenn Sportler ihre Stimmen heben, Nationalhymnen grölen oder „We are |
| „We are the Champions“, kann schon mal die Farbe von den Wänden bröckeln.{S} Am traurigen Zust |
| hampions“, kann schon mal die Farbe von den Wänden bröckeln.{S} Am traurigen Zustand der Haupts |
| änden bröckeln.{S} Am traurigen Zustand der Hauptschulhalle ist aber eher die klamme Stadtkasse |
| stand der Hauptschulhalle ist aber eher die klamme Stadtkasse schuld.{S} Vorne haben sich zehn |
| Stadtkasse schuld.{S} Vorne haben sich zehn junge Frauen aufgebaut – ganz in rot, passend zu i |
| uen aufgebaut – ganz in rot, passend zu ihren Liedern: Red, red wine, rote Rosen soll’s regnen, |
| ed, red wine, rote Rosen soll’s regnen, das knallrote Gummiboot.{S} Sie fahren sämtliche Tricks |
| das knallrote Gummiboot.{S} Sie fahren sämtliche Tricks auf, Crescendo, Vibrato, Tremolo, dass |
| auf, Crescendo, Vibrato, Tremolo, dass einer Zuhörerin „fünfmal die Gänsehaut rauf und runter |
| Tremolo, dass einer Zuhörerin „fünfmal die Gänsehaut rauf und runter läuft“.{S} Die Jury vergi |
| ie Gänsehaut rauf und runter läuft“.{S} Die Jury vergibt 9,7 von zehn Punkten – den Grundstein |
| ter läuft“.{S} Die Jury vergibt 9,7 von zehn Punkten – den Grundstein für den Sieg.{S} Die zehn |
| Die Jury vergibt 9,7 von zehn Punkten – den Grundstein für den Sieg.{S} Die zehn Frauen sind ke |
| 7 von zehn Punkten – den Grundstein für den Sieg.{S} Die zehn Frauen sind keine Background-Säng |
| nkten – den Grundstein für den Sieg.{S} Die zehn Frauen sind keine Background-Sängerinnen beim |
| d Prix in Riga, sondern Turnerinnen von der TSG Pasing.{S} Genauer gesagt: Gruppenturnerinnen.{ |
| Genauer gesagt: Gruppenturnerinnen.{S} Ihre Disziplin heißt Turner-Gruppen-Wettstreit (TGW) un |
| h Laufen und Schwimmen zum Programm.{S} Der Münchner Pokal ist ein kleiner Wettkampf, Organisat |
| zum Programm.{S} Der Münchner Pokal ist ein kleiner Wettkampf, Organisator Rainer Nothaft sagt: |
| .“{S} Cotton Eye Joe oder Brahms{S} Für einen kleinen Wettkampf sind viele Menschen unterwegs i |
| hms{S} Für einen kleinen Wettkampf sind viele Menschen unterwegs in Allach.{S} 27 Mannschaften |
| viele Menschen unterwegs in Allach.{S} 27 Mannschaften aus 13 Vereinen sind gemeldet, 300 Kind |
| rwegs in Allach.{S} 27 Mannschaften aus 13 Vereinen sind gemeldet, 300 Kinder und Jugendliche d |
| schaften aus 13 Vereinen sind gemeldet, 300 Kinder und Jugendliche drängeln über das Gelände, d |
| 00 Kinder und Jugendliche drängeln über das Gelände, dazu kommen die Eltern und ihre Videokamer |
| drängeln über das Gelände, dazu kommen die Eltern und ihre Videokameras.{S} Es ist laut und bu |
| das Gelände, dazu kommen die Eltern und ihre Videokameras.{S} Es ist laut und bunt und riecht n |
| riecht nach Würstchen mit Pommes.{S} In der Halle an der Eversbuschstraße finden die Tanz- und |
| Turnwettbewerbe statt, ständig wechselt die Musik: von Cotton Eye Joe über Brahms’ ungarische T |
| ne Mädchen in gelben Röcken wackeln mit den Hüften, links daneben springen Turnerinnen Flickfla |
| Turnerinnen Flickflacks und Flugrollen über einen Kasten.{S} Die Sänger messen sich 300 Meter |
| ks und Flugrollen über einen Kasten.{S} Die Sänger messen sich 300 Meter weiter in der Nißl-Str |
| einen Kasten.{S} Die Sänger messen sich 300 Meter weiter in der Nißl-Straße.{S} Draußen laufen |
| ße.{S} Draußen laufen die Sechsjährigen eine Staffel, ein Junge übt Kopfstand auf der Wiese.{S} |
| laufen die Sechsjährigen eine Staffel, ein Junge übt Kopfstand auf der Wiese.{S} Andrea Berger |
| ne Staffel, ein Junge übt Kopfstand auf der Wiese.{S} Andrea Berger, Landesfachwartin für Jugen |
| nen beim Bayerischen Turnerbund, sagt: „Die Gruppen boomen.“{S} Zum ersten Münchner Pokal vor z |
| omen.“{S} Zum ersten Münchner Pokal vor zwölf Jahren kamen gerade einmal acht Teams aus drei Ve |
| n Münchner Pokal vor zwölf Jahren kamen gerade einmal acht Teams aus drei Vereinen.{S} Heute st |
| hren kamen gerade einmal acht Teams aus drei Vereinen.{S} Heute stellt allein Pasing sechs Mann |
| Vereinen.{S} Heute stellt allein Pasing sechs Mannschaften.{S} „Turner-Gruppen-Wettstreit ist u |
| ften.{S} „Turner-Gruppen-Wettstreit ist unsere stärkste Sparte“, sagt Katrin Engelniederhammer, |
| Sparte“, sagt Katrin Engelniederhammer, die zwei Gruppen betreut.{S} Es werde sogar eng mit den |
| ppen betreut.{S} Es werde sogar eng mit den Trainingszeiten.{S} Nicht einmal in der Pubertät, e |
| den Trainingszeiten.{S} Nicht einmal in der Pubertät, einer kritischen Phase was das Teilnehmen |
| eiten.{S} Nicht einmal in der Pubertät, einer kritischen Phase was das Teilnehmen am Vereinsspo |
| er Pubertät, einer kritischen Phase was das Teilnehmen am Vereinssport angeht, hat Pasing Probl |
| nssport angeht, hat Pasing Probleme: In der Altersgruppe der über 15-Jährigen sind am Sonntag g |
| über 15-Jährigen sind am Sonntag gleich drei Pasinger Teams am Start.{S} Fachwartin Berger glau |
| } Fachwartin Berger glaubt, dass das an der Vielseitigkeit liegt: „Wer mit 15 oder 16 merkt, da |
| Turnen nicht mehr ganz so gut ist, kann sein musisches Talent im Singen einsetzen.“{S} Von den |
| hes Talent im Singen einsetzen.“{S} Von den sechs Pasinger Mannschaften sind schließlich vier a |
| Mannschaften sind schließlich vier auf dem Treppchen gestanden.{S} Aus den Lautsprechern dröhn |
| ier auf dem Treppchen gestanden.{S} Aus den Lautsprechern dröhnte eine 20-minütige Version von |
| Version von „We are the Champions“.{S} Die Turnerinnen haben mitgegrölt – ohne Schaden für die |
| nen haben mitgegrölt – ohne Schaden für die Wände.{S} Nadeschda Scharfenberg Turnsport / Sport |
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