Eigennamen – Trans(l(iter)?a|krip)tion

Stefan Langer, Sebastian Nagel
Pro- oder Hauptseminar
Di 16–18, Raum 1.14

Bei der Wiedergabe von Eigennamen in einer anderen Sprache oder gar Schrift sind drei Phänomene zu beobachten, die miteinander konkurrieren können: (Quasi-)Übersetzung, Transkription, die versucht, die phonetische Gestalt zu erhalten, und Transliteration, die die Schreibung/Buchstabenform konserviert.

Die drei Phänome werden anhand praktischer Aufgaben behandelt, die sich an bestehenden Lösungen orientieren: das Projekt Prolex als multilingualer Eigennamenontologie, der Programmbibliothek ICU als Platform zur Implementierung von Transliterations- und -kriptionssystemen, und dem NewsExplorer des JRC, der gar nicht versucht alle Möglichkeiten der Trans(l(iter)?a|krip)tion vollständig zu implementieren, sondern mittels linguistisch motivierter Ähnlichkeitssuche alternative Namensschreibungen aus einem Korpus extrahiert.

Der Schwerpunkt wird auf der Implementierung eines Systems zur Transliteration für Sprachen liegen, die eine andere als die lateinische Schrift benutzen (griechisch, kyrillisch, arabisch, hebräisch, Thai, koreanisch, japanisch, chinesisch usw.)

Kurswiki

Weitere Informationen und Resourcen sind im Wiki zum Kurs zu finden (password required).

Bitte in die Teilnehmerliste eintragen!

Voraussetzungen

Scheinkriterien

Literatur und Links